Versuchslabor für TV-Autonome: Auf zum Livestreaming-Barcamp in München am 18. und 19. Oktober #streamcamp14

Streamcamp München is coming
Streamcamp München is coming

Für bewegte Bilder und für Audio steht das Handwerkszeug für den digitalen Autodidakten bereit, der heute ohne Ü-Wagen, ohne Ausbildung zum Kameramann oder zur Kamerafrau, ohne Kenntnisse von Ton und Licht sowie ohne schweres technisches Gerät Fernsehen und Hörfunk machen kann. Zu jeder Zeit, an jedem Ort. Beim Streamcamp in München am 18. und 19. Oktober in der Firmenzentrale von Payback geht es um Live-Fernsehen mit Diensten wie Hangout on Air.

Beim Livestreaming-Barcamp wird über alles diskutiert, was die Jedermann-TV-Bewegung ausmacht. Mobile Streaming-Studios, neue Webcams und Mikros, Software fürs Greenscreening, Präsentation neuer Formate, Tipps für die Belichtung, Live-Podcasting, How to-Tutorials, One-Shot-Video-Journalismus, Liveschalte zum Besser Online-Kongress des djv in Berlin, Videokommunikation in Unternehmen, Präsentation von Studienergebnissen (Fraunhofer IAO ist Wissenschaftspartner), Echtzeitkommunikation mit Kunden, SocialTVShow-Experiment, Webinare organisieren mit Hangout on Air und, und, und. Man kann alle Geräte ausprobieren, Formatideen diskutieren, Formate live senden und mit den Teilnehmern Erfahrungen austauschen. Kurz und gut, es wäre toll, wenn am übernächsten Wochenende in München die Barcamp-Butze gut besucht wird.

Tickets zu fairen Barcamp-Preisen gibt es hier: http://streaming-akademie.de/tickets/

Flauschige, vernetzte und offene Webinare: Sessionvorschlag fürs #Streamcamp14 in München

SocialTVShow: Livestreaming-Session auf dem Kölner Startcamp
SocialTVShow: Livestreaming-Session auf dem Kölner Startcamp

Wir haben bei Bloggercamp.tv bekanntlich die Möglichkeiten abgetestet, mit dem Livestreaming-Dienst Hangout on Air auch Webinare zu organisieren. In der Regel machen das die einschlägig bekannten Anbieter mit recht geschlossenen Konzepten. Mit Hangout on Air kann man das offen und vernetzt machen.

Das Webinar kann schon bei der Planung mit dem Einbettungscode von Youtube (iframe) an unterschiedlichen Punkt des Internets präsentiert werden – Stichwort: Reproduzierbarkeit, Teilbarkeit und Aufmerksamkeit vor und nach der Liveübertragung – keine Abschottung, keine blecherne Stimmen wie bei anderen Systemen. Interaktion während des Webinars über die Frage-Antwort-Funktion von Google Plus, über Youtube-Kommentare und über Twitter-Hashtags.

Am virtuellen Ort der Übertragung bleibt das Webinar als Youtube-Konserve abrufbar und kann von Interessenten, die während der Liveübertragung keine Zeit hatten, auch nachträglich angeschaut und kommentiert werden. Über die Event-Seite von Google Plus, die man wie eine Landingpage einsetzen kann, können im Vorfeld potenzielle Interessenten eingeladen und zusätzliche Informationen übermittelt werden.

Bislang wird das nur spärlich von Unternehmen genutzt.

Im Bloggercamp.tv-Gespräch mit Andreas Klug von der Kölner Software-Firma Ityx, die auch in diesem Jahr das Streamcamp unterstützt, haben wir spontan den Vorschlag gemacht, auf dem Streamcamp in München am 18. und 19. Oktober eine Webinar-Session für Firmenvertreter anzubieten, um mit uns zusammen die technischen Möglichkeiten von Hangout on Air auszuschöpfen: USB-Mics, Greenscreening, Video- und Audio-Einspieler, Präsentation, Operating, Moderation, Organisation der Interaktion während der Liveübertragung, Vor- und Nachbearbeitung, Social Web-Netzwerk-Effekte. All das wollen wir durchspielen. Wer Barcamp-Atmosphäre schnuppern möchte und an flauschigen Gesprächen mit Bloggern der Livestreaming-Szene interessiert ist, sollte sich jetzt Tickets fürs Streamcamp sichern.

Auch dieser Session-Vorschlag, den wir gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO anbieten wollen, dürfte ein weiterer Grund (nicht nur) für die Unternehmenswelt zu, zum Livestreaming-Barcamp in die bayerische Landeshauptstadt zu kommen: Videokommunikation und die Kunst des Distanzmanagements.

Man hört und sieht sich in München 🙂

Technikrevolutionen: Schaut doch einfach ins Kinderzimmer oder beim #StreamCamp14 vorbei

Von der Radiotheorie zum Livestreaming via Hangout on Air
Von der Radiotheorie zum Livestreaming via Hangout on Air

Für bewegte Bilder und für Audio steht das Handwerkszeug für den digitalen Autodidakten bereit, der heute ohne Ü-Wagen, ohne Ausbildung zum Kameramann oder zur Kamerafrau, ohne Kenntnisse von Ton und Licht sowie ohne schweres technisches Gerät Fernsehen und Hörfunk machen kann. Zu jeder Zeit, an jedem Ort. Erfüllen sich nicht die emanzipatorischen Utopien der Schriftsteller Bertolt Brecht und Hans-Magnus Enzensberger? Der Rundfunk wäre nach Meinung von Brecht der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen.

Der Rundfunk müsste demnach aus dem Lieferantentum herausgehen und den Hörer als Lieferanten organisieren. Seine Gedanken brachte Brecht zwischen 1927 und 1932 und bezogen sich natürlich „nur“ auf den Hörfunk. Er dachte an direkte Interaktion mittels Radio über ein funkbasiertes Telefonkonferenzsystem, das die Enträumlichung der Kommunikation möglich machen sollte und zwar live. Visionäre Gedanken in einer Zeit, wo man über Jedermann-Technologie für den Rundfunk noch nicht einmal in Ansätzen verfügte. Radio und später Fernsehen waren schon aus Kostengründen für Otto-Normalverbraucher unerschwinglich. Ganz abgesehen von den regulatorischen Restriktionen, denn auch das gute alte Radio war schon in den 20er- und 30er-Jahren gebühren- und genehmigungspflichtig. Hauptentscheidungsrecht über Programm, Technik und Wirtschaft besass die Deutsche Reichspost (!). Aber selbst im Jahr 1970, als Enzensberger seinen „Baukasten zu einer Theorie der Medien“ entwickelte, war man noch weit entfernt von den Bedingungen, die wir heute vorfinden.

Open Channel-Bewegung

Wie auch Brecht fordert er, dass die Distributionsapparate in Kommunikationsapparate umgewandelt werden. Dazu müssten alle Medien offenstehen. Jeder sollte die Möglichkeit haben, sich ungehindert zu informieren und auszutauschen. Und das gehe nur, wenn man die Trennung zwischen Produzenten und Rezipienten überwindet. Ob die dann produzierten Beiträge dem Gemeinwohl dienen, wie Enzensberger forderte, ist nicht die entscheidende Frage. Der Zugang zu Medien ist wichtiger. Insofern ist Widerspruch angesagt, wenn Medienwissenschaftler wie Joachim Paech die von Brecht und Enzensberger vertretenen Positionen als falsch werten, weil es für die Mehrheit nicht möglich sei, die Technik richtig zu bedienen. Wenn man sich anschaut, welchen Aufwand diverse TV-Piratensender in den 70er Jahren mit simpler Videorekorder-Technik treiben mussten, um über „Open Channel“ einige Häuser im eigenen Stadtviertel erreichen zu können, wird man den Unterschied zu den Optionen von Diensten wie Hangout on Air schnell erkennen. Damals reichte der Radius nur bis zu regionalen Initiativen, Protestaktionen und Nachbarschaftsfesten. Heute ist beides möglich: Jedermann-TV für die Nachbarschaft – also hyperlokale Formate, die beispielsweise der Marketingexperte Günter Greff für seinen neuen Heimatort Perinaldo in Ligurien plant – und Formate mit internationaler Ausrichtung. Mobil und stationär sind die Möglichkeiten zum Senden und Empfangen von Audio- und Videobeiträgen nahezu unbegrenzt.

Das bekommt auch das klassische Fernsehen zu spüren, nicht nur durch Dienste wie Hangout on Air.Mit Diensten wie Apple TV, Watchever, Netflix oder Amazon wird sich der Niedergang des linearen Fernsehprogramms verstärken. Das TV-Gerät wird wohl auch in Zukunft im Wohnzimmer stehen – also der Bildschirm. Die Inhalte bestimmen aber nicht mehr ARD, ZDF und Co., die Inhalte bestimmen die Zuschauer selber. Die TV-Macher sehen die Gefahr des Niedergangs bislang nicht: Ein Beispiel für Realitätsverdrängung lieferte beispielsweise ZDF-Sprecher Alexander Stock mit Blick auf die Original Channels von YouTube. Hierbei handelt es sich um werbefinanzierte und somit kostenfreie Spartenkanäle.

„Eine Wirkung auf den TV-Markt werden diese webbasierten Plattformangebote nicht haben. Dafür ist die Internetnutzung am TV-Gerät zu gering.“

Die Reaktion von ARD-Programmdirektor Volker Herres geht in die gleiche Richtung:

„Für uns sind neue Themenkanäle keine Konkurrenz. Das Erste werde seine Schwerpunkte anlässlich des Starts des Youtube-Programms nicht verändern.“

Diese Einschätzung könnte sich rächen:

Technikrevolutionen starten im Kinderzimmer

„Es ist besser, eine solche Herausforderung, die zu Beginn nur Teile des eigenen Geschäftsmodells gefährdet, früh anzunehmen und darauf zu reagieren. Denn gerade Werbekunden könnten an den zielgruppenspezifischeren Angeboten der YouTube-Channel einen großen Gefallen finden. Und jüngere Zielgruppen, die bereits heute regelmäßig Youtube nutzen, nehmen das Angebot gerne in Anspruch nehmen. Durch den individuellen Abruf verschiedener Clips kann man nicht nur ein individuelles Spartenprogramm erstellen. Es lässt sich sogar problemlos auf mobilen Geräten wie Handys und Tablet-PCs abrufen – und nicht nur bei Internet-tauglichen Smart-TVs. So besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass sich für immer mehr Nutzer das klassische Lean-Back-TV zu einem Lean-Forward-TV entwickelt. Und man hat den Eindruck, dass beitragsfinanzierten TV-Anstalten darauf nicht vorbereitet sind“, so Professor Ralf T. Kreutzer, Co-Autor des Buches „Digitaler Darwinismus – der (stille) Angriff auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Marke – Welche Macht Social Media wirklich innewohnt“.

StreamCamp Einblick
StreamCamp Einblick

Videokommunikation ist spätestens seit den Erfolgen von Diensten wie Skype oder Google-Hangout ein beherrschendes Thema für Beruf und Freizeit:

„Vor allem die Erfahrungen aus der privaten Nutzung übertragen sich auf die Wirtschaftswelt“, so die Erfahrung von Johannes Nowak, Produktmanager von Aastra, die sich auf Kommunikationstechnologie spezialisiert haben.

Wer wissen will, wie die Kommunikation von morgen aussieht, sollte vor allem einen Blick in die Kinderzimmer werfen oder beim StreamCamp14 vorbeischauen. Dagegen muten viele Büros heute noch altertümlich an. Aber auch das ändert sich. Ausführlich nachzulesen in: Live Streaming mit Hangout On Air: Techniken, Inhalte & Perspektiven für kreatives Web TV. Erscheint im Hanser Verlag http://www.amazon.de/Live-Streaming-mit-Hangout-Air/dp/3446440925/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1409229718&sr=8-1&keywords=Hangout+on+Air

Alle wichtigen Trends der Videokommunikation werden beim StreamCamp am 18. und 19. Oktober in München thematisiert. In Barcamp-Tradition zu niedrigen Preisen ohne Hochglanz-Gequatsche.

Video-Livestreaming ist wie Jazz – Gestaltungsabenteuer beim #StreamCamp14 in München

Bonner Jazz Orchester in der Harmonie
Bonner Jazz Orchester in der Harmonie

Hangout on Air ist ein faszinierendes und dazu noch kostenloses Tool, um sich der Ästhetik der Live-Übertragung zu verschreiben, wie es der italienische Wissenschaftler und Autor Umberto Eco in seinem Band „Das offene Kunstwerk“ formuliert. Nur das Fernsehen könne Bilder erzeugen und zur Ansicht bringen, während sich die dargestellten Vorgänge ereignen – ohne die Möglichkeit der Wiederholung. Allein in der Improvisation des Jazz sieht Eco eine Parallele zum Live-Fernsehen. Auch der Fernsehregisseur stürze sich in ein Gestaltungsabenteuer. Es geht um Zufall und Handlung. Als Umberto Eco in den 60er Jahren seine Gedanken zur TV-Poetik zu Papier brachte, ging er noch von einem enormen technischen Aufwand mit Ü-Wagen, Regiepult, schweren Kameras und einem exorbitanten Personalaufwand aus.

Social TV Studio in Bochum
Social TV Studio in Bochum

Bei den Social TV-Shows zur Generalversammlung der GLS Bank im Bochumer Ruhr Congress benötigte Bloggercamp.tv zwei Laptops, zwei Logitech-Kameras, ein Mikrofon mit Mischpult und ein winziges Smartphone. Wir machten in zwei Sendungen in jeweils knapp 30 Minuten Außenreportagen, vorproduzierte Einspieler und Interviews mit Vorständen, Filialleitern, Gründungsmitgliedern der ersten sozial-ökologischen Universalbank, wichtigen Kunden sowie Prominenten wie die Starköchin Sarah Wiener. Wir stellten Bioprodukte vor und übertrugen eine musikalische Kostprobe vom Schauspielhaus Bochum mit ihrem Singspiel „Bochum“. Es gab alle drei bis fünf Minuten ein neues Ereignis, unterschiedliche Kameraperspektiven, Regie und Moderation mit einer technischen Ausstattung, die in eine Reisetasche passt. ​

StreamCamp Porno

​Von virtuellen Bierproben, über kollaboratives Arbeiten in Unternehmen, Schulen und Universitäten bis zum Kundenservice in Echtzeit ist alles möglich. Probiert es mal aus auf dem StreamCamp am 18. und 19. Oktober in München.​ Wir machen Workshops, Panel-Diskussionen, Einzelvorträge, stellen die Technik vor und werden am Samstag einen netten bayerischen Bierabend auf die Beine stellen. Tickets zu gewohnt niedrigen Barcamp-Preisen gibt es hier: http://streaming-akademie.de/tickets/. Anmelden und bitte weitersagen.

Zudem stellen wir in München auch unser Livestreaming-Opus vor, das am 4. September im Hanser Verlag erscheint.

Man hört und sieht sich in München 🙂

Barcamps statt Powerpoint-Monologe #ccbc14

Selfie-Gymnastik beim StreamCamp
Selfie-Gymnastik beim StreamCamp

Die Krawattenfraktion im Management, die sich auf Internet-Tagungen salopp mit Polohemd und Slipper-Schuhen in Szene setzt, kann mit der Wirklichkeit des Mitmach-Webs wenig anfangen. Da labern Führungskräfte und so genannte Keynote-Speaker auf öligen Kongressen ihre Kalenderweisheiten ins Publikum und ergötzen sich an irgendwelchen Statistiken über die Relevanz von Facebook und Co. Veredelt wird das Gesagte mit bunten Powerpoint-Präsentationen.

„Die sind reserviert für bullet points – kurze, knappe Statements (‚Sätze’). Gut so, denkt sich der abendländisch geschulte Mensch: Da muss der Autor sich auf das Wesentliche beschränken und prägnant formulieren. Tut er aber nicht, sondern produziert generische Sätze, die zu allem passen und nichts sagen“, kritisiert Zeit-Herausgeber Josef Joffe.

Es fehle alles, was gute Kommunikation ausmacht: So dozierte der ehemalige Telekom-Chef René Obermann vor ein paar Jahren über die neue Markenstrategie seines Konzerns.

„One Company. One Service. Wir haben Marketing und Vertrieb gestrafft, die Zahl der Marken reduziert und die neue Markenarchitektur etabliert… Wir haben die bisherige Kommunikation auf den Prüfstand gestellt und uns für eine Vereinfachung unserer Marktansprache entschieden.“

Er hätte es nach Auffassung von Joffe prägnanter sagen können:

„Wir verringern Personal und Produkte. Wir wollen verständlich mit den Kunden reden“.

Das ist aber überhaupt nicht die Absicht der Top-Manager.

Der Publizist Alexander Ross hat aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz im Umgang mit Managern, als Moderator bei Fachkonferenzen und Redner eine Typologie des Powerpoint-Schwätzers erstellt: Da gibt es den „Überflieger“, der uns mindestens zehn Folien pro Minute um die Ohren haut, kurze Kommentare zu jeder Folie brubbelt und vor dem schnellen Weiterblättern noch darauf hinweist, dass die Zuhörer die Wortbrocken später im Detail nachlesen können. Häufig anzutreffen ist der „Im-Bild-Steher“. „Wahre Könner verbinden beides zu einer erratisch anmutenden Choreografie. Der ‚Im-Bild-Steher’ verdeckt gerne die Projektion, während er wieder und wieder auf die Folie schaut“, so Ross. Artverwandt mit diesem Typus ist der schüchterne Hosenscheißer. Er redet zur Folie oder zur Wand, vielleicht auch zu sich selbst – in jedem Fall ist es unmöglich, diesem inneren Monolog zu folgen. Zum Typus des „Befehlers“ gehören nicht nur Top-Führungskräfte, sondern viele, die sich aufgrund ihrer Position wenigstens einen Leibeigenen oder sonstigen Domestiken leisten können. Befehler beschränken sich bei Präsentationen auf das Reden, unterbrochen durch herrische Kommandos an den subalternen Helfer, endlich die nächste Folie an die Wand zu werfen. Für den strebsamen „Vorleser“ ist Ablesen unverzichtbar, da er mit Folien arbeitet, die überquellen und selbst mit Fernglas schwer zu entziffern sind.

Egal, ob es nun um soziale Netzwerke oder andere Themen geht: Es ist Fließband-Ware von einschlägigen Veranstaltern, die für schlappe 1.000 oder 2.000 Euro pro Teilnehmer über Hochglanz-Broschüren und Newslettern verkauft wird. In der Taktung präsentiert man die Propaganda wie Schweinbauche-Reklame in Anzeigenblättern. Eine Kultur des offenen Austauschs und Dialogs sieht anders aus. Die Vertreter der Wirtschaft sollten sich häufiger an der Organisation von Barcamps versuchen, wo die Teilnehmer das Programm selbst bestimmen können. Hier gibt es keine Sprachregelungen, dümmlichen Verkäufersprüche von der Kanzel und versnobte Wichtigtuer-Gespräche beim Verzehr von Blätterteigtaschen mit Thunfisch-Füllung, Lachsmousse, Fleischpastetchen und Scampi-Mango–Spießen.

