„Wer Big Data anwendet, kann sich an Open Data nicht vorbeimogeln“ #Siri #Alexa #Cortana

Big Data

Wenn Big Data-Algorithmen und sprachgesteuerte Systeme ohne meine Zustimmung anfangen, mich zu klassifizieren und zu stigmatisieren, automatisch meine Bonität herabstufen, einen Wechsel der Krankenversicherung wegen meines vermeintlich exakt berechneten Gesundheitszustandes verhindern oder Personalberatern die Abweisung meiner Stellenbewerbung empfehlen, wird es zu heftigen Gegenreaktionen der Nutzer kommen.

„Das wird noch eine Weile beobachtet und irgendwann reagiert die Gesellschaft“, meint der Systemtheoretiker Gerhard Wohland.

Es folgen Störungen des Systems, die bis zu Boykott und Ausstieg reichen können.

Im Wettbewerb von personalisierten und vernetzten Angeboten werden deshalb nur jene überleben, die einen Vertrauenspakt mit ihren Kunden eingehen, ist sich der Düsseldorfer Unternehmensberater und Smart Service-Blogger Bernhard Steimel sicher.

„Wer Big Data anwendet, kann sich an Open Data nicht vorbeimogeln. Jedes Tracking zur Auswertung von Datenspuren, jede Lokalisierung und jeder Abgleich mit dem Profil eines Internetnutzers darf nur erfolgen, wenn der Kunde es will.“

Friss-oder-stirb-Geschäftsbedingungen könne sich niemand auf Dauer erlauben. Nicht alles, was technisch machbar sei, ist auch kulturell mehrheitsfähig.

„Das Maß aller Dinge ist meine Bereitschaft, Daten von mir preiszugeben. Hier liegt der Kern von Big Data-Anwendungen. Mein digitales Ich, meine digitale Repräsentanz und mein digitales Beziehungsnetzwerk dürfen nicht fremdgesteuert sein. Sozusagen ein Recht auf virtuelle Selbstbestimmung. Die Nutzung dieser Daten kann ich den Big Data-Systemen zu jeder Zeit wieder wegnehmen. Der Datenschlüssel, den ich zur Verfügung stelle, kann abhängig sein vom Zeitpunkt der Nutzung, er kann abhängig sein von Personen, er kann definiert sein für bestimmte Aktionen oder Nutzungsszenarien. Entscheidend ist nur, dass mir die personalisierten Dienste das Leben einfacher machen“, resümiert Steimel.

Die ersten Anbieter, die zu einem neuen Datenpakt mit den vernetzten Konsumenten bereit sind, werden zu den Gewinnern der Netzwerk-Ökonomie zählen. Ein direkter Vertrag könne auch fernab von Facebook und Google über Apps abgeschlossen werden, so Steimel. Dafür eignet sich aber nicht der anmaßende Begriff „Big Data“, sondern eher „Smart Data“.

Das gilt auch für Systeme wie Siri, Alexa oder Cortana, die Stefan Pfeiffer in seinem Blog thematisiert. Unternehmen sollten nach seiner Ansicht für Transparenz und Vertrauen in den Systemen der künstlichen Intelligenz sorgen. Als Beispiel nennt er die Prinzipien seines Arbeitgebers IBM. Klingt vernünftig. Sollten wir auf der Cebit zum Thema machen.

Da haben allerdings einige Tech-Konzerne noch Nachholbedarf. Sinnvoll sind die Dienste – auch für Journalisten. In der Datenpolitik muss allerdings einiges besser werden.

Gute Frage: Können Algorithmen Falschmeldungen entlarven?

Keine Partei beschäftigt sich mit der drängendsten Frage der Digitalisierung – dabei gibt es so viele Fragen.

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Über digitale Sichtbarkeit und Kompetenz – nicht nur in Medien

Man sieht sich oder auch nicht

Man sieht sich oder auch nicht

Wer sich im digitalen Raum nicht verortet, existiert dort nicht und könne nach Auffassung von Klaus Eck auch nicht von den Vorteilen profitieren.

„In Deutschland neigt man leider dazu, sich unsichtbar zu machen, statt online erkennbar zu sein. Etwas weniger Perfektionismus wäre da angebracht. Und mehr Innovationsfreude, Neugier und Experimentiergeist. Im Web ist Schweigen kein Gold“, so Eck im Interview mit der Philosophie-Zeitschrift „Hohe Luft“, veröffentlicht im Manager Magazin.

Wer darauf verzichten wolle, kann das tun, muss dafür aber einen hohen Preis entrichten. Denn er wird in einer digitalisierten Gesellschaft keine große gesellschaftliche Rolle mehr spielen.

Das gilt für Politiker, für Unternehmer (die ständig von Digitaler Transformation brabbeln, aber kaum die digitalen Werkzeuge einsetzen – vielleicht im stillen Kämmerlein) und für Journalisten. Das bringt SZ-Onlinechef Stefan Plöchinger für die Medienbranche auf den Punkt:

„Immer wenn Journalisten greifbar werden und nicht nur als ‚die Medien‘ sichtbar sind, wenn wir in unserer Arbeit so etwas wie Ombudsleute für unsere Leser und unseren Beruf werden, dann schaffen wir Vertrauen in den Journalismus. Wer sich als Journalist mit Menschen — durchaus auch aus höheren Schichten der Gesellschaft — über die Lügenpresse-Debatte unterhält, bemerkt zwar nicht zwingend Rückhalt für die Pegidisten, bekommt aber trotzdem viel zu absurde Fragen und Thesen zur Funktionsweise von Medien zu hören. Es gibt in der Gesellschaft große Erwartungen in uns Journalisten, aber wenig Wissen über unsere Arbeit. Das ist keine gute Kombination. Wer Anti-Stimmung gegen alles mögliche ‚Etablierte‘ machen will, kann solches Unwissen schnell ausnutzen. Wir müssen uns und die Welt besser erklären. Und zwar in jedem Text, jedem Beitrag. Das ist vielen Kollegen noch nicht klar: Jeder einzelne Artikel zählt.“

Die künftige Gestalt der Demokratie werde auch im Netz entschieden, und das Niveau der digitalen Debatte in der Branche entspricht zu oft dem der journalistischen Zukunftsdiskussionen der vergangenen Jahre: viel Pseudowissen, noch mehr Erregung, wenig Substanz.

„Wer heute über eine Wirtschaftsbranche schreibt, muss automatisch auch über deren Digitalisierungsprozesse Bescheid wissen. Das Gleiche gilt für jene, die heute über Politik, Kultur oder Sicherheitsthemen schreiben. Die sozioökonomischen Grundlagen der Gesellschaft haben sich durch das Netz entscheidend verändert, damit die Politik, doch viele Redaktionen stecken in den Nullerjahren fest, was die Expertise dafür betrifft. Das muss sich ändern“, fordert Plöchinger.

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Transkription (nicht nur) für Podcast-Produktionen – Speech-To-Text von #Auphonic ausprobiert #NEO17x

Käsekuchen

Auf journalist.de hatte ich ja bereits berichtet über die diversen Dienste, die in diesem Jahr die Spracherkennung auf eine neues Niveau heben wollen. Besonders nützlich erscheinen mir dabei die Programme für die Verschriftung von Audio-Aufnahmen – etwa um Podcast-Folgen für Suchmaschinen besser aufarbeiten zu können. Auphonic hat da etwas Nettes gebastelt und bereits der Podcast-Community vorgestellt.

Nun habe ich einfach mal die Zusammenfassung unserer netzökonomischen Käsekuchen-Runde vom Wochenende über Speech-To-Text-Funktion von Auphonic laufen lassen.

Hier ist das nicht korrigierte Ergebnis – für ein Kostenlos-Tool ein gutes Ergebnis, mit dem man sehr schön weiter arbeiten kann. Es war ja ein Live-Hangout mit zehn Leuten in sehr unterschiedlicher Tonqualität.

