Kontext-Kompetenz in der Netzökonomie: Autorengespräch mit @WolfLotter um 17 Uhr #EconTwitter

Wolf Lotter auf der Zukunft Personal in Köln

Wer die ökonomische Welt nur in Aggregatzuständen betrachtet, verliert die wesentlichen Quellen wirtschaftlicher Kreativität und technologischer Entwicklungssprünge aus dem Auge. Das ist das Manko von Planungsfetischisten und Makroökonomen. Da wird immer das große Rad gedreht, ohne mit einem Brennglas auf die Mikroökonomie zu schauen: Was passiert wirklich? Wie beispielsweise Finanzindikatoren auf die Realwirtschaft durchschlagen, ist ungewiss. Darauf machte bereits in den 1920er und 1930er Jahren der Ökonom Joseph A. Schumpeter aufmerksam.

Makroökonomen würden sich nur mit Aggregaten beschäftigen, also mit der Gesamtsumme der Mittel, die Volkswirtschaften für den Konsum und für Investitionen aufwenden. Einzelne Unternehmer, Firmen, Branchen, Konsumenten, die Rolle von staatlichen Institutionen und die Wirkung von Gesetzen verschwinden aus dem Blickfeld. Vor allem die Rolle von Innovationen werde heruntergespielt, bemängelt Schumpeter. In diesem Zusammenhang kommt dann häufig mein Spruch: Man sieht die Bäume vor lauter Wald nicht. Und da kommt direkt die Lektüre des neuen Opus von Wolf Lotter ins Spiel: Es erscheint im September unter dem Titel: „Zusammenhänge: Wie wir lernen, die Welt wieder zu verstehen“.

Lotter eröffnet den Essay-Band mit einem Zitat des Management-Denkers Peter Drucker: „Um Wissen produktiv zu machen, müssen wir lernen, sowohl den Wald als auch den einzelnen Baum zu sehen. Wir müssen lernen, Zusammenhänge herzustellen.

Das kommt häufig zu kurz. Gefragt sei Kontext-Komeptenz, so Lotter. Da wird Winfried Felser direkt zu Jubelgesängen ansetzen. Ist ja genau sein Thema:

„Kontext-Kompetenz, die Fähigkeit, Zusammenhänge herzustellen, ist in der Wissens- und Netzwerkökonomie eine Grundlage allen Handels und Verstehens. Wer Zusammenhänge erschließt und für andere zugänglich macht, erschließt Lösungen, Antworten, Aussichten. Komplexität ist die wichtigste Ressource der neuen Welt. Es wird Zeit, sie zu respektieren“, schreibt Lotter.

Wissensgesellschaft bedeutet, sich von einem Zusammenhang – der Einheit – abzuwenden und Zusammenhänge – die Vielfalt – zu erkennen.

„Die neue These zur Transformation, ganz gleich, ob es dabei um Energie, Klima, Gesellschaft und Wirtschaft geht, lautet: Bisher wurde Komplexität nur verschieden reduziert, es geht aber darum, sie zu erschließen.“ Und ganz entscheidend: Die Wissensgesellschaft und ihre Netzwerkkultur löse ein besonders starres (und starrsinniges) Gebilde ab, den Industrialismus, der besonders auf Masse, Einheit Reduktion versessen war. Das haben viele Akteure in Wirtschaft und Politik noch nicht kapiert. Etwa die Sozialdemokratie. Sie ist ein Kind der Industrialisierung. Das ist aber Schnee von gestern. Sie müsste sich zum Interessenvertreter derjenigen machen, die den Wandel zur Wissensökonomie nicht so richtig bewältigen. Immerhin rund ein Drittel der Gesellschaft.

Arbeit und Organisation im Zeitalter der Netzwerke stellen uns vor völlig neue Zusammenhänge. Kontext-Kompetenz bedeutet hier, Organisationen und Netzwerke als Spielfeld für Komplexität und Unterschiedlichkeit zu gestalten, was sie, wie wir sehen werden, ja eigentlich auch sind. Hier spielt die Überwindung des Schrebergartendenkens und der Fachidiotie eine entscheidende Rolle“, führt Lotter aus.

Als Schrebergarten-Kind ersetze ich das mal mit dem Wort #JägerzaunDenke…..

Wichtig das Credo von Lotter: „Sozial ist, was Vielfalt schafft. Das ist die Kernkompetenz des 21. Jahrhunderts.“

Um 17 Uhr können wir das im Autorengespräch live mit Wolf Lotter erörtern – im Multistream auf YouTube, LinkedIn, Twitter-Periscope, Facebook-Profil oder Facebook-Seite. Einfach auf meine Accounts gehen und die Chat- oder Kommentarfunktionen nutzen.

