25. Mai: Alles gelaufen mit der EU-Datenschutzgrundverordnung? Gute Frage #Cebit18 #Livestudio #ibm

Wir wagen heute eine Antwort: Karin Maurer (IBM) und Ulrich Kampffmeyer (PROJECT CONSULT). Um 13 Uhr.

Der Webplayer springt an, wenn der Livestream gestartet wird:

Mitdiskutieren auf Facebook.

KI-Spritze in die besten (Industrie)-Produkte bringen – @DFKI Chef Wahlster im #Cebit18 #Livestudio #ibm

Super interessantes Gespräch zu KI-Forschung in Deutschland und Europa – Professor Wolfgang Wahlster, technisch-wissenschaftlicher Direktor und Vorsitzender der Geschäftsführung des DFKI, und Dirk Wittkopp, Geschäftsführer der IBM Deutschland Research & Development:

Man hört, sieht und streamt sich auf der Cebit noch bis Freitag.

Sozialisierung von Kosten als unlauteren Wettbewerb einstufen @zeuch

Wenn Unternehmen Kosten sozialisieren (Beispiel Atommüll) und gleichzeitig die Gewinne privatisieren, sollte dieses Verhalten als unlauterer Wettbewerb gewertet und bestraft werden. Andreas Zeuch brachte die Idee in die Diskussion. In meiner nächsten Netzpiloten Kolumne werde ich darauf eingehen.

Mitmachen beim Gipfeltreffen in Bad Gastein vom 6. bis 9. Juli #Camp01

Gipfeltreffen der Weltverbesserer in Bad Gastein für eine bessere Netzwerk-Ökonomie

Mind Sharing: Unternehmenslenker treffen Querdenker. Wir wollen was voneinander lernen, jeder bringt etwas mit, Offenheit zählt!

Diskurs zu relevanten Zukunfts-Themen, Trends & Technologien aus der digitalen Sphäre, die noch nicht Mainstream sind.
Es soll ein Signal vom Gipfel ausgehen und konkrete Projekte angestoßen werden.

Anmeldungen über die Facebook-Veranstaltungsseite.

Vertrauenskrise im Digitalen überwinden: #rp18 #HRFestival Gespräch mit IBM-General Manager Matthias Hartmann

Die HTW Berlin veröffentlichte in einer Studie, dass nur ein geringer Teil von Führungskräften in DAX- und M-DAX-Unternehmen wirkliche Expertise in Sachen Digitalisierung besitzt. Ist da also noch Luft nach oben? Laut IBM General Manager Matthias Hartmann steht das außer Frage:

“Definitiv! Das ist eine Governance-Frage, womit sich viele Unternehmen schwer tun. Wenn du die digitale Transformation in deinem Unternehmen natürlich auch bewegen musst- nicht nur mit deinen Mitarbeitern, sondern auch in deiner Governance: Wie du das Ganze also positionierst, welche Mittel du brauchst, aber auch welche Hebel du bewegen musst- dann ist das natürlich ein großes Thema. Ich glaube aber, dass dieses Thema aufgenommen wird.”

Bislang sind die Aufsichtsräte aber eben ausgerichtet auf Controlling, auf Kennzahlen, die erreicht werden müssen. Und Digitalisierung sei auch ein nicht-monetäres Thema, das haben viele durch ihre Biografie vielleicht gar nicht auf dem Schirm. Hartmann sieht den Grund hierfür bei den Generationen:

“Auch ich bin ein Digital Immigrant. Man kann sich dennoch tief in den digitalen Sumpf hineinkämpfen. Doch bei allen Blockchains, Artificial Intelligence, selbstfahrenden Autos, Clouds besteht das Problem, dass die Menschen da draußen in einer tiefen Vertrauenskrise stecken“, sagt Hartmann im Interview auf dem HR-Festival der re:publica

Diese Krise gilt es zu adressieren. Die EU-Kommission hat beispielsweise angekündigt, dass ein Rahmenwerk für künstliche Intelligenz verabschiedet wird. An dieser Verabschiedung arbeite IBM aktiv mit. Der Gedanke, dass intelligente Maschinen irgendwann den Menschen ersetzen, müsse aufgeklärt werden:

“Wir sagen ganz klar: Nein, das werden sie nicht.”

