Henne, Ei, Angebot oder Nachfrage – Wer ist Schuld am langsamen Internet? #Bloggercamp.tv

Merkel-Gipfel mit Männern in dunklen Anzügen: Foto von Hannes Schleeh
Merkel-Gipfel mit Männern in dunklen Anzügen: Foto von Hannes Schleeh

Heute Abend diskutieren wir in unserer zweiten Bloggercamp.tv-Session, um 19:30 Uhr mit Constantin Mang vom ifo Institut, Zentrum für Bildungs- und Innovationsökonomik, über die Frage, warum unser Netz in Deutschland so lahm ist.

Das ifo Institut kommt im Auftrag des Bundeswirtschaftsministerium zu dem Schluss, dass es an der schwachen Nachfrage liegt – warum überrascht mich das jetzt nicht….

Dazu die ifo-Studie:

„Vor 15 Jahren wurden die Telekommunikationsmärkte in Deutschland liberalisiert. Die Verbraucher profitierten damit nicht nur von sinkenden Preisen, sondern auch von der Verfügbarkeit immer schnellerer Netze. Gab es Anfang 2005 beispielsweise noch so gut wie keine Internetanschlüsse mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von mehr als 3 Mbit/s, kann heute jeder zweite in den Genuss eines Hochgeschwindigkeitsanschlusses mit mindestens 50 Mbit/s kommen (?????,gs), Zugänge mit 16 Mbit/s sind für knapp 75 Prozent der Bevölkerung verfügbar und rund 85 Prozent der Bevölkerung haben die Möglichkeit, zumindest eine Leitung mit 6 Mbit/s nutzen zu können. (äh, an der Rechnung stimmt doch irgendwas nicht, gs).

Allerdings hinkt die Nachfrage hinterher. 70 Prozent aller Internetanschlüsse in Deutschland weisen eine Zugangsgeschwindigkeit von nur 6 Mbit/s oder weniger auf, und lediglich 10% der Haushalte mit Internetanschluss haben eine Leitung mit 16 Mbit/s. „Auch wenn in ländlichen Gebieten die Verfügbarkeit von schnellen Breitbandanschlüssen sicher noch zu wünschen übrig lässt, zeigt dies, dass ein Großteil der Bevölkerung hohe Anschlussgeschwindigkeiten verhältnismäßig wenig nachfragt“, erklärt Prof. Dr. Oliver Falck, Stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Bildungs- und Innovationsökonomik. Des Weiteren ist auch das Datenvolumen pro Nutzer nicht in dem Maße gestiegen wie erwartet. Bei leistungsgebundenen Internetanschlüssen lag es in den vergangenen Jahren bei 12 Prozent, die prophezeite Explosion im Datenverkehr pro Nutzer lässt also weiterhin auf sich warten.

Ein ähnliches Bild zeigt sich im Mobilfunk. Auch dort ist die Nachfrage nach den schnellen LTE-Tarifen eher verhalten. So verfügt zwar die Hälfte der Haushalte an ihrem Wohnort über LTE-Netzabdeckung, aber die Zahl der LTE-Kunden beträgt gerade mal 1,12 Mio., bei aktuell 40 Mio. Nutzern mobiler Datendienste.

Anwendungen mit Wachstumspotenzial können Nachfrage stimulieren

Eine Erklärung für die geringe Nachfrage ist, dass noch zu wenige überzeugende An-wendungen für Nutzer existieren (wie sollen sich diese Anwendungen denn entfalten bei einer schlechten Infrastruktur?, gs). Der Blick auf die Inhalte des Datenverkehrs offenbart, dass in Europa sowohl im Fest- als auch im Mobilfunknetz ca. 40% des Datenverkehrs auf Streaming-Dienste entfallen, in den USA sind es sogar 70%. „Geht man davon aus, dass die Nachfrage nach schnellen Anschlüssen vor allem auf Unterhaltungsdienste zurückzuführen ist, könnte dies die Zurückhaltung der Verbraucher erklären. So sehen Internetznutzer mit Satelliten- oder Kabelfernsehen eventuell nur wenig Nutzen darin, über internetbasierte Dienste fernzusehen“, kommentiert Falck.“

Mehr Vernetzung bitte
Mehr Vernetzung bitte

Nun ja, genügend Stoff für eine interessant Debatte Constantin Mang. Wer sich übrigens in der Sendung mit Constantin Mang kontrovers auseinandersetzen möchte, ist herzlich eingeladen. Schnell bei mir oder Hannes Schleeh melden. gunnareriksohn@gmail.com Wer sich während der Liveübertragung via Twitter an der Diskussion beteiligen möchte, benutzt bitte #bloggercamp als Hashtag. Man hört und sieht sich hoffentlich heute Abend.

Meine Position dürfte bekannt sein 😉

Die Netzbetreiber argumentieren ja ähnlich wie ifo und Wirtschaftsministerium: VATM-Studie: Zur Lage der TK-Dinosaurier – Warum Apple und Google besser sind. Dr. Roman Friedrich von Booz & Co. kommt da zu einer ganz anderen Erkenntnis:

„Es gibt eine ganz starke Korrelation zwischen der Infrastruktur-Ausstattung eines Landes und dem Sozialprodukt. Hier fallen wir zurück. Im weltweiten Maßstab sinken unsere Investitionen für Festnetz, Mobilfunk und Breitbandkommunikation. Wir verschenken damit Wachstum. Das ist leider ein Ergebnis der Regulierung.”

Oder auch: Ideenlose Beamten-Elite: Keine Netzvisionen.

Und nicht zu vergessen:

Altherren-IT-Gipfel, Krankenakte digitale Wirtschaft und leere Versprechen eines Ministers.

Lahmes Internet, merkwürdige Nachfragetheorie und schuldige Verbraucher

Wir drehen Däumchen beim Breitbandausbau
Wir drehen Däumchen beim Breitbandausbau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für das lahme Internet in Deutschland sind nicht die Bundesregierung oder die Netzbetreiber verantwortlich, sondern die miesepetrigen Verbraucher, die einfach nicht genug schnelles Internet nachfragen.

So interpretiere ich jedenfalls das gebetsmühlenartig vorgetragene Argument von Telcos und Politik als Rechtfertigung für den schwachen Breitbandausbau in Deutschland.

Jetzt hat das Ifo-Institut im Auftrag des Bundeswirtschaftsministerium in die gleiche Kerbe gehauen.

70 Prozent aller Internetanschlüsse in Deutschland weisen eine Zugangsgeschwindigkeit von nur 6 Mbit/s oder weniger auf, und lediglich 10 Prozent der Haushalte mit Internetanschluss haben eine Leitung mit 16 Mbit/s.

„Auch wenn in ländlichen Gebieten die Verfügbarkeit von schnellen Breitbandanschlüssen sicher noch zu wünschen übrig lässt, zeigt dies, dass ein Großteil der Bevölkerung hohe Anschlussgeschwindigkeiten verhältnismäßig wenig nachfragt“, erklärt Prof. Dr. Oliver Falck, Stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Bildungs- und Innovationsökonomik.

Des Weiteren sei auch das Datenvolumen pro Nutzer nicht in dem Maße gestiegen wie erwartet – warum drosselt dann die Telekom die Internetanschlüsse? Bei leitungsgebundenen Internetanschlüssen lag es in den vergangenen Jahren bei 12 Prozent, die prophezeite Explosion im Datenverkehr pro Nutzer lässt also weiterhin auf sich warten.

Ein ähnliches Bild zeige sich angeblich im Mobilfunk.

„Auch dort ist die Nachfrage nach den schnellen LTE-Tarifen eher verhalten. So verfügt zwar die Hälfte der Haushalte an ihrem Wohnort über LTE-Netzabdeckung, aber die Zahl der LTE-Kunden beträgt gerade mal 1,12 Millionen, bei aktuell 40 Millionen Nutzern mobiler Datendienste“, so das Ifo-Institut.

Eine Erklärung für die geringe Nachfrage sei, dass noch zu wenige überzeugende Anwendungen für Nutzer existieren. Der Blick auf die Inhalte des Datenverkehrs offenbart, dass in Europa sowohl im Fest- als auch im Mobilfunknetz ca. 40 Prozent des Datenverkehrs auf Streaming-Dienste entfallen, in den USA sind es sogar 70 Prozent.

„Geht man davon aus, dass die Nachfrage nach schnellen Anschlüssen vor allem auf Unterhaltungsdienste zurückzuführen ist, könnte dies die Zurückhaltung der Verbraucher erklären. So sehen Internetznutzer mit Satelliten- oder Kabelfernsehen eventuell nur wenig Nutzen darin, über internetbasierte Dienste fernzusehen“, kommentiert Falck.

Ja was denn nun. Es existieren zu wenige überzeugende Anwendungen für Nutzer – also Angebot?

Und wie sollen sich denn sinnvolle Anwendungen entfalten, etwa bei Streaming-Diensten, wenn das Netz durchschnittlich bei einer Zugangsgeschwindigkeit von 6 Mbit pro Sekunde herum dümpelt. In Südkorea liegt man schon bei 50 bis 100 Mbit. Siehe dazu auch das Interview mit Christoph Deeg über seine Asienreise – da geht es nicht nur um Gamification, sondern auch um digitale Masterpläne von Ländern wie Südkorea.

Das werden wir wohl am Mittwoch, den 28. August in Bloggercamp.tv mit einem Vertreter des Ifo-Instituts diskutieren. Wer mit den Nachfragetheoretikern die Klinge kreuzen möchte, sollte sich bei Hannes Schleeh oder mir melden. Bei wem sollen sich eigentlich Kunden melden, um schnelleres Internet nachzufragen?

 

 

 

Die FDP und das Verlegerschutzgesetz: Otto, find ich nicht gut! #lsr #Bloggercamp

Otto sagt Ja zum Verlegerschutzgesetz

Was hat der FDP-Medienpolitiker Hans-Joachim Otto in seiner Funktion als parlamentarischer Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums in unserer Bloggercamp-Sondersendung noch für kritische Töne zum Leistungsschutzrecht gespuckt:

„Ich denke, die Bundesregierung sollte durchaus mit den Verlegern darüber reden, ob wir nicht doch einen Weg finden, der gewährleistet, dass sie ihre berechtigten Interessen durchsetzen und ihren Qualitätsjournalismus auch für die Zukunft retten, ohne in die Gefahr zu laufen, dass neue Business-Modelle damit erschwert oder abgewürgt werden (ab Sendeminute 25).“

Ein Konzern wie Google wäre noch in der Lage, sich die notwendigen Lizenzen für die Veröffentlichung von Nachrichten zu kaufen. Für junge Unternehmen, die Nachrichtenportale oder News-Aggregatoren betreiben wollen, sehe das anders aus. Der Gesetzentwurf, der von der Bundesregierung eingebracht wurde, habe eine Menge Kritik und Fragen aufgeworfen:

„Diese Fragen müssen wir seriös beantworten. Es könnte deshalb im Interesse aller Beteiligten sein, wenn wir statt der Gesetzesmaschinerie zu einer Lösung kommen, die einvernehmlich ist“, betonte Otto.

Branchenlösungen seien der bessere Weg als starre Antworten des Gesetzgebers, die den technologischen Entwicklungen stets hinterherhinken. Allerdings müsste das jetzt schnell gehen, denn die Legislaturperiode endet im Sommer. Es sei jetzt fünf vor zwölf.

Und dann hat dieser Mann es noch nicht einmal für nötig gehalten, sich wenigstens zu enthalten. Otto stimmte mit Ja. So etwas nenne ich Kadavergehorsam.

Verscheißern kann ich mich auch alleine. Gerade mal sechs Bundestagsabgeordnete der Regierungskoalition konnten sich durchringen, gegen das Gesetz zu stimmen.

Soweit zur digitalen Kompetenz dieser Regierung.

Siehe auch:

Der Staat als Steigbügelhalter für Abmahn-Gichtlinge: Als Quellen-Angabe künftig nur noch “Totholzgemeinde”.

Jeff Jarvis hat es auf den Punkt gebracht:

„Aber heute mache ich mir Sorgen um Deutschland. Es ist schon ein industrielles Wunder in einer postindustriellen Zeit, wenn Regierung und Medienunternehmen sich gegenseitig umarmen, um alte Institutionen gegen neue Herausforderungen und Chancen zu verteidigen.“

Politik geht auf Distanz zum Leistungsschutzrecht #lsr

Wenn das LSR scheitert

Heute früh bin ich in einem NeueNachricht-Beitrag auf die Erklärung des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) eingegangen. Beide Lobbyisten-Clusb bekräftigen, dass es keinerlei Gespräche zwischen deutschen Verlagen und Google über einen Verzicht auf ein Leistungsschutzrecht gibt. Stattdessen sei Google anlässlich eines Austauschs zu verschiedenen Themen, wie er zwischen Verlagen und dem Suchmaschinenbetreiber immer wieder stattfinde, deutlich gemacht worden, dass das Leistungsschutzrecht unverzichtbar sei und eine faire Rechtsbasis für die weitere Zusammenarbeit schaffen werde.

Die Verbände bekräftigen, dass eine Übereinkunft wie in Frankreich kein Vorbild für Deutschland sein könne. Für die Zukunft der Presse sei es unabdingbar, dass der Bundestag nun zügig das Leistungsschutzrecht verabschiede.

In der Politik wachsen unterdessen die Zweifel an der Gesetzesvorlage: So haben die Oppositionsfraktionen für kommenden Montag eine zweite Anhörung beantragt, nachdem bei der ersten Anhörung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung im Rechtsausschuss die massiven Bedenken nicht ansatzweise ausgeräumt werden konnten und zahlreiche – vor allem technische Fragen – offen geblieben sind, so die Presseverlautbarung der SPD-Bundestagsfraktion. Die ablehnende Haltung der Verleger stößt in der Bundesregierung auf Kritik:

„Ich denke, die Bundesregierung sollte durchaus mit den Verlegern darüber reden, ob wir nicht doch einen Weg finden, der gewährleistet, dass sie ihre berechtigten Interessen durchsetzen und ihren Qualitätsjournalismus auch für die Zukunft retten, ohne in die Gefahr zu laufen, dass neue Business-Modelle damit erschwert oder abgewürgt werden“, erklärte Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums, in einer Sondersendung des Bloggercamps.

Auf unsere Gesprächsrunde mit Otto bin ich ja schon ausführlich eingegangen.
Thomas Knüwer wertet die Änderung der Stimmungslage im Berliner Politikbetrieb ähnlich.

„Selbst Siegfried Kauder, ein Hardcore-Analog-CDU’ler, erkennt inzwischen verfassungsrechtliche Probleme. Die vorgesehene zweite und dritte Lesung des Gesetzes im Bundestag ist inzwischen von der Tagesordnung genommen worden, stattdessen wird es am Montag eine ungeplante Anhörung zum LSR, wie es Freund und Feind inzwischen abkürzen, im Unterausschuss Neue Medien geben.“

Und was macht der LSR-Cheflobbyist Christoph Keese. Er pilgert ins Silicon Valley:

„Und das in dem Moment, da sein Baby Leistungsschutzrecht auf die Intensivstation eingeliefert wurde. Mehr noch: Keese ist ja auch verantwortlich für Investor Relations bei der Axel Springer AG – und die hat ihre Hauptversammlung für den 24. April terminiert. Die Vorbereitung der wichtigsten Veranstaltung für die Anteilseigner erfolgt also fernmündlich? Das sollten Investoren auf der HV zumindest mal kritisch anmerken“, schreibt Knüwer.

Vielleicht wird Keese schon mal vorsorglich aus der Schusslinie genommen:

„Denn wenn das LSR scheitert, dürften viele in der Verlagsindustrie nicht gut auf ihn zu sprechen sein. Dann hat er sie in eine Falle gelockt, sie haben ihre Leser angelogen, sich Google zum Feind gemacht, zahlreiche Parlamentarier werden auch nicht erfreut sein und von jenen Multiplikatoren im Web, die sich für Themen wie Netzpolitik oder Medien interessieren, wollen wir direkt mal schweigen. Die Verlage haben Millionen versenkt in Juristenhonorare und eine dann erfolglose PR-Kampagne.“

Lex Google ist für die Tonne. Hoffe, Thomas Knüwer hat mit seiner Prognose recht 🙂

Im Land der digitalen Lustlosigkeit: #Bloggercamp diskutiert mit Staatssekretär Otto über die vernetzte Ökonomie

Digital scheissegal?

Über den Zustand der vernetzten Ökonomie haben wir uns ja schon ausführlich in der Bloggercamp-Sendung mit dem bwlzweinull-Blogger Matthias Schwenk vor ein paar Wochen unterhalten. Thema: Krankenakte digitale Wirtschaft.

Über den schleppenden Breitbandausbau, über die Lustlosigkeit der TK-Konzerne bei Investitionen in eine moderne Infrastruktur und über die Lippenbekenntnisse der Politik auf dem IT-Altherren-Gipfel, denen keine Taten folgen.

„Wir geben uns keine Mühe, um an der Spitze dabei zu sein. Die Digitalisierung von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik hat in Deutschland keinen hohen Stellenwert. Bei der Politik erstaunt mich das nicht. Aber die Industrie müsste doch stärker auf den Putz hauen“, kritisierte Schwenk.

Es gebe keinen Masterplan für die vernetzte Ökonomie, weil das von der Wirtschaft nicht nachdrücklich gefordert wird. Die Spitzenverbände würden sich lieber auf ihren Lorbeeren ausruhen, die wir uns in den vergangenen Jahrzehnten als Industrienation erarbeitet haben. Das könnte sich in den nächsten Jahren rächen.

„Die Politik verhält sich pragmatisch und wartet auf den Druck von außen. Und der ist viel zu gering“, so Schwenk. Handwerk und Mittelstand wissen schlicht nicht, was sie mit digitaler Technologie anfangen sollten. Über Firmen-Wikis oder die Ausstattung der Außendienstmitarbeiter mit Tablet-Computern werde gar nicht nachgedacht. „Und die Konzerne schnüren sich in einer übervorsichtigen IT-Hauspolitik ein und sperren moderne Social Web-Werkzeuge aus“, sagte Schwenk in der Bloggercamp-Runde.

An der Abwanderung der High Potentials nach Kalifornien, Shanghai oder Tel Aviv sei aber mittlerweile erkennbar, dass wir in Deutschland als Hightech-Standort zurückfallen, bemerkte Hangout On Air-Operator Hannes Schleeh.

Wie es weitergeht mit der vernetzten Ökonomie in Deutschland, diskutieren wir am Mittwoch von 18,30 bis 19,00 Uhr in einer Bloggercamp-Sondersendung mit dem Staatssekretär Hans-Joachim Otto aus dem Bundeswirtschaftsministerium.

Um 12 Uhr starten wir unsere Schreibwerkstatt für das Buch „Die Streaming-Revolution – Ein fließendes Buch über und mit Hangout On Air“.

In meiner Mittwochskolumne für das Debattenmagazin The European geht ich noch ausführlicher auf die digitale Lustlosigkeit mit einem kleinen Exkurs zum neuen Buch von Gunter Dueck ein: „Das Neue uns seine Feinde – Wie Ideen verhindert werden und wie sie sich trotzdem durchsetzen“.

Bis Dienstag so gegen 14 Uhr könnte ich noch Statements verarbeiten und auch noch Interviews führen. Am liebsten über Hangout On Air.

Dann schnell noch melden, wer etwas zum digitalen Status und zu den Zukunftsaussichten der vernetzten Ökonomie in Deutschland sagen möchte.

Jetzt fahre ich erst mal zum Düsseldorfer Pressegespräch von Booz & Co., bei dem es traditionell eine Vorschau zur Mobile World in Barcelona. Breitband spielt da natürlich auch eine Rolle.