#Schumpeter sieht die Ökonomie nicht als Glasperlenspiel, sondern als sozialwissenschaftliches Phänomen #NEO19x

„Die Informationstechnologie ist möglicherweise nicht mit einer Marktwirtschaft vereinbar, zumindest nicht mit einer Wirtschaft, die in erster Linie von Marktkräften reguliert wird.“ Diese These von Paul Mason elektrisiert nicht nur den Autor Professor Lutz Becker, sondern ist sinnbildlich für den Forscherdrang aller Wirtschaftswissenschaftler, die am Band „Schöpferische Zerstörung und der Wandel des Unternehmertums – Zur Aktualität von Joseph A. Schumpeter“ (Provisionslink) mitgewirkt haben – der Autor dieser Kolumne zählt dazu (Disclaimer).

Schumpeter eignet sich in besonderer Weise dafür, auch die aktuellen netzökonomischen Tendenzen unserer Volkswirtschaften zu diskutieren, ohne profan beim Begriff der „schöpferischen Zerstörung“ stehen zu bleiben, wie es fast alle sogenannten Keynote Speaker für die digitale Transformation betreiben. Sie zitieren Schumpeter, sie lesen ihn aber nicht. Das ist schade. Denn Schumpeter sieht die Ökonomie nicht als Glasperlenspiel, sondern als sozialwissenschaftliches Phänomen. Darauf macht Lambert T. Koch im Vorwort des Schumpeter-Buches aufmerksam. Mit ihm gelingt es, die dogmatische Verkrustung der Ökonomik zu durchbrechen und sie wieder als entwicklungsoffene Wissenschaft zu formieren.

Befreiung aus der ökonomischen Statik

Heinz D. Kurz fragt in der Einleitung zurecht: Wie nur konnte die Profession Schumpeters Verdienste bei der Befreiung der ökonomischen Analyse aus der ökonomischen Statik und seine Pionierleitung bei der Durchdringung der Welt der Dynamik die gebührende Achtung versagen?“ Teilweise gilt das heute noch, wenn man beispielsweise sieht, wie Apologeten der Makroökonomie den Faktor der unternehmerischen Innovationen vernachlässigen. Selbst die Protagonisten der Europäischen Zentralbank könnten da noch etwas lernen. Lars Hochmann bringt es auf die Formel „Wer über Wirtschaft spricht, darf über Unternehmen nicht schweigen“ – vor allem von jenen Wirtschaftseinheiten nicht, die ihr Geld nicht mit finanzkapitalistischen Hütchenspielen „verdienen“. Letztere sollte man endlich mit einer satten Transaktionssteuer zur Kasse bitten, denn sie wirken kontraproduktiv für die Realwirtschaft.

Wichtig sei es zu verstehen, so Hochmann, dass Unternehmen nicht einfach nur neue Dinge den bestehenden Dingen hinzufügen. „Sie verändern absichtsvoll oder beiläufig, just durch ihr Tätigwerden, die gesellschaftlichen Verhältnisse und damit ihre eigenen erwerbswirtschaftlichen Bedingungen im Sinne strategischer Wettbewerbsvorteile.“ Es geht dabei nicht nur um Technologien, sondern um eine Veränderung der kulturellen Praxis. Innovationen können sich nicht nur zu ökonomischen Erdbeben entwickeln, sie können auch komplett das Staatengefüge verändern und als gesellschaftliche Interventionen wirken.

Vulgärkapitalist Thiel sollte Schumpeter studieren

Oder wenn man den vulgärkapitalistischen Vordenkern des Silicon Valley, wie dem Donald Trump-Adepten Peter Thiel, die kritischen Passagen von Schumpeter über den Laissez-faire-Liberalismus unter die Nase reibt. Schumpeter, so schreibt es Hans Frambach, übt harsche Kritik am Utilitarismus – also am reinen Nützlichkeitsdenken. Man dürfe die Gesamtheit menschlicher Werte nicht auf ein einziges Schema reduzieren und dabei das, was wirklich zähle, außen vor lassen. Es herrsche eine Philosophie, die an Flachheit nicht zu überbieten ist. Etwa wenn man vordergründige Korrelationen zwischen Intelligenz und hohem Einkommen konstruiert für ressentimentgeladene Ausfälle gegen Bundestagsabgeordnete (man braucht sich auf YouTube nur die Phrasendrescherei eines Unternehmensberaters anschauen, der danach lechzt, im AfD-Milieu möglichst viele Beifallsbekundungen einzusammeln).

Alles andere als flach sind Schumpeters Thesen vom Untergang des Kapitalismus, mit denen sich Lutz Becker auseinandersetzt. Sie können sogar dazu beitragen, mögliche Fehlentwicklungen und Risiken von Digitalisierung und der Plattformökonomie deutlich zu machen. „Bereits in den 1980er Jahren stellten meine akademischen Lehrer Reinhard Rock und Klaus Rosenthal fest: ‚Die Informationswirtschaft ist der pointierteste Ausdruck der ökonomischen Entwicklungsgeschichte, die sich jetzt allerdings in ihrem Fortschreiten zu radikalisieren scheint.‘ Ohne Zweifel ist die Digitalisierung, die Informationswirtschaft, inzwischen in unserem Leben angekommen“, schreibt Becker in seinem Beitrag für den Schumpeter-Band.

Die Moloch-Systeme des Silicon Valley

Inzwischen seien die digitalen Artefakte in unserer gesellschaftlichen und ökonomischen Lebenswelt allgegenwärtig. Dafür stehe Google, ein Unternehmen, das uns das Bedürfnis nach allgegenwärtigem Informiertsein und ubiquitärem Wissen erfüllt und uns durch die Straßen dieser Welt navigiert, und auch Facebook, eine Plattform, die unsere sozialen Kontakte managen will, oder Amazon, schon lange nicht mehr nur der digitale Buchhändler, sondern ein global agierender Moloch, der dabei ist, den gesamten Warenverkehr in den Unternehmen und um die Unternehmen herum unter seine Fittiche zu nehmen.

Wettbewerb sei etwas für Loser, propagiert der ewig leben wollende Investor Thiel – Wert schafft man in seiner Logik nur durch Monopole. Und dieser ideologische Überbau ist tatsächlich das ökonomische Schmiermittel im Silicon Valley. Die Plattformen der Internet-Giganten sind in der Lage, durch Internalisierung bestimmter ökonomischer und gesellschaftlicher Übereinkünfte, Regeln und Prozeduren, sowie deren Unterwerfung unter die eigenen Geschäftsmodelle (nennen wir es „take-over“), die Spielregeln von Märkten und Branchen, von Kultur und Gesellschaft, von Arbeit und Kapital, substanziell und radikal zu verändern und damit den Markt und in der Folge Gesellschaften digital zu kolonialisieren, nämlich spätestens dann, wenn die Plattformen faktische Voraussetzung zur Teilnahme an Markt oder Gesellschaft werden, erläutert Becker. „Netzöffentlichkeit“ würde ich noch ergänzen.

Plattformen vernichten Märkte

Becker spricht gar trefflich von der Marktfiktion, die die digitalen Plattformen erzeugen. Der Markt als sozio-kulturelle Veranstaltung verschwindet in den Untiefen der Plattform-Algorithmen. „Man mag nun angesichts des gerne beschworenen Begriffes vom ‚Digital Marketplace‘ meinen, dass Plattformen, wie Amazon, Facebook und Uber, die Funktionen des Marktes reproduziert und dazu noch zu einem größeren Angebot (durch Vergrößern des Marktes und Senken von Marktschranken), Effizienz (durch Senkung von Transaktionskosten und mehr Transparenz) geführt hätten“, so Becker. Das ist Mimikry.

Auf Chatbot- und KI- basierten Plattformen, insbesondere unter den Bedingungen von (Big-) Nudging sieht das anders aus. Es dominieren mehr oder weniger fest verdrahtete Sequenzen von Regeln, die sozio-technische Abläufe präzise strukturieren, automatisieren und/oder bewerten, um bestimmte ökonomische Ziele zu erreichen.

„Der Nutzer reagiert einseitig auf die Plattform, während auf der Plattform nur ein algorithmisches System, also in einem einseitig kontrollierten Prozess, eine Illusion wechselseitiger Kontingenz erzeugt wird, die mit einem ‚Verlust von Partitäten‘ einhergeht“, führt Becker aus.

