Die Digitalpolitik der #Ampel-Regierung mit Lutschpastillen-Wirkung: Wird sich das ändern? @VBanholzer @th_sattelberger @KaiGehring @JBrandenburgFDP @annachristmann @EFI_Kommission @InitiativeD2030 @KaczmarekOliver

Über allen Gipfeln Ist Ruh, In allen Wipfeln Spürest du Kaum einen Hauch; Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde Ruhest du auch.

Trotz gegenteiliger Beteuerungen fehlt auch in der neuen Regierung unter Kanzler Olaf Scholz ein Digitalministerium. Es bleibt ein Sub-Thema im Verkehrsministerium. Die Rechtfertigungslyrik für diese Hinterzimmer-Kungelei ist immer gleich: Jedes Ministerium müsse ja Digitalkompetenz vorweisen, das sei ein Querschnittsthema, man müsse das jetzt besser koordinieren und gemeinsam anpacken. Laber Laber-Sülz. Der Digitale Staat bleibt ein Hirngespinst in der politischen Sphäre. Es fehlt an Kompetenz. So wird auch nichts aus dem Einer-für-Alle-Projekt (EfA), das im Herbst 2020 im IT-Planungsrat für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) beschlossen wurde, um der lahmenden Digitalisierung auf die Sprünge zu helfen. Dilettantismus pur. Versucht mal in Berlin, eine Kopie einer so genannten Führerschein-Karteikarte zu bekommen (schöne Grüße an das Bezirkamt Neukölln….). Das grenzt an Arbeitsverweigerung.

Man braucht sich nur die 26 EfA-Mindestanforderungen für das Funktionieren von Onlinediensten durchlesen, um zu erkennen, wie das mit den verteilten Zuständigkeiten so läuft in Deutschland. Das geht nun seit über 20 Jahren so. Was sich Unionsparteien, SPD, Grüne und FDP in unterschiedlichen Regierungskoalitionen in der Netz- und Digitalpolitik leisten, beurteilte eine Pressesprecherin aus dem Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums wie folgt: „Fehlgeburten mit Lutschpastillen-Wirkung, die mangels zentraler Zuständigkeit und politischem Nachdruck in den verschiedensten Ressorts mit minimaler Sauerstoffzufuhr am Leben erhalten wurden. Ab und zu erfuhr der Netz-Patient eine Reanimation, bevor er seine letzten Bits und Bytes aushauchte.“

Mit fällt jetzt spontan kein Bund-Online-Projekt ein, das nicht in der Mülltonne landete. Deshalb hat Bitkom-Präsident Achim Berg recht: Die Digitalisierung dürfe kein Anhängsel mehr sein. „Sie gehört ins Zentrum.“ Ein echtes Digitalministerium müsse dafür sorgen, dass die Digitalpolitik in Deutschland kein Stückwerk mehr ist. „Es muss die Kompetenzen für die Kernbereiche der Digitalisierung erhalten, also Verwaltungsdigitalisierung, E- Government, Telekommunikation, Breitbandausbau und die Förderung von Schlüsseltechnologien. Für die Federführung von Projekten in diesen Bereichen bedarf es dazu eines eigenen Budgets“, so Berg.

Durch ein Veränderungsbudget sollten andere Häuser bei der Digitalisierung unterstützt werden: Ein Digitalministerium müsste dafür sorgen, dass die digitalen Bemühungen der Bundesregierung auf ein gemeinsames Leitbild einzahlen. „Das heißt, dass Prioritäten definiert und eingehalten werden. Dazu bedarf es eigener Spiegelreferate, die die Verbindung in die anderen Ressorts sicherstellen. Hierbei kann, wie man es teilweise in den Ländern findet, auch ein Veränderungs- oder Beschleunigungsbudget helfen, mit dessen Hilfe Projekte in den anderen Häusern zusätzlich unterstützt werden“, betont der Bitkom-Präsident.

In der Praxis müsste das Digitalministerium auch das Recht haben, mit einem Veto Maßnahmen zu stoppen, die im Sinne einer Digitalpolitik aus einem Guss überarbeitet werden müssen. Daraus wird nun wieder nichts: Die Digitalisierung in Deutschland krankt an einem Wirrwarr von Einzelmaßnahmen. Es versickert jedwede Initiative in irgendwelchen Gremien und Digital-IT-oder-Sonstwas-Gipfel-Schaulaufereien: Über allen Gipfeln ist Ruh, In allen Wipfeln Spürest du Kaum einen Hauch; Die Vögelein
schweigen im Walde. Warte nur, balde Ruhest du auch.

Daran werden neue Unterbehörden, Reallabore und sonstige Institutionen auf Bundesebene nichts ändern. Meine Prognose. Würde mich gerne irren.

Ohne Investitionen in Nachhaltigkeit gibt es bald kein Kapital mehr für Unternehmen #EconTwitter

Versicherungswirtschaft, Aktionärsschutzvereinigungen, Analysten-Rankings, Berichte über Hauptversammlungen und institutionelle Anleger machen Druck auf Unternehmen, in Nachhaltigkeit zu investieren.

Gute Entwicklung, die Rupert Felder, Personalchef von Heidelberger Druck skizziert.

Wäre doch ein schönes Projekt, entsprechende Standards für die Vergütung zu entwickeln.

Zum 80. Geburtstag von Franz Rottensteiner: Über Lovecraft-Schauergeschichten, Cebit-Erlebnisse und mehr @PhantastikNews @BohmertFrank

Franz Rottensteiner lernte ich auf der Cebit kennen. Grund war eine Talkreihe, die ich für die frühere Firme Tenovis konzipierte mit Themen, die man auf einer klassischen Computermesse eigentlich nicht erwarten konnte. Teilnehmer: Prof. Dr. Herbert W. Franke, Physiker und Publizist; Franz Rottensteiner, Publizist, ehem. Herausgeber Phantastische Bibliothek bei Suhrkamp; Dr. Karlheinz Steinmüller, Zukunftsforscher, Sekretariat für Zukunftsfragen Gelsenkirchen; Dr. Andreas Zamperoni, Senior Technology Manager, Tenovis. Das war war über 20 Jahren. So kam ich mit Rottensteiner in Kontakt, der danach für meinen Verlag ein paar Texte schrieb. So entstand übrigens auch ein intensiver Dialog mit dem Science-Fiction-Autor Franke. Nachzulesen in einem Interview von mir mit Professor Franke, abgedruckt im Band „Das Gutenberg-Konzil“.

Zum 80. Geburtstag von Franz Rottensteiner veröffentliche ich seinen Text über die Lovecraft-Werksausgabe:

