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Einfach implementiert: Der IoT-Energiemonitor #ImpactFestival

Direkt vom Impact Festival in Offenbach berichtete ich über ein innovatives Unternehmen, das wichtig werden wird für die Energiewende. An meiner Seite stand Andreas Feiler, Geschäftsführer von PSsystec. Sein Unternehmen hat einen IoT-Energiemonitor entwickelt, ein System, das Energiedaten erfasst. Doch wie funktioniert das genau?

Die Besonderheit der Lösung liegt in ihrer nicht-invasiven Sensorik. Sie wird direkt an den Verbraucher angeklemmt, ohne in die bestehende Elektrik einzugreifen. Die erfassten Energiedaten werden dann an die Cloud-Plattform der Telekom, die Cloud of Things, übermittelt. Das spart im Vergleich zu vielen anderen Lösungen Verkabelungsaufwand und beschleunigt die Montage und Installation des Systems.

Unternehmen fragen oft, ob die Implementierung einer solchen Technik den Betrieb stört. Die Antwort ist ein klares Nein. In der Vergangenheit haben viele Unternehmen vor hohen Investitionen und Ausfallzeiten zurückgeschreckt. Doch diese Zeiten sind vorbei.

Heutzutage geht es vor allem darum, viele Messpunkte aufzunehmen. Unternehmen wollen den Verbrauch ihrer Beleuchtung, Maschinen und Lüftungsanlagen kennen – und das nicht nur einmal im Jahr, sondern dauerhaft. Nur so können sie notwendige Optimierungen durchführen. PSsystec nutzt moderne Funktechnologien, um Energiedaten schnell zu implementieren und zu skalieren. Denn nur wer misst, kann sich verbessern.

Die Energieüberwachung in Unternehmen ist ein komplexes Thema. Es geht nicht nur um die Überwachung von Heizung und Außentemperatur, wie im Privathaushalt. Unternehmen müssen Schichtbetrieb, Stoßzeiten, Gebäudemanagement und Ladestationen berücksichtigen. Die Themenvielfalt ist immens.

Das Bewusstsein für Energieverbrauch und -management ist in den vergangenen Jahren gestiegen, nicht zuletzt durch die Energiekrise und die Diskussionen um Gasimporte.

Die gute Nachricht ist, dass die Intelligenz in der Cloud hinterlegt ist. Die Cloud-Lösung unterstützt Unternehmen bei der Analyse der Daten und ermöglicht Optimierungen. Die Daten werden live in die Cloud übertragen und sind dort jederzeit verfügbar.

Die größte Nachfrage kommt aus dem Einzelhandel, der Industrie und dem Gewerbe. Besonders Unternehmen mit vielen Liegenschaften profitieren von der Funklösung. Aber auch der öffentliche Dienst zeigt Interesse.

Die Implementierung ist einfach und schnell. Pro Messpunkt dauert es nur etwa drei Minuten. Die nicht-invasive Sensorik wird einfach über die stromführenden Leiter im Verteilerkasten geklemmt und schon ist man fertig.

Über den Autor

gsohn
Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsblogger, Livestreamer, Moderator, Kolumnist und Wanderer zwischen den Welten.

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