Entscheidend ist also das Geschäftsmodell und nicht mehr, dass sich die Preise über Angebot und Nachfrage bilden (was sie sowieso nicht tun), sondern dass ein Algorithmus die Profitraten der Plattform maximiert durch Werbeeinnahmen oder Vertriebsprovisionen. Man könnte auch sagen, dass die Plattformen wie ein Schwarzes Loch den Markt ansaugen und verschlucken. Es bleibt einfach nichts mehr übrig. Also schnell den Schumpeter-Band besorgen und nach der Lektüre Pläne entwickeln, wie man Amazon und Co. zerschlagen kann. Ich verweise auf die Telekommunikation und den Energiesektor in den USA. Möglich ist das.

Oder sich mit meinem Kapitel beschäftigen. Es geht um die Bonn Phase im Leben von Joseph Schumpeter. Er lehrte ja von 1925 bis 1932 an der Bonner Uni: In dieser Zeit veröffentlichte binnen kurzer Zeit mehrere einflußreiche Aufsätze. Dazu zählt die 1928 im Economic Journal veröffentlichte Abhandlung „The Instability of Capitalism“. In ihm beschreibt er die dem Kapitalismus seiner Ansicht nach innewohnenden selbstzerstörerischen und diesen letztlich transzendierenden Kräfte, und nimmt damit eine Hauptidee seines knapp anderthalb Jahrzehnte später veröffentlichten Buches Capitalism, Socialism and Democracy (1942) vorweg.

„Schumpeter trägt in seinem Aufsatz dem Umstand Rechnung, dass es die von ihm verherrlichte Gestalt des ‚Unternehmers‘ immer seltener gibt. An die Stelle des Wettbewerbs-Kapitalismus sei der in Trusts vermachtete Kapitalismus getreten. Dieser ist gekennzeichnet durch eine Trennung von Eigentum und Kontrolle sowie die wachsende Bedeutung der neu entstehenden Kaste der Manager“, erläutert Kurz.

Die Aufsteiger-und Absteigertypen in einer vertrusteten Gesellschaft seien völlig andere als in einer Konkurrenzgesellschaft und der Unterschied überträgt sich schnell auf Motive, Stimuli und Lebensstile, führt Schumpeter aus. Es wirkt sich negativ für die ökonomische Wohlfahrt aus. Oder in den Worten von Wilhelm Röpke, der zu den Architekten der Sozialen Markwirtschaft gehörte: Es leidet die Mannigfaltigkeit – nachzulesen im Buch „Wilhelm Röpke – Wissenschaftler und Homo politicus zwischen Marburg, Exil und Nachkriegszeit“, erschienen im Metropolis-Verlag. In Märkten, die von ungesunden Machtstrukturen dominiert werden, leiden mittelständische Unternehmen und leidet auch die Kundschaft.

Brauchen wir also eine neue Wirtschaft? Damit beschäftigt sich Professor Lutz Becker in einem Meinungsbeitrag auf LinkedIn. Er wird das auf der Next Economy Open vom 26. bis 28. November vertiefen.

Und welche Antworten gibt Schumpeter auf die vertrustete Gesellschaft?

Das werde ich in einem amüsanten Bibliotheksgespräch mit dem WDR-Journalisten David Eisermann am 28. Oktober erörtern. Es beginnt um 19 Uhr in Bonn-Duisdorf, Ettighoffer Str. 26a, 53123 Bonn. Eintritt frei.

Ein grandioser Kunst- und Kultur-Abend in Bonn-Duisdorf

Am Samstag gab es den Hardtberger Abend der Kunst. Die Lesungen, Ausstellungen und Konzerte haben mir deutlich gemacht, was in dem eigenen Kiez an Potenzialen steckt. Ich werde mich mehr in Duisdorf engagieren – versprochen.

Hier ein kleiner Ausschnitt des Programms:

„Fantastische Räume“, „Gespräch ohne Worte“ und „Auf den Spuren von August Macke“. Kurse und Klassen des Helmholtz-Gymnasiums und des Hardtberg Gymnasiums zeigten einen Querschnitt an Themen und Techniken aus den Bereichen Malerei, Collage, Fotografie sowie plastische Werke.