Campus Ideen
2017
Transcript
[0:00] Ich bins mal wieder da ich sag mal Blogger Gunnar Sohn in einer größeren Runde haben wir uns bei einem live Hangout darüber Gedanken gemacht welche Themen dir,
in diesem Jahr beim Netto, schon Käsekuchen Discos belegen wollen und vor allen Dingen auch in welchen Formaten wir weitermachen wollen,
hier kommen die wichtigsten Statements Jan illustre Runde die jetzt spontan zustande gekommen ist so lieb ich das,
so muss das sein also wir wollten eigentlich ganz offen so Brainstorming mäßig mal diskutieren welche Themen,
der netzökonomie Campus in diesem Käsekuchen runden aufgreifen soll vielleicht können wir dann auch noch reden wie man dann vielleicht auch Formate ergänzt also wir haben ja immer so ein bisschen das als stationäres Format gemacht das also der Gastgeber,
der Container bestimmen kann dann auch den Käsekuchen backen muss und wir uns dann bei dem einen finden aber wir können dann wir auch das zweigeteilt machen wir können reines virtuelles Format machen so wie jetzt,
dass man an vielleicht ein bisschen schneller Themen diskutieren kann und dann immer noch die stationären oder Präsenz Formate.
Wo ihm der Gastgeber traditionell daneben den Käsekuchen hin Zaubernuss ne er darf er darf nicht einkaufen er muss das selber backen,
das ist die einzige Beschränkung ich bin was überlegen weil das schöne ist einmal die Papa dann auszuprobieren natürlich nur sprechen sind weiß man ja nicht vorher wieder ankommen,
der kommt das was mir manchmal noch fehlt aber dafür muss man sie ja ausprobieren auch über den Zeitraum brauchst du gegen welches Format ist wirklich für den.
Suche am Ende am sinnvollsten also wozu der den meisten wert aussah das heißt klar wenn man viele Leute zusammenbringt ist das ist das schon einmal könnte das cool sein soll dann geht sieben thematische kuratiert man das gibt’s danach eine Möglichkeit.
[1:41] Zu weil ich mein Business habe ja auch ein Weg bin ich bei dir war ohne diese drei vier Mal wo ich dabei war da wohl noch viele Sachen anschauen wieder,
und inhalt wie baut man,
Wittmann Sofa Marke Lohmann Sachsen-Anhalt Expert mit drinnen und dann aber auch was darin gesagt wird wird dann keine Ahnung drunter wirklich mal gescheit verlegt das ist Geld für mich auch mit zu Format.
Er sammelt manchmal zu einem gewissen Thema ich habe das früher das war auf Tumblr war nicht geil dafür,
dass du sagst für ein gewisses Thema werden alle aus gewissen lernen Peter Kammler sammelt die automatisch und es wird dort angebracht das heißt wenn er reinkommt,
weiße guter mach dein noch viel über Digitalisierung dann geht das und dann bin ich geil Mann du welches Format gemacht hast du welchen man was kam,
Weissmann und Philipp das dort auf Tumblr und Digitalisierung beim Gunnar,
aber alles nacheinander gesammelt und so haben heute ist am Ort wissen welche Materialien sind durch diesen können sich ja auch wenn sie was gesagt okay dann wissen Sie wo Sie suchen können.
[2:44] Das sind so für mich noch ein bisschen die Sachen also für uns selber bezahlen ist es immer geil,
der Punkt ist ja dass das schon richtig aber es gibt ja es gibt dir den letzter Konomi Campus Blog da könnte ich natürlich schon bisschen am.
Am fleißiger werden in der Nachbereitung häufig genug benutze ich die Geschichte auch um das sein in meinem Kolumnen oder sonstigen schon alliste schon Beiträgen noch zu zu verarbeiten aber du hast Recht so ein zentraler Punkt und man dann auch,
Edi nach arbeit macht der wär wichtig vor allen Dingen weiß ja jetzt auch.
Gepaart mit künstliche Intelligenz jetzt auch super Tools für die Transkription von solchen Runden gibt man die werde ich jetzt noch mal in den nächsten Wochen verstärkte,
ausprobieren sowohl für für Video Runden als auch für Podcast also da gibt es ein paar spannende Sachen die weit über das hinausgehen was nur aus kann also als reine Diktiersoftware wo man quasi die eigene Stimme.
Dann einsetzt und das System trainiert aber das ist glaube ich ein wichtiger.
Dass das kuratieren und das zentrale bündeln und die Nachbearbeitung da weitere Anmerkungen zum Format Michael dazu würde ich gern das sagen also.
Ich habe mich in den letzten 12 Monaten bisschen mehr auf Instagram herumgetrieben mit verschiedenen Accounts und so.
[4:04] In Sachen Engagement verschiedene Sachen ausprobiert und dabei festgestellt.
Ja letztendlich womit man Engagement fördern kann Übersetzer.
Dieser mitmach Effekte wissen was ist viral und wie kriege ich was gerade ziehen.
Ich glaube wenn man da da dürfen uns zurück nach hat in seiner bezeichnen wenn man ehrlich ist er wird erst etwas wenn man,
sehr sehr viel Geld in die Hand nehmen oder unterschiedlich zu erzeugen mal soeben.
Aber ein gutes Engagement kann man wirklich schaffen ja da gibt es Zutaten wie beim Kochen ja und insofern.
Wenn man dann also weiß dass man zum Beispiel Bilder verwendet werden wenn man z.b. das ein oder andere Video auch mal verwendet.
Dann ist das eben schon einladen da wenn man die dann auch noch entsprechend mit Sex ausstattet und so weiter ich will jetzt gar nicht in die Details gehen will nur sagen es gibt also Zutaten die uns bekannt sind.
Und bei Instagram ist es so dass der mitmacht Effekt in dieser Bilder relativ groß ist die Verzeichnung dort also mit die höchsten Engagement von allen Social Medias.
[5:23] Und ich würde sagen darauf kommt es eigentlich an das hat eben der Gunnar auch gefragt was ist eigentlich so der format.
Für das Publikum was wäre eigentlich das geeignete Format von unserer Seite aus wie will Sommers machen.
[5:39] Da bin ich der Meinung alles das was sozusagen einlädt was zu machen und zum.
Irgend ihren von Inhalten von von guten couverture waren Inhalten führt wer ist eigentlich erst mal positiv.
[5:56] Und da könnte ich mir halt doch vorstellen dass wir einiges zum Beispiel auch von Instagram und anderen lernen konnten.
[6:03] Das heißt also da würde ich versuchen Formate zu bevorzugen die kürzer sind knapper,
und wo also ich sozusagen jeder Teilnehmer in gewisser Weise.
Ein Artefakt oder irgendwas künstlerisch zunächst mal oder oder oder produziert hierhin einstellt.
[6:24] In die Debatte und damit das Ganze konsumierbar macht ja.
Das ist jetzt mal sehen die Tüte gesprochen will nur sagen es kommt eben darauf an dass wir uns so zu sagen was die Format Weiterentwicklung angeht.
[6:39] Vor allen Dingen etwas konsumiert aufstellen.
[6:43] Kürzer knapper unterhalten da und vielleicht auch an der eine oder andere Stelle nachvollziehbarer wir sind wir sind deine debattierklub natürlich immer gewesen.
[6:55] Und das gefällt mir auch sehr sehr gut das soll auch jetzt von mir aus nicht geändert werden aber ich glaube es ist angekommen was ich was ich damit sagen wollte,
man könnte natürlich auch in einer Käsekuchen Runde dann auf einmal schwer. Themen abarbeiten also in Blöcken beispielsweise auch,
dass man danach das dann halt wieder aufteilen kann in kleinen Häppchen es wird es schwierig sein wenn man jetzt so eine Runde macht,
Baby hier in der Bibliothek dann an den dem berühmten Tisch wenn man dann anderthalb Stunden redet na das ist das mögen ja auch manche der hat damit wir uns ja auch zu den,
Sven Häppchen von Martens aber danach ist dann vielleicht wieder in Häppchen zu bringen wie du sagtest Michael das ist glaube ich schon wichtiger.
wo ich versuche es ja manchmal indem ich dann aus der Runde dann auch noch einen Audio-Podcast mache dann kann er die Tonspur dann abtrennen und daraus dann auch noch.
Mit dem mit mit auch auf Fonic mit einer gewissen Verbesserung der Tonqualität auch dann noch ein Podcast machen so dass man sich zumindest ist das auch bei der Autofahrt nebenbei noch anhören kann es ist nur ein.
Aber das Aufteilen das auftrennen in kleinere Einheiten das ist ein Punkt den.
Den mal wahrscheinlich so gut nie nie systematisch gemacht haben ne vielleicht in den halben Satz noch kleinere konsumierbar Formate.
