Last Call für den Island-Abend in Köln und den #Indiebookday

Galerie Freiraum in Köln Sülz
Galerie Freiraum in Köln Sülz

Last Call vom ehemaligen WDR-Hörspielchef und Island-Kenner Wolfgang Schiffer:

„Morgen Abend (also am Samstag, gs) um 20:00 Uhr gibt´s im KulturSalon Freiraum e.V. isländische Lyrik in hoffentlich annehmbarer Übersetzung – und falls Letzteres nicht so empfunden werden sollte, gibt´s zumindest was zu sehen: beide Bücher sind illustriert! Und die Ausstellung mit Acryl-Arbeiten, Kaltnadelradierungen und Zeichnungen des isländischen Malers Jón Thor Gíslason hängt ja auch noch!“

Vorher kann man ja noch einen kleinen Stadtbummel machen und eine der guten Literaturbuchhandlungen in der Dom-Stadt aufsuchen – gilt natürlich auch für jede andere Stadt. Denn morgen ist der zweite Indiebookday:

„Geht am 22.03.2014 in einen Buchladen Eurer Wahl und kauft Euch ein Buch. Irgendeines, das Ihr sowieso gerade haben möchtet. Wichtig ist nur: Es sollte aus einem unabhängigen/kleinen/Indie-Verlag stammen…Danach postet Ihr ein Foto des Covers, des Buches, oder Euch mit dem Buch (oder wie Ihr möchtet) in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Google+) oder einem Blog Eurer Wahl mit #Indiebookday. Wenn Ihr die Aktion gut findet, erzählt davon.“

Ein paar Buchempfehlungen habe ich im Gespräch mit Wolfgang Schiffer in einer kleinen Rückschau zur Leipziger Buchmesse erörtert:

Folgende Titel wurden erwähnt:

Sarah Schmidt: Eine Tonne für Frau Scholz, Verbrecherverlag.

Die Werkausgabe von Christian Geissler: Wird Zeit, dass wir leben. Geschichte einer exemplarischen Aktion, Verbrecherverlag.

„Ein wunderbares und durchgeknalltes Buch“, so Wolfgang, kommt von Gunnar Gunnarsson (nicht mit mir verwandt): Vikivaki, ebenfalls im Verbrecherverlag erschienen.

Sohyun Jung: Vergiss nicht, das Salz auszuwaschen, Mairisch-Verlag.

Erich Loest: Gelindes Grausen. Tagebuch 2011–2013, Mitteldeutscher Verlag.

Auftritt Schweiz – das Lesebuch.

Als Einstimmung auf das Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse empfiehlt Wolfgang den von Helen Moster herausgegebenen Band „Alles absolut bestens bei mir – 15 Alleingänge aus Finnland, Edition Nautilus.

Über die unabhängigen Verlage hat Wolfgang Schiffer einen interessanten Blogbeitrag geschrieben: Klein aber fein.

In unserer Wortspiel-Radiosendung zur Frankfurter Buchmesse haben wir uns ausführlich mit unabhängigen Literaturverlagen beschäftigt:

Genügend Anregungen, um beim Indiebookday fündig zu werden 🙂

Die Rebellion der Atomdichter: Isländische Lyrik gegen das unbelebte Gelabere

Als die Isländer im 13. Jahrhundert ihre Unabhängigkeit verloren und ungefähr 600 Jahre unter norwegischer, später unter dänischer Herrschaft lebten, zählte die mittelalterliche Literatur, die noch aus der Zeit des isländischen Freistaats (930 bis 1262) stammte, zum wichtigsten identitätsstiftenden Kulturerbe – vor allem die Isländer-Sagas:

„Die Sagas und der Literaturnobelpreisträger Halldór Laxness weckten mein Interesse für die zeitgenössische Literatur Islands. Die Sagas beinhalten unheimlich schöne Abenteuergeschichten. Der eine haut den anderen, dann gibt es die Blutrache und man haut wieder den nächsten. Und am Ende bleibt dann keiner mehr übrig. Sie ähneln in ihrer Dramaturgie unseren Fernseh-Soaps. Wenn man eine Person nicht mehr braucht, wird sie erschlagen und dann ist sie weg. In Fernsehserien muss man schwanger werden, um aus dem Drehbuch zu verschwinden. Bei den Sagas schwang man die Axt und fürderhin kommt diese Person nicht mehr vor. Laxness habe ich gelesen und war fasziniert von diesem Autor. Eine tolle weltläufige Literatur, durch die zwar Island atmet und einen großen literarischen Kosmos beschreibt“, so Wolfgang Schiffer.

Der frühere Leiter der Programmgruppe Hörspiel und Feature im WDR sprach im Kultursalon Galerie Freiraum in Köln-Sülz über eine der aufregendsten Zeiten der isländischen Poesie. Bevor Neuseeland den literarischen Ehrengast der Frankfurter Buchmesse ablöst, berichtete Schiffer mit literarischen und journalistischen Beispielen über eine Kulturrevolution nach dem Zweiten Weltkrieg, die in dem Band „Bei betagten Schiffen – Islands Atomdichter“ (Mitherausgeber Wolfang Schiffer) auf 420 Seiten ausführlich dokumentiert ist.

Wie Schiffer im Auftrag der ARD ein Interview mit Laxness führen sollte, warum es nicht zustande kam und wie er mit der isländischen Kulturszene erstmalig intensiv in Kontakt kam, erwähnte er bei seiner Lesung nur am Rande. Wer sich dafür interessiert, sollte sich das ichsagmal-Bibliotheksgespräch anschauen. Die knapp fünfzigminütige Unterhaltung ist sehr kurzweilig.

In seinem Vortrag in der Galerie Freiraum ging es um die Jahre nach 1945, die auch Island in den Grundfesten erschütterte. Literarisch am impulsivsten reagierte auf die Kriegsfolgen eine Gruppe junger Dichter. Man beschimpfte sie in der aufwallenden Disputation als ‚Atomdichter‘. Sie brachen mit den tradierten Formen isländischer Dichtung und lösten einen Kulturstreit aus, der die junge Republik über Jahrzehnte erschütterte. Island wurde unter Verletzung seiner Neutralität zunächst von den Briten und ab Juli 1941 von den USA besetzt.

„In der Bevölkerung gab es eine heftige Auseinandersetzung darüber, ob Island Mitglied der NATO werden und ob es einen dauerhaften Stützpunkt im Land zulassen sollte. Genau davon handelte der Roman „Atomstation“ von Laxness, der etwa zur selben Zeit erschien, als im Kulturleben der Streit um die Gedichtform, um die bildende Kunst und um die Frage, ob man dies Isländersagas in neuer Rechtschreibung herausgeben darf, entflammte“, erläuterte Schiffer.

Ein Akteur, der in dem Roman von Laxness als „Atomdichter“ tituliert wird, ist ein schlechter Dichter. Entsprechend nutzten die eher am Status quo interessierten Meinungsbildner des isländischen Kulturbetriebes diese Bezeichnung als Kampfbegriff gegen die Protagonisten der literarischen Moderne. Einar Bragi zählte zu den einflussreichsten Kämpfern unter den jungen Wilden und brachte den Konflikt sprachmächtig auf den Punkt:

„Nach meiner Auffassung ist er vor allem eine Rebellion gegen die stagnierten Formen, das mechanische Alliterieren, das unbelebte Gelabere, das geistlose, gezierte Geschwätz (klingt ein wenig nach Rabelais – liebwerteste Gichtlinge und so weiter….gs), die unoriginellen, oberflächlichen Schilderungen, die bilderlosen epischen Gedichte und gegen allerhand gebundenen nationalen Unsinn, der drauf und dran war, das Gedicht zu ersticken – und gleichzeitig markiert er das Streben nach Erneuerung: das Erschaffen neuer Gedichtarten, die Reinigung der poetischen Sprache, neue Ideen für Bilder, Metaphern und Verknüpfungen von Gedanken mit dem Zweck, das Gedicht an sich auf einen Ehrenplatz zu führen.“

In der Kunst führe kein Weg zurück – hoffentlich nicht nur dort.

Der Wandel wirkte sich gesellschaftlich, politisch und kulturell aus. Das bekräftigt auch ein historisches Ereignis. 1990 wurden zum ersten Mal die isländischen Literaturpreise vergeben. Die Auszeichnung in der Kategorie Belletristik ging an einen „Atomdichter“. Es war Stefán Hörður Grímsson, der den Preis für seinen letzten Gedichtband „Über heiterem Morgen“ erhielt:

„Das Land hatte sich mit seinen ‚Atomdichtern’ versöhnt“, resümierte Wolfgang Schiffer.

Einen kleinen Ausschnitt seines rund neunzigminütigen Vortrages mit seiner schön sonoren Stimme kann man sich hier anhören:

Siehe auch:

Pickel, Pubertät und peinliche Momente: Pétur Gunnarsson über die Nöte des Heranwachsenden.