Konzert des Musikvereins Duisdorf in der Rochuskirche – das war wunderschön:

Werke der Künstlerin Anna Thinius im Bestattungshaus Vitt:

The Oldie Guitar Pickers in der Thalia-Buchhandlung. Der Hannes Wader-Song gibt meine derzeitige Stimmungslage ganz gut wieder:

Die Duisdorfer können gut singen:

Werke von Pinot Gallep im Teestübchen. Der 1953 in Bonn/Bad Godesberg geborene Graphiker, Maler und Bühnenmaler hat während seiner umfassenden Ausbildung unter anderem in Südfrankreich, Florenz und Köln studiert und gelebt:

Space Age Dream im Café Penkert:

Evert Everts: Geschichten und Gedichte aus dem Nachbardorf und aus der Ferne. Lesung im Reformhaus Blattner (der Laden hat übrigens ein tolles Sortiment).

Seine ersten neun Lebensjahre verbrachte der 1941 in Bonn-Poppelsdorf geborene rheinisch-friesische Schriftsteller Evert Everts zusammen mit seinem Großvater, dem Malermeister und Kunstmaler Eduard Rief, in Poppelsdorf. Zusammen durchstreiften sie Bonn, seine Umgebung, den Kottenforst und das Siebengebirge. Von 1950 bis 1955 lebte er bei seiner friesischen Großmutter in Norden (Ostfriesland) und trieb sich in den Sommermonaten mit seinen Freunden im Wattenmeer zwischen
Norddeich und Juist umher. In Köln studierte Everts Rechtswissenschaften, wurde Jurist in Diensten der Deutschen Bundesbahn. Seit 1961 veröffentlicht er Essays, Erzählungen und Gedichte, schrieb fünf Wanderführer und gab drei Anthologien heraus. Evert Everts lebt heute in Köln und Prag. Er ist Mitglied im „Förderverein Poppelsdorfer Geschichte“ sowie im Verband deutscher Schriftsteller. Ein interessanter Erzähler:

Alles konnte ich nicht besuchen. Es gab noch einiges mehr.

Start der #RheinlandRunde mit Wirtschaftsthemen aus Bonn, Köln, Overath und Umgebung

Den Niedergang der lokalen und regionalen Medien und die Auswirkungen auf die Wirtschaftsberichterstattung diskutieren wir übrigens am Freitag, den 15. März, um 15:30 Uhr in einem neuen Diskussionsformat: #RheinlandRunde. Ort: Die Sohnsche Sendezentrale in Bonn-Duisdorf, Ettighoffer Str. 26a, 53123 Bonn. Open Space. Mit dabei: Michael Pieck (Pressesprecher der IHK Bonn Rhein-Sieg, Bernd Rützel und Norbert Q. Engelen (coworking4you in Overath). Weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind hoch willkommen.

Bitte anmelden via Facebook.

Siehe auch: Dumont-Scoop und die Totengräber des Journalismus @ulrikesimon – #RheinlandRunde diskutiert Niedergang der lokalen und regionalen Medien

Oder auch: #WirtschaftimRheinland

Hurra, das Schumpeter-Buch wird am 17. Dezember ausgeliefert – Euer Weihnachtsfest ist gerettet: Wünscht Euch das neue Ökonomie-Werk

Hans Frambach/ Norbert Koubek/ Heinz D. Kurz/ Reinhard Pfriem (Hrsg.):Schöpferische Zerstörung und der Wandel des Unternehmertums. Zur Aktualität von Joseph A. Schumpeter
Lambert T. Koch:
Von Schumpeter lernen – Geleitwort

1. Innovationen und wirtschaftliche Entwicklung

Heinz D. Kurz:
Die Durchsetzung neuer Kombinationen, schöpferische Zerstörung und die Rastlosigkeit des Kapitalismus. Zur Aktualität Joseph A. Schumpeters

André Reichel:
Die Neuerfindung des Neuen. Soziale Innovationen in kollaborativen Innovationsprozessen

Birger Priddat:
Schumpeter und die modernen Marktdynamiken

Ekaterina Brandtner/ Jörg Freiling:
Dominante Logiken – Barrieren oder Wegbereiter für Schumpeters „schöpferische Zerstörung“?

Norbert Koubek/ Hermann Sebastian Dehnen/ Jan Hendrik van Dinther: Schwellenländer in der Weltwirtschaft. Von der Doppel-Triade zur Doppel-Helix

Bettina Kieselbach/ Marco Lehmann-Waffenschmidt:
Strategien zur schöpferischen Vermeidung von Monopolen in innovativen Branchen – eine neo-Schumpetersche Fallanalyse des Digitalisierungsprozesses in Sachsen

Marlies Schütz/ Rita Strohmaier/ Stella Zilian:
Vom Datenkapitalismus zum Datensozialismus? Zur Bedeutung der Werke J. A. Schumpeters und T. B. Veblens in Zeiten des digitalen Wandels

Christine Volkmann/ Wolfgang Kuhn):
Elektrisches Licht und Taschenlampen: historische und gesellschaftliche Dimensionen eines innovativen Phänomens

2. Geschichte und Zukunft des Unternehmertums

Hans Frambach:
Der Schumpetersche Unternehmer in der Geschichte des ökonomischen Analyse

Lars Hochmann:
Lebendiges Unternehmertum als revolutionärer Entwurf. Versuch einer radikalen Ökonomik im Zeitalter digitaler Revolutionen

Uwe Schneidewind/ Annika Rehm:
Unternehmen als strukturelle Kraft. Vom schöpferischen Zerstörer zum konstruktiven Schöpfer

Klaus Fichter/ Karsten Hurrelmann:
Climate Entrepreneurship. Von der schöpferischen Zerstörung zur Schöpfung gegen Zerstörung – Unternehmertum in Zeiten des Klimawandels

Ulrich Braukmann/ Daniel Schneider/ Dominik Bartsch:
Youth Entrepreneurship Education und ihr Potential für eine (Re-)Vitalisierung
des Schumpeter‘schen Unternehmertums in Deutschland

Stephanie Birkner/ Lisa Heinrichs:
Eine Frage der Zeit? Eine feministisch motivierte Reflektion
der historischen Bedingtheit des Schumpeter’schen Gedankengutes zum Unternehmertum

3. Gesellschaftstheoretische Dimensionen in Schumpeters Werk

Reinhard Pfriem:
Ökonomik als Gesellschaftswissenschaft. Zukunftsfähigkeit und Grenzen des Sozialökonomen Joseph A. Schumpeter

Lutz Becker:
Schumpeters blinder Fleck. Das Spannungsfeld zwischen Markt und Unternehmer im Zeichen der Plattform-Ökonomie

Richard Sturn:
Kapitalismus, Populismus, Demokratie

Harald Hagemann:
Schumpeter und die Weltwirtschaftskrise: Die Vorzüge schlechter Zeiten oder eine pathologische Depression?

Lars Immerthal:
Dionysische Störungen. Ein Kommentar zur Her- und Zukunft der Metapher der ’schöpferischen Zerstörung’

Eberhard K. Seifert:
Schumpeter über Marx als Ökonomen. Theoriegeschichtliche Anmerkungen zu seiner Kritik der Arbeitswerttheorie in ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie’

Gunnar Sohn:
Wenn Volkswirtschaften in Routine ersticken. Schumpeters soziologische Analysen in seiner Bonner Zeit

Die Uni Bonn bringt so etwas nicht zustande – ist mir nach wie vor völlig unverständlich.

Habe bei den Herausgebern allerdings vorgeschlagen, in Bonn eine Buchvorstellung auf die Beine zu stellen. Vielleicht im Schumpeter-Saal des Uniclubs.

Unternehmerische Verantwortung jenseits der Quartalsergebnisse #wef18 #IHKBonn #Dieselgate

Ausblick auf Donnerstag:

Am Donnerstag bei der IHK in Bonn ab 18:00 Uhr könnt Ihr alle mitdiskutieren zum Thema „Unternehmerische Verantwortung und das demokratische Gemeinwesen. Herausforderungen, Chancen und Perspektiven für die Wirtschaft und Politische Bildung“

Das Thema hat auch Stefan Pfeiffer sehr schön angerissen: Diskussion auf dem WEF: Die Tyrannei der Quartalsergebnisse versus nachhaltige Planung und Entwicklung

Das ist alles andere als verantwortungsvoll: Auch Menschen wurden Abgastests ausgesetzt