20:15 Uhr: #Bloggercamp.tv spricht über die Götterdämmerung beim Debattenportal Carta

Gast in der Sendung ist der ehemalige Carta-Herausgeber Wolfgang Michal. Wir haben versucht, auch die „Gegenseite“ einzuladen. Das wurde leider verweigert. Wenn Ihr mitdiskutieren wollt, könnt Ihr das über die Eventseite von Google Plus – also über die Frage-und-Antwort-Funktion.

„Das Online-Magazin und Autoren-Blog Carta wurde schon mit dem Grimme Online Award und einem Lead Award ausgezeichnet. Namhafte Autoren haben dort veröffentlicht. Nun gibt es massig Ärger. Teile der Redaktion sehen die Unabhängigkeit von Carta in Gefahr, ein neuer Herausgeber wurde berufen, man zofft sich auf Twitter“, so beschreibt Meedia die Lage bei Carta Anfang September.

Carta werde seit März 2012 von der Unternehmergesellschaft Carta UG herausgegeben, an der Brode und Michal Anteile halten.

„Tatjana Brode ist die Mehrheits-Gesellschafterin. Außerdem gibt es den Förderverein Carta e.V., der sich u.a. um Fördermittel kümmern soll. So wird Carta über den Verein zum Beispiel von der Rudolf Augstein Stiftung gefördert. Die Redaktion wurde bis vor kurzem von Vera Bunse gemacht. Brode, Michal und Leonard Novy fungierten als Herausgeber. Laut Auskunft von Wolfgang Michal seien auf einer Sitzung Anfang Mai neue Verträge vorgelegt worden, die vorgesehen hätten, dass redaktionelle Beiträge mit dem Verein abzustimmen seien“, so Meedia.

Mittlerweile liegen Stellungnahmen von Michal und Brode vor. Ein kleines und ambitioniertes Projekt, ein großer Eklat am Schluss und wohl wenig Perspektiven für das Debattenportal Carta. Das werden wir heute Abend ausführlich mit Wolfgang Michal besprechen.

Wie Wolfgang Michal und Vera Bunse bei Carta abserviert wurden

Bei den neuen Carta-Machern fehlt wohl die Orientierung
Bei den neuen Carta-Machern fehlt wohl die Orientierung

Das sehr ambitionierte Medienprojekt Carta durchlebt derzeit ein höchst unrühmliches Ende, was aus einem offenen Brief des von mir sehr geschätzten Kollegen Wolfgang Michal hervorgeht. Sein Schreiben ist eine Replik auf einen Brief der Carta-Vereinsvorsitzenden Tatjana Bode, das am 10. September veröffentlicht wurde. Wolfgang Michal ist nach eigenen Angaben über den Inhalt nicht informiert worden und tauchte nicht unter den Adressaten auf.

Es gehe im jetzigen Konflikt mitnichten nur um „Teile der Redaktion“, die mit dem Übernahmecoup durch den Förderverein nicht einverstanden waren.

„Die komplette Redaktion war damit nicht einverstanden. Und die Redaktion bestand bei Carta praktisch immer nur aus zwei Personen: Vera Bunse und mir. Es geht auch nicht um einen internen Kindergarten-Konflikt nach dem Motto: Der hat mir mein Schäufelchen weggenommen! Bei Carta geht es um die Verteidigung der redaktionellen Unabhängigkeit, also darum, ob die Website carta.info weiter eine journalistisch ausgerichtete Plattform bleibt oder sich zu einem weitgehend intransparenten Projekt eines kleinen Berliner ‚Netzwerker‘-Klüngels entwickelt. Für Letzteres gibt es Anzeichen. Anfang Juli legte mir der im Mai neu gewählte Carta-Vereinsvorstand einen neuen Redaktionsleiter-Vertrag für die Website vor, der in wesentlichen Punkten von meinem bisherigen Vertrag abwich. Ich sollte Veröffentlichungen auf Carta künftig mit allen Herausgebern und dem Fördervereins-Vorstand abstimmen. Darüber hinaus enthielt der Vertrag zahlreiche Aufgaben, die mit der Tätigkeit einer Redaktionsleitung nichts zu tun haben, etwa die Arbeit für den Förderverein und die Abtretung meiner Autorenrechte. Ich habe das nicht unterschrieben“, schreibt Michal.

Artikel abstimmen mit allen Herausgebern und dem Fördervereinsvorstand? Das ist wohl ein schlechter Scherz und kommt einem Maulkorb gleich.

„Anfang September wurde ich dann mit der Berufung eines neuen Herausgebers durch den Förderverein (der gar nicht zuständig ist) konfrontiert. Zuständig sind die Gesellschafter der Carta Unternehmergesellschaft (UG), die als Verlag im Impressum steht. Gesellschafter sind Tatjana Brode und ich. Bislang wurden alle wichtigen Fragen einvernehmlich zwischen uns entschieden. Nach der putschartigen Übernahme der Website durch den Förderverein am 11. September präsentierte sich der Verein dann auf der Website großspurig als ’nichtkommerzielles Netzwerk'“, erläutert Michal.

