Time 2 Change #em2016 #MM #GERNIR #FacebookLive

Spanien

Spanien ist wieder da, war nie richtig weg und ist jetzt nach dem eindrucksvollen 3:0-Sieg gegen die Türkei von Krake Paul 2.0 zum Titelfavoriten gekürt worden.

Wir haben darüber in der heutigen Meistermacher Morningshow berichtet:

Und was ist mit uns? Soll Thomas Müller Sturmspitze spielen und Mario Götze nach hinten rücken? Die Mehrheit der Fans wünscht sich das wohl. Auf der Suche nach der idealen Startelf der deutschen Nationalmannschaft im Spiel gegen Nordirland wird es am Montag in der Meistermacher Morningshow Anworten geben. Studiogast im Bonn-Duisdorfer EM-Studio: Ralf Volkmer, der nicht nur Käsekuchen mitbringt, sondern einen neuen Rekord an der Tippkick-Torwand aufstellen will.

Die Angst des Tippkick-Spielers vor der Torwand
Die Angst des Tippkick-Spielers vor der Torwand

Zur Zeit liegt die Trefferzahl bei null. Ob dem Reorganisations-Experten das gelingt? Zumindest kann er die Jogi Löw-Elf umorganisieren. Sein Masterplan wird er am Montag, um 9:30 Uhr ausbreiten.

Am Sonntag gibt es übrigens keine Meistermacher Morningshow. Da bin ich bei einem Workshop in Frankfurt und schildere meine Erfahrungen beim Einsatz des Livestreaming-Dienstes von Facebook. Warum das nicht nur im Sport Sinn macht, hat Detlef Korus in einem Blogpost deutlich gemacht:

„Immer mehr Unternehmen nutzen die Gelegenheit, nicht nur via Google Hangout, Webcast, Webinar und sonstige Online-Präsentationsplattformen Ihre Inhalte zu präsentieren. Ein mächtiger Player schickt sich gerade an, Google in Sachen Interaktion in die Schranken zu verweisen. Mein Freund Gunnar Sohn, Wirtschaftsblogger und erfolgreicher Live-Streamer zum Beispiel ist derzeit mit seiner täglichen Meistermacher-Morningshow anlässlich der EM 2016 morgens bei Facebook auf Sendung, entweder zeitgleich oder zeitversetzt mit einem anschließenden Google-Hangout, und die ersten Tests des “Parallel-Streaming” (bislang noch ohne Periscope) zeigen schon jetzt ganz deutlich: Facebook liegt in Sachen Live-Interaktion deutlich vorne, bei den Google Hangouts kann man zwar auch Fragen “in Echtzeit” stellen, allerdings ist das mit dem Kommentieren anderer Kommentare, dem Sharing und Einladen anderer FB-Friends dort eben einfach viel zu hakelig, kompliziert oder schwer auffindbar.“

Bei Facebook spielt sich das Livestreaming-Geschehen in der eigenen Timeline ab. Das Video ist dort nach der Sendung sofort als Konserve verfügbar. Nutzt man noch ein zweites Gerät, kann man neben der Videoübertragung auch noch schriftlich auf Kommentare reagieren, Hinweise posten und auf andere Seiten verlinken. All das ist mit Hangout on Air nicht oder nur umständlich möglich. Bei Live-Hangouts bleibt nur noch die Möglichkeit der Konferenzschaltungen als Trumpfkarte übrig. Für Interaktionen kann man den Dienst vergessen. Das ist aber das Salz in der Suppe. Das sieht auch der Zuckerberg-Konzern so:

Facebook live

Beim morgigen Workshop werde ich mich natürlich auch via Facebook Live zu Wort melden. So zwischen 11 und 12 Uhr.

Man hört, sieht und streamt sich also am Sonntag UND Montag 🙂

Einsam im Social Web: Wo sind nur die Interaktionen?

Die Einsamkeit des Barcamp-Organisators am Aufbautag
Die Einsamkeit des Barcamp-Organisators am Aufbautag

Nur ein Prozent aller Social Web-Beiträge erzielt nach einem Blogpost von Wiwo-Redakteur Michael Kroker überhaupt Nutzer-Reaktionen wie Retweets, Likes oder +1 – das aber dann gleich in einem enormen Ausmaß. Kroker verweist eine Studie der Beratungsfirma SocialFlow

Die restlichen 99 Prozent aller Beiträge erzielen wenig bis gar keine sozialen Interaktionen. Genau aus diesem Grund sei es durchaus eine sinnvolle Strategie, Beiträge in den sozialen Netzwerken mehrfach zu posten, um Reaktionen zu bekommen.