Hartmann und die IBM verstehen KI sowie Watson als eine sinnvolle Unterstützung der Menschen, sowohl in Unternehmen, als auch im Privatleben. Hier sei vor allem eine Transparenz der Daten wichtig – also Herkunft und Konzeption der Algorithmen. Für Unternehmen sei wichtig, dass der Algorithmus so trainiert wird, dass dessen ITler dieses Training auch nachvollziehen können. Nur so sei gewährleistet, dass erstens Vertrauen diesen Daten gegenüber offenbart wird und zweitens, dass ihnen ein Siegel verpasst wird.

„Je mehr Algorithmen einfach auch Entscheidungen treffen, wir sprechen hier von Einstellungen von Menschen -Hey, wie wichtig ist das denn!- desto wichtiger ist, dass man hier den Daten vertrauen kann. Dass man dem Algorithmus vertrauen kann und dass man der Cloud von IBM vertrauen kann. Und das können wir.”

Essentiell sei dabei, dass sowohl die Mitarbeiter daraufhin geschult werden, was solch eine Unterstützung alles liefert und wie sie das tut. Zusätzlich müsse eine klare Nachricht gesendet werden, wie man mit den Daten umgeht. Ausführlich auf ciokurator.com nachzulesen.

Interviews auf der re:publica #rp18 #StudioZ #HRFestival

Ist einiges zusammen gekommen:

#Microsoft Metamorphose: Was bleibt vom Hardware- und Konsumentengeschäft übrig? #9vor9 mit @axelopp und @digitalnaiv

Alte Zeiten

Microsoft hat am Gründonnerstag einen weitreichenden Konzernumbau mit einer Zweiteilung angekündigt. Ein Unternehmensteil soll sich auf Geräte und Nutzererlebnis fokussieren, während sich der andere Unternehmensteil wohl auf Cloud-Dienste und Künstliche Intelligenz (KI) spezialisiert.

Wir haben ja nun schon ein paar Metamorphosen erlebt. Kann sich noch einer an den Nokia-Deal erinnern? Sollte ja auf das Hardware-Konto einzahlen – ging aber daneben.

Jetzt habe Konzernchef Satya Nadella relativ schnell eingesehen, dass das Hardware- und Konsumentengeschäft zweitrangig ist.

Vor fünf Jahren hatten wir die Hardware-Euphorie relativ kritisch beleuchtet:

Was denkt Ihr? Wohin geht die Reise bei Microsoft?

Heute früh haben wir in unserer Dienstagssendung ein wenig spekuliert:

Siehe auch:

[NEWS VOM 29. & 30.3 ZUSAMMENGEFASST] MICROSOFT ORGANISIERT SICH NEU – WINDOWS IN DER CLOUD VERANKERN UND DIE KUNDEN MASSIV MIT MICROSOFT 365 AUS DER CLOUD BINDEN ?! [UND KOMMENTIERT]

Meine Fragen an @DeutschePostDHL zum Bericht der @BILDamSONNTAG

Meine Fragen zur Deutschen Post Direkt GmbH soll ich schriftlich formulieren Deutsche Post und per E-Mail senden. Hab ich gemacht. Folgende Fragen interessieren mich: Zum Bericht der Bild am Sonntag über Ihr Tochterunternehmen Deutsche Post Direkt GmbH habe ich ein paar Fragen.

Laut Bams erfasst Post Direkt rund 20 Millionen Häuser mit rund 34 Millionen Haushalten.

Laut Broschüren-Text von Post Direkt können Parteien ihre Wählerpotenziale zielgenau lokalisieren und ansprechen.

Wie zielgenau sind die Daten?

Unter den 20 Millionen Häusern sind sicherlich auch Einfamilienhäuser. Wie werden diese Daten präsentiert?

Laut Broschüre besitzt Post Direkt Daten zu 85 Prozent aller Haushalte in Deutschland. Dazu zählen Angaben zu Kaufkraft und Bankverhalten. Wie ermitteln Sie diese Daten?

