Endlich Digital…und wer macht es jetzt? #NEO17x Session von @lietzkow

Professor Jörg Müller Lietzkow wird am ersten Tag der Next Economy Open live aus Paderborn in die Kölner #NEO17x Sendezentrale geschaltet.

Seine Thesen schon mal vorab, so könnt Ihr besser mitdiskutieren:

Statements: 1. Die Digitalisierung erfordert hohe spezialisierte Personalressourcen. Nur fehlt es leider im Rahmen der Ausbildung sowohl beruflich als auch in den Hochschulen an hinreichend gut ausgebildeten Expertinnen und Experten. Folge davon: Die Tools und Technologien sind vorhanden, die Human Ressourcen aber (noch) nicht. Wenn wir es aber nicht schaffen die Grundlagen schnell im Rahmen einer massiven Bildungsoffensive zu legen, wird der Personalengpass bald zum Bremsklotz der Bemühungen.

Statement 2: Nicht nur der Staat und die staatlichen Institutionen sind hier gefordert. Die Wirtschaft steckt im klassischen Gefangenendilemma… aber es geht weder um Strafen noch um Milchwerbung, sondern mal eben um die Zukunft der nationalen Wirtschaft. Nur wer heute breit investiert, kann morgen sicher sein, dass hinreichend viele qualifizierte junge Menschen ihre Zukunft im digitalen Deutschland suchen.

Statement 3: Die Bildungsinstitutionen sind zwar nicht überrollt worden, aber die Bürokratie und auch die Lethargie erweisen sich als Feinde der Innovationen in Lehre und Ausbildung. Es braucht eines bildungspolitischen Weckrufs, der auch nicht davor zurückschreckt, unbequeme Wahrheiten anzusprechen und die Komfortzone des eigenen Elfenbeinturms in Frage zu stellen.

Alle #NEO17x Sessions werden über Facebook Live auf meinem Profil übertragen. www.facebook.com/gsohn

Wie die Digitalisierung unser Bildungssystem abschafft @bildungsdesign im Bonner #Sommerinterview heute – live ab 10 Uhr

Es braucht radikale Veränderungen im Bildungssystem, so das Credo des Bildungsforschers Christoph Schmitt.

Die Schule vermittle den Schülern primär etwas, was sie im Leben gar nicht brauchen können. Sie lernen, wie die Schule funktioniert, was sie von einem verlangt, wie man am besten kompatibel ist mit dem schulischen Apparat, den Hierarchien, Rollen und Funktionen.

Bereits an den Pädagogischen Hochschulen werde ein grosser Fehler gemacht, sagt Schmitt weiter.

„Dort lernen Lehrer, wie man Menschen zu Schülern macht.“

Ein Lehrer gelte als gut, wenn ihm genau das gelinge.

„Die Schule gibt vor, zu bilden, erzieht aber. Und: Lernen beginnt dort, wo Lehren aufhört. Dann haben die Kinder sogar Spass daran.“

Christoph Schmitt redet heute im Bonner Sommerinterview ab 10 Uhr über das Thema: Wie die Digitalisierung unser Bildungssystem abschafft und wie mögliche Alternativen aussehen.

Diskutiert mit. Auf Facebook oder via Twitter mit dem Hashtag #Sommerinterview.

Man hört, sieht und streamt sich heute direkt nach dem Frühstück 🙂

Disputation über Studiengebühren @th_sattelberger @schulze_ute @kybernethik @prxpragma @AxelHohl

Das können wir gerne vertiefen 🙂

Hier die Studie des WZB von 2011 (!).

Wie hat sich denn die Qualität der Hochschulen durch Studiengebühren im Untersuchungszeitraum der Studie verändert?

Und war damals überhaupt eine Abstimmung mit den Füßen möglich? Stichwort: Immobilität = starre Nachfrage (wird in der WZB-Studie übrigens erwähnt).

Am Donnerstagabend – also um 18 Uhr – hab ich zufälliger Weise ein Autorengespräch mit dem Schweizer Bildungsinnovator Christoph Schmitt.

Da werde ich das noch auf die Agenda setzen. Über die Chatfunktion von YouTube könnt Ihr mitdiskutieren oder via Twitter mit dem Hashtag #Autorengespräch

Lasst uns heftig disputieren. Man hört, sieht und streamt sich spätestens am Donnerstag.

Morgen geht es um 12 Uhr übrigens um #Wannacry