Völlig auf Posting verzichten sollten User laut SocialFlow nicht – Stichwort “Long Tail” – und verweisen auf eine Fernseh-Analogie:

„Auch wenn praktisch jede TV-Sendung im Vergleich zum Super Bowl unbedeutend erscheine, bedeute dies nicht, das keiner mehr Alternativ-Sendungen kreieren solle. Dasselbe gelte für Beiträge in den sozialen Netzwerken – auch wenn man nicht Justin Bieber oder Barack Obama heiße“, schreibt Kroker.

Die Analyse von SocialFlow korrespondiert mit den Erkenntnissen des Marktforschers Jakob Nielsen, der 2006 die 90-9-1-Regel für Online-Communities formulierte. Demnach konsumieren 90 Prozent die Informationen eher passiv, neun Prozent tragen gelegentlich etwas mit eignen Beiträgen bei und nur ein Prozent sind wirklich aktiv bei der Erstellung von Inhalten. Nielsen spricht von einem “Ungleichgewicht der Partizipation” und empfiehlt Maßnahmen wie Vereinfachung der Anwendungen, Belohnungssysteme, Editiermöglichkeiten auf Basis von Vorlagen und dergleichen mehr, um das Phänomen der mangelhaften Beteiligung zu ändern.

Großbritannien kommt übrigens zu einer anderen Verteilung – ist doch ein echter Hoffnungsschimmer: Der Anteil der Aktiven im Social Web liegt demnach bei 17 Prozent. 60 Prozent laden Fotos hoch, starten Diskussionen oder beteiligen sich in User-Gruppen. Nur 23 Prozent bleiben passiv.

Man sollte auch nicht zuviel erwarten. Es gibt im Social Web extrem geteilte Öffentlichkeiten, sehr unterschiedliche Zeitfenster für Aufmerksamkeit und starke Konkurrenz. Jeder Mensch muss selektieren, um nicht in der Flut der Informationen zu versinken. Und diese Selektion läuft nach bestimmten Mustern ab: Neuigkeit, Nähe, Tragweite, Prominenz, Dramatik, Kuriosität, Konflikt, Sex, Gefühle und Fortschritt. Das sind die entscheidenden Ingredienzien für den Wert einer Nachricht. In der Nachrichtentheorie von Galtung und Ruge, die durch eine Vielzahl von Untersuchungen empirisch untermauert wurde, werden die Nachrichtenfaktoren noch etwas präzisiert: Schwellenfaktor eines Ereignisses, Eindeutigkeit der Nachricht, Tragweite, Überraschung, Kontinuität (rauscht etwas wie ein Lauffeuer durch die Öffentlichkeit – Mem-Stärke würde ich das nennen), Personalisierung und Negativismus (Konflikt, Kontroverse, Aggression, Zerstörung und Tod).

Aber will man das überhaupt immer erreichen? Die große Bühne?

Was denkt Ihr? Lasst mich jetzt nicht ohne Interaktionen hängen, sonst marschiere ich wieder in den Köln-Turm 😉

GuessWhapp und die Kultur der Beteiligung: Neuer Dienst sucht kreative Blogger

Fragen und die Kunst der Interaktion
Fragen und die Kunst der Interaktion

2006 hat Jakob Nielsen bekanntlich die 90-9-1-Regel für Online-Communities formuliert. Demnach konsumieren 90 Prozent die Informationen eher passiv, neun Prozent tragen gelegentlich etwas mit eignen Beiträgen bei und nur ein Prozent sind wirklich aktiv bei der Erstellung von Inhalten. Nielsen spricht von einem “Ungleichgewicht der Partizipation” und empfiehlt Maßnahmen wie Vereinfachung der Anwendungen, Belohnungssysteme, Editiermöglichkeiten auf Basis von Vorlagen und dergleichen mehr, um das Phänomen der mangelhaften Beteiligung zu ändern.

Nach Analysen von BBC ist die Nielsen-Verteilung wohl nicht mehr zu halten, da sich heute bereits 17 Prozent der Menschen intensiv im Social Web beteiligen. 60 Prozent sind aktiv beim Hochladen von Fotos, beim Start von Diskussionen oder bei der Gründung von Initiativen, da das technische Rüstzeug für die Beteiligung im Social Web immer komfortabler und einfacher in der Handhabung wird. Nachzulesen in dem Beitrag „90-9-1 war gestern“.