Die posthume Karriere des amerikanischen Autors von Schauergeschichten H.P. Lovecraft (1890-1937) ist erstaunlich. Zu Lebzeiten praktisch nur, sieht man von einem privat gedruckten und kaum verbreiteten Erzählungsband ab, in den amerikanischen Äquivalenten der Groschenhefte, den Pulps, gedruckt, erscheint er jetzt in unzähligen Buchausgaben in der ganzen Welt, werden auch die unbedeutendsten seiner Texte exhumiert und vielfach dargeboten. Lovecraft ist Gegenstand zweier umfangreicher Biographien, der älteren von L. Sprague de Camp (Lovecraft: A Biography, 1975) und der neueren von S.T. Joshi (H.P. Lovecraft: A Life, 1996), dem bedeutendsten Lovecraft-Literaturwissenschaftler, der nicht nur mehrere Bücher über ihn geschrieben hat, sondern auch textkritische Ausgaben besorgt hat. Es ist eine Eigenheit der Lovecraft-Fans, dass sie auch die kleinsten Einzelheiten über das Leben ihres Idols wissen möchten; das Interesse an seiner Biographie ist ebenso groß wie das am Werk selbst, und gerade bei Lovecraft scheint eine rein textimmanente Betrachtung wenig Sinn zu machen, sehr vieles an den Eigentümlichkeiten seiner Prosa ist nur aus dem biographischen Kontext zu verstehen. Die Zahl der Dissertationen und Abhandlungen über Lovecraft füllt bereits umfangreiche Bücherregale, es gibt sie vor allem in den USA, in Frankreich, in Italien, zunehmend aber auch in Deutschland. Und jetzt ist, bei der kleinen und rührigen Edition Phantasia in Linkenheim, auch eine chronologisch angeordnete, mit Kommentaren von Dr. Marco Frenschkowski, dem wichtigsten deutschen Lovecraft-Forscher und –Enthusiasten versehene  Gesamtausgabe der Erzählungen Lovecrafts  in Planung. Bisher liegen die fünf Bände der ersten Werkgruppe [beschränkt auf eine Auflage von 350 Stück, Preis für die Bände dieser Gruppe € 385,–, nur Gesamtabgabe] vor, die alles enthalten, was unter dem Namen Lovecraft an Geschichten erschienen ist, von den frühesten unbeholfenen„Juvenilia“ wie „Das Tier in der Höhle“, “Der Alchimist“ und „Das Grab“ bis hin zu seinen bedeutendsten längeren Erzählungen wie „Der Schatten aus der Zeit“, „Das Grauen von Dunwich“, „Schatten über Innsmouth“ oder „Der leuchtende Trapezoeder“. In der II. Werkgruppe werden Texte erscheinen, die nicht ausschließlich von Lovecraft allein stammen, die aber doch zu 50-90%  sein Werk sind, auch wenn sie meist unter anderen Namen erschienen.

Der Herausgeber Marco Frenschkowski hat jede Erzählung mit einer kurzen Einleitung versehen. In seinen Kommentaren zeichnet Frenschkowski die Umstände des Entstehens der Erzählungen nach, die im Falle Lovecrafts meist sehr genau dokumentiert sind, nicht zuletzt dank seines ungeheuer umfangreichen Briefwechsels, und er liefert Ansätze zu ihrer Interpretation.

Lovecraft ist ein höchst umstrittener Schriftsteller, von vielen wird er mit Spott überhäuft, das Lächerliche schlägt sich bei ihm immer dicht neben dem Erhabenen, man hat seine Adjektiv-Sucht kritisiert, sein unmodernes Bemühen, dem, was nicht gesagt werden kann, Ausdruck zu verleihen. Wo andere Autoren der unheimlichen Literatur sich mit Andeutungen begnügen, sucht er dem Leser immer wieder einzuhämmern, wie schrecklich das alles sei. Vor allem die Monster und Kunstmythen, seine äonenalten Götter mit den merkwürdigen Namen, die verbotenen magischen Bücher, deren Lektüre schlimmste Konsequenzen für den geistigen Zustand ihrer Leser hat, laden zu einer oberflächlichen Beschäftigung mit seinem Werk ein und haben immer wieder Sammler-Naturen angezogen, diese Entitäten und Bände zu katalogisieren und ihr Vorkommen zu dokumentieren. Dennoch macht der oft pueril anmutende „Cthulhu“-Mythos nur den geringsten Teil von Lovecrafts Anziehungskraft aus, selbst für seine überzeugtesten Fans. Lovecraft ist kein Schriftsteller für jedermann, sehr viele lässt sein Werk kalt, aber es gibt in ihm etwas, was eine Saite in seiner durchaus begrenzten, aber sehr begeisterungsfähigen Anhängerschaft zum Schwingen bringt, die andere Autoren der unheimlichen Literatur, vor allem diejenigen, die mechanisch den Cthulhu-Mythos exploitieren, nicht anzusprechen vermögen. Es handelt sich dabei, wie Frenschkowski mit anderen meint, um so etwas wie ‚„kosmische Neugier’, das Eindringen in einen verbotenen, das Gefühl, zum ‚Mitwisser’ des Universums zu werden“, das Lovecraft vermittelt: „Dabei war er Materialist; alle religiösen oder okkulten Überzeugungen hat er für Aberglauben gehalten. Eben diese Spannungen machen Lovecraft für interessant: zwischen seiner unbändigen Phantasie und seinem Materialismus, zwischen seiner klassizistischen Ästhetik und seiner Neigung zur Dekadenz, zwischen seinem neuenglischen Lokalkolorit, überhaupt seinem starken Gefühl für regionale und nationale Wurzeln, und seinem ’cosmic indifferentism’ (wie er sein Weltbild kosmischer Bedeutungslosigkeit des Menschen selbst nannte.“ Lovecraft wollte, wieder in den Worten Frenschkowskis, „die dunklen Seiten der Wirklichkeit ausloten, das Schöne im Schrecklichen und das Schreckliche im Schönen finden und anderen aufzeigen“. Man hat Lovecraft, damit eine Aussage des Ich-Erzählers der Erzählung „Das Bild im Haus“ aufgreifend, einen „Epikuräer des Schreckens“ genannt, jemanden, der sich im kleinen Kreis Gleichgesinnter mit kultureller und wissenschaftlicher Betätigung verwirklicht.

