Versorgungssicherheit und technologische Souveränität: Dr. Christian Growitsch über die Notwendigkeit einer ökonomischen Sicherheitspolitik #MSC2024 Sohn@Sohn-Adhoc-Talk @FraunhoferIMWL

In einem erkenntnisreichen Gespräch mit Dr. Christian Growitsch, Institutsleiter des Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW in Leipzig und Halle (Saale), dem sozio- und technoökonomischen Institut der Fraunhofer-Gesellschaft, beleuchtet der Ökonom die drängenden Fragen der europäischen Versorgungssicherheit und technologischen Souveränität. Angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen unterstreicht Growitsch die Bedeutung einer umfassenden ökonomischen Sicherheitspolitik für Europa. Seine Einsichten reichen von der Notwendigkeit, sichere Handelsrouten zu gewährleisten und die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen zu minimieren, bis hin zur Förderung innovativer Lösungen und einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen den europäischen Staaten.

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Growitsch, der die vielfältigen Dimensionen ökonomischer Sicherheit – von der Rohstoffversorgung über technologische Souveränität bis hin zur Bedeutung der Kreislaufwirtschaft – diskutiert, betont insbesondere die Rolle des Staates in der Sicherung und Förderung dieser Bereiche. Er plädiert für eine Investitionspolitik, die sich auf Zukunftstechnologien, Infrastruktur und Bildung konzentriert, um so die Grundlagen für eine resiliente und nachhaltige ökonomische Sicherheit in Europa zu schaffen.

Darüber hinaus hebt das Interview die strategische Bedeutung von Deep Tech und die Notwendigkeit hervor, bestehende Stärken im Bereich der Forschung und Entwicklung zu nutzen, um Europas Position in der globalen Technologielandschaft zu stärken. Growitsch sieht insbesondere in der Zusammenarbeit und im Wissenstransfer zwischen Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft einen Schlüssel zur Beschleunigung der Technologie-Kommerzialisierung und zur Sicherung der wirtschaftlichen Zukunft Europas.

Das Gespräch liefert wertvolle Einblicke in die komplexen Herausforderungen und Chancen, die sich im Kontext der ökonomischen Sicherheitspolitik ergeben, und unterstreicht die Notwendigkeit eines proaktiven und kooperativen Ansatzes, um Europas ökonomische Resilienz und technologische Souveränität in einer sich schnell verändernden Welt zu sichern.

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