Egal, welcher Wert nun wirklich den Tatsachen entspricht, jede Maßnahme zur Verbesserung der Partizipation ist sinnvoll. So auch das Düsseldorfer Projekt GuessWhapp.

„Wir wollen die Verbindung zwischen Lesern und Autoren eines Blogs verbessern. Selbst als Fan von Blogs habe ich nicht immer die Zeit und die Möglichkeit, einen langen Kommentar zu schreiben. Und selbst ein Like oder das Weiterempfehlen über Twitter sind manchmal nicht ausreichend genug, um eine Verbindung zum Blog-Autor aufzunehmen. Vielleicht gibt es etwas, was dazwischen liegt, was nicht so aufwändig ist, aber gleichzeitig mehr ist als ein Ja oder Nein, Plus oder Like“, sagt Olaf Peters, der zu den fünf Initiatoren von GuessWhapp zählt, im ichsagmal-Interview.

Olaf Peters
Olaf Peters
Hier könnte man Umfragen verwenden, die sich schnell an unterschiedlichen Stellen eines Textes einbetten lassen, um den Blog-Autoren ein Instrument an die Hand zu geben, die Leser inhaltlich besser zu engagieren und das mit einem Klick. Schon bei der Formulieren eines Texte könnte der Autor sich provokative, sachliche oder lustige Fragen überlegen, um zu verschiedenen Aspekten seines Beitrages Rückmeldungen zu bekommen.

„Ich hoffe, dass wir viele Blogger finden, die mit diesem Dienst kreativ umgehen“, so Peters.

Überall, wo man html einbinden könne, sei der Einsatz des Umfrage-Tools möglich. Man registriert sich kostenlos auf der Website von GuessWhapp, wird freigeschaltet und kann sich mit Fragen austoben. Ist man mit der Frage und den Antworten fertig, wird ein html-Code eingeblendet. Kopieren und an der Stelle des Textes setzen, die die Interaktion befördern soll. Hier noch eine pdf, die das Ganze erklärt: Fragen und Antworten anlegen

Also, liebe Blogosphäre, legt los und berichtet über Eure Erfahrungen mit GuessWhapp. In ein paar Wochen laden wir dann Olaf Peters zu Bloggercamp.tv ein, um mit ihm über die Resonanz bei den Bloggerinnen und Bloggern zu sprechen.

Kundenkommunikation der Zukunft: Habt Ihr Fragen, die ich auf den #Mailingtagen stellen soll?

Morgen und übermorgen diskutieren Experten und Marketingverantwortliche auf den Mailingtagen über Trends und ihre Konsequenzen für die Kundenkommunikation der Zukunft.

Ich werde diese Veranstaltung moderieren und würde gerne Eure Fragen und Anmerkungen zu den Themen aufnehmen. Entweder hier als Kommentar posten oder mir per Mail zuschicken an: gunnareriksohn@googlemail.com.

Hier die Themen und Vorträge:

Themenschwerpunkt Augmented Reality

Mittwoch 08.06.2011
Wenn sich virtuelle Realität und Realität vermischen – Vielversprechende Zukunftsperspektiven für das Marketing.

10.00 Uhr Begrüßung und Einführung in den Themenschwerpunkt

10.15 – 11.00 Uhr Phänomen Augmented Reality
Unternehmen, die auch morgen noch mit ihrer Zielgruppe im Gespräch bleiben möchten, müssen sich schon heute mit vielen Technologien auseinandersetzen. Zu den anschaulichsten und wohl auch anspruchvollsten Digital-Disziplinen dürfte „Augmented Reality“ (AR) zählen. Der noch sehr jungen Technologie wird prophezeit, dass sie die Art und Weise, wie zukünftig Informationen verfügbar und abrufbar sind, grundlegend verändern wird. Was steckt hinter diesem Hype der so genannten „erweiterten Realität“? Wie steht es um das Potenzial zukünftiger Geschäftsmodelle? Welche Akzeptanz ist bei den Nutzern zu erwarten – unter welchen Bedingungen blicken Sie in diesem Vortrag in eine chancenreiche (Kommunikations-)Zukunft?

Referent: Ossi Urchs
Ossi Urchs gilt als einer der führenden Köpfe im Bereich der Entwicklung von Webstrategien. Seit 1982 betreibt der studierte Philosoph, Theater- und Politikwissenschaftler gemeinsammit Sigi Höhle die F.F.T. MedienAgentur und berät Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Kommunikations- und Internetstrategien.

