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WordPressers Making a Splash

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Ursprünglich veröffentlicht auf WordPress.com News:

We might think of the end of summer as a slow news season. Not so for the authors and bloggers we feature today, who’ve been hard at work on some exciting projects recently.

Rebecca Hains

princess problemWriter, professor, and media scholar Rebecca Hains often shares thoughtful posts on her blog, especially on topics revolving around gender and discrimination. Earlier this month, she celebrated the release of The Princess Problem: Guiding Our Girls through the Princess-Obsessed Years (Sourcebooks), her most recent book. A critique of popular culture and the messages it sends to young girls, the book has already earned rave reviews, including from Brenda Chapman, writer and director of Disney’s Brave.

Broken Light: A Photography Collective

broken light

Danielle Hark founded Broken Light Collective, a community for photographers coping with mental health issues, more than two years ago. We’ve been following that project for a while (and mentioned it in a mental health-focused roundup earlier…

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Versuchslabor für die TV-Autonomen: Streamcamper treffen sich in München

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Dadaistische Performance von Gerhard Schröder und Hannes Schleeh beim Streamcamp

Dadaistische Performance von Gerhard Schröder und Hannes Schleeh beim Streamcamp

Mit dem Themen-Barcamp rund ums Livestreaming gehen wir am 18. und 19. Oktober in die zweite Runde. Im vergangenen Jahr fand die Weltpremiere im Kölner Startplatz statt. Die Teilnehmer kamen vor allem aus dem Rheinland und Westfalen. Nun ist die Netzszene in München an der Reihe, das Streamcamp als Versuchslabor für neue Projekte, Formate, Technologien, Wissensaustausch und Anregungen nutzen zu können. Es wäre toll, wenn unsere Veranstaltung auch in der bayerischen Landeshauptstadt und Umgebung auf Zuspruch stößt. So preiswert kommt man bei anderen Konferenzen nicht an eine geballte Ladung Livestreaming-Kompetenz. Streamcamp-Mitorganisator Hannes Schleeh hat das im Interview mit dem SOCIAL-FILM-MARKETING-BLOG kompakt zusammengefasst:

Die Firma Payback, stellt uns ihre wunderschönen Räumlichkeiten direkt am Oktobertestgelände für das Wochenende zur Verfügung. Damit ist auch eine Anreise aus dem Süden Deutschlands und aus Österreich und der Schweiz leichter möglich. Genau wie in Köln haben wir in München sehr viele Film- und Medien-Schaffende. Bei einem Barcamp oder einer Unkonferenz kann man im Vorfeld noch kein Programm vorstellen, weil das ja erst mit den Teilnehmern erarbeitet wird. Wir werden aber wieder, wie in Köln, sehr viele und spannende Sessions rund um das Thema Livestreaming haben. Am Samstagmittag haben wir zudem eine Liveschaltung zum Besser-Online Kongress des DJV in Berlin geplant. Dort referiert der One-Shot-Video Journalist Kai Rüsberg zum gleichen Thema. Auch die Liste unserer Sponsoren und Medienpartner lässt sich sehen. Zum ersten Mal unterstützt uns das Fraunhofer Institut IAO als Wissenschaftspartner. Frau Dr. Hofmann forscht zum Thema Arbeitsgestaltung und Wissensarbeit und der Nutzung von Video-Konferenzsystemen. Auch der Hanser-Verlag wird am Samstag mit einem Büchertisch auf dem Streamcamp sein. Mein Tipp für den Ticketkauf! Das VIP-Ticket inklusive Buch ist das Günstigste, wenn man das Buch noch nicht hat und bis zum 18.10.2014 warten kann. Wir freuen uns auf ganz viele Streaming Interessierte aus Österreich, der Schweiz und Deutschland.”

Heimstudio von Hannes Schleeh

Heimstudio von Hannes Schleeh

Technikpartner für die Sessions, die alle live ins Netz via Hangout on Air übertragen werden, ist die Software-Firma BoinxTV. Hannes setzt dieses Programm bei Bloggercamp.tv ein und demonstriert damit jeden Mittwoch, wie man mit wenig Aufwand Heute Journal via Greenscreening spielen kann. Auch das wird in München vorgestellt. Und natürlich auch die ultimative Conference Webcam Logitech CC 3000e für professionelle Anwendungen.

Wer Ideen für eigene Web-TV-Projekte entwickeln und ausprobieren möchte, wer Echtzeitkommunikation mit Kunden und Mitarbeitern via Livestreaming testen will, wer die ersten Gehversuche als TV-Autonomer machen will, sollte am 18. und 19. Oktober zum Streamcamp kommen. Unser Livestreaming-Opus, das gerade im Hanser-Verlag erschienen ist, präsentieren wir natürlich auch.

Es wäre toll, wenn wir die Hütte voll bekommen. Also jetzt anmelden und das Barcamp für Livestreaming weiter empfehlen. Bis Ende September müssen wir ungefähr die Teilnehmerzahl kalkulieren, um das Catering zu bestellen.

