#StreamCamp13: Eine Erzählung in Tweets

Barcamp als Experimentierlabor

Unsere StreamCamp-„Weltpremiere“ (unverschämte und gigantomanische Behauptung von mir) im Kölner Startplatz ist vorüber und mein Kopf ist gefüllt mit überraschenden Begegnungen, Erlebnissen, neuen Freundschaften, sensationellen Session-Ideen, spontaner Experimentierfreude, unglaublicher Hilfsbereitschaft, einer famosen Lockerheit und Lustigkeit der Barcamperinnen und Barcamper, intensiven Diskussionen über Livestreaming und das Leben sowie kaum noch überschaubaren Reaktionen auf das Geschehen am vergangenen Wochenende.

Was soll man da hervorheben? Natürlich unsere genialen Sponsoren Genesys, Ityx, KreativeKK, Logitech und natürlich der Startplatz als idealer Ort für Barcamps.

Das ebenso geniale Orga- und Aufbauteam.

Baut so lange bis es kracht
Baut so lange bis es kracht

Und die familiären Event-Strategen Miliana und Nina.

Event-Strategen

Und die StreamCamp-Erzählung in Tweets in einer kleinen und unvollständigen Auswahl. Hier die Langfassung.

Sogar das Wetter spielte mit:

Session von @ruhrnalist mit kollektivem Live-Streaming 🙂

@schnodderpepe hat das StreamCamp dann auf einen neuen Gipfelpunkt gebracht mit seinen mehrstündigen Katzen-Livestreams – auf seinem Bambuser-Kanal kann man sich damit einige Tage die Zeit vertreiben – statt „Wetten, dass“.

Nicht nur Krümie fand die Wortspiel-Radio-Session mit Wolfgang Schiffer klasse.

Mit purem Leben getränkte Erzählungen des ehemaligen WDR-Hörspielchefs.

Folgt einfach Wolfgangs Blog „Wortspiele“ – da gibt es noch viele mehr Lebensgeschichten.

Die Power-Gamer beim StreamCamp:

Eine richtig gute Zusammenfassung hat Nicole produziert:

Unser Auftrag für die nächsten Monate:

Und die wichtigste Botschaft zum Schluss:

Man hört und sieht sich hoffentlich schon morgen wieder bei Bloggercamp.tv oder beim Social Media Club Bonn – da wird Gerhard Schröder vortragen 🙂

Weitere StreamCamp-Fotos findet Ihr auf Facebook – könnt Ihr alle honorarfrei verwenden.

LfM vergibt Forschungsprojekt „Social TV“ – Letzte Ölung für’s klassische Fernsehen #Streamcamp13

DSC_0013

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) vergibt das Forschungsprojekt „Social TV. Aktuelle Nutzung, Prognose, Konsequenzen“ an die Goldmedia GmbH aus Berlin. Dies beschloss die Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) in ihrer Sitzung am 15. November 2013. Das Forschungsprojekt soll vernetztes Fernsehen untersuchen und dabei sowohl die Seite der Nutzer als auch die der Anbieter in den Blick nehmen. Es soll unter anderem herausgefunden werden, wie sich Zusatzangebote auf das Nutzungsverhalten und Medienkritik auswirken und inwiefern Sender in ihrer Programmgestaltung auf soziale Kanäle und die Debatten dort reagieren.

Soweit der LfM-Text der Pressemeldung. Bin gespannt auf die Forschungsarbeiten von Goldmedia.

Interessant dazu die Ausführungen von Markus Hündgen bei der Präsentation des Grimme-Buches „Anders fernsehen“:

„Social TV ist eine Brückentechnologie, um etwas zu emulieren, was es woanders deutlich besser gibt. Leider scheitert diese Technologie bereits an der Basis-Technologie Fernsehen. Das Internet besitzt eine eigene Diskussionskultur, die aus der Basis-Technologie Netz heraus entstanden ist, wohingegen TV niemals als Debattenmedium erdacht war. Kurzum: Internet ist Dialog, Fernsehen ist Monolog.“

Über das Grimme-Buch möchte ich ja in einer Session mit Euch auf dem StreamCamp am Wochenende diskutieren. Wollte das am Sonntag machen.