#D2030 #FutureHubs auf Tournee – #Betterplace und die digitalen Innovationen fürs Guts

Betterplace und die digitalen Innovationen fürs Gute. Wie lassen sich digitale Technologien besser für soziale Zwecke nutzen? FutureHubs der D2030 Initiative zur Zukunftskonferenz am 6. und 7. Juli in Berlin. Live Talk mit Stephan Peters von betterplace lab.

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Was sagen die Rechtsexperten zur #ePrivacy Verordnung der EU? #vdav

Man hört, sieht und streamt sich in Berlin beim #vdav Branchentreff

„Mit Art. 15 des Entwurfs haben die Brüsseler Experten Regelungen formuliert, die nicht nur vollkommen an der Realität vorbeigehen, sondern auch schlicht undurchführbar sind“, so der Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien (vdav). Gespräch mit Rhett-Christian Grammatik zum vdav-Branchentreff in Berlin vom 12. bis 14. Juni.

Informationspflichten über die Eintragungen in Kommunikationsverzeichnissen und Telefonverzeichnissen sollen den Verlegern oder Auskunftsbetreibern auferlegt werden.

„Dass diese in der Regel keinen Kontakt zu den Personen haben, die dort gefunden werden möchten und schon aufgrund anderer datenschutzrechtlicher Vorschriften gar keinen Kontakt zu diesen aufnehmen dürfen, haben die Brüsseler schlicht übersehen“, kritisiert der vdav.

Würde Artikel 15 in der vorgelegten Form Rechtskraft erlangen, wäre dies nicht nur das Aus für Kommunikationsverzeichnisse mit den Kontaktdaten Privater wie Das Örtliche oder Das Telefonbuch, sondern auch für die Telefonauskunft. Dies nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Die von der Kommission kommunizierten Ziele wie Entbürokratisierung, optimierter Datenschutz, fairer Wettbewerb und optimierte Kommunikationsmöglichkeiten werden so nicht nur nicht erfüllt, sondern in Gänze konterkariert.

„Die negativen Folgen einer schon aus Unkenntnis über die Regelung und deren Folgen nicht abgegebenen Einwilligung werden vielfach erst nach Monaten wahrgenommen und sind dann kaum noch zu heilen. In der Praxis heißt dies, dass nicht wenige Kunden erst Wochen nach einem Vertragsabschluss oder einer Vertragsänderung feststellen, dass sie über einen Auskunfts- oder Verzeichnisdienst nicht mehr gefunden werden können. Vielen wurde die Notwendigkeit einer zwingenden Willenserklärung dafür am Point of Sales nicht erläutert, sie haben die Regelung selbst oder aber die Folgen schlicht nicht verstanden oder damit andere Belastungen (Direktmarketing, Spam etc.) in Verbindung gebracht, obwohl sie de facto weiterhin gefunden werden wollen. Ein klares, einfach und unkompliziert auszusprechendes ‚NEIN‘ wird unseres Erachtens gerade in dieser Hinsicht auch auf Seiten der überwiegenden Mehrheit der Endnutzer als vollkommen ausreichend angesehen und trägt dem Schutzbedürfnis – wie auch die weitestgehend kritiklose Nutzung von Diensten wie WhatsApp deutlich belegt – vollkommen und umfassend Rechnung.

Im Vergleich zur Datenerfassung, die die Silicon Valley-Giganten betreiben, ist die Regelung für den Mittelstand über die ePrivacy-Verordnung der EU ein klarer Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. So sehe ich das.

Eure Meinung?

Werde ab morgen live vom vdav-Branchentreff berichten über Facebook Live.

Man hört, sieht und streamt sich in Berlin.

Reden wir über #2030 – #FutureHubs im Juni und die Zukunftskonferenz am 6. und 7. Juli in Berlin

Was wir im Juni mit den FutureHubs vorhaben und was auf der D2030-Zukunftskonferenz ablaufen wird, erläutere ich heute um 14 Uhr via Facebook Live.

Siehe auch die Hangout on Air-Runde:

Wir sollten die Demokratie digital upgraden #D2030

Gewaltenteilung für die Maschinenwelt – Warum wir Utopien brauchen

Workshops und Open Space Roundtable in der Watson Work Lounge #rp17 #IBM

Auf zur re:publica nach Berlin vom 8. bis 10. Mai 🙂

Hier nun das komplette Programm in Halle 8 in der Watson Work Lounge von IBM auf der re:publica.
Die Roundtable werde ich über Hangout on Air live übertragen (auf YouTube schon vorgeplant) und die Workshops sowie die Einzelinterviews im Format „Auf einen Cappucino“ mit dem Programm Ecamm Live via Facebook.

Workshops/Roundtable in der Watson Work Lounge, Montag, 8. Mai 2017
Moderation: Gunnar Sohn, Wirtschaftsblogger

10:00 Uhr: Reden wir Tacheles – Die traurige Realitätsferne von digitalen ArbeitsweltenOpen Space-Roundtable mit Mike Schnoor von der Agentur Guts & Glory und Gunnar Sohn

Alles bleibt, wie es ist, nur mit Internetanschluss? Die immer noch vorherrschende Fabriklogik zieht mit digitalen Mitteln auch in die Büroarbeit ein, berichtet brandeins in der März-Ausgabe und bezieht sich auf eine Studie des Soziologen Andreas Boes: „Die Arbeit im Büro ähnele immer mehr der Arbeit in der Fabrik: Kleine, standardisierte Arbeitsschritte würden unter Zeitdruck wie an einem ‚digitalen Fließband‘ am Computer abgearbeitet und von Software protokolliert.“ Wie kann man es besser machen?

11:00 Uhr: Design Thinking Workshop auf der re:publica
mit Stéphane Rodet, Marion Brülls & Felix Herrmann, IBM Design Studios

Was ist IBM Design Thinking? IBM Design Thinking umfasst Prinzipien, die helfen Bedürfnisse von Kunden und Nutzern zu erkennen, zu verstehen und auf große Teams und Projekte moderner digitaler Unternehmen zu skalieren. Kundenerlebnisse werden verbessert und Produkte und Dienstleistungen nutzerorientiert entwickelt. In einem interaktiven Workshop erhalten Sie Einblicke in IBM Design Thinking und erleben Methoden, die Sie in Ihrer täglichen Arbeit praktizieren können.

11:45 Uhr: „Auf einen Cappuccino“ mit Sven Semet, HR Thought Leader, IBM
zum Thema: Brauchen wir noch Chefs in Unternehmen?

12:00 Uhr: New Work-Initiativen ohne Wirkung? Über die Arbeitszufriedenheit in Deutschland – Gespräch mit dem Gallup-Studienleiter Marco Nink und Gunnar Sohn

In Zeiten guter Konjunktur und fehlender Fachkräfte unternehmen viele Arbeitgeber große Anstrengungen, um Mitarbeiter an sich zu binden. Dennoch stagniert der Anteil der Arbeitnehmer, die eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber aufweisen und dementsprechend mit Hand, Herz und Verstand bei der Arbeit sind, bei 15 Prozent. Ebenso viele Arbeitnehmer haben innerlich bereits gekündigt. 70 Prozent der Beschäftigten sind emotional gering gebunden und machen lediglich Dienst nach Vorschrift. Das sind die zentralen Ergebnisse des Engagement Index 2016, den das Beratungsunternehmen Gallup vorgestellt hat.

12.45 Uhr: Das Kleid, das Stimmungen erkennt – das Cognitve Dress auf der re:publica

13:00 Uhr: Sind Bots die besseren Kundenberater?Open Space-Roundtable mit dem Digital-Berater Christian Bartels

Was wäre wohl Sherlock Holmes ohne seinen treuen Freund und Berater Dr. John H. Watson? Nichts. Der Meisterdetektiv empfindet Watsons Pragmatismus als Bereicherung und Ergänzung seines eigenen, etwas exzentrischen Charakters und schätzt ihn als Rezipienten seiner deduktiven Schlüsse. Ein unverzichtbarer Sparringspartner, der die hellsichtigen Einfälle von Holmes beflügelt. Was würde die Service-Branche machen, wenn ein virtueller Assistent ähnliches leistet? Keine skriptgesteuerte Hotline-Fließband-Beratung, Abschied von der Warteschleife und personalisierte Beratung auf Profiniveau mit Gedächtnis. Könnten Bots das leisten?

