
Live vom Nachhaltigkeitsgipfel der Süddeutschen Zeitung in München: Margret Suckale, Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Telekom AG, und Benjamin Springub, Leiter von „Schubkraft“, tauschen sich aus. Ihre ersten Eindrücke? Beeindruckend. Sie beobachten eine Flut an innovativen und greifbaren Ideen, die sich von der üblichen politischen Rhetorik abheben. Unternehmen, die bereits auf dem richtigen Weg sind, stehen im Rampenlicht.
In einer Diskussionsrunde wurde deutlich, wie viel bereits in Bereichen wie Smart Meter, Energie und Gebäudeverwaltung erreicht wurde. Es gibt viel Bewegung im Markt, und die Herausforderung besteht darin, diese Innovationen den Kunden näher zu bringen. Die Telekom macht das bereits sehr gut, indem sie ihre Kunden dazu ermutigt, ihre Dienstleistungen und Services zu nutzen.
Die hier vorgestellten Beispiele zeigen, was alles möglich ist und wie wichtig Software und KI sind. All das trägt zur „Schubkraft“ bei. Die Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit geht Hand in Hand. Digitalisierung ist nicht die einzige Lösung, um nachhaltig zu werden, aber sie ist ein großer Bestandteil davon. „Schubkraft“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Entwicklung weiter voranzutreiben.
Vor drei Jahren hat die Telekom beschlossen, staatliche Fördermittel stärker zu nutzen und nutzbar zu machen. Das funktioniert gut und sowohl das Thema Nachhaltigkeit als auch die Digitalisierung profitieren davon. Es ist wichtig, Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammenzudenken und die Bedeutung von Echtzeit-Datenmanagement zur Optimierung der Energieversorgung zu erkennen.
Es gibt rund 2.500 Förderprogramme in Deutschland in Bund, Ländern und Kommunen. Das ist eine überwältigende Auswahl. Es ist gut, dass der Staat mit politischem Willen Entwicklungen vorantreibt, die Unterstützung benötigen. Es ist wichtig, dass Unternehmer ihre Bedenken überwinden und Fördermittel nutzen. „Es handelt sich nicht um Almosen, sondern um Investitionen in die Zukunft“, erläutert Springub.
Auch in der Schwerindustrie gibt es viele Entwicklungen. Sie geht voran mit grünem Wasserstoff und verzichtet auf das klassische Reduktionsmittel.. Aber nur 18 Prozent der Unternehmen wissen von den Fördermitteln oder nutzen sie.
Von der staatlichen Seite und der Wirtschaftspolitik wünschen sich Suckale und Springub Impulse bei Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Sie glauben, dass Unternehmen ein intrinsisches Interesse daran haben, besser zu werden. Sie betonen auch die Notwendigkeit der Entbürokratisierung bei den Fördermitteln.
KI und Digitalisierung: Experten diskutieren das Potenzial für Nachhaltigkeit

In einer Podiumsdiskussion wurde das vertieft.. Die Teilnehmer waren Robert Jacobi von nunatak, Florian Lüft von envision und Benjamin Springub von der Telekom. Die Diskussion wurde von Alexandra Föderl-Schmid, stellvertretende Chefredakteurin der SZ, moderiert.
Das Hauptthema der Runde war die digitale Nachhaltigkeit. Laut einer Studie des Verbandes Bitkom können durch den verstärkten Einsatz digitaler Technologien bis 2030 40 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden, die Deutschland zur Erreichung der Klimaziele reduzieren muss.
Florian Lüft hat langjährige Erfahrung im Bereich Software und war auch im Sportbereich bei Bayern München tätig. Seit 2013 beschäftigt er sich auch mit dem Thema künstliche Intelligenz und ist einer der Gründungspartner von Invision digital, einem GreenTech-Unternehmen.
Robert Jacobi hat eine Vergangenheit bei der SZ und war dort für den Arbeitsmarkt zuständig. Er hat nun sein eigenes Unternehmen, nunatak, gegründet und ist Experte für digitale Transformation und Beratung.
Benjamin Springub ist Vice President Operations Development bei der Deutschen Telekom und hat Erfahrungen in den USA gesammelt. Er hat sich intensiv mit Business Studies beschäftigt und bringt seine Erfahrungen in die Diskussion ein.
Das Gespräch begann mit einer Umfrage, die zeigte, dass 73 Prozent der Unternehmen glauben, dass Nachhaltigkeit einen hohen strategischen Wert hat. 77 Prozent der Unternehmen sind der Meinung, dass Digitalisierung dabei hilfreich ist. Die Umfrage zeigt jedoch auch, dass 58 Prozent der Meinung sind, dass es noch mehr Wissen und Informationen zum Thema geben sollte.
Die Diskussionsteilnehmer waren nicht überrascht von den Ergebnissen der Umfrage. Sie betonten, dass Nachhaltigkeit mittlerweile für jeden offensichtlich sein sollte und nicht nur eine idealistische Vorstellung ist. Es wurde angemerkt, dass es wichtig ist, realistische Programme zu entwickeln, um Nachhaltigkeit und Wohlstand miteinander zu verbinden.
Ein weiteres Thema der Diskussion war die Frage, wie Unternehmen Zugang zu Förderprogrammen erhalten können. Die Experten unterstrichen die Bedeutung von Beratern, um Unternehmen bei der Suche nach den richtigen Förderprogrammen zu unterstützen.
Die Diskussion endete mit dem Appell an Unternehmen, sich stärker mit Technologie und Digitalisierung auseinanderzusetzen, um die Herausforderungen der Nachhaltigkeit zu bewältigen.
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