11.00 – 11.15 Uhr kurze Pause

11.15 – 12.00 Uhr Augmented Reality – Strategische Weichenstellung für die Zukunft
Die Bandbreite der Faktoren, die die zukünftigen Geschäftsmodelle der Unternehmen beeinflussen, ist groß: Gesetzgebung, Zielgruppenverhalten, Technologien… – Wer morgen noch Erfolg haben will, muss sich schon heute mit zahlreichen Zukunftsfragen auseinandersetzen. Einer der jüngsten Trends, der Marketing, Vertrieb und Kommunikation der Zukunft prägen könnte, macht unter dem Begriff Augmented Reality von sich reden. Ob Produkteinführung, Pre-Sales-Unterstützung, Kaufanreiz oder Service – dieser Vortrag demonstriert anschaulich:die denkbaren Einsatzfelder sind so vielfältig wie die dahinterstehenden strategischen Zielsetzungen. Entdecken Sie neue Chancen, für zukunftsorientierte (Marketing-)Strategien.

Referent: Rolf Buchholz
Rolf Buchholz ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Hamburger KEY VALUES GmbH, dem Spezialist für Innovations- und Geschäftsentwicklung. Neben seiner Geschäftsführer-Tätigkeit ist Rolf Buchholz u.a. als Lehrbeauftragter für Innovation Management an derHamburg School of Business Administration (HSBA) engagiert.

12.00 – 12.30 Uhr Augmented Reality – Der Wow-Effekt für’s Marketing
Augmented Reality weist den Weg in eine neue Dimension der Kommunikation. Der entscheidende Vorteil: Dank Echtzeit-Interaktion erlebt der AR-Nutzer ganz neue, überraschend faszinierende Präsentationen „zum Anfassen“ und voller Vorteile. Was hier die Zukunft noch bringen mag, lässt sich nur erahnen. Doch die ersten praktischen Schritte sind bereits getan und verdeutlichen das enorme Potenzial dieser innovativen Technologie für das Marketing. Welche Anwendungsmöglichkeiten heute schon realisiert sind, lässt sich ausführlich beschreiben – oder schon jetzt ansehen. Statt vieler Worte setzt dieser Vortrag vor allem auf eines: anfassbare Live-Erlebnisse. Tauchen Sie mit ein in eine neue Form einer vielversprechenden Mensch-Technik-Interaktion, die Ihre Werbebotschaften lebendiger als je zuvor vermitteln kann.

Referent: Kai Thomas
Kai Thomas ist Kopf der Kreativagentur Thomas GmbH. Die strategisch ausgerichtete Fullservice-Werbeagentur ist ‚junaio certified developer‘ und ‚global advanced technology partner’und konzipiert, gestaltet und programmiert Augmented Reality Anwendungen für alle Medien.

hemenschwerpunkt Channel Management

Mittwoch 08.06.2011
Channel-Hopping erhöht die Komplexität bei der Steuerung von Kaufprozessen –Wie Unternehmen die neuen Anforderungen meistern können.

14.00 Uhr Begrüßung und Einführung in den Themenschwerpunkt

14.15 – 15.00 Uhr Sind Sie fit für den Multi-Kanal-Wettbewerb?
„Ja wo laufen Sie denn?“ Wie im berühmten Sketch von Loriot könnte man dies auch in Bezug auf den deutschen Shopper fragen, der sich in unterschiedlichsten Vertriebskanälen bewegt. Ein Verhalten, das Unternehmen vor neue komplexe und anspruchsvolle Aufgaben stellt. Doch was bedeutet dies mit Blick auf die Zukunft? Wie schaffen es Unternehmen, die Steuerungslogik ihres Geschäfts an den unterschiedlichen Verhaltensmustern der Kunden zu orientieren? Weshalb ist ein Perspektivwechsel bei der Bewertung von Kanalaktivitäten angesagt? Und welche Rolle werden hier die verschiedenen Kundentypen spielen? Unternehmen, die sich dem Multi-Kanal-Wettbewerb stellen wollen, erwartet hier ein spannender Vortrag, der Impulse für den Weg zu kundenbasierten Strategien im Multi-Channel-Zeitalter setzt.

Referent: Dr. Gregor Enderle
Dr. Gregor Enderle ist Partner der OC&C Strategy Consultants und Autor sowie Co-Autor vonPublikationen zu Online- und E-Commerce Themen. Spezialisiert auf die Strategie-Entwicklungin den Branchen Handel, Konsumgüter und Medien, liegt sein Schwerpunkt auf den Bereichen Marketing, Distribution und Vertrieb.

