Watch The Disrupt Europe Live Stream Right Here!

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Ursprünglich veröffentlicht auf TechCrunch:

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TechCrunch has crossed the pond and has set up shop in London for the second annual Disrupt Europe conference. This year, we’re in London at Old Billingsgate and we couldn’t be more excited to hang out with our European friends.

But we know that it’s not possible for everyone to make it out to the conference, so we’re heading directly into your home with the live stream.

The Day One agenda includes a Fireside Chat with Google Ventures EU, a chat between Jason Goldberg (Fab, Hem) and myself, as well as an interview with our AOL overlord, Tim Armstrong. It should be a wild morning.

After that, we head directly into the Startup Battlefield, where 14 companies will pitch their product to a panel of expert judges with the hopes of winning $50,000 and the Disrupt Cup.

Thanks for tuning in!

agenda

All times in GMT

Monday, October 20, 2014

9:00am…

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Über diese Anzeigen

Neues von der Idiotenfront im Google-Kampf: Fax-Verwertungs-Gichtlinge erwarten Schützenhilfe vom Kartellamt #vgmedia

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Aktionismus für die Mülltonne

Aktionismus für die Mülltonne

„Ich benutze etwas und zahle dafür“, erklärte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in seiner Diskussion am Dienstagabend mit dem Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt. Dieser Grundsatz von ehrbaren Kaufleuten müsse auch zwischen Google und den Presseverlagen gelten, die ihr neues Leistungsschutzrecht wahrnehmen, verkünden die Verwertungs-Gichtlinge der VG-Media. Angesichts eines Google-Marktanteils von mehr als 90 Prozent hätten die Verlage aber keine andere Wahl als auf die Forderungen des Suchmaschinenmonopolisten einzugehen, hob Gabriel hervor und sprach sich mehrfach für eine Begrenzung der Marktmacht von Google aus. Der SPD-Parteivorsitzende hat sich mit diesen Äußerungen deutlich an die Seite der Presseverleger gestellt.

“Google will für die Nutzung von digitalen Presseerzeugnissen nicht zahlen und hat daher die von der VG Media vertretenen Presseverlage aufgefordert, ihre Inhalte kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Andernfalls werden die Verlage ab dem 23. Oktober 2014 zum Teil gar nicht mehr (Bilder) oder nur noch verkürzt auf allen Google-Oberflächen dargestellt. Nach Ansicht der VG Media ist dies ein deutlicher Verstoß gegen das Kartellrecht. Google behandelt als Marktbeherrscher gleichartige Unternehmen ohne sachlich rechtfertigenden Grund unterschiedlich. Durch die Schlechterstellung will Google von den Presseverlagen eine kostenfreie Nutzung ihrer Inhalte erzwingen. Für die VG Media stellt diese Ankündigung von Google einen neuen Sachverhalt dar, der vom Bundeskartellamt dringend geprüft werden muss”, meinen die VG Media-Leute.

Man fragt sich nur, warum in den vergangenen Jahren Redakteure angehalten wurden, suchmaschinenoptimiert zu schreiben und warum soviel SEO-Experten in den Verlagen herumkaspern? Schließlich ist Google nur der Türöffner für die Verlagsangebote, die allerdings schlecht vermarktet werden – was allerdings nicht in der Verantwortung des Suchmaschinenkonzerns liegt. Aber das soll hier nur ein Randaspekt sein. Mit der Schützenhilfe des Kartellamts wird es wohl nichts werden.

„Marktbeherrschung ist nicht illegal und einen Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung von Google muss man erst einmal nachweisen“, sagt Professor Justus Haucap, ehemaliges Mitglied der Monopolkommission, im ichsagmal-Gespräch.

Selbst wenn man den Missbrauch der Marktmacht eindeutig feststellen würde und gegen Google vorgeht, bleibt zu prüfen, ob es auch den Interessen der Verbraucher dient.

