Führungskräfte im Social Web – Einfluss statt Autorität? Live-Hangout um 12 Uhr mit @ChristianeAhoi

Was muss sich ändern, damit Führungskräfte ein anderes Führungsverständnis entwickeln. Twitter & Co. könnten helfen, die klassischen Managementkonzepte über Bord zu werfen. Dazu habe ich in den vergangenen Jahren ja immer wieder Interviews geführt – mit twitternden Chefs, mit Persönlichkeiten wie Harald Schirmer von Continental und mit vielen Kennern der Netzszene.

Heute geht es um das Buch „Netzwerk schlägt Hierarchie“. Mit der Co-Autorin Christiane Brandes-Visbeck aka @ChristianeAhoi werde ich via Live-Hangout über das neue Opus diskutieren. Ihr könnt mitdiskutieren über die Chatfunktion von YouTube.

Man hört, sieht und streamt sich um 12 Uhr 🙂

Schöne Steilvorlage für das heutige Interview: Manager meiden Transparenz und offene Netzwerke

Expertennetzwerk für Dienstleistungsökonomie gegründet: Mitmachen!!!!

In Deutschland dominieren immer noch industriepolitische und altehrwürdige industriekapitalistische Sichtweisen bei Funktionären (BDI, IHKs und Co.), Wissenschaftlern, Journalisten und Politikern, obwohl wir in der klassischen Massenfertigung kaum noch eine nennenswerte Wertschöpfung erzielen. Stichwort „Basarökonomie“. Die Produktivitätsrevolution in der Industrie ist an ihr Ende gelangt. So florierend und Gewinn bringend sie einst war oder in Spezialmärkten immer noch ist, sie geht mit Riesenschritten der Vergreisung entgegen. Die wirtschaftlichen Prioritäten der Industrieländer müssen in Anlehnung an den verstorbenen Managementexperten Peter F. Drucker darin bestehen, die Produktivität in den Wissens- und Dienstleistungsbereichen zu erhöhen. Wer hier die Nase vorn hat, wird das 21. Jahrhundert dominieren.

Hierbei ist es wichtig, die Forschungsarbeit voranzubringen über Studien, Projekte und Analysen, aber auch eine stärkere publizistische Wirkung zu erzielen. Denn Dienstleistungen bestehen eben nicht darin, sich gegenseitig die Haare zu schneiden. In dem Expertennetzwerk Dienstleistungsökonomie geht es darum, auf die volkswirtschaftliche Bedeutung der notwendigen Transformation hinzuweisen, die junge Wissenschaftsdisziplin zu unterstützen und ein publizistisches Forum zu bieten. Ich würde mich über eine rege Beteilung in diesem Netzwerk freuen. Wie sagte Peter Drucker: „Der Zweck geschäftlicher Tätigkeit ist es, einen Kunden zu erschaffen und zu behalten“ oder Alan Kay: „Am besten lässt sich die Zukunft vorhersagen, in dem man sie erfindet“. Hier geht es zum Netzwerk.

Erstes Diskussionsforum zum Thema: Ist die Dienstleistungsökonomie in Deutschland schon robust genug?

Wall Street-Guru Bruce Greenwald stellt für unsere Volkswirtschaft schlimme Prognosen auf:
Deutschland werde in Europa von der Krise am härtesten betroffen sein, weil es das aktivste Herstellerzentrum sei. Die Zukunft gehöre aber der Dienstleistungsgesellschaft. Wenn man das Zähneklappern der Verantwortlichen für Arbeitsmarktpolitik in Bundesländern wie Baden-Württemberg hört, die sehr stark von der Industrieproduktion abhängig sind, dann stimmt das wohl. Wie sehen die Experten das?