Bonns goldenes Zeitalter – die kurkölnische Residenzstadt zur Zeit von #Beethoven

Vor zwei Jahren war die Eröffnung der Ausstellung “Bonns Goldenes Zeitalter”. Sie zeigte das spannende und durch die Aufklärung und die Französische Revolution im Umbruch befindliche gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Umfeld in der kleinen Residenzstadt eines geistlichen Kurfürsten, in dem Ludwig van Beethoven als Sohn und Enkel eines Hofmusikers eine Berufslaufbahn am kurkölnischen Hof in Bonn vorbestimmt war. Sein unübersehbares Talent als ausübender Musiker und als Komponist, seine Wissbegierigkeit und seine nach dem Tod der Mutter besonders betrüblichen Familienumstände erregten das lebhafte Interesse und die Anteilnahme einiger seiner gebildeten Hofmusikerkollegen wie auch Angehöriger des Hofadels.

Beethoven zog auch die Aufmerksamkeit des jungen, aus österreichischem Hochadel stammenden Graf Waldstein auf sich, dem er im familiär vertrauten Kreise der Familie von Breuning begegnet war. Der musikliebende und auch selbst komponierende Graf, der vom Kurfürsten Maximilian Franz, seit 1780 auch Hochmeister des Deutschen Ordens, in der Bonner Schloßkapelle in einer feierlichen Zeremonie mit nachfolgenden Festgelagen als Ritter in den Deutschen Orden aufgenommen worden ist, hatte zu diesem Zeitpunkt eine sehr einflußreiche Stellung am Bonner Hof, die Beethoven noch vor dem endgültigen Untergang Kurkölns vor dem Ansturm der französischen Revolutionstruppen zu einem Stipendium seines Landes- und Dienstherrn bei Joseph Haydn in Wien verhalf – in die Herkunftsstadt des letzten Kölner Kurfürsten Maximilian Franz von Österreich, dessen Vater und Brüder aufeinanderfolgend als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches in Wien residierten.

Die Ausstellung zieht den Bogen mit einer gewichtigen Auswahl aus der eigenen Sammlung und einer imponierenden Fülle von über hundert Leihgaben, von der Zeit des Vorgängers von Kurfürst Maximilian Franz, Kurfürst Maximilian Friedrich von Königsegg, in dessen Amtszeit Beethoven 1770 zur Welt gekommen ist, bis zum Tode des letzten Kölner Kurfürsten, Maximiian Franz von Österreich im Sommer 1801. Sie schaut auf die Herkunft des letzten Kölner Kurfürsten, Erzherzogs Maximilian Franz von Österreich und sein Aufwachsen als jüngstes Kind von Kaiser Franz I. Stephan und Maria Theresias am musikliebenden kaiserlichen Hof in Wien und seine nachfolgende den Interessen Habsburgs und des Heiligen Römischen Reichs, aber gleichzeitig dem Wohl des Deutschen Ordens und Kurköln dienende Karriere, wovon insbesondere seine Residenzstadt Bonn profitierte, die sich unter ihm zu einem Hort der Aufklärung und gleichzeitig höchster Kunstpflege entfalten konnte, bevor die Nachwehen der teilweise auch in Bonn durchaus begrüßten französischen Revolution in Gestalt der Revolutionstruppen das alte Reich zusammenbrechen ließen, den Kölner Kurfürsten ebenso wie den Trierer und Mainzer aus ihren alten Herrschaftsbereichen fegten und das linksrheinische Rheinland zu einem Teil Frankreichs machten, in dem Bonn zu einer unbedeutenden französischen Provinzstadt herabsank, in der nur Leute mit wachem Geschäftssinn, Geschäftstüchtigkeit und auch einen Hauch von Opportunismus reussieren konnten, wie etwa Beethovens ehemaliger Hofmusikerkolege Nikolaus Simrock mit seinem Musikverlag. Beethoven war schon fast zwei Jahre aus Bonn weg, als sein Dienst- und Landesherr Maximilian Franz seine Residenzstadt ebenfalls auf immer verlassen musste.

Trotzdem war der Kurfürst bis zu seinem Tod immer noch Kurfürst, da Kurköln bis zu diesem Zeitpunkt trotz schon langjähriger französischer Besetzung formal immer noch existierte und Beethoven deshalb auch formal immer noch ein Untertan Kurkölns war und vor allem noch immer trotz seines damals schon 9jährigen Aufenthalts in Wien ein Angestellter der kurkölnischen Hofkapelle, wie ausdrücklich aus einem Memorandum des Kurfürsten von 1799/1800 hervorgeht. Berücksichtigung finden auch die sehr wenigen Reisen Beethovens – seine Reise als jugendlicher Hofmusiker mit seiner Mutter in die Niederlande und seinem Konzertauftritt am Hof in Den Haag, seine erste Reise nach Wien und die von Wien aus 1796 unternommene Konzertreise nach Berlin und selbstverständlich seine Anfänge in Wien als Schüler Haydns und aufgrund der Empfehlungen Waldheims schnelle Aufnahme in die Salons des österreichischen Hochadels.