[8:13] Wieder komplett endlich zum großen Format hinschreiben.
So wie das im Fernsehen läuft ja wie das also auch bei Serien läuft also das gibt dem Monoblock das ist die Serie sollen also wirklich alle die Serie konsumieren.
Und dann gibt es eben tausende von Trailern und Form von kleinen him Leitungen.
Und das ist es eigentlich das müssten Sie es müssten geschaffen haben ihr bisschen,
die unheimlich attraktiv sind das müssten wir dafür auch ein bisschen im Netzwerk auch machen ne weil ich auch immer Merkel Jena,
Zusammensetzung der Runde wenn dann auch Leute dabei sind die in ihren eigenen Netzwerk dann auch eigene Aktivitäten entfalten,
und als Aufhänger nutzen dann ist auch sofort mehr Aufmerksamkeit da na also sozusagen einer kann den Krieg nicht gewinnen,
sondern das Samsung bisschen auf verschiedene Schultern dann aufgeteilt werden dann Kaffee Zusage Form von dem von Käsekuchen ist es gefällt mir sehr gut und,
ja von daher an ich habe dich auch schon mal gefragt ob ich nicht auch dabei sein das Thema Bildung auch sprechen und genau,
ja und ich habe mir das letzte Mal schon Thomas Sattelberger angeschaut was du gefühlt hast ja allgemein gefragt was für Themen sollten mal aufgreifen hiermit haben wir ja schon gehört und immer Bildung Klaus hat was in die Runde geworfen,
zum Thema digitale Figurationen also Norm neue Formen der Organisiertheit dass das Wasser mal auch gestern zum Thema.
[9:48] Breitbarth und schmal Bad diskutiert haben das ist, neue Organisationsformen gibt die so malen dass man das Vakuum von etablierten Medien stoßen dass man da,
auch er sich völlig anders in Netzwerken organisieren müsste das kann er Klaus sondern vielleicht noch mal erklären,
das würde dann ein bisschen auch politischer werden in die Richtung von Michael ja aber was für Themen habt ihr wird machen noch mal ne Runde,
natürlich warum ich das Gefühl habe,
das Deutschland schlechte Karten warum ist das so.
Jetzt war base nicht viel über Industrie 4.0 und digitale gesprochen aber.
[10:40] Wir sind die Weltmeister in diskutieren.
Liebe ein Kupplung durch meine Tätigkeit als.
Spuren und da kommt immer noch ein zwei kommen nach dem Vortrag zu mir und und ihr Leid und sagen ja.
Ich habe deswegen Sorgen weil ich dich gerne hin.
Deutschland 50 Jahre lang und jetzt Österreich seit fünf Jahren Liebe und würde mir schlecht gehen wenn diese Länder.
Reinhold.
Zu vernichten bestimmte steht Vitalis eigentlich.
Ich verehre ja sehr den dem ehemaligen uhlinger,
Bullinger der nämlich Stuttgart,
erzählt immer Erfolgsmethode,
sms von könnten wir sehr viel mehr.
[12:12] Er liegt vielleicht auch daran dass wir uns immer zu sehr mit diesem Begrifflichkeiten auch rumschlagen wie digitale Transformation dass er zu viel Blabla Faktor drin ist natürlich.
Ich denke aber das ist man einfach jetzt Mal.
Du musst und nicht so lang schätzen jedoch versucht irgendwie dazu kommt zu wenig.
Komplette Entscheidung getroffen ich weiß nicht was ich bringe wie ein bisschen.
Und auch wenn ich lange in Deutschland lebt Kabel,
ja schreit einfach mal was deutsche meine Beobachtungen sind da zu vorsichtig ängstlich Manager in Deutschland haben.
Angst davor eine falsche Entscheidung zu treffen und treffen deswegen lieber gar keine Entscheidung sind.
Scheitern ist leider in Deutschland immer noch mit dem Stick paarmal oder Störung.
Hast du eigentlich.
Geht davon aus dass beim nächsten Versuch nicht noch mal.
[13:43] Und wir können ja da diese Runde übrigens auch beim Fraunhofer-Institut in Stuttgart machen also zu Masche beim Fraunhofer IAO ich kenne die Frau Dr Hoffmann ja auch sehr sehr gut die zum Thema new work einiges macht und es leckt sich mehr auf dem Bullinger dann dazu,
also das wäre eine Idee wie man mal aufgreifen könnte Käsekuchen Discos in Stuttgart zu machen aber ein wichtiges Thema,
im Roman dank ihm deine Themen deine Wünsche und versuchst kurz zu machen also zum ich mit der Freundin dem Zimmer bei mir sind die ihr aus dem Bereich des Unternehmers also,
aber diese einfach mal machen Unternehmertum schaffen von der automatischen dabei,
alles was ich um Engagement Angesicht selbstwert sagen wie viel Geld schon da geht’s nur mein Geld Fenster genauso,
was sind die mich so interessieren was sind die beste Medizin dann habe ich eigentlich auch ein Thema für dich weiches Weise wie wäre es dann noch mal ne Runde machen würden mit dem Gerald Hüther rettet das Spiel,
einen gute mich dann seine These interessieren,
quasi den homo lumo luden subversiv zu nutzen um die Alleinherrschaft des homoökonomikus unterlaufen,
von der Wirtschaftswissenschaftlichen Seite noch mal zur Klarstellung der der wira Tüte hat es hat ein Buch geschrieben rettet das Spiel weil eben mehr als funktionieren ist es ist Sommer vor ein paar Wochen entschieden,
und ja das müsste im Prinzip ja voll auf das Konto von Roman einzahlen ja Pirmin deine deinem Thema oder deine Themen Anregung ich hatte so ich glaube das,
ein Punkt ist so die Frage nach der institutionellen Bildung wie förderliche das ist auch in Kontexte digitale Transformation nachdem was.
[15:17] Ja das Roman eben gesagt hat und man gibt Wissen Preis und wissen preisgibt.
[15:24] Das macht das eigentliche neben den dass man wissen behalt gibt sondern repariert doch selber darüber und meine eigenen Ansichten darlegen und man bekommt auch inside the digital media,
immer wieder auch Rückmeldung und Fitness Feedback und das Entwicklungs schleifen die sehr förderlich sind das Thema ist dass du vielleicht auch,
läufiger oder was ich mir wünschen würde das häufiger auch thematisiert zu sehen,
wie können wir eigentlich Prozessor neu aufsetzen probieren neu neu indizieren,
auch Immobilien unterliegt kann auch neue Technologie dazu beitragen Potenziale entfalten du hast ja auch den geretteter eben angesprochen,
Rastatt Einsatz für die der potentialentfaltung und soll ich glaube aber man das kombiniere verschiedene Aspekte,
sich anhört und du hast ja ein Zugang zu ganz vielen Leuten und ganz vielen.
Verschiedenen Innovatoren dann kann daraus Sinne sehen Perspektive werden und kann dazu beitragen,
ja Veränderungen führen Innovationsprozesse auch zu befeuert so unter das schätze ich sehr an deinen an deinen Ausführungen und du bist der jemanden dass sie vorher auch schon Hintergrund der,
Extreme lesen ist und in der der super viel liest,
und so schaffst du es auch immer wieder andere Leuten Abkürzungen zu präsentieren in mich wieder zu viel Zeit sollte so viel Durchhaltewillen so viel zu lesen und trotzdem,
möchte man irgendwie auch Simon Stand gebrachte finde ich ganz toll aber du bist ja wieder zusammen fassen dass viele wissen so komprimiert dass man halt schnell auch so ein ja auch so.
[17:06] Abkürzung könntest du das hab ich mir auch bei dir wünschen wenn du kommen noch mehr,
Abkürzungen sozusagen eine Reihenfolge weiter der Oliver Themen deine Wunsch stehen muss ich mal ganz klar sagen Innovation,
und auch Innovationsmanagement sind hiermit den ich mich jetzt seit einem halben Jahr ungefähr vermehrt beschäftige ich mal wieder gemerkt haben im Umgang mit den Unternehmen,
g-lan quasi gerade laufen,
ja auf dem Gebiet der Veränderung und echter Innovation also ganzheitlicher Innovation weil sie das irgendwie seit Jahrzehnten nicht nur nicht nötig hatten und das ist erst ein bisschen dieses Thema Wasser der Tim auch erwähnt hat oder was wo man auch ab und zu mal sagt oder was überhaupt immer in dem in dem Kontext,
digitale Transformation fett Shell Test,
dass die Unternehmen Veränderung nicht gewohnt sind da würde ich mir auf jeden Fall wünschen dass wir vielleicht ja tatsächlich zu diesem Thema Brücken bauen können dass wir vielleicht auch wirklich,
Institutionen als Hebel dafür gewinnen mitzumachen wenn eine Sache fällt mir immer wieder auf das Veränderungen wirklich an nicht nur dann klappt,
