Lob geht runter wie Öl :-) #rp17 #hrfestival #rp18

Alle Livestreams im HRFestival-Blog.

Projektarbeit war klasse. Hoffe, es hat Euch gefallen.

Freu mich schon auf die #rp18 🙂

Man hört, sieht und streamt sich 🙂

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Aufruf zur kollaborativen Recherche – Gestaltung einer digitalen Demokratie #D2030

Morgen, also am Sonntag, werde ich Euch einige Thesen aus unserer netzökonomischen Zukunftsrunde präsentieren und mit Euch diskutieren für meine Netzpiloten-Kolumne, die am Dienstag erscheint.

Ich starte den Livestream so gegen 11 oder 12 Uhr 17 Uhr (vorher steht eine Radtour auf der Agenda) via Facebook und werde das auch hier in meinem Blog parallel zur Liveübertragung veröffentlichen. Wer nicht auf Facebook unterwegs ist, kann sich das dann hier anschauen.

Wie das ablaufen soll, habe ich gerade auf Facebook erläutert.

Man hört, sieht und streamt sich am Sonntag.

Ab 19 Uhr Craft Beer vom Feinsten – Virtuelles Bierseminar #Bierothek

Craft Beer TV-Studio

Die Live-Übertragung des virtuellen Bierseminars findet über Hangout on Air statt.Man hört, sieht und streamt sich ab 19 Uhr auf YouTube.

Sessions „Mobile Reporting“ + „Wann Video, wann Audio?“ #BCBN17 #Podcamp2017 @Editor_Page @schnodderpepe

Hakan in Aktion

Zwei Videos der vergangenen Barcamp-Sessions für all jene, die das über Facebook nicht anschauen können oder wollen.

Betreutes Trinken mit kollaborativen Craft Beer-Sorten – Favorit #Lehe #Bierothek

bierprobe

Es war wieder ein großes Vergnügen, gemeinsam mit Christian Klemenz von der Bierothek, mit Hannes Schleeh und Franz-Peter Staudt ein Craft Beer-Test via Livestream zu veranstalten. Christian hat uns vor dem Live-Hangout eine gut durchdachte Auswahl an Craft Beer-Sorten zugeschickt und wir konnten das dann gemeinsam verköstigen. Und was soll ich sagen: Es ist einfach unglaublich, was man mit Hopfen, Malz und Wasser so alles zaubern kann. Eine Geschmacksexplosion für den Gaumen, die sich von Sorte zu Sorte steigerte.

Craft Beer TV-Studio nach dem Test :-)
Craft Beer TV-Studio nach dem Test 🙂

Zum Schluss der Sendung probierten wir „Endspiel“, ein kollaboratives Bier, das von Lehe Brewery und St. ERHARD produziert wird. Beim „Endspiel“ handelt es sich um einen Barley Wine – damit werden obergärige Biere mit einem Alkoholgehalt zwischen 9 und 13 Prozent bezeichnet, die nicht sehr hopfenintensiv, dafür deutlich malz-lastiger sind. Und das schmeckte wahnsinnig gut. So etwas sollte man genießen und nicht in Oktoberfest-Manier in sich hineinschütten. Bei dem hohen Alkoholgehalt ist das ohnehin nicht zu empfehlen. Die Idee mit der Bierothek ist übrigens klasse. Nur NRW fehlt noch auf der Landkarte – das muss sich ändern. Im Sommer werden wir das in dem Bierothek-Laden in Frankfurt mit Craft Beer-TV wiederholen. Da hört, sieht und streamt man sich dann nicht nur, sondern trifft sich dann auch. Den Termin werden wir so vier bis fünf Wochen vorher auf Facebook mitteilen.

Hier der Livestream via Facebook. Hatte natürlich wieder viel mehr Zuschauer im Vergleich zu YouTube.

