#SocialMediaTrends2021 und die größten Fehler in der Videokommunikation und bei virtuellen Veranstaltungen #MediaCampNRW

Aufzeichnung meiner #MediaCampNRW Session:

Hier die Tipps von Sohn@Sohn:

Session im vergangenen Jahr:

Netzteil für die Canon 80D oder 90D, um nicht ständig das Akku wechseln zu müssen.

Digitalökonomische Avantgarde: Revolution in der Wettbewerbspolitik zur Regulierung der Tech-Riesen #GWBNovelle @haucap @peteraltmaier @BMWi_Econ #EconTwitter

Doku der #DigitalXAdhoc-Diskussion mit dem Wettbewerbsökonomen Justus Haucap:

Wer zähmt die Tech-Giganten?

@NadineSchoen Deutschland Vorreiter bei Stärkung des Wettbewerbs im Netz – Live-Talk um 14 Uhr mit @haucap zur #GWBNovelle #DigitalXAdhoc @Kartellamt @vonderleyen

Mussten bis­her müh­se­lig Markt für Markt die Wett­be­werbs­ver­hält­nis­se ana­ly­siert wer­den, um zu er­mit­teln, ob ir­gend­wo ein Fehl­ver­hal­ten der Platt­form vor­liegt, wird der Spieß mit der Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) um­ge­dreht. „Das Bun­des­kar­tell­amt kann gro­ßen Platt­for­men wett­be­werbs­wid­ri­ge Ver­hal­tens­wei­sen von vorn­her­ein un­ter­sa­gen. Soll­te das Ver­hal­ten doch wett­be­werbs­kon­form sein, liegt es nun an der Platt­form, den Ge­gen­be­weis an­zu­tre­ten. Das spart viel Zeit, und man muss nicht erst war­ten, bis das Kind in den Brun­nen ge­fal­len ist, um Ret­tungs­ak­tio­nen ein­zu­lei­ten. Mit die­ser Mo­der­ni­sie­rung des Kar­tell­rechts ist Deutsch­land Vor­rei­ter, auch wenn wir sonst in vie­len Be­rei­chen der Di­gi­ta­li­sie­rung hin­ten­ dran sind. Die EU-Kom­mis­si­on hat erst im De­zem­ber mit dem ‚Di­gi­tal Mar­kets Act‘ (DMA) ers­te Vor­schlä­ge für ähn­li­che Än­de­run­gen des Eu­ro­pa­rechts vor­ge­legt. Bis die um­ge­setzt wer­den, dürf­ten aber min­des­tens drei wei­te­re Jah­re ver­ge­hen. Da­her ist es gut, dass Deutsch­land bei der Di­gi­ta­li­sie­rung nun we­nigs­tens im Kar­tell­recht vor­an­geht“, kommentiert Professor Justus Haucap den Beschluss des Bundestages.

Nadine Schön, stellvertretende Chefin der Unionsfraktion im Bundestag, sieht das ähnlich. In der EU werde es noch eine Weile dauern, bis es zu einer Änderung des geltenden Wettbewerbsrechts kommt.

„Wir sind dafür, dass aus diesen natio­na­len Gesetz­ge­bun­gen für die künf­ti­ge Rege­lung auf euro­päi­scher Ebene gelernt wird. Ich finde es char­mant, dass wir in Deutsch­land jetzt unge­fähr zwei Jahre Zeit haben, um unsere Regu­lie­rung auszu­tes­ten und daraus Rück­schlüs­se zu ziehen. Das entspricht mehr der Dyna­mik in der digi­ta­len Welt. Übri­gens haben wir auch jetzt schon vonein­an­der gelernt“, so Schön im Interview mit der FAZ.

Im DMA arbei­tee man sehr stark mit Regel­bei­spie­len, „während wir mit der GWB-Novel­le eher eine abstrakt-gene­rel­le Rege­lung machen. Wir haben nun im Laufe unse­res Gesetz­ge­bungs­ver­fah­rens auch in der GWB-Novel­le Regel­bei­spie­le hinzu­ge­fügt, damit klarer ist, wovon wir über­haupt spre­chen und welche Szena­ri­en wir vor Augen haben“.

Schön nennt als Beispiel die Verbots­tat­be­stän­de des Para­gra­phen 19a. „Hier sind wir zunächst mit einer abstrakt ausfor­mu­lier­ten Rechts­norm heran­ge­gan­gen, um eine zukunfts­wei­sen­de und tech­no­lo­gie­of­fe­ne Regu­lie­rung von Gate­kee­per-Platt­for­men sicher­zu­stel­len. Um GWB und DMA anzu­glei­chen, haben wir dann konkre­te Verhal­tens­wei­sen ergänzt, die das Bundes­kar­tell­amt unter­sa­gen kann, weil sie mit Selbst­be­vor­zu­gung und unfai­ren Bünde­lungs­prak­ti­ken einher­ge­hen“, betont Schön.

Wir diskutieren das am Donnerstag ab 14 Uhr im DigitalXAdhoc-Format mit Justus Haucap. Er ist seit 2009 Professor für Volkswirtschaftslehre und war von Jahresbeginn 2015 bis Ende 2018 Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er ist Gründungsdirektor des Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) und war von 2008 bis 2012 Vorsitzender der Monopolkommission. Seit 2019 ist er federführender Herausgeber der Perspektiven der Wirtschaftspolitik. Mitdiskutieren über die Chat- und Kommentarfunktonen von YouTube, Facebook und Co.

Man hört, sieht und streamt sich um 14 Uhr.

Re­vo­lu­ti­on im Kar­tell­recht: Neue Instrumente zur Regulierung der Tech-Riesen #DigitalXAdhoc​ – Live-Talk mit @haucap am Donnerstag um 14 Uhr

Die Co­ro­na-Pan­de­mie und ih­re Fol­gen, die Län­ge und Tie­fe des Lock­downs und die rich­ti­ge Impf­stra­te­gie be­herr­schen auch die wirt­schafts­po­li­ti­schen De­bat­ten. An­de­re Er­eig­nis­se von bahn­bre­chen­der öko­no­mi­scher Be­deu­tung wer­den so die­ser Ta­ge leicht über­se­hen.

Aber: Der Bun­des­tag hat nach fast drei Jah­ren po­li­ti­scher Dis­kus­sio­nen so et­was wie ei­ne Re­vo­lu­ti­on im Kar­tell­recht be­schlos­sen: Durch die zehn­te No­vel­le des Ge­set­zes ge­gen Wett­be­werbs­be­schrän­kun­gen kann das Bun­des­kar­tell­amt nun gro­ßen di­gi­ta­len Platt­for­men mit über­ra­gen­der markt­über­grei­fen­der Be­deu­tung für den Wett­be­werb – das sind pri­mär die so­ge­nann­ten Ga­fa-Kon­zer­ne Goog­le, Ama­zon, Face­book, App­le – viel leich­ter kla­re An­sa­gen ma­chen.

„Müs­sen bis­her müh­se­lig Markt für Markt die Wett­be­werbs­ver­hält­nis­se ana­ly­siert wer­den, um dann zu er­mit­teln, ob ir­gend­wo ein Fehl­ver­hal­ten der Platt­form vor­liegt, wird der Spieß nun um­ge­dreht. Das Bun­des­kar­tell­amt kann gro­ßen Platt­for­men wett­be­werbs­wid­ri­ge Ver­hal­tens­wei­sen von vorn­her­ein un­ter­sa­gen. Soll­te das Ver­hal­ten doch wett­be­werbs­kon­form sein, liegt es nun an der Platt­form, den Ge­gen­be­weis an­zu­tre­ten. Das spart viel Zeit, und man muss nicht erst war­ten, bis das Kind in den Brun­nen ge­fal­len ist, um Ret­tungs­ak­tio­nen ein­zu­lei­ten. Mit die­ser Mo­der­ni­sie­rung des Kar­tell­rechts ist Deutsch­land Vor­rei­ter, auch wenn wir sonst in vie­len Be­rei­chen der Di­gi­ta­li­sie­rung hin­ten­ dran sind. Die EU-Kom­mis­si­on hat erst im De­zem­ber mit dem ‚Di­gi­tal Mar­kets Act‘ ers­te Vor­schlä­ge für ähn­li­che Än­de­run­gen des Eu­ro­pa­rechts vor­ge­legt. Bis die um­ge­setzt wer­den, dürf­ten aber min­des­tens drei wei­te­re Jah­re ver­ge­hen. Da­her ist es gut, dass Deutsch­land bei der Di­gi­ta­li­sie­rung nun we­nigs­tens im Kar­tell­recht vor­an­geht“, kommentiert Professor Justus Haucap den Beschluss des Bundestages.

Was bedeutet das für den Mittelstand, für die Wirtschaft in Europa und Deutschland, für die Wettbewerbspolitik? Wir diskutieren das am Donnerstag im DigitalXAdhoc-Format mit Justus Haucap. Er ist seit 2009 Professor für Volkswirtschaftslehre und war von Jahresbeginn 2015 bis Ende 2018 Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er ist Gründungsdirektor des Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) und war von 2008 bis 2012 Vorsitzender der Monopolkommission. Seit 2019 ist er federführender Herausgeber der Perspektiven der Wirtschaftspolitik. Mitdiskutieren über die Chat- und Kommentarfunktonen von YouTube, Facebook und Co.

Modernisierung der Missbrauchsaufsicht für marktmächtige Unternehmen.

Wiederbelebung der Innenstädte über urbane Produktion #DigitalXAdhoc​ Live-Talk @DrLutzBecker1

Mehr als vier Stunden dauerte der Workshop-Marathon, den die Studierenden des ersten Semesters im Master Sustainable Marketing und Leadership organisiert haben. Für die Bergische Struktur und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW) analysierten die Studierenden das mit EU-Mitteln geförderte Projekt Urbane Produktion, das aus insgesamt sieben Einzelprojekten besteht. In diesen Projekten werden unterschiedlichste Aspekte der Produktion in der Stadt beleuchtet. Dabei geht es von der Farm in der Stadt, über eine Art „Ressourcen -Tinder“ bis hin zu offenen Werkstätten in der Stadt. Der Vorteil einer urbanen Produktion liegt zunächst in der ökologischen Nachhaltigkeit, weil Produkte dort produziert und weiter verarbeitet werden, wo sie auch konsumiert werden. Dadurch entfallen Wege und die Produktion ist in der Lage, schnell auf lokale Bedingungen zu reagieren. Zudem entwickeln sich neue Arbeitsplätze und Berufsbilder. Darüber hinaus wird die Stadt, so zumindest die Theorie, unabhängiger von Störungen auf den Weltmärkten. Das Projekt Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck zielt darauf ab, in jeder Stadt Demonstrationsorte zu schaffen, die in Wirtschaft, Gesellschaft und im Stadtteil positive Entwicklungsanreize setzen. Live-Talk mit Studierenden, Projektverantwortlichen und Wissenschaftlern.

„Ein solches Studierendenprojekt vor den Kulissen der ersten industriellen Revolution in Deutschland durchführen zu können,  man denke nur an den Wuppertaler Friedrich Engels, dessen 200. Geburtstag gerade gefeiert wurde, hat auch einen ganz besonderen wissenschaftlichen Reiz“, betont Prof. D. Lutz Becker, Studiendekan des Masters Sustainable Marketing & Leadership am Standort Köln.

Obwohl sich die Gruppe in ihrem ersten Semester überhaupt erst finden musste, und die COVID-19 Pandemie ohne Zweifel erhebliche Auswirkungen auf das Studentenleben hat, ist es den Studierenden gelungen, mehr als 150 Seiten Workshop-Material gemeinsam zu produzieren. Dabei halfen nicht zuletzt die hervorragende Kommunikation mit Geschäftsführung und Mitarbeitern der Bergischen Struktur und Wirtschaftsförderungsgesellschaft und die vorbildliche Unterstützung durch die verschiedenen Projektverantwortlichen in den drei Bergischen Großstädten. 

BSW Geschäftsführerin Uta Schneider war beeindruckt, „wie tief die Studierenden in die einzelnen Projekte eingestiegen sind.“ Für sie war es „eine hervorragende Gruppenleistung“.

Für Becker war es ein geglücktes Experiment: „Die Gruppe musste sich Anfang des Semesters ja überhaupt erst einmal kennenlernen. Zudem habe ich es bislang noch nie gewagt, Studierenden ein Projekt mit so einer Komplexität und so vielen Beteiligten anzubieten. Dabei hat sie extrem gut zusammengefunden und perfekt harmoniert. In einem Pandemie-Semester, in dem praktische alles über Zoom und ein ganzes Bündel anderen Online Tools lief, ist das eine nicht zu unterschätzende Leistung.“