Sozialisierung von Kosten als unlauteren Wettbewerb einstufen @zeuch

Wenn Unternehmen Kosten sozialisieren (Beispiel Atommüll) und gleichzeitig die Gewinne privatisieren, sollte dieses Verhalten als unlauterer Wettbewerb gewertet und bestraft werden. Andreas Zeuch brachte die Idee in die Diskussion. In meiner nächsten Netzpiloten Kolumne werde ich darauf eingehen.

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Mitmachen beim Gipfeltreffen in Bad Gastein vom 6. bis 9. Juli #Camp01

Gipfeltreffen der Weltverbesserer in Bad Gastein für eine bessere Netzwerk-Ökonomie #Camp01

Mind Sharing: Unternehmenslenker treffen Querdenker. Wir wollen was voneinander lernen, jeder bringt etwas mit, Offenheit zählt!

Diskurs zu relevanten Zukunfts-Themen, Trends & Technologien aus der digitalen Sphäre, die noch nicht Mainstream sind.
Es soll ein Signal vom Gipfel ausgehen und konkrete Projekte angestoßen werden.

Anmeldungen über die Facebook-Veranstaltungsseite.

Vertrauenskrise im Digitalen überwinden: #rp18 #HRFestival Gespräch mit IBM-General Manager Matthias Hartmann

Die HTW Berlin veröffentlichte in einer Studie, dass nur ein geringer Teil von Führungskräften in DAX- und M-DAX-Unternehmen wirkliche Expertise in Sachen Digitalisierung besitzt. Ist da also noch Luft nach oben? Laut IBM General Manager Matthias Hartmann steht das außer Frage:

“Definitiv! Das ist eine Governance-Frage, womit sich viele Unternehmen schwer tun. Wenn du die digitale Transformation in deinem Unternehmen natürlich auch bewegen musst- nicht nur mit deinen Mitarbeitern, sondern auch in deiner Governance: Wie du das Ganze also positionierst, welche Mittel du brauchst, aber auch welche Hebel du bewegen musst- dann ist das natürlich ein großes Thema. Ich glaube aber, dass dieses Thema aufgenommen wird.”

Bislang sind die Aufsichtsräte aber eben ausgerichtet auf Controlling, auf Kennzahlen, die erreicht werden müssen. Und Digitalisierung sei auch ein nicht-monetäres Thema, das haben viele durch ihre Biografie vielleicht gar nicht auf dem Schirm. Hartmann sieht den Grund hierfür bei den Generationen:

“Auch ich bin ein Digital Immigrant. Man kann sich dennoch tief in den digitalen Sumpf hineinkämpfen. Doch bei allen Blockchains, Artificial Intelligence, selbstfahrenden Autos, Clouds besteht das Problem, dass die Menschen da draußen in einer tiefen Vertrauenskrise stecken“, sagt Hartmann im Interview auf dem HR-Festival der re:publica

Diese Krise gilt es zu adressieren. Die EU-Kommission hat beispielsweise angekündigt, dass ein Rahmenwerk für künstliche Intelligenz verabschiedet wird. An dieser Verabschiedung arbeite IBM aktiv mit. Der Gedanke, dass intelligente Maschinen irgendwann den Menschen ersetzen, müsse aufgeklärt werden:

“Wir sagen ganz klar: Nein, das werden sie nicht.”

Hartmann und die IBM verstehen KI sowie Watson als eine sinnvolle Unterstützung der Menschen, sowohl in Unternehmen, als auch im Privatleben. Hier sei vor allem eine Transparenz der Daten wichtig – also Herkunft und Konzeption der Algorithmen. Für Unternehmen sei wichtig, dass der Algorithmus so trainiert wird, dass dessen ITler dieses Training auch nachvollziehen können. Nur so sei gewährleistet, dass erstens Vertrauen diesen Daten gegenüber offenbart wird und zweitens, dass ihnen ein Siegel verpasst wird.

„Je mehr Algorithmen einfach auch Entscheidungen treffen, wir sprechen hier von Einstellungen von Menschen -Hey, wie wichtig ist das denn!- desto wichtiger ist, dass man hier den Daten vertrauen kann. Dass man dem Algorithmus vertrauen kann und dass man der Cloud von IBM vertrauen kann. Und das können wir.”

Essentiell sei dabei, dass sowohl die Mitarbeiter daraufhin geschult werden, was solch eine Unterstützung alles liefert und wie sie das tut. Zusätzlich müsse eine klare Nachricht gesendet werden, wie man mit den Daten umgeht. Ausführlich auf ciokurator.com nachzulesen.

#Microsoft Metamorphose: Was bleibt vom Hardware- und Konsumentengeschäft übrig? #9vor9 mit @axelopp und @digitalnaiv

Alte Zeiten

Microsoft hat am Gründonnerstag einen weitreichenden Konzernumbau mit einer Zweiteilung angekündigt. Ein Unternehmensteil soll sich auf Geräte und Nutzererlebnis fokussieren, während sich der andere Unternehmensteil wohl auf Cloud-Dienste und Künstliche Intelligenz (KI) spezialisiert.

Wir haben ja nun schon ein paar Metamorphosen erlebt. Kann sich noch einer an den Nokia-Deal erinnern? Sollte ja auf das Hardware-Konto einzahlen – ging aber daneben.

Jetzt habe Konzernchef Satya Nadella relativ schnell eingesehen, dass das Hardware- und Konsumentengeschäft zweitrangig ist.

Vor fünf Jahren hatten wir die Hardware-Euphorie relativ kritisch beleuchtet:

Was denkt Ihr? Wohin geht die Reise bei Microsoft?

Heute früh haben wir in unserer Dienstagssendung #9vor9 ein wenig spekuliert:

Siehe auch:

[NEWS VOM 29. & 30.3 ZUSAMMENGEFASST] MICROSOFT ORGANISIERT SICH NEU – WINDOWS IN DER CLOUD VERANKERN UND DIE KUNDEN MASSIV MIT MICROSOFT 365 AUS DER CLOUD BINDEN ?! [UND KOMMENTIERT]