@boydroid Produkte entwickeln und nicht ständig über Digitalisierung labern

Thomas Riedel von Digitale-Leute.de: „Leadership und Kommunikationskompetenz sind vonnöten, um digitale Produkte und Dienste erfolgreich auf den Markt zu bringen.“

Poste ich hier noch mal. YouTube-Video verdient mehr Aufrufe. Auf Periscope war dat besser gelaufen.

Wo ist nur @DoroBaer? Eine Suchanfrage von @digitalnaiv #9vor9

Das CXO-Kuratorium

#Rezo und #DieZerstörungderCDU – Eine Laudatio @netzpolitik

Laudatio passt gut zu meinem Beitrag im prmagazin

Markus Beckedahl von netzpolitik.org hat beim Umweltmedienpreis der Deutschen Umwelthilfe eine Laudatio auf Rezo und sein Video „Die Zerstörung der CDU“ halten dürfen. Auf Facebook hat er eine Abschrift der Rede veröffentlicht. Hier ein kleiner Auszug, den Rest könnt Ihr ja auf Facebook lesen.

„Der 18. Mai 2019 gleicht einer Zäsur. Der Youtuber Rezo veröffentlichte an diesem Tag ein 55 Minuten langes Video mit dem Titel ‚Die Zerstörung der CDU‘. Dann wurde es auf vielen Ebenen interessant. Es wurde eine Woche, in der viele Menschen über 40 das erste Mal realisierten, dass es dieses Youtube gibt und das dort womöglich auch eine neue, in Teilen politische Öffentlichkeit entstanden ist, ohne dass man es in den vergangenen Jahren mitbekommen hätte…..“

Rezo hatte ein kleines Meisterwerk geschaffen, das eindrucksvoll zeigte, wie man Videokultur dazu nutzen kann, einen politischen Standpunkt zu vertreten.

„Der Resonanzboden wurde größer, weil die CDU als Regierungspartei vollkommen überfordert war, diese Kommunikationsform zu verstehen und das Video als das anzusehen, was es war: Ein Standpunkt, ein Meinungsbeitrag. Gut recherchiert und vor allem für jüngere Menschen in einer zeitgemäßen Art aufbereitet…..Eine zeitlang versuchten CDU-Spindoktoren verzweifelt, Rezo irgendwelche Hintermänner und -frauen anzudichten. Aber egal, welchen Spin man versuchte, es klappte einfach nicht. Weil hier ein unabhängiger junger Mensch mit viel Überzeugung und Recherche auf seinem Kanal seinen Standpunkt deutlich und klar formuliert hatte. Durch die Reaktionen der CDU wurde es dann tatsächlich eine kleine Zerstörung. Die Regierungspartei sah ganz schön alt aus.“

Wie die Netzpolitiker der Union reagierten, zeigt dieses Video:

Und in meiner Kolumne im prmagazin komme ich zu folgender Schlussfolgerung: Als Heiner Geißler 1977 CDU-Generalsekretär wurde, intensivierte sich der methodische Stil der Kommunikation durch den asketischen Arbeitsstil des Jesuiten Geißler. Um ihn bildete sich ein Kreis mit verschiedenen Temperamenten und Kompetenzen: Der Pressesprecher Jürgen Merschmeier, die politischen Denker Wulf Schönbohm und Warnfried Dettling (Nachfolger war Wilhelm Staudacher) als Hauptabteilungsleiter Politik und natürlich der Berliner Dynamo Peter Radunksi. Letzterer hatte übrigens eine Vorliebe für Niccolò Machiavelli, Geißler für den revolutionären Kämpfer Girolamo Savonarola. Sine ira et studio (lat. ohne Zorn und Eifer) lautete die Maxime, mit der die Polit-Strategen Entwürfe für Reden und Kampagnen konzipierte: Neues und Zugespitztes entstand, Konter wurden überlegt. Davon ist unter AKK und dem Generalsekretär Paul Ziemiak nichts mehr übrig geblieben. Man poltert von einem Fettnäpfchen ins nächste. Von #WirsinddieBots bis #Vaterlandsliebe. Klingt nach Kaiser Wilhelm und Gesternkommunikation.