wenn sie sichtbar stattfindet und dann dieses sichtbar stattfinden dass es halt wirklich schwierig in Deutschland weil es gibt viele kleine Initiativen,
die alle gute Arbeit machen aber die halt nicht wirklich gesehen werden und da könnte ich mir vorstellen dass man also Fraunhofer ist ein Stichwort also dass man vielleicht wirklich einfach größere Player,
mit ins Boot holt die eine gewisse Sichtbarkeit und auch Gehör verschaffen weil wir alle ich jetzt auch über die so kennengelernt hat.
[18:40] Es gibt so viele kluge Köpfe so viele Duck sich agile Menschen die so viel dazu beitragen können dann aber irgendwie keine Bühne haben ja oder zumindest keine richtige,
sichtbar Bühne für die Breite mir hat sehr gefallen was.
Jeder Roman und er vorgeschlagen hat zum Thema Engagement das scheint in zu interessieren und insbesondere auch.
[19:06] Deine Formulierung Bludenz gegen den homoekonomikus.
Das sind so meine Themen auch die ich also 2017 sehr sehr gerne diskutieren möchte mit euch.
Ich habe mir da auch geschrieben ich gehe damit Caesar ja.
ÖTV der temporalen und herrschen ist besteht heute eigentlich nicht das Problem irgendwas zwischen.
[19:31] Weil wir wissen eigentlich prinzipiell alles.
[19:34] Was ja aber nicht haben und das ist eigentlich das Problem von vielen wir wissen nicht wie wir das mit den Teilen und wir wissen auch nicht wie wir Sichtbarkeit herstellen.
Um irgendwelchen Menschen dieses sich dieses Wissen mitzuteilen und auch Videos mit Zahlen müssen wir auch noch nicht genau.
Also so gesehen das Problem ist nicht die Verfügbarkeit von wissen das Problem ist auch nicht die Verfügbarkeit von der Möglichkeit der Kommunikation.
Sondern das Problem scheint zu sein überhaupt erstmal Sichtbarkeit zu bekommen und das ist ein Thema womit ich mich ja schon bisschen länger beschäftige.
[20:08] Bin ich auch nicht ganz alleine natürlich aber sichtbarkeits immer schon bei Google herzustellen Sichtbarkeit bei Amazon.
Jetzt bestellen Sichtbarkeit für Unternehmen herzustellen und nicht nur denen Sichtbarkeit zubereiten die sowieso shoppen naturgemäß die meiste Sichtbarkeit haben weil sie zum Beispiel.
Mit den Gebühren Geldern.
Die öffentlich-rechtlichen beispielsweise nicht die ARD und ZDF die haben natürlich schon viel Sichtbarkeit und das sollen sie auch haben die haben den Auftrag.
[20:37] Aber Sichtbarkeit im für andere herzustellen neue die noch nicht diese broadcast Funktion haben das ist eine Riesenaufgabe,
und dabei die richtigen Formate zu finden wo sie spielerisch muss das sein wie wie viele Geranium behalten und so weiter was welche Rolle spielt dabei der Content und die content-produktion.
Das sind so die Themen wo ich gerne mit euch diskutieren möchte und vor allem auch antworten spielen der Weise finden möchte ja also sozusagen im Spiel im ausprobieren.
Auch schon gleich mal was so wieder Gunnar das eigentlich immer machst nicht er führt uns ja auch gleichzeitig Ruhe wie es geht ja,
die Technik und so weiter das ist ja ist ja auch sein Ding nicht nur darüber zu reden sondern es auch anzuwenden,
dafür mehr Beispiele finden und auch mehr mehr Unternehmen oder auch mehr Organisation dazu motivieren können mit Ihnen gemeinsam mit uns gemeinsam den Weg zu gehen weil.
Ich sehe deine ganze Menge Nachholbedarf noch mal da könnte der ein oder andere extrem stark von profitieren.
[21:48] Wenn er seine Veranstaltung mit seinen Events und seine Ankündigungen doch stärker unterstützt durch die sozialen Medien.
Ja durchführen würde ja.
Was für Michael auch gesagt hat dass das ein Erlebnis sein sollte ein Entertainment sagen sollte das kleinste dass die Menschen in einer,
kurze Inhalte Entertainment ich halte sehen und dann den nächsten es dich interessiert weiter aber Christian deine Wunsch dem,
und natürlich dabei die Berater immer auf das heißt dass er vielleicht an Kunden,
als andere und ich bin natürlich auch noch,
nachwievor fern von ganz dolles und vielleicht hängt das damit bis jetzt zusammen das erste Thema von ihm aus dem letzten Jahr mal auf.
Mitte letzten Jahres darüber gesprochen und ich weiß auch nicht wie war das jetzt schon behandelt haben und zwar Bild platform snort Schatz Products.
Thema Startup und da denke ich kommt gerade so der Zug oder auf dem Zug die man auch springen kann ist jemand da das mit dem Business.
Haben welche Vorteile kann das Business,
und da Rapssamen umgedreht ist es gleich ein bisschen einfacher insbesondere mit mit Zugängen zu uns oder und was hat das mit dem ganzen Thema und wie kann man beide Seiten zusammen bringen oder.
[23:29] Navigieren danke Maus mir ein bisschen anhängt Digitalisierung an Schulen.
Da sollte man oder sollten wir vielleicht auch eine negative ergreifen wie kann man.
Den Lehrern helfen das Thema besser anzugehen.
[23:47] Und wenn man jetzt Berichte liest aktuell kein WLAN an Grundschulen oder dass der Informatikunterricht Office Schulung besteht und ich es Programmierkenntnisse.
Gartenanlage glaube dass die Lehrer.
Achim auch Informatik Lehrer wäre zu und was sie rum in den Schulen besser wird.
Noch mal bisschen Richtung Brian Solis kannst du mir ins darüber auch ein schönes Thema von ihm auf die Arbeit bin,
das heißt nicht nur den Customer das Individuum auf der anderen Seite ist jetzt Bildschirm zu sehen nicht nur die einfache Fahrt oder nicht,
Duden gib ihn einfach auch etwas bewegen grundsätzlich sonst noch als meinen Kunden ich glaube da kann man auch noch ein bisschen was aus,
und dann auch noch Customer Experience ich habe sogar zurechtgelegt die neuen Generation an,
Google und Amazon II hier die Dash Buttons dann Amazon Echo Google home welche Auswirkung hat das auf mein Leben zu Hause.
[24:57] Welche Auswirkung hat das auf den übrigen und.
Datenschutz RZA was kann man damit noch machen oder witzige Video Baby.
In den Amazon Eco rein auf englisch und dann schlägt Amazon,
unproduktiv woanders,
pass mal auf eine aber welche Auswirkungen haben die nationale und Amazon Deutschland.
Angeboten werden ich denke das hatte ich ja schon mal,
angeteasert mit dem Beitrag auf Facebook die Thesen von dem VWL Professor Axel Ockenfels Klammer auf glaube eine der wichtigsten Berater von der von der Bundesregierung Klammer zu,
der was geschrieben hat über die Daten von Emerson & Cody Ökonomik verändern der sprach von der neuen ökonomischen Ingenieurs Lust und von Verhalten,
Prognosen mit Big Data ist der aber dann eben auf dem auf dem Niveau der ökonomiker der Wirtschaftswissenschaft,
am das ist ja mal das kann man dann auch noch zweigeteilt noch diskutieren,
Projekten wie von Amazon und Google verändert übrigens auch den schonmal Ismus da machen wir auch schon Gedanken die man als die Geschichten gehen das Thema Sprachsteuerung kommt er auch wieder mit Sonne,
auf die Tagesordnung auch ein spannendes Thema was vielleicht dann sogar bei Bernhard Steimel dann angesiedelt ist also da sind viele Facetten drin in dem Ding was man was man aufgreifen.
[26:34] Könnte will was hast du denn für Vorschläge sage mal kurz was zu mir weil daraus ergibt sich das dann auch okay ich bin Politologe von der Ausbildung her.
Und haben Berlin Politik studiert 75670 mein Examen gemacht ehrlich.
Wenn Politik wo dann wann weißt du noch so bisschen was dafür derzeit war was davon Übergang war in der Wissenschaft also,
die ganzen ausländer Sitzung mit der marxistischen Wissenschaft und auch mit der marxistischen VWL und so weiter so die anderen wieder diskutiert waren sind damals,
danach habe ich 40 Jahre lang politische Bildung gemacht und bin jetzt inzwischen raus aus dem Geschäft,
okay das hat also absolute Vorteile weil ich endlich das machen kann was ich immer machen konnte wollte,
ich kann lesen und das ist das was mich im Moment das interessiert neuroökonomische Ansätze ich habe ja selber schwer mit sehr mit Ergonomie beschäftigt aber im allgemeinen Aspekte Politik.