Frohes Neues :-) Man hört, sieht und streamt sich 2017

gunnarsohn

Mein Credo auch für 2017: Echtzeitkommunikation mit Möglichkeiten zur Interaktion. Live, ungeschminkt, ohne Teleprompter und aufwändige Postproduktionen. Viele Verantwortliche in der Unternehmenskommunikation neigen nach wie vor zu Schönwetter-Filmchen, wo die Akteure ihr weltweit führendes und gut aufgestelltes Plastikdeutsch ins Mikrofon stottern – aseptische Imagevideos zum Wegklicken. Wer gebaute Beiträge mag, kann das ja machen und sich stundenlang mit der Videobearbeitung herumschlagen. In der Regel ist das überflüssig.

Wer Konferenzschaltungen mit Livestreaming-Diensten übertragen möchte, also beispielsweise Roundtable-Gespräche mit Experten an unterschiedlichen Standorten, ist mit dem Google-Dienst Hangout on Air nach wie vor gut versorgt.

Seit dem 12. September ist diese Technologie allerdings nicht mehr an die Plattform Google+ gekoppelt. Jetzt muss man das über den eigenen YouTube-Channel organisieren. Auf die Funktion Video-Manager gehen, auf der linken Seite den Reiter „Livestreaming“ auswählen, dann auf „Events“ drücken und auf der rechten Seite den Button „Neuer Livestream“ aktivieren. Es erscheint, wie früher, der YouTube-Webplayer mit Titelzeile, Kalender zur Vorplanung, Beschreibungsmöglichkeit des Events und Keywords/Tags zur Suchmaschinen-Optimierung. Allerdings darf man nicht vergessen, unter Typ die Rubrik „Schnell per Google Hangouts On Air“ auszuwählen. Vorteil gegenüber Youtube Live: Man braucht keine externe Codierungssoftware. Einige dieser Programme kosten bis zu 500 Euro. Das Produkt OBS – Open Broadcast Software – ist zwar kostenlos, benötigt aber ein wenig Übung, um gute Live-Übertragungen hinzubekommen. So muss man ein wenig an den Einstellungen feilen, um bei der Signalbearbeitung die Lippensynchronisation hinzubekommen.

Generell sind die Livestreaming-Apps auf Smartphones und Tablets für spontane Stimmungsberichte, schnelle Sendekritik wie bei heute+ oder Making-of-Einblicke exzellent einsetzbar. Hangouts on Air und Youtube Live punkten bei der nachhaltigen Wirkung von Ereignissen – linear gesendet mit einem Live-on-Tape-Effekt, da beim Start des Livestreams sofort der virtuelle Rekorder auf YouTube anspringt und die Konserve schon während der Ausstrahlung angelegt wird. Ausführlich nachzulesen im Upload-Magazin.

Auch bei Audio tut sich einiges:

Siehe auch:

Radio: Sichtbar. Teilbar. Endlich.

Facebook Live Audio makes talk radio social, starting with the BBC

Introducing Live Audio

THE NEXT REVOLUTION IS VOICE

Bei Video und Audio kommt das seltener vor: Nur die Überschrift gelesen, trotzdem weitergereicht: Warum Social-Media-Buzz ein schwaches Signal für Qualität ist.

Nur Sterne zählen :-)
Nur Sterne zählen 🙂

Wunsch zum Schluss. Brauche noch Likes, um den Juptr-Autorenwettbewerb zu gewinnen. Abstimmung geht leider nicht unter dem Artikel – da muss man in die Gesamtansicht.

Auf ein Neues in 2017 🙂 Freue mich auf spannende Projekte, die ich mit Euch realisieren kann.

Vom falschen Umgang mit Live-Videos #smcbn

Technik von Steve Paine im Coworking Bonn - da geht mein Herz auf :-)
Technik von Steve Paine im Coworking Bonn – da geht mein Herz auf 🙂

Livestreaming in der Praxis: Es wird kaum in Formaten gedacht. Vorankündigung wird vernachlässigt. Netzwerk-Effekte lässt man links liegen. Moderationen verlaufen aseptisch. Der Kontext des Einsatzes von Livestreaming-Diensten wird nicht bedacht. Interaktionen bei mobilen Apps bleiben auf der Strecke. Nachberichte und Dokumentationen bleiben aus.

