Wir brauchen wieder #FutureHubs #D2030 @foresight_lab #NEO20x

Mit den Future Hubs und der D2030-Initiative sind vor drei Jahren wirklich sehr viele interessante Debatten angestoßen worden – etwa beim legendären Statement von Klaus Burmeister zum Verkehrswegeplan und den falschen Akzenten, die man bis heute im Bundesverkehrsministerium setzt.

Das verlangt nach einer Fortsetzung. Wir sollten jetzt nicht nachlassen beim Agenda Setting für wichtige Zukunftsthemen.

Die Idee der Future Hubs können wir weiter entwickeln:

Dezentral, virtuell, vernetzt, offen und kuratiert – so sollen die Diskurse über die Zukunftsszenarien verlaufen.

Es geht um Brücken für neue Ideen, Kombinatorik, überraschende Verbindungen und Erkenntnisse, dauerhafte und fortlaufende Gespräche sowie offene Begegnungen.

Ihr könnt Podiumsdiskussionen auf die Beine stellen, Experten-Roundtable initiieren, Zukunftslesungen in Cafés oder Buchhandlungen durchführen, in Unternehmen über digitale Arbeitswelten sprechen, in Seminarräumen die Köpfe zusammenstecken, digitale Akademien auf Zeit bilden, geistige Aktivitäten ins Leben bringen oder virtuelle Diskurse starten.

So etwas können wir jetzt zur nächsten Next Economy Open 2020 #NEO20x realisieren, die am Donnerstag, den 3. Dezember und am Freitag, den 4. Dezember stattfindet.

D2030 könnte einen Themenstrang übernehmen – entweder einen kompletten Vormittag oder einen kompletten Nachmittag. Vier größere Initiativen wollen wir gewinnen, die jeweils einen Themenstrang mit Sub-Events gestalten.

Wer könnte der Zukunft besser eine Stimme geben als Wolfgang Schiffer, dem früheren Hörspielchef des WDR?

„Der Zynismus ist die Form der Rede und die innere Kündigung ist die Form des Handelns“

In einem bemerkenswerten Interview wurde der Bielefelder Soziologieprofessor André Kieserling zu den unterschiedlichen Rollen in der Schule gefragt – also zu den formellen und informellen Rollen. So kann eine Schülerin oder ein Schüler auch gleichzeitig Klassenclown sein. Was für eine Unterscheidung. Ich habe mich in der Grund- und Mittelstufe nur als Klassenclown in Szene gesetzt. Kieserling hat vollkommen recht, wenn er das Spektakel als Show bezeichnet – also die Begegnung der Schüler und Lehrer im Unterricht:

„Und diese Show wird vorbereitet in den Lehrerzimmern und auf den Schulhöfen und dort vielleicht vor allem in den Raucherecken, wo man sich überlegt, wie man mogelt oder wie man Lehrer ärgert oder wie man andere unerlaubte Aktionen koordiniert. Und die Lehrer tauschen sich in Lehrerzimmern natürlich auf eine respektlose Weise über die Schüler und Schülerinnen aus. Und diese Hinterbühne, auf der die Show vorbereitet wird, ist dadurch charakterisiert, dass die Regeln, die auf der Vorderbühne – also dort, wo man sich gegenseitig etwas vormacht und so tut als würde man sich gegenseitig respektieren – diese Regeln sind dort eben aufgehoben und ersetzt durch andere Regeln. Und diese anderen Regeln nennt man, weil sie offiziell natürlich gar nicht existieren dürften, informal. Und das ist ein universelles Phänomen. Das gibt es in allen Schulen, in allen Organisationen, ja in allen sozialen System überhaupt.“

Da hat Kieserling ins Schwarze getroffen. Meine Schulhof-Vorbereitungen waren an der Walter-Gropius-Schule gefürchtet: Vom Fenster mit Wasserfall bis zu Dosen mit Raketenantrieb (was zu lustigen Löchern an der Decke des Klassenzimmers führte). Pusterohr, Juckpulver, knallendes Fünfmarkstück und dergleichen zählten zu meiner Standardausrüstung. Alles besorgt bei Zauberkönig – ich liebte diesen Laden. Den gibt es übrigens heute noch in der Hermannstraße in Neukölln – meine bevorzugten Scherzartikel rangierten in der Kategorie „Diverse Scheisse“.

Im Wirtschaftsleben oder besser gesagt im Büroleben ist es doch nicht anders. Nach außen und nach innen wird ein Stakkato aus positiven Floskeln inszeniert. Das wirkt nicht nur extern lächerlich, sondern auch intern. „Das kann so mit der Realität einer Organisation nicht übereinstimmen. Keine Organisation der Welt ist nur positiv. Deshalb entsteht ein riesiger grauer oder gar schwarzer Bereich an nicht formulierten Negativeindrücken. Und die braucht ein Ventil und das ist der Zynismus“, erklärt der Soziologe Dirk Baecker im ichsagmal.com-Interview.

Zynismus sei eine Form der extrem intelligenten Beobachtung. Der zynische Kommentar ist in der Regel der letzte Kommentar zu einem Sachverhalt. Vorher schaltet man in den Modus „Dienst nach Vorschrift“, was nach Analysen von Gallup bei 70 Prozent der Beschäftigten der Fall sein soll. „Der Zynismus ist die Form der Rede und die innere Kündigung ist die Form des Handelns“, konstatiert Baecker.

In meinem kurzen Leben als Manager gab es noch die Kategorie „Diverse Scheiße“ – also Methoden, um nervige, autoritäre und schmierige Vorgesetzte ein wenig zu ärgern. Statt Scherzartikel, waren es scherzhafte und anarchische Hackermethoden. Mehr sag ich nicht.

Wie wir eine gute digitale Gesellschaft aufbauen #KöniginvonDeutschland @meta_blum

Utopie-Podcast #KöniginvonDeutschland mit Sabria David, Medienforscherin, Gründerin des Slow Media Instituts und Präsidiumsmitglied von Wikimedia Deutschland.

In einem kleinen Experiment habe ich diesen Podcast auch live im Multistream via Ecamm laufen lassen über die Soundfunktion der Software:

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Das Buch von Sabria David zur guten digitalen Gesellschaft erscheint im September:

Erscheint im Patmos-Verlag – wir wollen einen Spiegel-Bestseller aus diesem Werk machen.

Kein Digitalisierungsschub durch #Corona: Update zum Arbeitsmarkt #NextTalk @AnninaHering

Wer nur auf den Wald schaut, verliert den Blick auf die Bäume:

Hier das komplette Gespräch auf den unterschiedlichen Plattformen:

Kundenbeziehungen in Virus-Zeiten: #NextTalk live um 15 Uhr

Next Wirtschaftswunder vonnöten

Es gelingt uns in Deutschland zunehmend, die Corona-Krise zu meistern – im Vergleich zu anderen Ländern. Um so mehr sollten wir jetzt darüber nachdenken, wie wir auch die ökonomische Krise meistern können. Viele Unternehmen reduzieren ihre Engagements und konzentrieren sich auf Kosteneinsparungen. Wer setzt jetzt auf Innovationen, unkonventionelle Ideen? Wer haut nicht einfach Aufträge weg, wer stößt nicht Dienstleister ab, sondern überlegt neue Wege – beispielsweise beim Aufbau von Kundenbeziehungen?

Zum Start der NextCRM-Offensive konnten wir für das große Bild Ralf Korb von Korb & Kollegen und den Customer-Care-Unternehmer Marc Schmid von Novadoo gewinnen.

Die typische Reaktion in Krisenzeiten ist Defensive und ein „Cash is King“-Ansatz, bei dem vor allem an allen Stellen gespart wird und man in einen Winterschlaf-Modus eintaucht. Dabei kann man gerade in der Krise besondere Erfolge bei der Kunden- und Mitarbeiterbindung sowie Zugewinne bei den Marktanteilen gewinnen. Wie nehmen Analysten und Unternehmen den Status-Quo wahr? Ist Deutschland im Aufbruchs-Modus oder noch abwartend? Strategien und Lösungen in Corona-Zeiten? Mit welchen Strategien sollten Unternehmen jetzt reagieren, welche Lösungen helfen? Welche Bedeutung haben CRM-Systeme als integrative Plattformen, welche Bedeutung aber auch Einzelmaßnahmen in „Moments that matters“?

Mitdiskutieren um 15 Uhr via YouTube, Periscope/Twitter, Facebook und LinkedIn.

Man hört, sieht und streamt sich beim #NextTalk:

Hier schon mal der Webplayer auf YouTube:

Die anderen Live-Übertragungen findet Ihr um 15 Uhr auf meinen Accounts. Bis dann.