[27:32] Und gleichzeitig beschleicht mich wenn ich das dann höre das Gefühl meine gute das kann nicht wahr sein ich habe 40 Jahre mich im Grunde nicht so nimm mit der Frage Wann Digitalisierung Granadas auf heute in der politischen Bildung beschäftigt,
und wenn ich heute sehe was in der Politik was los ist an der Schnittstelle von Politik und Ökonomie,
erfahre mich dazu die was ist Anhänger letzten Jahren so schief gelaufen dass es so wenig Menschen gibt die Wurst und Reifen habe ich ja Gesellschaft sie ja nicht leben was sind Demokratie die Fragen muss man heute wieder sperren man kriegt,
erschreckende Antworten.
Auch auf Facebook auch von Leuten bei denen das nicht vermuten würde es mehr gesichert werden oder irgendsowas sondern eigentlich kaum noch einer was Demokratie ist wenn man dann sieht das die größte Demokratie der Welt,
Tramper vorbringt ihre nächsten Präsidenten,
das ist dann für mich das Thema wie kann sowas passieren und jetzt mache ich meinen Sprung dazu weil ich glaube da liegt eine der Ursachen dafür,
seit Anfang der 80er.
Mitte der 80er hat sicherlich die Wirtschaftswissenschaft in der Orientierung verändert weg von Keynes hin zu neoliberalen Paradigma ist jetzt nicht auf Polizei Kampfbegriff gemeint einfach als.
[28:44] Und diese Orientierung hat dann letzten Endes in der Bundesrepublik zB dann kann man das gut festmachen.
In der Agenda 2010 dazu geführt.
Das eigentlich nur das ergonomisch im Vordergrund gesehen stand in der politischen Sichtweise und dass die Politik in den Hintergrund getreten ist die Bundesrepublik wurde wettbewerbsfähig gemacht.
[29:05] Durch die Senkung der Lohnkosten nicht in die Steigerung von Produktivität und auch nicht durch die Steigerung,
der Qualifikation der Beschäftigten ist Agenda 2010 ganze sich fordern und fördern davon ist das fordern übriggeblieben das Fördern des weggefallen Natsu die Fantasie nicht ausreicht.
Wie Phantasie ich wieder der Politiker noch der heute noch der Betroffenen,
santiano bemüht ich wer selber nimmt im Leben System drin was Bildung angehen und Tralala und so weiter auf was man eine WLAN-Verbindung angeht und man unter Computerausstattung da kann ich das ist nur so,
geändert an dieser ganzen Geschichte wo wir inzwischen das Jahr 2017 schreiben und du wo die Möglichkeiten so immens gestiegen sind solche Dinge anzuwenden,
und die Leute für die Menschen wenn das eigene an für,
Jürgen welche dummen Postings oder für irgendwie Dinge die mit ihrem eigentlichen leben in einem Probleme mit denen sie konfrontiert sie nichts zu tun am und dann wären sie hat Trump oder AFD,
das kommt dann dabei raus und einer der wesentlichen Punkte dabei ist diese schwarze Null gehört Paradigma durch die Politik Geist hat.
Das irgendwer der Politik erzählt hat also der Staat würde sich zu sehr Verschulden wäre dann nicht mehr handlungsfähig was auf denen von Zinszahlung.
Und Haushalt Bindung von Haushaltsmitteln ich auch stimmt aber und da liegt für mich ein ganz wichtiger. Ich glaube dass die Politik nicht unterscheidet.
Zwischen Investition und konsumtive Ausgaben und dass ich keine Möglichkeit hat den Erfolg von Investitionen zu berechnen zu bestimmen oder zu dokumentieren weil die ganze Kameralistik,
in der in der öffentlichen der bei der öffentlichen Hand dazu gar keine Handhabe gibt wir können niemals verstellt ob irgendein Projekt wirklich was gebracht hat.
[30:47] Und das macht das große Problem aus deshalb Eier Politik im Moment so fürchterlich durch die Gegend.
[30:52] Ist das mal ganz provokativ Land wie Griechenland oder auch Ungarn ich liebe uns in Ungarn ist ein paar Jahren habe ich vergessen zu sagen die mitten auf dem Land in der Puszta.
2014 Bass über Ungarn pleite Grad der EU bei es wäre für die EU,
genau für Griechenland Witzke und Klacks gewesen Ungarn durch zumindest wenn man,
das soll ich das Geld Investition gesteckt hätte und immer gewusst hätte was das Investitionen wird das man wahrscheinlich auch gemacht und das ist für mich das große Dilemma,
nicht die Leute reden sie ein Problem die Sichtweise auf Politik ist die ist passiert nichts es wird alles für mich nur schlechter,
auch die Politik weiß gar nicht was sie tut im Moment und das ist so mein Thema was ich wieder eine einbringen möchte mit dem endlich auch beschäftige,
du hast ganz wichtige Themen angesprochen welche Sorte gibt’s dazu ja auch noch etwas hat das kennst du Untote leben länger am von den Flippers key,
Erich mit dem im Neoliberalismus am auseinandersetzte bei Matthes & Seitz erschienen also quasi das Wasser nach dem Finanzkapital nach der Finanzkrise 2007 eigentlich in der Wirtschaftswissenschaft,
wieder ganz normal weitergegangen ist also die alte Lehre da Hayek Jana und Co ja das ist eben wirklich nicht darum gehen die Ökonomik mal von Grund auf,
erneut zu diskutieren und und auch theoretisch neu zu formieren da gibt’s hier bei dem Flur ein Ökonomen auch interessant der ansehen.
Also das wäre ein Thema ich bin ja nun auch mittlerweile Hochschuldozent dann auch noch weiter treiben würde interessiert dann vielleicht jetzt nicht jeden so bis ins Detail aber ich glaube politisch superwichtig und wenn das dann auch ein Stückchen politisieren.
[32:27] Und dann wird’s auch allgemein wieder interessante also dazu eine Runde zu machen oder sogar ein paar Runden zu machen wir nehmen das ist super interessant da.
Erfurter ich habe dazu auch schon einiges geschrieben mit meinem Kolumnen in den letzten Monaten beispielsweise für den Zustand der VWL der will gelesen.
Tanzen und dann so fern,
nehme ich das nehme ich das Thema gerne auf ein ganz kurzer Satz dazu eine These der Staat muss lernen zu bilanzieren,
dann sieht ja auch klar was Sache ist.
Wir müssen gucken lieber in Netzwerken denken und auch das Establishment und sage mal fertig machen weil du bist ja schon unterwegs.
[33:08] Solche Plattformen wo man seine mal auch die nicht Vordenker oder sagen wir mal wie die einfach dazu.
[33:16] Dann finde ich sind als multiplikative Backformen ganz wichtig und vielleicht sollte man sich eine 17 auf darüber unterhalten,
wie man diesen scale noch besser hinbekommen kannst du besser wie wichtig achten bei einer Breite zu verankern.
Das zweite Thema ist eben wurde diskutiert das Handy auch sehr wichtig die Lancierung.
Ich glaube wenn du wirklich nicht inklusive nachhaltige Verantwortlichen Gesellschaft unterhalten.
Und deswegen ist schon wichtig die mal und unter das gesagt das ist vielleicht bisschen Exotik.
Schalte das Flow fundamental wieso was sind eigentlich die Paradigma und Theorien,
ökonomischen ist implizit Matti ist und am Ende ist Digitalisierung kein Selbstzweck und ist auch kein Muss.
Sondern wir haben andere Freiheiten und deswegen lieber Professor syska immer sagte müssen uns auch sehr viele Gedanken.
Welche Ansätze und wohin soweit die sehr sehr komprimierte Zusammenfassung der,
Netz ökonomischen Matinee am Sonntag um 11 Uhr das ist wirklich sehr sehr kurzfristig zustande gekommen dennoch haben,
11 Leute teilgenommen zu seiner kann doch nicht so ganz reinen ab und dann nicht gehört das war der Klaus unser Hashtag Soziologe aber seine seinem Vorschlag hatte ich ja dann auch schon schriftlich bekommen ja das würde ich auch.
[34:57] Euch bitten.
Meine Ideen hab wenn ihr Formate haben wenn ja Orte habt ihr vorschlagen wollen wir netzökonom ich diskutieren wollen dann solltet ihr mir das schicken entweder pen,
E-Mail an Gunnar Erik Sohn and email.com oder Posten auf der Facebook-Seite des netzökonomie Campus oder,
auf unserem Blog oder hier bei Soundcloud in der Kommentarspalte wer da alles dabei war beziehungsweise von wem die O-Töne sind das markiere ich dann noch auf,
SoundCloud bzw das erkennt er dann natürlich auch durch die Postings auf der,
Facebook Seite von netzökonomie Campus ja das was man hört sieht und sich sicherlich demnächst wieder euer Gunnar Sohn bis dann.