13:45 Uhr: „Auf einen Cappuccino“ mit Michael O. Schmutzer, CEO, Design Offices
zum Thema: Wie New Work und Digitalisierung unsere Art zu Arbeiten verändern

14:00 Uhr: Wie sieht eine agile Organisation aus und kann das funktionieren?
Miriam Kamal-Specht (ms@yellow-frog.de), Dorothee Töreki (toereki@de.ibm.com), Arnd Layer (arnd.layer@de.ibm.com)

Klassische Formen der Unternehmensorganisation werden immer mehr als problematisch angesehen. Sie gelten als zu langsam, kostspielig und unfähig, sich schnell an sich ändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Auf der anderen Seite stellen sie ein Korsett dar, das Stabilität und Haltung gibt. Agile Organisationen werden als Alternative gesehen. Ideen wie flache Hierarchien, iterative Ansätze, Design Thinking, DevOps und Holokratie sollen Unternehmen in Schwung bringen. In diesem Workshop wollen wir diesen Ideen auf den Grund gehen und herausfinden, ob und wie sie funktionieren. Gibt es Best Practices und wo liegen die Fallstricke? Beteiligen Sie sich an der Diskussion mit Ihren Fragen, Erfahrungen und Meinungen.

15:00 Uhr: Kollege Watson in der Personalabteilung – Praxisworkshop
Roger Haenggi, Karin Fuhry, Sven Semet (IBM)

Mit Analytics und künstlicher Intelligenz werden HR-Abteilungen zukünftig verstärkt Einfluss auf Unternehmensentscheidungen nehmen und das Top-Management zielsicher unterstützen. Holen Sie die Zukunft in die Gegenwart und erfahren Sie, welche neuen methodischen und technologischen Möglichkeiten Ihnen mit IBM Watson Talent im HR Alltag offenstehen. Wir befassen uns u.a. mit der Frage wie „ready“ Unternehmen für z.Bsp. People Analytics sind und wie HR Abteilungen in drei bis fünf Jahren aussehen werden.

15.45 Uhr: Das Kleid, das Stimmungen erkennt – das Cognitve Dress auf der re:publica

Kleiner Eindruck vorab:

16:00 Uhr: Patientenorientierung in Digital HealthOpen Space-Roundtable mit Gerlinde Bendzuck von Deutsche Rheuma-Liga und Bart de Witte, IBM Director Digital Health DACH.

Digitale Gesundheitsanwendungen, ob Medizinprodukt oder Wellness und Lifestyle, digitale Hilfsmittel und digitale Krankheits-Managementprozesse werden sich nicht von selbst und über die Nachfrage in Richtung inklusiver und für viele zugänglicher und nutzbarer Produkte entwickeln. Daher brauchen wir unter systematischer Einbeziehung der Nutzerinnen und Nutzer einen neuen Usability-Diskurs.

Workshops/Roundtable in der Watson Work Lounge, Mittwoch, 10. Mai 2017
Moderation: Gunnar Sohn, Wirtschaftsblogger

11:00 Uhr: Achtsamkeit im digitalen Zeitalter
K. Helena Ernst & Anja Schlenk Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

So etwas wie die „10 Gebote der achtsamen Selbstführung im digitalen Zeitalter“ gibt es nicht! Wie aber lässt sich mit der Digitalisierung umgehen, ohne dass die als sehr individuell empfundene Lebensqualität leidet? Viele Menschen fürchten in der Informationsflut unterzugehen, wenn alle und jeder alles teilen. Es hilft, sich auf sich selbst, seine Stärken, seine Erfolge und nicht zuletzt auf die eigenen Werte zu besinnen, und diese als eine Art Geländer für das tägliche Handeln zu nutzen.

11:45 Uhr: „Auf einen Cappuccino“ mit Sven Semet, HR Thought Leader, IBM
zum Thema: Brauchen wir noch HR im Rahmen der Digitalisierung?

12:00 Uhr: Interaktive Session: Die Big Bang Content Show – Intuition gegen Verstand
Ralf Junge, Lead Content Strategy bei Aperto – An IBM Company & Dominik Multhaupt, Strategy Director bei Aperto – An IBM Company

Früher wollte jeder was mit Medien machen, heute macht jeder was mit Content. Die Praxis zeigt jedoch: nicht jeder ist dabei erfolgreich. Denn nicht jeder versteht Content als Service und damit als einen zentralen Teil der User Experience. Ob automatisiert oder mithilfe künstlicher Intelligenz oder für Plattformen – es braucht als Grundlage immer verlässliche Daten, strukturierte Analysen und einen Service-Design-Ansatz, der sich am Nutzer orientiert. Eben eine gute und fundierte Content Strategie. Man sollte meinen, in Zeiten von Big Data kein Problem, doch scheuen sich viele Unternehmen vor dem Einsatz von Daten – und verlassen sich lieber auf die Intuition. Die Session startet mit einer interaktiven Gameshow mit Beispielen für gute und schlechte strategische Ansätze. Im Anschluss werden Kriterien und Vorgehensweisen für eine Content Strategie – heute und auch in Zukunft – vorgestellt.