Man hört, sieht und streamt sich am Nachmittag:

Computer können Menschen viel besser überreden als Menschen – Überlegungen zum brandeins-Beitrag von @martingiesler

Dass Social Media so unglaublich populär sei, schreibt Martin Giesler in der Januar-Ausgabe von brandeins, liegt auch am Netzwerk-Effekt. Das ist noch keine überraschende Erkenntnis:

„Je mehr Menschen ein Netz nutzen, desto größer ist der Vorteil für jeden weiteren Nutzer – und umso größer werden die Nachteile, wenn man nicht dabei ist. Auch dass Unternehmen wie Facebook weitestgehend unreglementiert agieren dürfen, hat ihr rasantes Wachstum begünstigt. Wer aber verstehen möchte, warum die Social-Media-Apps für so viele zu einem elementaren Teil ihres Lebens geworden sind, warum sie sich in den Feeds und Streams regelrecht verlieren, der gelangt zu einem Konzept namens Captology“, so Giesler.

Ab dieser Stelle wird der Beitrag spannend: Geprägt habe den Begriff – ein Kunstwort aus „Computer Aided Persuasive Technology“, also computer-gestützter Überredungskunst – in den Neunzigerjahren der Verhaltensforscher BJ Fogg.

„Computer können, so Fogg, Menschen viel besser zu einer Handlung überreden als Menschen.“

Ding-Dong.

Fogg leitet das Stanford Persuasive Tech Lab und ist mit seinem Verführungslabor zu einem Mekka für erfolgshungrige Start-up-Gründer geworden.

„Denn die App Stores quellen inzwischen über, doch die Aufmerksamkeit und Zeit der Nutzer bleibt begrenzt: 90 Prozent von ihnen nutzen eine durchschnittliche App bereits einen Monat nach der Installierung nicht mehr. Nur wer es schafft, die Leute dazu zu bringen, dass sie eine App immer und immer wieder öffnen, hat eine Chance auf Erfolg. Dazu muss das Benutzen des Programms eine automatisierte Handlung werden. Wie der Griff des Rauchers zur Zigarettenschachtel oder das Kratzen, wenn man einen Juckreiz verspürt. Captology hilft dabei“, so Giesler.

Zu den bekanntesten Schülern Foggs gehört einer der Gründer von Instagram: Mike Krieger sei sehr talentiert gewesen, sagt der Wissenschaftler, und Instagram letztlich so populär, weil Krieger eine der wichtigsten Maximen verinnerlicht habe: Einfachheit verändert das Verhalten.

„Wer diese und andere Regeln beherrscht, kann sehr viel Geld verdienen: Instagram etwa ging 2012 für knapp eine Milliarde US-Dollar an Facebook und machte Krieger nur zwei Jahre nach dem Start der App zum Multimillionär. Facebook setzt inzwischen jährlich 27 Milliarden Dollar um, macht dabei mehr als zehn Milliarden Dollar Gewinn. Um solche Ergebnisse zu erzielen, muss das Unternehmen die Nutzer so oft wie möglich anlocken und dann so lang wie möglich fesseln“, führt Giesler aus.

Ein Großteil des Sogs der Social-Media-Apps werde durch kleine Design-Elemente erzeugt.

„Hier ein roter Knubbel am App-Symbol, der anzeigt, dass etwas Neues und potenziell Spannendes passiert ist (Was? Schnell die App öffnen!). Dort eine Push-Mitteilung mit Vibrationsalarm, die anzeigt, dass ein Freund etwas auf Facebook gepostet hat – oder jemand auf das eigene Posting reagiert hat (Wie? Gleich mal nachsehen!). Manchmal ist es auch nur ein kleiner Zeitstempel neben einer Whatsapp-Nachricht, der anzeigt, dass man seit zwei Stunden nicht darauf reagiert hat (Zu lang? Besser schnell antworten!). Die App Snapchat hat sogenannte Streaks eingeführt, die anzeigen, wie oft man es geschafft hat, eine Konversation mit einem bestimmten Freund nicht abreißen zu lassen. Egal, ob es noch etwas zu sagen gibt – wie beim Ballspielen will man nicht derjenige sein, der den Ball fallen lässt.“

Den ideologischen Überbau dieser technologischen Überredungskunst hat Nir Eyal in dem Opus „Hooked: Wie Sie Produkte erschaffen, die süchtig machen“ formuliert:

„Das Durchlaufen aufeinanderfolgender Hakenzyklen lässt den Konsumenten Assoziationen zu inneren Auslösern herstellen, die an existierende Verhaltensweisen und Emotionen gekoppelt sind. Wenn die Nutzer anfangen, automatisch ihre nächste Verhaltensweise auszulösen, wird die neue Gewohnheit zu einem Teil ihrer Alltagsroutine.“

brandeins-Autor Giesler verweist auf die Forschungsarbeiten von Saee Paliwal, die sich seit sechs Jahren an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich mit verhaltensbedingten Süchten beschäftigt.

„Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Nutzung von Social-Media-Apps mit der von Glücksspielautomaten vergleichbar ist. So wie man bei vielen Glücksspielautomaten den Hebel nach unten zieht, verfügen fast alle Social-Media-Apps über eine Funktion namens Pull to refresh, bei der ein Nach-unten-Wischen den Nachrichten-Stream des Nutzers aktualisiert. Noch ein Spiel, nur noch einmal den Finger nach unten ziehen – wer weiß, was dieses Mal drin ist? Verhaltensforscher wissen: Je unberechenbarer und zufälliger die Belohnung, umso größer die Dopamin-Ausschüttung.“

Die sofortige Belohnung sei der Treibstoff für Süchte.

Spannend finde ich den Verweis von Giesler auf die Rolle der Computer oder Maschinen, die Menschen viel besser überreden können als Menschen. Stefan Holtel hatte das vor zwei Jahren auf der Next Economy Open als Lügen zweiter Ordnung bezeichnet.

Mit Maschinen gelingen Lügen und Manipulationen perfekter, denn leider wachsen den Maschinen keine langen Nasen. Wir schreiben den Maschinen Fähigkeiten wie Rationalität und Unfehlbarkeit zu.

„Das speist sich aus unseren täglichen Erfahrungen. Niemand rechnet Excel-Tabellen nach. 2007 gab es im Intel-Prozessor einen Hardware-Fehler, der dazu führte, dass Excel falsch rechnete. Es gibt diese systemischen Fehler sehr häufig, aber Menschen sind kaum in der Lage, diese Risiken einzuschätzen“, erklärt Holtel.

Zweifelhaft ist im politischen Kontext vor allem der numerische Populismus, der von den scheinbar so neutralen Maschinen belohnt wird: Was auf der Strecke bleibt, schreibt Roberto Simanowski in seinem Opus “Das alternative ABC der neuen Medien”, ist nicht nur die politische Meinung der anderen Seite, sondern auch die Anstrengung, die man braucht, wenn etwas so kompliziert wird, wie Politik sein kann.

“Auf der Strecke bleibt das komplexe Argument zugunsten der simplen Parole…”, so Simanowski.

Auf der Strecke bleiben mühsame Versuche des Weltverstehens zugunsten von Banalitäten und Verschwörungstheorien. Das Buch von Simanowski ist aufgezogen wie ein Ermittlungsverfahren gegen Zuckerberg. Der Professor für Digital Media Studies konnte ja nicht ahnen, wie dicht er der Realität kommt. Denn das Heftchen, erschienen bei Matthes & Seitz, ist schon seit einiger Zeit auf dem Markt.

Jetzt müssen Grundsatzfragen diskutiert werden: Wie gehen wir mit Facebook & Co. in einer Demokratie um? Diese Plattform ist weder neutral noch ein klassisches Medium. Es müssen andere netzpolitische Hebel angesetzt werden, um den Silicon Valley-Giganten zu regulieren. Einen interessanten Ansatz hat Professor Dirk Helbing ins Spiel gebracht:

Wir dürfen uns nicht zu Objekten von Algorithmen degradieren lassen. Der Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Computational Social Science will die Menschen ermuntern, den Raum und die Möglichkeiten der Digitalisierung selber zu nutzen. Seine Vision ist eine Gesellschaft, die dem Individuum den größtmöglichen Freiraum bietet. Etwa bei Nutzung des kollektiven Datenschatzes im Netz. Wir bräuchten eine Software zum Management unserer persönlichen Daten.

„Wir bekämen die über uns gesammelten Daten automatisch in unsere Datenmailbox gesendet und könnten dort festlegen, wer welche Daten unter welchen Bedingungen wofür und wie lange verwenden darf“, so Helbing.

Wie seht Ihr dieses Szenario?

Selbstbestimmung statt Manager-Kapitalismus: Wolf Lotter auf der #rp13

Wolf Lotter auf der republica

In einem kurzen und pointierten Vortrag auf der republica in Berlin hat sich brandeins-Essayist Wolf Lotter mit der Frage beschäftigt, wie man auf die Krise des (Finanz-)Kapitalismus reagieren sollte. Mehr Staat, mehr Regulierung, mehr Verbote, mehr Steuerausgaben oder gibt es auch eine andere Lösung, um sich vom traditionellen Kapitalismus zu lösen? Lotter nennt sein Vademekum für einen Neuanfang „Zivilkapitalismus“. Wie könne man frei und unabhängig sein, wenn man seine persönliche Ökonomie nicht im Griff hat? Er sieht in der öffentlichen Debatte einen Missing Link der Aufklärung und Emanzipation. Die Ökonomie spiele hier nur eine untergeordnete Rolle.

