#Notizzettel: Welche Strategien und Geschäftsmodelle sind auch in fünf, zehn oder mehr Jahren erfolgreich?

https://www.digital-x.eu/de/magazin/artikel/dx-redaktion/owl-maschinenbau

Wie sieht eine zukunftsfähige Wirtschaft aus? Welche Strategien und Geschäftsmodelle sind auch in fünf, zehn oder mehr Jahren erfolgreich? Antworten von Almut Rademacher. Sie leitet den Verein „owl maschinenbau“, das Netzwerk des Maschinenbauclusters in Ostwestfalen-Lippe. Über 220 Unternehmen, Startups und große Konzerne arbeiten seit 18 Jahren vertrauensvoll im Netzwerk zusammen.

Wirtschaftsförderung und offene Zusammenarbeit.

Vernetzung.

Marketplaces für die Industrie.

Wirtschaftsförderung von morgen.

Was fällt Euch noch ein für das Gespräch mit Almut Rademacher, um 9:30 Uhr?

Man hört, sieht und streamt sich gleich 🙂

Notizzettel: Mit Digitalisierung widerstandsfähiger werden #EconTwitter

Um 12 Uhr habe ich ein Live-Interview mit Bernhard Steimel, Co-Autor der Business Resilience-Studie. Das Opus könnt Ihr hier kostenlos herunterladen.

Ein paar Stichpunkte aus der Studie:

Trendbook Business Resilience

Eine robuste digitale Infrastruktur steigert die Widerstandsfähigkeit. Zur digitalen Zuverlässigkeit gehören strategisch geplante Datenarchitekturen, die aktiv gemanagt werden. Data Governance hilft Unternehmen, die Vorteile von datenzentrierten Plattformen sinnvoll zu nutzen. Zudem müssen sie ihre Security-Hausaufga- ben machen und das digitale Immunsystem stärken.

Die asiatischen Staaten und in erster Linie China können in den nächsten Monaten zur Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft werden.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt China ein kräftiges Wachstum von 7,9 Prozent voraus. Zudem haben die chinesischen Importe allein im Dezember 2020 um 6,5 Prozent zugelegt.

Die positive Entwicklung in China unterstützt die exportorientierte Industrie Deutschlands und kompensiert Einbrüche in anderen Ländern (Quelle). Auch die OECD ist optimistisch und erwartet 2021 ein globales Wachstum von 5,6 Prozent. In den USA hat die Wahl des neuen Präsidenten Biden und das von ihm angekündigte Konjunkturprogramm für „Reopening Economy”- Euphorie an den Börsen und bei den Unternehmen gesorgt.

Im Digital Intelligence Index der Tufts University erhält Taiwan die weltweit höchsten Bewertungen bei der digitalen Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft – zusammen mit Südkorea, Singapur, Hongkong, Neuseeland und Estland. Diese Staaten haben die lebendigsten und anpassungsfähigsten Unternehmen und die beste institutionelle Unter- stützung für Innovationen.

Die aktuelle Krise deckt Schwachstellen in den Lieferketten gnadenlos auf. Als Reaktion auf die unterbrochenen Supply Chains sucht laut einer Studie der Staufen AG mehr als jedes zweite Unter- nehmen nach zusätzlichen Lieferanten. Weitere Maßnahmen sind der Aufbau von Lagerbeständen (36 %) und eine größere Fertigungstiefe (26 %).

Für eine verstärkte Resilienz bevorzugen viele Unternehmen die intelligente Steuerung der Supply Chain. Resilienter als lineare Lieferketten sind Supply-Chain-Netzwerke mit einer kooperativen Struktur. Dadurch entsteht ein enges Geflecht zwischen Partnern, die vom gegenseitigen Aus- tausch profitieren. Einzelne „Ausfälle” sind dadurch leichter zu verkraften.

Trendbook Business Resilience

McKinsey geht davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren bis zu einem Viertel der Wertschöp- fung verlagert werden muss. Das entspricht einem Volumen von bis zu 4,6 Billionen Dollar jährlich.

Trendbook Business Resilience

200 Cloud-Arbeitsplätze in nur vier Tagen: SCHMOLZ + BICKENBACH, ein Unternehmen für Speziallangstahl, hat innerhalb von nur vier Tagen 200 vollständige Cloud-Arbeitsplätze eingeführt, die von jedem Endgerät aus hochsicher genutzt werden können. Weitere 450 Mitarbeiter erhielten für ihre Firmen-Notebooks eine VPN-Anbindung für den Zugriff auf die IT-Infrastruktur. Damit wurde sichergestellt, dass die Mitarbeiter vom Homeoffice aus produktiv arbeiten können.