Infos zu Ralf Junge.

12.45 Uhr: Das Kleid, das Stimmungen erkennt – das Cognitve Dress auf der re:publica

13:00 Uhr: Roundtable: Wie Maschinen mit hochentwickelten Kompetenzen die Wissensarbeit verändernOpen Space-Roundtable mit dem KI-Experten Stefan Holtel von Brightone und Gunnar Sohn.

James Watt erfand die Dampfmaschine im 17. Jahrhundert. Sie übertraf die menschliche Muskelkraft um ein Vielfaches. Niemand stellte sich vor, dass diese Erfindung massive Konsequenzen bringen würde: Die Dampfmaschine erhöhte die industrielle Produktion, führte zu gesellschaftlichen Umwälzungen und veränderte die politische Landschaft. Es gab keine historische Parallele über die Wirkung einer speziellen technischen Erfindung auf die Menschheit in so kurzer Zeit. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts könnten wir mit der Künstlichen Intelligenz eine ähnliche Dynamik erleben.

14:00 Uhr: Design Thinking Workshop auf der re:publica
Stéphane Rodet, Marion Brülls & Felix Herrmann, IBM

Was ist IBM Design Thinking? IBM Design Thinking umfasst Prinzipien, die helfen Bedürfnisse von Kunden und Nutzern zu erkennen, zu verstehen und auf große Teams und Projekte moderner digitaler Unternehmen zu skalieren. Kundenerlebnisse werden verbessert und Produkte und Dienstleistungen nutzerorientiert entwickelt. In einem interaktiven Workshop erhalten Sie Einblicke in IBM Design Thinking und erleben Methoden, die Sie in Ihrer täglichen Arbeit praktizieren können.

14.45 Uhr: Das Kleid, das Stimmungen erkennt – das Cognitve Dress auf der re:publica

15:00 Uhr: Roundtable: KI, Big Data, Nudging und Verhaltenssteuerung durch Algorithmen: Brauchen wir eine Maschinen-Ethik? Netzökonomischer DiskursOpen Space-Roundtable mit dem Wirtschaftsblogger Gunnar Sohn

Professor Gerd Gigerenzer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin, ruft dazu auf, dem Credo des Philosophen Kant zu folgen: Aufklärung ist der Ausweg des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Und die Unmündigkeit besteht bei vielen Menschen darin, sich nicht seines eigenen Verstandes und Wollens zu bedienen. Gefordert sei eine aufklärerische Algorithmen-Kompetenz.

Komplette Programm IBM HR Festival 2017 auf der re:publica am Dienstag, den 9. Mai (kostenlose Anmeldung).

Man hört, sieht und streamt sich in Berlin 🙂

#Neuerfinden – Operation gelungen? #vdav #SocialTV

SocialTV

So. Endspurt beim vdav-Branchentreff in Berlin. Gestern begeisterten mich einige Sessions, die sich gegen den Bürokratismus und die alte Management-Denke in deutschen Unternehmen ins Zeug legten.

Besonders die Thesen von Frank Roebers, der die Fallstricke der Hierarchien thematisierte.

Aber auch Professor Lars Vollmer war gut in Form mit seinen Ausführungen zum Audit-Unsinn in Organisationen.

Über diese Neo-Bürokraten hatte ich mich ja auch schon mal ausgelassen 😉

Hier kommt das SocialTV Programm für den Finaltag:

10 Uhr: Tatort Kunde

11:15 Uhr: Vom diskreten Charme der Verzeichnisse

Und das Abschlussgespräch um 15:15 Uhr: #Neuerfinden – Operation gelungen?

Hoffe, ich konnte Euch einige interessante Infos über die Branche vermitteln.

Nächste Woche bin ich dann bei Fraunhofer in Stuttgart zu einem Livestreaming-Workshop.

Man hört, sieht und streamt sich aber schon heute 🙂