Widersprüchlichkeit und innere Zerrissenheit kennzeichnet den Menschen Lovecraft, der sich zeitweise in übelsten antisemitischen und anderen rassistischen Ausfällen erging, die nicht allein durch die Zeitumstände erklärt werden können, andererseits aber in seinem persönlichen Umgang viele jüdische Freunde hatte und eine russische Jüdin heiratete. Auch wenn diese Ehe schließlich scheitern, und nicht wegen sexueller Unzulänglichkeit, sondern wegen der inkompatiblen Persönlichkeitsstruktur: da eine dynamische Geschäftsfrau, dort ein allen kommerziellen Erwägungen abholder Künstler, der allen bürgerlichen Erwartungen an Erfolg und berufliche Kompetenz nicht entsprach, der nächtliches Arbeiten liebte und von seinen eigenen Erzählungen so wenig hielt, dass ihm manche von Freunden entrissen und in den Druck befördert werden mussten. Er glaubte, im falschen Jahrhundert zu leben, war in der Antike zuhause und sehnte sich nach Literatur und Architektur des 18. Jahrhunderts; beklagte das Eindringen slawischer und italienischer Einwanderer in sein geliebtes neuenglisches Providence, war fest verwurzelt in einem engen geographischen Bereich, von dem er auszog in die Weiten des Weltalls, das von bedrohlichen Wesen bevölkert ist und vor allem von einem kalten Walten des Naturgesetzes regiert wird, das auf menschliche Belange keine Rücksicht nimmt. In einer seiner bedeutendsten, an die Science Fiction grenzenden Kurzroman „Der Schatten aus der Zeit“ entwirft er nicht zuletzt, in visionären Traumbildern einen Ablauf verschiedener nichtmenschlicher Rassen in den Tiefen von Raum und Zeit, wie es ähnlich vorher Olaf Stapledon (der allerdings kein Einfluss war, da ihn Lovecraft damals  nicht kannte) in seinem gewaltigen Entwicklungspanorama der nächsten zwei Millionen Jahre in Last and First Man (1930) – allerdings ohne die starke negative emotionale Färbung Lovecrafts, in der das Fremde, Unvertraute meist etwas Bedrohliches hat (wiewohl es auch utopische Ansätze gibt, es zu akzeptieren). Stets sind seine unsicheren, aber wissensdurstigen Helden, die stets mehr zu wissen begehren, als es Menschen frommt, auf Ich-Suche begriffen und  von Ich-Verlust bedroht und häufig eingebettet, wie vor allem in der anderen großen Erzählung „Schatten über Innsmouth“ in den gesellschaftlichen Verfall ganzer (erfundener) Regionen in Neu-England, in denen sich ein sehr realer Verfall nach dem Ende der Bedeutung des Walfangs und des Fischfangs vor der Küste spiegelt. Lovecrafts Protagonisten sind aber nicht bloß Individuen mit privaten Neigungen und Aberrationen, sie sind stets Repräsentanten der Menschheit, ihr Schicksal ist eines, das umfassende Implikationen hat und es ins Apokalyptische weitet. 

