Über schweigende Mehrheiten, Stammtische und Tabuthemen
Ab 16 Uhr stellt Chefredakteur Alexander Görlach die The European-Sommerausgabe vor mit dem Schwerpunkt „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“. Gibt es Tabu-Zonen in öffentlichen Diskursen, sind wir offen und diskussionfreudig oder dominieren Moralwächter die Diskurse in Deutschland? Das Institut für Demoskopie Allensbach sprach ja bekanntlich von der Schweigespirale. Die Wirkungskette ist gut erforscht: Die siegessichere Fraktion ist redebereit, die Verlierer tendieren zum Schweigen. Der Prozess schaukelt sich auf. Wer zum moralisch überlegenen Lager zählt, zeigt eine stärkere Bekenntnisbereitschaft und beeinflusst dadurch andere, sich den stärkeren Bataillonen anzuschließen. Diesen Effekt der öffentlichen und nunmehr netzöffentlichen Meinung erkannten schon Rousseau und Locke: Der Einzelnen kann auch gegen seinen Willen zu einem bestimmten Verhalten bewegt werden. Jede Schweigespirale besteht also auch aus einer Bekenntnisspirale. Niemand möchte zu den Verlierern zählen, jeder hat eine soziale Haut, die auf Zustimmung und Anerkennung wert legt.
Ihr könnt Euch via Twitter mit dem Hashtag #bloggercamp an der Gesprächsrunde beteiligen. Bis gleich.
Ab 11 Uhr stellen wir die finale Version unsere Livestreaming-Buches vor, das am 4. September im Hanser Verlag erscheint. Das Skript ist in der Endkorrektur und geht dann zur Druckerei. Alles termingerecht hinbekommen, obwohl das in den vergangenen Wochen eine ziemlich anstrengende Schufterei war.
das Manuskript ist jetzt fertig für die Korrektur. Ich gebe Ihnen rechtzeitig Bescheid, wann es aus der Korrektur zurückkommt. Das wird wahrscheinlich im Laufe der nächsten Woche sein.
Im Herbst erwartet Euch wieder eine Milchstraße von Einfällen, wie es der Schriftsteller Jean Paul ausgedrückt hat. Ein Ideen-Gewimmel mit Hangout on Air. Virtuelle und reale Bierproben, vernetzte Kühen, Neuland-Gemeinheiten und die Leichtigkeit des Scheiterns.
StreamCamp-Niederlagen gibt es nur am Kicker
Keine ordentlich gekämmten Maximen oder Aphorismen zur Lebensweisheit, sondern ein blühendes Durcheinander von Ideen, Beobachtungen, Skizzen und Parabeln in anarchischer Barcamp-Tradition.
In Bloggercamp.tv haben wir in über 250 Sendungen demonstriert, dass man die verrücktesten Ideen, provokative Debatten, ungewöhnliche Forderungen, spontane Bekenntnisse, kontroverse Diskurse und lebendige Talks mit dem Livestreaming-Dienst Hangout on Air senden kann. Das werden wir in München mit der Livestreaming-Community in vielen Sessions wieder demonstrieren.
Ideengewimmel auf dem StreamCamp
Start des Ticketverkaufs und weitere Infos zum StreamCamp folgen in den nächsten Wochen. Interessenten für Medienpartnerschaften und Sponsoringkönnen sich direkt an Hannes oder an mich wenden. Man hört und sieht sich 🙂
Wenn man sich anschaut, welchen Aufwand diverse TV-Piratensender in den 70er Jahren mit simpler Videorekorder-Technik treiben mussten, um über „Open Channel“ einige Häuser im eigenen Stadtviertel erreichen zu können, wird man den Unterschied zu den Optionen von Diensten wie Hangout on Air schnell erkennen. Damals reichte der Radius nur bis zu regionalen Initiativen, Protestaktionen und Nachbarschaftsfesten.
Heute ist beides möglich: Jedermann-TV für die Nachbarschaft – also hyperlokale Formate, die beispielsweise der Marketingexperte Günter Greff für seinen neuen Heimatort Perinaldo in Ligurien plant – und Formate mit internationaler Ausrichtung. Mobil und stationär sind die Möglichkeiten zum Senden und Empfangen von Audio- und Videobeiträgen nahezu unbegrenzt.
Darüber spreche ich ab 16 Uhr mit dem TV-Journalisten Kai Rüsberg aka @ruhrnalist.
Die Dialogformen der sozialen Medien sind nach Auffassung von Professor Peter Weibel Zentrums für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe (ZKM) nichts anderes als die demokratisierte Form der Salonkonversation, die früher nur in elitären Kreisen geführt wurde – heute ist es ein Jedermann-Phänomen. Das Internet habe das Gespräch als politische Kraft zu einem Instrument der gemeinsamen Lebensgestaltung gemacht. Diese Dialoge müsse man als Philosophie des Sprechaktes sehen.
„Hier werden Dinge mit Worten gemacht”, so Weibel.
Emanzipatorische Visionen von Brecht und Enzensberger
Für bewegte Bilder und für Audio steht das Handwerkszeug für den digitalen Autodidakten bereit, der heute ohne Ü-Wagen, ohne Ausbildung zum Kameramann oder zur Kamerafrau, ohne Kenntnisse von Ton und Licht sowie ohne schweres technisches Gerät Fernsehen und Hörfunk machen kann. Zu jeder Zeit, an jedem Ort. Erfüllen sich nicht die emanzipatorischen Utopien der Schriftsteller Bertolt Brecht und Hans-Magnus Enzensberger?
Der Rundfunk wäre nach Meinung von Brecht der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen. Der Rundfunk müsste demnach aus dem Lieferantentum herausgehen und den Hörer als Lieferanten organisieren. Seine Gedanken brachte Brecht zwischen 1927 und 1932 und bezogen sich natürlich „nur“ auf den Hörfunk. Er dachte an direkte Interaktion mittels Radio über ein funkbasiertes Telefonkonferenzsystem, das die Enträumlichung der Kommunikation möglich machen sollte und zwar live. Visionäre Gedanken in einer Zeit, wo man über Jedermann-Technologie für den Rundfunk noch nicht einmal in Ansätzen verfügte. Radio und später Fernsehen waren schon aus Kostengründen für Otto-Normalverbraucher unerschwinglich. Ganz abgesehen von den regulatorischen Restriktionen, denn auch das gute alte Radio war schon in den 20er- und 30er-Jahren gebühren- und genehmigungspflichtig. Hauptentscheidungsrecht über Programm, Technik und Wirtschaft besass die Deutsche Reichspost (!).
Aber selbst im Jahr 1970, als Enzensberger seinen „Baukasten zu einer Theorie der Medien“ entwickelte, war man noch weit entfernt von den Bedingungen, die wir heute vorfinden. Wie auch Brecht fordert er, dass die Distributionsapparate in Kommunikationsapparate umgewandelt werden. Dazu müssten alle Medien offenstehen. Jeder sollte die Möglichkeit haben, sich ungehindert zu informieren und auszutauschen. Und das gehe nur, wenn man die Trennung zwischen Produzenten und Rezipienten überwindet. Ob die dann produzierten Beiträge dem Gemeinwohl dienen, wie Enzensberger forderte, ist nicht die entscheidende Frage. Der Zugang zu Medien ist wichtiger. Insofern ist Widerspruch angesagt, wenn Medienwissenschaftler wie Joachim Paech die von Brecht und Enzensberger vertretenen Positionen als falsch werten, weil es für die Mehrheit nicht möglich sei, die Technik richtig zu bedienen.
Piratensender mit Videorekorder
Technik für TV-Autonome
Wenn man sich anschaut, welchen Aufwand diverse TV-Piratensender in den 70er Jahren mit simpler Videorekorder-Technik treiben mussten, um über „Open Channel“ einige Häuser im eigenen Stadtviertel erreichen zu können, wird man den Unterschied zu den Optionen von Diensten wie Hangout on Air schnell erkennen. Damals reichte der Radius nur bis zu regionalen Initiativen, Protestaktionen und Nachbarschaftsfesten. Heute ist beides möglich: Jedermann-TV für die Nachbarschaft – also hyperlokale Formate, die beispielsweise der Marketingexperte Günter Greff für seinen neuen Heimatort Perinaldo in Ligurien plant – und Formate mit internationaler Ausrichtung. Mobil und stationär sind die Möglichkeiten zum Senden und Empfangen von Audio- und Videobeiträgen nahezu unbegrenzt. Was das Ganze mit Fürsten-Geheimnissen und digitaler Kultur zu tun hat, kläre ich in meiner Mittwochskolumne für das Debattenmagazin „The European“ auf.
Ob Deutschland bei der Fußball-WM in Brasilien ins Finale kommt, steht in den Sternen. Bislang hat noch nie eine europäische Mannschaft in Südamerika den Weltpokal gewonnen. Schlechtes Omen. Für unser Livestreaming-Buch gehen wir jetzt in die finale Phase. Hannes und haben sich jeweils zehn Kapitel vorgeknöpft, so dass wir auf rund 250 Seiten kommen mit allem, was mit über Jedermann-TV wissen muss. In unserer Nachmittagssendung gehen geben wir noch einmal einen Ausblick auf das Opus. Es erscheint im September und kann bei Amazon schon vorbestellt werden. Unten findet Ihr die Arbeitstitel der Kapitel, die wir geschrieben haben. Ich selbst werde über Pfingsten die letzten Ergänzungen machen und mein Skript Ende nächster Woche abliefern. Hannes hat wohl morgen seinen finalen Schreibtag. Wer noch etwas beitragen will, sollte sich schnell melden oder vielleicht sogar direkt in die heutige Sendung gehen – ist ein wenig kurzfristig, aber wir lieben Spontaneität.
Ich hätte dann noch am Donnerstag und Freitag die Möglichkeit, mit Euch Hangout on Air-Interviews zu führen. Einfach melden per Mail: gunnareriksohn@gmail.com.
Hier die Kapitel, die sich in der Schlussphase noch etwas verändern werden:
Die TV-Autonomen kommen; Live-Übertragungen – Die Königsdisziplin des Fernsehens ist heute für Jeden machbar; Was braucht man heute um live zu streamen Equipment Technik Kosten; Auf was ist zu achten (Checkliste) Einstellungen; Die Sendung; Vorbereitung; Inhalt Dauer Dramaturgie; Abschnitte Opener / Jingle / Begrüßung / Diskussion / Abschluss Fazit / Hinweis auf die nächste Sendung – Orte.
Jedermann-Fernsehen jenseits vom Massenmarkt; Jeder kann zum Sender werden – Nischen-Fernsehen statt Massenbespassung; Das Fernsehen braucht das Internet – Das Internet braucht das Fernsehen nicht; Zielgruppe Publikum; Bekanntmachung Werbung für die Sendung; Weniger ist mehr Die richtigenund wichtigen Zuschauer sind entscheidend Social Media TV nicht Massenwerbung mit Streuverlusten; Der Marketing Effekt Zuschauer fassen Vertrauen zu den Personen in der Sendung offen für Empfehlungen; Etablierung als Experte über Bewegtbild Höhere Glaubwürdigkeit und Professionalität durch Live-Charakter; Neue Formate – Experimente.
Die besseren Talkshows – Gesprächskultur im Netz, Frische Gäste – frische Formate – Graswurzel-Talk-Kultur; bei Jauch und Co sitzen immer die selben Nasen; Abtesten der Gäste, ob die auch gut rüber kommen. Maulfaule sind kontraproduktiv
Wie wir Kanzlerin Merkel besiegten – Livestreaming und der Rundfunkstaatsvertrag; Überkommene Gesetze – Analoger Rundfunkstaatsvertrag und das Neuland Internet;
Wie uns in Deutschland föderale Strukturen und Gesetze ausbremsen; Gesetzeslage Rundfunkstaatsvertrag und das föderale Recht der Länder; Rechtliche Rahmenbedingungen und Grauzone; Fall Merkel und die Konsequenzen daraus
Eine bewegende Bilderwelt: Von Gutenberg zur neuen Mündlichkeit im Netz; Streaming und Videos ersetzen und ergänzen lange Texte; YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine.
Mobiler Journalismus mit Google Glass; Das Fernsehstudio in der Hosentasche oder auf der Nase; Das Smartphone ersetzt heute ein komplettes Fernsehstudio die Miniaturisierung schreitet voran; Wearable Devices wie die Google Glass werden die bunten Täfelchen ablösen und völlig neue Eindrücke von Ereignissen mit erleben lassen.
Live-Drohnen: Bewegtbilder im Überflug; Miniaturisierung der Technik ermöglicht Live-Aufnahmen aus der Luft. Wie man mit wenig Geld eine Live-Übertragung in HD aus der Luft machen kann.
Vom Ende der Hochglanz-Kommunikation: Warum Unternehmen eine erweiterte Medienkompetenz benötigen; Live ist glaubwürdiger – Kommunikation mit der Zielgruppe auf Augenhöhe
Reisekosten sparen Pressekonfernzen via Hangout on Air.
Über Kundenservice in Echtzeit; Service live und in Echtzeit – Zeigen statt erklären; Was einem Kunden hilft, können andere danach auch sehen. Live zeigen und dann zur Verfügung stellen.
Ein Blick unter die Motorhaube: Wie Livestreaming funktioniert; Streaming-Technologie im Internet – Plattformen für Livestreaming.
Vom Nutzen der synchronen und asynchronen Kommunikation; Live senden und gleichzeitig aufzeichnen – der Zuschauer entscheidet wann er konsumiert. Schneller kann man ein YouTube Video nicht erstellen. Vor- und Nachteile einer Live-Sendung in YouTube.
Virtuelle Bierproben, Kuhstall-TV und andere Medien-Experimente; Ungewöhnliche Ideen und neue Medienformate – Was man alles daraus machen kann und könnte. Anregungen zu kreativem Nachdenken und Ausprobieren.
Radiomacher auf Youtube; Der Ton bestimmt die Qualität – Live-Sendungen ohne Bild; Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wie wir auf die Idee kamen Live-Radio über YouTube zu machen.
Yoga geht auch virtuell; Weiterbildung und How-To Sendungen zum Lernen und Nachmachen; Live-Helpouts oder wie man im Netz zum Spezialisten wird.
Bolzplatzhelden als Fußball-Kommentatoren; Virtuelle Stammtische und Besprechungen – Wie man Mashups mit Livestreaming macht.
Quick-and-dirty-Technik: Smartphone oder Ultrabook statt Ü-Wagen; Kleines und flexibles Equipment ermöglicht schnelle flexible Live-Formate
Am Beispiel von AGRITECHNICA.TV erklärt wie man in 3 Tagen 20 Sendungen mit 40.000 Abrufen mit 2 Mann generiert.
Das eigene Nachrichten-Studio Greenscreening mit einfachen Mitteln;Teure Technik mit Software ersetzen ermöglicht Fernsehstudio Atmosphäre; BoinxTV und Wirecast Bildmischer am iPad.
Vorbereitung ist alles – Technikcheck für Teilnehmer; Rückkopplungen, Krachmacher, Dark Vaders und andere Live-Probleme; Was alles schief gehen kann, wenn man live sendet. Ausfall von Geräten und Internetverbindungen. Warum das Graswurzel-TV teuer wird, wenn der Anspruch an Ausfallsicherheit und Aussehen steigt.
Den Zuschauer einbinden – Wie klassisches Fernsehen die neuen Möglichkeiten einsetzen kann; Rundshow, Huffington Post, Sarah Hill, Aktuelles Sportstudio.
Live senden ist ein Handwerk – Deshalb gilt üben üben üben!
Wie genau sind die Algorithmen in der Vorhersage? Wem nützt der Big Data Hype? Bis jetzt hat sich noch kein Big Data Analyst getraut zu uns in die Sendung zu kommen. Ist Big Data nur heiße Luft? Darüber diskutieren wir mit dem bwlzweinull-Blogger Matthias Schwenk. Fragen über die F&A App auf Google+ oder über twitter mit dem Hashtag #bloggercamp
Die Position von Matthias:
Der Hype um das Thema geht von Unternehmen wie Facebook aus, die damit ihr Werbegeschäft ankurbeln wollen. Die Verheißung lautet, dass mit den genauen Einblicken in das Leben der Facebook-Nutzer eine sehr gezielte und hochwirksame Werbung möglich wird. Big Data muss funktionieren – sonst verkaufen sich die Anzeigen nicht! 😉
Beweisen kann ich das freilich nicht. Ich denke aber dass hier um des Geschäftes willen das Potenzial von Big Data übertrieben optimistisch dargestellt wird. Dabei darf nicht übersehen werden, dass Facebook inzwischen eine Aktiengesellschaft ist, die von Quartal zu Quartal steigende Umsätze verkünden muss, um nicht bei Analysten und Anlegern in Ungnade zu fallen.
Auf der anderen Seite spielen die übertriebenen Darstellungen wunderbar den Netz-Kritikern in die Hände: Sie nehmen die wenigen Beispiele für bare Münze und als Beleg für ihre Kritik an den aktuellen Entwicklungen.
Die Wahrheit wird irgendwo in der Mitte liegen oder schlimmer noch: Unternehmen wie Google oder Facebook tappen bezüglich der Interpretation der vielen Daten, die sie über die Nutzer sammeln, weitgehend im Dunkeln, weil sich wichtige Korrelationen nicht herstellen lassen (es fehlen vielfach die entscheidenden Kontextinformationen).
Ein kleines Beispiel der letzten Tage: Ich war in Berlin und wurde in der Nähe des Potsdamer Platzes von Touristen gefragt, wo denn hier die Gemäldegalerie sei. Weil ich das nicht wusste, habe ich auf meinem Smartphone in Google Maps nachgesehen und den Leuten damit den Weg gezeigt. Später, als ich wieder im Hotel war, meldet sich Google Now auf dem Smartphone um mir zu verkünden, dass wenn ich jetzt von hier aus zur Gemäldegalerie mit dem Auto fahren würde, ich soundsoviel Zeit dafür benötigen würde!
Google hat weder verstanden, dass ich nicht mit dem Auto in Berlin war (sondern mit der Bahn), noch dass ich gar nicht selbst zur Gemäldegalerie wollte, als ich in Google Maps nach der Adresse suchte!
Auch Foursquare schafft es nicht, wirklich sinnvolle Empfehlungen oder Hinweise zu geben. Hier in der schwäbischen Provinz behelligt mich dieser Dienst nur wenig, in Berlin dagegen auf Schritt und Tritt. Da werden wahllos Empfehlungen in den Raum geworfen – als ob man den ganzen Tag nur Essen oder Trinken möchte…
Genügend Stoff für die Diskussion. Man hört und sieht sich um 16 Uhr.
Ab 11 Uhr sprechen wir mit Sandra Schröder aka @frauvonwelt über Krisen-PR. Sie stammt aus einer Metzgerei in Bad Lippspringe, die wegen EHEC Erregern 2011 geschlossen wurde. Die Ursache dafür lag aber nicht im elterlichen Unternehmen. Den Behörden war das egal. Deshalb trat Sie die Flucht nach vorne an und machte selbst Öffentlichkeitsarbeit. Davon wird Sie uns in der Sendung berichten. Spannendes Thema: Hashtag für Twitter-Zwischenrufe wie immer #bloggercamp – oder die Frage-Antwort-Funktion von Google Plus verwenden.
Am 15. und 16. November ist es wieder soweit: Die Livestreaming-Begeisterten treffen sich beim StreamCamp14 in München (wir wechseln ja zwischen Köln/Bonn und München), um sich über Produktionen, Technik, Formate, Anwendungen und Trends für Jedermann-TV auszutauschen. Mit kleinen und großen Studios, mobilem Equipment oder einfach nur Ideen. Heute um 11 Uhr geben wir in Bloggercamp.tv den Startschuss – alles weitere erläutern wir in der Sendung. Mit dem Hashtag #bloggercamp könnt Ihr mitdiskutieren.