Kommt zum 13. Medientag an die Hochschule Fresenius in Köln: Ausblick auf Social Media 2030 – Ideen und Meinungen gefragt

Kommt zum 13. Medientag an die Hochschule Fresenius in Köln am Dienstag, den 15. Mai. Start um 14 Uhr.

Das diesjährige Motto „Leben in Zeiten von Social Media – Was bewegt uns?“ ist nicht nur wegen der anstehenden Datenschutzgrundverordnung und der Diskussion um Cambridge Analytica brandaktuell. Bewegtbild nimmt einen immer größeren Stellenwert ein, auch in Social Media. Darüber wollen wir sprechen.

· Nach der Begrüßung von Axel Beyer, Vorstand des Medien Management Instituts an der Hochschule Fresenius, wird

· Oliver Fuchs, Geschäftsführer der Bavaria Entertainment in Köln, mit seiner Keynote aus der Praxis berichten und Denkanstöße geben.

Anschließend werden drei Workshops für die Teilnehmer angeboten, die von Experten aus der Branche moderiert werden:

· „Storytelling als Bestandteil der digitalen und innovativen Kommunikation“ von Prof. Andrew Hood, Bewegtbild- & Medienexperte

· „Geschäftsmodell Social Media: Was sind unsere Daten wert?“ von Ben Broshi, Chief Development Officer bei DeTeMedien

· „Kritischer Journalismus – Möglichkeiten und Grenzen der Meinungsbildung“ von Gunnar Sohn, Journalist und Blogger

In den Workshops sollen ein bis zwei Thesen entwickelt werden im Ausblick auf Social Media 2030: Gesellschaftliche und persönliche Perspektiven.

Diese Thesen werden dann von TeilnehmerInnen und Moderatoren im Abschlusspanel vorgestellt und anschließend diskutiert.

Im Anschluss laden wir ein zum Social Networking ins Dussmann, wo wir bei einem Kölsch und Snacks Gelegenheit zum Austausch haben.

Der Medientag wird übrigens von einem Filmteam mit Dieter Claus begleitet und dokumentiert. Es kann also sein, dass die Teilnehmer um ein kurzes Statement vor der Kamera gebeten werden.

Kommt vorbei ins Atrium der Hochschule Fresenius. Der Eintritt ist frei.

Adresse: Im Mediapark 4C, 50670 Köln

Man hört, sieht und streamt sich 🙂

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Vertrauenskrise im Digitalen überwinden: #rp18 #HRFestival Gespräch mit IBM-General Manager Matthias Hartmann

Die HTW Berlin veröffentlichte in einer Studie, dass nur ein geringer Teil von Führungskräften in DAX- und M-DAX-Unternehmen wirkliche Expertise in Sachen Digitalisierung besitzt. Ist da also noch Luft nach oben? Laut IBM General Manager Matthias Hartmann steht das außer Frage:

“Definitiv! Das ist eine Governance-Frage, womit sich viele Unternehmen schwer tun. Wenn du die digitale Transformation in deinem Unternehmen natürlich auch bewegen musst- nicht nur mit deinen Mitarbeitern, sondern auch in deiner Governance: Wie du das Ganze also positionierst, welche Mittel du brauchst, aber auch welche Hebel du bewegen musst- dann ist das natürlich ein großes Thema. Ich glaube aber, dass dieses Thema aufgenommen wird.”

Bislang sind die Aufsichtsräte aber eben ausgerichtet auf Controlling, auf Kennzahlen, die erreicht werden müssen. Und Digitalisierung sei auch ein nicht-monetäres Thema, das haben viele durch ihre Biografie vielleicht gar nicht auf dem Schirm. Hartmann sieht den Grund hierfür bei den Generationen:

“Auch ich bin ein Digital Immigrant. Man kann sich dennoch tief in den digitalen Sumpf hineinkämpfen. Doch bei allen Blockchains, Artificial Intelligence, selbstfahrenden Autos, Clouds besteht das Problem, dass die Menschen da draußen in einer tiefen Vertrauenskrise stecken“, sagt Hartmann im Interview auf dem HR-Festival der re:publica

Diese Krise gilt es zu adressieren. Die EU-Kommission hat beispielsweise angekündigt, dass ein Rahmenwerk für künstliche Intelligenz verabschiedet wird. An dieser Verabschiedung arbeite IBM aktiv mit. Der Gedanke, dass intelligente Maschinen irgendwann den Menschen ersetzen, müsse aufgeklärt werden:

“Wir sagen ganz klar: Nein, das werden sie nicht.”

Hartmann und die IBM verstehen KI sowie Watson als eine sinnvolle Unterstützung der Menschen, sowohl in Unternehmen, als auch im Privatleben. Hier sei vor allem eine Transparenz der Daten wichtig – also Herkunft und Konzeption der Algorithmen. Für Unternehmen sei wichtig, dass der Algorithmus so trainiert wird, dass dessen ITler dieses Training auch nachvollziehen können. Nur so sei gewährleistet, dass erstens Vertrauen diesen Daten gegenüber offenbart wird und zweitens, dass ihnen ein Siegel verpasst wird.

„Je mehr Algorithmen einfach auch Entscheidungen treffen, wir sprechen hier von Einstellungen von Menschen -Hey, wie wichtig ist das denn!- desto wichtiger ist, dass man hier den Daten vertrauen kann. Dass man dem Algorithmus vertrauen kann und dass man der Cloud von IBM vertrauen kann. Und das können wir.”

Essentiell sei dabei, dass sowohl die Mitarbeiter daraufhin geschult werden, was solch eine Unterstützung alles liefert und wie sie das tut. Zusätzlich müsse eine klare Nachricht gesendet werden, wie man mit den Daten umgeht. Ausführlich auf ciokurator.com nachzulesen.

KI, Macron, digitaler Masterplan und Fehlanreize durch Sonderwirtschaftszonen @th_sattelberger @digitalnaiv @axelopp #9vor9

Musste unsere heutige Vormittagssendung reparieren:

Man hört, sieht und streamt sich.