Vorbereitung eines Autorengesprächs mit dem Literaturwissenschaftler Hans Esselborn über das Werk von Herbert W. Franke:
1. Frankes Vielfältigkeit zeigt sich in seiner Computerkunst, bei der er als Pionier anerkannt ist und z.B. phantastische (SF) Landschaften, NTFs und ein Virtuelles Museum gestaltet hat.Dazu legte er Wert auf seine Höhlenforschung, zu der er ein Buch schrieb, frühzeitig auf Vulkanhöhlen auf dem Mars hinwies und ebenso auf Wasser dort (vgl. Letzte Zuflucht Mars 2007)Seine Kybernetische Ästhetik behandelt u.a. die mögliche Rezeption von Literatur und Das P-Prinzip entwirft die Welt als Schöpfung eines Computers und entwickelt damit das „anthropische Prinzip“ (vgl. Zentrum der Milchstraße 1990).
2. Die Aktualität.betrifft die Klimakatatsrophe (z.B. Endzeit 1985) und die politischen Katastrophen (vgl. Sphinx_2 2004), die Möglichkeiten von Überwachung durch den Computer (z.B. Ypsilon Minus 1776), die Ablenkung durch Unterhaltungsindustrie wie Games (z.B. Zone Null 1970) und die Konsumgesellschaft als snafte Ordnung gleichzeitig mit der SF der USA.Franke beschrieb Virtualität z.B. im Orchideenkäfig 1961 und Sirius Transit 1979 vor Gibson und dem Mutiverse.
Antwort von ChatGPT: In jedem Fall wäre es wichtig, bei der Gestaltung von politischen Maßnahmen und Programmen die Interessen und Bedürfnisse aller Bürger im Blick zu haben und diese angemessen zu berücksichtigen. Eine wichtige Aufgabe wäre es, sich um Themen wie Umweltschutz, Bildung, Gesundheit, soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftswachstum zu kümmern.
Als König von Deutschland würde ich sicherstellen, dass die Rechtsstaatlichkeit und die Demokratie gewahrt bleiben und dass die Bürger in einer offenen und transparenten Gesellschaft leben können, in der Meinungsfreiheit und Pluralismus geschützt werden. Ich würde auch darauf achten, dass Deutschland eine verantwortungsvolle Rolle in der internationalen Gemeinschaft spielt und zur Bewältigung globaler Herausforderungen beiträgt, wie zum Beispiel beim Klimawandel und bei der Bekämpfung von Armut und Ungleichheit.
Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass eine solche Aufgabe nicht von einer einzelnen Person oder Institution geleistet werden kann. Eine erfolgreiche politische Gestaltung erfordert die Zusammenarbeit und den Input verschiedener Stakeholder und Beteiligter aus der Gesellschaft, darunter Experten, Politiker, Bürger und Unternehmen.
Dieser Tag wird sommerlich und literarisch! Ab 15 Uhr heißen Gunnar Sohn und Paul Remmel Literaturinteressierte und -treibende zum ersten Literarischen Sommerfest nach Bonn-Duisdorf ein (Ettighofferstraße 26a). Neben dem Zusammenkommen und -sein, dient der Tag auch der Möglichkeit, eigene (oder auch fremde) Texte zu präsentieren. Den ganzen Nachmittag können ‚Literaturbetriebler‘ in kurzen Sequenzen ihr Werk sowohl den Anwesenden als auch – live gestreamt! – der Netzgemeinde präsentieren. Gleichsam die literarische Speakers Corner. Wer Zeit und Lust hat, kann kommen – bitte vorher bei Gunnar oder Paul anmelden.
Als Höhepunkt des Abends führen Gunnar & Paul um 20 Uhr ein weiteres Literarisches Interview – dieses Mal mit der wunderbaren Ute Cohen:
ANARCHIE – Bakunin hat sie gefordert, die Sex Pistols haben sie besungen, Ute Cohen verpflanzt sie in den Grunewald. Was aber passiert, wenn Anarchie auf Bourgeoisie trifft, Magic Mushrooms auf Schokolade und Serienkiller auf brave Journalistinnen? Valverde, Ex-Knacki und Serienmörder, versucht sich im Berliner Villenviertel Grunewald eine neue Existenz aufzubauen. Kein einfaches Unterfangen für einen von der Liebe ergriffenen Soziopathen mit einer Passion für Kunst und Gerechtigkeit! Er bemüht sich redlich als Liebhaber der Berliner Journalistin Susa und Schummeldaddy ihrer drei Kids. Seinen Job als Gärtner hat er an den Nagel gehängt, nicht zuletzt, weil er fünf seiner korrupten Auftraggeberinnen ermordet und kunstvoll entsorgt hat.
Obwohl ihm die Szene zuwider ist und ein geschundenes Knie ein seriöses Handicap zu werden droht, hält er tapfer durch. Langfristig aber braucht er eine andere Perspektive. Cannabis oder Vanille, das ist hier die Frage! In die Quere kommt ihm sein leicht bizarrer Drang nach Gerechtigkeit. Als die Frau des benachbarten Schokoladenfabrikanten verschwindet, begibt sich Valverde auf ihre Fährte. Luxusescorts, aztektische Götter, Magic Mushrooms und zugedröhnte Kaninchen kreuzen dabei seinen Weg. Obwohl sich Valverde an Recht und Gesetz zu halten versucht, obsiegt sein archaisches Verlangen nach Rache. Allerdings macht er sich dieses Mal nicht selbst die Hände schmutzig.
Ein Gespräch über anarchischen Spirit und Freigeistigkeit in vergitterten Zeiten.
Ab 21 Uhr wird dann, wie man sagt, „aufgelegt“. Also Musik bis der Arzt kommt.
#DasLiterarischeInterview mit Christiane Florin in Bonn-Duisdorf. Sie stellte ihr jüngstes Buch vor: „Trotzdem! Warum ich versuche, katholische zu bleiben“ vorstellen. Wir sprachen mit ihr über ihre langjährigen Recherchearbeiten zu drängenden Fragen unserer Zeit.
Florin ist Radioredakteurin und Autorin, Mutter und Tochter, Feministin und Gegnerin von -Ismen, Katholikin und Zweiflerin. Seit 2016 arbeitet sie in der Redaktion Religion und Gesellschaft beim Deutschlandfunk in Köln, vorher war sie Leiterin der ZEIT-Beilage Christ&Welt. Studiert hat sie Politik, Geschichte und Musikwissenschaft in Bonn und Paris. Der Uni Bonn ist sie als Lehrbeauftragte treu geblieben.
Am Sonntag bin ich von der Berliner re:publica-Exkursion nach Bonn zurückgekehrt und fuhr dann direkt mit dem Rad zur Lesung in Mehlem. Liegt ungefähr auf der Höhe von Rhöndorf, auf der anderen Rheinseite. Musste recht forsch in die Pedalen treten.
Vorgestellt wurde der Roman „Die Schwimmerin“ von Theodor Wolff. Er war von 1906 bis 1933 Chefredakteur des „Berliner Tageblatts“ und damit der einflussreichste Journalist der Weimarer Republik. Noch heute erinnert der Theodor-Wolff-Preis, der wichtigste deutsche Journalistenpreis, an ihn. „Die Schwimmerin“ ist sein letzter Roman, den er bereits im Exil veröffentlichte.
Sein Roman ist vieles zugleich: Liebesgeschichte, Sozialgeschichte, Porträt Berlins – man kann anhand der geschilderten Topographie die Wege der Protagonisten abgehen – ein wehmütiger Nachruf auf die Weimarer Republik, Vorahnung des bevorstehenden Untergangs, Beschreibung des Lebens im Exil. Und das alles in einer Sprache, die in überraschenden Bildern erzählt.
Erläuterungen des Verlegers Stefan Weidle:
Lesung von Klaus Weise, dem früheren Generalintendanten des Theaters Bonn. Ihr werdet Euch sicherlich an seinem Auftritt in meiner Bibliothek erinnern.
Hier noch #DasLiterarischeSommerinterview mit Klaus Weise in unserer Bibliothek in Bonn-Duisdorf.
Autorensessel im Grünen
Am Samstag, den 20. August gibt es in unserem Garten übrigens ein literarisches Sommerfest.
Ab 15 Uhr geht es los mit einer Art Speakers Corner. Den ganzen Nachmittag können ‚Literaturbetriebler‘ in kurzen Sequenzen ihr Werk sowohl den Anwesenden als auch – live gestreamt! – der Netzgemeinde präsentieren. Als Höhepunkt des Abends führen Gunnar & Paul um 20 Uhr ein weiteres Literarisches Interview – dieses Mal mit der wunderbaren Ute Cohen. Ab 21 Uhr wird gefeiert, getanzt, getrunken, leckeres im Smoker zubereitet und dergleichen. Essen gibt es den ganzen Tag 🙂
Der großartige Autor Willi Achten war zu Gast bei unserem Format #DasLiterarischeInterview. Es ging um seine Recherchemethoden, seine Inspirationen und über einschneidende Erlebnisse: Etwa um den neuen Roman „Rückkehr“. Handlung: Jakob Kilv kehrt zurück in das Dorf seiner Kindheit. In der archaischen Natur der Berge kommen Erinnerungen an den letzten Sommer der Jugend hoch. Die alten Freunde sind geblieben – Bruno, Ranz, Zwoller. Auch seine Jugendliebe Liv war nie fort. Damals engagierten sie sich gegen den ansässigen Liftmogul, der das Tal mit einem irrwitzigen Projekt für den Skitourismus öffnen wollte. Ihr Protest lief aus dem Ruder, einer der Freunde verlor sein Leben. Was geschah wirklich in jenem Sommer? Und was passierte zwischen Jakobs Mutter und Bruno – ahnte sein Vater etwas? Jakob muss noch einmal entscheiden, ob er an diesem Ort bleiben kann. Ein raffinierter psychologischer Roman über die unstillbare Sehnsucht nach Zugehörigkeit, die Kraft des Unausgesprochenen und den einen Moment im Leben, der alles ändert. Willi Achten wuchs in einem Dorf am Niederrhein auf. Er studierte in Bonn und Köln. Seit den frühen 1990er-Jahren ist er als Schriftsteller tätig. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne. Willi Achten lebt im niederländischen Vaals bei Aachen.
„Man kann es so sagen … viel mehr aber geben die Gespräche einen Einstieg in Diskussionen, hin zu – durchaus realistischen – Zukunftsvisionen eines demokratischen Kapitalismus (188). Ganz sicher auch für die Lehre – oder besser gesagt, in die Bildungsanteile, die einer Normierung des Denkens entgegenwirken, ob in Schule, Universität und Business Schools oder Weiterbildung. Die Gesprächsform macht die Themen zugänglicher, über 500- 1000 Seiten Piketty oder Schumpeter können immer noch folgen“, schreibt der Soziologie Klaus Janowitz über unser Utopie-Opus #KönigVonDeutschland.
#Beethoven-Mangas: Die allermeisten hiervon, selbst die in phantastische Kämpfe mit Dämonen abdriftenden Erzählungen, vermitteln gleichzeitig historische Fakten, selbst wenn es auch nur die Namen einiger der Hauptwerke Beethovens sein sollten. Der Edu-Aspekt ist praktisch immer – unterschwellig – präsent. Klassische europäische Kultur und hier eben speziell Beethoven ist nicht bloße Kulisse des Geschehens sondern wird als Hintergrundwissen aller Japaner ab der Grundschulausbildung von den Autoren vorausgesetzt. Ein Wissen, das nicht zuletzt visuell vermittelt wurde durch die in fast allen japanischen Musikräumen an den Wänden aushängenden Komponistenportraits und insbesondere jenes Joseph Stieler nachempfundene Bild Beethovens mit dem wirren Haar und dem roten Halstuch.