Hidden Values: Die Währungen der Zukunft – Buchvorstellung in Düsseldorf

Hier die Buchvorstellung:

Besprechung folgt. Vielleicht ist ja auch der eine oder andere Autor zu einem Live-Gespräch bereit.

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Kant, CSR und der Mut zur Transparenz in Unternehmen @HS_Fresenius

Im Aufeinandertreffen von Corporate Social Responsibility (CSR) und Marketing scheint Sprengstoff zu stecken. Wie verantwortungsvoll kann Marketing überhaupt sein? Diese Frage stellen Amit Ray, der im Studiengang Sustainable Marketing & Leadership das Modul Ethik vertritt, und Professor Lutz Becker in einem Beitrag für das von Chris Stehr zusammen mit Franziska Struve bei Springer herausgegebenen Band CSR und Ethik.

„Als Kantianer tue ich mich gerade mit utiliaristischen Ethiken schwer. Vieles von dem, was erfolgreich unter den Stichworten CSR oder Verantwortung verkauft wird, scheint mir jedenfalls eher dazu zu dienen, nicht-ethisches Verhalten zu legitimieren, statt in der Verantwortung auch eine Chance für Innovation und nachhaltiges Business Development zu sehen. Leider, so mein Eindruck, scheinen es auch Teile der Wissenschaft ihrerseits darauf anzulegen, fragwürdige Legitimierungsstrategien der Wirtschaft nochmals zu legitimieren“, so Lutz Becker.

Natürlich ist es nachvollziehbar, dass Marketing darauf abzielt, „alles in einem positiven Licht darstellen,“ wie Amit Ray sagt. Das ist natürlich das Selbstbild und die vordergründige Legitimation von Marketing. Anderseits sollte jedem klar sein, und da hat Amit Ray völlig Recht, dass „Unternehmen nicht zu 100 Prozent nachhaltig unterwegs sein können. Keine Firma kann das leisten.“ Wenn man sich aber positiver darstellt, als man zu leisten in der Lage ist, wird man schnell unglaubwürdig.

„Dass man nicht unbedingt einen Spagat zwischen Marketing und Verantwortung machen muss, zeigen wir anhand zweier Unternehmer, die wir als ‚atypisch‘ dem für uns wenig tragfähigen Narrativ des Ehrbaren Kaufmanns gegenüberstellen“, kommentieren Becker und Ray.

CSR – und zwar ganz im Sinne Kants – drückt sich vor allem in dem unternehmerischen Mut aus, rückhaltlose Transparenz zu wagen, so Becker und Ray. Dann kann man guten Gewissens den Kunden und den anderen Stakeholdern die Entscheidung, was verantwortlich ist und was nicht, selbst überlassen. Mit den beiden Autoren habe ich mich ausführlich unterhalten.

KI und die Rückbesinnung auf humanistische Werte – Autorengespräch mit @thomasramge am Donnerstag, um 9 Uhr

Autorengespräch mit Thomas Ramge zu seinem neuen Opus „Mensch und Maschine: Wie künstliche Intelligenz und Roboter unser Leben verändern“. Buch erscheint am 16. März im Reclam Verlag.

Einschalten am Donnerstag, um 9 Uhr auf Facebook und mitdiskutieren.

Was so alles schiefgehen kann: „OK Kuchen“ – Googles Sprachassistent reagiert nicht nur aufs Signalwort.

Nachhaltigkeit und Verantwortung: Druck auf die Wirtschaft steigt – Unternehmen in der Sandwich-Position #wef18 #FutureWatchDe

Organisationseinheiten für Nachhaltigkeit, Verantwortung und Ethik – wenn es sie überhaupt gibt – haben in Unternehmen meistens wenig zu melden. Im Prinzip sind es die Kommunikationsabteilungen, die das in Personalunion abhandeln. Neben den Geschäftsberichten werden eben auch die Nachhaltigkeitsberichte abgehandelt. Einfluss auf das Top-Management haben die CSR-Beauftragten selten.

„Man hat den Eindruck, dass diese Abteilungen eher dafür da sind, nicht ethisches Verhalten zu legitimieren“, kritisiert Professor Lutz Becker, Studiendekan der Hochschule Fresenius.

Sein Kollege Amit Ray sieht das ähnlich. Das Ganze werde unter PR-Gesichtspunkten kommuniziert.

„Man will alles in einem positiven Licht darstellen. Das ist aber nicht vertrauenswürdig. Jeder weiß, dass Unternehmen nicht zu 100 Prozent nachhaltig unterwegs sein können. Keine Firma kann das leisten.“

Dann sollten sie ehrlicher mit der Öffentlichkeit umgehen und nicht alles als heilig und perfekt darstellen.