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Zerfall der öffentlichen Meinung – Das Rhizom und die Mikro-Öffentlichkeiten #Schmalbart

Meinungsmacht

Die etablierten Player der Öffentlichkeit, allen voran Journalisten und Politiker, sind durch die rasante Verbreitung sozialer Netzwerke in Zugzwang geraten. Das war eine Aussage, die ich vor gut zwei Jahren mit Verweis auf eine Studie der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) machte:

„Wenn Medienkonsumenten und Wahlbürger sich zunehmend in ihren ‚persönlichen Öffentlichkeiten‘ aufhalten und sich dort so viel Zeit und Energie konzentriert, muss jeder, der ihre Aufmerksamkeit erringen möchte, auch dort Präsenz zeigen“, so die LfM.

Aber das ist dann eher die Perspektive der etablierten Meiden, um wieder Bodenhaftung zu bekommen. Soziale Netzwerke stehen vor allem für eine fundamentale Veränderung der öffentlichen Sphäre. Öffentliche und individuelle Kommunikation verschwimmen. Und ob ich nun mit meiner eigenen Teilöffentlichkeit wenige oder sehr viele Menschen erreiche oder nicht, vorher war es schlicht unmöglich, ohne großen Aufwand eine eigene Öffentlichkeit herzustellen, die über den Nachbarzaun reichte.

Inflation persönlicher Öffentlichkeiten

Die neuen Beteiligungs- und Vernetzungsmöglichkeiten verändern die Bildung öffentlicher Meinung, konstatiert die LfM und fragt sich, wie eine Gesellschaft angesichts der Inflation persönlicher Öffentlichkeiten noch zu kollektiv verbindlichen Entscheidungen kommen könne.

„Mediennutzer werden zunehmend selbst zum ‚Gatekeeper‘ von Informationen, selektieren und empfehlen Informationen aktiv weiter und orientieren sich auch bei ihrem Medienkonsum am Verhalten und den Hinweisen befreundeter Nutzer. Damit verändert sich die Verbreitungsdynamik von Nachrichten in der Gesellschaft, Freunde und Bekannte bekommen mehr Einfluss auf die Wahrnehmung der Welt als früher und laufen klassischen Autoritäten der öffentlichen Sphäre den Rang ab“, schreibt die LfM.

Entsprechend relevanter für die Bildung von öffentlicher Meinung wird das Verhalten der Social Web-Nutzer beim Kommentieren, Weiterleiten und Empfehlen von Nachrichten. Sie sind dabei keineswegs neutrale „Transmissions-Riemen“ für journalistische Produkte, sondern liefern ihrem Publikum individuelle Schemata für die Deutung der Beiträge. Das war allerdings schon vorher so. Nur beschränkte sich die Multiplikator-Funktion auf Arbeitskollegen, Familie und Freunde.

Es passiert immer häufiger, dass in den persönlichen Öffentlichkeiten strittige Themen anders bewertet und gedeutet werden als in den Massenmedien und in politischen Institutionen. Das von der Demoskopin Noelle-Neumann beobachtete „doppelte Meinungsklima“ – also das Auseinander-Driften von Bevölkerungsmeinung und Medientenor – kommt immer häufiger vor. Die Dynamik in sozialen Netzwerken ist nicht so sehr geprägt von tradierten Hierarchien und Jahrzehnte alten Rollenmustern, sondern von den kurzfristig aufsummierten Handlungen vieler Menschen.

Die Potenziale für Deutungsmacht sind sehr viel breiter verteilt als früher, nicht nur auf klassische Öffentlichkeitsberufe wie Journalisten und Politiker. Und das ist ein Vakuum, in das Kampagnen-Plattformen wie Breitbart reinstoßen, um die politischen Meinungsbildung und das Wahlverhalten zu beeinflussen.

„Hinter Breitbart stecken vermutlich vermögende Privatinvestoren“, so der Publizist Christoph Kappes, der mit der Gründung von Schmalbart eine Gegenströmung initiiert. Breitbart sei wirtschaftlich gut ausgestattet und habe sich zum Ziel gesetzt, klassische Medien zu zerstören. „Breitbart sieht sich selbst als antimedial“, so Kappes im Interview mit detektor.fm.

Das macht die Gemengelage so brandgefährlich und beweist, wie die etablierten Kräfte in Politik und Medien den Zerfall der Meinungsbildung nach den tradierten Mustern in den vergangenen Jahren unterschätzt haben. Das gleiche Versäumnis sehe ich in der empirischen Sozialforschung. Brexit und der Wahlerfolg von Donald Trump ändern das jetzt hoffentlich.

Es reicht einfach nicht mehr aus, mit schweren Tankern im Social Web unterwegs zu sein und sich hinter Institutionen zu verstecken. Man muss personalisiert, vernetzt und schnell handeln. Der Philosoph Gilles Deleuze hat dafür das Bild des Rhizoms geprägt. Moderne Organisationen müssen in wuchernden und unübersichtlichen Netzstrukturen anders vorgehen. Man braucht vielfältige Geschicklichkeiten, um sich Gehör zu verschaffen. Das Viele, das Multiple muss in allen Dimensionen beackert werden, so Deleuze.

„Ein solches System kann man Rhizom nennen.“

Es sind Knollen und Knötchen, die die Verknüpfung und Vielfalt bewältigen.

„Im Unterschied zu den Bäumen und ihren Wurzeln verbindet das Rhizom einen beliebigen Punkt mit einem anderen: jede seiner Linien verweist nicht zwangsläufig auf gleichartige Linien, sondern bringt sehr verschiedene Zeichensysteme ins Spiel und sogar nicht signifikante Zustände…Es besteht nicht aus Einheiten, sondern aus Dimensionen“, schrieben Gilles Deleuze und Félix Guattari im Merve-Band „Rhizom“, erschienen 1977 (!).

So ein wenig klingt das auch beim Projekt Schmalbart an:

„Man muss sich zusammentun und entgegen aller Logik von Organisationen versuchen, statt ihres Fortbestandes ihren Zweck zu erreichen“, so Kappes.

Schmalbart sei nicht „Blog“, sondern wird Form und Formate so wechseln, wie es taktisch erforderlich ist. Schmalbart habe eventuell nicht nur eine Homebase auf Facebook, Schmalbart soll überall sein.

So wolle man auf Suchbegriffe der Rechtspopulisten reagieren, etwa beim Thema Massenvergewaltigung. Über bestimmte Websites werde der Eindruck vermittelt, als sei das in Deutschland ein alltäglicher Vorgang.

„Und das ist nach meiner Auffassung systemisch bedingt. Klassische Medien vermeiden solche politischen Kampfbegriffe. Dadurch entstehen im Netz Informationslücken“, sagt Kappes.

Wenn absichtlich die Begriffe der populistischen Agitatoren gemieden werden, macht man damit die Inhalte dieser Kreise zugänglich und produziert unfreiwillig Filterblasen. Es gebe sicherlich gute Gründe, bestimmte Begriffe nicht zu benutzen, weil sie allein durch die Verwendung eine Bedeutung bekommen. Kappes verweist auf die Forschungsarbeiten über das Verhältnis von Zeichen und Bedeutung (mir kommt dabei sofort der Semiologe Roland Barthes in den Sinn). Wenn man diese Leerstelle allerdings nicht besetzt, werden Wirklichkeiten konstruiert und selektiv von Breitbart und Co. erzeugt. Allein durch den inflationären Einsatz von Kampfbegriffen wie „ausländische Invasoren“, „Lügenmaul“ oder „Massenvergewaltigungen“.

Mit Dossiers, die in hoher Qualität beispielsweise von der Bundeszentrale für politische Bildung erstellt werden, komme man nicht weiter, meint Kappes.

„Sie sind sehr lang und lassen sich nur schwer im Social Web teilen. Ähnliches gilt auch für die lexikalischen Artikel von Wikipedia, die sich in den ersten Absätzen mit Abgrenzungsproblemen zu anderen Begriffen beschäftigen. Das macht sie unbrauchbar, wenn man mal eben wissen will, wie es um den Ausbildungsstand von syrischen Flüchtlingen steht, die im Jahr 2016 nach Deutschland kamen. Gerade diese Fakten sind schwer zugänglich und häufig nicht in einer Form aufbereitet, wie man sie braucht.“

Schmalbart will das ändern.

Wie die Bundeszentrale für politische Bildung mit diesem Thema umgeht, können wir zumindest in Bonn am Donnerstag diskutieren: Demokratie stärken – Zivilgesellschaft fördern – auf allen Kanälen? Die Referent: Daniel Kraft, Leiter Stabsstelle Kommunikation BpB.

Man hört, sieht und streamt sich.

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Craft Beer-Test mit Startup-Brauerei St. Erhard im Livestream

Vorbereitung auf die Bierprobe

Vorbereitung auf die Bierprobe

Im FAZ-Blog sind die unterirdischen Erlebnisse von Gründer Christian Klemenz in der Startup-Pseudo-Show „Höhle der Löwen“ gewürdigt worden. Siehe auch: Das unerträgliche Blöken der Vox-Löwen: Wie Möchtegern-Unternehmer die Startup-Szene verarschen.

Keiner der „Löwen“ wollte vor rund zwei Jahren in das junge Unternehmen St. Erhard investieren. Das Bier schmecke „ein wenig schal“, befand die Teleshopping-Operndiva und Saugnapfmaschinen-Expertin Judith Williams nach dem ersten Nippen an dem Bamberger Gerstensaft.

„Und der Investor Frank Thelen polterte, ein Kölsch schmecke ihm besser“, schreibt Tillmann Neuscheler.

Ob Thelen überhaupt den Unterschied zwischen Kölsch und Kellerbier kennt?

Die Rolle des Verlierers hatte Klemenz nur in der Sendung, tatsächlich habe das überhaupt nichts ausgemacht.

„Heute, zwei Jahre danach, gibt es sein Unternehmen immer noch, es ist seither stetig gewachsen, mittlerweile erwirtschaftet er mehr als eine Million Euro im Jahr und beschäftigt 40 Mitarbeiter, viele davon in Teilzeit. Auch Bier nach Indien verkauft er weiterhin, mittlerweile aber auch in andere Länder, vor allem Mexiko und Finnland. Als zweites Standbein sind eigene Bierfachgeschäfte in Deutschland hinzugekommen“, so Neuscheler.

Und wie die Produkte wirklich schmecken, teste ich live mit Christian Klemenz und meinem Kumpel Hannes Schleeh im Livestream am Freitag, den 20. Januar, ab 19 Uhr.

In der Kommentarfunktion von YouTube könnt Ihr Fragen stellen.

Zu Thelen siehe auch das Video von Sascha Pallenberg.

Und den Beitrag auf Mobile Geeks.

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Über die populistische Strategie der Ent-Menschlichung

populisten
Die nationalistischen Populisten behaupten: „Wir sind das Volk.“ Sie meinen jedoch: „Wir – und nur wir – repräsentieren das Volk.“ Nachzulesen in dem lesenswerten Essayband „Was ist Populismus“ von Jan-Werner Müller. Damit werden alle, die anders denken, als illegitim abgestempelt, „ganz unabhängig davon, mit wie viel Prozent der Stimmen ein offizieller Volksvertreter ins Hohe Haus gewählt wurde“, so Müller.

Populisten seien zwangsläufig antipluralistisch; wer sich ihnen entgegenstellt und ihren moralischen Alleinvertretungsanspruch bestreitet, gehört automatisch nicht zum wahren Volk.

„Das mag wie eine Banalität klingen, ist aber von entscheidender Bedeutung in Auseinandersetzungen mit Populisten, die behaupten, den Willen des Volkes zu repräsentieren und zu vollstrecken – in Wirklichkeit jedoch eine symbolische Repräsentation des angeblich ‚wahren Volkes’ instrumentalisieren, um demokratische Institutionen, die dummerweise nicht von Populisten dominiert werden, zu diskreditieren“, führt Müller weiter aus.

Populismus ist demnach eine ganz bestimmte Politikvorstellung, die ein imaginäres Volk als moralisch rein und homogen definiert und gegen unmoralische, korrupte und parasitäre Dunkelmänner und Dunkelfrauen in verschiedenen Institutionen in Position bringt. Wer diese anmaßende Vereinnahmung des „Volkes“ in Frage stellt, wird kurzerhand vom „einzig wahren Volk“ abgetrennt. Das reicht von der Lügenpresse bis zur „Volksverräterin“ Merkel (mittlerweile werden Andersdenkende gar als krank eingestuft, die von spezialisierten Fachärzten behandelt werden sollten – als Kranker wird man von den nationalistischen Populisten vom Diskurs ausgeschlossen).

In Wahrheit geht es um „Nur wir vertreten das Volk“

Hinter dem Spruch „Wir sind das Volk“ steckt eigentlich die Botschaft „Nur wir vertreten das Volk“. Dieser Alleinvertretungsanspruch der Populisten und deren Verhältnis zur Demokratie macht die Gemengelage so gefährlich. Sie sind kein nützliches Korrektiv in einer Demokratie, um den vermeintlichen Abstand zwischen Politik und „Volk“ wiederherzustellen. Wer so denkt, ist schon auf der semantischen Leimspur der Populisten unterwegs. Populisten interessieren sich nicht für plurale Willensbildung, für das langwierige Bohren dicker Bretter bei der Bewältigung von Problemen; ihre Kritik gilt auch nicht dem Prinzip der politischen Repräsentation. Ihre Agitation richtet sich gegen die amtierenden Repräsentanten, die angeblich nicht die Interessen des „Volkes“ vertreten.

Da niemand sagen kann, wo die Interessen eines jeden Einzelnen liegen, sind populistische Demagogen wie Erdogan oder Orbán an Teilhabe, Offenheit und Pluralität überhaupt nicht interessiert. Sie geben sich als die Kenner des wahren Volkes aus und hebeln jeden aus, der sich ihnen in den Weg stellt. Wer sich den Populisten nicht anschließt, wird ausgeschlossen. Wer Volk sagt, meint in Wahrheit Ent-Individualisierung und sogar Ent-Menschlichung, die bis zur Inhaftierung und Beseitigung aus dem öffentlichen Leben reichen kann. Populisten sind keine Problemlöser, sie nutzen Probleme, um das politische System zu destabilisieren.

Ausführlich bei den Netzpiloten nachzulesen.

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„Augmented EARality“, Amazon Echo, Google Home und Social Media für die Ohren #StorydesMonats

Mitmachen bei #StorydesMonats

journalist.de

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Prognosen – besonders von Zukunftsforschern – sind ja meistens eher nach der Methode geschrieben „Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist“. Bei den Social Media-Trends, die Jörgen Camrath eingesammelt hat, ist das anders. Da kann man ein paar handfeste Aussagen ablesen, die vor allem die Arbeitswelt der Medien beschäftigt werden – daher nominiere ich diesen Beitrag für die #StorydesMonats.

So schreibt Anna-Mareike Krause – Head of Social Media bei der Tagesschau:

„Wer sich als journalistisch arbeitendes Medium ernst nehmen will, muss 2017 den Schwerpunkt verschieben und sowohl die eigenen Social-Media-RedakteurInnen als auch die UserInnen für voll nehmen. Insbesondere zu letzterem gehört, Social-Media-Journalismus als etwas zu begreifen, das nicht gegen die KonsumentInnen funktioniert und deshalb Nutzungsgewohnheiten nicht ignorieren darf. Für viele Häuser wäre das ein Umdenken.“

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#SPON Politik bei Kommentaren: Feuer frei bei Putin und Brexit #33c3

Grafik von Daniel Kriesel

Grafik von Daniel Kriesel

Seit Mitte 2014 hat David Kriesel fast 100.000 Artikel von Spiegel Online systematisch gespeichert und in einer Datenanalyse eindrucksvoll einige Clusterungen beleuchtet.

Etwa die Frage der Kommentierbarkeit von Beiträgen auf Spiegel Online. Klingt unspektakulär. Wenn man sich aber die Muster der Kommentarmögichkeiten anschaut, sieht das ganz anders aus.

putin

brexit

iran

paris

Flüchtlinge

Und da sehe ich einen Bedarf für eine Diskussion mit der Spiegel Online-Redaktion.

Bei Themen zu Putin, Brexit und Iran kann aus vollen Rohren kommentiert werden.

Bei anderen Schwerpunkten ist das nicht möglich. Auch so macht man Politik…..

Ich halte das für einen Fehler. Wer in Kommentaren beleidigt, droht oder hetzt, sollte ausgesperrt werden. Aber ansonsten halte ich diese Gewichtung der Kommentarmöglichkeiten für eine nicht sinnvolle Maßnahme. Damit gießt man noch mehr Öl ins Feuer und beflügelt die Verschwörungstheoretiker.

Siehe auch:

Analyse von Spiegel Online: So tickt Deutschlands größte Nachrichtenseite

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Frohes Neues :-) Man hört, sieht und streamt sich 2017

gunnarsohn

Mein Credo auch für 2017: Echtzeitkommunikation mit Möglichkeiten zur Interaktion. Live, ungeschminkt, ohne Teleprompter und aufwändige Postproduktionen. Viele Verantwortliche in der Unternehmenskommunikation neigen nach wie vor zu Schönwetter-Filmchen, wo die Akteure ihr weltweit führendes und gut aufgestelltes Plastikdeutsch ins Mikrofon stottern – aseptische Imagevideos zum Wegklicken. Wer gebaute Beiträge mag, kann das ja machen und sich stundenlang mit der Videobearbeitung herumschlagen. In der Regel ist das überflüssig.

Wer Konferenzschaltungen mit Livestreaming-Diensten übertragen möchte, also beispielsweise Roundtable-Gespräche mit Experten an unterschiedlichen Standorten, ist mit dem Google-Dienst Hangout on Air nach wie vor gut versorgt.

Seit dem 12. September ist diese Technologie allerdings nicht mehr an die Plattform Google+ gekoppelt. Jetzt muss man das über den eigenen YouTube-Channel organisieren. Auf die Funktion Video-Manager gehen, auf der linken Seite den Reiter „Livestreaming“ auswählen, dann auf „Events“ drücken und auf der rechten Seite den Button „Neuer Livestream“ aktivieren. Es erscheint, wie früher, der YouTube-Webplayer mit Titelzeile, Kalender zur Vorplanung, Beschreibungsmöglichkeit des Events und Keywords/Tags zur Suchmaschinen-Optimierung. Allerdings darf man nicht vergessen, unter Typ die Rubrik „Schnell per Google Hangouts On Air“ auszuwählen. Vorteil gegenüber Youtube Live: Man braucht keine externe Codierungssoftware. Einige dieser Programme kosten bis zu 500 Euro. Das Produkt OBS – Open Broadcast Software – ist zwar kostenlos, benötigt aber ein wenig Übung, um gute Live-Übertragungen hinzubekommen. So muss man ein wenig an den Einstellungen feilen, um bei der Signalbearbeitung die Lippensynchronisation hinzubekommen.

Generell sind die Livestreaming-Apps auf Smartphones und Tablets für spontane Stimmungsberichte, schnelle Sendekritik wie bei heute+ oder Making-of-Einblicke exzellent einsetzbar. Hangouts on Air und Youtube Live punkten bei der nachhaltigen Wirkung von Ereignissen – linear gesendet mit einem Live-on-Tape-Effekt, da beim Start des Livestreams sofort der virtuelle Rekorder auf YouTube anspringt und die Konserve schon während der Ausstrahlung angelegt wird. Ausführlich nachzulesen im Upload-Magazin.

Auch bei Audio tut sich einiges:

Siehe auch:

Radio: Sichtbar. Teilbar. Endlich.

Facebook Live Audio makes talk radio social, starting with the BBC

Introducing Live Audio

THE NEXT REVOLUTION IS VOICE

Bei Video und Audio kommt das seltener vor: Nur die Überschrift gelesen, trotzdem weitergereicht: Warum Social-Media-Buzz ein schwaches Signal für Qualität ist.

Nur Sterne zählen :-)

Nur Sterne zählen 🙂

Wunsch zum Schluss. Brauche noch Likes, um den Juptr-Autorenwettbewerb zu gewinnen. Abstimmung geht leider nicht unter dem Artikel – da muss man in die Gesamtansicht.

Auf ein Neues in 2017 🙂 Freue mich auf spannende Projekte, die ich mit Euch realisieren kann.

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#KaiserTV letzter Livestream 2016: Spreche über Tunesien und die Notwendigkeit des interkulturellen Dialogs

Exkursion nach Sidi Bou Said

Exkursion nach Sidi Bou Said

Gunnar Kaiser hat mich eingeladen, heute an seinem Jahresrückblick teilzunehmen, der um 17 Uhr über Hangout on Air ausgestrahlt wird. Eine lockere Runde, die über Bücher, Kultur, Politik und Privates plaudern wird.

Ich selbst werde einiges über mein Tunesien-Projekt erzählen, das ich im Frühjahr 2016 beendet habe. Drei Jahre war ich in Tunis und Umgebung im Einsatz, um dem Land beim Aufbau von demokratischen Strukturen zu helfen.

Dabei habe ich viele Menschen kennengelernt, es sind Freundschaften entstanden, ich konnte eine Menge über die arabische Kultur lernen und Erkenntnisse sammeln.

Ich werde auch über Anis Amri und das Attentat in Berlin sprechen – aber nicht so, wie sich das die Pappenheimer von CSU und Co. wünschen.

kaiser-tv

Man hört, sieht und streamt sich heute ab 17 Uhr bei #KaiserTV 🙂

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