15.00 – 15.15 Uhr kurze Pause

15.15 – 16.00 Uhr Die Marketing-Organisation im Umbruch
Angesichts der Vielfalt an Kommunikationskanälen, die Unternehmen heute bedienen müssen, stößt die bisherige Organisation der Zuständigkeiten im Marketing immer häufiger an ihre Grenzen. Zunehmend komplexere Kampagnen erfordern eine besondere Koordination. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an die verantwortlichen Mitarbeiter. Doch wie lässt sich die Komplexität in Sachen Kundenkommunikation systematisch managen und synchronisieren? Welche strategisch-organisatorischen Voraussetzungen und Kompetenzen sind notwendig? Antworten auf diese drängenden Fragen und Anregungen für die zukunftsfähige Gestaltung Ihrer Marketing-Organisation erhalten Sie in diesem Strategie-Vortrag.

Referent: Tobias Clairmont
Tobias Clairmont ist Managing Director Tribal DDB. DDB Tribal versteht sich als Wegbereiterklarer Kommunikationslösungen in einer zunehmend komplexen, vernetzten Welt und verzahnt konsequent Medien und Kommunikationsformen u. a. für die Deutsche Telekom oder Volkswagen.

16.00 – 16.30 Uhr Erfolgreich auf allen Kanälen -Effektives Multi-Channel-Management im Modehandel
Verändertes Konsumverhalten stellt den Versandhandel vor enorme Herausforderungen. Wie diese in der Praxis gemeistert werden können und welche Rolle Social Media und Mobile-Commerce spielen, davon berichtet Dr. Rodermann. Web-Exzellenz im Modehandel und erfolgreiches Multi-Channel-Marketing erleben Sie hier.

Referent: Dr. Marcus Rodermann
Dr. Marcus Rodermann ist seit dem 1. Juni 2009 Geschäftsführer der Heinrich Heine GmbH. Zuvor verantwortete er die B2C-Aktivitäten des führenden Bonusprogramms Payback.

Themenschwerpunkt Hybrid TV

Donnerstag 09.06.2011
Was ist dran am Hypethema Hybrid-TV? – Wie Werbung treibende Unternehmen von diesem Zukunftstrend profitieren werden.

10.00 Uhr
Begrüßung und Einführung in den Themenschwerpunkt

10.15 – 11.00 Uhr
Wie der Zuschauer zum Kunden wird
Noch steckt das Thema Hybrid TV in den Kinderschuhen, doch für Sender, Serviceanbieterund Werbungtreibende wird sich hier in naher Zukunft ein ganz neuer Markt eröffnen. Ein Blick in das Jahr 2015 zeigt, wie sich das Fernsehen verändern wird und demonstriert anschaulich die Erfolgsparameter, um den Zuschauer mit auf die Reise zu nehmen und zur Interaktion zu animieren.

Referent: Andreas Karanas
Andreas Karanas, ist Gründer und Geschäftsführer des 2010 gegründeten Techologie-Dienstleistersteveo interactive GmbH. Bereits Ende 2007 gründete er zusammen mit Matthias Wagner die teveo Beteiligungs GmbH mit dem Ziel, tragfähige Geschäftsmodelle für internetbasierte TV-Dienste zu entwickeln und umzusetzen.

11.00 – 11.15 Uhr kurze Pause

11.15 – 12.00 Uhr
TV im Wandel: Vom Konsummedium zur Interaktionsplattform
Seit rund einem Jahr steht die neue Multimedia-Dachmarke SPORT1 sowohl für den Sportsender (zuvor DSF) als auch das Sportportal (zuvor Sport1). Mit der Einmarken-Strategie trägt SPORT1 dem Zusammenwachsen der Plattformen TV, Online und Mobile und dem sich verändernden Mediennutzungsverhalten der Zuschauer bzw. Nutzer Rechnung. Eine Strategie, die nicht zuletzt auch für die Werbungtreibenden spannende Perspektiven bieten kann.

Referent: Zeljko Karajica
Zeljko Karajica ist Geschäftsführer der Sport1 GmbH (ehemals DSF Deutsches Sport Fernsehen GmbH) und der Constantin Sport Medien GmbH. Außerdem gehört er seit Januar 2006 als Chief Operating Officer der Geschäftsführung der PLAZAMEDIA GmbH an, dem führenden Full-Service-Dienstleister im Bereich TV und Neue Medien.