„Von Zivilgesellschaft reden alle, wenn es beispielsweise um Netzwerke geht. Zivilgesellschaft ist aber mehr als Demokratie-Verhübschung, es ist mehr als ab und zu eine Volksabstimmung durchzuführen, es ist mehr als das Recht für Demonstrationen. Zivilgesellschaft macht selbständig. Kultur, Schule, Ausbildung und Gesellschaft, in der wir uns befinden, wollen das nicht unbedingt. Sie wollen nicht unbedingt zur Selbständigkeit erziehen. Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit gehören bei uns immer noch zu den Risikosportarten“, so Lotter.

Woran liegt das? Wir leben immer noch in der alten Kultur des Industriekapitalismus und das ist eben eine Kultur der Unterordnung, der Hierarchie und der Abhängigkeit.

„In diesem Industriekapitalismus gibt es einen Manager-Kapitalismus – also den Kapitalismus der leitenden Angestellten“, erläutert Lotter, die in der Regel übrigens kaum für ihr eigenes Handeln haften müssen – im Gegensatz zu inhabergeführten Firmen.

Politik und Konzernmanager seien aus einem Holz geschnitzt, so die Beobachtung von Lotter. Man brauche nur das Organigramm eines Konzerns mit den Organigrammen von Parteien und politischen Organisationen vergleichen. Dann finde man fast immer die gleichen Strukturen:

„Deshalb verstehen sich Politiker, Beamte und Konzernmanager auch so gut, wenn sie miteinander lobbyieren.“

Wie beim Leistungsschutzrecht (gs).

Diese Kultur habe sich über Jahrzehnte verfestigt. Max Weber nennt dieses Phänomen „Das stahlharte Gehäuse“.

Manager-Kapitalismus sei Mitläufer-Kapitalismus. Es gebe Mitarbeit und Verbraucher aber keine Gestalter, die etwas in die Hand nehmen. Man solle nehmen, was Manager anbieten. Also Lieschen Müller, die angeblich von den Drosselplänen der Telekom nicht betroffen ist.

Es dominieren in dieser Kommandowirtschaft die Begriffe der Fremdbestimmung. Das gilt für Angestellte und für Kunden. Reicht es da als Konsequenz der vergangenen Krisenjahre aus, wenn wir das Primat der Politik wieder in den Vordergrund stellen?

„Das Primat der Politik hat über viele Jahrhunderte und Jahrtausende hindurch das Untertanentum und die Fremdbestimmung kultiviert. Wir brauchen deshalb kein Primat der Politik im Sinne der Machtpolitik. Wir brauchen das Primat der Person. In der Ökonomie brauchen wir deshalb Selbstverwirklicher“, fordert Lotter und zitiert die Headhunterin Sue Reindke.

„Die Dinge ändern sich nur, wenn wir sie selbst ändern. Wenn wir uns eine neue Arbeite- und Führungskultur wünschen, müssen wir selbst Chefs werden.“

Anti-Haltungen, die sich gegen das wirtschaftliche System an sich richten, seien eher eine Camouflage für Bequemlichkeit im Denken, um nichts ändern zu müssen. „Alles Scheiße“ sei keine Antwort für eine Verbesserung.

„Das ist keine Haltung, sondern eine Ausrede“, meint Lotter.

Fundamentale Negation ändert gar nichts. Es geht darum, die Wirtschaft zu ändern. Es müsse sich, so Lotter, nicht nur das Bewusstsein ändern, sondern es müssten auch konkrete Dinge passieren. Erziehung zur Selbständigkeit und nicht zur Unterordnung. Bildung als Universalwerkzeug. Es sei schlicht Selbstbetrug zu glauben, dass alles im Leben planbar wäre.

„Üben wir die Fähigkeit, mit Überraschungen umzugehen. An die Stelle von Ohnmacht tritt ein konstruktives Staunen.“

Wirtschaft müsse barrierefrei sein und keine alten Besitzstände pflegen. Sie müsse Zugänge schaffen. Zivilgesellschaft sei Graswurzel und nicht Konzernwirtschaft. Es sei nicht Sache von Menschen in dunklen Anzügen oder Business-Kostümen. Oder wie es Leo Tolstoi ausdrückte:

„Damit die Lage der Menschen besser wird, müssen die Menschen besser werden.“

Ansätze sehe ich dazu in einer neuen Kultur der Beteiligung, der Makers-Bewegung und Krautökonomie.

Im September veröffentlicht Wolf Lotter zu seinen Berliner Thesen ein Buch: „Zivilkapitalismus – Wir können auch anders.“

Hangout-Interviews geplant

Bin gespannt. Habe es schon vorbestellt. Eure Meinung interessiert mich. Wir könnten das auch in Hangout-Interviews weiterspinnen. Wer sich an der Debatte beteiligen möchte, sollte sich bei mir melden.

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