Was heißt denn Wohnsituation?

Was heißt Wohnumfeld?

Zudem werden Daten von Behörden hinzugezogen. U.a. vom Kraftfahrt Bundesamt und vom Katasteramt. Welche Daten ruft Post Direkt von diesen Institutionen ab?

Wie werden diese Daten mit den 20 Millionen Häusern verbunden?

Wie setzt sich eine so genannte Mikrozelle zusammen?

Greift Post Direkt auf Datenbanken der Post zurück?

Warum gilt hier die Opt-out-Regel und nicht Opt-in?

Für eine kurzfristige Beantwortung der Fragen wäre ich dankbar.

Zudem würde ich gerne einen Verantwortlichen der Post live via Sype interviewen – wäre das möglich?

Gruß
gs

Habt Ihr noch Fragen?

Bei haben wir das schon thematisiert.

Welche demokratietheoretischen Muster sind für Unternehmen geeignet? Live-Talk am Freitag

Auf Facebook hat Thomas Michl einen sehr interessanten Kommentar über die Unternehmensdemokraten geschrieben und einen stärkeren demokratietheoretischen Diskurs eingefordert:

„Auffällig ist für mich, dass sich die Diskussion auf konkordanzdemokratische Muster reduziert. Konsensdemokratische Muster spielen in der Debatte keinerlei Rolle. Ganz zu Schweigen von deliberativen Ansätzen. Für die politikwissenschaftliche Demokratietheorie ist darüberhinaus der Minderheitenschutz und die horizontale, wie auch vertikale Gewaltenteilung wesentlicher Teil der Demokratiedefinition. Und damit auch Teil meines Begriffsverständnisses.“

Letztlich gehe es bei der Demokratietheorie immer auch die Frage, wie Machtmissbrauch reduziert werden kann. Ich halte das für die alles entscheidende Frage.

„Alles Dinge, die in der Diskussion häufig keinerlei Rolle spielen. Schaue ich mir die Diskussion an, werden Dinge in Gegensatz gesetzt, die nicht gegensätzlich sind. Ein Netzwerk ist nicht per se demokratisch. Eine Hierarchie nicht per se autokratisch. Ganz im Gegenteil. Netzwerke können auch autokratisch sein“, so Michl.

Auch Unternehmen sind soziale System mit „Herrschaftsbeziehungen“.

„Herrschaftsbeziehungen die legitimiert werden müssen. Und um genau diese Diskussion geht es im Kern. Das setzt für mich allerdings voraus, sich von der Idee der neoklassischen Ökonomie des Homo Oecnomicus zu verabschieden und anzuerkennen, dass auch ein Unternehmen nichts anderes ist als ein komplexes System, in dem – folgt mensch der Grundidee des Mülleimermodells nach March/Olsen/Cyert u. ä., Entscheidungen unter extrem hoher Unsicherheit getroffen werden und der Faktor Zufall eine extrem große Rolle spielt. In Folge klammern sich die ‚Institutionen‘ des Systems Unternehmen am historischen Entwicklungspfad fest, von dem sie nur graduell abweichen (historische Pfadabhängigkeit)“, schreibt Michl.

Ein solches System könne nur funktionieren, wenn es nicht eine einzelne Macht- und Schaltzentrale gibt, die alles diktiert, sondern über Entscheidungs- und Steuerungssysteme verfügt, die in der Lage sind, die vollständige Komplexität abzubilden.

„Darüber komme ich dann wieder auf den Punkt, dass ich eine Vielzahl an Individuen im System brauche, die auf einer wertschätzenden Basis kooperieren, womit ich dann wieder beim Thema ‚Demokratie‘ wäre, denn ein anderes Modell ist mir nicht bekannt, dass es schafft, unterschiedliche Meinungen unter einen Hut zu bekommen“, resümiert Michl.