Interessant waren für mich vor allem die Exponate über Johann Joseph Eichhoff: Hofkoch, Aufklärer, Beethovenfreund, zeitweiliger Bürgermeister in Bonn und Vertreter der freien Rheinschiffahrt beim Wiener Kongress.

Schuldenlast in Bonn – da hat sich ja nicht sehr viel geändert

1801 ist ein Johann-Joseph-Eichhoff-Jahr. Am 10. Januar wird er „feierlich“ in sein Amt als Bonner maire eingeführt, und er tritt erstmals als Autor hervor: Zu Paris erscheint seine Schrift „Mémoire sur les quatre départemens (sic!) réunis de la rive gauche du Rhin, sur le commerce et les douanes de ce fleuve“. Schon hier gilt sein Hauptaugenmerk dem Rhein als Verkehrsweg.

Wie man eine Ausstellung lebendig macht:

Diese Ausstellung musste komplett abgesagt werden:

Recap zum Sohn@Sohn-Roundtable am Mittwoch 11 Uhr über alternative Proteine

Man hört, sieht und streamt sich am Mittwoch. Wir wollen das Thema vertiefen und mit Euch diskutieren.

Zur Vorbereitung auf Mittwoch einfach mal reinhören:

#Notizzettel #Dateninstitut für Deutschland – Livetalk um 14 Uhr mit @schuellerstats

Kommission Zukunft Statistik (KomZS) zur „Beratung einer Programmplanung der amtlichen Statistik“

Statistische Fakten sind die Basis für demokratische, faktenbasierte Entscheidungsprozesse. Qualitativ hochwertige Statistiken sind nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Bewältigung von Krisen und ihrer Auswirkungen auf alle gesellschaftlichen Lebensbereiche wichtiger denn je zuvor. Zudem werden Umwelt, Globalisierung, Digitalisierung und Generationengerechtigkeit einige der beherrschenden Themen im nächsten Jahrzehnt sein, welchen Deutschland und die Europäische Union proaktiv begegnen müssen. Die amtliche Statistik muss sich frühzeitig mit den Datenbedarfen beschäftigen, die es in Zukunft aufgrund der beschriebenen Entwicklungen geben wird.

Vor diesem Hintergrund hat das Statistische Bundesamt eine Kommission Zukunft Statistik eingesetzt und mit einem Beratungsauftrag ausgestattet. Das Gremium mit Fachwissen in verschiedenen wissen- schaftlichen Disziplinen sowie statistischen Methoden soll einen Vorschlag für eine vorausschauende Programmplanung erarbeiten und ein Zielbild der amtlichen Statistik für das Jahr 2030 entwerfen. Hierbei sind mittelfristige Anforderungen an Informationen und Dienstleistungen der Statistik ebenso zu berücksichtigen wie die Fähigkeit, schnell auf Krisen und neue Datenbedarfe reagieren zu können.

Mit der Leitung der Kommission Zukunft Statistik ist Walter Radermacher, ehemaliger Präsident des Statistischen Bundesamtes und Generaldirektor von Eurostat a.D., betraut. Die Arbeit des Gremiums ist auf 18 Monate begrenzt und soll mit Vorlage eines Abschlussberichts an das Statistische Bundesamt im Frühjahr 2024 enden. Neben den festen Mitgliedern nehmen zudem Vertretungen des Statistischen Bundesamtes sowie der Statistischen Ämter der Länder als Gäste an der Kommission Zukunft Statistik teil.

Aus dem Positionspapier. Ein Dateninstitut für Deutschland

Das deutsche Datenökosystem ist in vielerlei Hinsicht ausbaubedürftig. So hat nicht zuletzt die Corona- Pandemie die Defizite bei der Verfügbarkeit von qualitätsgesicherten Daten offensichtlich gemacht. Dies betrifft viele Bereiche. In Politik und Verwaltung würde eine bessere Datenbasis die Möglichkeiten evidenzbasierter Maßnahmengestaltung zum Nutzen der Gesellschaft deutlich steigern. Auch beim Datenzugang und der Datenverfügbarkeit für Forschung und Unternehmen, insbesondere Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sind in Deutschland erhebliche Defizite offensichtlich. So haben die Krisen der letzten Jahre deutlich gezeigt, dass es beispielsweise bei Gesundheit oder Bildung Lücken im Datenangebot und in der Dateninfrastruktur gibt. Besonders problematisch ist, dass selbst prinzipiell verfügbare Daten nicht genutzt werden können, weil die technischen und rechtlichen Voraussetzungen für datenschutzkonformen Datenzugang und Datenverknüpfungen nicht geschaffen wurden.