„Konzerne wie Bayer oder BASF transformieren nicht über Nacht zum Bio-Ponyhof“, bemerkt Becker im ichsagmal.com-Gespräch.

Klar ist allerdings auch, dass Unternehmen sich ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung nicht entziehen können. Es gebe Druck von unten, also von der Kundschaft, und Druck von oben, also regulatorische Anforderungen über Reporting-Systeme und anderen Maßnahmen. Es entstehe politischer Druck, etwa über die Enzyklika Laudation Si’ von Papst Franziskus, und auch durch Konsumenten, die ihre Möglichkeiten für ethischen Einkauf immer stärker nutzen. „Unternehmen geraten in eine Sandwich-Position. Selbst Banken und Rückversicherungen haben sich entschieden, aus schmutzigen Energien rauszugehen“, erläutert Becker.

Der Soziologe Holger Backhaus-Maul sieht eine gravierende Bedeutungsverschiebung zugunsten von Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

„An die Stelle eines dominierenden korporativen Staates treten netzwerkartige Austauschbeziehungen zwischen Wirtschaft, Zivilgesellschaft und auch Staat.“

Als Instrumente und Verfahren der Handlungskoordination könnten die Beteiligten nicht auf hierarchische Weisungen zurückgreifen, sondern müssen sich in Abstimmungsprozessen verständigen und gemeinsame Vereinbarungen treffen.

„Wirtschaft und Unternehmen sind Teil der Gesellschaft und befinden sich in einem Interdependenzverhältnis mit Staat und Zivilgesellschaft. Welche Ausprägungen eines unternehmerischen Gesellschaftsverständnisses sich in einer polyzentrischen Gesellschaft herausbilden, steht in engem Zusammenhang mit den Vorstellungen und Verhandlungspositionen von Zivilgesellschaft und Staat. So ist die Zivilgesellschaft in Deutschland trotz ihrer seit Ende der 1960er Jahre beschleunigten und dynamischen Entwicklung sachlich fragmentiert und organisatorisch vielgestaltig; eine kollektiv geteilte Vorstellung von Zivilgesellschaft konnte sich unter diesen Bedingungen bisher nicht herauskristallisieren. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Zivilgesellschaft in Deutschland trotz ihrer relativen Unübersichtlichkeit und Intransparenz in der Öffentlichkeit in hohem Maße als vertrauenswürdig angesehen wird. Insofern kann die Zivilgesellschaft in Abstimmungsprozessen mit Wirtschaft und Unternehmen bisher auf einen nicht unerheblichen Vertrauensvorschuss in der Öffentlichkeit verweisen“, schreibt Backhaus-Maul in einem Beitrag für die Schriftenreihe „Aus Politik und Zeitgeschehen“.

Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und das CSR-Kompetenzzentrum Rheinland veranstalten zu diesem Themenkomplex eine interessante Diskussion: „Unternehmerische Verantwortung und das demokratische Gemeinwesen. Herausforderungen, Chancen und Perspektiven für die Wirtschaft und Politische Bildung“ ein. Podiumsdiskussion und Publikumsgespräch zum politischen Neujahr 2018 finden am Donnerstag, 1. Februar, 2018, 18 Uhr, in der IHK Bonn Rhein/Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt – mit anschließendem Empfang und Get-Together. Unter der Moderation von Dr. Karoline Rörig, Bonn, diskutieren Daniel Kraft (Bundeszentrale für politische Bildung, Leiter Stabsstelle Kommunikation), Dr. Ulrike Hospes (Konrad-Adenauer-Stiftung, Leiterin Büro Bundesstadt Bonn), Martin Pfafferott (Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro NRW) und Stephan Multhaupt (Partner deep white, Bonn, und CSR-Botschafter des CSR-Kompetenzzentrums).

Man hört, sieht und streamt sich am 1. Februar. Wir übertragen das Ganze live.

In Davos gibt es dazu eine harte Debatte.

Wutrede des Justin Trudeau

Wann stellt die Wirtschaftswissenschaft wieder spannende Fragen? Streitgespräch über die Mainstream-Ökonomen

Obwohl vielen Vertretern der so genannten Mainstream-Ökonomie klar ist, dass man politisch nicht im luftleeren Raum operiert und es auch immer um normative Fragen geht, sehen sich die Mainstream-Ökonomen dennoch als politisch neutral. Es gibt nach Ansicht von Rüdiger Bachmann, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Notre Dame im US-Bundesstaat Indiana, keinen monolithischen Block von Marktliberalen oder Libertären. Man würde eher das komplette parteipolitische Spektrum auch bei den Ökonomie-Professoren finden.

„Der akademische Mainstream ist bei normativen Fragen zurückhaltender. Man kann Modelle oder Daten erst einmal sprechen lassen ohne direkt abzutesten, welche politischen Implikationen das nach sich zieht“, so Bachmann.

Auf meine Intervention, ob das nicht pharisäerhaft sei, sich hinter Modellen zu verstecken, antwortete Bachmann, das habe mit Pharisäertum nichts zu tun, das ist wissenschaftlich.

„Ich habe da keine politische Agenda.“

Man könne Ökonomik betreiben mit einem Minimum an normativer Ausrichtung. Protagonisten, die sich von der herrschenden Lehre abwenden, werden aber nicht als Methoden-Kritiker gewertet, sondern vom Mainstream abgewatscht. Bachmann sprach von politischer Agitation. Der Vorsitzende des Vereins für Socialpolitik, Professor Achim Wambach, sieht das ähnlich.

„Der pluralen Ökonomenbewegung geht es vielfach mehr um Politik als um Wissenschaft, da schwingt oft eine markt- und kapitalismuskritische Agenda mit.“

Wer ist nun links und wer ist rechts in der Ökonomik?

Sind dann die Mainstream-Ökonomen rechts und reaktionär, wenn das andere Lager doch angeblich links ist? Diese Stigmatisierungen führen zu nichts. So wertet Professor Lutz Becker, Studiendekan der Hochschule Fresenius in Köln, die Disputation mit Bachmann:

„Da wird, wenn es um die Pluralen geht, in politischen Kategorien wie rechts und links argumentiert, die in meinen Augen – trotz einer aktuellen Renaissance – historisch obsolet sind.“

Dann gehe es in den Antworten des Mainstream-Ökonomen direkt wieder auf eine empiristische Argumentationslinie. Das sei auch nicht schlüssig, weil beispielsweise mit der Gewichtung von Faktoren riesige Hintertüren offen bleiben.

„Oder anders: Man beruft sich auf Daten, verfolgt aber de facto und durch die Hintertür interpretative Zugänge, die aber dann ausgeblendet oder gar scharf zurückgewiesen werden.“

Becker fehlen in den Aussagen von Bachmann sowohl die Verortung der Mainstream-Ökonomik als auch der schlüssige rote Faden in der Argumentation. Bleibt das Argument von Wambach und Co. übrig, dass es ja mit der Verhaltensökonomie in Kombination mit neurowissenschaftlicher Kleckskunde, mit Institutionenlehre, Spieltheorie und finanzwissenschaftlichen Modellen genügend Ansatzpunkte für Methodenvielfalt im Mainstream gibt.

Rechtfertigungserzählungen der herrschenden Lehre

Aber auch das ist eine dürftige Replik. Es sind Rechtfertigungserzählungen. Bei den verhaltensökonomischen Laborexperimenten denkt man, den homo oeconomicus besser zu verstehen. Man hat ein wichtiges Defizit im klassischen Ansatz gekittet und alles ist wieder in bester Ordnung.

„Die Ökonomie hat ihr Standardmodell, dann wirft man ihr irgend etwas vor: Kein Problem, das kriegen wir gefixt. Jetzt machen wir Experimente, jetzt haben wir doch einen sehr viel differenzierteren homo oeconomicus. Aber was sie eben nicht leistet in einer Zeit des massiven Umbruchs, ist Orientierung. Diese Welt, in der wir heute leben, ist ja in einer ganz massiven Form durch die Ökonomie geprägt. Jetzt merken wir, dass ganz viele Dinge auf uns zukommen, die eine gewaltige neue Herausforderung darstellen“, so Professor Uwe Schneidewind in der Diskursreihe der D2030-Initiative. „Die ökonomischen Dynamiken treiben die ökologische Sache immer noch in die falsche Richtung. Aber auch Fragen wie die Digitalisierung. Plötzlich haben wir mit Null-Grenzkosten-Produkten zu tun, wir haben mit Produktivitätssprüngen zu tun, die vermutlich das Maß vorangegangener technologischer Wenden noch mal überwinden. Jetzt würde man sich ja eine Ökonomie wünschen, die vor denkt. Was heißt das? Auch so etwas wie Grundeinkommen, wie organisieren wir unseren Sozialstaat? Das sind ganz neue Formen. Was ist denn eigentlich mit der Geldwirtschaft in einem Zeitalter von Bitcoin? Also wenn es vielleicht gar keine Zentralbanken mehr gibt und braucht. Also ganz viele Fragen.“

