
Wasser, Kreislaufwirtschaft, Rohstoffsicherheit, technische Selbstverwaltung: Auf der IFAT in München haben wir mit Sohn@Sohn die Themen nach vorne geholt, die für Industrie, Kommunen und Politik entscheidend werden.
Mit Prof. Henning Wilts vom Wuppertal Institut ging es um Sekundärrohstoffe als Teil ökonomischer Sicherheitspolitik: steuerliche Anreize für Wiederverwendung und Rezyklate, privatrechtliche Hürden, technische Normung und die Frage, wie aus Quoten echte Märkte entstehen.
Mit Sascha Roth vom BDE und Thomas Beutel von Lutz-Jesco haben wir über Wasser als Teil der Kreislaufwirtschaft gesprochen: Produzentenverantwortung, Mikroverunreinigungen, vierte Reinigungsstufe, Wasserwiederverwendung, Phosphorrückgewinnung und die Rolle privater Partner für kommunale Infrastruktur.
Mit Boris Greifeneder von German Water Partnership und Thomas Beutel als Leiter des Regionalforums EECCA ging der Blick in die Ukraine, nach Zentralasien und in den Kaukasus. Die Botschaft: Wasser ist kritische Infrastruktur. Mobile Wasserwerke, Betreiberpartnerschaften und Wasserpartnerschaften gehören in die Sicherheits- und Außenwirtschaftspolitik.
Ein weiteres Leitmotiv: technische Selbstverwaltung statt Überbürokratisierung. Die Wasserwirtschaft zeigt, wie hohe Standards mit Normung, Fachwissen und behördlicher Kontrolle funktionieren können. Dieses Modell könnte auch für Recycling, Bauen und Kreislaufwirtschaft ein Vorbild sein.
Unser Fazit von der IFAT: Wasser ist Produktionsfaktor. Kreislaufwirtschaft ist Rohstoffpolitik. Umwelttechnik ist Standortpolitik. Zudem ist die Messe eine echte Herausforderung für die Kondition 🙂
Danke an alle Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner auf der Messe.
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