IT-Ausfälle und Verfügbarkeitslücke bei Daten #CIODebatte

Ist das ein Problem für die Unternehmensorganisation? Eure Erfahrungen?

CIO Kurator

Britisch Airways und WhatsApp – zwei prominente Beispiele, die zeigen, dass ungeplante IT-Ausfälle das Geschäft erheblich bedrohen. Mit der digitalen Transformation erhöht sich das Risiko für ungeplante IT-Ausfälle. Eigentlich logisch. Anwender können das natürlich nicht tolerieren. Sie erwarten permanenten Zugriff auf Dienste, Apps und Daten. Das können aber viele Unternehmen nicht erfüllen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Enterprise Strategy Group (ESG):

„Rund 70 Prozent der Befragten sehen die Verfügbarkeit, also den unterbrechungsfreien Zugang zu IT-Services, als zentrale oder wichtige Voraussetzung für die digitale Transformation. Gleichzeitig haben 72 Prozent der Unternehmen in Deutschland den Eindruck, dass ungeplante IT-Ausfälle aufgrund von Hacker-Angriffen, Infrastruktur- und Netzwerkausfällen sowie Naturkatastrophen ihre Digitalisierungsinitiativen und Innovationen behindern.“

Neben der Verfügbarkeitslücke sehen 77 Prozent der Befragten in ihrer IT-Organisation zudem die Gefahr bei der Sicherung der Daten:

„Im Durchschnitt können deutsche Unternehmen laut eigenen Angaben bei geschäftskritischen Anwendungen ein ‚Verlustzeitfenster‘ von 48 Minuten verkraften. Gleichzeitig räumen…

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Zufall, Unterschiede, Offenheit und Vielfalt sind die Essenz des Kuratierens #ciokurator #prmagazin

Zur ciokurator-Idee

CIO Kurator

Die Aufgabe des Kuratierens sei es, Verbindungen zu schaffen, dafür zu sorgen, dass verschiedene Elemente miteinander in Berührung kommen, selbst wenn es bisweilen schwierig ist, die Wirkung solcher Gegenüberstellungen exakt nachzuzeichnen, so das Credo von Hans Ulrich Obrist , einer der einflussreichsten Ausstellungsmacher im internationalen Kunst- und Kulturbetrieb.

Er bezeichnet das Kuratieren als eine Form der Kartographie, die neue Wege durch eine Stadt, eine Kultur oder eine Welt eröffnet. Der Dandy, Verleger, Museologe, Politiker und Museumsdirektor Harry Graf Kessler knüpfte Kontakte zwischen Künstlern, Architekten und Schriftstellern, organisierte Salons und bettete Kunst in einen breiteren sozialen und politischen Kontext ein.

„Er entwickelte einen wichtigen Aspekt der Tätigkeit des Kurators – verschiedene Welten miteinander zu vereinen – und praktizierte dies auch in anderen Bereichen“, erläutert Obrist.

Zufall, Unterschiede, Offenheit und Vielfalt sind die Essenz des Kuratierens und nicht die Zementierung einer festen Ordnung. So soll etwa das ciokurator.com-Blogprojekt ein Biotop für unerwartete…

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Sind Messaging Apps das Heilmittel für bessere Zusammenarbeit und Kommunikation?

Thema meiner Netzpiloten-Kolumne am Freitag

CIO Kurator

Gerade hat McKinsey eine neue Studie zum ThemaAdvanced social technologies and the future of collaboration veröffentlicht. Ein Fazit: Unternehmen, die Messaging Platforms einsetzen, haben den Eindruck, dass sie öfters kommunizieren und ihre Teams sich besser selbst organisieren. Arbeit werde mehr Projekt- statt Team- oder Funktionsbasiert. Um aber die Kirche im Dorf zu lassen: Nahezu 3/4 der Befragten bauen am Arbeitsplatz noch auf ältere Technologien wie E-Mail, Telefonate oder Textnachrichten.

