Lobo statt Zetsche: Warum der Daimler-Chef ein schlechter Ratgeber für die vernetzte Ökonomie ist

Neuerfindung des Systems "Auto"
Neuerfindung des Systems „Auto“

Mehr als drei Viertel der deutschen mittelständischen Unternehmen sehen zwar eine rasante digitale Transformation der Wirtschaft und erkennen, dass ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit ohne zunehmende Digitalisierung bedroht ist. Aber nur bei jedem zweiten Unternehmen ist die Digitalisierung Bestandteil der eigenen Strategie. Für fast die Hälfte der Unternehmen spielt laut einer DZ Bank-Studie die Digitalisierung der Geschäftsprozesse derzeit noch gar keine oder nur eine geringe Rolle. Ich halte das sogar für eine konservative Einschätzung. Selbst deutsche Autokonzerne gehen recht lässig mit den Herausforderungen der digitalen Transformation um: So hat sich Daimler-Chef Dieter Zetsche in einem Interview zum Gerücht geäußert, Apple werde in das Automobilgeschäft einsteigen:

„… wir haben das Auto erfunden. Und Erfahrung ist in einem so komplexen Geschäft wie dem Automobilbau mitentscheidend.“

Das klingt nach einer Selbstsicherheit, die man auch als betriebsblinde Arroganz interpretieren könnte. Oder anders ausgedrückt: Die Geschäftserfolge der Vergangenheit wirken wie Denkfallen. Wer ausschließlich wie eine Hardware-Company denkt, verpasst neue Chancen, weil man ähnlich wie Best Buy versucht, die Neuentwicklung zu bremsen, indem man Störsender in den Verkaufsflächen installiert, anstatt wie in den Apple Stores neue Zahlverfahren per Handy einzuführen, um den vernetzten Kunden besser zu bedienen. Nachzulesen in meiner The European-Abhandlung.

Vernetzung, Plattformen und digitale Ökosysteme werden auch für Industriebetriebe immer wichtiger.

„Das kommende System Auto basiert auf einem vernetzten Betriebssystem über das Einzelfahrzeug hinaus, aus dem sich neue Produkte und Märkte ergeben. Uber wird mit rund 40 Milliarden Dollar bewertet (sechs Mal mehr als Lufthansa), weil es das Betriebssystem für den Transportmarkt plant. Viele Anwendungsfälle des Produkts Auto können mit der richtigen Plattform anders abgebildet werden als durch den schnöden Produktkauf. Egal, ob Uber oder ein Wettbewerber den Transportmarkt software-seitig aufessen“, so Sascha Lobo in seiner aktuellen Spiegel-Kolumne.

Branchenfremde Größen aus der digitalen Sphäre können sehr schnell in traditionelle Geschäfte eindringen und durcheinander wirbeln – das gilt für den Produktionssektor und Dienstleistungssektor gleichermaßen. So erleidet die Hotelwirtschaft zur Zeit schmerzhafte Umsatzeinbrüche durch Airbnb, der Zimmerbörse auf Speed, wie es Lobo formuliert:

„Airbnb bedeutet, dass man inzwischen im Internet übernachten kann. Zetsches Kommentare klingen, als hätte die Vorstandsvorsitzende einer Hotelkette vor Airbnb erklärt, dass sie Digitalkonzerne nicht ernsthaft bedrohen könnten. Weil die Hotelwirtschaft logistisch zu komplex für Anfänger sei.“

Arroganz, Selbstsicherheit und Ignoranz können sich die Firmenlenker der Deutschland AG nicht leisten. Wie das im Mittelstand geändert werden kann, diskutieren wir heute ab 16:30 Uhr in einem Live-Hangout als Vorbericht der diesjährigen Cebit-Mittelstandslounge in Halle 5, wo ich vom 16. bis 20. März als Moderator im Einsatz bin.

Gäste: Hannes Häfele von Oracle Deutschland, Hartwig von Saß vom Cebit-Presseteam, Rechtsanwalt Markus Nessler und Andreas Fischer vom G+F-Verlag.

Mitdiskutieren während der Liveübertragung über die Frage-Funktion der Google Plus-Eventseite oder via Twitter mit dem Hashtag #Mittelstandslounge

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Narrative und Symbole im Kampf gegen die NSA-Totalüberwachung: ichsagmal-Gespräch mit Felix Schwenzel

Ab 18 Uhr: Nach der Republica-Rede von Felix Schwenzel möchte ich mit ihm neue Narrative und Symbole im Kampf gegen die NSA-Totalüberwachung sprechen. Diskussionsbeiträge und Fragen an Felix während der Livesendung bitte über die Frage-Antwort-Funktion von Hangout on Air posten.

Hier die Republica-Rede von Felix in Kurzform 🙂

Und der wichtigste Punkt der Rede:

Man hört und sieht sich heute Abend.

NSA-Schnüffler und das Hans-Wurst-Prinzip – Symbolkraft für den Widerstand gesucht

Internet zurückerobern
Internet zurückerobern

Der NSA-Totalüberwachungsstaat hat uns das Netz entrissen und wir tun uns schwer, den Widerstand gegen die verdachtsunabhängige und freiheitsfeindliche Datenspionage zu organisieren. Sascha Lobo und Felix Schwenzel brachten das in ihren Republica-Vorträgen deutlich zum Ausdruck. Der Funke des politischen Widerstands springt nicht über, obwohl wir im Westen gerade eine „Entkernung“ unseres Staatsmodell miterleben:

„Freier Bürger bedeutet heute gefährlicher Bürger – er könnte ja etwas aushecken“, so die Schriftstellerin Juli Zeh.

Die Überwachung und Sammlung von Daten sei nur der erste Schritt bei der Demontage von Freiheitsrechten. Durch Snowden ist klar geworden, dass Geheimdienste von der Hybris beseelt sind, menschliches Verhalten mit den Mitteln der Wahrscheinlichkeitsrechnung vorherzusagen. Profiling mit Algorithmen. Aber was passiert, so Zeh, wenn ein Algorithmus prognostiziert, dass ein bestimmter Bürger mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent straffällig werde – also das Szenario aus dem Kinofilm „Minority Report“ eintritt?

Was machen wir dann?

„Halten wir ihn von der Straftat ab, landen wir in einer Präventiv-Gesellschaft und unterwerfen uns den Rechenergebnissen von Maschinen“, warnt Zeh.

Trotz der Enthüllungen von Snowden ist es dennoch für die Zivilgesellschaft schwierig, das Bedrohungsszenario zu riechen, zu sehen und anzufassen.

„Wir wissen nicht, was wir dagegen tun können und vor allem gegen wen oder was wir kämpfen sollen. Wir wissen nicht, wie wir aus dem Schlamassel wieder rauskommen sollen“, sagt Felix Schwenzel.

Druck auf die politischen Führungskräfte zu machen und von Staaten eine Umkehr zu erhoffen, sei dabei wohl der falsche Weg. Felix bringt deshalb „Sog statt Druck“ ins Spiel. Und noch wichtiger, er hat Beispiele vorgetragen, in denen der Staat durch Proteste in die Knie gezwungen werden kann, auch wenn es eine weit verbreitete Mir-doch-egal-oder-ich-hab-nichts-zu-verbergen-Haltung gibt. Es geht um Symbolkraft und Personalisierung oder besser gesagt, persönliche Betroffenheit. Felix zeigte in Berlin eine Aufnahme vom 3. Mai 1963.

Symbolkraft
Symbolkraft

„Viele sind der Meinung, dass die Proteste in Birmingham und vor allem dieses Bild die entscheidende Wende im Kampf gegen die Rassentrennung brachte….Zuvor hatte Martin Luther King und seine Bewegung neun Monate vergeblich versucht, in Albany, Georgia gegen die Rassentrennung zu protestieren — ohne nennenswerte Erfolge. Vor allem, weil der Polizeichef es verstand, (fotogene) Gewalt beim Umgang mit den Protestierenden zu vermeiden….Das Bild vom 3. Mai 1963 rief so starke Reaktionen hervor, dass es nicht nur eine profunde Wirkung auf die Welt ausserhalb von Birmingham hatte, sondern auch die Reihen hinter Martin Luther King schloss. Dessen Art, die Proteste zu planen und zu führen, war zuvor in der schwarzen Community heftig umstritten.“

Uns fehlen genau diese Narrative und Symbole, die sich als Projektion für die Zivilgesellschaft eignen.

Um das zu erreichen, sollte man das Spiel des „Gegners“ kennen und ihn mit seinen eignen Waffen schlagen. Durch Provokation, Witz, Intelligenz und die Anwendung von List. Wie bei der Demontage von Senator McCarthy, der von dem TV-Journalisten Edward R. Murrow als kleinbürgerliches, reaktionäres, demagogisches und niederträchtiges Arschloch entlarvt wurde.

Hans Würstchen der NSA
Hans Würstchen der NSA

Ähnliches ist Greenwald/Ohanian in der Debatte mit Hayden/Dershowitz gelungen, wo die NSA-Gichtlinge als kümmerliche Idioten rüberkommen.

Wie könnten neue Narrative aussehen? Welche Ideen habt Ihr? Was haltet Ihr von den Anregungen, die Lobo und Schwenzel auf der Republica lieferten?

Würde ich gerne in meiner The European-Kolumne am Mittwoch aufgreifen. Hangout-Interviews könnte ich morgen (also am Montag) machen. Meldet Euch.

Siehe auch:

re:publica 2014 – Deutschland sucht das Supernarrativ.