Diese quasi-religiöse Bedeutung ist es, die für viele die besondere Anziehungskraft Lovecrafts ausmacht. Es ist wohl kaum ein Zufall, dass Marco Frenschkowski ein habilitierter evangelischer Theologe ist, der nicht nur ein eingehender Kenner Lovecrafts, sondern auch der gesamten unheimlichen Phantastik ist, deren religiösen Wurzeln er in zahlreichen Essays nachgegangen ist. Er ist auch Herausgeber der der Phantastik gewidmeten Liebhaberzeitschrift Das schwarze Geheimnis.

Ein Wort noch zu den Texten der Edition Phantasia. Die deutschen Übersetzungen Lovecrafts enthalten manche Übersetzungsfehler und Irrtümer, und sie folgen den verfälschten ersten amerikanischen Buchausgaben. Selbst die brillante Übersetzung H.C. Artmanns in Cthulhu (1968), dem Band, der Lovecrafts Durchbruch in Deutschland bewirkte, enthielt manche Missverständnisse und Verkürzungen, da Artmann manche Stellen einfach ausließ. Erst seit S.T. Joshi in den letzten Jahrzehnten Texte vorgelegt hat, die von den zahlreichen Druck- und Abschreibfehlern und Verfälschungen der ursprünglichen Arkham-House-Ausgaben frei sind, liegen textkritische Ausgaben vor, die für die überarbeiteten Übersetzungen der Werkausgabe herangezogen werden konnten. Diese Ausgabe legt erstmals deutsche Texte vor, die dem ursprünglichen Text Lovecrafts so weit wie möglich nahe kommen.    

#Notizzettel – Livetalk mit der Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner um 11 Uhr @katjadoerner

Konsequent steuern nach einem Bericht des General Anzeigers Katja Dörner und die Grünen ihr Ziel an, das Autofahren in Bonn so unattraktiv wie möglich zu machen.

„Sie wollen die Menschen zum Umstieg auf Bus, Bahn und Rad bewegen. Schon beschlossen ist, das Bonner Rheinufer für den Durchgangsverkehr zu sperren. Die Opposition warnte, damit drohten Staus am Nadelöhr Koblenzer Tor. Doch Grünen-Ratsherr Rolf Beu wischte den Einwand im Rat mit entwaffnender Offenheit beiseite: Seine Partei strebe bekanntlich nach einer autofreien Innenstadt. Vergleichbar argumentiert Dörner bei den Umweltspuren auf dem Hermann-Wandersleb-Ring, die nächstes Jahr den Individualverkehr auf der wichtigsten Ausfallstraße in Richtung Südwesten von zwei auf je eine Spur reduzieren sollen.“

Für den Radwegeausbau sind bis 2025 61 Millionen Euro vorgesehen und acht neue Stellen in der Stadtverwaltung beschlossen – acht von insgesamt 245 Zusatzstellen, die der Rat 2021 freigegeben hat.

Kappung des Innenstadtringes, um den Verkehr vorm Hauptbahnhof zu beruhigen.

Innovationsdreieck, das rund um den alten Schlachthof mit Konzerthalle, Bürobauten und Gewerbehalle.

