Rechtsanspruch auf Homeoffice? MdB @UlrichKelber (SPD) gibt Antworten #RheumaArbeit #btw17

Bonner Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl #RheumaArbeit

Nach der #RheumaArbeit Podiumsdiskussion sprach ich mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber über die Forderung nach einem gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice-Tätigkeiten, die in einer Umfrage der Deutschen Rheuma-Liga zum Ausdruck kam.

Siehe auch:

Chronisch Kranke fordern gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice

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LinkedIn setzt stärker auf Publishing

Hilfreiche Tipps für den LinkedIn-Kosmos

LinkedInsider Deutschland

Intro

LinkedIn hat 2014 seine Oberfläche überarbeitet und ein Publishing Tool integriert. Bei mir (persönlich) hat der beste Artikel (der übrigens alles andere, als der Beste war) auf über 10.000 Ansichten gebracht, Business Celebreties wie Richard Branson kommen da auf noch ganz andere Werte. Jetzt hat LinkedIn daran gearbeitet.

Neuigkeiten von der Publishing Front auf LinkedIn

Ausgang war ein Artikel auf dem Blog von LinkedIn. Dort wurden die neuen Funktionen avisiert.

Fotos werden stärker betrachtet

Im Bereich des Fotopublishing hatte sich schon in der Vergangenheit einiges getan: LinkedIn hat sich etwas instagramisiert. So können die Hintergundbilder, wie auch die Profilbilder variiert und mit verschiedenen Filter bearbeitet werden. Wer es noch nicht gesehen hat, kann mal einfach auf sein Profilbild klicken und sieht dann die Funktionen:

Hintergrundbilder bei LinkedIn

Dazu wurde angekündigt, dass LinkedIn auch anbietet, dass aus verschiedenen Bildern Kollagen gebaut werden können. Allerdings habe ich dieses Feature noch nicht…

Ursprünglichen Post anzeigen 169 weitere Wörter

Bonner Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl – kommt vorbei #BTW17 #RheumaArbeit

Heute live ab 18 Uhr aus dem Digital Hub Bonn in der Rheinwerkalle 6.

Hier schon mal ein kleiner Test:

Wer nicht vorbeikommen kann und kein Facebook-User ist, der sollte in diesem Blogpost ab 18 Uhr vorbeischauen. Da wird dann auch der Livestream zu sehen sein. Der Webplayer springt an, wenn ich auf Start drücke 🙂

Link für die Facebook-User. Da könnt Ihr die Kommentarfunktion einsetzen, um Euch an der Diskussion zu beteiligen.

Agile Sau rennt durchs Dorf

Stefan Pfeiffer vom CIO-Kuratorium hat einen interessanten Beitrag im Manager Magazin zur Agilität kommentiert:

„Ich weiß, ich bin jetzt nicht management-konform, aber dieser Beitrag von Andreas Seitz spricht mir in vielerlei Beziehung aus dem Herzen. Auch ich habe den Eindruck, dass mal wieder eine Sau durchs Dorf getrieben wird, statt an die Ursachen zu gehen.“

Die Unternehmen seien mittlerweile voll von agilen Coaches und agilen Führungskräften und alle sind in agilen Märkten mit agilen Wettbewerbern unterwegs.

„Agile Autoren schreiben agile Ratgeberbücher. Alles wird agilisiert, bis zur Verzerrung. Fast verzweifelt erzählen Konzernmenschen vom Agilitätsmantra ihrer Chefs, deren eigene Agilität sich aber zumeist auf Auftritte in Jeans und Turnschuhen beschränkt. Forever young kann tragisch sein – auch wenn in Berliner Cafés Mitfünfziger auf ihrem Macbook an der neuen digitalen Welt schrauben. Das ist allenfalls bieder. Bewahrend statt aufbrechend“, so Seitz.

Pfeifen im Walde könnte man das nennen, wie bei New Work. Das Ganze setzt zu spät an.

„Unternehmenskulturen haben ein extremes Beharrungsvermögen. Das sehe ich bei Firmen, die agile Methoden eingeführt haben. Da habe ich sehr stark das Gefühl, dass das Pendel wieder zurückschwingt. Nicht aus inhaltlichen Gründen, sondern weil sich die Machtpositionen wieder verändert haben“, sagt Professor Lutz Becker von der Hochschule Fresenius im CIO-Kurator-Interview.

Siehe auch:

CIO als Chefstratege im Unternehmen?

