„Den Scherbenhaufen können Sie selber genießen“ – Schäuble und sein Pressesprecher

Jeder ist ja auch bei der Auswahl des Chefs seines Glückes Schmied. Aber was sich der Pressesprecher des Bundesfinanzministers von seinem Chef bieten lassen musste, ist wohl unter aller Kanone. Das ist Gutsherren-Gehabe, Herr Schäuble. Auch wenn die Luft in Bundesbehörden für Spitzenleute sehr dünn ist, kann man wohl etwas eleganter und charmanter mit seinen Mitarbeitern umgehen. Die Pressemitteilung hätte man die Journalisten auch noch während der Pressekonferenz austeilen lassen können. Gut, dass man so etwas mittlerweile hautnah miterleben kann. Es sagt einiges zu den Charakterzügen der selbstgerechten Polit-Apparatschicks in Berlin. „Früher hätten wir normalen Wahlvölkler nichts davon mitbekommen. Heute sehen wir das Leiden live und nochmals aufbereitet in der ZDF Mediathek – und auf Youtube“, schreibt Thomas Knüwer in seinem Blog und bringt als Beispiel den peinlichen Auftritt der Familienministerin Schröder.

Gummigeschosse dringend verbieten, Herr Schäuble!

Wehret den Anfängen. Diese japanische Hightech-Waffe darf deutsche Kinderzimmer nie erreichen. Deshalb sehe ich Handlungsbedarf, Herr Schäuble. An einer Novelle des Waffengesetzes führt wohl kein Weg vorbei. Gummigeschosse

Hier entsteht ein ähnliches Gewaltpotenzial wie bei Topfschlägern….Es gibt ja kaum noch Kindergeburtstage ohne dieses grausame Ritual. Siehe: Neue Online-Petition starten: Schäuble, verbieten Sie das Topfschläger-Unwesen

Neue Online-Petition starten: Schäuble, verbieten Sie das Topfschläger-Unwesen

Der Journalist und Blogger Jens Schröder, besser bekannt als „Popkulturjunkie“, befürchtet, dass sich “die Politiker” in Berlin gerade von einer ganzen Generation von heranwachsenden und jungen Erwachsenen entfernt, weil sie einfach nicht mehr kapieren, wie moderne Technik funktioniert und was Jugendliche in ihrer Freizeit tun. „Was wird als nächstes verboten? Autorennspiele, weil sie Unfälle im echten Leben wahrscheinlicher machen? Die Wii-Fernbedienung, weil man damit auch Ego-Shooter spielen kann und dabei auf Menschen im Fernseher zielt? Platzpatronen für Cowboy-Pistolen, weil Fünfjährige beim Fasching nicht an Waffen gewöhnt werden sollen“, fragt sich Schröder.

Nun, wir sollten der Berliner Politik trotzdem hilfreich zur Seite stehen und auf weitere bedrohliche Gefahren und unabdingbare Verbote hinweisen. Vor ein paar Tagen rief ich auf Twitter dazu auf, sinnvolle Vorschläge zu machen: Was könnte man neben #Paintball noch verbieten? Wasserbomben, Knallerbsen, Zwille, Pusterohr, Sandburgen zerstören, Schiffe versenken, Kriegsbrettspiele wie Stratego, Risiko, Mühle, Dame, Schach, Topfschlagen, Schokoküsse zerquetschen, Flaschendrehen, Knallbonbons, Schattenboxen, gedopte Biathleten, Rasensprenger

butterplanet@gsohn topfschlagen muss verboten werden. sonst plädiert jeder geschirrmörder auf topfschlag!

Nassovius@gsohn Zeittotschlagen, Kurvenschneiden und diese militanten Leichtathletik-Wurfdisziplinen. Lotto darf aber ohne Gewä/ehr bleiben.

HumphreyBlogart@gsohn Autos gehören außerdem verboten! Damit wurde vor kurzem ja auch ein Attentat verübt in NL.

butterplanet@gsohn hast du auch den film „der topfmacher“ mit goetz george gesehen? http://tr.im/kLN0Nassovius@gsohn Völkerball (Abwerfen!!!), Rhythmische Sportgymnastik (Keulen!) und Spargelstechen

Wir sollten deshalb dringend eine Online-Petition „Stoppt Topfschläger“ starten, um unser Anliegen dem Bundestag vorzutragen.