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Liegenschaften des Bundes: “Anmaßende Überheblichkeit auf Kosten der Allgemeinheit” – In Zeiten von #Homeoffice Bürobedarf überdenken: Für den Klimaschutz – Der bizarre Kampf um die private Topfpflanze am Arbeitsplatz

photo of cactus plant on top of the table
Photo by Anna Tukhfatullina Food Photographer/Stylist on Pexels.com

Die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten ist heute in vielen Branchen und Verwaltungen eine Selbstverständlichkeit, auch wir beim Tagesspiegel haben eine entsprechende Dienstvereinbarung. Selbstverständlich sollte es inzwischen aber auch sein, dass nicht alle Büros und Arbeitsplätze für die individuelle Nutzung freigehalten werden und über die Hälfte der Zeit leer stehen”, schreibt Tagesspiegel Checkpoint.

In der Privatwirtschaft würden längst moderne Raumbuchungstools zum Einsatz kommen, die auch eine effektive Einzelbüronutzung möglich machen – und insgesamt Platz sparen.

“Dass die Bundesregierung dagegen das berufslebenslange Recht auf die private Topfpflanze am immer selben Einzelplatz unangetastet lässt, zugleich aber einen massiven und teuren Ausbau der Ministerien betreibt, offenbart eine anmaßende Überheblichkeit auf Kosten der Allgemeinheit.”

Es ist einfach unfassbar, was sich da abspielt, wo doch Bundesklimaminister Robert Habeck im Herbst und Winter beim Herunterdrehen der Heizungen in Bundesbehörden so auf die Tube gedrückt hat.

Aktuell sei die Büroarbeit im deutschsprachigen Raum alles andere als nachhaltig aufgestellt, kritisiert Samit Ayoub auf der Fachmesse Zukunft Personal: “Von den rund 750 Millionen Quadratmetern Bürofläche ist etwa die Hälfte dauerhaft ungenutzt. Das ist ökonomisch wie ökologisch fahrlässig. Zumal wenn man bedenkt, dass im weltweiten Vergleich allein 40 Prozent der CO2-Emissionen durch die Bau- und Immobilienwirtschaft verursacht werden. Ungenutzte Büroflächen sind auch von dieser Seite ein inakzeptabler Zustand. Nachhaltig denkende Entscheiderinnen und Entscheider werden sich deshalb nicht mit diesen Zahlen abfinden. Sie machen Ernst damit, dass der Mensch fest in das große Netz des natürlichen Lebens eingewoben ist, und sie richten ihre Aufmerksamkeit nicht allein auf die Menschen von heute, sondern auch auf diejenigen von morgen. ‘Enkelfähigkeit’ und ökologische Nachhaltigkeit sind für sie gesetzte Werte, ein Wirtschaften zulasten des Ökosystems Erde eine nicht länger tolerierbare Praxis.”

Über den Autor

gsohn
Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsblogger, Livestreamer, Moderator, Kolumnist und Wanderer zwischen den Welten.

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