
Grüne Bauteile im Weltall – eine Vision, die Realität wird. Direkt auf dem Green Monday in Düsseldorf berichtet Stefan Hackländer von WKW.automotiv über bahnbrechende Projekte in der Raumfahrtindustrie. Das Unternehmen arbeitet an Prototypen für nachhaltige Satellitentechnologie und IoT-Modelle.
Vergangenes Jahr stellte die Firme ihre Ideen verschiedenen Raumfahrtunternehmen in Europa vor. Die Reaktion? Begeisterung. Denn ein solcher Ansatz existiert bisher nicht.
Aber wie sieht das in der Praxis aus? Hackländer erklärt, dass geplant wird, völlig neue Materialien ins All zu bringen, um die Umweltverschmutzung im Weltraum zu reduzieren. Er spricht über Trümmerteile von defekten oder außer Betrieb genommenen Satelliten, von Technologien, die beim Eintritt in die Erdatmosphäre giftige Gase hinterlassen.
Die Lösung? Ein neu entwickelter Satellit, ein sogenannter Cubesat, hergestellt aus neuen, CO2-reduzierten Materialien und Kunststoffen, die auf natürlichem Wachstum basieren. Nach erfolgreichen Tests auf der Erde soll ein erster Prototyp im April ins All geschickt werden.
Das Thema Nachhaltigkeit im Weltraum steckt noch in den Kinderschuhen. Die meisten denken nicht darüber nach, weil sie glauben, dass über der Erde alles unendlich ist. Aber die Realität sieht anders aus. Jedes Jahr werden etwa 2000 Satelliten in die Umlaufbahn geschossen, die nach etwa fünf Jahren ausgedient haben.
Hackländer und sein Team wollen das ändern. Sie entwickeln Materialien, die sich im Weltraum nach einer bestimmten Zeit selbst auflösen oder rückstandsfrei verdampfen können.
Wie kam Hackländer zu diesem Thema? Er sieht eine Entwicklung von der Automobilindustrie zu „New Mobility“, „Future Mobility“ und schließlich zur nächsten Generation von „Space“.
Hackländer ist auch in der urbanen Mobilität tätig, wo er mit großen Anbietern an der Entwicklung von Flugtaxis arbeitet. In Deutschland gibt es aufgrund von Regulierungen und Versicherungsfragen noch einige Probleme, aber er ist zuversichtlich, dass diese gelöst werden können.
Abschließend äußert sich Hackänder positiv über den Green Monday in Düsseldorf. Er schätzt die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen und neue Ideen zu sammeln. Er hofft, dass die Teilnehmer mit neuem Wissen und neuen Kontakten nach Hause gehen und das Gelernte in ihren Unternehmen umsetzen können.
Obwohl er selbst nicht ins All fliegen wird, arbeitet er leidenschaftlich an den Technologien, die das möglich machen. Ein Traum, der Wirklichkeit wird.
Siehe auch:
Mal schauen, wann Grenzwerte fürs Weltall kommen: EU will Luftqualität verbessern.