Geht es bei den Beschwerden gegen Google aber wirklich um Verbraucherinteressen oder klagen vor allem jene, die unter der besseren Geschäftsstrategie des Silicon-Valley-Riesen leiden? Für hausgemachte Probleme sei das Kartellrecht nicht zuständig, so Haucap. In den Kartellverfahren geht es nicht um die Geschäftsinteressen von wetter.com, Axel Springer, finanz.net oder auswechselbare Vergleichsportale, die sich beim Anblick von Google in die Hose machen. Es geht um die Interessen der Verbraucher.

Wenn also auf den Medientagen München der Kartellamtspräsident Andreas Mundt ins “Kreuzverhör” genommen werden soll, wie VG Media schreibt, dann sollten die von Haucap angesprochenen Aspekte in der Diskussion berücksichtigt werden.

“Die VG Media lädt im Anschluss an diese Diskussion zu einem Hintergrundgespräch ein. Ihre Fragen beantworten der Beiratsvorsitzende der VG Media und Geschäftsführer der WeltN24 GmbH, Dr. Torsten Rossmann, der Beirat und Geschäftsführer der Aschendorff Medien GmbH & Co. KG, Dr. Eduard Hüffer, sowie die Geschäftsführer der VG Media, Markus Runde und Maren Ruhfus”, heißt es in der Presseaussendung von VG Media.

Wann: Mittwoch, 22. Oktober, 16.15 – 17.00 Uhr
Wo: Raum Staffelsee (Zwischengeschoss, halbe Treppe runter)
Über die Teilnahme würden sich die Verwertungs-Gichtlinge sehr freuen. Man kann sich übrigens mit dem beigefügten A N T W O R T F A X akkreditieren (ich habe vor Jahren mein Fax-Gerät in einem Container für Elektroschrott entsorgt….). Soviel zur Digitalkompetenz der VG Medien.

Schaut man sich die steigende Relevanz von persönlichen Empfehlungen auf Facebook und Co. für Medieninhalte an, scheint auch vor diesem Hintergrund der kartellrechtliche Angriff gegen Google ein Griff ins Klo zu sein.

Siehe auch:

Leistungsschutzrecht: VG Media wirft Google Verstoß gegen Kartellrecht vor.

Endlich: WC-Literatur auf der Klorolle und eine Session-Idee: Payback-Punkte mit Zwirbler-Crowdfunding verbinden #Streamcamp14

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Literatur fürs Klo

Literatur fürs Klo

Zwirblers Schwester hat abgetrieben und ist verschwunden. Ist sie in die Hände von Abtreibungsgegnern einer katholischen Sekte geraten, um in einem geheimen Schweigekloster in der Nähe von Köln Abbitte zu leisten, was in einem Schweigekloster nur schwer möglich ist? Steckt ein reaktionärer Kardinal hinter der Aktion von bigotten Saubermännern? Alles reine Spekulation. Eine Indizienkette, die ich ganz persönlich aus dem bisherigen Geschehen abgeleitet habe. Zwirbler zwirbelt zusammen mit seinen abertausenden Facebook-Fans Gedankenblitze, Wortkaskaden, Gesprächsfetzen und Fantasien in die Statusmeldungen, um das zerzwirbelte Dasein literarisch zu verarbeiten.

Zwirbler

Das Ende ist noch offen und doch scheint irgendein Ende so nah. Welche Rolle spielt dabei die erigierte Traurigkeit und die in den Statusmeldungen gepressten Zuneigungen, die Zwirbler bei seiner Suche begleiten? Wir lesen und posten auf Facebook, weil uns eine Welt alleine nicht genügt. TG als Zwirblers Alter Ego hat uns in der gestrigen Bloggercamp.tv-Sendung ein wenig in die Lebenswelt des Protagonisten eingeführt und erläutert, warum man Zwirbler aus den Untiefen des Zuckerberg-Imperiums befreien sollte.