Experimente in Boxen

Mainstream-Ökonomen wirken nicht als öffentliche Intellektuelle. Sie versagen als Orientierungskompass und verkriechen sich mit ihren teilweise irrelevanten Experimenten in Boxen und kanzeln Kritiker als linke Spinner ab, die mit statistischen Verfahren und Mathematik auf Kriegsfuß stehen. Wenn man tradierte Ökonomen mit empirischen Methoden in ihrem Modellplatonismus zerlegt, reden sie sich mit Rechenfehlern heraus oder verweisen auf notwendige Vereinfachungen in den Berechnungen. Dahinter stecken Immunisierungsstrategien, um sich einer wissenschaftstheoretisch sauberen Überprüfung zu entziehen. Hans Albert hat das in seiner Schrift „Nationalökonomie als Soziologie der kommerziellen Beziehungen“ ausführlich dargelegt:

„Eines der beliebtesten Mittel, ökonomische Aussagen zu tautologisieren und sie damit empirischer Überprüfung zu entziehen, ist die Verwendung der so genannten ceteris-paribus-Klausel. Wenn ein ökonomisches ‚Gesetz‘ unter Anwendung dieser Klausel formuliert wird, dann ist der mehr oder weniger offenkundige Zweck dieser Einschränkung der, dieses Gesetz vor Falsifikation zu schützen. Wenn ein dem ‚Gesetz‘ widersprechender Fall aufgezeigt werden kann, dient die Klausel sozusagen seiner ‚Rettung‘ durch Aufweis eines Faktors, der nicht konstant geblieben ist.“

Man kann normativ, plural oder heterodox unterwegs sein und gleichzeitig etwa in der Bewertung von Szenarien mit statistischen Verfahren arbeiten. Was generell fehlt, ist nach Meinung von Schneidewind eine Ökonomie, die spannende und richtige Fragen stellt.

„Das ist der Grund, warum ich gerne an die Uni gehe, weil ich merke: Wow, die behandeln da genau die richtigen Themen, die gesellschaftlich relevant sind. Von dorther wird man dann sehen, dass die Ökonomie automatisch pluraler und sehr viel interdisziplinärer sein muss. Etwa beim digitalen Wandel. Das bekommt man nur in den Griff, wenn ich auch ein technologisches Verständnis habe, wenn ich mich mit den sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen Dynamiken auseinandersetze. Dadurch wird das also sehr viel multidisziplinärer und es findet idealerweise auch ein ganz intensiver Austausch mit Leuten statt, die diese Prozesse gestalten. Plötzlich kommen auch Unternehmen und Unternehmer gerne in Unis, um mitzudiskutieren, weil sie merken: Das hilft ihnen.“

Das sei heute alles nicht gegeben, weil sich das Fach nur über seine Methode definiert.

„Du kannst heute Karriere in dem Fach machen, wenn du die irrelevantesten Fragen ökonomisch sauber behandelst“, kritisiert der Präsident des Wuppertal-Instituts. Da gebe es keine Inspiration – beispielsweise für die Politik. „Wenn die Merkel den Sachverständigenrat weglächelt, weil sie sagt: Hey, das kann ich sowieso gleich in die Kiste schmeißen, weil es mir für meine Wirtschaftspolitik keine Orientierung gibt. Und wenn du einen Management-Praktiker fragst, wann er zum letzten Mal aus der Management-Lehre der BWL-Fakultäten einen Impuls bekommen hat, dann muss der ganz lange überlegen, wenn ihm überhaupt irgend etwas einfällt. Diese komplette Inspirationslosigkeit des Faches kann ich nur dadurch drehen, indem ich wieder die richtigen Fragen stelle. Dann ergibt sich der Rest von selbst“, sagt Schneidewind.

Private Hochschulen sorgen für frischen Wind

Es sei ja schon fast eine paradoxe Situation, dass die kritische Ökonomie, die das bestehende System hinterfragt, heute eher an privaten Hochschulgründungen gedeiht als an den staatlichen. Das sollte so nicht sein, moniert Schneidewind. Was wir ökonomisch erleben, müsse kritisch hinterfragt werden.

„Dafür hat man staatliche Universitäten gegründet, damit es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gibt, die frei von ökonomischen Zwängen das System in Frage stellen können. Es ist eine verkehrte Welt: Die staatlichen Häuser legitimieren das weiter und die kritischen Impulse kommen aus privaten Uni-Gründungen.“

Die Ursache sieht Schneidewind im Reproduktionsmodus des akademischen Systems. Nach den Reformwellen in den 60er und 70er Jahren, die sehr stark sozialwissenschaftlich und kritisch geprägt waren, kam eine Gegenbewegung mit einem naturwissenschaftlichen Paradigma. Am Ende verödet halt die Mainstream-Ökonomik an Monotonie. Ich halte es für Zeitverschwendung, an eine Reformfähigkeit der etablierten Lehre zu glauben. Eher sollten private Institutsgründungen für neuen Geist sorgen – mein innigster Wunsch für 2018 🙂