Die Vorteile beim Verzicht auf Postproduktionen durch Live-Videos werden nicht anständig honoriert. Da regt man sich dann eher auf, dass der Moderator, der zugleich Operator, Social Web-Community-Manager, Kommentar-Kurator und Aufmerksamkeitskatalysator vor, während und nach der Übertragung ist, zum Schluss kein elegantes Ende des Livestreams hinbekommt, weil man halt zum Laptop laufen muss, um die Stopp-Taste zu bedienen. Hab ich alles schon erlebt. Livestreaming wird auf Kamera-aufstellen-und-einfach-übertragen reduziert und Ideen für lebendige Diskurse versanden im Routinebetrieb – da ist der Abstimmungsaufwand zu hoch, Herr Sohn.

Medien, Unternehmen, Verbände und sonstige Institutionen wagen zu selten das Abenteuer der direkten und ungeschminkten Live-Übertragung – zumindest gilt das in Deutschland. Da hat Alexander Görlach, der frühere Chefredakteur und Gründer des The European-Debattenmagazins mit der seiner Einschätzung der Lage schon recht:

„Es gibt wenig Begeisterung für Medien und wenig Begeisterung für Formate. Vor allem nicht, wenn es um neue Ideen geht. Sicherlich gibt es die innerhalb der verschiedenen Redaktionen, aber es gibt keine übergeordnete unternehmerische Lust oder Freude an dem Thema.“

In den USA sei man im Datenjournalismus weiter, außerdem in Sachen Videocontent und Mobile-Technologien. Das US-Onlinemagazin Mic habe zum Beispiel in wenigen Jahren 30 Millionen US-Dollar eingesammelt und heute über 100 Mitarbeiter. Und das alles mit einem einzeiligen Pitch – nämlich, dass Millennials Inhalte anders konsumieren, über Snapchat und Livevideos.

Social Media Chat Bonn mit neuer Konzeption - jedes Mal ein anderer Standort.
Social Media Chat Bonn mit neuer Konzeption – jedes Mal ein anderer Standort.

Insgesamt ein recht flotter und diskussionsfreudiger Abend bei der Neuausrichtung des #smcbn – Operation gelungen 🙂

Über meine Erfahrungen in den vergangenen Jahren beim Nutzen von schnellen, ungeschminkten und direkten Live-Formaten habe ich mich ausführlich in meinem E-Book ausgelassen. Gibt es allerdings nur bei amazon.

Offen für alles, für Theorien, Erzählungen und Abschweifungen – eBook über Livestreaming

Cover Man hört sieht und streamt sich

Es ist die Kombination von Unordnung und Ordnung, die mich beim Zettelkasten-System des Soziologen Niklas Luhmann fasziniert. Ein Ideen-Gewimmel mit unendlichen Kombinationsmöglichkeiten, das erst im Moment der Auswertung produktiv wird.

„Insofern arbeite ich wie ein Computer, der ja auch in dem Sinne kreativ sein kann, dass er durch neue Kombination eingegebener Daten neue Ergebnisse produziert, die so nicht voraussehbar waren“, so Luhmann.

Ähnlich organisiere ich meine Recherchen für Projekte, Artikel, Interviews und Formatideen. Remix, Re-Kombination und Collage von Fundstücken im Netz und in der analogen Welt prägen meine publizistischen Arbeiten.

Frei nach Roland Barthes: Offen für alles, für Theorien, Erzählungen und Abschweifungen. Das Ergebnis präsentiere ich häufig in Videoübertragungen via Livestreaming-Dienste nach dem Motto: Man hört, sieht und streamt sich ☺ Einen fragmentarischen Einblick in meine Arbeit präsentiere ich in dem Opus „Man hört, sieht und streamt sich: Direkt und ungeschminkt – Vom diskreten Charme des Livestreamings“.