Generell: Änderung der Verkehrsströme, Verringerung des PKW-Pendelverkehrs, Begrünung der Stadt, Meßdorfer Feld, klimafreundliche Maßnahmen – Hausbegrünung und dergleichen, Versiegelung von Flächen verringern – und dann noch eine Frage, die mich persönlich interessiert: Was wird aus dem Stadtmuseum?

Fragen aus dem Netz:
Guido Schwan Autofreie Innenstadt traut sich Bonn das zu? Und Meinung zu E-Roller in der Innenstadt.

Michael Jopen Wie kann Bonn dafür sorgen, das der ÖPNV nicht dauernd im Autoverkehr festhängt und damit dauernd zu spät ist.

Johannes Mirus Wann wird das Stadthaus abgerissen? Was passiert mit den Mitarbeiter:innen in der Zwischenzeit? Wo wird das Dienstleistungszentrum dann sein?

Wie ist der Zeithorizont für die Westbahn?

Wie ist der Plan für die Stärkung der Innenstadt, sowohl was den Leerstand in der City anbelangt, als auch was die Entwicklung der Unterzentren wie Duisdorf und Beuel anbelangt?

Ist Bonn für eine nächste COP-Klimakonferenz gerüstet?

Isabell Lisberg-Haag Wie können die Menschen mitgenommen werden auf diesem Weg? Schon jetzt – bei den kleinsten Änderungen – regt sich (leider) Widerstand.

Kathrin Rosi Würtz Wie bliebt die Stadt Bonn nachhaltig in Bewegung? Sportlich & gesundheitlich, kulturell und gesellschaftlich?

PS: Und an diesem Tag (19.01.2022) wird die Oberbürgermeisterin auch auf unserem digitalen Podium „Klimawandel: Wissenschaft braucht Gesellschaft“ (Projekt „Learning For Future) sitzen, allerdings erst ab 17 Uhr: https://klimawandel-lff.de/…/112-podiumsdiskussion…

Weitere Fragen könnt Ihr gerne während des Livetalks stellen via Twitter, Facebook, YouTube, Twitch etc.

Noch verharrt das Land in einer pessimistischen Grundhaltung #Corona-Stresstest @ronzhei1 @foresight_lab @AlexanderFink77 #Ampel

Im Licht der jüngsten politischen Entwicklung, dem Amtsantritt der Ampelregierung, hat sich nach einem Bericht der taz bei den zivilgesellschaftlichen Zukunftsfahndern der D2030-Gruppe wieder ein positiver Grundton eingestellt, so Zukunftsforscher Klaus Burmeister: „Besonders erfreulich ist, dass sich im Grundverständnis des Koalitionsvertrages alle drei von uns beschriebenen Hebel für eine positive Entwicklung wiederfinden“, heben sie in einer aktuellen Bewertung der Regierungsvereinbarung hervor.

Diese drei Zukunftshebel lauten: „komplexe Fragen akzeptieren und strategisch denken, alte Denkgrenzen überwinden und vernetzt denken sowie mehr Experimente wagen und zukunftsoffen denken. Dies lässt uns hoffen, dass wir uns nach Corona wieder mehr intellektuellen und experimentellen Freiraum für die Wirtschaft und Gesellschaft nehmen können“, resümiert Burmeister. Den Beitrag von taz-Autor Manfred Ronzheimer findet Ihr hier.

Generell schwinde der Optimismus in der Gesellschaft nach dem Corona-Stresstest der D2030-Initiative.

Die Verunsicherung ist bei vielen Menschen sehr ausgeprägt. Dahinter verbürgt sich allerdings ein sehr großer Aufbruchsgeist, der nicht das alte Normal erstrebt. Besonders bei Unternehmerinnen und Unternehmer. Sind erst einmal die Corona-Barrieren aus dem Weg geräumt, dürfte es zu einer Explosion von Neuinvestitionen kommen. Und die sind von drei Themen geprägt: Digitalisierung, Demografie und Dekarbonisierung.

Den Firmen ist klar, auf was es jetzt ankommt: