Tiefenschärfe vom Feinsten! Die Logitech ConferenceCam CC 3000e im Live-Test – Ihr könnt sie beim #StreamCamp14 probieren

So sieht sie aus, die Bildqualität der Logitech ConferenceCam CC 3000e
So sieht sie aus, die Bildqualität der Logitech ConferenceCam CC 3000e

Bloggercamp.tv-Kollege Hannes Schleeh hat die neue Logitech ConferenceCam CC 3000e für Testzwecke erhalten. Im Hangout on Air haben wir das Gerät schon mal fürs Livestreaming ausprobiert. Erster Eindruck: Eine beachtliche Bildqualität mit einer Tiefenschärfe, die man mit normalen Webcams bislang nicht erzielen konnte.

In meinem Heimstudio und bei Außenveranstaltungen setze ich ja in der Regel die BCC950 von Logitech ein, die mit einem Kugelkopf ausgerüstet ist und 180 Grad-Drehungen mit einer Fernsteuerung ermöglicht. Zoomen geht natürlich auch.

Kompaktes Live-Programm mit wenig Technik
Kompaktes Live-Programm mit wenig Technik

All das kann auch die CC 3000e in wesentlich besser Bildqualität. Auch die Audio-Einheit der Webcam überzeugt durch eine gute Tonqualität. Mit meinem Rode-Mic bin ich im heutigen Hangout nicht besser rübergekommen – schnief.

Für die externe und interne Videokommunikation ist die neue ConferenceCam eine sinnvolle Investition. Beim StreamCamp am 18. und 19. Oktober könnt Ihr die unterschiedlichen Webcams testen. Natürlich auch alle möglichen Varianten von USB-Mics, XLR-Mics (mit Mischpult) und Software. Ihr könnt übrigens auch mit der Technik, die wir zur Verfügung stellen, Formate durchspielen. Fan-TV, Experten-Gespräche, Stammtische, Außenreportagen, Firmen-Events, Podiumsdiskussionen. Bei unserem Barcamp geht es nicht nur um Technik und Software, sondern viel stärker um Inhalte und Anwendungsmöglichkeiten für Blogger, Unternehmen, Verbände, Vereine und Events. Technik betrachten wir nicht als Selbstzweck.

Wir hören und sehen uns dann beim StreamCamp in München.

Wie findet Ihr die neue Logitech?

Technikrevolutionen: Schaut doch einfach ins Kinderzimmer oder beim #StreamCamp14 vorbei

Von der Radiotheorie zum Livestreaming via Hangout on Air
Von der Radiotheorie zum Livestreaming via Hangout on Air

Für bewegte Bilder und für Audio steht das Handwerkszeug für den digitalen Autodidakten bereit, der heute ohne Ü-Wagen, ohne Ausbildung zum Kameramann oder zur Kamerafrau, ohne Kenntnisse von Ton und Licht sowie ohne schweres technisches Gerät Fernsehen und Hörfunk machen kann. Zu jeder Zeit, an jedem Ort. Erfüllen sich nicht die emanzipatorischen Utopien der Schriftsteller Bertolt Brecht und Hans-Magnus Enzensberger? Der Rundfunk wäre nach Meinung von Brecht der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen.

Der Rundfunk müsste demnach aus dem Lieferantentum herausgehen und den Hörer als Lieferanten organisieren. Seine Gedanken brachte Brecht zwischen 1927 und 1932 und bezogen sich natürlich „nur“ auf den Hörfunk. Er dachte an direkte Interaktion mittels Radio über ein funkbasiertes Telefonkonferenzsystem, das die Enträumlichung der Kommunikation möglich machen sollte und zwar live. Visionäre Gedanken in einer Zeit, wo man über Jedermann-Technologie für den Rundfunk noch nicht einmal in Ansätzen verfügte. Radio und später Fernsehen waren schon aus Kostengründen für Otto-Normalverbraucher unerschwinglich. Ganz abgesehen von den regulatorischen Restriktionen, denn auch das gute alte Radio war schon in den 20er- und 30er-Jahren gebühren- und genehmigungspflichtig. Hauptentscheidungsrecht über Programm, Technik und Wirtschaft besass die Deutsche Reichspost (!). Aber selbst im Jahr 1970, als Enzensberger seinen „Baukasten zu einer Theorie der Medien“ entwickelte, war man noch weit entfernt von den Bedingungen, die wir heute vorfinden.

Open Channel-Bewegung

Wie auch Brecht fordert er, dass die Distributionsapparate in Kommunikationsapparate umgewandelt werden. Dazu müssten alle Medien offenstehen. Jeder sollte die Möglichkeit haben, sich ungehindert zu informieren und auszutauschen. Und das gehe nur, wenn man die Trennung zwischen Produzenten und Rezipienten überwindet. Ob die dann produzierten Beiträge dem Gemeinwohl dienen, wie Enzensberger forderte, ist nicht die entscheidende Frage. Der Zugang zu Medien ist wichtiger. Insofern ist Widerspruch angesagt, wenn Medienwissenschaftler wie Joachim Paech die von Brecht und Enzensberger vertretenen Positionen als falsch werten, weil es für die Mehrheit nicht möglich sei, die Technik richtig zu bedienen. Wenn man sich anschaut, welchen Aufwand diverse TV-Piratensender in den 70er Jahren mit simpler Videorekorder-Technik treiben mussten, um über „Open Channel“ einige Häuser im eigenen Stadtviertel erreichen zu können, wird man den Unterschied zu den Optionen von Diensten wie Hangout on Air schnell erkennen. Damals reichte der Radius nur bis zu regionalen Initiativen, Protestaktionen und Nachbarschaftsfesten. Heute ist beides möglich: Jedermann-TV für die Nachbarschaft – also hyperlokale Formate, die beispielsweise der Marketingexperte Günter Greff für seinen neuen Heimatort Perinaldo in Ligurien plant – und Formate mit internationaler Ausrichtung. Mobil und stationär sind die Möglichkeiten zum Senden und Empfangen von Audio- und Videobeiträgen nahezu unbegrenzt.

Das bekommt auch das klassische Fernsehen zu spüren, nicht nur durch Dienste wie Hangout on Air.Mit Diensten wie Apple TV, Watchever, Netflix oder Amazon wird sich der Niedergang des linearen Fernsehprogramms verstärken. Das TV-Gerät wird wohl auch in Zukunft im Wohnzimmer stehen – also der Bildschirm. Die Inhalte bestimmen aber nicht mehr ARD, ZDF und Co., die Inhalte bestimmen die Zuschauer selber. Die TV-Macher sehen die Gefahr des Niedergangs bislang nicht: Ein Beispiel für Realitätsverdrängung lieferte beispielsweise ZDF-Sprecher Alexander Stock mit Blick auf die Original Channels von YouTube. Hierbei handelt es sich um werbefinanzierte und somit kostenfreie Spartenkanäle.

„Eine Wirkung auf den TV-Markt werden diese webbasierten Plattformangebote nicht haben. Dafür ist die Internetnutzung am TV-Gerät zu gering.“

Die Reaktion von ARD-Programmdirektor Volker Herres geht in die gleiche Richtung:

„Für uns sind neue Themenkanäle keine Konkurrenz. Das Erste werde seine Schwerpunkte anlässlich des Starts des Youtube-Programms nicht verändern.“

Diese Einschätzung könnte sich rächen:

Technikrevolutionen starten im Kinderzimmer

„Es ist besser, eine solche Herausforderung, die zu Beginn nur Teile des eigenen Geschäftsmodells gefährdet, früh anzunehmen und darauf zu reagieren. Denn gerade Werbekunden könnten an den zielgruppenspezifischeren Angeboten der YouTube-Channel einen großen Gefallen finden. Und jüngere Zielgruppen, die bereits heute regelmäßig Youtube nutzen, nehmen das Angebot gerne in Anspruch nehmen. Durch den individuellen Abruf verschiedener Clips kann man nicht nur ein individuelles Spartenprogramm erstellen. Es lässt sich sogar problemlos auf mobilen Geräten wie Handys und Tablet-PCs abrufen – und nicht nur bei Internet-tauglichen Smart-TVs. So besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass sich für immer mehr Nutzer das klassische Lean-Back-TV zu einem Lean-Forward-TV entwickelt. Und man hat den Eindruck, dass beitragsfinanzierten TV-Anstalten darauf nicht vorbereitet sind“, so Professor Ralf T. Kreutzer, Co-Autor des Buches „Digitaler Darwinismus – der (stille) Angriff auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Marke – Welche Macht Social Media wirklich innewohnt“.

StreamCamp Einblick
StreamCamp Einblick

Videokommunikation ist spätestens seit den Erfolgen von Diensten wie Skype oder Google-Hangout ein beherrschendes Thema für Beruf und Freizeit:

„Vor allem die Erfahrungen aus der privaten Nutzung übertragen sich auf die Wirtschaftswelt“, so die Erfahrung von Johannes Nowak, Produktmanager von Aastra, die sich auf Kommunikationstechnologie spezialisiert haben.

Wer wissen will, wie die Kommunikation von morgen aussieht, sollte vor allem einen Blick in die Kinderzimmer werfen oder beim StreamCamp14 vorbeischauen. Dagegen muten viele Büros heute noch altertümlich an. Aber auch das ändert sich. Ausführlich nachzulesen in: Live Streaming mit Hangout On Air: Techniken, Inhalte & Perspektiven für kreatives Web TV. Erscheint im Hanser Verlag http://www.amazon.de/Live-Streaming-mit-Hangout-Air/dp/3446440925/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1409229718&sr=8-1&keywords=Hangout+on+Air

Alle wichtigen Trends der Videokommunikation werden beim StreamCamp am 18. und 19. Oktober in München thematisiert. In Barcamp-Tradition zu niedrigen Preisen ohne Hochglanz-Gequatsche.

FINAAAAAALE fürs Livestreaming-Buch: Bloggercamp.tv-Sendung heute um 16 Uhr

Livestreaming Buchcover

Ob Deutschland bei der Fußball-WM in Brasilien ins Finale kommt, steht in den Sternen. Bislang hat noch nie eine europäische Mannschaft in Südamerika den Weltpokal gewonnen. Schlechtes Omen. Für unser Livestreaming-Buch gehen wir jetzt in die finale Phase. Hannes und haben sich jeweils zehn Kapitel vorgeknöpft, so dass wir auf rund 250 Seiten kommen mit allem, was mit über Jedermann-TV wissen muss. In unserer Nachmittagssendung gehen geben wir noch einmal einen Ausblick auf das Opus. Es erscheint im September und kann bei Amazon schon vorbestellt werden. Unten findet Ihr die Arbeitstitel der Kapitel, die wir geschrieben haben. Ich selbst werde über Pfingsten die letzten Ergänzungen machen und mein Skript Ende nächster Woche abliefern. Hannes hat wohl morgen seinen finalen Schreibtag. Wer noch etwas beitragen will, sollte sich schnell melden oder vielleicht sogar direkt in die heutige Sendung gehen – ist ein wenig kurzfristig, aber wir lieben Spontaneität.

Ich hätte dann noch am Donnerstag und Freitag die Möglichkeit, mit Euch Hangout on Air-Interviews zu führen. Einfach melden per Mail: gunnareriksohn@gmail.com.

Hier die Kapitel, die sich in der Schlussphase noch etwas verändern werden:

  1. Die TV-Autonomen kommen; Live-Übertragungen – Die Königsdisziplin des Fernsehens ist heute für Jeden machbar; Was braucht man heute um live zu streamen Equipment Technik Kosten; Auf was ist zu achten (Checkliste) Einstellungen; Die Sendung; Vorbereitung; Inhalt Dauer Dramaturgie; Abschnitte Opener / Jingle / Begrüßung / Diskussion / Abschluss Fazit / Hinweis auf die nächste Sendung – Orte.
  2. Jedermann-Fernsehen jenseits vom Massenmarkt; Jeder kann zum Sender werden – Nischen-Fernsehen statt Massenbespassung; Das Fernsehen braucht das Internet – Das Internet braucht das Fernsehen nicht; Zielgruppe Publikum; Bekanntmachung Werbung für die Sendung; Weniger ist mehr Die richtigenund wichtigen Zuschauer sind entscheidend Social Media TV nicht Massenwerbung mit Streuverlusten; Der Marketing Effekt Zuschauer fassen Vertrauen zu den Personen in der Sendung offen für Empfehlungen; Etablierung als Experte über Bewegtbild Höhere Glaubwürdigkeit und Professionalität durch Live-Charakter; Neue Formate – Experimente.

  3. Die besseren Talkshows – Gesprächskultur im Netz, Frische Gäste – frische Formate – Graswurzel-Talk-Kultur; bei Jauch und Co sitzen immer die selben Nasen; Abtesten der Gäste, ob die auch gut rüber kommen. Maulfaule sind kontraproduktiv

  4. Wie wir Kanzlerin Merkel besiegten – Livestreaming und der Rundfunkstaatsvertrag; Überkommene Gesetze – Analoger Rundfunkstaatsvertrag und das Neuland Internet;
    Wie uns in Deutschland föderale Strukturen und Gesetze ausbremsen; Gesetzeslage Rundfunkstaatsvertrag und das föderale Recht der Länder; Rechtliche Rahmenbedingungen und Grauzone; Fall Merkel und die Konsequenzen daraus

  5. Eine bewegende Bilderwelt: Von Gutenberg zur neuen Mündlichkeit im Netz; Streaming und Videos ersetzen und ergänzen lange Texte; YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine.

  6. Mobiler Journalismus mit Google Glass; Das Fernsehstudio in der Hosentasche oder auf der Nase; Das Smartphone ersetzt heute ein komplettes Fernsehstudio die Miniaturisierung schreitet voran; Wearable Devices wie die Google Glass werden die bunten Täfelchen ablösen und völlig neue Eindrücke von Ereignissen mit erleben lassen.

  7. Live-Drohnen: Bewegtbilder im Überflug; Miniaturisierung der Technik ermöglicht Live-Aufnahmen aus der Luft. Wie man mit wenig Geld eine Live-Übertragung in HD aus der Luft machen kann.

  8. Vom Ende der Hochglanz-Kommunikation: Warum Unternehmen eine erweiterte Medienkompetenz benötigen; Live ist glaubwürdiger – Kommunikation mit der Zielgruppe auf Augenhöhe
    Reisekosten sparen Pressekonfernzen via Hangout on Air.

  9. Über Kundenservice in Echtzeit; Service live und in Echtzeit – Zeigen statt erklären; Was einem Kunden hilft, können andere danach auch sehen. Live zeigen und dann zur Verfügung stellen.

  10. Ein Blick unter die Motorhaube: Wie Livestreaming funktioniert; Streaming-Technologie im Internet – Plattformen für Livestreaming.

  11. Vom Nutzen der synchronen und asynchronen Kommunikation; Live senden und gleichzeitig aufzeichnen – der Zuschauer entscheidet wann er konsumiert. Schneller kann man ein YouTube Video nicht erstellen. Vor- und Nachteile einer Live-Sendung in YouTube.