TweetCamp mit Krümie
TweetCamp mit Krümie

Wer vom Social Web redet, sollte auch sein Handeln danach ausrichten. Eine Lektion, die besonders in der Kundenkommunikation noch gelernt werden muss. Insofern bin ich gespannt, was beim ersten Call Center-Barcamp in Kölle rauskommt. Vielleicht kann man sich endlich vom Hotline-Reservat der Untoten namens CCW-Berlin abgrenzen.

Mein bestes Barcamp – neben dem von mir mutorganisierten StreamCamp – war übrigens das TweetCamp im Kölner Startplatz: Krümelmonster, besiegte Kanzlerin und viele Tweets #tck13

Und welche Barcamps stehen bei mir in diesem Jahr noch an?

Barcamp Köln

BrickCamp in Dortmund

StreamCamp in München

Soweit mein Beitrag zur Blogparade über den Nutzen von Barcamps.

#StreamCamp13: Eine Erzählung in Tweets

Barcamp als Experimentierlabor

Unsere StreamCamp-„Weltpremiere“ (unverschämte und gigantomanische Behauptung von mir) im Kölner Startplatz ist vorüber und mein Kopf ist gefüllt mit überraschenden Begegnungen, Erlebnissen, neuen Freundschaften, sensationellen Session-Ideen, spontaner Experimentierfreude, unglaublicher Hilfsbereitschaft, einer famosen Lockerheit und Lustigkeit der Barcamperinnen und Barcamper, intensiven Diskussionen über Livestreaming und das Leben sowie kaum noch überschaubaren Reaktionen auf das Geschehen am vergangenen Wochenende.

Was soll man da hervorheben? Natürlich unsere genialen Sponsoren Genesys, Ityx, KreativeKK, Logitech und natürlich der Startplatz als idealer Ort für Barcamps.

Das ebenso geniale Orga- und Aufbauteam.

Baut so lange bis es kracht
Baut so lange bis es kracht

Und die familiären Event-Strategen Miliana und Nina.

Event-Strategen

Und die StreamCamp-Erzählung in Tweets in einer kleinen und unvollständigen Auswahl. Hier die Langfassung.

https://twitter.com/MarekTh/statuses/401589907657076736

https://twitter.com/DREI_SECHS_NULL/statuses/401747102214012929

https://twitter.com/derUnterstrich/statuses/401661955888644096

https://twitter.com/schleeh/status/401673740733644800

Sogar das Wetter spielte mit:

https://twitter.com/gecwitscher/statuses/401684037732802561

https://twitter.com/gecwitscher/statuses/401704758135619584

Session von @ruhrnalist mit kollektivem Live-Streaming 🙂

https://twitter.com/gecwitscher/status/402011961203769344

@schnodderpepe hat das StreamCamp dann auf einen neuen Gipfelpunkt gebracht mit seinen mehrstündigen Katzen-Livestreams – auf seinem Bambuser-Kanal kann man sich damit einige Tage die Zeit vertreiben – statt „Wetten, dass“.

Nicht nur Krümie fand die Wortspiel-Radio-Session mit Wolfgang Schiffer klasse.

Mit purem Leben getränkte Erzählungen des ehemaligen WDR-Hörspielchefs.

Folgt einfach Wolfgangs Blog „Wortspiele“ – da gibt es noch viele mehr Lebensgeschichten.

https://twitter.com/gecwitscher/status/402185344743124993

Die Power-Gamer beim StreamCamp:

https://twitter.com/GastroImNetz/status/402047748373241856

https://twitter.com/Ni_Hundertmark/statuses/402061491782037504

https://twitter.com/Ni_Hundertmark/statuses/402109389857120257

Eine richtig gute Zusammenfassung hat Nicole produziert:

Unser Auftrag für die nächsten Monate:

Und die wichtigste Botschaft zum Schluss:

https://twitter.com/gecwitscher/status/402169053495955456

Man hört und sieht sich hoffentlich schon morgen wieder bei Bloggercamp.tv oder beim Social Media Club Bonn – da wird Gerhard Schröder vortragen 🙂

Weitere StreamCamp-Fotos findet Ihr auf Facebook – könnt Ihr alle honorarfrei verwenden.

Was wir beim Kölner #StreamCamp13 am Wochenende so alles vorhaben

Endlich ist StreamCamp-Zeit
Endlich ist StreamCamp-Zeit

So langsam steigt bei mir die Nervosität. Übermorgen geht es im Kölner Startplatz los mit dem ersten StreamCamp, das bislang zur Streaming-Technologie auf die Beine gestellt wurde. Beim Barcamp seid Ihr ja die Programmgestalter und stellt jeweils am Samstag und Sonntag im Session-Pitch Eure Ideen vor. Auch wir halten uns an diese Gepflogenheiten. In den vergangenen Wochen sind aber schon einige Themen von uns eingesammelt worden, um Euch Anregungen zu geben. Ihr habt die Qual der Wahl – an den URLs erkennt man ja das jeweilige Thema zum Herausfischen 😉

Preise:

http://schleeh.de/streamcamp-informationen-und-attraktive-preise-fuer-die-besten-sessions/

