Live-Show mit Unterhaltungswert – Social-TV mit Hangout on Air #gls40

Social-TV-Studio beim #GLS40 Kongress in Bochum
Social-TV-Studio beim #GLS40 Kongress in Bochum

Jede öffentliche Veranstaltung würde sich für Live-Hangouts eignen, meint Norbert Bolewski in einem Blogbeitrag für die Fernseh- und Kinotechnische Gesellschaft. Das schaffe auch Transparenz in der Gesellschaft.

„Es bietet die Möglichkeit, alles öffentlich zu machen. Man kann über alles berichten was man möchte, um auch gesellschaftliche Prozesse auszulösen oder darzustellen. Bürgerinitiativen sind ein Beispiel. Die Bürgerveranstaltungen mit Infos über die havarierte Atommüllkippe Asse bei Wolfsburg ist eines davon. Man hat auch die Möglichkeit der Archivierung, und kann sich die Diskussionen erneut später in Ruhe anschauen. Es gibt keine rechtlichen Regelungen, wie beispielsweise bei öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten, was die Dauer der Verfügbarkeit anbelangt“, schreibt Bolewski und meint damit den Zwang zur Depublizierung, den wir in mehreren Bloggercamp.tv-Sendungen über die Greenscreening-Technik ausgetrickst haben.

In den vergangenen Jahren gebe es aber auch bei der technischen Qualität enorme Fortschritte. Das erkenne man deutlich bei Livestreams im so genannten Content Marketing. Bolewski erwähnt das durchgängige TV-Angebot zur Kieler Woche, das von Audi gesponsert wurde – mit Beiträgen, Zusammenfassungen, Berichten und Ausblicken und täglich live. Ein weiteres Beispiel ist die Staatsoper in München. Als Sponsor konnte die Linde-Gruppe gewonnen werden. Die Livestreams werden bevorzugt gerne im amerikanischen und asiatischen Raum gesehen.

„Es handelt sich hier bereits mehr um eine professionelle Übertragung mit sechs Kameras und zig Mikrofonen.“

Livestreaming biete die Möglichkeit, sich sozial zu vernetzen und durch das Social Web Kommunikationsprozesse neu zu steuern.

„So wurde vor drei Jahren schon ein ganzes Fußballspiel live in Facebook übertragen. Man musste dazu den Like-Button auf der Fanpage eines Bierherstellers anklicken. Die technische Qualität war eher als schlecht zu bezeichnen. Trotzdem hatte der Bierhersteller von einem Tag zum anderen 10.000 mehr Fans auf seiner Webpage. Die Werbewirkung war größer als es je ein deutscher Fernsehsender zu bieten vermag. Das hat übrigens viele Nachahmer gefunden. So überträgt der DFB Livestreams zum Frauenfußball“, weiß der Autor.

Weltweite Angebote gibt es für Cricket-Enthusiasten und selbst die Floorball-Weltmeisterschaft in Hamburg wurde live übertragen – so eine Art Hallen-Hockey mit Eishockeyschlägern.

Kompaktes Live-Programm mit wenig Technik
Kompaktes Live-Programm mit wenig Technik

Social-TV auf dem Niveau einer Magazinsendung zelebrierte Bloggercamp.tv in Live-Hangouts auf der Generalversammlung der GLS Bank im Ruhr Congress. Mit zwei Laptops, zwei Logitech-Kameras, einem Mikrofon mit Behringer-Mischpult und einem Smartphone machten wir in zwei Sendungen in jeweils knapp 30 Minuten Außenreportagen, vorproduzierte Einspieler und Interviews mit Vorständen, Filialleitern, Gründungsmitgliedern der ersten sozial-ökologischen Universalbank, wichtigen Kunden sowie Prominenten wie die Starköchin Sarah Wiener.

Wir stellten Bioprodukte vor und übertrugen eine musikalische Kostprobe vom Schauspielhaus Bochum mit ihrem Singspiel „Bochum“. Redaktioneller Plan, alles drei bis fünf Minuten ein neues Ereignis, unterschiedliche Kameraperspektiven, Regie und Moderation machten das Ganze zu einem abwechslungsreichen Livestreaming-Erlebnis.