Literaturlesung: NSA-Spähfanatismus und das Mobilmachungsspiel der Sicherheitsgichtlinge #NSA #rp14 #NATO

Weckruf von Sascha Lobo auf der Republica
Weckruf von Sascha Lobo auf der Republica

Morgen geht meine Youtube-Literaturlesung nach meiner Berliner Republica-Exkursion weiter. Vorgestellt wird ein Buch, dass sehr schön die politischen Ablenkungsmanövern der USA dokumentiert, die auch beim NSA-Spähfanatismus („Spähaffäre“ ist viel zu harmlos, das hat Sascha Lobo richtig in seiner Republica-Rede analysiert) zum Tragen kommen. Beim Kampf gegen die Totalüberwachung ist es auch wichtig, das Spiel des „Gegners“ zu verstehen.

Siehe auch:

NATO sucht den Super-Gegner.

Der verdächtige Bürger.

Ich dachte, ich weiß, was mich auf der re:publica 2014 erwartet. Aber was dann passierte, hat mich umgehauen. WOW!

Streit um Edward Snowden: „Die Regierung versucht, uns für dumm zu verkaufen“

Die Sache mit der Netzgemeinde und der Politik.

Ahnungslos im Jammer-Modus: Von Gamification bis Facebook

Sind wir nicht alle Idioten?
Sind wir nicht alle Idioten?

Der deutsche Jammer-Michel beklagt sogar Phänomene, die man noch nicht einmal in Spurenelementen verorten kann, wie etwa die so genannte Gamification. So warnt ein emeritierter Volkswirtschaftsprofessor gegenüber der Computerwoche vorauseilend vor der Ausbeutungsgefahr, obwohl er sich nicht gerade als Experte für Computerspiele in der Vergangenheit hervorgetan hat. Das Bewusstsein von Ort und Zeit gehe beim Spiel verloren. Man stehe im Wettbewerb mit sich selbst: „Heute schaffe ich mehr als gestern.“ Von dieser verschärften Konkurrenz profitiere in erster Linie der Arbeitgeber. Peng. Ende. Aus.

Der Schlaumeier-Michel hat sein Urteil gesprochen – als Blindfisch der Gaming-Szene. Dabei geht es genau um das Gegenteil. „

Was die so genannten Experten wie der VWL-Professor von sich geben, ist eigentlich ein trauriger Indikator für die Lage in Deutschland. Es geht bei Gamification eben nicht darum, noch mehr aus den Mitarbeitern herauszuholen oder Zockergefühle für einen sechzehnstündigen Arbeitstag zu wecken. Es geht darum, Unternehmen besser zu machen im Umgang mit Mitarbeitern und Kunden. Es soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem man gerne arbeitet“, erläutert der Gaming-Experte Christoph Deeg http://www.christoph-deeg.de im Interview mit Bloggercamp.tv.

Gamification könne dumme Chefs oder ausbeuterische Unternehmen nicht ändern. Bei solchen Verhältnissen werde es aber auch nicht gelingen, Gamification in die Organisation zu tragen und zu verankern.

„Auch mit den Bonitätsmodellen ist es nicht möglich, Leute wirklich zu motivieren, wenn der Laden autoritär und schlecht geführt wird. Wenn Führungskräfte Gaming einsetzen und sich dennoch als unangreifbare Gottheiten in Szene setzen, sollte ihnen klar sein, was am Ende eines Computerspiels lauert. Da kommt der große Endgegner“, bemerkt Deeg.

Es gehe nicht um den Einsatz irgendwelcher Tools oder Web-Anwendungen. Es gehe um die Unternehmenskultur, die sich fundamental ändern müsse.

„Wer mit Computerspielen sozialisiert wurde, was bei vielen IT-Nachwuchskräften der Fall ist, der erkennt sehr schnell, ob Gamification nur als Blendwerk bei der Mitarbeiterführung eingesetzt wird. Das wird sich auf die Rekrutierung von talentierten Fachleuten eher negativ auswirken“, meint IT-Personalexperte Karsten Berge von SearchConsult.

Ähnliches gilt übrigens auch für Aktivitäten im Social Web. Sie bringen die unternehmensinternen Probleme erst so richtig ans Tageslicht. Wer sich öffentlich zum Dialog bekennt, ihn aber im Umgang mit Kunden oder Mitarbeitern ignoriert, zählt schnell zum Fallobst des Netzes. Ausführlich nachzulesen in meiner The European-Kolumne.

In die Kategorie der ahnungslosen Jammerlappen, die sich stolz als Netzverächter in Szene setzen, reiht sich auch der von Sascha Lobo karikierte Schriftsteller Günter Grass ein – Meister der Besserhalbwisserei.

So hat sich Grass wenig originell über den Facebook-Freundesbegriff echauffiert.

„Von diesem ‚Scheißdreck‘ hat Grass, nur unwesentlich abgerundet, null Kommanichts je selbst erfahren, betrachtet, analysiert. Es komplettiert sich das Bild eines Mannes, dessen hartes Urteil sich allein aus seinem weichen Bauchgefühl speist. Der also nicht bereit ist, einen anderen Maßstab zu akzeptieren als seinen – ein evidenzaverser Ichling. Und, wie immer wieder zu erwähnen ist, ein Großmoralist gegen das Vergessen, der leider, leider die eigenen moralischen Untiefen Nobelpreis-strategisch über Jahrzehnte vergessen hatte.“

Und ob der von Lobo so gelobte Botho Strauss es wirklich in seiner Gegenwartsanalyse besser macht, muss ich selbst erst einmal erlesen – allerdings in der ausführlichen Variante „Lichter des Toren – Der Idiot und seine Zeit“.

Google Glass und die German Angst: Mit dem dritten Auge sieht man besser #rp13

republica-Feldexperiment

Bei technischen Innovationen gründen wir in Deutschland erst einmal Kommissionen, Arbeitskreise und wissenschaftliche Initiativen zur Technikfolgen-Abschätzung. So auch bei Google Glass. Was da so alles auf uns zukommt: Ständige Überwachung durch Brillenträger. Selbst beim Nerd-Klassentreffen namens re:publica gab es solche Reflexe, wie das Feldexperiment von Hannes Schleeh unter Beweis stellte.

„Er war das gefragteste Fotomotiv der re:publica und Gesprächsthema, wo er auftauchte: ‚Da ist einer mit der Google Glass!‘ Doch wer Hannes Schleeh ansprach, erfuhr die Wahrheit von ihm: Das Erlebnis ist unbezahlbar, die Brille aus dem 3D-Drucker hat 25 Euro gekostet“, schreibt die Rhein-Zeitung und führte mit Hannes ein Interview über seine Erfahrungen, drei Tage mit diesem Gerät in Berlin durch die Gegend zu laufen.

Müssen wir uns auf ein neues Spionage-Gadget einstellen und rechtzeitig über die alarmististischen Staats-Datenschützer neue Bollwerke zum Schutz der Privatsphäre errichten?

Hobby-Spione können sich im Online-Handel schon jetzt wesentlich wirksamer mit allen möglichen Geräten aufrüsten, um unbemerkt andere Menschen zu beobachten. Vom Schlüsselanhänger mit Camcorder, über SpyCam-Kugelschreiber bis zum Feuerzeug mit Webcam ist alles dabei und niemand scheint sich so richtig darüber zu echauffieren.

Taucht in einem Produktnamen das Wort „Google“ auf, brennen in der öffentlichen Debatte schnell die Sicherungen durch. Insofern hat Sascha Lobo in seiner Spiegel Online-Kolumne sicherlich recht, wenn er Google vorwirft, nicht genügend über die Wirkung von Google Glass zu diskutieren.

„Die technosoziale Faszination ist so groß, dass der Verkauf selbst kaum mehr als eine Preisfrage sein wird. Google Glass braucht kein Marketing, sondern Aufklärung.“

Im April 2012 stellte Google den Prototyp „Project Glass“ vor. Eine Brille mit eingebautem Display über einem Auge, das Informationen übermittelt, über gesprochene Kommandos Nachrichten verwaltet und über eine eingebaute Kamera Bilder und Videos aufnehmen kann.

„In Zukunft wird die Zusammenstellung von tragbarer Technologie, Augmented Reality und P2P eine Kombination aus Sinneseindrücken, Information und sicherer Kommunikation bieten und einige nützliche Geräte hervorbringen“, schreiben Google Chairman Eric Schmidt und Google Ideas-Direktor Jared Cohen in ihrem Buch „Die Vernetzung der Welt“.

Das Schlagwort Augmented Reality bezeichnet die Verschmelzung der Welten, der digitalen mit der nichtdigitalen, so Lobo:

„Es handelt sich dabei um eine derzeit dramatisch unterschätzte Spielart der Technologie – insbesondere, was die Diskussion um die Wirkung angeht. Augmented Reality steht nämlich von außen betrachtet für das Gefühl, dem Internet nicht mehr ausweichen zu können, wenn man den Rechner zuklappt.“

Und Frank Schirrmacher wird wahrscheinlich der Erste sein, der für die kulturpessimistische Debatte das entsprechende Buch liefert. Das wäre schade. Selbst in den Ausführungen von Lobo taucht nicht ein einziges Beispiel auf, um die Sinnhaftigkeit bei der Kombination von realen und digitalen Wahrnehmungen zu untermauern.

Etwa bei Ferndiagnosen. Über das dritte Auge kann ein Tierarzt kontaktiert werden und einem Bauern, der mit der Netz-Brille das Tier untersucht, erste Hinweise über das Krankheitsbild geben.

Bei der Analyse eines Tatorts folgt das dritte Auge dem Sichtfeld des Inspekteurs und fängt Informationen ein, die dem Betrachter vielleicht gar nicht so richtig aufgefallen sind. Phänomen: Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Zudem können die Filmaufnahmen live übertragen und von weiteren Inspekteuren am Bildschirm verfolgt werden. Auch die nachträgliche Bearbeitung der Aufzeichnungen ergänzt die eigenen Sinneseindrücke, die von Störquellen beeinträchtigt sein können.

Gleiches gilt für die Wartung von Flugzeugen. Mit dem dritten Auge – gepaart mit Sprachsteuerung – hat man die Hände frei, muss nicht ständig seine Arbeit wegen Schreibarbeiten unterbrechen, protokolliert über Sprache die Arbeitsschritte und reduziert die Fehlerquellen.

In Kombination mit Minicomputer, die man als ständige Begleiter mit sich führt, werde die Sprachsteuerung erst voll zur Wirkung kommen, so die Überzeugung von Mind Business-Unternehmensberater und Smart Service-Blogger Bernhard Steimel:

„Erst dann kann man von einem elektronischen Assistenten sprechen, der meinen Alltag erleichtert, mich vor der Informationsüberflutung bewahrt und sich auf meine Bedürfnisse einstellt.“

Schon vor einigen Jahren entwickelte der Grazer Informatikprofessor und Science Fiction-Autor Hermann Maurer interessante Szenarien für Brillen, die mit Mikrofon, Kamera, Stereoton und GPS-System ausgestattet sind. Weitere Sensoren ermitteln die Kopfposition des Brillenträgers, inklusive Blickrichtung und Kopfneigung, so dass der Minicomputer stets weiß, wohin der Benutzer gerade sieht. Der „Brillen PC“ kombiniert Mobiltelefon, Fotoapparat sowie Videokamera und ist ständig mit dem Internet verbunden. Die Eingabe von Informationen über Tastatur und Mausklicks wird ersetzt durch Sprach- und Gestenerkennung.

Beim wearable computing geht es weniger darum, medienwirksame Cyborg-Phantasien oder Jacken mit eingebautem MP3-Player zu realisieren, sondern langfristig dem Menschen in persönlicher Weise zu dienen: Seinen Gesundheitszustand zu überwachen, seine Sinne zu schärfen und ihn mit Informationen zu versorgen.

Wer über die Risiken spricht, sollte also über den Nutzen nicht schweigen. Ich werde das Thema in den nächsten Wochen vertiefen: In meinen Kolumnen, in Video-Interviews und gemeinsam mit Hannes Schleeh in Bloggercamp-Hangout-Fachgesprächen. Dabei werden wir natürlich auch kritisch reflektieren, ob hier ein neuer Kulturkampf schlummert. Wer Interesse daran hat, sollte sich bei mir melden.

Auf der re:publica dominierten übrigens in der Begegnung mit Hannes Schleeh die positiven Reaktionen 🙂

Siehe auch:

Das Google Glass Experiment auf der re:publica #rpstory13

Telcos als „Smart Innovator“: Witzischkeit kennt keine Grenzen….

Fasse Dich kurz!

Die rasant steigende Nachfrage nach Datenapplikationen zwingt die Netzbetreiber zu ständigen Investitionen beim Netzwerkausbau.

„Das drückt weiter auf die Marge. Schließlich erfordern sowohl feste als auch mobile Netze permanente Bandbreitenerweiterungen“, sagte Roman Friedrich von Booz vor drei Jahren.

Hier werde das Dilemma der Netzbetreiber besonders deutlich: Während die Umsätze bei stetigem Investitionsbedarf stagnieren, fahren marktfremde Player wie Apple die Gewinne ein.

„Die klassische TK-Branche gerät immer stärker in eine prekäre Situation. Wenn sie nicht weiter angestammtes Terrain verlieren will, muss sie jetzt konsequent in Innovationen, Inhalte und neue Geschäftsmodelle investieren„, so das Fazit von Friedrich.

Die Agenda für Netzbetreiber sei klar. Sie müssten an der App-Welle partizipieren. Die Zahl der App-Downloads werde weltweit in den nächsten fünf Jahren von 1,4 Milliarden auf rund 19 Milliarden steigen. Dieses Volumen bringe den Anbietern einen App-Umsatz von 17 Milliarden Euro ein. Zudem sollten Netzbetreiber über die Vermarktung eigener mobiler Werbeformen nachdenken und ihre Aktivitäten im Videogeschäft ausbauen. Notwendig seien zudem konvergente Betreibermodelle, eine radikale Kostenreduzierung und die Entwicklung zum „Smart Innovator“.

Und was ist von diesen Hausaufgaben realisiert worden? Was sagt Roman Friedrich zur aktuellen DSL-Tarifpolitik der Telekom?

Warum werden wir über die Telekom keinen Breitbandausbau erleben? Alles nachzulesen in meiner morgigen Kolumne für das Debattenmagazin „The European“. Tenor meines Beitrages: Neue Langsamkeit oder geistig-moralische Netzwende: Über die Drosselpolitik der Telekom.

Inspiriert durch: „Im Land, dessen großer Buchbestseller 2012 ‚Digitale Demenz’ hieß, fehlt schmerzhaft das Klima pro Vernetzung, um eine geistig-moralische Netzwende hinzulegen“, meint Sascha Lobo.

Siehe auch:

Das Ende des Internets, wie wir es kennen.

Sofortheit, wenn und wann ich es will #bloggercamp

Lobo im Aufzeichnungsmodus

Sascha Lobo hat in seiner heutigen Kolumne mit dem Herumgejammer über das Bedürfnis der Internet-Nutzer nach sofortiger Befriedigung aufgeräumt:

„Obwohl Sofortheit und Echtzeit in den sozialen Medien so allgegenwärtig scheinen, lässt sich eine Abkehr von Instantmedien beobachten: Die klassische synchrone Sofortkommunikation Telefonat etwa wird unwichtiger. Stattdessen sind chatartige Kommunikationsformen nach vorn gerückt. Das zentrale Merkmal des Chats ist, dass man sowohl synchron kommunizieren kann wie auch asynchron. Wann man auf eine Nachricht reagiert, ist frei verschiebbar, von unmittelbar sofort bis zum Tag der BERöffnung.“

Die oft kritisierte Beschleunigung, die Informationsflut, die damit einhergehende Ungeduld, die digitale Hektik, die gesamte Netzkultur der Sofortness, sei als Angebot und nicht als Verpflichtung zu betrachten.

„Das aus Sicht der Merkelartigen etwas verstörende Alles,Immer, Sofort bedeutet nicht Reizüberflutung in Echtzeit rund um die Uhr. Sondern nur die jederzeitige Möglichkeit dazu. In der Zwischenzeit kann man rumliegen und das blitzschnelle Twitter Twitter sein lassen. Echtzeit entpuppt sich als leicht irreführender Begriff, zum besseren Verständnis müsste es Wunschzeit heißen.“

Bei der synchronen Sofortkommunkation habe ich diese Wahlfreiheit nicht. Deshalb nerven ja auch Telefonate. Die Erwartungshaltung des Anrufers ist die sofortige Reaktion des Angerufenen. Versucht jemand mich auf dem Festnetz anzurufen und ich gehe nicht ran, weil ich gerade schreibe oder recherchiere oder mich aufs Ohr gelegt habe, ertönt danach sofort ein Anruf auf meinem Mobilfunkgerät. Ignoriere ich auch diesen Anruf, bleibt als nervende Mahnung dann noch eine hektische Ansage auf dem Anrufbeantworter übrig. Manchmal sogar doppelt. Das Telefon ist ein hektisches Unterbrecher-Medium – im Gegensatz zum Social Web.

Das gilt übrigens auch für die Unternehmenskommunikation.

„Im Social Web wird in einer breiteren Forumsform diskutiert. Es gibt kaum noch ein Interesse an einer Punkt-zu-Punkt-Kommunikation. Die asynchrone Kommunikation dominiert“, sagt Genesys-Manager Heinrich Welter.

Tradierte Hersteller und auch Hotline-Anbieter würden die Signale noch nicht richtig deuten. Das dürfte sich irgendwann rächen.

„Dabei sorgt die asynchrone Kommunikation für eine Entlastung der Service-Center. Agenten könnten parallel unterschiedliche Tätigkeiten ausführen, was über das Telefon nicht möglich ist. Auch die Qualität der Beratung steigert sich enorm. Auskünfte über Twitter sind fundierter, weil niemand eine Reaktion in Echtzeit erwartet. Durch den kleinen Zeitvorteil kann man viel besser auf die Ressourcen im Wissensmanagement zurückgreifen und personalisierte Auskünfte erteilen“, so die Erfahrung von Welter.

Ein asynchroner Nutzen entsteht auch beim Einsatz von Live-Übertragungen ins Internet über Dienste wie Hangout On Air:

„Im Unterschied zu einer profanen Videokonferenz liegen die Live-Hangouts als Youtube-Aufzeichnungen vor. Sie bieten unendliche Möglichkeiten der Zweitverwertung via Slideshare, Youtube, Blogs, Xing, Twitter und Co“, sagt Bloggercamp-Mitorganisator Hannes Schleeh.

Es ist also nicht so wild, wenn Ihr morgen unser Bloggercamp-Werkstattgespräch über das Un-Buch-Projekt „Die Streaming Revolution“ ab 18,30 Uhr versäumt. Danach die Aufzeichnung anschauen und eben nicht in Echtzeit kommentieren, sondern auf unseren Blogs oder auf Youtube. Wer dennoch live dabei ist, kann uns via Twitter Zwischenrufe schicken. Hashtag #bloggercamp

Unser Gesprächsgast ist übrigens Michael Dreusicke, Gründer und Geschäftsführer von PAUX Technologies. Man hört und sieht sich 🙂

Morgen früh erscheint übrigens noch eine The European-Kolumne von mir über das Thema „Die TV-Autonomen“. Da geht es natürlich um Videokommunikation.

Einfachheit statt Lötkolben: Ausblick auf das Blogger Camp im November #bc

Vielleicht ist die rein technikgetriebene Politik vieler Firmen eine der Hauptursachen für die Innovationsmisere in Deutschland. Warum hat Apple einen so großartigen Erfolg?

„Weil Steve Jobs von Anfang an Produkte auf den Markt brachte, die den Prinzipien der radikalen Vereinfachung entsprechen. Hier liegt auch die Ursache für den Streit mit den Computerfreaks und Ingenieuren, die sich fernab des Marktes einseitig für ihre technischen Obsessionen interessieren“, so Peter B. Záboji Präsident der European Entrepeneurship Foundation.„Wer so argumentiert, kann ja weiter an irgendwelchen Computern herum schrauben, den Lötkolben schwingen und nächtelang an neuen Programmen schreiben. Für den Massenmarkt taugt diese Geisteshaltung nicht“, weiß Záboji.

Andere Menschen seien froh, dass sich die Software und Hardware mittlerweile bedienen lassen, wie ein Kaffeeautomat – mit Ausnahme vielleicht von Kaffeevollautomaten ;-). Geräte wie die Tablet-PCs seien ein Indiz für die technische Reife, die man mittlerweile in der Branche für Informationstechnologie und Telekommunikation erreicht hat. Man könne sie wie normale Haushaltselektronik ohne technisches Verständnis nutzen. Steve Jobs war der perfekte vielleicht etwas zu perfektionistische Innovator, der permanent Technologien und Geschäftsmethoden auf den Kopf stellte und revolutionierte. Er kreierte nicht nur das Neue, sondern er organisierte es auch: Die ITK-Branche sei nur dann ein Schrittmacher für den Massenmarkt, wenn sie sich konsequent an dem Credo der Einfachheit orientiert, so Aastra-Deutschlandchef Jürgen Signer. Die Technologie werde immer komplexer – das dürfe aber nicht die Nutzerfreundlichkeit verschlechtern.

„Die einfache Bedienbarkeit der Systeme, die wir anbieten, ist das wichtigste Kaufkriterium unserer Geschäftskunden. Das gilt vor allem für die Installation und für das User Interface. Was sich unter der Haube abspielt, ist die Sache unserer Entwickler und darf den Anwender nicht belasten“, sagt Signer.

Leider ist das immer noch keine Selbstverständlichkeit. Jeder kann das in seinem Alltagsleben beobachten. Durch das Leben des Bloggers Sascha Lobo zieht sich ein roter Faden, und es ist kein schöner.

„Er taugt so gerade eben noch zum Kokettieren auf Partys, aber nur für ein paar Sekunden. Dann wird die Wirkung des Mitleids wieder vom Schmerz verdrängt. Dieser rote Faden ist das Scheitern am Gerät. Ein gerätebezogenes Lebensmotto von mir könnte sein: ,Hier stehe ich, ich kann nicht.‘ Und zwar weder so noch anders, sondern gar nicht“, schreibt Sascha Lobo in seiner Spiegel-Kolumne.

Vom Handy bis zum Kaffeevollautomaten habe er schon an fast jedem Apparat die abstrakte Nachrichtenformulierung „menschliches Versagen“ mit lebendigem Inhalt gefüllt.

„In beeindruckender Geschwindigkeit bin ich in der Lage herauszufinden, wie Dinge schon mal nicht funktionieren“, so Lobo.

Dabei sei er in technologischen Dingen doch überhaupt nicht unbegabt. Aber sein Wissen und Können in der direkten Konfrontation mit dem Gerät kommt ihm vor wie die funzlige Beleuchtung in einem ansonsten stockfinsteren Riesenlabyrinth.

„Schon Zentimeter außerhalb des Lichtkegels stoße ich im besten Fall auf massiven Widerstand. Der schlechteste Fall ist ein Fall ins Nichts: vor einem Apparat zu sitzen, der offensichtlich eingeschaltet ist, aber einfach nicht reagiert. Auf nichts. Gibt es überhaupt eine Steigerung der Verhöhnung, wenn eine unbelebte Maschine einen Menschen ignoriert“, fragt sich der Kolumnist von „Spiegel Online“.

Generalverdacht der Hersteller und die Dummheit des Benutzers

Beim Wechselspiel von Mensch und Gerät geht es um einen Wettstreit, bei dem nie eindeutig gesagt werden kann, wer eigentlich wem dient. Aber nicht nur Versagens-Ängste und die tägliche Plage im Umgang mit Geräten werden als schmerzliche Erfahrung der Moderne empfunden. Der Benutzer ist zudem einem Generalverdacht der Hersteller ausgesetzt. Er ist ein potenzieller Störenfried. Diese Botschaft vermittelt schon die Bedienungsanleitung und spätere Disputationen beim Umtausch der Ware. Der Benutzer verendet in einer „Zirkulation von Schuldzuweisungen und Unterstellungen“, wie es Jasmin Meerhoff in ihrem Buch „Read me! Eine Kultur- und Mediengeschichte der Bedienungsanleitung“ ausdrückt.

Schuldig ist nicht das Gerät, sondern der Benutzer, dieser Idiot. Die Über- und Unterordnung zwischen Gerät und Benutzer werden über zahlreiche Ge- und Verbote, Vorsichtsmaßnahmen und Hinweise zur Garantie zementiert. Das Ganze ist eine Demonstration der Macht und das Scheitern am Gerät soll uns in die Rolle der Demut pressen. Glücksmomente, oder Flow, wie es der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi bezeichnet, entstehen in dieser Konstellation nicht. Alle Bewegungsabläufe werden im Flowzustand in harmonischer Einheit durch Körper und Geist mühelos erledigt. Ob Kommunikationsdienste, Endgeräte oder Serviceprovider: Die Auswahl ist unüberschaubar, die Bedienung unübersichtlich und kompliziert.

Die echte Einfachheit

Bei Apple ist das eben nicht so. Das belegt auch die Steve-Jobs-Biografie von Walter Isaacson eindrucksvoll. So skizzierte Jobs 1983 auf der International Design Conference in Aspen seine Begeisterung für den Bauhaus-Stil.

„Wir wollen, dass unsere Hightech-Produkte auch so aussehen, und dafür bekommen sie ein Gehäuse mit klaren Linien. Sie werden kompakt sein, weiß und ansprechend, so wie die Elektronik von Braun.“ Wiederholt betonte er, wie klar und einfach die Apple-Produkte gestaltet sein würden. „Wir machen sie hell und rein und so, dass man sie gleich als Hightech-Geräte erkennt, anstelle dieses schweren industriellen Looks, schwarz und immer schwärzer, wie bei Sony.“

Das sei der Ansatz: sehr einfach, und man wolle das Niveau erreichen, wie es im Museum of Modern Art repräsentiert ist.

„Unser Managementstil, das Produktdesign, die Werbung, alles ist auf Einfachheit zugeschnitten, auf echte Einfachheit.“

Das Mantra von Apple blieb immer das der ersten Broschüre:

„Einfachheit ist die höchste Form der Raffinesse.“

Am wichtigsten sei der Design-Ansatz, dass alles unmittelbar einleuchtend ist. Das macht auch klar, warum Apple mit iPod, iPhone und iPad der Wegbereiter für das mobile Internet und die nächste Stufe der digitalen Revolution war und ist – im Gegensatz zu den Schwergewichten der Telekommunikation und der Informationstechnologie:

„Jobs befand sich immer an der Schnittstelle von Kultur und Technik“, schreibt Isaacson. „Am Ende vieler seiner Produktpräsentationen zeigte Jobs eine einfache Folie: das Bild eines Straßenschildes, das die Kreuzung der Straßen ‚Kunst‘ und ‚Technik‘ darstellte. Genau dort war sein Platz, und deswegen konnte er schon früh so etwas wie den digitalen Knotenpunkt entwerfen.“

Warum waren seine Konkurrenten dazu nicht in der Lage, die jetzt in Horden die Anwendungen sowie Produkte von Steve Jobs kopieren und sich über den Kundenkäfig von Apple mokieren?

Ein kleiner Auszug meines Beitrages für das Buch „Digitaler Dialog“. Hier die komplette Version als pdf-Datei.

Digitaler Dialog

Das Opus „Digitaler Dialog“ ist bei amazon bestellbar. Der erste Blog-Kommentator bekommt wieder ein Autorenexemplar von mir geschenkt.

Auf Vorschlag von Bernhard Steimel vom Beratungshaus FutureManagementGroup setzen wir das Thema „Einfachheit“ auf die Agenda unseres Blogger Camps am Mittwoch, den 28. November in der ersten Session von 18,30 bis 19,00 Uhr. In der Runde werden Design-Experten dabei sein und vielleicht auch ein Kritiker des täglichen Techno-Krieges nach dem Motto „Bin ich zu blöd oder liegt es an der Technik?“ Lutz Schumacher hat dazu gerade ein sehr lesenswertes Buch herausgebracht. Über die Themen des Blogger Camps am 24. Oktober habe ich ja schon einiges geschrieben.

Zu den neuen Apple-Produktgerüchten siehe: Gerüchte: iPad mini ohne Mobilfunk – neues iPad 3 mit weltweiter LTE-Unterstützung.