12.00 – 12.30 Uhr
TV morgen: Im Dialog ohne Medienbruch
Wie sich Unternehmen das ganze Potenzial des neuen Fernsehens schon heute erschließen können, zeigen brandaktuelle Praxisbeispiele.

Themenschwerpunkt Soziale Netzwerke

Donnerstag 09.06.2011
Granularer und exklusiver – Wie die Generierung von Zielgruppen in sozialen Netzwerken zukünftig noch interessanter wird.

13.45 – 14.30 Uhr
Soziale Netzwerke: Auf dem Weg zum „Betriebssystem fürs Leben“?
Soziale Netzwerke verändern heute mit enormer Geschwindigkeit das Kommunikationsverhalten der Konsumenten. Zwischenzeitlich bewegen sich in der digitalen Welt Millionen von Menschen, knüpfen Kontakte und tauschen sich aus. Doch das ist erst der Anfang, ist Sven Bagemihl, Vice President Sales VZ-Netzwerke überzeugt. Zukünftig werden vielfältigste Alltags-Anwendungen über diese Plattformen erledigt – die sozialen Netzwerke entwickeln sich zum „Betriebssystem fürs Leben“. Was dies bedeutet und welche Konsequenzen sich für das Zusammenspiel zwischen Kunde und Unternehmen ergeben, erfahren Sie in dieser spannenden Keynote, die sieben Thesen zu Mega-Trends vorstellt und zur Diskussion einlädt.

Referent: Sven Bagemihl
Sven Bagemihl ist seit 2010 Vice President Sales der VZ-Netzwerke. Zuvor war er u.a. alsManaging Director bei Advertising.com neben dem deutschen Markt mit verantwortlich für den Ausbau des Europageschäfts und wechselte 2006 als Geschäftsführer zum Targeting-Spezialisten Wunderloop.

14.30 – 14.45 Uhr kurze Pause

14.45 bis 15.30 Uhr
Droht Unternehmen der kommunikative Machtverlust?
Die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden (potenzialen) wird komplizierter und schneller. Klassische Kommunikations-Ansätze stoßen an ihre Grenzen. Soziale Netzwerke spielen eine immer wichtigere Rolle, wenn es um den Dialog mit und unter den Zielgruppen geht. Eine Entwicklung, die nicht ohne Konsequenzen auf die Unternehmensstrategie bleiben wird. Was unterscheidet die Kommunikation in Zukunft von den heutigen Maßnahmen? Welche besonderen Herausforderungen kommen hier auf die Unternehmen zu? Wie kann diese strategische Einbettung sozialer Netzwerke erfolgen? Welche organisatorischen Veränderungen werden notwendig sein? Dies sind Fragestellungen, die im Mittelpunkt dieses Vortrages stehen. Holen Sie sich hier konkrete Impulse für Ihre zukünftige Weichenstellung in Sachen Kommunikation.

Referent: Joachim Graf
Joachim Graf ist Herausgeber des Zukunftsportals iBusiness.de des HighText Verlag (München),Zukunftsforscher und Future Evangelist für Kommunikations- und Medienkonvergenz und analysiert seit 1991 für die deutschsprachige und internationale Interaktiv-Branche alle businessrelevanten Entwicklungen

15.30 – 16.00 Uhr
Völlig vernetzt – Treffpunkt Internet
Soziale Netzwerke sind in aller Munde. Doch so selbstverständlich der Begriff auch über die Lippen gehen mag – die Nutzung entsprechender Plattformen für Unternehmens- und Marketingzwecke ist längst nicht alltäglich. Noch existieren bei vielen Kommunikationsverantwortlichen meist nur vage Vorstellungen über die Möglichkeiten, über notwendige Voraussetzungen und zu konkreten Vorgehensweisen. Daher hat dieser Vortrag vor allem ein Ziel: Vielfältige Facetten aufzuzeigen und zu präsentieren, mit welchen Maßnahmen Unternehmen in sozialen Netzwerken bei Kunden (potenzialen) punkten können. Lassen Sie sich inspirieren.

Referent: Felix Holzapfel
Felix Holzapfel ist Geschäftsführer der deutschen Niederlassung von conceptbakery. Die Agenturist auf die Entwicklung alternativer Marketingstrategien für Unternehmen in Deutschlandund den USA spezialisiert. Holzapfel ist auch Buchautor – z.B. des Bestsellers „Facebook –Marketing unter Freunden – Dialog statt plumper Werbung“.

Siehe auch: „Kein Schwein ruft mich an“: Soziale Netzwerke verdrängen klassische Einwegkommunikation im Kundenservice.