Sendeplan: Szenenwechsel im Drei-Minuten-Takt
Sendeplan: Szenenwechsel im Drei-Minuten-Takt

Zwei überraschende Reaktionen kamen direkt nach unserem kleinen Experiment:

„Was Sie da gemacht haben mit geringem technischem Aufwand, da hätten wir vom Bayerischen Rundfunk eine Großübertragung daraus gemacht. So viele Gesprächsgäste und dazu noch Außenreportagen. Das ist beeindruckend, was heute mit der Hilfe des Internets möglich ist“, meint ein Wirtschaftsredakteur des BR.

Und ein Konzernsprecher sagte uns:

„Wir machen auch Live-Streams von unseren Bilanzpressekonferenzen. Die Übertragungen kosten ein paar Tausend Euro plus Kamerateam. Aber solche moderierten Live-Shows sind wirklich auch sehr interessant.“

Hangout on Air ist noch längst nicht ausgereizt für Livestreaming-Experimente 🙂

Das alles könnt Ihr natürlich in unserem Livestreaming-Buch nachlesen. Ab dem 4. September.

Weiterer Auszug aus dem Buch:

Über den Piratensender der Regierungschefin.

Medienkompetenz, Bildung via Livestreaming und vernetzte Kunden: Recherchen für das Livestreaming-Buch

Letzte Recherchen Buch

In der gestrigen Bloggercamp.tv-Sendung hatte ich angekündigt, bis zum Wochenende die letzten Recherchen für das Livestreaming-Buch vorzunehmen. Dann verbarrikadiere ich mich am Pfingstwochenende in meinem Büro, um die letzten Schreibarbeiten für das Opus vorzunehmen.

Ende nächster Woche liefere ich das Skript ab – puh. Drei Hangout-Interviews folgen noch. Heute um 14 und 15 Uhr sowie morgen, um 16:15 Uhr. Während der Liveübertragungen könnt Ihr über die Frage-und-Antwort-Funktion von Google Plus noch Mitdiskutieren.

Man hört und sieht sich 🙂

FINAAAAAALE fürs Livestreaming-Buch: Bloggercamp.tv-Sendung heute um 16 Uhr

Livestreaming Buchcover

Ob Deutschland bei der Fußball-WM in Brasilien ins Finale kommt, steht in den Sternen. Bislang hat noch nie eine europäische Mannschaft in Südamerika den Weltpokal gewonnen. Schlechtes Omen. Für unser Livestreaming-Buch gehen wir jetzt in die finale Phase. Hannes und haben sich jeweils zehn Kapitel vorgeknöpft, so dass wir auf rund 250 Seiten kommen mit allem, was mit über Jedermann-TV wissen muss. In unserer Nachmittagssendung gehen geben wir noch einmal einen Ausblick auf das Opus. Es erscheint im September und kann bei Amazon schon vorbestellt werden. Unten findet Ihr die Arbeitstitel der Kapitel, die wir geschrieben haben. Ich selbst werde über Pfingsten die letzten Ergänzungen machen und mein Skript Ende nächster Woche abliefern. Hannes hat wohl morgen seinen finalen Schreibtag. Wer noch etwas beitragen will, sollte sich schnell melden oder vielleicht sogar direkt in die heutige Sendung gehen – ist ein wenig kurzfristig, aber wir lieben Spontaneität.

Ich hätte dann noch am Donnerstag und Freitag die Möglichkeit, mit Euch Hangout on Air-Interviews zu führen. Einfach melden per Mail: gunnareriksohn@gmail.com.

Hier die Kapitel, die sich in der Schlussphase noch etwas verändern werden:

  1. Die TV-Autonomen kommen; Live-Übertragungen – Die Königsdisziplin des Fernsehens ist heute für Jeden machbar; Was braucht man heute um live zu streamen Equipment Technik Kosten; Auf was ist zu achten (Checkliste) Einstellungen; Die Sendung; Vorbereitung; Inhalt Dauer Dramaturgie; Abschnitte Opener / Jingle / Begrüßung / Diskussion / Abschluss Fazit / Hinweis auf die nächste Sendung – Orte.
  2. Jedermann-Fernsehen jenseits vom Massenmarkt; Jeder kann zum Sender werden – Nischen-Fernsehen statt Massenbespassung; Das Fernsehen braucht das Internet – Das Internet braucht das Fernsehen nicht; Zielgruppe Publikum; Bekanntmachung Werbung für die Sendung; Weniger ist mehr Die richtigenund wichtigen Zuschauer sind entscheidend Social Media TV nicht Massenwerbung mit Streuverlusten; Der Marketing Effekt Zuschauer fassen Vertrauen zu den Personen in der Sendung offen für Empfehlungen; Etablierung als Experte über Bewegtbild Höhere Glaubwürdigkeit und Professionalität durch Live-Charakter; Neue Formate – Experimente.

  3. Die besseren Talkshows – Gesprächskultur im Netz, Frische Gäste – frische Formate – Graswurzel-Talk-Kultur; bei Jauch und Co sitzen immer die selben Nasen; Abtesten der Gäste, ob die auch gut rüber kommen. Maulfaule sind kontraproduktiv

  4. Wie wir Kanzlerin Merkel besiegten – Livestreaming und der Rundfunkstaatsvertrag; Überkommene Gesetze – Analoger Rundfunkstaatsvertrag und das Neuland Internet;
    Wie uns in Deutschland föderale Strukturen und Gesetze ausbremsen; Gesetzeslage Rundfunkstaatsvertrag und das föderale Recht der Länder; Rechtliche Rahmenbedingungen und Grauzone; Fall Merkel und die Konsequenzen daraus

  5. Eine bewegende Bilderwelt: Von Gutenberg zur neuen Mündlichkeit im Netz; Streaming und Videos ersetzen und ergänzen lange Texte; YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine.

  6. Mobiler Journalismus mit Google Glass; Das Fernsehstudio in der Hosentasche oder auf der Nase; Das Smartphone ersetzt heute ein komplettes Fernsehstudio die Miniaturisierung schreitet voran; Wearable Devices wie die Google Glass werden die bunten Täfelchen ablösen und völlig neue Eindrücke von Ereignissen mit erleben lassen.

  7. Live-Drohnen: Bewegtbilder im Überflug; Miniaturisierung der Technik ermöglicht Live-Aufnahmen aus der Luft. Wie man mit wenig Geld eine Live-Übertragung in HD aus der Luft machen kann.

  8. Vom Ende der Hochglanz-Kommunikation: Warum Unternehmen eine erweiterte Medienkompetenz benötigen; Live ist glaubwürdiger – Kommunikation mit der Zielgruppe auf Augenhöhe
    Reisekosten sparen Pressekonfernzen via Hangout on Air.

  9. Über Kundenservice in Echtzeit; Service live und in Echtzeit – Zeigen statt erklären; Was einem Kunden hilft, können andere danach auch sehen. Live zeigen und dann zur Verfügung stellen.

  10. Ein Blick unter die Motorhaube: Wie Livestreaming funktioniert; Streaming-Technologie im Internet – Plattformen für Livestreaming.

  11. Vom Nutzen der synchronen und asynchronen Kommunikation; Live senden und gleichzeitig aufzeichnen – der Zuschauer entscheidet wann er konsumiert. Schneller kann man ein YouTube Video nicht erstellen. Vor- und Nachteile einer Live-Sendung in YouTube.

  12. Virtuelle Bierproben, Kuhstall-TV und andere Medien-Experimente; Ungewöhnliche Ideen und neue Medienformate – Was man alles daraus machen kann und könnte. Anregungen zu kreativem Nachdenken und Ausprobieren.

  13. Radiomacher auf Youtube; Der Ton bestimmt die Qualität – Live-Sendungen ohne Bild; Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wie wir auf die Idee kamen Live-Radio über YouTube zu machen.

  14. Yoga geht auch virtuell; Weiterbildung und How-To Sendungen zum Lernen und Nachmachen; Live-Helpouts oder wie man im Netz zum Spezialisten wird.