Aber – so die Umfrage – soziale Technologien sind trotzdem mehr denn je in den Arbeitsalltag integriert. Und dafür seien gerade besagte Messaging Platforms verantwortlich. In diesen Unternehmen verlasse man sich nicht mehr so stark auf E-Mail und Telefon. Na ja, der Unterschied beträgt wenige Prozentpunkte, aber jeder kleine Fortschritt in der Verwendung sozialer Technologien hilft, wenn dadurch unter dem Strich für Unternehmen und Mitarbeiter etwas rauskommt.

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Apropos herauskommen: Bessere Kommunikation und Zusammenarbeit stehen bei den Befragten als Effekt ganz…

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EU-Datenschutz #DSGVO Und täglich grüßt der Bußgeld-Bescheid – Unternehmen schlecht vorbereitet

Bußgeld-Jagd bald auch im Netz

In weniger als einem Jahr drohen Unternehmen in Deutschland Millionen-Bußgelder, wenn sie die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nicht umgesetzt haben. Doch immer noch gibt jedes fünfte IT- und Digitalunternehmen (19 Prozent) an, sich noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt zu haben. Und nur jedes Dritte (34 Prozent) hat zumindest bereits erste Maßnahmen angefangen oder sogar schon umgesetzt. Vier von zehn Unternehmen (42 Prozent) beschäftigen sich aktuell mit dem Thema, haben aber noch keine Maßnahmen begonnen und 5 Prozent wollten oder konnten keine Angaben machen. Und hier wurden Technologie-Unternehmen vom Branchenverband Bitkom befragt. In anderen Branchen sieht das wohl noch schlechter aus. Im vergangenen Herbst hatten in einer Bitkom-Umfrage 32 Prozent der Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern aus allen Branchen angegeben, sich noch nicht mit der DSGVO beschäftigt zu haben, 12 Prozent war das Thema überhaupt nicht bekannt.

Wenn es um die Verschlüsselung von Daten geht, sieht die Gemengelage noch schwieriger aus:

„In den elf Kapiteln und 99 Artikeln stehen allerhand Verordnungen, doch besonders interessieren dürften die Unternehmen neue Strafen. Denn die DSGVO fordert von Organisationen, Datenlecks oder Sicherheitslücken innerhalb von 72 Stunden zu melden“, schreibt die FAZ.

Sonst könne es Geldstrafen von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes geben.

„Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht etwa listet in seinen Richtlinien schon mögliche Bußgelder von bis zu 10 Millionen Euro auf. Es sei denn, Unternehmen können nachweisen, dass ihre Daten verschlüsselt wurden und die Schlüssel dafür geschützt wurden“, so die FAZ.

Der Handlungsdruck sei groß:

„Von den mehr als neun Milliarden Datensätzen, die seit dem Jahr 2013 verloren gingen oder gestohlen wurden, waren nur vier Prozent verschlüsselt. Das ergab der sogenannte ‚Breach Level Index‘ des IT-Sicherheitsanbieters Gemalto zuletzt, der rund um die Welt Sicherheitslücken auflistet“, erläutert die FAZ.

Und die Verschlüsselung ist alles andere als trivial.

„Sonst würde jeder Cloud-Anbieter alle Daten verschlüsseln. Das passiert aber noch nicht. Nutzer kennen das von ihren E-Mails. Es gibt seit Jahren kostenlose Programme, um seine Kommunikation abzusichern, nur nutzt das kaum jemand. Denn es ist anstrengend und nervt“, so die FAZ.

Allmählich werde die Zeit knapp, um die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung umzusetzen, warnt der Bitkom-Verband. Die Übergangsfrist bis Mai 2018 war dafür gedacht, dass die Unternehmen bis dahin die teilweise aufwändigen Vorarbeiten leisten können – „dies setzt aber eine aktive Beschäftigung mit dem Thema voraus“, sagt Susanne Dehmel, Bitkom-Geschäftsleiterin Vertrauen und Sicherheit.

