Mehr offene Formate in der Weiterbildung wagen – Die #StudioZ Interviews auf dem #Weiterbildungstag im #Codeks

Erläuterungen zum Programm:

Anja C. Wagner im Interview auf dem Weiterbildungstag im Codeks in Wuppertal:

Mehr Frauen in die Führungsetage

Offene Formate in der Weiterbildung wichtig, sagt Martin Klebe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal:

Coworking im früheren Elba-Werk in Wuppertal – Florian Kroll von Codeks:

Roboter NAO in der Weiterbildung:

Quallianz auf dem #Weiterbildungstag:

Brauchen wir eine neue Ökonomie? #D2030 #FutureHubs @Martin_Leutz

Dazu gibt es unterschiedliche Sichtweisen und das gehört zur Disputation.

Um 17 Uhr werden wir das debattieren in der #FutureHubs Tournee der #D2030 Initiative.

Liveübertragung via www.facebook.com/gsohn

Mitdiskutieren 🙂

#Schumpeter, Nachhaltigkeit und der Wandel des Unternehmertums #KönigvonDeutschland Utopie-Podcast

Eine neue Folge des Utopie-Podcast #KönigvonDeutschland, den ich zusammen mit Lutz Becker produziere. Wir sprachen mit dem Wirtschaftswissenschaftler Reinhard Pfriem u.a. über Bundesverkehrsminister, über die Notwendigkeit einer neuen Ökonomie mit mehr demokratischer Beteiligung, über Skeptiker als solidere Optimisten, über Wirklichkeitssinn und Möglichkeitssinn. Professor Pfriem bietet übrigens im Wintersemester an der Schumpeter School of Business and Economics in Wuppertal ein Schumpeter-Seminar an. Thema: Schumpeter, Nachhaltigkeit und der Wandel des Unternehmertums.

Hört, kommentiert und teilt bitte unsere neues #KönigvonDeutschland Interview.

Wuppertal und das Twitter-Diktat: Warum sich die Politik vor dem Internet fürchtet

Blogger Christian Spließ hat ein schönes Beispiel dokumentiert über die Schwierigkeiten der öffentlichen Hand mit der Web 2.0-Diskurskultur. Folgende Botschaft sendete das staatliche Von-der-Heydt-Museum:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Museumsverantwortlichen aus eigenem Antrieb gehandelt haben. Ähnliches vermutet Spließ. Es entspricht der Geisteshaltung, die man auch in der Zensursula-Debatte vernommen hat und die vor Jahren bei einem Symposium der Konrad-Adenauer-Stiftung von Spitzenpolitikern geäußert wurde. Die Politik hat schlichtweg Angst vor dem Kontrollverlust, der durch die anarchischen Kommunikationsströme des Internets ausgelöst wird. Bei zentralistisch organisierten Konzernen sieht das übrigens nicht anders aus. Soziale Netzwerke lassen sich nicht mehr von Funktionären oder autoritären Unternehmensführern steuern. Die Spielfelder für neurotische Befehl-und-Gehorsam-Denker werden kleiner und immer kleiner. Mit der Selbstorganisation tun sich öffentliche Institutionen und Konzerne schwer – das könnte ja in Anarchie münden. Dabei geht es um Autarkie und Eigenverantwortung. So hat es sehr treffend der italienische Schriftsteller Alberto Savinio ausgedrückt. „Der Grad von Menschlichkeit eines Unternehmens, einer Tat, einer Lage, ist messbar an dem Mehr oder Weniger an Freiheit, die sie uns gewähren, über uns selbst zu verfügen“. Das haben die politischen Hausmeister in Wuppertal, Berlin oder Bonn immer noch nicht kapiert. Sie werden von der Bildfläche verschwinden und von einer neuen Generation ersetzt – da bin ich mir ganz sicher.

Siehe auch:

Wuppertaler Stadtbürokratie sagt Njet zu Museums-Twittern.

Und kannst Du Ängste schüren, verlange gleich Gebühren: Bonn, Google Street View und die Behinderung professioneller Bildberichterstattung.

Liebwerteste Gichtlinge: Rabelais und der Nutzen von Hofnarren für die Wirtschaft.

Nachtrag: Danke für den Hinweis von Andreas. Das Museum teilte heute mit, dass es sich bei der Mitteilung um ein Missverständnis handelte.

„WICHTIG: Bei der Meldung, Twitter nicht mehr nutzen zu dürfen, handelte es sich um ein MISSVERSTÄNDNIS unsererseits“, so das Zitat. Hm, da hat wohl jemand kalte Füße bekommen ob der schlechten Außenwirkung. Aber das ist doch ein gutes Zeichen für die Social Media-Wirkung auf die Kommunalpolitik.