  15. Bolzplatzhelden als Fußball-Kommentatoren; Virtuelle Stammtische und Besprechungen – Wie man Mashups mit Livestreaming macht.

  16. Quick-and-dirty-Technik: Smartphone oder Ultrabook statt Ü-Wagen; Kleines und flexibles Equipment ermöglicht schnelle flexible Live-Formate
    Am Beispiel von AGRITECHNICA.TV erklärt wie man in 3 Tagen 20 Sendungen mit 40.000 Abrufen mit 2 Mann generiert.

  17. Das eigene Nachrichten-Studio Greenscreening mit einfachen Mitteln;Teure Technik mit Software ersetzen ermöglicht Fernsehstudio Atmosphäre; BoinxTV und Wirecast Bildmischer am iPad.

  18. Vorbereitung ist alles – Technikcheck für Teilnehmer; Rückkopplungen, Krachmacher, Dark Vaders und andere Live-Probleme; Was alles schief gehen kann, wenn man live sendet. Ausfall von Geräten und Internetverbindungen. Warum das Graswurzel-TV teuer wird, wenn der Anspruch an Ausfallsicherheit und Aussehen steigt.

  19. Den Zuschauer einbinden – Wie klassisches Fernsehen die neuen Möglichkeiten einsetzen kann; Rundshow, Huffington Post, Sarah Hill, Aktuelles Sportstudio.

  20. Live senden ist ein Handwerk – Deshalb gilt üben üben üben!

Man hört und sieht sich um 16 Uhr.

Bloggercamper.tv startet die #Streamcamp14 Kampagne

Die TV-Autonomen auf der re:publica
Die TV-Autonomen auf der re:publica

Am 15. und 16. November ist es wieder soweit: Die Livestreaming-Begeisterten treffen sich beim StreamCamp14 in München (wir wechseln ja zwischen Köln/Bonn und München), um sich über Produktionen, Technik, Formate, Anwendungen und Trends für Jedermann-TV auszutauschen. Mit kleinen und großen Studios, mobilem Equipment oder einfach nur Ideen. Heute um 11 Uhr geben wir in Bloggercamp.tv den Startschuss – alles weitere erläutern wir in der Sendung. Mit dem Hashtag könnt Ihr mitdiskutieren.

Man hört und sieht sich gleich 🙂

Livestreaming-Session über Livestreaming: Guckt Ihr morgen? @MediaCB14 #rp14 #bloggercamp.tv

Morgen sind wir in Berlin auf der Media Convention, dem Partnerprogramm der Republica, mit einer Session von 15 bis 16 Uhr am Start. Die Kommunikation für Abwesende ist von uns organisiert. Wir senden live. Man hört und sieht sich also morgen – entweder real oder virtuell 🙂

Hashtag für Twitter-Zwischenrufe wie immer

Siehe auch:

Die TV-Autonomen kommen.

Praktisch für mich: pre:publica – Ein Update zur Vorabendakkreditierung.

Fast jeder zweite Mittelständler setzt auf Videokommunikation: Benutzerfreundlichkeit ohne dicke Handbücher gefragt

Mein neuer Kamera-Assistent
Mein neuer Kamera-Assistent

Beim Einsatz von Kommunikationstechnologien dominieren mit 83 Prozent beim Mittelstand gegenwärtig Audiokonferenzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Frost & Sullivan, die im Auftrag des ITK-Spezialisten Aastra erstellt wurde. Zwei Drittel der befragten Unternehmen widmen sich der Integration von Handys und Smartphones in die Unternehmenskommunikation – im Fachjargon auch Fixed Mobile Convergence (FMC) genannt. 63 Prozent setzen auf Systemen, die den Status der Erreichbarkeit anzeigen. Knapp jede zweite Firma hat das Thema Videokommunikation auf der Agenda. Gefragt sind Systeme, die auf das Konto Einfachheit und Kosteneffizienz einzahlen.