Das solltet Ihr über die Crowdfunding-Plattform Startnext in den nächsten 15 Tagen unbedingt mit kleinen und großen Beträgen unterstützen.

Zwirbler braucht Eure Unterstützung

Zwirbler braucht Eure Unterstützung

Wer gar seine Geldbörse weit öffnet und 5.555 Euro in den Topf wirft, bekommt vom Autor des weltweit ersten Facebook-Romans den Hintern abgewischt. TG ist zu allem bereit.

Wie man die literarischen Klorollen mit Payback-Punkten und dem Startnext-Projekt verbinden könnte, wollen wir gemeinsam mit TG am Samstag auf dem Streamcamp erörtern, schließlich findet das Streamcamp am Samstag und Sonntag in der Firmenzentrale von Payback statt :-)

Siehe auch:

Zwirbler im ARD-Nachtmagazin.

Der Atomausstieg ist übrigens teurer als das Zwirbler-Projekt….

Glücksversprechen werden im Roman nicht zurückgenommen.

Ob Eizellen im Facebook-Roman eingefroren wurden, kann ich nicht genau sagen. Da habe ich den Überblick verloren.

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Social Media im Kulturbereich: ein Missverständnis

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gsohn:

Wahre Worte! Könnten wir am Mittwoch, den 29. Oktober in Bloggercamp.tv aufgreifen.

Ursprünglich veröffentlicht auf Kulturmanagement Blog:

Es gibt Tage, da weiß ich nicht, ob ich mich freuen oder ärgern soll. Dienstag war so ein Tag, ein Tag, der klären sollte, wer für die Stadt Bregenz einen digitalen Erlebnisraum entwickeln darf. Die Entscheidung sollte ihm Rahmen eines Wettbewerbs fallen, zu dem drei Anbieter eingeladen waren. Zusammen mit Nadja Bauer, Frank Tentler, Martin Adam und Christof Breidenich habe ich im Sommer an einem Konzept gearbeitet und es zusammen mit Nadja und Frank vor zwei Tagen präsentiert. Spannend und lehrreich war für mich, dass die Jurysitzung öffentlich ablaufen sollte, denn wann erfährt man schon, wie so eine Jury zu einer Entscheidung kommt?

Leider hat die Jury aber nicht wirklich eine Entscheidung getroffen, denn alle drei Konzepte wurden auf den ersten Platz gesetzt. Für mich stellt sich die Frage, ob das der Sinn und Zweck dieses Modus ist, sechs Experten zu versammeln und dann zu keinem Ergebnis zu…

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Es gibt keine sozialen Systeme

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gsohn:

Spannende Thesen.

Ursprünglich veröffentlicht auf The Catjects Project:

[Thesen zum Vortrag auf dem 37. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Trier, 6.–10. Oktober 2014, Sektion Soziologische Theorie zum Thema "30 Jahre 'Soziale Systeme' – Ende einer Theoriekrise?"]

(1) Niklas Luhmann hat den Versuch gemacht, mit seinem Grundriss einer allgemeinen Theorie sozialer Systeme (Luhmann 1984) – die Gesellschaftstheorie und die Theorie der Funktionssysteme der Gesellschaft sollten folgen – die “Theoriekrise” der Soziologie zu lösen. Doch gab und gibt es diese Theoriekrise? Ist sich die Soziologie in der Einschätzung aller Phänomene mittlerer Reichweite, die die gegenwärtige Gesellschaft kennzeichnen, nicht vielmehr erstaunlich einig, vom prekären Status der gesellschaftlichen Integration über die Verwerfungen der sozialen Differenzierung bis zur Unterforderung und Überforderung der Individuen durch die Dynamik der Interaktion? Und liegt auch auf theoretischem Gebiet eine der großen Stärken der gegenwärtigen Soziologie nicht gerade in ihrem kritischen Methodenbewusstsein und in ihrer Kompetenz, die Leistungsfähigkeit quantitativer und qualitativer, statistischer und hermeneutischer, partizipativer und…

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