Das Vorgehen des Fördervereins-Vorstands sei ein doppelter Rechtsbruch.

„Der Verein Carta e.V. wurde als Förderverein erst nach der UG gegründet. Er hat derzeit zehn Mitglieder. Zu den jährlichen Treffen kommen vielleicht vier oder fünf (die sich dann gegenseitig in den Vorstand wählen). Laut Satzung hat der Verein den Zweck, ‚qualitativ hochwertige Publikationen im Internet‘ sowie ‚einen offenen Meinungsaustausch‘ und ‚das demokratische Engagement‘ der Bürger zu fördern. Er soll ‚Vortrags-, Diskussions- und Bildungsveranstaltungen‘ durchführen. Von der Führung oder Herausgabe der Website carta.info ist nirgends die Rede. Obwohl der Carta e.V. also kein Trägerverein ist, behauptet der neue Vorstand dies unablässig und leitet aus dieser Selbst-Inthronisierung seine Entscheidungsbefugnisse ab. Das ist rechtswidrig. Der Carta e.V. ist nicht berechtigt, die inneren Angelegenheiten der Website zu regeln oder sich in Redaktionsfragen einzumischen. Logischerweise darf er dann auch vertraglich keine Zensurinstanz für sich beanspruchen. Ich habe die Absurdität des Vorhabens jedem einzelnen Mitglied des Vorstands geduldig dargelegt. Sie wollten es nicht einsehen. Darunter litt die Carta-Redakteurin Vera Bunse, die gern mit mir weiterarbeiten wollte, aber aufgrund der monatelangen Hängepartie praktisch Alleinredakteurin war. Die Mitglieder des Vereinsvorstands halfen ihr nicht. Dem Vorstand war die prekäre Situation egal. Er fuhr in Urlaub, ohne das drängende Problem zu lösen. Vera Bunse hat das Ihrige dazu schon gesagt.

Wolfgang Michal hat den Weg des offenen Briefes wählen müssen, weil er bei Carta durch Passwortänderung ausgesperrt wurde. Spricht nicht für eine ausgeprägte Disputationskultur der Berliner Netzwerk-Riege. Das riecht eher nach intriganter Hinterzimmer-Kungelei. Beiträge von mir werden ab sofort auf Carta nicht mehr erscheinen. Vera Bunse und Wolfgang Michal haben in den vergangenen Jahren mit wenigen Finanzmitteln eine Plattform für höchst anspruchsvolle Debatten fernab der Content-Marketing-SEO-Social-Media-Klickraten-Trällerei geschaffen. Beiden bleibe ich verbunden. Carta selbst wird wohl in die Bedeutungslosigkeit absinken.

Neustart für die Netzpolitik: Carta-Mitherausgeber Wolfgang Michal bei #Bloggercamp.tv

Perspektiven für die Netzaktivisten
Perspektiven für die Netzaktivisten

Heute Abend (18:30 Uhr) ist Carta-Mitherausgeber Wolfgang Michal zu Gast in Bloggercamp.tv, um mit uns über seine Thesen für einen Neustart der Netzpolitik zu diskutieren. Nach der Bundestagswahl mit dem Niedergang der Piraten, der recht gleichgültigen Reaktion der öffentlichen Meinung auf den NSA-Überwachungstotalitarismus und dem Erfolg der „alternativlosen“ Politik von Kanzlerin Angela Merkel ist die Netzcommunity auf der Suche nach einer Erfolgsformel für die netzpolitische Agenda.

Gerade bei den so genannten Sachthemen wäre eine Änderung der Strategie dringend erforderlich, schreibt Michal in seinem Beitrag „Netzpolitik: Das Ende der Kindheit“:

„Egal, ob man nun lang und breit über Kontrollverlust doziert oder über europäische Datenschutzgrundverordnungsrichtlinien, man bleibt auf der technizistischen Sprachebene eines Telekom-Ingenieurs oder eines EU-finanzierten Projektleiters in irgendeinem universitären Post-Media-Lab. Auch im Mund von Digital Natives klingen Netzneutralität und Breitbandausbau nicht betörender als kommunale Regenwasserkanal-Erneuerung oder Festnetzanschluss.“

Bei vielen „Sachthemen“ werde heute die Chance vertan, eine verständliche, nicht-elitäre Sprache zu entwickeln.