Kosten, Produktivität und Erreichbarkeit

Nach Angaben der befragten Vertriebspartner ist es für 74 Prozent der mittelständischen Kunden am wichtigsten, die Kosten zu senken – beispielsweise indem geringere Handy- oder Reisekosten anfallen. Ungefähr auf dem gleichen Niveau steht die Steigerung der Produktivität. Die Erreichbarkeit der Mitarbeiter ist für 71 Prozent relevant – etwa für mobile Mitarbeiter oder beim Einsatz von Remote-Systemen. Die bessere Anbindung von Homeoffice-Mitarbeitern ist für jedes zweite Unternehmen wichtig.

Insgesamt setzen klein- und mittelständische Unternehmen auf die sanfte Migration von Kommunikationslösungen, die über das Internet Protokoll laufen, bestätigen die Analysten von Frost & Sullivan. Die Integration von neuen Technologien müsse reibungslos verlaufen und die Lizenzkosten sollten nicht aus dem Ruder laufen.

Besonders offen für Unified Communication & Collaboration-Technologien sind IT-Firmen mit 83 Prozent, gefolgt von Dienstleistungsunternehmen mit 65 Prozent, Finanzdienstleistern (54 Prozent) und Industrie (43 Prozent). Die geringste Durchdringungsrate weisen Bildungssektor (29 Prozent) und die Hotelbranche (20 Prozent) auf.

Benutzerfreundlichkeit ohne dicke Handbücher

Die einfache Bedienbarkeit der Systeme sieht Aastra-Deutschlandchef Jürgen Signer als das wichtigste Kaufkriterium der Geschäftskunden seines Unternehmens.

„Was sich unter der Haube abspielt, ist die Sache unserer Entwickler und darf den Anwender nicht belasten“, sagt Signer.

Man braucht deshalb Menschen, die sich in unterschiedlichen Welten bewegen können. Entsprechend wichtig sei das Design der Benutzeroberfläche. Einfachheit sei ein unschlagbares Verkaufsargument, bestätigt Marketing-Experte Günter Greff. Ausführlich im Smarter Service-Blog nachzulesen.

Wie man Videokommunikation via Livestreaming in der Unternehmenskommunikation einsetzen kann, ist Thema unserer Bloggercamp.tv-Sendung am nächsten Mittwoch:

Wer mit uns neue Webinar-Formate mal ausprobieren möchte mit neuen Diensten, Produkten, Projekten oder Service-Konzepten, sollte sich bei Hannes Schleeh oder mir melden.

Siehe auch:

ÜBER DIE KUNST DES DISTANZ-MANAGEMENTS.

Warum Unternehmen eine erweiterte Medienkompetenz benötigen und zum #StreamCamp14 kommen sollten.

Livestreaming-Startup: VAZZ ist das? Interview mit Gründer André Karl #bloggercamp.tv

Ab 11 Uhr live in unserer Sendung. Ihr könnt mitdiskutieren via Twitter mit dem Hashtag oder über den Frage-und-Antwort-Dienst bei Google Plus.

Was wir so vorhaben in unserem Livestreaming-Buch (Hanser Verlag)

StreamCamp-Geplauder
StreamCamp-Geplauder

In der Bloggercamp.tv-Sendung um 11 Uhr haben wir ausführlich unser Konzept für das Livestreaming-Buch vorgestellt und erläutert.

Der Autorenvertrag ist unterschrieben, die zeitlichen Vorgaben halten wir ein, so dass unser Opus im Hanser-Verlag erscheinen kann. Im April wollen wir das Werk in die entscheidende Phase bringen, noch einiges recherchieren, Interviews führen, Material auswerten, um dann im Mai und Juni den Feinschliff vorzunehmen. 20 Kapitel müssen Hannes und ich bewältigen. So schauen sie aus:

Die TV-Autonomen kommen – Live-Übertragungen – Die Königsdisziplin des Fernsehens ist heute für jeden machbar
Was braucht man heute um live zu streamen Equipment Technik Kosten
Auf was ist zu achten (Checkliste) Einstellungen
Die Sendung
Vorbereitung
Inhalt Dauer Dramaturgie
Abschnitte Opener / Jingle / Begrüßung / Diskussion / Abschluss Fazit / Hinweis auf die nächste Sendung
Orte

