Wie wir eine gute digitale Gesellschaft aufbauen #KöniginvonDeutschland @meta_blum

Utopie-Podcast #KöniginvonDeutschland mit Sabria David, Medienforscherin, Gründerin des Slow Media Instituts und Präsidiumsmitglied von Wikimedia Deutschland.

In einem kleinen Experiment habe ich diesen Podcast auch live im Multistream via Ecamm laufen lassen über die Soundfunktion der Software:

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Das Buch von Sabria David zur guten digitalen Gesellschaft erscheint im September:

Erscheint im Patmos-Verlag – wir wollen einen Spiegel-Bestseller aus diesem Werk machen.

Hin-und-her-macht-Taschen-leer: Auf SEO-Gurus und Google-Orakel muss man nicht hören #Podcast @benodaniel #FabianJaeckert

Lange schon keine Weisheit mehr gehört, die dem 1999 verstorbenen Börsenkenner André Kostolany zugesprochen wird. Jaeckert & O’Daniel haben es in ihrem Podcast getan.

Interessante Folge über die SEO-Szene, die sehr intensiv auf Updates schaut und darauf, was einzelne Google-Mitarbeiter sagen. Da gilt dann eben der Spruch von Kostolany:

„Hin und her macht Taschen leer“.

Dann lieber: „Baldrian trinken, wenn Sie wieder aufwachen, haben Sie Geld verdient.“

Frohes Neues :-) Man hört, sieht und streamt sich 2017

gunnarsohn

Mein Credo auch für 2017: Echtzeitkommunikation mit Möglichkeiten zur Interaktion. Live, ungeschminkt, ohne Teleprompter und aufwändige Postproduktionen. Viele Verantwortliche in der Unternehmenskommunikation neigen nach wie vor zu Schönwetter-Filmchen, wo die Akteure ihr weltweit führendes und gut aufgestelltes Plastikdeutsch ins Mikrofon stottern – aseptische Imagevideos zum Wegklicken. Wer gebaute Beiträge mag, kann das ja machen und sich stundenlang mit der Videobearbeitung herumschlagen. In der Regel ist das überflüssig.

Wer Konferenzschaltungen mit Livestreaming-Diensten übertragen möchte, also beispielsweise Roundtable-Gespräche mit Experten an unterschiedlichen Standorten, ist mit dem Google-Dienst Hangout on Air nach wie vor gut versorgt.

Seit dem 12. September ist diese Technologie allerdings nicht mehr an die Plattform Google+ gekoppelt. Jetzt muss man das über den eigenen YouTube-Channel organisieren. Auf die Funktion Video-Manager gehen, auf der linken Seite den Reiter „Livestreaming“ auswählen, dann auf „Events“ drücken und auf der rechten Seite den Button „Neuer Livestream“ aktivieren. Es erscheint, wie früher, der YouTube-Webplayer mit Titelzeile, Kalender zur Vorplanung, Beschreibungsmöglichkeit des Events und Keywords/Tags zur Suchmaschinen-Optimierung. Allerdings darf man nicht vergessen, unter Typ die Rubrik „Schnell per Google Hangouts On Air“ auszuwählen. Vorteil gegenüber Youtube Live: Man braucht keine externe Codierungssoftware. Einige dieser Programme kosten bis zu 500 Euro. Das Produkt OBS – Open Broadcast Software – ist zwar kostenlos, benötigt aber ein wenig Übung, um gute Live-Übertragungen hinzubekommen. So muss man ein wenig an den Einstellungen feilen, um bei der Signalbearbeitung die Lippensynchronisation hinzubekommen.

Generell sind die Livestreaming-Apps auf Smartphones und Tablets für spontane Stimmungsberichte, schnelle Sendekritik wie bei heute+ oder Making-of-Einblicke exzellent einsetzbar. Hangouts on Air und Youtube Live punkten bei der nachhaltigen Wirkung von Ereignissen – linear gesendet mit einem Live-on-Tape-Effekt, da beim Start des Livestreams sofort der virtuelle Rekorder auf YouTube anspringt und die Konserve schon während der Ausstrahlung angelegt wird. Ausführlich nachzulesen im Upload-Magazin.

Auch bei Audio tut sich einiges:

Siehe auch:

Radio: Sichtbar. Teilbar. Endlich.

Facebook Live Audio makes talk radio social, starting with the BBC

Introducing Live Audio

THE NEXT REVOLUTION IS VOICE

Bei Video und Audio kommt das seltener vor: Nur die Überschrift gelesen, trotzdem weitergereicht: Warum Social-Media-Buzz ein schwaches Signal für Qualität ist.

Nur Sterne zählen :-)
Nur Sterne zählen 🙂

Wunsch zum Schluss. Brauche noch Likes, um den Juptr-Autorenwettbewerb zu gewinnen. Abstimmung geht leider nicht unter dem Artikel – da muss man in die Gesamtansicht.

Auf ein Neues in 2017 🙂 Freue mich auf spannende Projekte, die ich mit Euch realisieren kann.

Wortspiel-Radio wieder am Start – Podcast mit Wolfgang Schiffer über die Hörspielkunst #Bilanz

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Endlich ist es mal wieder soweit – nach einer sehr langen Pause: Ich produziere am Mittwoch, um 13 Uhr, zusammen mit meinem lieben Freund und Hörspielkenner Wolfgang Schiffer in Köln eine Podcastfolge von Wortspiel-Radio – Schwerpunkte sind Literatur, literarische Verlage und Zeitschriften, Hörbücher und Hörspiele.

Diesmal geht es um die CD-Box „Bilanz“, die von Wolfgang Schiffer und Michael Serrer herausgeben wurde und im Verlag Lilienfeld erschienen ist. Auf 10 CDs werden dreizehn von knapp tausend Originalhörspielen zu Gehör gebracht, die der WDR in den vergangenen sechzig Jahren produziert hat – „ein Streifzug durch die Zeiten und ihre Sprechhaltungen“, schreibt die SZ in einer Rezension.

Wer also für das Weihnachtsfest noch ein passendes Geschenk sucht, sollte die Sendung nicht verpassen. Spätestens am Donnerstag könnt Ihr Euch unsere Expedition in die Tiefen des Hörspiels via Soundcloud abrufen und der sonoren Stimme von Wolfgang lauschen. Das wird ein Fest für die Ohren 🙂

Hier übrigens alle Podcastfolgen von Wortspiel-Radion, die wir in den vergangenen Jahren in höchst unregelmäßigen Abständen erstellt haben:

Man hört sich.

Über die Vergreisung der Auto-Lobby

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In Deutschland bekommt man schon Schnappatmung, wenn das Ende des Verbrennungsmotors für 2030 erwogen oder auch nur angedacht wird. Die KP China gibt ein anderes Tempo vor – wie bei der Digitalisierung. In gut einem Jahr müssen nach einem Bericht der SZ für acht Prozent aller in China verkauften Fahrzeuge sogenannte Kreditpunkte gesammelt werden, 2019 dann für zehn Prozent und 2020 zwölf Prozent.

„Die Faustformel, mit der die Konzerne derzeit kalkulieren, lautet: vier Punkte für ein Elektrofahrzeug, zwei Punkte für einen Plug-in-Hybriden“, schreibt die SZ.

VW müsste 2018 für den chinesischen Markt rund 60.000 E-Autos herstellen. Bei Plug-in-Hybriden mit einer elektrischen Reichweite von 50 Kilometern seien sogar 120.000 Exemplare notwendig. Gelingt das nicht, müsste VW entweder die Produktion drosseln oder aber anderen Herstellern Kreditpunkte abkaufen. Und das könnte teuer werden.

Die alten Industriedenker versäumen es, zukunftsfähige Mobilitätskonzepte zu entwickeln, moniert der Wuppertaler Unternehmer Jörg Heynkes im Utopie-Podcast #KönigvonDeutschland.

„Der Umstieg der Antriebstechnologie von einem dreckigen und völlig ineffizienten Verbrennugnsmotor auf einen sauberen Elektromotor ist nur ein erster Schritt. Hier wird nur ein kleiner Teil der Mobilitätswende abgebildet, die wir in Deutschland und Europa brauchen. Ansonsten stehen die Elektrofahrzeuge im gleichen Stau wie die Verbrenner.“

Heynkes bemängelt, dass es in der Politik noch nie den Willen gegeben hat, sich nicht mehr als reines Autoland zu definieren. Ausführlich in meiner heutigen Netzpiloten-Kolumne nachzulesen.