Lob geht runter wie Öl :-) #rp17 #hrfestival #rp18

Alle Livestreams im HRFestival-Blog.

Projektarbeit war klasse. Hoffe, es hat Euch gefallen.

Freu mich schon auf die #rp18 🙂

Man hört, sieht und streamt sich 🙂

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So laufen sie ab, die Sessions in der Watson Work Lounge #rp17 #IBM

Eine kleine Auswahl der Themen, die vom 8. bis 10. Mai auf der re:publica in der Networking Area diskutiert werden:

Man hört, sieht und streamt sich in Berlin 🙂

Ab 19 Uhr Craft Beer vom Feinsten – Virtuelles Bierseminar #Bierothek

Craft Beer TV-Studio

Die Live-Übertragung des virtuellen Bierseminars findet über Hangout on Air statt.Man hört, sieht und streamt sich ab 19 Uhr auf YouTube.

@mgoldmann – Facebook Live via #Ecamm und Vorbericht zur #rp17 #IBM #D2030 #Bierothek

Erster Einsatz der App Ecamm Live und Vorbericht zu den Livestreaming-Sessions in den nächsten Wochen.

Fabelhafter Anwenderbericht von Martin Goldmann über Ecamm Live.

Zu den Sessions in der Watson Work Lounge von IBM auf der re:publica.

Das erste #DORFCamp in Deutschland – Alle Sessions im Livestream – Kein Aprilscherz

Das erste deutsche Barcamp in einem Dorf steht an. Unter dem Hashtag #DORFcamp wollen wir uns in Elsdorf – Neu Etzweiler über Bloggen, Content Marketing, Web Analytics und alles was Euch sonst noch so einfällt austauschen.

Im Wohnzimmer von Tim Ebner gibt es insgesamt 6 Sessions und zwischendurch Hähnchen, was zu trinken, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Und das Beste: WLAN ist ausreichend vorhanden! Und Mobilfunknetz auch vorhanden (ja wirklich!). Und noch besser: Alles Sessions werden live und in Farbe übertragen und können an den mobilen sowie stationären Bildschirmen verfolgt und diskutiert werden.

Was zur #Cebit17 – also Prognosen zur Zukunft der Computermesse @DigiSaurier

Ab der 22 Sendeminute geht es los mit den Prognosen, die wir im vergangenen Jahr geäußert haben.

Und dann gab es ja noch eine intensive Debatte via Live-Hangout.

In diesem Jahr bin ich in Hannover nur am Dienstag, den 21. März in Aktion.

Interview über den Arbeitsplatz der Zukunft von 10:15-10:30 Uhr

Panel um 13:50 Uhr in Halle 5
Goodbye Hierarchy, Hello My Dear FutureOrg? Zukunft der Organisationsmodelle im digitalen Zeitalter

#Adblocker und der neoklerikale Ablasshandel

Nervige Online-Werbung zu blockieren, ist verständlich. Sich über generelle Verbote von Adblocker-Systemen aufzuregen, kann ich nachvollziehen.

Genauso zweifelhaft ist es allerdings, wenn Unternehmen aus der Blockade ein höchst zweifelhaftes Geschäft machen wollen.

Was Adblock Plus macht, wirkt wie ein neoklerikaler Ablasshandel, um nicht in der Reklame-Hölle zu landen. Ein willkürliches Hausmeister-System zur Abwehr von Cookie-Attacken. Denn mit dem so genannten „Whitelisting“ kann man sich als Publisher von der Werbeblockade freikaufen. Beim Axel Springer Verlag wertet man dieses „Geschäftsmodell“ als erpresserisches Vorgehen und geht gerichtlich gegen die Kölner Eyeo GmbH als Betreiber von Adblock Plus vor. Und da könnte es eine Überraschung geben. Eine Rolle spielt der neue Paragraf 4a im Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb, der „aggressive geschäftliche Handlungen“ verbietet:

„Unlauter handelt, wer eine aggressive geschäftliche Handlung vornimmt, die geeignet ist, den Verbraucher oder sonstigen Marktteilnehmer zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die dieser andernfalls nicht getroffen hätte.“

Im Berufungsverfahren des Axel-Springer-Verlags gegen die Firma Eyeo vor dem Oberlandesgericht (OLG) Köln deuteten die Richter an, dass diese Vorschrift beim Whitelisting von Anzeigen greifen könnte. Das sagte der Chefjurist von Eyeo, Kai Recke, auf Anfrage von Golem.de. Damit könnte erstmals ein deutsches Gericht dieses „Geschäftsmodell“ für unzulässig erklären, ohne jedoch Werbeblocker als solche zu verbieten. So sieht es ja auch der Bundesgerichtshof: Als „Gatekeeper“ habe die Beklagte durch die Kombination aus „Blacklist“ und „Whitelist“ eine so starke Kontrolle über den Zugang zu Werbefinanzierungsmöglichkeiten, dass werbewillige Unternehmen in eine Blockadesituation gerieten, aus der diese sich sodann freikaufen müssten.

Mein Kommentar ist ausführlich in der März-Ausgabe des PR-Magazins nachzulesen.

Ein Sender, eine Botschaft, viele Empfänger und wenig Medienexperimente #DigiTreff #SMCBN

dirkvongehlen

In der digitalen Sphäre geht es um Vorläufigkeit und Nichtlinearität. Wir zerlegen, bearbeiten und verschieben Projekte und Formate, um an den Bruchstellen, den Knicken, den Faltungen und Lockerungen nach neuen Anschlussmöglichkeiten zu suchen, an denen wir dann weiter experimentieren sowie neue Ideen einhaken und weiter entwickeln können. So hat es Stephan Porombka, Professor für Texttheorie und Textgestaltung, in seinem Futurepublish-Vortrag in Berlin und im ichsagmal.com-Gespräch zum Ausdruck gebracht.

An die Stelle von Gewissheiten rückt das Experiment. Man schaltet um von einer recht großen Formen- und Formatsicherheit, die auf Marktsicherheit berechnet ist, auf die Unsicherheit des Experiments, ohne zu wissen, ob es dafür überhaupt einen funktionierenden Markt gibt. Von dieser Einsicht ist die klassische Medienbranche noch weit entfernt. Ein Sender, eine Botschaft, viele Empfänger – viel mehr wird nicht geboten. Dirk von Gehlen von der Süddeutschen Zeitung stellt in seinem neuen Buch „Meta! Das Ende des Durchschnitts“ die richtigen Fragen, die wir beim #DigiGTreff in Kooperation mit dem Social Media Chat Bonn am Donnerstag, den 30. März beantworten sollten:

Wie verändert sich die Vorstellung von Öffentlichkeit, wenn nicht mehr alle unter dem gleichen Lautsprecher stehen müssen, um zu erfahren, was für sie wichtig ist? Wie verschieben sich Gedanken-und Geschäftsmodelle wenn der Kontext künftig ebenso bedeutsam für eine Botschaft sein kann wie deren Text (Inhalt)? Was heißt das für all diejenigen, deren Geschäfte bisher darauf basier(t)en, Text und nicht Kontext zu erstellen? Welche Herausforderungen ergeben sich für diese Akteure der Öffentlichkeit, wenn das Sammeln von Nutzerdaten dazu führt, dass manche Inhalte gar nicht mehr beim Sender sondern vielmehr beim Empfänger erstellt werden?

Der Status quo ist da leider nicht sehr erbaulich, so Andreas Rickmann, Head of Social Media bild.de:

„Respect your Reader! Diese Forderung ist Anfang 2017 eigentlich absurd, sollte sie doch selbstverständlich sein. Ist sie auf Plattformen aber nicht. Ob übergeigte Zeilen oder Clickbaits, die Produktenttäuschungen sind: Medienmarken leisten es sich noch immer, ihre Leser auf Plattformen nicht ernst zu nehmen. Nicht ernst zu nehmen, wie der Inhalt an die Leute kommt, aber auch, was für das Leben der Leute wirklich relevant ist.“

Wohin die Reise gehen könnte, zeigt die Experimentierstube der BBC mit dem Konzept „Visual Perceptive Media“:

„Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Geschichten, Hintergrundmusik, Farbgestaltung und die grundsätzliche Stimmung eines Dramas in Echtzeit auf ihre Persönlichkeit angepasst werden. Das nennen wir Visual Perceptive Media, und daran arbeiten wir in unserem Media-CityUK-Labor.“

Nach Ansicht von Dirk von Gehlen gibt es keinen Grund von einer Medienkrise zu sprechen, wenn man darauf achtet, was Medien in Zukunft sein werden: Kontext-, nicht Text-Produzenten.

„In der Welt nach dem Durchschnitt werden Medien mehr noch als heute Bezugsrahmen schaffen und deshalb als wertvoll wahrgenommen werden. Und das obwohl der Inhalt einfach da ist – und das auch noch im Überfluss. Es gibt mehr Texte, Bilder, Videos als man betrachten kann. Was heute begrenzt ist, ist die Aufmerksamkeit.“

Im Markt der Medien werden Anbieter auf dieses verschobene Verhältnis von Angebot und Nachfrage reagieren und nicht mehr (Durchschnitts-) Inhalt verkaufen, sondern Filter, die Inhalte begrenzen. Eine Zeitung werde in Zukunft vermutlich noch genauso viel kosten wie heute, sie wird aber nicht mehr jeden Tag als ein Bündel Inhalt in den Briefkasten geliefert.

„Im Gegenteil: Sie liefert nur noch dann Informationen, wenn sie für den Empfänger wirklich wichtig sind. Je weniger desto besser – verbunden mit dem Versprechen: Nichts, was für dich wirklich von Bedeutung ist, wirst du verpassen. Ein solches Produkt entfaltet seinen Wert vielleicht sogar im Gegensatz zum heutigen Modell dadurch, dass es eher selten verschickt wird. Es verkauft keinen Inhalt mehr, sondern die Dienstleistung, Aufmerksamkeit zu sparen“, schreibt von Gehlen.

Ob der General Anzeiger das in Bonn hinbekommt? Bin gespannt auf die #DigiTreff Debatte am 30. März ab 18 Uhr.

Narrative Ökonomie und digitale Vulgär-Kapitalisten in Jungunternehmer-Pornoheften

Passt irgendwie zum Thema
Passt irgendwie zum Thema

Stichworte meiner heutigen Kolumne für die Netzpiloten – erscheint im Laufe des Tages:

Narrative Simulationen von digitaler Rebellion – Wie Erzählungen die Ökonomie umformen – Schumpeter war in Bonn weiter – Wirtschaftsordnung und mentale Verfassung der Gesellschaft – Hipster-Scheiß mit Ausbeutungsabsichten – Illusion von Freiheit und Selbstbestimmung – Jungunternehmer-Pornohefte feiern Vulgärkapitalisten.

Auf Facebook habe ich das Thema gestern schon angerissen. Im März würde ich dazu gerne eine netzökonomische Käsekuchen-Runde machen. Habt Ihr Interesse? Dann macht mal Terminvorschläge.