Starre Arbeitszeiten, verspätete Diagnosen, Angst vor Altersarmut: Sorgen der chronisch Kranken #RheumaArbeit

Digital Hub Bonn

Lange Wartezeiten bei Ärzten, Sorge vor Altersarmut, Hoffnung auf flexiblere Arbeitsmodelle: Menschen, die an Rheuma erkrankt sind, kämpfen mit zahlreichen Problemen im privaten und beruflichen Alltag. Das hat eine Online-Umfrage der Deutschen Rheuma-Liga bestätigt. Rund 1.000 Personen haben an der Umfrage teilgenommen und detailliert beschrieben, vor welchen Problemen sie stehen. Mit der Umfrage wollte die Deutsche Rheuma-Liga herausfinden, ob sie mit ihrem „Aktionsplan Rheuma“ auf dem richtigen Weg ist.

Ein zentrales Ergebnis: Es dauert nach wie vor viel zu lange, bis Rheuma diagnostiziert wird. Über die Hälfte der Befragten hat vier Monate oder länger warten müssen, bis ein Rheumatologe die Diagnose gestellt hatte. Nur etwa 10 Prozent haben einen Termin in den ersten sieben Tagen erhalten. Die Konsequenzen können gravierend sein: Je später die rheumatische Erkrankung diagnostiziert wird, desto geringer sind die Chancen auf Remission.

Auch bei einem akuten Schub müssen an Rheuma Erkrankte lange Wartezeiten hinnehmen. Rund 30 Prozent warten länger als einen Monat auf einen Termin. Immerhin erhält jeder Fünfte (19 Prozent) innerhalb von drei Tagen einen Termin beim Rheumatologen. Ähnlich lange Wartezeiten zeichnen sich bei Terminen bei Orthopäden ab. Über 25 Prozent warten dort länger als einen Monat auf einen Termin.

Beim Thema Rente herrschen Enttäuschung und Sorgen unter den Betroffenen. Fast 70 Prozent fühlen sich bei der finanziellen Sicherung im Alter von der Politik im Stich gelassen. Die Teilnehmer waren überwiegend der Meinung, dass chronisch kranke Menschen benachteiligt werden. Die Neuregelungen zur Erwerbsminderungsrente werden das Risiko der Altersarmut für junge Rheumatiker nicht wesentlich verbessern.

Private Altersvorsorge ist schwierig, wenn das Einkommen nicht reicht, um Geld beiseite zu legen, sagt über die Hälfte der Befragten. Zumal viele Betroffene finanzielle Belastungen für nicht-verschreibungspflichtige Medikamente und Fahrtkosten zu Therapien und Ärzten von mehreren hundert Euro pro Jahr tragen müssen.

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Immer mehr Unternehmen und Organisationen bieten mittlerweile flexible Arbeitszeiten an. Trotzdem gibt es noch viele Arbeitgeber mit sehr starren Modellen. Für Rheumaerkrankte führt das zu vielen Problemen, etwa wenn Arzttermine anstehen. Rund 81 Prozent der Befragten haben sich dafür ausgesprochen, dass es einen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice geben sollte. Mit ihrer Erkrankung geht eine deutliche Mehrheit sehr offen um: Etwa 63 Prozent informieren ihre Kollegen und Vorgesetzten über ihre rheumatische Erkrankung. Es kommt aber auch vor, dass die Krankheit verschwiegen wird, etwa aus Angst den Arbeitsplatz zu verlieren oder benachteiligt zu werden.

Mit den Ergebnissen geht die Deutsche Rheuma-Liga gestärkt in die politische Arbeit. Der Verband will zur anstehenden Bundestagswahl den Abgeordneten deutlich mitteilen, was Menschen mit Rheuma von der Politik erwarten. Dafür wurden die Kernforderungen in einem „Aktionsplan Rheuma“ zusammengefasst.

All diese Themen werden am Dienstag, den 15. August, um 18. Uhr im Digital Hub Bonn diskutiert.

Podium:

Ulrich Kelber (SPD), Katja Dörner (Bündnis 90/Die Grünen), Franziska Müller-Rech (FDP, MdL NRW), Alfred Giersberg (Stadtrat CDU)

Michael Castillo, Deutsche Telekom Bonn

Herbert Schulte, Bundesverband Mittelständische Wirtschaft, Geschäftsführer Landesverband NRW

Vorstand der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband e.V.: Rotraut Schmale-Grede (Präsidentin), Marion Rink (Vizepräsidentin)

Moderation: Dr. Christoph Specht, Arzt und Medienkorrespondent
Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Anmeldungen auf Facebook.

Sieht man sich am Dienstag in Bonn?