Es vergeht kein Tag ohne Tränen: Ein Roman #fürMiliana

Ich habe im Projektblog #fürMiliana und auch hier sehr viel über meine Empfindungen nach dem Tod meiner großen Liebe geschrieben: Etwa zum Jahrestag meiner Europatour 2019:

Der 6. Mai 2019 änderte mein Leben. An diesem Tag starb Miliana, die Liebe meines Lebens, einfach so. Ohne Krankheit, ohne Vorwarnung, ohne Anzeichen. Sie brach in der Küche unseres Hauses in der Mittagszeit zusammen und war tot. Ich war auf der re:publica in Berlin und konnte nicht helfen. Nina fand sie in den Abendstunden. Ab diesem Zeitpunkt verliert man den Boden unter den Füßen. Bis heute vergeht kaum ein Tag, an dem nicht die Tränen fließen. Ich lernte Miliana am 21. April 2007 auf einer Ü-30-Party in der Beethovenhalle kennen – auf der Tanzfläche so gegen 22 Uhr. Es war Liebe auf den ersten Blick. Seit diesem Tag waren wir ein Liebespaar. Seit diesem Tag waren wir unzertrennlich – bis zum 6. Mai 2019. Es folgten Wochen, die wir nur in Zeitlupe wahrgenommen haben.

An irgendeinem Tag krochen wir (Nina, Niko und ich) unter unsere Couch-Decken und sahen uns den Film 25 km/h an mit Bjarne Mädel und Lars Eidinger. Ein Roadmovie zur Trauerbewältigung, zur Ablenkung, zum Nachdenken.

Soweit der Textauszug.

Nun dachte ich gestern Abend darüber nach, ob man das Ganze nicht in einem Tagebuch festhalten sollte. Aber ich kenne mich. Dafür bin ich viel zu chaotisch. Es wird ein Roman und da geht es fiktional und autobiographisch zu. Es muss also nicht alles detailgetreu wiedergegeben werden. Es wird das sein, was in meinem Kopf heute so vorgeht. Wann das Opus fertig wird? Kann ich nicht sagen. Aber wenn ich anfange, geht es meistens sehr schnell. Bis zum Sommer sollte eine Rohfassung vorliegen. Vielleicht möchte jemand von Euch mal testweise das dann noch nicht ganz fertige Skript querlesen. Würde mich freuen. Verlag? Keine Ahnung. Ziel? Die Erinnerung an Miliana manifestieren und zudem liebte sie Romane.

Im vergangenen Jahr kündigte ich noch ein Sachbuch an: Schumpeter und die Theorie der Innovation. Bin ich noch nicht fertig. Wir brachten ja erst einmal den Utopie-Band „Was würdest Du machen, wenn Du König von Deutschland wärst?“ an den Start.

Dazu gibt es eine #LangeNachtDerUtopie.

An dem Buch zur Innovationstheorie wird auch weiter gearbeitet. Ende des Jahres wird das hoffentlich soweit sein.

Über den Autor

gsohn
Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsblogger, Livestreamer, Moderator, Kolumnist und Wanderer zwischen den Welten.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: