Plattform-Abhängigkeit: Weiterziehen, wenn es nötig ist @ffjournalismus @kuechenzuruf @ChristophKappes @mspro

Bettina Blaß hat mich für eine #FitfürJournalismus Story gefragt, wie abhängig ich denn von externen Diensten und Plattformen sei. Auslöser ist die Einstellung von Google+. Da hatte ich bis auf legendäre Diskussionen mit dem leider verstorbenen FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher nicht sehr viele Aktivitäten entfaltet, die durch die Löschung in Mitleidenschaft gezogen werden. (Siehe auch: Das Ende von #GooglePlus: Erinnerung an eine Disputation mit Frank Schirrmacher #KarlssonvomDach – Was für eine schöne Diskussion @ChristophKappes @mspro) Die Abtrennung von Hangout on Air aus dem Google+ Portfolio war ja schon vor längerer Zeit vorgenommen worden. Jetzt läuft das direkt über YouTube – also die Möglichkeit für Konferenzschaltungen.

Bettina hat meine Philosophie zur Plattform-Abhängigkeit auf einen Nenner gebracht: Abhängig publizieren bedeutet auch: Weiterziehen, wenn es nötig ist.

„Der freie Journalist und vor allem Live-Streamer nutzt Facebook und Twitter für seine Live-Sendungen und ist somit komplett von den Plattformen abhängig: ‚Facebook bietet aber über die Kommentarfunktion die beste Methode für Dialogformate‘, sagt er. Und ergänzt: ‚Ich geh dorthin, wo die Wirkung am besten ist. Sollte Facebook Live irgendwann nicht mehr funktionieren, werde ich eben auf die nächste Plattform wechseln.‘ Dabei hält er es ähnlich wie Monika und ich: Die wichtigsten Inhalte speichert er zusätzlich auf der Festplatte. Seine Videoclips hat er also ordentlich archiviert. ‚Ich könnte sie jederzeit anderswo hochladen.‘ Anders ist das mit Inhalten, die er einst mit Vine, dem früheren Videodienst zu Twitter, gemacht hatte: ‚Viele Filmchen, die gut angekommen waren, und auch die Vinewalks selbst sind verloren. Das war aus heutiger Sicht eine Menge verplemperte Zeit‘.“ Soweit der kleine Auszug aus dem Bericht von Bettina.

Mein Archiv auf der externen Festplatte reicht ungefähr zurück bis in die 1990er Jahre. Und ich bin immer wieder überrascht, wie ich aktuelle Geschichten mit älteren Recherchen kombinieren kann.

Bei Facebook Live geht mir zur Zeit die relativ schwache Ausprägung der Interaktionen auf den Keks. Das so genannte organische Wachstum kommt nicht in die Gänge.

Es könnte also gut sein, dass ich meine Live-Videos demnächst auf anderen Plattformen produziere. Wie sieht das bei Euch aus?

Schon mal Datenverlust durch die Schließung eines Dienstes erlitten?

Dumont-Scoop und die Totengräber des Journalismus @ulrikesimon – #RheinlandRunde diskutiert Niedergang der lokalen und regionalen Medien

Die Journalistin Ulrike Simon ist zurecht Stolz auf einen so genannten Scoop, der ihr vor einigen Tagen gelungen ist. Anhand von Verkaufsunterlagen konnte sie offenlegen, dass die DuMont Mediengruppe ihr gesamtes Zeitungsgeschäft verscherbeln will: vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Express“ über die „Berliner Zeitung“ und den „Berliner Kurier“ bis zur „Hamburger Morgenpost“ und der „Mitteldeutschen Zeitung“.

„Da außer mir kein anderer Journalist wusste, was in den Verkaufsunterlagen steht, blieb anderen Medien gar nichts anderes übrig, als sich auf meinen Artikel zu berufen. Journalistisch freut einen das natürlich, wenngleich der Anlass in diesem Fall ein trauriger ist“, schreibt Simon in ihrer Spiegel-Medienkolumne.

In der Analyse des Niedergangs der DuMont Mediengruppe wird dann noch das Missmanagement der Verlegerfamilie als Randnotiz genannt. Im Vordergrund ihres Beitrages steht aber das „Systemversagen“ einer ganzen Branche. Und damit meint sie vor allem – was für eine Überraschung – die Kostenlosmentalität im Internet, die auch im Journalismus um sich greift.

Selbst die Kritiker des Vorgehens der DuMont-Familie würden dazu beitragen, dass der Journalismus ein Finanzierungsproblem hat. „Der Journalistenverband Berlin-Brandenburg (JVBB) zum Beispiel kommentierte die Schreckensnachricht von DuMont bei Facebook, zwar ergänzt um den Link zur ‚Horizont‘-Website, allerdings mit dem Hinweis – oder soll ich es Warnung nennen? – dass der Artikel ‚kostenpflichtig‘ sei. Das stimmt zwar nicht, denn anders als bei SPIEGEL+ ist bei ‚Horizont+‘ bisher lediglich erforderlich, sich mit seiner E-Mail-Adresse zu registrieren.“

Generell findet die Autorin es als verantwortungslos, wenn ausgerechnet Journalisten digitale Bezahlmodelle von Medien unterlaufen, Tipps geben, wie man sie austrickst, oder, was ständig passiert, kostenpflichtige Artikel schlicht ignorieren. Letztes gilt vor allem für sogenannte Aggregatoren, Plattformen also, die davon leben, anderswo erschienene Recherchen zu kuratieren (vulgo: zusammenzutragen – das ist schon etwas mehr, Kuratoren gehen da auch programmatisch ran, gs), und im Zweifel lieber zur Kopie als zum kostenpflichtigen Original verlinken. Sie sind nicht unwesentlich schuld daran, dass mit digital verbreitetem Journalismus noch immer zu wenig Geld verdient wird“, kritisiert Simon und wird wohl auch meinen Beitrag kritisch sehen.

Wer nicht bereit ist, diese bescheuerten Plus-Abo-Modelle zu buchen, ist ein Totengräber des Journalismus? Ich finde diese Abo-Bezahlmodelle, die sich monatlich automatisch verlängern, nervig und einfallslos. Der Vergleich mit dem Rundfunkbeitrag ist da nicht hilfreich. Es geht um kommerzielle und gewinnorientierte Verlage. Simon selbst beschreibt ja die Verschiebungen in der Finanzierung der Verlage von den Werbe- zu den Vertriebsumsätzen. Das ist etwas harmlos ausgedrückt.

Üppige Renditen machten Monopolisten und Oligopolisten satt und träge

Medienkenner haben das vor zehn Jahren schon besser dargelegt:

„Die Verlagsmanager haben sich an entscheidenden Stellen verkalkuliert. In der ‚guten, alten‘ Zeit hatten die meisten Blätter regionale oder lokale Oligopole oder Monopole, also eine marktbeherrschende Stellung. Damit konnten sie bei den Anzeigenpreisen kräftig zulangen. Über Jahrzehnte hinweg erzielten sie Traumrenditen, von denen nicht nur viele Verleger, sondern auch so manche Redakteure in ihren Nischen wie die Maden im Speck lebten. Im Internet herrscht dagegen Wettbewerb. Der Konkurrent, der auf dieselben Anzeigenkunden hofft, ist nur einen Mausklick entfernt. Deshalb schrumpfen bei den Werbeumsätzen die Margen, aus denen sich früher Redaktionen großzügig finanzieren ließen“, so Stephan Ruß-Mohl.Und noch ein Trend, der vor zehn Jahren schon vorhanden war, schröpft die Verlage: Wer nach einer neuen Freundin oder einen neuen Freund Ausschau hält oder sein Auto zum Verkauf anbietet, kann online inzwischen gratis oder für wenig Geld seine Ziele erreichen. Auch führte die Silo-Taktik der Verlagsmanager in den Abgrund. Die entsprechenden Portale laufen auch ohne Nachrichten-Content!

Die Verleger haben diesen Tatbestand zu lange heruntergespielt. Sie haben über Jahre das eigene Niedergangs-Szenario verdrängt. So ist das in Bonn, in Köln und auch in anderen Regionen. Das hat nun mit der Ablehnung von krampfhaften Paid-Content-Modellen aus der Mottenkiste nichts zu tun. An der Verweigerungshaltung der Verleger, die durch satte Renditen träge geworden sind, hat sich doch nichts geändert. 

Verleger investieren nicht in innovative Themen

Von den Verlegern gehen nur wenig Impulse für innovative Themen aus: Das skizzierte Saim Alkan von AX Semantics auf dem Besser Online-Kongress des Deutschen Journalisten Verbandes (DJV) in Köln: „Die großen Medienhäuser liegen in den Händen einiger Eigentümerfamilien. Die haben über Jahre rund 20 bis 25 Prozent Umsatzrendite gescheffelt. Sie hocken auf hunderten Millionen Euro Kapital. Wenn es darum geht, 50.000 Euro in die Hand zu nehmen, um ein agiles Projekt zu starten, dann wendest Du Dich an Deinen Vorgesetzten, an Deinen Verleger oder Chefredakteur und der sagt dann, das müssten wir selbst erwirtschaften, weil die Verlegerfamilie nichts zurück investiert.“

Wer soll also neue Projekte bezahlen? „Fangen wir doch mal an, die Leute, die seit 30 oder 40 Jahren Gelder aus den Häusern gezogen haben, zu bitten, wieder zu reinvestieren“, fordert Alkan. Die Verlegerfamilien sollten wieder etwas zurückgeben und mehr Experimente wagen. 

„Die erste Digitalisierungswelle wurde ausgesessen. Vielleicht sollte man bei der zweiten Welle etwas tun und dazu gehört eben auch Geld.“ 

Verschärft wird der Niedergang der Verlage durch die Investment-Aktivitäten von branchenfremden Unternehmen, die beim Content Marketing und bei Broadcasting-Einheiten im Verbund mit Big Data-Programmen und Künstlicher Intelligenz kräftig zulegen. Könnten Daimler, Telekom und Co. die Verlage überholen? Dieser Zug sei schon längst abgefahren, so Alkan.

Vielfach bleibt den Unternehmen gar nichts anderes mehr übrig als eigene mediale Formate zu schaffen. Etwa bei Fachthemen. Betrachten wir beispielsweise die IT-Industrie. „Wie viele Zeitschriften gibt es da noch? Man möchte als Kommunikator gerne mit Medien zusammenarbeiten. Es fehlen aber die Anschlussstellen“, sagt Klaus Eck von der Agentur d.Tales. Verlage brauchen keine Gegner. „Die schlagen den Sargnagel selbst ein. Ich finde es schade, dass Medien viele Themen nicht mehr aufgreifen – beispielsweise im Lokaljournalismus. Mit den radikal ausgedünnten Redaktionen kann man nicht mehr umfassend berichten“, erläutert Eck.

Wirtschaft schafft eigene Formate

Man braucht sich nur die Wirtschaftsteile der Lokal- und Regionalzeitungen anschauen, die gespickt sind mit Meldungen von Nachrichtenagenturen. Interessante Berichte über die lokale Wirtschaft sucht man mit der Lupe. Noch trüber sieht es im Fachjournalismus aus. Im Durchschnitt werden dort die Publikationen von 1,5 Personen gemacht. Ein Chefredakteur und vielleicht noch eine halbe Schreibkraft. Das wird dann kompensiert mit vielen „freien“ Autoren. „Die kommen überwiegend von Unternehmen, die in den Fachmedien ihre Artikel ‚platzieren’. Die Content-Produktion wird ausgelagert“, weiß Eck. Folge: Auch Fachmedien machen sich überflüssig, weil Unternehmen auf die Idee kommen, solche Formate selbst auf die Beine zu stellen. Die Kompetenz, die Unternehmen bei Fachthemen haben, gehen viel tiefer. Es sei leichter, meint Eck, aus einer fachlichen Kompetenz eine journalistische Kompetenz zu machen als umgekehrt.

Marken werden also zunehmend zu Sendern, weil sie mit ihren Botschaften bei den etablierten Medien nicht mehr durchdringen. Als integrative Kraft spielt der Journalismus in der Netzwerkgesellschaft eine immer geringere Rolle. Nach Analysen von Volker Banholzer, Professor für Technikjournalismus und Technik-PR, fehlen Konzepte für eine fragmental differenzierte Gesellschaft. Im Internet dominieren privatisierte Öffentlichkeiten. Der Journalismus müsste Konzepte für diese Netzwerke entwickeln. „Das tut er aber nicht“, kritisiert Banholzer. Wenn Unternehmen zu wenig in der veröffentlichten Meinung vorkommen, entwickeln sie eigene Konzepte. Indirekt ist das ein Angriff auf das Deutungsmonopol der Medien. 

Pilotsendung am 15. März in Bonn-Duisdorf

Die Gemengelage ist doch etwas komplexer. Ich bin nicht der Totengräber des Journalismus, weil ich diese Plus-Abo-Modelle ablehne. Beim Spiegel werde ich nach einem Monat wieder aussteigen. Ich bezahle gerne für Beiträge – on demand und bin Kunde bei blendle.com. Und ich unterstütze gerne Crowdfunding-Projekte, wo mich die Macher direkt ansprechen und für die Finanzierung gewinnen. Den Niedergang der lokalen und regionalen Medien und die Auswirkungen auf die Wirtschaftsberichterstattung diskutieren wir übrigens am Freitag, den 15. März, um 15:30 Uhr in einem neuen Diskussionsformat: #RheinlandRunde. Ort: Die Sohnsche Sendezentrale in Bonn-Duisdorf, Ettighoffer Str. 26a, 53123 Bonn. Open Space. Mit dabei: Michael Pieck (Pressesprecher der IHK Bonn Rhein-Sieg, Bernd Rützel und Norbert Q. Engelen (coworking4you in Overath). Weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind hoch willkommen 🙂 Bitte anmelden via Facebook.

Zur Zombifizierung der Verlagshäuser siehe auch: Wir kamen, sahen – und checken es nicht

Notizzettel Digitale Medien

Moderatoren für virtuelle Gesprächsräume: Unternehmen brauchen Medien- und Inszenierungskompetenz

Zur Meinungsmacht im Internet – Die neuen Gatekeeper der öffentlichen Meinung

Welche Zukunft sehen Sie, Herr Professor Franke?

HERBERT W. FRANKE: Ich behaupte strikt, dass wir nicht in der Lage sind, die Zukunft vorauszusagen und dass die Entwicklung der Technik in verschiedenste Richtungen führen kann. Der Wunsch von manchen Autoren, dass sich mehrere Science Fiction Autoren zusammentun sollten, die die Zukunft vereinheitlichen, ist Blödsinn. Stattdessen ist es gerade das Wertvolle an der Science-Fiction, dass man eben die verschiedensten Möglichkeiten beschreibt. Wieder eine neue Möglichkeit gefunden zu haben oder vielleicht eine neue Gefahr entdeckt zu haben – das ist für mich natürlich auch etwas Befriedigendes. Ich bin einmal zu einer Podiumsdiskussion eingeladen worden, wo sehr viele Fachleute zu Gast waren, die sich dort über die Zukunft ausgedrückt haben. Sie waren sich einig darüber, dass sie viele Gefahren in der Zukunft sehen. Ich bin als Letzter an die Reihe gekommen und habe gesagt, dass ich nur ein Science Fiction-Autor bin und dass, wenn es sich bei ihnen um lauter Fachleute handelt, die sich vor der Zukunft fürchten, es sie vielleicht überraschen wird, wenn ich ihnen mitteile, dass ich über jede neue Gefahr, die mit der Technik auf uns zukommt, Freude empfinde, weil das Stoff für meine Bücher gibt.

GUNNAR SOHN: Das ist interessant. Sie sind zwar Österreicher. Aber stellen Sie sich jetzt einmal vor, dass Sie für eine bestimmte Zeit die Möglichkeit hätten, König von Deutschland zu werden. Was würden Sie als Utopiker und Science-Fiction Autor, als Wissenschaftler und Höhlenforscher tun? Was würden Sie im metaphorischen Sinne tun, wenn Sie die Möglichkeit hätten, anstelle von Frau Merkel oder sogar eine Stufe höher, zu sein? Also: Was würden Sie tun, wenn Sie König von Deutschland wären?

HERBERT W. FRANKE: Naja, ein zweiter Hitler würde ich nicht gerne sein.

GUNNAR SOHN: Nein, nein, der war ja auch kein König.

HERBERT W. FRANKE: Ich bezweifle, dass wir mit unseren heutigen Möglichkeiten und Lernmöglichkeiten alle diese Gefahren, die auf uns zukommen, überhaupt erkennen und, dass wir alle Probleme, die wir erkennen, auch lösen können. Also es wäre eine Aufgabe für mich, die mich weit überfordern würde. Daher würde ich das wahrscheinlich kaum annehmen.

GUNNAR SOHN: Wir hatten uns ja einmal auch über digitale Bildung unterhalten. Wenn vieles an technischen Entwicklungen und technischen Wirkungen nicht vorhersehbar ist und auch in der Kombination von unterschiedlichen Dingen vieles nicht zu prognostizieren ist, sollte in der Bildung und in der Bildungspolitik vielleicht mehr mit digitalen Werkzeugen experimentiert werden? Damit man in unterschiedlicher Weise, wie Sie das in Ihrer Computerkunst machen, viele Dinge ausprobiert, um zu ermessen, welche kombinatorischen Möglichkeiten mit neuen Technologien eigentlich bestehen?

HERBERT W. FRANKE: Wenn ich etwas zu bestimmen hätte, was man machen sollte oder was ich mit den utopischen Mitteln machen sollte, dann ist es, dass ich versuchen würde, die Intelligenz der Menschen zu erhöhen. Es würde dann meine Hoffnung sein, dass wir auf diese Weise – und das muss nicht ein einzelner Mensch sein, das kann eine Kombination sein, es kann auch ein isoliertes Gehirn sein – das Gehirn so programmieren, dass wir die Gefahren für den Menschen, wie er heute ist, erkennen und lösen können. Da ich aber die Zukunft nicht voraussagen kann und davon überzeugt bin, zweifle ich natürlich auch daran, dass so etwas auch gelingen kann. Wenn Sie schon nach meiner Zukunftserwartung fragen, dann erscheint mir die unangenehme Entwicklungsmöglichkeit die Wahrscheinlichere zu sein.

GUNNAR SOHN: Professor Franke, ich bedanke mich für dieses Gespräch.

HERBERT W. FRANKE: Ja, bitte sehr. Mir war es ein Vergnügen mit Ihnen zu
reden.

Kleiner Auszug des Interviews mit Herbert W. Franke,  dem Physiker, Informatiker, Höhlenforscher, Kakteen-Erkunder, Entdecker der Mars-Höhlen, Science Fiction-Autor, Philosophen, Pionier der Computerkunst, Hörspielautor, Musikexperimentator und dem leidenschaftlichen Sammler von Kaleidoskopen, kurz vor der Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG). Schade, dass dieser Podcast bislang so wenig abgerufen wurde.