Themen:

http://ichsagmal.com/2013/11/13/webvideos-livstreaming-und-die-graswurzel-talkkultur-streamcamp13-grimme_akademie-videopunk/

http://streamcamp.de/livestreaming-statt-schwerfaellige-pressekonferenz-streamcamp13-bloggercamp-tv/

http://ichsagmal.com/2013/11/11/jedermann-tv-jenseits-vom-massenmarkt-mfmw-streamcamp13/

http://streamcamp.de/warum-unternehmen-eine-erweiterte-medienkompetenz-benoetigen-und-zum-streamcamp13-kommen-sollten/

http://ichsagmal.com/2013/11/08/best-of-livestreaming-streamcamp13-sessionvorschlag/

http://ichsagmal.com/2013/11/08/presskoter-und-tintenstrolche-audio-livestreaming-von-wortspielradio-beim-streamcamp13/

http://ichsagmal.com/2013/11/07/warum-wir-merkel-medienpolitisch-weiter-besiegen-mussen-sessionvorschlage-furs-streamcamp13/

http://ichsagmal.com/2013/11/06/echtzeitkommunikation-via-livestreaming-streamcamp13-vorschau-bloggercamp-tv/

http://ichsagmal.com/2013/11/06/autodidaktische-tv-produzenten-ein-blick-in-die-streaming-wundertute-bloggercamp-tv-streamcamp13/

http://ichsagmal.com/2013/11/04/barcamps-statt-hochglanz-gequatsche-uber-die-kalenderweisheiten-der-slipper-manager-streamcamp13/

http://ichsagmal.com/2013/10/30/digitaler-standstreifen-unterwegs-auf-unternehmens-autobahnen-im-schneckentempo-streamcamp13/

http://ichsagmal.com/2013/10/28/streamcamp13-als-experimentierlabor-fur-neue-kommunikationsformen/

http://ichsagmal.com/2013/10/21/technik-experimente-auf-dem-streamcamp13-in-koln-ruhrnalist/

http://ichsagmal.com/2013/10/03/digitale-flaschenpost-an-die-zukunft-jeder-ist-ein-fernsehsender-streamcamp13/

http://ichsagmal.com/2013/09/03/themen-furs-streamcamp13-twitch-tv-und-die-uberwacher-uberwachung/

http://ichsagmal.com/2013/09/02/hangout-on-air-hidden-champion-der-kommunikation-streamcamp13/

Und nicht zu vergessen. Es gibt noch Wochenend-Tickets für schlappe 20 Euro.

Bis zum Samstag 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

Best of Livestreaming: #StreamCamp13-Sessionvorschlag

Marek Thi hat einen sehr schönen Sessionvorschlag fürs StreamCamp gemacht:

„Hallo Gunnar, ich würde gerne eine Session anbieten/moderieren die interessante Livestreaming-Formate zeigt. Dazu würde ich die Teilnehmer in der Sessionplanung des ersten Tages bitten, ihre liebste Livestreaming-Sendung aufzuschreiben. Aus den Vorschlägen würde ich einen Zusammenschnitt (2 Minuten von einer Sendung / einem Format) machen. Die 10-15 verschiedenen Schnipsel können wir gemeinsam anschauen und besprechen.“

Marek möchte die Session am zweiten Tag machen – also am 17. November. Da können sich die Teilnehmer schon jetzt über ihre persönliche Best-of-Liste Gedanken machen.

Für die besten Sessionideen gibt es übrigens am ersten und zweiten Tag des Barcamps tolle Preise zu gewinnen. Hannes Schleeh hat das an Land gezogen 🙂

Nexus 7

Logitech Webcam

Logitech Headset

Logitech Headset 2

LTE Stick und Box

Ein großes Dankeschön an die Spender Google, Telekom und Logitech. Das wird Euch bestimmt beflügeln, originelle Sessionideen zu präsentieren.

Barcamps statt Hochglanz-Gequatsche: Über die Kalenderweisheiten der Slipper-Manager #StreamCamp13

Krümi beim Barcamp
Krümi beim Barcamp

„Der Kunde entscheidet darüber, was ein Unternehmen ist.“ Dieses Zitat stammt vom legendären Management-Berater Peter Drucker. Bemerkenswert an diesem Ausspruch: Er ist 60 Jahre alt!

„Die Konsumentendemokratie ist also kein so neues Phänomen, wie sie uns heute erscheint. Vielmehr bringen Internet und Social Web lediglich ans Licht, dass echte Kundenorientierung allzu häufig eher Absichtserklärung als gelebte Praxis ist“, sagt Questback-Marketingmanager Ken Kasischke.