  12. Virtuelle Bierproben, Kuhstall-TV und andere Medien-Experimente; Ungewöhnliche Ideen und neue Medienformate – Was man alles daraus machen kann und könnte. Anregungen zu kreativem Nachdenken und Ausprobieren.

  13. Radiomacher auf Youtube; Der Ton bestimmt die Qualität – Live-Sendungen ohne Bild; Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wie wir auf die Idee kamen Live-Radio über YouTube zu machen.

  14. Yoga geht auch virtuell; Weiterbildung und How-To Sendungen zum Lernen und Nachmachen; Live-Helpouts oder wie man im Netz zum Spezialisten wird.

  15. Bolzplatzhelden als Fußball-Kommentatoren; Virtuelle Stammtische und Besprechungen – Wie man Mashups mit Livestreaming macht.

  16. Quick-and-dirty-Technik: Smartphone oder Ultrabook statt Ü-Wagen; Kleines und flexibles Equipment ermöglicht schnelle flexible Live-Formate
    Am Beispiel von AGRITECHNICA.TV erklärt wie man in 3 Tagen 20 Sendungen mit 40.000 Abrufen mit 2 Mann generiert.

  17. Das eigene Nachrichten-Studio Greenscreening mit einfachen Mitteln;Teure Technik mit Software ersetzen ermöglicht Fernsehstudio Atmosphäre; BoinxTV und Wirecast Bildmischer am iPad.

  18. Vorbereitung ist alles – Technikcheck für Teilnehmer; Rückkopplungen, Krachmacher, Dark Vaders und andere Live-Probleme; Was alles schief gehen kann, wenn man live sendet. Ausfall von Geräten und Internetverbindungen. Warum das Graswurzel-TV teuer wird, wenn der Anspruch an Ausfallsicherheit und Aussehen steigt.

  19. Den Zuschauer einbinden – Wie klassisches Fernsehen die neuen Möglichkeiten einsetzen kann; Rundshow, Huffington Post, Sarah Hill, Aktuelles Sportstudio.

  20. Live senden ist ein Handwerk – Deshalb gilt üben üben üben!

Man hört und sieht sich um 16 Uhr.

Fast jeder zweite Mittelständler setzt auf Videokommunikation: Benutzerfreundlichkeit ohne dicke Handbücher gefragt

Mein neuer Kamera-Assistent
Mein neuer Kamera-Assistent

Beim Einsatz von Kommunikationstechnologien dominieren mit 83 Prozent beim Mittelstand gegenwärtig Audiokonferenzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Frost & Sullivan, die im Auftrag des ITK-Spezialisten Aastra erstellt wurde. Zwei Drittel der befragten Unternehmen widmen sich der Integration von Handys und Smartphones in die Unternehmenskommunikation – im Fachjargon auch Fixed Mobile Convergence (FMC) genannt. 63 Prozent setzen auf Systemen, die den Status der Erreichbarkeit anzeigen. Knapp jede zweite Firma hat das Thema Videokommunikation auf der Agenda. Gefragt sind Systeme, die auf das Konto Einfachheit und Kosteneffizienz einzahlen.

Kosten, Produktivität und Erreichbarkeit

Nach Angaben der befragten Vertriebspartner ist es für 74 Prozent der mittelständischen Kunden am wichtigsten, die Kosten zu senken – beispielsweise indem geringere Handy- oder Reisekosten anfallen. Ungefähr auf dem gleichen Niveau steht die Steigerung der Produktivität. Die Erreichbarkeit der Mitarbeiter ist für 71 Prozent relevant – etwa für mobile Mitarbeiter oder beim Einsatz von Remote-Systemen. Die bessere Anbindung von Homeoffice-Mitarbeitern ist für jedes zweite Unternehmen wichtig.

Insgesamt setzen klein- und mittelständische Unternehmen auf die sanfte Migration von Kommunikationslösungen, die über das Internet Protokoll laufen, bestätigen die Analysten von Frost & Sullivan. Die Integration von neuen Technologien müsse reibungslos verlaufen und die Lizenzkosten sollten nicht aus dem Ruder laufen.

Besonders offen für Unified Communication & Collaboration-Technologien sind IT-Firmen mit 83 Prozent, gefolgt von Dienstleistungsunternehmen mit 65 Prozent, Finanzdienstleistern (54 Prozent) und Industrie (43 Prozent). Die geringste Durchdringungsrate weisen Bildungssektor (29 Prozent) und die Hotelbranche (20 Prozent) auf.

Benutzerfreundlichkeit ohne dicke Handbücher

Die einfache Bedienbarkeit der Systeme sieht Aastra-Deutschlandchef Jürgen Signer als das wichtigste Kaufkriterium der Geschäftskunden seines Unternehmens.

„Was sich unter der Haube abspielt, ist die Sache unserer Entwickler und darf den Anwender nicht belasten“, sagt Signer.

Man braucht deshalb Menschen, die sich in unterschiedlichen Welten bewegen können. Entsprechend wichtig sei das Design der Benutzeroberfläche. Einfachheit sei ein unschlagbares Verkaufsargument, bestätigt Marketing-Experte Günter Greff. Ausführlich im Smarter Service-Blog nachzulesen.

Wie man Videokommunikation via Livestreaming in der Unternehmenskommunikation einsetzen kann, ist Thema unserer Bloggercamp.tv-Sendung am nächsten Mittwoch:

Wer mit uns neue Webinar-Formate mal ausprobieren möchte mit neuen Diensten, Produkten, Projekten oder Service-Konzepten, sollte sich bei Hannes Schleeh oder mir melden.

Siehe auch:

ÜBER DIE KUNST DES DISTANZ-MANAGEMENTS.

Warum Unternehmen eine erweiterte Medienkompetenz benötigen und zum #StreamCamp14 kommen sollten.

Was wir beim Kölner #StreamCamp13 am Wochenende so alles vorhaben

Endlich ist StreamCamp-Zeit
Endlich ist StreamCamp-Zeit

So langsam steigt bei mir die Nervosität. Übermorgen geht es im Kölner Startplatz los mit dem ersten StreamCamp, das bislang zur Streaming-Technologie auf die Beine gestellt wurde. Beim Barcamp seid Ihr ja die Programmgestalter und stellt jeweils am Samstag und Sonntag im Session-Pitch Eure Ideen vor. Auch wir halten uns an diese Gepflogenheiten. In den vergangenen Wochen sind aber schon einige Themen von uns eingesammelt worden, um Euch Anregungen zu geben. Ihr habt die Qual der Wahl – an den URLs erkennt man ja das jeweilige Thema zum Herausfischen 😉

Preise:

http://schleeh.de/streamcamp-informationen-und-attraktive-preise-fuer-die-besten-sessions/

Themen:

http://ichsagmal.com/2013/11/13/webvideos-livstreaming-und-die-graswurzel-talkkultur-streamcamp13-grimme_akademie-videopunk/

http://streamcamp.de/livestreaming-statt-schwerfaellige-pressekonferenz-streamcamp13-bloggercamp-tv/

http://ichsagmal.com/2013/11/11/jedermann-tv-jenseits-vom-massenmarkt-mfmw-streamcamp13/

http://streamcamp.de/warum-unternehmen-eine-erweiterte-medienkompetenz-benoetigen-und-zum-streamcamp13-kommen-sollten/

http://ichsagmal.com/2013/11/08/best-of-livestreaming-streamcamp13-sessionvorschlag/

http://ichsagmal.com/2013/11/08/presskoter-und-tintenstrolche-audio-livestreaming-von-wortspielradio-beim-streamcamp13/

http://ichsagmal.com/2013/11/07/warum-wir-merkel-medienpolitisch-weiter-besiegen-mussen-sessionvorschlage-furs-streamcamp13/

http://ichsagmal.com/2013/11/06/echtzeitkommunikation-via-livestreaming-streamcamp13-vorschau-bloggercamp-tv/

http://ichsagmal.com/2013/11/06/autodidaktische-tv-produzenten-ein-blick-in-die-streaming-wundertute-bloggercamp-tv-streamcamp13/

http://ichsagmal.com/2013/11/04/barcamps-statt-hochglanz-gequatsche-uber-die-kalenderweisheiten-der-slipper-manager-streamcamp13/

http://ichsagmal.com/2013/10/30/digitaler-standstreifen-unterwegs-auf-unternehmens-autobahnen-im-schneckentempo-streamcamp13/

http://ichsagmal.com/2013/10/28/streamcamp13-als-experimentierlabor-fur-neue-kommunikationsformen/

http://ichsagmal.com/2013/10/21/technik-experimente-auf-dem-streamcamp13-in-koln-ruhrnalist/

http://ichsagmal.com/2013/10/03/digitale-flaschenpost-an-die-zukunft-jeder-ist-ein-fernsehsender-streamcamp13/

http://ichsagmal.com/2013/09/03/themen-furs-streamcamp13-twitch-tv-und-die-uberwacher-uberwachung/

http://ichsagmal.com/2013/09/02/hangout-on-air-hidden-champion-der-kommunikation-streamcamp13/

Und nicht zu vergessen. Es gibt noch Wochenend-Tickets für schlappe 20 Euro.

Bis zum Samstag 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

Livestreaming mit Bambuser #StreamCamp13 #djv_bo @ruhrnalist

Bambuser

Zur Vorbereitung des StreamCamps am 16. und 17. November sowie unseres morgigen Videoblogging-Workshops in Frankfurt probiere ich mal den Dienst Bambuser aus.

Die sehr spannende Session „Mobile Reporting“ beim Besser Online-Kongress des DJV wurde auf dieser Plattform via Kai Rüsberg live übertragen.

Und wir sind ja immer auf der Suche nach Möglichkeiten, ohne großen Aufwand Video live einzusetzen und auch die Aufzeichnung direkt nutzen zu können.

Bambuser kann man auch mobil nutzen und wohl auch das Livestreaming mobil starten – was noch wichtiger ist!

Hier der Test mit der Bambuser-App fürs iPhone. Total easy! Bin begeistert!

Und hier noch der Bambuser-Livestreaming-Test Teil 3 mit dem iPad und einem externen Mikro.

Moderatoren für virtuelle Gesprächsräume: Unternehmen brauchen Medien- und Inszenierungskompetenz

Bloggercamp.tv-Session mit dem Fraunhofer-Institut
Bloggercamp.tv-Session mit dem Fraunhofer-Institut

Zwei Drittel unserer Büroarbeitszeit bestehen aus Kommunikation – Gespräche mit Kollegen, Telefonate, Sitzungen, E-Mails, Berichte, Memos, Flurfunk und immer stärker auch Videokonferenzen.

„Das ist ein recht stabiler Wert, den wir in unseren Umfragen ermittelt haben. Und häufig entsteht der Vorwurf, dass man ja nicht nur kommunizieren, sondern auch ‚schaffen’ müsse. Dabei ist Kommunikation doch Arbeit und sollte technisch, organisatorisch und didaktisch professionalisiert werden“, fordert Dr. Josephine Hofmann vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation im Bloggercamp.tv-Interview.

Kommunikationskompetenz sei aber in fast allen Unternehmen und in der Management-Ausbildung ein eher unterbelichtetes Thema.

„Eine erweiterte Medien- und Inszenierungskompetenz wird nicht vermittelt. Das sollte aber die gleiche Relevanz bekommen wie die Technologie“, so die Erkenntnis von Hofmann.

Fraunhofer moniert die mangelhafte Schulung. Dieses Thema gehöre dringend auf die Agenda der Personalabteilungen. Man benötige jetzt vor allem ein Verständnis für visuelle Medien, um die Vorteile der Videokommunikation voll auszuspielen. In virtuellen Gesprächsräumen müsse anders moderiert werden. Hofmann spricht von virtuellen Führungsfähigkeiten in neuen Team-Konstellationen, die sich aus der Zusammenarbeit in einer virtualisierten Welt herauskristallisieren.

Bei der Videokommunikation könne über die Moderatoren-Rolle die Interaktion in Unternehmen beflügelt werden. Über E-Mail und Telefon dominiere die klassische Arbeitsteilung:

„Es ist sehr mühsam, über einen reinen Audiokanal zu diskutieren. Teilnehmer gehen auf Tauchstation, beschäftigen sich mit anderen Dingen oder sind genervt. Als Moderator hat man keine Chance, dagegen etwas zu machen oder auf die Stimmungslage einzugehen“, berichtet Hofmann von den Ergebnissen einer Vergleichsstudie ihres Instituts.

Am Ende benötige man eher wieder einen Kommando-Stil, um überhaupt Ergebnisse zu erzielen. Bei audiovisuellen Gesprächen sei das anders. Man komme zwar nicht schneller zu Arbeitsergebnissen, aber die Qualität ist wesentlich besser.

Als Hemmschuh für die Popularisierung der Videokommunikation sieht Hofmann die Fehler der Vergangenheit und die Reduktion der Vorteile auf die Einsparung von Reisekosten.

„Die Technik war schwerfällig, unzuverlässig und stand häufig nur in der obersten Chefetage, wo sich keiner hinwagte. Zudem war man froh, wenn ein IT-Mitarbeiter um die Ecke schaute, der das Ganze aktivieren und regeln konnte. Einen spontanen Einsatz gab es nicht. Systeme, die man nicht regelmäßig im Arbeitsalltag nutzt, setzen sich nicht durch“, sagt Hofmann.

Und diese Zeit sei noch gar nicht so lange her. Die Stabilität, Nutzerfreundlichkeit und Integrationsfähigkeit seien wichtig, um Videokommunikation am Arbeitsplatz zu etablieren. Auch die Belastung der Unternehmensnetze müsse geklärt werden, sonst scheitert man am Widerstand der CIOs.

Zu den Fraunhofer-Studienergebnissen siehe auch: Unternehmenskommunikation – Video schlägt Telefon und E-Mail.

Auf der Suche nach Einfachheit: Videokommunikation für den Mittelstand

Mit der Frage der Moderatorenrolle in virtuellen Gesprächsräumen sollte sich auch das StreamCamp beschäftigen – es geht eben nicht nur um Technologie!

Jetzt live: Video schlägt Telefon und E-Mail – Bloggercamp.tv-Diskussion mit dem Fraunhofer Institut

Heute senden wir die erste Session von Bloggercamp.tv ausnahmsweise mal nicht um 18:30 Uhr, sondern schon um 11 Uhr.

Gespräch mit Dr. Josephine Hofmann vom Fraunhofer-Institut über eine neue Studie zum Einsatz von Videokommunikation in Unternehmen.

Zwischenrufe via Twitter erwünscht! Hashtag

Ein Bild sagt mehr als skriptgesteuerte Telefon-Agenten #StreamCamp13

Service könnte so schön sein
Service könnte so schön sein

Ich habe ja die Alzheimer-Effekte beim Anruf einer Hotline hoch und runter beschrieben. Jeder hat sich wahrscheinlich schon über Anrufe bei irgendwelchen telefonischen Kundendienst-Angeboten geärgert. Kürzlich musste ich mal wieder bei einer Flughafen-Gesellschaft anklingeln. Es ging um die Inanspruchnahme eines Rollstuhls, da sich meine Liebste vor dem Abflug den Mittelfuß gebrochen und die Bänder verletzt hat. „So einen Service müssen Sie 48 Stunden vor dem Abflug anmelden“, sagte mir der Agent. Jetzt komme er nicht mehr ins System, da sei nichts zu machen. Jau. Gut gebrüllt Löwe. So eine Verletzung muss man halt einplanen und vorher anmelden, damit die optimierten Prozessabläufe eines Call Centers nicht durcheinander gebracht werden.

In etwas strengerem Ton machte ich dem „Service-Mitarbeiter“ klar, dass es sich um einen Notfall handeln würde und er nicht zur Tagesordnung übergehen kann. Bleibt man freundlich, läuft in der Regel gar nichts. Der Agent erwiderte, dass er das intern klären müsse. Ich solle mich etwas gedulden und landete in der Warteschleife mit ekelhafter Hotelfahrstuhl-Musik. Nach fünf Minuten bin ich dann aus der Leitung gefallen. Noch mal anrufen. Prompt lande ich wieder bei einem anderen Mitarbeiter – in diesem Fall eine recht unfreundliche Mitarbeiterin. Nach langem hin und her konnte ich die Dame überreden, am Flughafen anzurufen und die Angelegenheit zu klären – mittlerweile waren bestimmt so rund 20 Minuten vergangen. Und siehe da, es funktionierte. Aber eben nur mit der Brechstange und Wiederholungsschleifen, da die Fließband-Produktion eines Call Centers sehr vergesslich ist und mechanisch abläuft. Generell gilt: Im analogen Service dominiert das Dokument, die skriptgesteuerte Beantwortung von Kundenanfragen – abgeschottet von der Öffentlichkeit und unteilbar.

Im Digitalen dominiert der Dialog, nichts ist wirklich abgeschlossen oder unveränderlich. Service-Wissen wird geteilt, weiterverbreitet, überarbeitet und fortgeschrieben. Auch Call Center müssen also liquide werden – besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten und Diensten. Vernetzungsintelligenz ist gefragt, etwa durch Dialogangebote, die live über Dienste wie Hangout on Air übertragen werden. Die Videos sind schneller verfügbar und können direkt als Aufzeichnung via Youtube abgerufen werden.

Kein aufwändiges Schneiden, keine Ladezeiten – die perfekte Verschmelzung von synchroner und asynchroner Kommunikation zu geringen Kosten. Der Streaming-Dienst ist kostenlos und das technische Equipment liegt bei ein paar hundert Euro. Bei E-Bikes wird das schon praktiziert. Die Videos funktionieren besser als schriftliche Informationen, so die Erfahrungen des Videoexperten Andreas Graap von Webschorle, der Hangouts zu den Hidden Champions der Kommunikation zählt.

Auch wenn es um Installationen, Wartungen oder Hinweise zur Behebung eines Problems geht, sind Videos bei vielen Menschen die erste Wahl. Der Sohn vom Sohn greift nie zur Bedienungsanleitung. Er sucht erst einmal nach Videos, die ihm das bildhaft erläutern – also die How to-Schiene. Und weil er damit positive Erfahrungen macht, produziert Constantin hin und wieder selbst Tutorials.

Die Filme werden in der Regel von Kunden gemacht, die sich Expertisen zu einem Produkt angeeignet haben. Von den Unternehmen kommt da bislang wenig, bestätigt Graap. Sollte es hier eine Professionalisierung geben, dürften die Netzwerk-Effekte in der Kundenberatung noch stärker ausfallen – für die liebwertesten Hotline-Gichtlinge wird die Luft in den nächsten Jahren noch dünner. Ein Thema, das beim StreamCamp in Köln zur Sprache kommt.

Mehr dazu in meiner morgigen The European-Kolumne.

Unternehmenskommunikation: Video schlägt Telefon und E-Mail #Bloggercamp.tv

Vom Nutzen der Videokommunikation
Vom Nutzen der Videokommunikation

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wie viel „mehr“ könnten wir dann erst durch Bewegtbilder wie Videokommunikation transportieren?

„Obwohl heute große Datenmengen übertragen werden können, hat sich die Videokommunikation im Berufsalltag noch nicht durchsetzen können. Meiner Erfahrung nach steht bei der Einführung von Videokonferenzen meist immer noch das Einsparpotenzial bei Reisekosten klar im Vordergrund – weshalb die Technologie vor Jahren auch zunächst an der Unternehmensspitze Einzug hielt. Ein recht schnöder Grund, der potenzielle Mehrwerte wie Effektivität und Qualität der Kollaboration völlig vernachlässigt. Um herauszubekommen, ob Video- und Webkonferenzen tatsächlich auf breiter Basis eine Alternative zu anderen Formen der Fernkollaboration darstellt, also für eine echte Kosten- und Nutzenanalyse, haben wir genauer hingesehen. Und sind dieser Frage mit freundlicher Unterstützung von OmniJoin in einem Experiment nachgegangen“, erläutert Dr. Josephine Hofmann vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).