Jedermann-Fernsehen jenseits vom Massenmarkt
Jeder kann zum Sender werden – Nischen-Fernsehen statt Massenbespassung
Das Fernsehen braucht das Internet – Das Internet braucht das Fernsehen nicht
Zielgruppe Publikum
Bekanntmachung Werbung für die Sendung
Weniger ist mehr Die richtigenund wichtigen Zuschauer sind entscheidend Social Media TV nicht Massenwerbung mit Streuverlusten
Der Marketing Effekt Zuschauer fassen Vertrauen zu den Personen in der Sendung offen für Empfehlungen
Etablierung als Experte über Bewegtbild Höhere Glaubwürdigkeit und Professionalität durch Live-Charakter
Neue Formate / Experimente möglich

Die besseren Talkshows – Gesprächskultur im Netz
Frische Gäste frische Formate – Graswurzel-Talk-Kultur
Bei Jauch und Co sitzen immer die selben Nasen
Abtesten der Gäste, ob die auch gut rüber kommen. Maulfaule sind kontraproduktiv

Wie wir Kanzlerin Merkel besiegten – Livestreaming und der Rundfunkstaatsvertrag
Überkommene Gesetze – Analoger Rundfunkstaatsvertrag und das Neuland Internet
Wie uns in Deutschland föderale Strukturen und Gesetze ausbremsen
Gesetzeslage Rundfunkstaatsvertrag und das föderale Recht der Länder
Rechtliche Rahmenbedingungen und Grauzone
Fall Merkel und die Konsequenzen daraus

Eine bewegende Bilderwelt: Von Gutenberg zur neuen Mündlichkeit im Netz
Streaming und Videos ersetzen und ergänzen lange Texte

Mobiler Journalismus mit Google Glass
Das Fernsehstudio in der Hosentasche oder auf der Nase
Das Smartphone ersetzt heute ein komplettes Fernsehstudio die Miniaturisierung schreitet voran. Wearable Devices wie die Google Glass werden die bunten Täfelchen ablösen und völlig neue Eindrücke von Ereignissen mit erleben lassen

Live-Drohnen: Bewegtbilder im Überflug
Miniaturisierung der Technik ermöglicht Live-Aufnahmen aus der Luft. Wie man mit wenig Geld eine Live-Übertragung in HD aus der Luft machen kann.(1800 Euro)

Vom Ende der Hochglanz-Kommunikation: Warum Unternehmen eine erweiterte Medienkompetenz benötigen
Live ist glaubwürdiger – Kommunikation mit der Zielgruppe auf Augenhöhe
Pressekonfernzen via Hangout on Air

Kundenservice in Echtzeit
Service live und in Echtzeit
Zeigen statt erklären
Was einem Kunden hilft, können andere danach auch sehen. Live zeigen und dann zur Verfügung stellen.

Ein Blick unter die Motorhaube: Wie Livestreaming funktioniert
Streaming-Technologie im Internet – Plattformen für Livestreaming

Vom Nutzen der synchronen und asynchronen Kommunikation
Live senden und gleichzeitig aufzeichnen – der Zuschauer entscheidet wann er konsumiert. Schneller kann man ein YouTube Video nicht erstellen. Vor- und Nachteile einer Live-Sendung in YouTube

Virtuelle Bierproben, Kuhstall-TV und andere Medien-Experimente
Ungewöhnliche Ideen und neue Medienformate – Was man alles daraus machen kann und könnte. Anregungen zu kreativem Nachdenken und Ausprobieren.

Radiomacher auf Youtube
Der Ton bestimmt die Qualität – Live-Sendungen ohne Bild
Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wie wir auf die Idee kamen Live-Radio über YouTube zu machen.

Yoga geht auch virtuell
Weiterbildung und How-To Sendungen zum Lernen und Nachmachen
Live-Helpouts oder wie man im Netz zum Spezialisten wird

Bolzplatzhelden als Fußball-Kommentatoren
Virtuelle Stammtische und Besprechungen – Wie man Mashups mit Livestreaming macht.