Bibliotheksgespräch mit Wolfgang Schiffer: Rauchzeichen über isländische Literatur

Wohl kaum ein zweiter dürfte mit der isländischen Literaturszene so vertraut und verwachsen sein wie der Hörfunkjournalist, Schriftsteller, Dramaturg und Übersetzer Wolfgang Schiffer, schreibt buch.de.

„Bereits 1991 erhielt Schiffer für seine Verdienste um die isländische Literatur das Ritterkreuz des Isländischen Falkenordens und 1994 den Kulturpreis des Fonds Islands Bankii.“

Im Ich sag mal-Bibliotheksgespräch schildert er die ersten Berührungspunkte mit der Literatenszene des Landes mit den heißen Quellen und dampfenden Rauchsäulen – deshalb heißt die Hauptstadt ja auch Reykjar vik – Rauchbucht. Das veranlasste uns während unserer Plauderei auch zu einer ausgiebigen Produktion von blauem Dunst 🙂

Begonnen hatte die Island-Leidenschaft von Schiffer mit der Lektüre des Nobelpreisträgers Halldór Kiljan Laxness. Als verantwortlicher Redakteur von WDR 3 gab er eine Hörspielbearbeitung für den Roman „Christentum am Gletscher“ in Auftrag. Zur Ursendung sollte ein Interview mit Laxness gesendet werden. So konnte sich Schiffer seinen langgehegten Wunsch erfüllen, um selbst nach Island zu reisen. Das war im März 1982, kurz vor dem achtzigsten Geburtstag des isländischen Großschriftstellers. Im Keller des Hauses von Laxness gab es Lammbraten und reichlich Rotwein. Als die beiden dann zum offiziellen Teil der Stippvisite in sein spartanisch eingerichtetes Arbeitszimmer gingen, gab sich der Romancier recht zugeknöpft.

„Diese Frage interessiert mich nicht, mein junger Freund aus Deutschland“, lautete seine erste Antwort. „Das mögen die Leser beantworten“, war die Replik auf die zweite Frage. „Nach rund sieben Minuten zeigte ich mich einsichtig und sagte, Halldór, sollten wir nicht wieder nach unten gehen und dort weiterreden. ‚Mein junger Freund aus Deutschland, das ist eine wunderbare Idee‘. Wir saßen dann bis weit in die Nacht hinein. Und dann fragte er mich, ‚was kennst Du denn sonst noch von isländischer Literatur‘. Ich musste einfach mit den Schultern zucken und sagen. Wir kennen fast gar nichts“, erklärt Schiffer.

Bis dato gab es in deutschen Übersetzungen mehr oder weniger nur die Island-Sagas und ein paar Erzählungen. In Reykjavík sah Schiffer dann viele Buchhandlungen und überall lagen phantastische Bücher von isländischen Autoren, die er alle nicht kannte. Das weckte seine Neugier. Er hatte das Glück, dass bei seinem ersten Aufenthalt gerade ein großes Theaterfestival in Reykjavík stattfand.

„Ich lernte dann sehr viele der mir unbekannten Autorinnen und Autoren kennen. Da sind ganz starke Freundschaften draus entstanden.“

Bis heute ist er der isländischen Literatur treu geblieben.

So gab er im vergangenen Jahr zur Frankfurter Buchmesse, die Island als Gastland (Sagenhaftes Island) präsentierte, die Anthologie „Bei betagten Schiffen – Islands Atomdichter“ heraus (Band 242 der Zeitschrift „die horen“).

Das Buch hat nichts mit Kernspaltung zu tun, sondern beschäftigt sich mit den Dichtern der frühen 50er Jahre. Die Bezeichnung geht auf den Roman Atomstation zurück, für den Laxness den Nobelpreis erhielt. Weil diese Dichter nach dem Zweiten Weltkrieg es wagten, an den Grundfesten des isländischen Literatur (den Sagas) zu rütteln, weil sie die vorgeschriebenen strengen Versmaße (mit etwa 400 zu beachtenden Regeln!) aufbrachen und den Anschluss an die Moderne schafften, wurden die jungen Wilden „Atomdichter“ genannt.

„Natürlich nicht ohne erbitterte Widerstände und Anfeindungen der Traditionalisten – und ein angesehener Literaturprofessor schaffte es sogar, noch in den 50er Jahren für diese neue Dichtkunst das Wort ‚entartet‘ in den Mund zu nehmen. Anders aber beispielsweise als die Dadaisten waren die Atomdichter nie bestrebt, das kulturelle Erbe abzuschaffen oder wenigstens zu desavouieren – nur um neue Ausdrucksformen ging es ihnen; und genau diese neuen Ausdrucksformen haben die Gedichte bis heute nicht altern lassen: die Atomgedichte haben sich ihre Frische bis heute bewahrt; ein ‚Verfallsdatum‘ gibt es nicht“, führt buch.de aus.