Beim Livestreaming-Dienst Hangout on Air liegt der Vorteil bei der On-Demand-Nutzung über Youtube. Entsprechend gespannt bin ich auf den Erfolg des Streaming-Dienstes Netflix in Deutschland. Hat zwar nichts mit dem Streamcamp-Kernthema zu tun, ist aber am Rande unseres Barcamps auch von Interesse.

Wie Wolfgang Michal und Vera Bunse bei Carta abserviert wurden

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Bei den neuen Carta-Machern fehlt wohl die Orientierung

Bei den neuen Carta-Machern fehlt wohl die Orientierung

Das sehr ambitionierte Medienprojekt Carta durchlebt derzeit ein höchst unrühmliches Ende, was aus einem offenen Brief des von mir sehr geschätzten Kollegen Wolfgang Michal hervorgeht. Sein Schreiben ist eine Replik auf einen Brief der Carta-Vereinsvorsitzenden Tatjana Bode, das am 10. September veröffentlicht wurde. Wolfgang Michal ist nach eigenen Angaben über den Inhalt nicht informiert worden und tauchte nicht unter den Adressaten auf.

Es gehe im jetzigen Konflikt mitnichten nur um „Teile der Redaktion“, die mit dem Übernahmecoup durch den Förderverein nicht einverstanden waren.

“Die komplette Redaktion war damit nicht einverstanden. Und die Redaktion bestand bei Carta praktisch immer nur aus zwei Personen: Vera Bunse und mir. Es geht auch nicht um einen internen Kindergarten-Konflikt nach dem Motto: Der hat mir mein Schäufelchen weggenommen! Bei Carta geht es um die Verteidigung der redaktionellen Unabhängigkeit, also darum, ob die Website carta.info weiter eine journalistisch ausgerichtete Plattform bleibt oder sich zu einem weitgehend intransparenten Projekt eines kleinen Berliner ‘Netzwerker’-Klüngels entwickelt. Für Letzteres gibt es Anzeichen. Anfang Juli legte mir der im Mai neu gewählte Carta-Vereinsvorstand einen neuen Redaktionsleiter-Vertrag für die Website vor, der in wesentlichen Punkten von meinem bisherigen Vertrag abwich. Ich sollte Veröffentlichungen auf Carta künftig mit allen Herausgebern und dem Fördervereins-Vorstand abstimmen. Darüber hinaus enthielt der Vertrag zahlreiche Aufgaben, die mit der Tätigkeit einer Redaktionsleitung nichts zu tun haben, etwa die Arbeit für den Förderverein und die Abtretung meiner Autorenrechte. Ich habe das nicht unterschrieben”, schreibt Michal.

Artikel abstimmen mit allen Herausgebern und dem Fördervereinsvorstand? Das ist wohl ein schlechter Scherz und kommt einem Maulkorb gleich.

“Anfang September wurde ich dann mit der Berufung eines neuen Herausgebers durch den Förderverein (der gar nicht zuständig ist) konfrontiert. Zuständig sind die Gesellschafter der Carta Unternehmergesellschaft (UG), die als Verlag im Impressum steht. Gesellschafter sind Tatjana Brode und ich. Bislang wurden alle wichtigen Fragen einvernehmlich zwischen uns entschieden. Nach der putschartigen Übernahme der Website durch den Förderverein am 11. September präsentierte sich der Verein dann auf der Website großspurig als ‘nichtkommerzielles Netzwerk'”, erläutert Michal.

Das Vorgehen des Fördervereins-Vorstands sei ein doppelter Rechtsbruch.

“Der Verein Carta e.V. wurde als Förderverein erst nach der UG gegründet. Er hat derzeit zehn Mitglieder. Zu den jährlichen Treffen kommen vielleicht vier oder fünf (die sich dann gegenseitig in den Vorstand wählen). Laut Satzung hat der Verein den Zweck, ‘qualitativ hochwertige Publikationen im Internet’ sowie ‘einen offenen Meinungsaustausch’ und ‘das demokratische Engagement’ der Bürger zu fördern. Er soll ‘Vortrags-, Diskussions- und Bildungsveranstaltungen’ durchführen. Von der Führung oder Herausgabe der Website carta.info ist nirgends die Rede. Obwohl der Carta e.V. also kein Trägerverein ist, behauptet der neue Vorstand dies unablässig und leitet aus dieser Selbst-Inthronisierung seine Entscheidungsbefugnisse ab. Das ist rechtswidrig. Der Carta e.V. ist nicht berechtigt, die inneren Angelegenheiten der Website zu regeln oder sich in Redaktionsfragen einzumischen. Logischerweise darf er dann auch vertraglich keine Zensurinstanz für sich beanspruchen. Ich habe die Absurdität des Vorhabens jedem einzelnen Mitglied des Vorstands geduldig dargelegt. Sie wollten es nicht einsehen. Darunter litt die Carta-Redakteurin Vera Bunse, die gern mit mir weiterarbeiten wollte, aber aufgrund der monatelangen Hängepartie praktisch Alleinredakteurin war. Die Mitglieder des Vereinsvorstands halfen ihr nicht. Dem Vorstand war die prekäre Situation egal. Er fuhr in Urlaub, ohne das drängende Problem zu lösen. Vera Bunse hat das Ihrige dazu schon gesagt.