Quick-and-dirty-Technik: Smartphone oder Ultrabook statt Ü-Wagen
Kleines und flexibles Equipment ermöglicht schnelle flexible Live-Formate
Am Beispiel von AGRITECHNICA.TV erklärt wie man in 3 Tagen 20 Sendungen mit 40.000 Abrufen mit 2 Mann generiert.

Das eigene Nachrichten-Studio Greenscreening mit einfachen Mitteln
Teuere Technik mit Software ersetzen ermöglicht Fernsehstudio Athmosphäre.
BoinxTV und Wirecast Bildmischer am iPad.

Vorbereitung ist alles – Technikcheck für Teilnehmer
Rückkopplungen, Krachmacher Dark Vaders und andere Live-Probleme
Was alles schief gehen kann, wenn man live sendet. Ausfall von Geräten und Internetverbindungen. Warum das Graswurzel-TV teuer wird, wenn der Anspruch an Ausfallsicherheit und Aussehen steigt.

Den Zuschauer einbinden – Wie klassisches Fernsehen die neuen Möglichkeiten einsetzen kann
Rundshow, Huffington Post, Sarah Hill, Sportschau

Live senden ist ein Handwerk – deshalb gilt üben üben üben!

Über Anregungen würden wir uns unheimlich freuen. Auch wenn noch irgendetwas fehlt, sind wir für entsprechende Hinweise dankbar. In den nächsten Wochen werden wir noch einige Bloggercamp.tv-Sondersendungen zu unserem Buch machen, um Euch über den Fortgang des Schreibens auf den Laufenden zu halten. Man hört und sieht sich 🙂

Das „ultimative“ Livestreaming-Buch – Konzeptvorstellung bei #Bloggercamp.tv

In unserer 11 Uhr-Bloggercamp.tv-Sendung am Mittwoch stellen wir die Kapitel unseres Livestreaming-Buches vor, das im Herbst erscheint (Hanser-Verlag). So langsam kommen wir in die anstrengende Phase des Schreibens, da das Skript Ende Juni abgegeben werden muss. In den nächsten Wochen laufen deshalb einige Fachgespräche, Hintergrundrecherchen und Ideensammlungen, um möglichst alle Aspekte einzufangen, die für Euch wichtig sind. Über Anregungen, Manöverkritik und Verbesserungsvorschläge wären wir sehr dankbar.
Hashtag für Twitter-Zwischenrufe natürlich . Oder einfach die Frage-Antwort-Funktion von Google Plus verwenden. Man hört und sieht sich.

Kommunikation mit Abwesenden via Hangout on Air – ManU holt Fans virtuell ins Stadion #StreamCamp14

Hannes Schleeh und meine Wenigkeit reden uns ja den Mund fusslig über die ungeahnten Möglichkeiten von Jedermann-TV via Hangout on Air. Da sind den Anwendungen für die visuelle Echzeit-Kommunikation keine Grenzen gesetzt. Zum legendären Fußball-Duell gegen den Erzrivalen Liverpool holt Manchester United seine abwesenden Fans, die es ja auf der ganzen Welt gibt, direkt ins Fußballstadion. Sie werden live auf die Bande am Spielfeld-Rand gestreamt. Coole Aktion, auf die das Fachmagazin W & V aufmerksam machte. Tobi Tatze machte uns via Google Plus auf den Artikel aufmerksam. So schließt sich der Kreis.

Welche Ideen könnte man denn noch umsetzen mit Livestreaming, wir müssen uns ja so langsam warmlauten für das nächste StreamCamp im November – diesmal in München 🙂

Wir werden übrigens die ManU-Aktion am 16. März in einem Mashup in Bloggercamp.tv aufgreifen, so haben wir es mit den Hangouts von Obama und Merkel ja auch schon gemacht.

Man hört und sieht sich spätestens morgen bei unseren regulären Bloggercamp.tv-Sendung um 11 und 16 Uhr. In der ersten Sendung machen wir eine NeulandShow und in der zweiten Sendung geht es um den digitalen Blindflug der Unternehmen.