Dazu wurden Gruppenaufgaben sowie typische Probleme aus dem Arbeitsalltag entwickelt, die konvergierende Interessen und Konfliktpotenzial mit sich brachten: eine Budgetverteilung und eine Büroplanung.

„Unsere Vergleichsgruppen bearbeiteten dann jeweils eine Aufgabe mit Telefon und E-Mail und eine über die integrierte Plattform mit Video innerhalb einer festgesetzten Zeit und füllten im Anschluss einen Fragebogen aus“, so Hofmann.

In puncto Schnelligkeit konnte die Videokommunikation keine Vorteile vorweisen. Der Mehrwert liege in der Qualität und im Prozess – und in der Zufriedenheit mit dem Ergebnis. „Unsere Beobachtungen legen nahe, dass die Effekte von Videokollaboration eher ‚weiche‘ Effekte und daher eher über mehrere Meetings hinweg zum Tragen kommen“, sagt Hofmann.

70,2 Prozent der Teilnehmer gaben zu Protokoll, dass bei Einsatz von Videokonferenztechnik eine höhere Motivation und mehr Engagement in der Team-Diskussion zu verzeichnen war, da jeder Teilnehmer das gleiche Dokument vor Augen hatte und man sich im Gegensatz zu Telefonkonferenz und E-Mail gegenseitig sehen konnte.

59,6 Prozent der Teilnehmer sagten, dass die Visualisierung des Diskussionsobjekts und die Sichtbarkeit aller Teilnehmer eine offenere Diskussion gestattet – auch weil man sieht, wer sich zu Wort melden möchte.

Video macht locker
Video macht locker
73,9 Prozent der Teilnehmer vermerkten, dass die direkte und persönlichere Kommunikation via Video zu einer positiveren und damit entspannteren Arbeitsatmosphäre führte. Für Neun von zehn Probanden ist eine positive und entspannte Arbeitsatmosphäre essentiell, um komplexe Teamaufgaben bewältigen zu können.

Telefon und E-Mail schneiden bei diesem Kriterium schlecht ab. 81 Prozent der Studienteilnehmer vertreten die Meinung, dass mit diesen Instrumenten Aufgaben nur aufgeteilt, aber nicht gemeinsam gelöst werden. Mit der integrierten Plattform sei man gemeinsam zu einer Lösung gekommen.

„So lautete unsere Schlussfolgerung, dass die Zusammenführung von Video, Ton und gemeinsam bearbeiteten Dokumenten in der integrierten Kollaborationsplattform Teamarbeit als echten Gruppenprozess ermöglicht. Unterm Strich bedeutet das: die ‚um den Tisch‘ versammelte Intelligenz wird voll ausgeschöpft, Teilnehmer fühlen sich integriert und schalten darum auch nicht so schnell ab“, betont Hofmann.

Die Gespräche über Videokonferenzen seien natürlicher, auch non-verbale Signale können von Gesprächspartnern besser verarbeitet werden, die Moderation kann besser auf Gesprächswünsche, Wortmeldungen und Stimmungen eingehen.

„Wer schon einmal versucht hat, eine Telefonkonferenz mit mehr als drei Teilnehmern zu einem kontroversen Thema zu moderieren, weiß, wie anstrengend und eigentlich unmöglich es ist, eine befriedigende Interaktion zu erzielen. Hier erlaubt gerade der visuelle Kanal eine wesentlich bessere Gesprächssteuerung, die Meetingteilnehmer fühlen sich präsenter, können sich leichter einbringen und auch nicht so leicht zurückziehen. Durch die Möglichkeit, gemeinsam das gleiche Arbeitsdokument zu betrachten und zu bearbeiten, können Misserständnissen und Doppelarbeit vermieden werden“, resümiert Hofmann, die in der nächsten Woche, am 4. September in Bloggercamp.tv, die Studienergebnisse mit uns diskutieren wird. Allerdings nicht in den Abendstunden, wie gewohnt, sondern schon um 11 Uhr.

Auf dem StreamCamp im Kölner Startplatz am 16. und 17. November werden wir das aufgreifen. Das Thema beschäftigt uns schon eine Weile: Warum sich Videokommunikation erst jetzt in Unternehmen durchsetzt – Impulse setzen private Nutzer.

Vorteile ergeben sich ja nicht nur für die unternehmensinterne Zusammenarbeit. Auch die Kommunikation mit Kunden lässt sich verbessern. Statt skriptgesteuerte Fließband-Gespräche mit Hotline-Mitarbeitern zu führen, kann man im Video-Chat viel besser auf Probleme mit Technik und Fragen zu Diensten eingehen. Am Telefon ist es für Verbraucher schwieriger, Service-Anliegen präzise zu erläutern. Viel besser ist es, wenn er es in Wort und Bild zeigen kann. Aber da bewegt sich in der Service-Branche bislang wenig.

Also, liebe Innovatoren der Wirtschaft, kommt zum StreamCamp nach Köln und stellt Eure Systeme für die Videokommunikation mit Mitarbeitern und Kunden vor!

Siehe auch:

Warum sich Call Center in der Weisheit der Vielen verflüssigen #StreamCamp