Künstliche Intelligenz und die Trivialisierung des Menschen – Ausblick auf die #NEO17x Session von @condet020274

KI-Forschung und das mechanistische Weltbild der Anwender. Der Mathematiker Conny Dethloff gibt einen Ausblick auf seine Thesen zur Digitalisierung der Arbeitswelt, die er am 10. November auf der Next Economy Open vorstellen wird:

Man hört, sieht und streamt sich auf der Next Economy Open vom 8. (Preview) bis 10. November.

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Preview.

Und Hauptprogramm.

Wer über #NewWork redet, sollte über die Exzesse der Managergehälter nicht schweigen #NewPay

In den vergangenen Jahren lieferte ich in Beiträgen viele Anregungen für die Formierung einer digitalen APO, um das Inzest-System des Top-Managements der Konzerne, von autoritär geführten mittelständischen Unternehmen und von korrumpierbaren Elite-Hochschulen zu durchbrechen.

Wie kann man mit politischen Mitteln den Gehorsamskäfig in Organisationen aufbrechen? Wenn wir in der digitalen Sphäre von Partizipation, Transparenz und einer Kultur der Beteiligung reden und auch danach handeln, darf das in Wirtschaft und Politik nicht ohne Konsequenzen bleiben.

Wenn ich mir die Inflation von Beiträgen und Kongressen über Unternehmensdemokratie, New Work und diese bescheuerte 4.0-Brabbelei über das Arbeiten von morgen anschaue, müssten wir schon längst in Zeiten der Glückseligkeit leben. Es sind Schönwetter-Diskurse, die sich an der Realität vorbeimogeln.

Anstatt Verbesserungen in der Zusammenarbeit, in der Wertschätzung ihrer Arbeit, in der Möglichkeit, menschenwürdige Arbeit menschenwürdig leisten zu können, erfahren viele Menschen, dass durch zunehmende Detailregelungen, Prozesssteuerung und Bürokratismus das genaue Gegenteil passiert. Sie erleben digitale Käfighaltung mit einem scheinheiligen Anstrich von Wohlfühl-Maßnahmen. Supermarkt-Verkaufspersonal, Personal von Pflegediensten, Betriebsräte, Beschäftigte im Niedriglohnsektor, schlecht bezahlte Clickworker oder Vertreter der rund 1,5 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich mit Arbeitsverträgen auf Abruf herumschlagen müssen, von fiesen Chefs am Arbeitsplatz mit Webcams überwacht und in Echtzeit dirigiert werden, sucht man bei den hochpreisigen New Work-Veranstaltungen in cool wirkendem Ambiente vergeblich.

Die Kehrseite der so genannten „Freelance Economy“ wird bei New Work umschifft – also die Bezahlung. Das machte Sven Franke auf der Kölner Fachmesse Zukunft Personal deutlich. Er will das ändern unter dem Schlagwort und grenzt sich deutlich von den Tendenzen zum Clickworkertum ab. Das passe nicht zum deutschen Arbeitsmarkt.

Zum sozialen Frieden in Deutschland passen auch nicht die hohen Managergehälter, die sich in den vergangenen 30 Jahren immer drastischer von den Durchschnittslöhnen entfernen. Viele Ökonomen erklärten das mit der neuen Macht der Aktionäre.

„Weil die Konzerne sich am Finanzmarkt finanzieren konnten, brauchten sie die Banken nicht mehr, die bei ihnen lange mitregiert hatten. Auch Gewerkschafter oder Staatsvertreter bremsten den Anstieg der Gehälter nicht mehr, so die Theorie. Aktionäre bezahlten demnach nun aus eigenen Stücken so gut dafür, dass die CEOs den Börsenwert ihrer Unternehmen nach oben trieben“, schreibt die Zeit.

Später stellte sich allerdings heraus, dass die CEOs auch dann riesige Summen verdienten, wenn der Börsenwert sank oder die Zukunft gleich ganz verspielt wurde – Beispiel Air Berlin. Und es wurde offenbar, was der Bonner Ökonom Martin Hellwig schon länger erkannt hatte: Die Explosion der Chefbezahlung war nicht die Folge von Aktionärsmacht, vielmehr hatten die Manager es wohl selbst so beschlossen.

Das fing in den USA an und als Daimler den amerikanischen Automobilkonzern Chrysler übernahm, war es auch in Deutschland so weit. Man erinnert sich vielleicht noch an die Exzesse des Herrn Schrempp.

Wer hat die Macht in Großunternehmen?

Die Macht lag und liegt nicht bei den Aktionären, die auf dem Papier das Sagen haben.

„Die eigentliche Macht in den Großunternehmen liegt bei den Managern“, sagt Professor Hellwig im Gespräch mit der Zeit. „Die Bedeutung von ‚Shareholder-Value‘, den Börsenkursen und den Boni, ist nicht etwa von den Anlegern erzwungen, sondern von den Managern selbst gefördert worden.“

Wenn es stimmt, dass an der Spitze der Großunternehmen gerade keine Rücksicht auf die vielen kleinen Aktionäre genommen werde, dann muss man wohl deren Macht nicht schwächen, sondern stärken, um die Spitzengehälter unter Kontrolle zu halten.

Wenn das so ist, reicht dann die Forderung von Politikern wie Martin Schulz aus, die Managerbezüge gesetzlich zu begrenzen? Die SPD hatte im Wahlkampf Pläne vorgestellt, die die steuerliche Absetzbarkeit der Managergehälter von Aktiengesellschaften und vergleichbaren Kapitalgesellschaften bei 500.000 Euro im Jahr decken. Die Union will dagegen die Festlegung der Managergehälter der Aktionärshauptversammlung eines Unternehmens übertragen. Auch das greift zu kurz. Warum haben sich denn die Vorstandsbosse von den Interessen der Aktionäre abgekoppelt? Es liegt an den fundamentalen Machtverschiebungen in den börsennotierten Konzernen.

Kein Stimmrecht für Dealmaker

Am Aktienmarkt sind immer häufiger die privaten Anleger die Verlierer. Unternehmen buhlen um Ihre Gunst, um eine stärkere Streuung der Aktien zu erzielen, dann aber werden sie wieder vernachlässigt und die großen Investoren bestimmen den Takt. Inwieweit dient die Finanzwirtschaft eigentlich noch der Realwirtschaft und welche Rolle spielen dabei die Privatanleger am Aktienmarkt? Spielen dabei überhaupt noch unternehmerische Interessen eine Rolle oder geht es nur um den schnellen Gewinn an der Börse?

Es geht um das sogenannte Principal-Agent-Problem – das heißt, die Frage, wie man als Eigentümer die im Auftrag handelnden Personen so steuert und überwacht, dass man nicht systematisch betrogen oder am Nasenring vorgeführt wird. Das Shareholder Value-Prinzip hat das Unternehmertum auf finanztechnische Kennziffern reduziert. Gewinn kann man aber nicht mit wirtschaftlich-unternehmerischer Leistung verwechseln.

Heutzutage sind Shareholder keine Aktionäre mehr im Sinne des unternehmerischen Eigentümers, sie sind Dealmaker.

Die sogenannten institutionellen Anleger halten heute fast 70 Prozent der Aktien, während sie 1950 lediglich neun Prozent besaßen. Den institutionellen Anlegern geht es in erster Linie um die Turnover-Rate, also um Aktienumschichtungen und weniger um unternehmerische Belange, sonst würden diese Manager die Papiere länger halten.

Zusammenspiel von Vorständen, mächtigen Aufsichtsräten und Investoren offenlegen

Mein erster Vorschlag: Wer an der Bestellung des Aufsichtsrates und über diesen Weg an der Corporate Governance mitwirkt, sollte einer Haltefrist unterworfen werden. Wer das nicht tut, darf in der Hauptversammlung kein Stimmrecht haben. Zweiter Vorschlag: Verbesserung der Transparenz bei den Beteiligungsverhältnissen und Offenlegung von Überschneidungen zwischen Top-Management und institutionellen Anlegern.

Institutionelle Investoren und Hedge Fonds schlüpfen auch in Deutschland in die Rolle, die ehedem den Großaktionären vorbehalten war.

„Sie tun so, als wären sie langfristig denkende Mehrheitseigentümer, aber in den meisten Fällen verschwinden sie genauso schnell wieder, wie sie gekommen sind – allerdings erst, nachdem sie das Management ausgetauscht und umfangreiche Ausschüttungen an die Aktionäre, also sich selbst, durchgesetzt haben“, so die Erfahrungen von Werner Seifert, ehemaliger Chef der Deutschen Börse.

Für alle Akteure auf den Kapitalmärkten der OECD sollten Offenlegungspflichten gelten.

„Es darf nicht sein, dass Fonds, die auf den Cayman-Inseln registriert sind und so gut wie keine Informationen über ihre Eigentümer oder ihre Geschäftspraktiken herausrücken, zentralen Einfluss darauf nehmen können, wie große und größte Unternehmungen in Deutschland und in anderen Industriestaaten geführt werden“, kritisierte Seifert schon vor dem Ausbruch der Finanzkrise und fand bis heute wenig Gehör.

Das Mindeste, was man von diesen Anteilseignern verlangen müsse, sei die Offenlegung ihrer Beteiligungen.

Sind meine Forderungen unrealistisch, etwa meine vorgeschlagenen Maßnahme zur Begrenzung der Exzesse bei den Managergehältern? Weit gefehlt.

Das Europäische Parlament hat eine neue Richtlinie für Aktionärsrechte verabschiedet, die die Mitgliedstaaten in nationales Recht umsetzen müssen. Sie sieht vor, dass die Aktionäre in Zukunft jährlich über den Vergütungsbericht ihres Unternehmens abstimmen sollen und überdies mindestens alle vier Jahre über das gesamte Vergütungssystem.

Jeder Mitgliedstaat darf dabei selbst entscheiden, ob der Beschluss der Aktionäre bindend oder nur als Empfehlung gedacht ist. In Deutschland ist die Tendenz klar. Man wird sich wohl für die bindende Wirkung entscheiden. Die Aktionäre bekommen wieder mehr Macht. Das wird zwar nicht reichen, ist aber ein erster sinnvoller Schritt. Wir sollten im Diskurs also genau beobachten, wie in Deutschland die Richtlinie der EU zum Leben erweckt wird.

Soweit mein Beitrag zur Blogparade: Was verdienen wir eigentlich?

Und diese Frage halte ich auch für wichtig:

Siehe auch:

Homo Digitalis: Digitale Unternehmer sind schöpferisch und kreativ: Jesko Dahlmann ist den Schumpeter-Kriterien für den schöpferischen Unternehmer gefolgt und hat neun Persönlichkeiten der zweiten industriellen Revolution ausführlich untersucht. Seine Ergebnisse führen zu Überraschungen, die den vulgärkapitalistischen Lemuren im Silicon Valley wohl überhaupt nicht gefallen werden: Alle ausführlich analysierten Geschäftsmänner haben sich durch ein außergewöhnliches soziales Engagement ausgezeichnet. „Siemens gründete bereits 1872 eine Pensions-, Witwen- und Waisenkasse für seine Angestellten, weitere Maßnahmen folgten. Rathenau war nicht nur jahrzehntelang Mitglied im karitativen Verein ‚Gesellschaft der Freunde’, auch die AEG-Arbeiter profitierten auf verschiedene Weise von seinem sozialen Verantwortungsgefühl. Oetker zahlte zusätzliche Jahresabschlussvergütungen und Weihnachtsgeld an seine Mitarbeiter, organisierte Betriebsausflüge, richtete eine Kaffeeküche ein, zudem waren die kostenlosen Koch- und Backkurse bei der weiblichen Belegschaft außerordentlich beliebt. Troplowitz reduzierte die wöchentliche Arbeitszeit der Beiersdorf-Angestellten bereits im Jahr 1912 auf lediglich 48 Stunden (üblich waren damals 60 Stunden) bei vollem Lohnausgleich.“ So gehen die Aufzählungen weiter.

Mehr Schöpfer als Zerstörer

Diese Unternehmer waren weitaus mehr Schöpfer als Zerstörer. Sie hatten höhere Ambitionen und starrten nicht einseitig auf Profite. „Ihre Innovationen haben ihren Unternehmen den wenig aussichtsreichen Kampf erspart, stets kostengünstiger als die Konkurrenz sein zu müssen“, so Dahlmann. Es waren eben rebellische Unternehmer, die sich nicht mit Effizienzinnovationen zufrieden gaben oder Gewinn-Exzesse über die Entlassung von Mitarbeitern betrieben. Sie starrten nicht auf utopische Renditen, sondern konzentrierten sich auf langfristige Wettbewerbsvorteile über neuartige und bessere Produkte und neue Produktionstechniken. Es waren Unternehmen, die sich durch Erfindungen einen Vorsprung verschafften und nicht durch Kartellabsprachen im Hinterzimmer.

@ruhrnalist Briefing für die Studierenden im Masterkurs Wirtschaftsethik – Sendeplan für die Liveübertragungen am 8. November #NEO17x #WELive

In knapp zwei Wochen ist es soweit 🙂

Wegbeschreibung für Gäste:

Livesendungen im Kurs Wirtschaftsethik: Aufbau oder Ausbeutung? Gründerfinanzierung #NEO17x #WELive

14 Studierende aus meinem Wirtschaftsethik-Kurs an der Hochschule Fresenius in Köln werden in ihrer Projektarbeit am 8. November in drei Teams drei Livesendungen produzieren.
Zwei Konzepte habe ich bereits vorgestellt. Nun folgt die dritte Variante:

Finale Planung für die Next Economy Open am 9. und 10. November #NEO17x – Mitmachen bei den virtuellen Sessions

Kurze Erläuterung des Status quo zur Next Economy Open.

Wir nehmen noch Session-Ideen auf 🙂

Einfach bei mir melden. Übe Blogkommentar, E-Mail: gunnareriksohn@gmail.com oder telefonisch: 0177 620 44 74.

Man hört, sieht und streamt sich bei der #NEO17x

Mao, Ludwig Erhard und der Homo Digitalis – Netzökonomischer Käsekuchen-Diskurs in Köln ab 16 Uhr

Ab 16 Uhr springt der Webplayer an.

Mitdiskutieren auf Facebook.

Next Economy Open am 9. und 10. November – Wer macht mit? #NEO17x

Bis zum 1. September sammeln wir Eure Ideen. Schickt mir einfach ein Exposé via Mail: gunnareriksohn@gmail.com

Einfache Regel: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Weitere Erläuterungen entnehmt Ihr diesem Video:

Man hört, sieht und streamt sich.

Start der Sommerinterviews, Überlegungen zur Next Economy Open im November, #CIOKurator und andere Projekte

Abschied vom Attersee

Bin wieder in Bonn. Am Donnerstag, um 10:30 Uhr erläutere ich im Livestream einige Projekte für die nächsten Wochen und Monate.

Man hört, sieht und streamt sich am Vormittag.

Wenn Führungskräfte zu Gartenzwergen schrumpfen #SocialCEO #NEO17x

spiesser

Im Autorengespräch mit Kerstin Hoffmann erörterte ich die Gründe für die Schwierigkeiten von Führungskräften, im Social Web aktiv zu werden. Bei Konzernen gibt es ja bekanntlich fast einen Totalausfall – mit ganz wenigen Ausnahmen. Kontrollverlust-Ängste spielen dabei eine Rolle, Unerfahrenheit beim Einsatz von digitalen Werkzeugen und die nicht totzukriegende Antwort, Social Media sei ein Zeitfresser.

Vielleicht liegen die Ursachen für die digitale Diätkost in den Vorstandsetagen tiefer. Wolf Lotter beleuchtet sie in seinem Prolog in der März-Ausgabe von brandeins:

„Alles bleibt, wie es ist, nur mit Internetanschluss.“

Dafür steht auch das elende Kürzel 4.0. Leerformel-Geschwätz zur Systemerhaltung – „ein Spießercode“, so Lotter:

„Der Wissensarbeiter wacht in einem Unternehmen und in einem Staat auf, der für die Fabrikgesellschaft entwickelt wurde, und Parteien und Institutionen, die im Schatten des Schornsteins erdacht wurden, erklären ihm die Welt.“

Fast überall trifft man auf „Vorgesetzte“, die eigentlich viel weniger wissen als ihre Mitarbeiter, ihnen aber qua Amt ständig sagen, wo es langgeht. So zitiert Lotter den IG-Metall-Berater und Informatiker Ulrich Klotz. Was von oben kommt, sind häufig hohle Befehle einer Positionselite, die ohne Positionen zu kleinbürgerlichen Gestalten schrumpfen. Zu bewundern an gescheiterten Heroen des Managements wie Martin Winterkorn oder Thomas Middelhoff. Als Symbol dieser aalglatten Ikonen rhetorischer Nichtigkeit sehe ich Johann Holtrop, die Hauptfigur im gleichnamigen Roman von Rainald Goetz. Das Werk ist ein erschreckendes Panoptikum der Wirtschaftselite. Holtrop ist auswechselbar. Ein Schnösel und Wichtigtuer, der sich mit abgedroschenen Plattitüden durchs Leben boxt. Er erzählt überall zusammengelesenes, letztlich nur nachgeplappertes Zeug. „Holtrop selbst merkte nicht, wem er was nachplapperte, wo er sich bediente und von wem er was übernommen oder gestohlen hatte“ , so Goetz.

Jämmerliche Söldner meiden die Nahbarkeit

Durch diese Defizite entstand die besondere mimetische Energie, „die Holtrop das von außen anverwandelte, was ihm fehlte.“ Er implantierte der Außenwelt seine Ideen, indem er sie kopierte und zugleich so manipulierte, dass sie seine Ideen für ihre eigenen hielten – ein begnadeter Blender. Und diese Blender haben es schwer, sich offen und nahbar im Social Web zu bewegen. Es sind jämmerliche Söldner, die der Schweizer Publizist Frank A. Meyer so herrlich aufs Korn nimmt.

„Sie verfügen nicht über Produktionsmittel, sie stehen nicht mit eigenem Kapital in der Verantwortung, ihre gesellschaftliche Position entspricht der von Kleinbürgern: nicht unten, aber auch nicht wirklich oben.“

Unkultivierte Typen und neureiche VIPs, die ohne Positionen wieder zu Gartenzwergen schrumpfen. So eine neofeudal gestimmte Luxusclique, die ihre Kinder in der Potsdamer Luxus-Kita „Villa Ritz“ für eine Monatspauschale von mindestens 1.000 Euro (ein Schnäppchen) unterbringt, muss sich abschotten.

„Wer sich global wie lokal so behütet, so getrennt vor der wirklichen Wirklichkeit durch den eigenen Lebensfilm bewegt, dem fehlt die Lust am Engagement für die ferngerückte Gemeinschaft“, schreibt Meyer.

Deshalb ist die Suche nach den Social-CEOs in der Deutschland AG auch sinnlos. Das passt nicht zum Mindset der Teleprompter-Topmanager. Ausführlich in meiner Netzpiloten-Kolumne nachzulesen.

Die neureichen Vulgärkapitalisten wollen wir bei unserem nächsten netzökonomischen Käsekuchen-Diskurs thematisieren. Am Freitag, 24. März, um 16 Uhr in Bonn-Duisdorf. Open Space-Prinzip – jeder kann mitmachen. Anmeldungen über die Facebook-Eventseite.

Über die Vermögenden in Deutschland sollten wir uns wirklich keine Sorgen machen.

Tröstlich: „Wir verstehen soziale Medien immer noch nicht wirklich“

Narrative Ökonomie und digitale Vulgär-Kapitalisten in Jungunternehmer-Pornoheften

Passt irgendwie zum Thema
Passt irgendwie zum Thema

Stichworte meiner heutigen Kolumne für die Netzpiloten – erscheint im Laufe des Tages:

Narrative Simulationen von digitaler Rebellion – Wie Erzählungen die Ökonomie umformen – Schumpeter war in Bonn weiter – Wirtschaftsordnung und mentale Verfassung der Gesellschaft – Hipster-Scheiß mit Ausbeutungsabsichten – Illusion von Freiheit und Selbstbestimmung – Jungunternehmer-Pornohefte feiern Vulgärkapitalisten.

Auf Facebook habe ich das Thema gestern schon angerissen. Im März würde ich dazu gerne eine netzökonomische Käsekuchen-Runde machen. Habt Ihr Interesse? Dann macht mal Terminvorschläge.