„Denn der von Felix Schwenzel zum Kronzeugen einer ‚Mir doch egal‘-Haltung erhobene Rhön-Bauer wird von der Digitalisierung genauso erfasst werden wie der piratige Altbaunerd in Berlin-Friedrichshain. Für beide geht es um ‚gleiches Recht für alle‘, um ‚Schutz der Privatsphäre‘, um den freien Zugang zu alten Apfelsorten. Um Themen, die auch Digital Immigrants verstehen. Das bedeutet, dass die Netzbewegten das sie umhüllende ‚Netz‘ endlich ablegen müssen wie ein schlüpfendes Küken seine Eierschalen“, erläutert Michal.

Der Eintritt in die realen Welten der Rhönbauern und der unbekannten CDU-Wählerinnen bedeutet nach seiner Ansicht allerdings auch, dass man sich bewusst für oder gegen das Politikmachen entscheiden muss. Vielen Netzbewegten fehle bislang das Zeug zum political animal.

„Sie sind eher Medienmenschen als Politiker, eher Gäste als Gestalter von Politik. Man kann sich natürlich weiter über die Philipp Mißfelders und Asgar Hevelings begöschen, aber als politische Netzwerker sind diese allemal ausgefuchster als Piraten, Blogger und digitale Pressesprecher. Dass eine Marina Weisband mitten im Höhenflug ihrer Piratenpartei aussteigt und lieber Tweets aus ihrem Poesiealbum verschickt; dass ein Sascha Lobo lieber Kolumnen bei Spiegel Online verfasst, als sich an die Spitze der Bewegung zu stellen; dass die CCC-Sprecher lieber Unternehmen beraten oder FAZ-Artikel verfassen, als Politik zu gestalten – das kann man ihnen nicht vorwerfen, das muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden. Wenn sich die Besten (die Sympathieträger!) absentieren oder in behaglichere Nischen zurückziehen, kommen eben Leute an die Spitze, die es nicht so gut können. Dann muss man sich mit politischer Einflusslosigkeit bescheiden.“

Deutliche Worte, die wir heute mit Wolfgang erörtern. Mit dabei ist Wolfgang Bogler, der im Saarland mit Live-Formaten experimentiert. Wer noch spontan Interesse an einer Teilnahme am Hangout-Gespräch hat, möge sich noch schnell bei mir melden. Man braucht einen Google Plus-Account, ein vernünftiges Mikrofon, eine Webcam und gutes Licht.

Bevor wir die Sendung auf Livestreaming-Modus stellen, machen wir noch mit allen Teilnehmer einen Technik-Check so gegen 18:15 Uhr.

Ansonsten könnt Ihr über Twitter mit dem Hashtag #Bloggercamp Eure Fragen und Anmerkungen posten.

Man hört und sieht sich spätestens um 18:30 Uhr.

In der zweiten Session, um 19:30 Uhr geht es übrigens um Augmented Reality.

Staatlicher Verdachtstotalitarismus kann alle treffen – auch Dieter Bohlen

Das NSA-Big-Data-Big-Brother-Problem
Das NSA-Big-Data-Big-Brother-Problem

Von Dieter Bohlen ist man ja so einiges gewohnt auf der nach oben offenen „hammermäßigen“ Peinlichkeitsskala. Mit seinem Presseauftritt in Österreich als Gallionsfigur des milliardenschweren Polit-Opis Fränkiboy Stronach hat der selbsternannte Pop-Titan diese Skala noch einmal in luftige Höhen geschraubt (noch peinlicher ist übrigens die „gut aufgestellte“ dauergrinsende Fränk Stronach-Sprechpuppe Kathrin Nachbaur, die der ORF-Moderator Armin Wolf recht zügig an die Grenzen ihrer Polit-Kompetenz gebracht hat).
So gab er seinem „Gastgeber“, der wohl eine fette Gage für Dieterchen locker machte, in der entspannten Haltung zur NSA-Totalüberwachung recht. Passt gut in die Beschwichtigungs-Reihe „Wer nichts zu verbergen hat, braucht sich auch vor dem Verdachtstotalitarismus nicht fürchten“. Wenn die Überwachung dazu diene, Terroranschläge zu verhindern, dann sei ihm das recht, schwafelte Bohlen:

„Meine E-Mails kann jeder den ganzen Tag lesen, ist mir scheißegal.“

Was passiert aber, liebwertester Pop-Titan-Gichtling, wenn Dich die Big Data-Analysen der NSA zur Persona non grata abstempeln und Dir die Gründe nicht mitgeteilt werden. Transparenz, Meister Bohlen, ist der NSA nämlich auch „scheissegal“.

