Nächste Woche AdWords Days in Köln! Habt Ihr noch Anregungen für die Moderation?

Ich hatte hier bereits verkündet, dass ich in der nächsten Woche am 1. und 2. Juni die AdWords Days moderiere. Ein absoluter Experte bin ich ja nicht. Für die Diskussionsleitung aber keine schlechte Voraussetzung. Dann werden die richtigen Fragen gestellt 😉

Schaut man sich die deutsche Wirtschaft an, so gibt es wohl viele Firmen, die sich noch nicht sehr intensiv mit Google-AdWords beschäftigt haben. Das wird dann wohl auch bei einigen Konferenzteilnehmern so sein, sonst würde sich der Besuch der Tagung ja auch nicht lohnen. Siehe auch den Artikel, der auf NeueNachricht erschienen ist.

Auszug: „Manager und Unternehmer sollten sich die Chance nicht entgehen lassen, die wichtigsten Experten der AdWords-Beraterszene zu erleben und sich in einem Crashkurs fit zu machen für Direktmarketing-Strategien im Web“, erläutert der Kongressorganisator Ingo vom Hoff. Zu den Top-Referenten zählt Howard Jacobson, Mitglied der Perry Mashalls AdWords-Coaching-Fakultät: „Da ein Klick schon ab einem Cent zu haben ist, und jeder Klick zu einem Umsatz führen kann, haben sogar kleine Unternehmen, deren Finanzdecke klein ist, mit AdWords eine effektive Möglichkeit zu wachsen, ohne dass sie ein Vermögen für Werbemaßnahmen ausgeben müssen. Bislang werde diese Werbemöglichkeit vom Mittelstand nur wenig genutzt.

„Die Bezahlung pro Klick kombiniert mit der ungewöhnlichen Art des Direct-Response-Marketings hat bisher die meisten kleinen Firmen von den möglichen Vorteilen von AdWords ferngehalten. Aber auch die Marketingspezialisten in den großen Unternehmen können sich nur langsam an dieses Modell gewöhnen, sind sie doch im Bewerben von Marken geschult, bei dem es nur wenig Platz für ein Medium wie AdWords gibt, in dem der Erfolg messbar ist“, sagt Jacobson. Unternehmen könnten in fünf Minuten für fünf Euro ein Konto bei bei AdWords eröffnen. „Sie können Ihre Anzeige jederzeit ändern. Sie können unprofitable Anzeigen mit einem einzigen Mausklick löschen. Sie können mehrere Anzeigen gleichzeitig schalten und genau ermitteln, mit welcher Sie das meiste Geld verdienen. Sie können sogar Kunden in einzelne Gänge und Regale Ihres Geschäfts schicken, je nachdem, wonach diese suchen. Und Sie können im Laufe der Zeit immer mehr Erfahrungen sammeln, bessere Anzeigen formulieren, sie unter immer mehr und besser passenden Rubriken platzieren, bestimmte geografische Bereiche auswählen und andere aussparen. Wenn Ihre Anzeigen gut laufen, können Sie sogar Google davon überzeugen, sie als Onlinezeitungs- oder -zeitschriftenanzeige zu platzieren, sie neben bestimmte Orte auf den Google Maps zu setzen oder sie auf Mobiltelefone zu überspielen – ganz automatisch“, führt Jacobson aus.

Es wird auch ein Vertreter von Google anwesend sein – neben den vielen anderen Experten der AdWords-Szene: Habt Ihr noch Anregungen oder Fragen, die ich als Moderator in der nächsten Woche aufnehmen sollte? Dann direkt an mich schicken oder als Blogkommentar posten: gunnareriksohn@googlemail.com.

Interessant sind schon mal die Hinweise des Carta-Blogs.

Wichtig auch:
Google Lists Top 1,000 Sites On The Web & Then Lets You Advertise On Them.

New Ad Planner features: the Ad Planner 1,000 and greater integration with AdWords.

Google Adwords Keyword Tool Redesigned.

Allzeithoch: Downloadumsatz klettert auf Rekordmarke – Aber Onlineshops könnten schon etwas komfortabler werden

Das Weihnachtsgeschäft hat gerade erst begonnen und wird sicher noch einmal einen kräftigen Zuwachs bringen, aber schon heute steht fest, dass die Zahl der legalen Downloads in Deutschland 2007 eine Rekordmarke erklommen hat. Ob Musik, Hörbücher, Videos, Spiele oder Software – der Umsatz mit legalen Downloads auf PCs kletterte in den ersten drei Quartalen auf 118 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr wird ein Allzeithoch von 168 Millionen Euro erwartet, der Umsatz wächst damit im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel. Das ist das Ergebnis einer Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) http://www.gfk.de im Auftrag des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) http://www.bitkom.de. „Zugpferd bei den Downloads bleibt die Musik. Gleichzeitig gewinnen andere Segmente wie Software oder Spiele an Bedeutung“, sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer in Berlin. Von den 168 Millionen Euro Gesamtumsatz in 2007 entfallen etwa 60 Millionen Euro auf Musik.  Doch nicht nur die Umsätze wachsen, sondern auch die abgesetzten Einheiten. In den ersten drei Quartalen 2007 wurde bereits 28,9 Millionen Musik-Dateien, Hörbücher, Videos, Spiele und Software-Produkte legal auf PCs in Deutschland heruntergeladen. Für das Gesamtjahr rechnet der Bitkom mit 41 Millionen Downloads, 2006 waren es 31 Millionen – ein Plus von 32 Prozent. Die Nachfrage geht dabei vor allem auf Männer zurück. Sie sind für rund zwei Drittel aller legalen Downloads verantwortlich. Ähnlich deutlich ist das Bild beim Alter. 45 Prozent der Kunden kommen aus der Gruppe der Unter-30-Jährigen. Dennoch seien Downloads kein reines Jugendphänomen mehr, so der Bitkom. Über ein Viertel aller Käufer (27 Prozent) ist heute 40 Jahre und älter. Wachstum gibt es hier insbesondere in der Gruppe der Über-50-Jährigen.  Unabhängig von den Downloads gilt bei den Zahlungsmethoden das traditionelle Lastschriftverfahren als das meist genutzte. 38 Prozent der Deutschen haben beim Online-Shopping schon einmal einen Betrag auf diese Weise beglichen. Danach folgen Rechnung (29 Prozent), Kreditkarte (20 Prozent) und Nachnahme (17 Prozent). Spezielle Online-Zahlungssysteme wie Paypal oder T-Pay vervollständigen die Top 5. Sie wurden bereits von 11 Prozent der Deutschen beim Einkaufen im Internet verwendet. „Kunden bevorzugen Dienste, die leicht zu bedienen sind. Sie wollen vor allem im Internet einfache und vertraute Zahlungsmethoden. Weil die Lastschrift den meisten bekannt ist und sicher scheint, liegt diese klar vorn“, sagt Axel Schnell, Chief Executive Officer des ITK-Systemintegrators Nextiraone http://www.nextiraone.de. „Eine problemlose und einfache Zahlungsabwicklung, aber auch mehrere Bezahlmöglichkeiten zur Auswahl, tragen darüber hinaus auch zur Kundenzufriedenheit bei“, meint Schnell.  Benutzerfreundlichkeit und Bedienungskomfort seien für den Erfolg eines Online-Shops unverzichtbar. Zur Servicequalität trägt für viele Experten auch die telefonische Erreichbarkehit eines Shops bei. Eine Service-Oase in punkto Erreichbarkeit hat der amerikanische Bekleidungsversandhandel Landsend http://www.landsend.de geschaffen, dessen Service- und Bestell-Hotline für den Anrufer nicht nur kostenfrei und jederzeit erreichbar ist, sondern auch ohne vorgegebenes Zeitbudget für die einzelnen Call Center Agents. „Call Center, reibungslose Bezahlsysteme, eine intelligente Multichannel-Strategie und ein personalisiertes After Sales-Management sind entscheidend für den Erfolg im E-Commerce und wichtige Faktoren der Service-Ökonomie. Wenn hier etwas schief läuft, wirkt sich das negativ auf die gesamte Wertschöpfungskette aus“, so die Markterfahrung von Michael Müller, Geschäftsführer des IT-Dienstleisters a&o http://www.aogroup.de.