Heute schon im Marketing gepusht, Leads generiert und Mailing-Aktionen geplant? Plädoyer für offene und vernetzte Kommunikation #Webinare

Auch Push-Marketing ist ein Arschloch
Auch Push-Marketing ist ein Arschloch

Lead- und Adressgewinnung, Mailingaktionen, Kampagnen und immer wieder Kampagnen nach dem guten alten Push-Prinzip scheinen wohl immer noch viele klassische Werber und Marketing-Manager in ihrem Dasein zu beseelen. Anders ist dieser Text, der austauschbar für viele Anbieter ist, nicht zu verstehen:

„Aussagekräftige Daten von Verbrauchern, die an Ihren Produkten und Dienstleistungen interessiert sind, bieten Ihnen ein hohes Umsatzpotential. Um Ihnen diese Daten in hoher Qualität liefern zu können, entwickeln wir immer wieder neue Kampagnen und Instrumente. So können wir mit unseren zahlreichen Gewinnspielen und Verbraucherumfragen zu den verschiedensten Lifestyle-Themen und über flexibel nutzbare Methoden wie Co-Sponsoring, Co-Registrierungen oder unsere Branded Campaigns ganz gezielt Ihre Zielgruppen ansprechen und Ihnen immer aktuelle Verbraucherdaten garantieren. Zudem bieten wir Ihnen auch vielfältige Möglichkeiten für eine verbesserte Nutzung Ihrer Kundendaten. Denn mit unserem Performance-Marketing bringen wir Sie ganz nahe an Ihre Wunschzielgruppe und können unsere Kampagnen entsprechend anpassen und optimieren. Damit bleiben Sie in Sachen Leads immer auf dem neusten Stand.“

Egal, was für Modelle im Marketing eingesetzt werden, um Budgets und die eigene Daseinsberechtigung zu rechtfertigen, es handelt sich um Modelle und nicht um die Realität. Dennoch wird wie verrückt daran gearbeitet, zufälligen Ereignissen ein erklärbares Muster und eine alpgemeingültige Bedeutung beizumessen, schreibt Heino Hilbig in seinem lesenswerten Opus „Marketing ist eine Wissenschaft und die Erde eine Scheibe? Über die Wunderwaffen und Zahlengläubigkeit in Werbung, Marktforschung & Co.“.

Das Grundprinzip von Werbung – mit oder ohne Lead-Generierung – beruht auf S T Ö R U N G, so Jan Steinbach von Xengoo.

„Der TV-Spot stört beim Spielfilm, die Anzeige beim Lesen des Artikels und die Werbemail bei der Arbeit.”

Wenn das so ist, sollte man aufhören, im Marketing einfach weiter zu pushen. Wenn etwas interessant ist, wird es sich über Vernetzungseffekte verbreiten, herumsprechen und von Menschen empfohlen. Wenn nicht, Pech gehabt. Etwas Neues probieren. Morgen probieren wir ein offenes und vernetztes Webinar zum Thema: Einfach anders Arbeiten. Via Hangout on Air. Eine halbe Stunde Live-Präsentation mit Diskussion über die Frage-Antwort-Funktion von Google Plus.

Man hört und sieht sich vielleicht um 13 Uhr.

Webinar: Vom Nutzen virtueller Assistenten im Kundenservice

Meine Webinar-Moderation
Meine Webinar-Moderation

Gerade hatte ich das Vergnügen, ein Nuance-Webinar über den Einsatz von virtuellen Assistenten im Kundenservice zu moderieren. Dabei ging es um Service-Anwendungen für die Website und für mobile Applikationen. Zählt also zu meinen Lieblingsthemen. Wie kann man Medienbrüche vermeiden? Wie muss Self Service für das mobile und stationäre Internet konzipiert sein? Warum funktioniert das bei vielen Unternehmen noch nicht und warum müssen viele Kunden dann doch die Hotline anrufen?

Welche Rolle kann Sprachsteuerung bei Apps spielen? Wie könnten verschiedene Dienste unter einer Haube vereint werden und, und, und. Es geht um die neuen Dienste von Nuance: Nina Web und Nina Mobile.

Wer also da etwas genauer in den Maschinenraum schauen möchte und an der Verbesserung der Self Service-Angebote seiner Website sowie Apps interessiert ist, sollte sich die Aufzeichnung des heutigen Webinars anschauen. Einfach eine Mail an Anja Freiheit, Field Marketing Managerin von Nuance, schicken: anja.freiheit@nuance.com. Rückmeldungen über meine Moderation würden mich natürlich auch erfreuen.