Die verdachtsunabhängige Totalüberwachung kann jeden treffen. Schlechte Playback-Sänger, mittelmäßige Entertainer und überhaupt jeden Reisenden. Abwehrrechte gegen die NSA-Willkür gibt es nicht und die Willkür kann schon am Flugschalter auf der Reise in die USA anfangen. Der deutsche Schriftsteller Ilija Trojanow hat das heute in der FAZ eindrücklich beschrieben:

„Eine Dreiviertelstunde vor Abflug knisterte das Sprechgerät, das Urteil über meinen Fall wurde verkündet, die Frau teilte mir knapp und emotionslos mit, die Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika sei mir untersagt. Ohne Angabe von Gründen.“

Da hilft dann auch keine Gesangseinlage mehr weiter, Dietchen, die vom Band eingespielt wird.

Denn: „Einer der wichtigsten und bedrohlichsten Aspekte des NSA-Skandals ist die geheimnistuerische Essenz des Systems. Transparenz ist offensichtlich der größte Feind jener, die vorgeblich die Freiheit verteidigen“, so Trojanow.

Die Gründe könne er nur erahnen. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich publizistisch mit den internationalen und nationalen Überwachungsstrukturen, in Artikeln und Essays wie auch in einem zusammen mit Juli Zeh verfassten Buch zu diesem Thema „Angriff auf die Freiheit“.

Wir sollten also nicht mehr von der vermeintlichen Terrorabwehr faseln, sondern uns den Abwehrrechten gegen staatliche Willkür von paranoiden Geheimdiensten widmen, die sich der politischen Kontrolle immer mehr entziehen. Das-betrifft-mich-doch-nicht-Bohlen-Mantra mag schön bequem sein, aber der „Fall“ Trojanow belegt, dass die Einschläge näher kommen. Völlig neben der Spur läuft übrigens der „CDU-Netzpolitiker“ Thomas Jarzombek. Als eine Antwort auf die NSA-Abhöraffäre will er nach einem Blog-Bericht von Hyperland die einheimische Internetwirtschaft fördern.

„Der Ansatz: Wenn nicht mehr der Großteil der Informationen durch die Server von US-Unternehmen fließt, kann die NSA weniger abhören. Das Problem dabei: Eine solche Aufholjagd würde mehr als eine Legislaturperiode dauern. Und ob aus Deutschland jemals ein ernstzunehmender Konkurrent zu Facebook, Google oder Microsoft kommt, ist mehr als zweifelhaft.“

Und nicht nur das. Wo waren noch mal die Schnittstellen, die von der NSA angezapft werden? Die reichen ja wohl bis ins Herz der Politik in Brüssel und Berlin. Ist der Datenverkehr über deutsche Server sicherer? Stichwort „Staatstrojaner“.

Vielleicht sollte man das mal eingehender mit Dieter Bohlen diskutieren, so als Sprachrohr des Otto-Normal-Verbrauchers.

Im netzpolitischen Diskurs sollte man neue Wege gehen. Das hat Wolfgang Michal sehr gut zusammengefasst:

„Bei vielen ‚Sachthemen‘ wird heute die Chance vertan, eine verständliche, nicht-elitäre Sprache zu entwickeln. Denn der von Felix Schwenzel zum Kronzeugen einer ‚Mir doch egal‘-Haltung erhobene Rhön-Bauer wird von der Digitalisierung genauso erfasst werden wie der piratige Altbaunerd in Berlin-Friedrichshain. Für beide geht es um ‚gleiches Recht für alle‘, um ‚Schutz der Privatsphäre‘, um den freien Zugang zu alten Apfelsorten.“

Wir werden das mit Wolfgang Michal in der nächsten Woche in Bloggercamp.tv eingehend diskutieren. Am Mittwoch, den 9. Oktober, um 18:30 Uhr. Wer bei der Live-Runde mitmachen möchte, kann sich bei mir oder Hannes Schleeh melden. Oder einfach einen Blog-Kommentar unter diesem Beitrag schreiben.

Vielleicht sollte man sich auch mehr mit der Frage auseinandersetzen, wie man diese automatischen Denunzianten-Systeme von NSA und Co. besser bekämpfen kann. Stichwort „Datenverbrechen“. Der Staat ist jedenfalls kein geeigneter Hüter für eine Verbesserung des Datenschutzes.

Es hilft nur „Transparenz gegen Überwachung“, so die Position von Michael Seemann, die er in der Musikzeitschrift „Spex“ ausführlich darlegte und auch im ichsagmal-Interview skizzierte.

„Im neuen Spiel sind Datenschutz-Gesetze gegen Prism nicht nur unwirksam, sondern stärken die Macht der Institutionen, denn sie schränken in erster Linie die Zivilgesellschaft ein, nicht aber die Dienste. Jede Regulierung des Kontrollverlustes wirkt in dieser Mechanik wie ein Daten-Auswertungsmonopol der Mächtigen und stärkt deren Deutungsmacht.“

Gegen staatliche und private Big Data-Denunziantensysteme muss man sich schon etwas anderes einfallen lassen.

Auch diesen Aspekt möchte ich mit Euch intensiver in Hangout-Interviews besprechen. Meldet Euch!