Die Europäische Union hat die Bedeutung der Datenverfügbarkeit erkannt und die Verordnung über europäische Daten-Governance1 verabschiedet, die am 23. Juni 2022 in Kraft getreten ist. Diese Verordnung befasst sich mit der Weiterverwendung insbesondere von geschützten Daten (“closed data”) im öffentlichen Besitz, den Anforderungen an Datenvermittlungsdienste, der Förderung von Datenaltruismus, der Einrichtung eines europäischen Dateninnovationsrats und dem internationalen Zugang und der internationalen Übertragung von Daten. Diese Verordnung muss von den Mitglied- staaten binnen 15 Monaten nach Inkrafttreten umgesetzt werden.

Positionspapier. Ein Dateninstitut für Deutschland

Die deutsche Politik habe die Potenziale und die bestehenden Defizite erkannt, was sich in den Prioritäten des Koalitionsvertrags der aktuellen Regierungskoalition widerspiegelt; Dateninfrastrukturen sollen aufgebaut und Instrumente wie Datentreuhänder, Datendrehscheiben und Datenspenden genutzt werden.

Ein Dateninstitut soll die Datenverfügbarkeit und Standardisierung vorantreiben sowie Datentreuhändermodelle und Lizenzen etablieren (Koalitionsvertrag, S. 17).

Dies soll dem besseren Zugang zu Daten für Start-ups und KMU zur Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle dienen. Damit zeigt die Politik Sensibilität für dieses Thema und stellt die richtigen Weichen, lässt aber die konkrete Ausgestaltung offen.

Positionspapier. Ein Dateninstitut für Deutschland

Vergessen werden hierbei oft die Bedarfe der Forschung, insbesondere, wenn es um einen bereichs- übergreifenden Datenaustausch geht, der bei der Planung eines zu etablierenden Dateninstituts beachtet werden sollte. Zudem sollte das Dateninstitut anschlussfähig für existierende wissenschaftliche Dateninfrastrukturen sein. Es sollte sich an ihren Services und Lösungen orientieren. Diese werden beispielsweise in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur oder in Forschungsdatenzentren entwickelt und umfassen Remote Access, also den Datenzugang über Distanz, oder eine datenschutzgerechte Nutzung personenbezogener Daten. Die in der Forschung formulierten FAIR- Prinzipien (Findable, Accessable, Interoperable, Reusable) bieten hier eine grundlegende Orientierung.

Positionspapier. Ein Dateninstitut für Deutschland

Das Dateninstitut sollte seine Rolle als One-stop-shop für einen Datenzugang für verschiedene Nutzergruppen zu den Daten von verteilten Einrichtungen verstehen, der für eine Vernetzung und einfache Zugänglichkeit von Daten im Rahmen des dezentralen Systems der Datenproduzenten sorgt. Schöner Traum: One-stop-shop….

Eine wichtige Dienstleistung ist dafür die Bereitstellung einer kontrollierten sicheren Verarbeitungsumgebung über Fernzugriff (Remote Access) im Sinne von Art. 5 der Verordnung über europäische Daten-Governance.

Positionspapier. Ein Dateninstitut für Deutschland

Eine Herausforderung wird zudem darin bestehen, das Teilen von Daten zu unterstützen. Das Dateninstitut sollte Anreize zur Bereitstellung von Daten erhöhen, indem Win-Win-Situationen geschaffen werden. Beispielsweise könnte Urhebern im Rahmen der Datennutzung durch externe Mitsprache und Kooperationen die Möglichkeit gegeben werden, Daten zu ihrem eigenen Nutzen zu öffnen.

Das Dateninstitut soll dazu beitragen, das Prinzip der grundsätzlichen Offenheit von Daten der öffentlichen Verwaltung und anderen öffentlich finanzierten Daten flächendeckend umzusetzen – sofern nicht übergeordnete Belange, wie öffentliche Sicherheit, Urheberrechte oder der Schutz personenbezogener Daten, dem entgegenstehen. Regeln des Datenschutzes sollten klarer formuliert und die Umsetzung des Datenschutzes mit dem Ziel harmonisiert werden, eine möglichst große Offenheit von Daten zu gewährleisten.

Hier lohnt ein Blick auf das Informationsfreiheitsgesetz (IFG):

Bei Anfragen von Journalisten und Zivilgesellschaft überbieten sich die Behörden in der Kunst des Abwimmelns. Die Gummiparagrafen des IFG machen es möglich. Der Exekutive wird es leicht gemacht, unliebsam Fragende in die Schranken zu weisen.

Ein stattlicher Anteil der insgesamt 13 Paragrafen regelt, wie man Bürgerinnen und Bürger wieder los wird:

Etwa Paragraf 3: Schutz von besonderen öffentlichen Belangen, Paragraf 4: Schutz des behördlichen Entscheidungsprozesses, Paragraf 5: Schutz personenbezogener Daten oder Paragraf 6: Schutz des geistigen Eigentums und von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen.

Sehen sich die Behörden mit besonders hartnäckigen Fällen konfrontiert, die sich nicht abblocken lassen und auf ihrem Recht auf Informationsfreiheit bestehen, greifen die liebwertesten Beamten-Gichtlinge zur Allzweckwaffe:

Paragraf 10: Gebühren und Auslagen.

Wie hoch diese tatsächlich sein können, liegt im Ermessen der Behörde und variiert je nach Hartnäckigkeitsgrad. Also ist das nur schwer kalkulierbar. Die Abschreckung wirkt erstaunlich gut. Wer nicht über entsprechende Budgets verfügt, zieht die Anfrage lieber zurück.

Habt Ihr Fragen? Dann bitte die Chat- und Kommentarfunktionen von YouTube, Facebook und LinkedIn benutzen.

Wichtig der Hinweis von Viktor Mayer-Schönberger (Professor für Internetregulierung in Oxford) und Thomas Ramge (Publizist mit Schwerpunkt auf Technologiethemen). 

Intelligente Datenregulierung zwingt die Plattformen, Datenschätze der sozialen Netzwerke der Gesellschaft und den Menschen gemeinschaftlich verfügbar zu machen. Dies wäre fair, weil die Vielzahl der Nutzer diese Daten selbst geschaffen hat. Natürlich wären davon keine Geschäftsgeheimnisse betroffen, sondern lediglich depersonalisierte Daten und Sachdaten. Zugang zu den Daten der Datenmonopolisten entspricht übrigens auch einem Grundprinzip offener Gesellschaften: Gesellschaftlich relevante Informationen müssen allen zugänglich sein, die mit diesen Informationen gesellschaftliche Probleme besser lösen können. Indem Datenmonopole den Datenbaronen helfen, ihre Profite zu maximieren, betreiben sie Diebstahl am Fortschritt für alle. 

Siehe auch:

Nur im herrschaftsfreien Dialog gewinnt man Vertrauen in die Digitalisierung und in die Datenökonomie – Eine Streitschrift.

Auch ein Problem: Datenklau. Deutsche Presse-Agentur betroffen von Hackerangriff auf IT-Dienstleister.

Zerschlagt das Oligopol! Ein Kommentar zum CCC-Hack der TI-Konnektoren

Warum der Wald so wichtig ist für den Klimaschutz und was alles falsch läuft @BaySF_Direkt @bergwaldprojekt

Wir waren unterwegs im Oberallgäu und informierten uns über das Bergwaldprojekt. Diese Initiative in Balderschwang startete 1991. Damals rissen die Winterstürme Vivian und Wiebke Löcher in den Bergwald. Die Helfer konzentrierten sich daher zunächst auf Pflanzung, Jungwuchspflege und den Steigbau in den Sturmflächen. Heute pflegen sie neben dem Wald auch Biotope für das Auerhuhn und übernehmen die Wiedervernässung von Hochmooren. Eine Arbeit, die relevanter denn je ist. Laut Verein starben 2021 deutschlandweit rund fünf Prozent des Waldes ­– unter anderem wegen Trockenheit, Stürmen und Insektenbefall. Mit über 50.000 Freiwilligen kämpft der Bergwaldprojekt e.V. bundesweit gegen die Folgen.

Doku:

Karriereseiten im Handel #EHI: Wie gewinnt man die besten Talente auf dem Arbeitsmarkt #ZPEurope

Die Karriereseite eines Unternehmens ist häufig die erste Anlaufstelle für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber. Besonders in Zeiten des Fachkräftemangels nehmen sie eine entscheidende Rolle ein, um zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen zu begeistern. So besitzen fast alle der 100 umsatzstärksten stationären Einzelhändler in Deutschland solch einen Internetauftritt, wie die EHI-Studie „Karriereseiten des stationären Einzelhandels“ zeigt. „Karriereseiten sind nach wie vor Dreh- und Angelpunkt von Employer Branding und Recruiting-Maßnahmen. Kaum ein Unternehmen kann es sich leisten, ohne Karriereseite im Netz vertreten zu sein“, sagt Vanessa Tuncer, Leiterin Forschungsprojekt Personal beim EHI und Co-Autorin der Studie.

Nur drei Unternehmen ohne Karriereseite

97 der 100 umsatzstärksten stationären Einzelhändler in Deutschland verfügen über eine Karriereseite. Beim Rest handelt es sich um Genossenschaften oder Verbünde, wo zwar einzelne Händler Karriereseiten betreiben, nicht aber die Dachorganisation.

