Betreutes Trinken mit kollaborativen Craft Beer-Sorten – Favorit #Lehe #Bierothek

bierprobe

Es war wieder ein großes Vergnügen, gemeinsam mit Christian Klemenz von der Bierothek, mit Hannes Schleeh und Franz-Peter Staudt ein Craft Beer-Test via Livestream zu veranstalten. Christian hat uns vor dem Live-Hangout eine gut durchdachte Auswahl an Craft Beer-Sorten zugeschickt und wir konnten das dann gemeinsam verköstigen. Und was soll ich sagen: Es ist einfach unglaublich, was man mit Hopfen, Malz und Wasser so alles zaubern kann. Eine Geschmacksexplosion für den Gaumen, die sich von Sorte zu Sorte steigerte.

Craft Beer TV-Studio nach dem Test :-)
Craft Beer TV-Studio nach dem Test 🙂

Zum Schluss der Sendung probierten wir „Endspiel“, ein kollaboratives Bier, das von Lehe Brewery und St. ERHARD produziert wird. Beim „Endspiel“ handelt es sich um einen Barley Wine – damit werden obergärige Biere mit einem Alkoholgehalt zwischen 9 und 13 Prozent bezeichnet, die nicht sehr hopfenintensiv, dafür deutlich malz-lastiger sind. Und das schmeckte wahnsinnig gut. So etwas sollte man genießen und nicht in Oktoberfest-Manier in sich hineinschütten. Bei dem hohen Alkoholgehalt ist das ohnehin nicht zu empfehlen. Die Idee mit der Bierothek ist übrigens klasse. Nur NRW fehlt noch auf der Landkarte – das muss sich ändern. Im Sommer werden wir das in dem Bierothek-Laden in Frankfurt mit Craft Beer-TV wiederholen. Da hört, sieht und streamt man sich dann nicht nur, sondern trifft sich dann auch. Den Termin werden wir so vier bis fünf Wochen vorher auf Facebook mitteilen.

Hier der Livestream via Facebook. Hatte natürlich wieder viel mehr Zuschauer im Vergleich zu YouTube.

Craft Beer-Test mit Startup-Brauerei St. Erhard im Livestream

Vorbereitung auf die Bierprobe
Vorbereitung auf die Bierprobe

Im FAZ-Blog sind die unterirdischen Erlebnisse von Gründer Christian Klemenz in der Startup-Pseudo-Show „Höhle der Löwen“ gewürdigt worden. Siehe auch: Das unerträgliche Blöken der Vox-Löwen: Wie Möchtegern-Unternehmer die Startup-Szene verarschen.

Keiner der „Löwen“ wollte vor rund zwei Jahren in das junge Unternehmen St. Erhard investieren. Das Bier schmecke „ein wenig schal“, befand die Teleshopping-Operndiva und Saugnapfmaschinen-Expertin Judith Williams nach dem ersten Nippen an dem Bamberger Gerstensaft.

„Und der Investor Frank Thelen polterte, ein Kölsch schmecke ihm besser“, schreibt Tillmann Neuscheler.

Ob Thelen überhaupt den Unterschied zwischen Kölsch und Kellerbier kennt?

Die Rolle des Verlierers hatte Klemenz nur in der Sendung, tatsächlich habe das überhaupt nichts ausgemacht.

„Heute, zwei Jahre danach, gibt es sein Unternehmen immer noch, es ist seither stetig gewachsen, mittlerweile erwirtschaftet er mehr als eine Million Euro im Jahr und beschäftigt 40 Mitarbeiter, viele davon in Teilzeit. Auch Bier nach Indien verkauft er weiterhin, mittlerweile aber auch in andere Länder, vor allem Mexiko und Finnland. Als zweites Standbein sind eigene Bierfachgeschäfte in Deutschland hinzugekommen“, so Neuscheler.

Und wie die Produkte wirklich schmecken, teste ich live mit Christian Klemenz und meinem Kumpel Hannes Schleeh im Livestream am Freitag, den 20. Januar, ab 19 Uhr.

In der Kommentarfunktion von YouTube könnt Ihr Fragen stellen.

Zu Thelen siehe auch das Video von Sascha Pallenberg.

Und den Beitrag auf Mobile Geeks.

Braukunst statt Brühwürfel-Bier: Die Gerstensaft-Probe im #Bloggercamp

St. Erhard

Vergangene Woche verköstigten Hannes Schleeh und Jochen Mai noch einen Spätburgunder-Tropfen in der wohl ersten Weinprobe, die live via Hangout on Air ausgestrahlt wurde, da kontern wir heute mit einer Bier-Session um 18:30 Uhr in Bloggercamp.tv.

Wir unterhalten uns nicht nur mit dem Startup-Unternehmer Christian Klemenz von der Bamberger Brauerei St. Erhard, wir testen in der Sendung auch sein Bier.

Denn es gibt gute Gründe, sich mit Unternehmen in Deutschland zu beschäftigen, die sich vom Brühwürfel-Massenbier absetzen und stärker auf die Qualität von Hopfen, Malz und Wasser achten. Denn das sind die entscheidenden Stellschrauben, die zu einem würzigen und süffigen Bier führen. Den Wein-Verstehern sei ins Stammbuch geschrieben, auch beim Bier gibt es Gaumenkino oder eben nicht.

Unsere Dominanz als Land der Braukunst haben wir verloren, so ein Bericht der ZDF-Sendung Zoom:

Bierkultur in SF

„Offenbar stimmt auch etwas mit der Qualität nicht. Beim ‚World Beer Cup‘ werden anerkannterweise die besten Biere der Welt prämiert. Deutsche Sieger gab es bei der WM 2010 in den zahlreichen Auszeichnungs-Kategorien jedoch kaum. Sogar der Preis für das beste ‚German Style Pilsener‘ ging an eine Brauerei aus Kalifornien. Pro Jahr trinken die Deutschen nur noch zirka 100 Liter Bier. Vor 20 Jahren waren es noch 35 Liter mehr. Die deutsche Hopfen- und Malz-Schrumpfwirtschaft wird von vielen mit resignativem Schulterzucken begleitet.“

In San Francisco und Umgebung schießen kleine Brauereien wie Pilze aus dem Boden und die machen fast alle sehr gutes Bier. Früher produzierten die eher Chemo-Mist.

All das werden wir heute Abend im Bloggercamp, um 18:30 Uhr diskutieren. Hashtag für Zwischenrufe während der Live-Übertraung wie immer #bloggercamp.

In der zweiten Session geht es um 19:30 dann um „HIGHTECH IM STALL UND AUF DEM ACKER – PRECISION FARMING VIA CLOUD COMPUTING“ – sozusagen MUH-TV im Bloggercamp.