Meine 50 Cents zum Thema:

Um das Machtsystem der Deutschland AG aufzubrechen, bedarf es eines Sammelsuriums an Aktionen, Maßnahmen und Gesetzesänderungen. Es kommt im Sinne des Philosophen Karl Popper darauf an, Institutionen so zu organisieren, dass es schlechten oder inkompetenten Herrschern unmöglich ist, allzu großen Schaden anzurichten. Das gilt für Demokratien, für Unternehmen und für sonstige Organisationen.

Hier ein paar Punkte für die Debatte.

  • Öffnung für Musterbrecher, Nein-Sager, Advocati Diaboli.
  • Konfrontation mit Akteuren mit erkennbar anderer Handlungslogik.

  • Neue Spielregeln und das Auswechseln der Spieler.

  • „Dritte Orte“ schaffen wie exterritoriale Co-Working-Spaces, Ko-Lokationen als Arbeits-, Lern- & Koordinationsorte.

  • Nominierungsausschuss für Vorstandsposten sollte nicht mehr vom Aufsichtsrat gebildet, sondern von der Hauptversammlung bestimmt werden.

  • Corporate Governance, die ein strengeres Regelwerk erstellt und Fehlverhalten sanktioniert.

  • Wer an der Bestellung des Aufsichtsrates und über diesen Weg an der Corporate Governance mitwirkt, sollte einer Haltefrist unterworfen werden. Wer das nicht tut, darf in der Hauptversammlung kein Stimmrecht haben.

  • Verbesserung der Transparenz bei den Beteiligungsverhältnissen und Offenlegung von Überschneidungen zwischen Top-Management und institutionellen Anlegern.

  • Kritischer Wirtschaftsjournalismus als Kompass für gutes Unternehmertum und gutes Management.

  • ManagerWatch-Plattform, um Fehlverhalten und Korruption öffentlich zu machen.

  • Digitale APO, um den zivilgesellschaftlichen Druck auf Unternehmen zu erhöhen.

  • Meinungsfreiheit im Unternehmen – Änderung des Grundgesetzes.

Mit Thomas Michl, Andreas Zeuch und Heiko Nowak gibt es zu diesem Themenkomplex am Freitag, um 20:30 Uhr eine Live-Diskussion auf Facebook.

Webplayer wird auch hier zu sehen sein. Er springt an, wenn der Livestream startet.

Mit kleinen Schritten die Welt verbessern #Enactus #NetzökonomieCampus in Bonn Duisdorf

Das „Café ohne Wort“, in dem Gehörlose den Service übernehmen, eine App, mit der Analphabeten Lesen und Schreiben lernen können oder Wasserfilter für Dürregebiete in Afrika sind nur einige Beispiele von Projekten, die Studierende auf die Beine gestellt haben. Enactus ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch Projekte studentischer Gruppen wirtschaftliche Perspektiven für Menschen in Not zu schaffen. In 36 Ländern engagieren sich mehr als 75.500 Studierende an 1.700 Hochschulen bei Enactus. 550 Unternehmen unterstützen das Netzwerk.

Die Projekte werden mit einem unternehmerischen Ansatz durchgeführt: Die Projektgruppen identifizieren Themen und legen Ziele fest, analysieren die Rahmenbedingungen und entwickeln Konzepte. Dabei profitieren die Studierenden auch von den renommierten Enactus-Partnern, die sie beraten und unterstützen. Und alle verfolgen ein gemeinsames Ziel: Menschen in Not zu helfen und mit kleinen Schritten die Welt zu verbessern.

„Durch die Kooperation können unsere Studierenden ihr theoretisches Wissen auch in der Praxis anwenden. Wir alle haben eine Verantwortung für die Gesellschaft und ihre Zukunft. Im Sinne eines ganzheitlichen Bildungsansatzes wollen wir dies den Studierenden auch mit auf den Weg geben“, so Dr. Oliver Faber, Initiator der Kooperation und Studiengangsleiter Medien- und Kommunikationsmanagement.

Am Mittwoch werden Oliver Faber und weitere Experten die diesjährigen Aktionen vorstellen und mit Euch diskutieren. Live ab 19 Uhr.

Einschalten auf Facebook oder hier auf dem Blog anschauen.

Der Webplayer springt pünktlich am Mittwochabend an.

Man hört, sieht und streamt sich.