Wolfgang Michal hat den Weg des offenen Briefes wählen müssen, weil er bei Carta durch Passwortänderung ausgesperrt wurde. Spricht nicht für eine ausgeprägte Disputationskultur der Berliner Netzwerk-Riege. Das riecht eher nach intriganter Hinterzimmer-Kungelei. Beiträge von mir werden ab sofort auf Carta nicht mehr erscheinen. Vera Bunse und Wolfgang Michal haben in den vergangenen Jahren mit wenigen Finanzmitteln eine Plattform für höchst anspruchsvolle Debatten fernab der Content-Marketing-SEO-Social-Media-Klickraten-Trällerei geschaffen. Beiden bleibe ich verbunden. Carta selbst wird wohl in die Bedeutungslosigkeit absinken.

Begeisterte Mitarbeiter und Kunden: Normale Arschkriecherei reicht nicht mehr aus

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Bei uns stehen Kunden und Mitarbeiter im Mittelpunkt-Blabla

Bei uns stehen Kunden und Mitarbeiter im Mittelpunkt-Blabla

Du musst nicht nur deine Arbeit gut machen, sondern das Ganze auch noch mit besinnungsloser Begeisterung tun, so beschreibt Matthias Nöllke in seinem Buch “Ich will mich aber aufregen!” die Obsessionen vieler Chefs in Unternehmen. Einen kleinen Auszug seines Opus veröffentlichte Spiegel-Online:

“Die normale Arschkriecherei reicht nicht mehr. Du musst jetzt auch noch den Anschein erwecken, als würde dich das Ganze glücklich machen.”

Schlimmer könne es nur noch kommen, wenn dein Chef zusätzlich noch ein weiteres Ziel ausgibt: Die Kunden müssen ebenfalls begeistert werden.

“Und das darfst du dann übernehmen: verwöhnte, genervte, bösartige oder notorisch gelangweilte Leute in Hochstimmung versetzen. Die dir vor allem eines unterstellen: dass du sie über den Tisch ziehen willst. Was ja auch stimmt. Aber was willst du machen? Begeisterte Mitarbeiter, begeisterte Kunden, erst dann ist die wundersame kleine Welt deines Chefs wirklich in Ordnung”, so Nöllke.

Egal, ob es um die Kommunikation nach innen und außen geht, viele Führungskräfte gebärden sich wie Dompteure im Zirkus. Sie sind getrieben von einer anmaßenden Geisteshaltung, die Welt mit ihren dümmlichen Hurra-Weisheiten aus den Angeln zu heben, statt einfach nur vernünftig ihre Arbeit zu machen. Als Mitarbeiter möchte ich fair behandelt und bezahlt werden. Als Kunde verlange ich gute Produkte und Dienste. Alles andere ist nur der semantische Nebel von eitlen Wichtigtuern. Nervensägen des Alltags, auf die ich gut verzichten kann.

Statt sich in dümmlichen Parolen zu ergehen, sollten Führungskräfte anfangen, ihre Hausaufgaben zu machen: Deutsche Wirtschaft ruht sich auf “Made in Germany” aus. Und so viel “Made in Germandy” findet in Deutschland ja gar nicht mehr statt.

Über die Motivations-Schamanen im Büro habe ich mich ja ausführlich in meiner The European-Kolumne ausgelassen.

Eigentlich Heimat & stadtlandfluss

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Ursprünglich veröffentlicht auf Wortspiele: Ein literarischer Blog:

Literarische Stimmen des Landes Nordrhein-Westfalen

Auch das ist NRW © Wolfgang Schiffer

Auch das ist NRW © Wolfgang Schiffer

Nicht alle kulturelle Institutionen, die auf Anregung einer Landesregierung ins Leben gerufen wurden, sind derart bekannt für ihr partnerschaftliches Engagement für herausragende Projekte und Experimente in Bildender Kunst, Musik, Theater, Tanz – und nicht zuletzt auch in der Literatur – wie die Kunststiftung NRW.

Auf ihre besondere Förderung des literarischen Übersetzens hierbei habe ich in meinem Beitrag Literaturdialoge bereits hinweisen können – jetzt, aus Anlass ihres 25jährigen Bestehens, hat sie einmal mehr die Literatur in den Mittelpunkt ihrer zahlreichen Jubiläumsaktivitäten gestellt.

Frisch erschienen im Lilienfeld Verlag sind mit ihrer Unterstützung gleich zwei Anthologien, die zeitgenössischen, dem Land Nordrhein-Westfalen durch Geburt, Wohnort usw. verbundenen Schriftstellerinnen und Schriftstellern eine Stimme geben und sie so verstärkt in das kulturelle Bewusstsein der Öffentlichkeit heben.

eigentlich heimat 2_225x380
Da ist zunächst die Anthologie Eigentlich Heimat. Herausgegeben von Bettina Fischer, seit 2012 Leiterin des Literaturhauses…

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