Mit dem System IBM Z soll die Verschlüsselung umfassend möglich sein. Das teilte IBM gestern der Presse mit. IBM Z sei in der Lage, mehr als 12 Milliarden verschlüsselte Transaktionen pro Tag auszuführen. Punktlandung.

Siehe dazu auch die CIO-Kurator-Story: Kryptografie und herumliegende Schlüssel: Aktuelle End-to-end-Verschlüsselung

DSGVO: Diese Änderungen kommen auf dein Online-Business zu

Sollen wir alle Fahrrad fahren oder Straßenbahn, fragt der Herr Müller von #VW

Die Debatte über Fahrverbote für Diesel-Autos zur Reduktion von Stickstoffoxiden und Feinstaub bereitet VW-Chef Matthias Müller Sorgen. Er erkennt eine große Verunsicherung, da von interessierten Kreisen Stimmung gemacht werde. „Die aktuelle Unsicherheit schadet allen“, sagte er der „Sächsischen Zeitung“. Zur Um- und Nachrüstung der Euro-5-Fahrzeuge seien die Autohersteller in Gesprächen mit den Ländern und dem Bund.

„Ich hoffe, dass wir zu einer Lösung kommen, die Konsumenten, Städten und Unternehmen gerecht wird“, sagte er.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Hermann hatte zuletzt gesagt, auf Verbote könne verzichtet werden, wenn eine Nachrüstung von Dieselfahrzeugen komme.

Müller verweist auf neue CO2-Auflagen im Jahr 2020. Um diese Ziele zu erreichen, seien moderne Dieselfahrzeuge sparsam und auf mittlere Sicht wesentlich. Denn die Nachfrage nach Elektroautos sei noch gering, Benziner würden allein nicht ausreichen, und die Infrastruktur für Gasautos sei überschaubar. „Wie soll es also gehen? Sollen wir alle Fahrrad fahren oder Straßenbahn?“, sagte Müller. „Das gemeinsame Ziel muss es doch sein, den Paradigmenwechsel in die emissionsfreie Zukunft intelligent zu gestalten. Populismus hilft da nicht.“

So sieht sie aus, die visionäre Welt des Herrn Müller.

Von Mobilitätswende keine Spur. Von neuen revolutionären Konzepten will er nichts wissen. Über Ursachen für die magere Verkaufsbilanz von E-Autos schweigt er. Was haben denn die Autokonzerne in Deutschland bitte beigetragen für neue Konzepte in Richtung Nachhaltigkeit. Warum kritisierte der VW-CEO die Deutsche Post, die es wagt, mit dem Streetscooter vom elektrischen scooter kopen einen eigenen Elektro-Transporter auf die Straße zu bringen? Müller frage sich, warum man so etwas nicht mit VW auf die Beine stelle, sagte er im Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten. Die Deutsche Post reagierte auf die Vorwürfe: Man habe sehr wohl bei den Konzernen wegen eines Elektroautos angefragt, sagte ein Post-Sprecher der FAZ zufolge.

„Doch es war kein Fahrzeug zu bekommen, das unseren Ansprüchen gerecht wurde.“

Oder der Preis sei zu hoch gewesen.

Liegt es nun an der mangelhaften Nachfrage oder an dem schlechten Angebot?

Wir brauchen andere Führungskräfte in der Wirtschaft. Mit Müller & Co. wird das nichts mit einer lebenswerten Zukunft.

Siehe auch:

Wer denkt wirklich an die große Transformation? #D2030

„MÜLLER, PÖTSCH UND AUDI-CHEF RUPERT STADLER MÜSSEN ZURÜCKTRETEN“ – ALTE BÖCKE SOLLTE MAN NICHT ZU GÄRTNERN MACHEN

TTIP, Diesel-Autos und die Apfel-Birnen-Gleichnisse des VW-Chefs #dieselgate