Netzökonomie braucht Träumer, Künstler, Nerds und Hacker #ZukunftPersonal

Kann ein Märchenkönig neue Technologien und Berufe herbeizaubern? Klingt wie eine Geschichte der Gebrüder Grimm, ist aber tatsächlich Realität. König Ludwig II. von Bayern war ein visionärer Herrscher, der den Freistaat Bayern zu einem Hotspot für Innovationen und zukunftsfähige Arbeitsplätze gemacht hat. Seine technologischen Visionen haben die Arbeitswelt der Manufakturen vor große Herausforderungen gestellt und neue Berufsfelder hervorgebracht.

Ähnliche Traumwelten sind auch für den Weg in die Netzökonomie vonnöten. Statt digitaler Bürokratie und Netz-Erbsenzählern braucht es Phantasten, die eine humane Arbeitswelt erschaffen. Spezialisten für Künstliche Intelligenz, Data Science, maschinelles Lernen und Social Web-Anwendungen sind gefragt. Aber auch künstlerische Kuratoren, die digitale Dinge kombinieren und überraschende Wendungen einleiten, sind von großer Bedeutung. Nerds, Hacker, Daten-Gurus und König-Ludwig-Persönlichkeiten sollten sich vereinen, um eine glorreiche Zukunft der digitalen Sphäre zu gestalten.

MINT-Berufe in Verbindung mit königlicher Weitsicht können Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Technik attraktiver machen. Dieses Thema wurde auf der Zukunft Personal Europe in Köln auf der Keynote Stage diskutiert. Das Panel bestand aus Barbara Barth (Sporthochschule Köln), Jacqueline Althaller (Althaller Communication), Andreas Klug (Bitkom und Ityx), Constantin Kontargyris (Novolos) und Claus van der Velden (Netcologne).

Solche spannenden Themen wird es auch in diesem Jahr auf den Events der Zukunft Personal geben.

ZP Süd

05. + 06. März 2024

Messe Stuttgart

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ZP Nord

23. + 24. April 2024

Hamburg Messe und Congress

>> Alle Infos gibts hier <<

Es gibt keine Bastelanleitungen für Innovation

Welche Persönlichkeiten brauchen wir für Innovationen? brand eins-Autor Wolf Lotter hat auf der Kölner Fachmesse Zukunft Personal einige ins Spiel gebracht, die man möglichst meiden sollte.

Etwa Propheten, die es in Glaubensgemeinschaften, in der Dogmatik und in der Ideologie gibt. „Entweder Du machst mit oder Du landest in der Hölle. Ich bin gut und Du bist böse, hier ist mein Evangelium. Das sind die nicht sehr anschlussfähigen Damen und Herren, die in ihren Bubbles leben und den anderen die Welt erklären“, so Lotter.

innovate or die-Gelaber

Es sind Bühnenkünstler, die von Disruption und kreativer Zerstörung labern, aber Clayton M. Christensen oder Schumpeter nie im Original gelesen haben. Es sind alarmistische Lautsprecher, die vom Darwinismus schwadronieren, aber die Evolutionstheorie schlicht nicht verstehen. Als weiteren Vertreter der Innovationstypologie benennt Lotter den Eroberer. Er folgt dem Propheten auf dem Fuß und erklärt Innovationen zum Maß der Dinge. Religionskriege, ideologische Eroberungen aber auch die darwinistische Variante des „innovate or die“ sind sein Credo. „Wer sich nicht digitalisiert, ist von gestern und dessen Unternehmen wird sterben. Das sind die Sprüche, die wir kennen“, erläuterte Lotter auf der Keynote Arena der Zukunft Personal-Messe. Artificial Intelligence sofort einführen und zum Segen der Industrie erklären. Wer noch ein paar Fragen zur Sinnhaftigkeit hat, ist von vorgestern und hat nichts kapiert.

Fragen zur Intelligenz nicht erwünscht

Dass mit der Unterscheidung von natürlicher und künstlicher Intelligenz noch nicht alles geklärt ist, sei dahingestellt. Auch das Rätselraten von Biologen und Neurologen bei der Erklärung von natürlicher Intelligenz darf die KI-Verkäufer nicht stören. „Alles nur Marketing-Geschwurbel“, kritisiert Lotter.

„Selbst Erfinder werden uns wohl nicht mit volkswirtschaftlich relevanten Sprunginnovationen beglücken. Sie verbohren sich in ihrem Fach“, so Lotter. Ihre Metamorphose endet im Fachidiotentum.

Ich habe Patente, also bin ich?

Das systematische und planmäßige Erfinden in Konzernen produziert nach Auffassung von Lotter zuverlässig eine Vielzahl an Patenten und Rechten. Deren Wirksamkeit ist allerdings fraglich, lieber FDP-Bundestagsabgeordneter Thomas Sattelberger. Da helfen dann auch nicht Erbsenzählereien in irgendwelchen Studien zur KI-Forschung weiter. Lotter verweist auf die amerikanische Innovationsforscherin Rosabeth Moss Kanter. Sie bringt dieses Dilemma sehr schön auf den Punkt: Meistens folgen den großartigen Innovationsankündigungen mittelmäßige Ausführungen, die anämische Resultate nach sich ziehen. Irgendwann schlägt dann das Controlling zu. Moss Kanter nennt diese Vertreter „Innovations-Ersticker“. Welche Typologien sind besser?

Lotter nennt sie Erkenner und Ermöglicher. Also Persönlichkeiten, die Ideen aufsaugen, orchestrieren und kombinieren. Sie führen keinen Krieg gegen Talente, sie belohnen nicht Opportunismus, sondern Individualismus. Man darf gespannt sein, ob das die neue staatliche Agentur hinbekommt. Der Präsident der Fraunhofer Gesellschaft sieht übrigens mp3 als deutsche Erfolgsgeschichte. Das sollten Altmaier und Karliczek noch einmal jenseits der Lizenzgebühren, die Fraunhofer kassiert, mit Reimund Neugebauer ausdiskutieren.

Ausführlich nachzulesen unter: @WolfLotter über die Formel-Rhetoriker auf den Bühnen der Digitalisierung

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Alle #StudioZ Interviews auf der Fachmesse Zukunft Personal Europe #ZPEurope18

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war zu Gast bei Hahn Robshare

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