Manchen Unternehmen aus dem Mittelstand fällt es schwer, den Wert von Daten zu erkennen und sie optimal zu nutzen, beobachtet Roman Friedrich, Managing Director und Partner der BCG. Dadurch sind sie nicht anpassungsfähig genug. KMUs benötigen Datenbewusstsein!

Um 12 Uhr starten wir den Diskurs mit Bernhard Steimel:

Weitere Infos auf der DigitalX-Website.
https://www.digital-x.eu/de/magazin/artikel/dx-redaktion/wirtschaftswandel

Heute um 14 Uhr – Special Logistik: #ZPSpätschicht mit @Sand_reis @ubaer @Robert_Weber_ Martin Nether Prof. Dr. Dirk Engelhardt @bgl_logistik und @GuidoZander

Special: #ZPSpätschicht

14:00 Uhr

Logistik – Im Spagat zwischen Onlineboom und Fachkräftemangel

Moderation:

 Sandra Reis und Gunnar Sohn 

► Uwe Berndt | Geschäftsführer Mainblick, einer der Kreativ-Köpfe der Imagekampagne „Logistikhelden“, die sich für ein positives Image der Logistik einsetzt 

► Prof. Dr. Dirk Engelhardt | Vorstandssprecher der BGL

► Martin Nether | Vorstandsvorsitz der Hans Wormser AG

► Robert Weber | Fachjournalist für Industriethemen & Podcast KI in der Industrie

► Guido Zander | Geschäftsführender Partner SSZ Beratung und Experte für Arbeitszeit & Workforce Management

Hier geht es zur Registrierung. Teilnahme ist kostenlos.

#Notizzettel: Auslaufmodell stationärer Handel

Deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher gewöhnen sich zunehmend daran, Bekleidung sowie Haushaltswaren und -geräte im Internet zu kaufen. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des ifo-N26-Wirtschaftsmonitors. Die Forscher verglichen Offline- und Onlinekäufe 2020/2021 zur Situation vor der Pandemie. Während der Öffnungen im Sommer 2020 war das Verhältnis Offline- zu Onlinehandel wieder nahezu auf Vorkrisenniveau. Seitdem zog der Onlinehandel fast stetig an und lag Anfang Dezember zum Weihnachtsgeschäft bei 250 Prozent des Vorkrisenniveaus bei Haushaltsgeräten, im Februar sogar bei 350 Prozent.

„Spätestens seit letztem Sommer beobachten wir massive Strukturverschiebungen hin zum Onlinegeschäft – auch jenseits der Lockdowns. Unsere Daten legen den Schluss nahe, dass die Krise das Sterben der Innenstädte befördert“, so Oliver Falck, Leiter des Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. Seit Anfang Dezember liegen die stationären Einkäufe in den beiden untersuchten Produktgruppen, die man traditionell in den innerstädtischen Kaufhäusern und Geschäften erworben hat, unter dem Niveau des Vorjahres mit einem Tiefpunkt im Januar 2021.

Wir vertiefen das am Mittwoch, ab 11 Uhr.

Corona-Politik als Wettkampf: Am deutschen Wesen…

Bleibt friedlich

In Deutschland werde mehrheitlich eine Messlatte angelegt, nach der das Land besser und überlegener sein muss als andere Nationen.

„Hat Deutschland jedoch im Nationenvergleich keinen Spitzenplatz, machen sich nicht nur bei Querdenkern Wut, Verzweiflung und Unsicherheit breit. Im Hintergrund lässt sich ein kollektiver Bewältigungsmechanismus ausmachen, der Sicherheit geben soll, aber in der Praxis die Corona-Bewältigung oft mehr behindert als fördert. Es ist ein arrogantes Perfektions-Narrativ, das sich im Land auch bei anderen Gelegenheiten schon seit Jahren erzählt wird – mit oft fatalen Folgen. Entweder sind die Deutschen bewunderte Weltmeister, vielleicht auch noch auf dem Weg dorthin, oder aber sie sind krachend scheiternde Trottel“, so der treffliche Kommentar des Kölner Psychologen Jens Lönneker in der Fachzeitung „Horizont“.

Die Stimmung ist vor allem im Februar und März gekippt mit teilweise völlig irrationalen Pauschalvorwürfen gegen politische Akteure und gegen die Verwaltung.

Wir sollten mehr Pragmatismus und mehr Verständnis für die Entscheidungsträger in der Pandemie an den Tag legen. Dieser Drang nach Perfektion und Impf-Tabellenführerschaft geht mir zunehmend auf den Sack.

Im Bonner Impfzentrum läuft die Sache sehr gut und die meisten Verantwortlichen im Gesundheitswesen machen einen guten Job.

Fundamentalkritik halte ich für destruktiv.