Das Machtgefüge würde sich zugunsten der Kunden verschieben. Die Unternehmen hätten das Monopol über ihre Markenbotschaften verloren. Everybody’s a publisher: Man vertraue anderen Kunden mehr als irgendwelchen offiziellen Markenversprechen. Ähnliches verkünden Karl-Heinz Land und Professor Ralf T. Kreutzer in ihrem Buch „Digitaler Darwinismus“. Sie sprechen von der Notwendigkeit der digitalen Transformation, die in Europa und Deutschland nicht so richtig vom Fleck kommt. Aber ist das nun ein technologisches Problem im mangelhaften Umgang mit digitalen Technologien, wo doch jeder Laie in kurzer Zeit mit Social Web-Werkzeugen umgehen kann – ohne Informatikstudium?

Es ist eher ein kulturelles Problem. Die Krawattenfraktion im Management, die sich auf Internet-Tagungen salopp mit Polohemd und Slipper-Schuhen in Szene setzt, kann mit der Wirklichkeit des Mitmach-Webs wenig anfangen. Da labern Führungskräfte und so genannte Keynote-Speaker auf öligen Kongressen ihre Kalenderweisheiten ins Publikum und ergötzen sich an irgendwelchen Statistiken über die Relevanz von Facebook und Co. Veredelt wird das Gesagte mit bunten Powerpoint-Präsentationen.

„Die sind reserviert für bullet points – kurze, knappe Statements (‚Sätze’). Gut so, denkt sich der abendländisch geschulte Mensch: Da muss der Autor sich auf das Wesentliche beschränken und prägnant formulieren. Tut er aber nicht, sondern produziert generische Sätze, die zu allem passen und nichts sagen“, kritisiert Zeit-Herausgeber Josef Joffe.

Es fehle alles, was gute Kommunikation ausmacht: So dozierte Telekom-Chef René Obermann vor ein paar Jahren über die neue Markenstrategie seines Konzerns.

„One Company. One Service. Wir haben Marketing und Vertrieb gestrafft, die Zahl der Marken reduziert und die neue Markenarchitektur etabliert… Wir haben die bisherige Kommunikation auf den Prüfstand gestellt und uns für eine Vereinfachung unserer Marktansprache entschieden.“

Er hätte es nach Auffassung von Joffe prägnanter sagen können:

„Wir verringern Personal und Produkte. Wir wollen verständlich mit den Kunden reden“.

Das ist aber überhaupt nicht die Absicht der Top-Manager.

Powerpoint-Monologe

Der Publizist Alexander Ross hat aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz im Umgang mit Managern, als Moderator bei Fachkonferenzen und Redner eine Typologie des Powerpoint-Schwätzers erstellt: Da gibt es den „Überflieger“, der uns mindestens zehn Folien pro Minute um die Ohren haut, kurze Kommentare zu jeder Folie brubbelt und vor dem schnellen Weiterblättern noch darauf hinweist, dass die Zuhörer die Wortbrocken später im Detail nachlesen können. Häufig anzutreffen ist der „Im-Bild-Steher“. „Wahre Könner verbinden beides zu einer erratisch anmutenden Choreografie. Der ‚Im-Bild-Steher’ verdeckt gerne die Projektion, während er wieder und wieder auf die Folie schaut“, so Ross.

Artverwandt mit diesem Typus ist der schüchterne Hosenscheißer. Er redet zur Folie oder zur Wand, vielleicht auch zu sich selbst – in jedem Fall ist es unmöglich, diesem inneren Monolog zu folgen. Zum Typus des „Befehlers“ gehören nicht nur Top-Führungskräfte, sondern viele, die sich aufgrund ihrer Position wenigstens einen Leibeigenen oder sonstigen Domestiken leisten können. Befehler beschränken sich bei Präsentationen auf das Reden, unterbrochen durch herrische Kommandos an den subalternen Helfer, endlich die nächste Folie an die Wand zu werfen. Für den strebsamen „Vorleser“ ist Ablesen unverzichtbar, da er mit Folien arbeitet, die überquellen und selbst mit Fernglas schwer zu entziffern sind.

Fließband-Kommunikation

Egal, ob es nun um soziale Netzwerke oder andere Themen geht: Es ist Fließband-Ware von einschlägigen Veranstaltern, die für schlappe 1.000 oder 2.000 Euro pro Teilnehmer über Hochglanz-Broschüren und Newslettern verkauft wird. In der Taktung präsentiert man die Propaganda wie Schweinbauch-Reklame in Anzeigenblättern. Eine Kultur des offenen Austauschs und Dialogs sieht anders aus. Die Vertreter der Wirtschaft sollten sich mal an der Organisation von Barcamps versuchen, wo die Teilnehmer das Programm selbst bestimmen können. Hier gibt es keine Sprachregelungen, dümmlichen Verkäufersprüche von der Kanzel und versnobte Wichtigtuer-Gespräche beim Verzehr von Blätterteigtaschen mit Thunfisch-Füllung, Lachsmousse, Fleischpastetchen und Scampi-Mango–Spießen. Wer vom Social Web redet, sollte auch sein Handeln danach ausrichten.

In zwei Wochen kann man das am 16. und 17. November ausprobieren: Warum Unternehmen eine erweiterte Medienkompetenz benötigen und zum #StreamCamp13 kommen sollten.

Empfehlung gilt nicht nur für die Wirtschaftsvertreter: 10 Gründe, warum (mehr) Journalisten bei BarCamps mitmachen sollten.

#StreamCamp13 als Experimentierlabor für neue Kommunikationsformen

Was sich durch Streaming so alles ändert
Was sich durch Streaming so alles ändert

Was beim Livestreaming von Audio und Video im Web passiert, kann man auch als Human Media Movement bezeichnen, schreibt der StreamCamp-Mitorganisator Gerhard Schröder in einem Blogbeitrag. Der Begriff stammt aus den USA und wurde von der ehemaligen TV-Journalistin Sarah Hill geprägt, die sich heute mit Themen wie digitales Storytelling auseinandersetzt. Oder mit Einsatz von Google Glass für TV-Reportagen: How Google Glass Will Change the Future of Broadcast Journalism.

Zukunftsmusik: Hangouts über Google Glass starten
Zukunftsmusik: Hangouts über Google Glass starten

Ähnliches prognostiziert auch Google-Sprecher Stefan Keuchel, wenn Google Glass mit der Möglichkeit zum Livestreaming via Hangout on Air ausgestattet wird.

Wegweisend ist auch der Beitrag von Sarah Hill über die Möglichkeiten von Hangout on Air für die journalistischen Alltag: 10 Ways Reporters Can Use Hangouts On Air to Enhance News Coverage.

Ihr Credo: „I believe human interaction via webcam is the new layer of Social Media.“

Technologisch sprechen wir aus gutem Grund von einer Streaming-Revolution. Was sich unter der Motorhaube solcher Dienste abspielt, ist alles andere als trivial und wird nicht nur die klassische TV-Landschaft durcheinander wirbeln, wie wir das in einer Bloggercamp.tv-Sendung mit Nikolai Longolius erörtert haben – Stichwort: Technische Intelligenz von Streaming-Servern.

Auch die Interaktion zwischen Unternehmen und Kunden ändert sich radikal. Besonders die „Kommunikation mit Abwesenden“ – also die Sprengung von örtlichen und zeitlichen Grenzen. Etwa bei der Liveübertragung direkt von Fachmessen, Konferenzen und sonstigen Events. Oder die Einbindung der Crowd via öffentlichen Redaktionssitzungen, die ich bei http://www.ne-na.de am 4. November, um 16 Uhr starten werde.

Auf nach Köln!
Auf nach Köln!

All das präsentieren wir beim StreamCamp13 in Köln am 16. und 17. November im Startplatz (Media-Park) – dort gibt es übrigens eine üppige Tiefgarage. Alles, was Barcamps auszeichnet, wollen wir bei unserem Streaming-Treffen auf die Beine stellen.
Die wichtigsten Punkte hat Sonja Kaute zusammengefasst und das gilt nicht nur für Journalisten:

„Seit sieben Jahren entwickelt sich die BarCamp-Szene in Deutschland stetig weiter. Kein Wunder:

Wer seine virtuellen Kontakte auch im echten Leben pflegen und erweitern möchte…
Wer sich mit Experten auf dem eigenen oder verwandten Gebieten austauschen möchte…
Wer offen für Neues, spontan und lernbereit ist…
Wer selbst etwas mitzuteilen hat…
Wer dabei obendrein eine Menge Spaß haben möchte…
…ist auf BarCamps bestens aufgehoben.“

Beim StreamCamp kommt noch der Workshop-Charakter eines Experimentierlabors dazu. Mobile Streaming-Studios, neue Webcams und Mikros, Software fürs Greenscreening, Präsentation neuer Formate, Tipps für die Belichtung, Live-Podcasting, How to-Tutorials, One-Shot-Video-Journalismus und, und, und. Viele Session-Ideen sind uns schon im Vorfeld mitgeteilt worden. Man kann alle Geräte ausprobieren, Formatideen diskutieren, Formate live senden und mit den Teilnehmern Erfahrungen austauschen.

Und dann kann man auch noch tolle Preise gewinnen: Für die beste Session oder Session-Idee kann man jeweils am ersten und zweiten Tag des Barcamps einen Punkt vergeben. Wer die meisten Punkte am Samstag oder Sonntag bekommt, erhält jeweils am Ende des Tages ein Nexus 7 mit 16 GB WLAN – eine Sachspende von Google. Weitere Preise sind anscheinend noch auf dem Postweg – geht wohl in Richtung LTE-Stick und Webcams (wenn die Versprechen eingehalten werden, mal schauen).

Tickets fürs StreamCamp gibt es hier.

Wer im Vorfeld des StreamCamps seine Session-Ideen vorstellen möchte, den laden wir in unsere Bloggercamp.tv-Sendung ein – auch außerhalb des normalen Sendetages, der ja bekanntlich immer am Mittwoch ist. Einfach bei mir oder Hannes Schleeh melden. Man sieht und hört sich spätestens am 16. und 17. November in Köln.