Um auf den eigenen Arbeitgeberauftritt aufmerksam zu machen und damit die Karriereseite auch von potentiellen Bewerber:innen möglichst einfach gefunden werden kann, sollte sie gut sichtbar auf der Unternehmenswebsite verlinkt sein. Doch lediglich 22 Prozent der untersuchten Karriereseiten werden auf den eigenen Unternehmenswebseiten sowohl gut sichtbar im Header als auch im Footer verlinkt. Die überwiegende Mehrheit der Händler zeigt den Link ausschließlich im Footer-Bereich ihrer Website (59 Prozent). Sechs Prozent verlinken die Karriereseite gar nicht.

Onlinebewerbung bevorzugt

Beim Bewerbungsprozess erweist sich die Onlinebewerbung als bevorzugter Weg – 95 Prozent der untersuchten Handelunternehmen bevorzugen diese Bewerbungsform. Bei einem Fünftel müssen Bewerber:innen zwingend ein Benutzerkonto angelegen, was aus Kandidatensicht eine weitere Hürde im Bewerbungsprozess darstellt. Darüber hinaus bieten weitere 20 Prozent neben der Onlinebewerbung auch eine Bewerbung per Post und per E-Mail an.

Bis auf wenige Ausnahmen ist der Leitsatz „Mobile first“ im Recruiting angekommen: 89 Prozent der untersuchten Karriereseiten sind durchgängig mobil optimiert. Dazu gehören sowohl die Karriereseite als auch die Jobbörse, die Stellenanzeigen und auch das online Bewerbungsformular. Allerdings fordern die meisten Unternehmen nach wie vor Lebenslauf (100 Prozent), Anschreiben (92 Prozent) und Zeugnisse (90 Prozent) an, was eine Bewerbung mit dem Smartphone erschwert und zum Abbruch der mobilen Candidate Journey führen kann. Zwar ermöglichen immerhin 26 Prozent eine One-Click-Bewerbung mit dem Lebenslauf aus einem Business-Netzwerk wie Linkedin, trotzdem müssen dabei oft Dokumente noch zusätzlich verschickt werden.

Wie man Tech-Talente gewinnt, erläutert Stephan Kasulke von der Telekom:

Wie gewinnt man Tech-Talente in der ITK-Branche?

Tag 3 der Zukunft Personal: Rekord mit 15 Video-Beiträgen #ZPEurope – Livestreaming auf den Spuren von Umberto Eco @ZP_Universe

Fördermittel für die Zukunftsfähigkeit des Mittelstandes: Über #Inflation, Nachhaltigkeit und Digitaler Staat #SchubkraftTV #DigitalX

Wie esoterisches Halbwissen über den Wald zum Problem für den Klimaschutz wird: #Bergwaldprojekt sorgt für Klarheit @BaySF_Direkt @bergwaldprojekt

Hubert Heinl, Revierförster bei den Bayerischen Staatsforsten

Rehwild, Rotwild, Gams-, Muffel-, und Sikawild schälen und verbeißen die Naturverjüngung und ungeschützte Pflanzungen in einem so hohen Ausmaß, dass vielerorts das Aufwachsen der standortheimischen Baumarten wie Eiche, Buche, Ahorn und Tanne ohne Zäunung überhaupt nicht möglich ist. Zusätzlich führt eine hohe Schwarzwilddichte zu enorm hohen Schäden in der Landwirtschaft. Die Ursachen dafür sind vielfältig und historisch. In unserer Kulturlandschaft herrschen ideale Bedingungen für Generalisten wie das Rehwild. Die industrielle Landwirtschaft mit ihren großen Schlägen und Kulturen wie z. B. Mais führen zu starken Vermehrungen, v. a. bei Schwarzwild und Rehwild. Eine falsch verstandene Trophäenjagd mit hohen Wilddichten, dem primären Ziel der Erlegung starker Trophäenträger und die Ausrottung der Beutegreifer Luchs, Wolf und Bär haben in den letzten 200 Jahren zu einer enorm hohen Wilddichte und einer massiven Schädigung der Waldökosysteme geführt: Ein Waldsterben von unten. Dieses Problem setzt die Wälder, die aufgrund des fortschreitenden Klimawandels und seiner Folgen wie Trockenheit, Sturmschäden und Insektenkalamitäten stark belastet sind, zusätzlich unter Druck. Um den Verbiss- und Schäldruck auf die Wälder zu verringern, gibt es ein Bündel von Maßnahmen.

Um ein Aufwachsen gemischter, stabiler und klimaresilienter Wälder zu ermöglichen, ist die Zäunung mit Drahtgeflechten und Hordengattern aus Holz vielerorts das Mittel der Wahl. Zusätzlich sind der Einzelschutz der Jahrestriebe mit Verbissschutzmittel, Drahthosen und als Schälschutz stärkerer Bäume gegen Rotwild die Verwendung von Wickelgeflecht aus Kunststoff oder Grüneinbund mit Nadelholzästen kostenintensive Möglichkeiten, ein schadenfreies Aufwachsen gemischter Wälder zu erreichen.

Zu hohe Wilddichten führen zur Entmischung der Wälder. Seltenere Baumarten, aber auch seltene Kräuter und Orchideen werden zuerst vom Wild genutzt und als Verlust gar nicht mehr wahrgenommen. Um diesen verhängnisvollen Trend umzukehren, ist eine nachhaltige Reduktion der Wilddichte auf ein waldverträgliches Maß durch die ökologische Jagd ein wichtiges Mittel.

Dazu Hubert Heinl, Revierförster bei den Bayerischen Staatsforsten:

Statement von Peter Naumann vom Bergwaldprojekt:

Siehe dazu auch die Meldung: Den Bergwald im Oberallgäu für zukünftige Generationen erhalten.

Welche Entwicklungschancen stecken in alternativen Proteinen für Klimaschutz, Gesundheit und Welternährung? #Roundtable

Unter dem Begriff Alternative Proteine werden Substitute für tierische Proteine und deren Ursprung verstanden (Milch, Eiern, Fleisch) und daraus hergestellten Produkten. Zudem werden darunter auch neue Quellen wie Pflanzen, Pilze, Insekten, Bakterien oder Einzeller subsumiert, die dem Ersatz gängiger pflanzlicher Rohstoffe wie Sojabohnen oder Getreide dienen können. 

Alternative Proteine werden als maßgebliche Ergänzung der Nahrungsversorgung einer stetig wachsenden Weltbevölkerung angesehen – Grundlage vieler Anträge auf Forschungsförderung. 

Nach einer neuen Studie gewinnen Fleischersatzprodukte auf pflanzlicher Basis sowie andere „alternative Proteine“ an Bedeutung auf dem Lebensmittelmarkt. Zwei Drittel sagten in einer internationalen Verbraucherbefragung, die die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) in sieben Ländern durchgeführt hat, sie hätten alternative Proteine bereits probiert, wie BCG und die an der Studie beteiligte Investmentgesellschaft Blue Horizon bekannt gaben.

Sie hielten Fleischersatz für gesünder als tierische Proteine, sagten über drei Viertel. Der Preis spielt allerdings eine bedeutende Rolle: Sojaprodukte und andere pflanzliche Proteinquellen dürfen nicht teurer sein als Fleisch. 

Laut BCG liegt die durchschnittliche akzeptierte Preisspanne zwischen 50 und 90 Prozent der tierischen Originals.

In den USA, China, Großbritannien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Deutschland, Frankreich und Spanien wurden 3700 Verbraucherinnen und Verbraucher befragt. 515 Personen nahmen in Deutschland teil.

Schätzungen zufolge verursacht die Nutztierhaltung rund 15 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen, heißt es in der Untersuchung. Im Jahr 2035 könnten alternative Proteine nach Einschätzung der Autoren elf Prozent der von der Weltbevölkerung verzehrten Proteine ausmachen, da ihr Verzehr schnell zunehmen wird.

Nach Berechnungen der beiden Unternehmen könnte dies den CO2-Ausstoß der Landwirtschaft um fast eine Gigatonne reduzieren. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) betrug der weltweite CO2-Ausstoß im Jahr 2021 36,3 Gigatonnen.

„Das Bewusstsein für alternative Proteine ist während der Pandemie gestiegen, hinzu kommt eine höhere Verfügbarkeit und immer bessere Qualität der Produkte. Wir sehen weiterhin großes Potenzial für den Markt“, so Benjamin Morach, Co-Autor der BCG-Studie. 

Wichtigster Faktor für die erhöhte Akzeptanz unter ist die Gesundheit: 76 Prozent der Befragten kaufen Ersatzprodukte, weil sie diese für gesünder halten als tierische Proteine. Knapp 15 Prozent würden sogar nahezu vollständig oder ausschließlich auf alternative Proteine zurückgreifen, vorausgesetzt, die Produkte wären gesünder und schmeckten besser. Der Klimaschutz spielt eine sehr große Rolle: Mehr als 30 Prozent der Befragten sehen den Umweltschutz als wichtigsten Grund, um auf alternative Proteine umzusteigen. Mehr bezahlen möchten die Befragten allerdings nicht. Die durchschnittliche akzeptierte Preisspanne liegt bei 50 bis 90 Prozent des tierischen Pendants.

„Auf die Produkte, die die Verbraucher heute in den Regalen sehen, wird schon bald eine Welle von cleaneren, gesünderen und leckereren alternativen Proteinen folgen, da die Technologie immer mehr Innovationen ermöglicht. Wir beobachten die rasante Entwicklung dieser Technologien sowohl in unserem eigenen Portfolio als auch in der breiteren Food-Tech-Branche“, so Björn Witte, CEO von Blue Horizon. Das führe zu einer insgesamt besseren Produktpalette. 

„Für die Konsumenten ist das eine tolle Nachricht, aber wir stehen erst am Anfang.“ Künftige Generationen würden in hohem Maße von den messbaren Auswirkungen auf die Umwelt profitieren, ergänzt Witte.

Die Studie zeigt:

Die Umstellung auf alternative Proteine ist die kapitaleffizienteste und wirkungsvollste Lösung zur Bewältigung der Klimakrise, denn alternative Proteine sparen pro investiertem US-Dollar die meisten Emissionen. Sie sind damit mindestens doppelt so effektiv wie Investitionen in die Dekarbonisierung von Zement, Eisen, Stahl, Chemikalien oder des Verkehrssektors. Das lockt immer mehr Geldgeber an. Das in alternative Proteine investierte Kapital ist von einer Milliarde Dollar im Jahr 2019 auf fünf Milliarden im Jahr 2021 angestiegen – eine jährliche Zuwachsrate von 124 Prozent.

Investments sind dabei zunehmend global und beschränken sich nicht mehr nur auf Wagniskapital. Nach Auffassung von Witte sei das der kapitalschonendste Weg, um Emissionen zu vermeiden und eine positive Rendite zu erzielen. „Wenn wir bis 2035 eine Marktdurchdringung von elf Prozent erreichen, könnten wir mehr Kohlenstoffemissionen einsparen als durch die Dekarbonisierung von 95 Prozent des Luftfahrtsektors. Die positiven Auswirkungen sind absolut gewaltig, und die langfristigen Treiber waren noch nie so stark.“

Eine vernünftige und wirksame Regulierung sei unerlässlich, um sicherzustellen, dass die schnelle Innovation und das Wachstum des Marktes für alternative Proteine den Kunden sichere, gesunde und transparente Lebensmittel liefern. Rund um den Globus hat sich die Zulassung von Produkten auf der Basis von Fermenten und tierischen Zellen zuletzt beschleunigt. Vorreiter war 2015 Israel, als es ankündigte, dass der Rahmen für die Regulierung der Lebensmittelsicherheit auch für alternative Proteine gelten würde. Auch China erkennt in seinem Fünfjahresplan an, dass das Land auf alternative Proteine als Ergänzung zu traditioneller Landwirtschaft setzen muss und machte Fleisch auf der Basis tierischer Zellen und andere alternative Proteine zu einem Teil seiner Strategie für die Ernährungssicherheit.

Herausforderungen:

Ein systematischer wissenschaftlicher Ansatz zur Untersuchung der Sicherheit der neuartigen Proteine, ihrer Funktionalitäten, ihrer biologischen Wechselwirkungen und des Einflusses der Verarbeitungsbedingungen auf ihre Funktionalitäten. Maßstäbe für den industriellen Einsatz.  Eiweißalternativen aus nachhaltigen Quellen wie Pflanzen, Mikroalgen, Insekten und Pilzen haben das Potenzial, den weltweit steigenden Eiweißbedarf zu decken, können aber auch gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Abwägung der Allergenität und inhärenten Risikofaktoren. Verwendung schneller und quantitativer Nachweissysteme für die Risikobewertung neuartiger Proteine. 

Welche Methoden sind wichtig?  Massenspektrometrie und spektroskopische Techniken. Zukünftige Forschungsziele sind die Verringerung von Matrixinterferenzen und die Erhöhung des Methodendurchsatzes. Die quantitative Massenspektrometrie wurde in mehreren Forschungsstudien erfolgreich eingesetzt, und sie hat das Potenzial, in Zukunft für den routinemäßigen gleichzeitigen Nachweis mehrerer Allergene verwendet zu werden.

Neuartige Proteinprodukte müssen in der Regel eine Sicherheitsbewertung und ein Zulassungsverfahren durchlaufen, bevor sie auf den Markt gebracht werden können. Die Aufsichtsbehörden jedes Landes oder jeder Region haben ihren eigenen Rechtsrahmen entwickelt. Die meisten Länder und Regionen, darunter Australien, Neuseeland, Kanada, die EU und Singapur, verwenden die Gesetzgebung für neuartige Lebensmittel, um mit Lebensmitteln umzugehen, deren Verwendung in der Vergangenheit nicht dokumentiert wurde. Die USA verwenden entweder den GRAS-Status oder ein Vorab-Zulassungsverfahren für Lebensmittelzusatzstoffe, um diese auf den Markt zu bringen. 

Nach der Zulassung muss ein neues Protein oder Produkt die im Lebensmittelgesetz des jeweiligen Landes oder der Region festgelegten Anforderungen erfüllen wie Hygienevorschriften, Kennzeichnungsvorschriften, Rückstandshöchstwerte und dem Sicherheitsmanagement für Lebensmittel. Die Sicherheitsbewertung alternative Proteine ist weltweit nicht harmonisiert, und es fehlen internationale Richtlinien, wie solche Bewertungen durchgeführt werden sollten. 

Was wir in dem Roundtable-Talk im Allgäu diskutierten:

Wo liegen die größten Entwicklungschancen?

Pflanzliche Proteinquellen

Insekten

In-vitro-Fleisch. 

Abkehr von der Massentierhaltung – Klimaschutz. 

Haupttreiber in den nächsten Jahren.

Erleben wir eine vollständige Abkehr vom Fleischkonsum?

Alternative nur für Veganer und Vegetarier?

Welche staatlichen Initiativen müsste es geben?

Wie erhört man die Akzeptanz bei den Verbrauchern?

Was sollte international zum Standard werden? 

Wie wird sich der Markt in den kommenden zehn Jahren entwickeln? 

Teilnehmer: Christian Traumann, Geschäftsführender Direktor Multivac; Harald Suchanka, CEO Handtmann Filling & Portioning; Bernd Esser, Mitglied des Vorstands BALPro + CEO Berief Food; Friedrich Büse, Founder & Partner Endori; Angela Wadenpohl, Reset Yourself; Moderation: Gunnar Sohn.

Dokumentation.

Siehe auch:

Wie wir uns die Klimazukunft besser vorstellen können

Schrumpfen statt Wachsen?

Roundtable-Talk über alternative Proteine – Über Klimaschutz, Gesundheit und Welternährung

Roundtable im Allgäu. Die Umstellung auf alternative Proteine ist die kapitaleffizienteste und wirkungsvollste Lösung zur Bewältigung der Klimakrise, denn alternative Proteine sparen pro investiertem US-Dollar die meisten Emissionen. Sie sind damit mindestens doppelt so effektiv wie Investitionen in die Dekarbonisierung von Zement, Eisen, Stahl, Chemikalien oder des Verkehrssektors. Das lockt immer mehr Geldgeber:innen an: Das in alternative Proteine investierte Kapital ist von einer Milliarde Dollar im Jahr 2019 auf fünf Milliarden im Jahr 2021 angestiegen – eine jährliche Zuwachsrate von 124 Prozent. „Investments sind dabei zunehmend global und beschränken sich nicht mehr nur auf Wagniskapital“, sagt Benjamin Morach von BCG. Wir diskutierten das in einer Expertenrunde. Teilnehmer: Christian Traumann, Geschäftsführender Direktor Multivac; Harald Suchanka, CEO Handtmann Filling & Portioning; Bernd Esser, Mitglied des Vorstands BALPro + CEO Berief Food; Friedrich Büse, Founder & Partner Endori; Angela Wadenpohl, Reset Yourself; Moderation: Gunnar Sohn.

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Alternative Proteine als Klimaretter? Roundtable-Gespräch im Allgäu um 14:30 Uhr

Die Umstellung auf alternative Proteine ist die kapitaleffizienteste und wirkungsvollste Lösung zur Bewältigung der Klimakrise, denn alternative Proteine sparen pro investiertem US-Dollar die meisten Emissionen. Sie sind damit mindestens doppelt so effektiv wie Investitionen in die Dekarbonisierung von Zement, Eisen, Stahl, Chemikalien oder des Verkehrssektors. Das lockt immer mehr Geldgeber:innen an: Das in alternative Proteine investierte Kapital ist von einer Milliarde Dollar im Jahr 2019 auf fünf Milliarden im Jahr 2021 angestiegen – eine jährliche Zuwachsrate von 124 Prozent. „Investments sind dabei zunehmend global und beschränken sich nicht mehr nur auf Wagniskapital“, sagt Benjamin Morach von BCG. Wir diskutieren das in einer Expertenrunde und freuen uns auf Eure Fragen und Diskussionsbeiträge. Man hört, sieht und streamt sich um 14:30 Uhr im Multistream auf Twitter, Facebook, LinkedIn, Twitch und YouTube. Das Event haben wir auf YT schon angelegt. Die anderen Dienste starten just in time auf meinen Accounts. Also einfach unter @gsohn (Twitter) und unter dem Namen Gunnar Sohn auf den anderen Plattformen nachschauen.

Siehe auch:

Utopien als Spielwiese für unser Denken: Buchneuerscheinung #KönigVonDeutschland