Nun kaufet das Werk und verbreitet die Botschaft des neuen eBooks 🙂

Man hört, sieht und streamt sich übrigens heute Nachmittag um 16 Uhr. Thema der Diskussionsrunde in Bonn-Duisdorf: Wo bleibt der Mensch in vernetzten Unternehmen. Hashtag für die Debatte #YouBusinessTalk

Hangout on Air – Ein Nekrolog #SMCBN

Hangout on Air

Den Nachruf zum Livestreaming-Dienst Hangout on Air, den Google am 12. September abschaltet, gibt es heute live um 19 Uhr beim Social Media Chat Bonn.

Wie die Alternative Youtube Live eingesetzt werden kann, hab ich heute früh bereits via Facebook Live gezeigt.

Hier ist das Ergebnis – Hanogut über Youtube Live:

Man hört, sieht und streamt heute um 19 Uhr beim #SMCBN 🙂

Hangout on Air-Livestream via Google+ wird abgeschaltet

Unser Livestreaming-Opus hat noch ein paar Aspekte, die weiterhin aktuell bleiben :-)
Unser Livestreaming-Opus hat noch ein paar Aspekte, die weiterhin aktuell bleiben 🙂

Google+ als integrale Plattform für alle Dienste des Suchmaschinenkonzerns gehört schon lange der Vergangenheit an. Nun erwischt es auch die Livestreaming-Technologie Hangout on Air.

„Hangouts On Air ist ab dem 12. September nicht mehr über Google+, sondern über YouTube Live verfügbar. Für neue Hangouts On Air musst du daher YouTube Live verwenden. Nach dem 12. September können keine Livestreams mehr auf Google+ geplant werden. Bereits vorhandene Livestreams, die nach dem 12. September übertragen werden sollen, müssen zu YouTube Live verschoben werden“, teilt Google mit.

Überraschend ist diese Entscheidung nicht, denn seit rund gut drei Jahren gab es keine nennenswerten Veränderungen bei Hangout on Air. Die Entwickler wurden von diesem Projekt abgezogen. Die Hangout-App ist grottenschlecht, weitere Applikationen wie die Hangout Toolbox wurden nicht installiert, Interaktionen während der Liveübertragungen finden auf Google+ kaum noch statt im Gegensatz zu Facebook Live oder Periscope. Im Juni hatte ich bereits darüber geschrieben: Faktor 10 für Dialoge – Facebook Live als Katalysator für Interaktionen.

Bei Facebook spielt sich das Livestreaming-Geschehen in der eigenen Timeline ab. Das Video ist dort nach der Sendung sofort als Konserve verfügbar. Nutzt man noch ein zweites Gerät, kann man neben der Videoübertragung auch noch schriftlich auf Kommentare reagieren, Hinweise posten und auf andere Seiten verlinken. All das ist mit anderen Diensten nicht oder nur umständlich möglich. Bei Live-Hangouts bleibt noch die Möglichkeit der Konferenzschaltungen als Trumpfkarte übrig. Für Interaktionen kann man den Dienst vergessen. Das ist aber das Salz in der Suppe, so mein Kommentar vor zwei Monaten

Entscheidend ist dabei die mobile Variante für Livestreams. Hier hatten Hannes Schleeh und ich schon häufiger moniert, dass es Google verpennt hat, die Hangout-App aufzubohren und Liveübertragungen auch im mobilen Modus mit Konferenzschaltungen zu ermöglichen.

Das ist nun über Youtube Live möglich:

So richtest du Hangouts On Air mit YouTube Live ein:

Gehe in YouTube Studio zu Livestreams.
Klicke auf Neuer Livestream.
Wähle Schnell aus, wenn du Google Hangouts On Air verwendest.
Gib deinem Livestream einen Titel.
Klicke entweder auf Livestreaming jetzt starten oder plane deinen Livestream für einen späteren Zeitpunkt und gib die entsprechenden Details ein.
Verwende Hangouts für die Liveübertragung.

Mit ein paar Anlaufschwierigkeiten hatte ich das am 13. Juni mit David Brych ausprobiert. Es funktioniert.

Wer also Gäste dazuschalten möchte, muss jetzt diesen Weg gehen.

Das war es dann mit Hangout on Air als Google+-Dienst.