Schiffer erläutert das Ganze in dem Ich sag mal-Bibliotheksgespräch mit Verve und Enthusiasmus. Er gibt Tipps für den Lektüreeinstieg, spricht über Land und Leute. Er ist ein grandioser und humorvoller Erzähler mit einer herrlich sonoren Stimme. Das knapp einstündige Interview lohnt sich!

Kleine Kostprobe des Schiffer-Hörspiels Kronstadts Bericht.

Siehe auch:

Pickel, Pubertät und peinliche Momente: Pétur Gunnarsson über die Nöte des Heranwachsenden

Pickel, Pubertät und peinliche Momente: Pétur Gunnarsson über die Nöte des Heranwachsenden

Pétur Gunnarsson, der im Oktober 2011 mit dem ersten Teil seiner Tetralogie um Andri Haraldsson, „punkt, punkt, komma, strich“ in der Bonner Literaturbuchhandlung Böttger zu Gast war, stellte gestern gemeinsam mit dem Island-Experten Wolfgang Schiffer den soeben zur Leipziger Messe erschienenen zweiten Teil „ich, meiner, mir, mich“ vor. Beide Bücher sind im Weidle-Verlag erschienen.

Im Mittelpunkt des Romans steht wieder der junge Andri, der von einem Aufenthalt auf dem Land nach Reykjavík zurück kommt und sich neu einleben muss; Mutter und Schwester sind in einen modernen Wohnblock gezogen, er geht in eine andere Schule und findet sich in einem unbekannten Umfeld wieder. Und dazu beginnt auch noch seine Pubertät, er leidet unter Erröten, bekommt Pickel, und sein Interesse am anderen Geschlecht nimmt ungeahnte Ausmaße an. Wilde Jahre zwischen Zigaretten- und Alkoholdunst, Schule und Straße, Stadt und Land – zum Soundtrack der Beatles. Man wird zwar in die 1960er zurückgeworfen. Aber viele Passagen erinnern mich doch stark an meine vier Kinder – eines steht noch in der Blüte des Erwachsenwerdens und erfreut uns täglich mit Szenen, die Pétur Gunnarson so trefflich beschreibt. Etwa auf Seite 14:

„Scham war sein täglich Brot. Er schämte sich für sich selbst, für seine Eltern (oh ja, wir sind schon peinlich, gs), vor allem dafür, dass seine Mutter in einem Milchladen arbeitete. Sein Selbstvertrauen war in alle Himmelsrichtungen verflogen, er unterstand der Öffentlichen Meinung. Kaum war er unter Leute gekommen, schon wurde er rot, errötete aus Angst zu erröten, errötete aus Scham darüber, dass er errötete, errötete, wenn man ihn ansah, errötete, wenn man ihn überging, errötete einfach nur so. Ohne Vorwarnung fing er an rot zu werden, und selbst wenn er all seine Kraft zusammennahm, konnte er den Kopf nicht heben…(heute erröten die Jungs und Mädels aber nicht mehr so schnell, sondern reagieren eher gelangweilt, angeödet oder auch aggressiv bis zur Pöbelei, gs)…Die Unsicherheit hatte zur Folge, dass es ausgeschlossen war, irgendein Risiko einzugehen: Alle versuchten so auszusehen, wie es die Aussehkontrolle vorgegeben hatte. Wenn die Minderwertigkeit aller zusammengekommen war, verwandelte sie sich in Gruppendynamik. Im Schutze der Gruppe konnten sie sich wie Affen benehmen (das hat sich nun überhaupt nicht gewandelt, gs).“

Soweit eine kleine Kostprobe, die auch im ersten Teil der Lesung im Vordergrund stand. Die deutsche Übersetzung wurde übrigens kenntnisreich von Wolfgang Schiffer vorgetragen (als Sprecher auch auf folgender CD zu hören: Die Litanei von den Gottesgaben). Als erfahrener Hörfunk-Mann machte er das brillant. Schiffer verweist auch auf einen Beitrag der Literaturkritikerin Antje Deistler, die den ersten Band für WDR 2 rezensierte und als Überraschung des Jahres titulierte:

„Weniger was Gunnarsson erzählt, macht diesen Roman so faszinierend, inspirierend und hochamüsant, sondern viel mehr wie er es erzählt: Voller treffender Bilder und Vergleiche, und in kurzen, wahren Sätzen, die man sich übers Bett hängen möchte: ‚Eines schönen Tages erwachst du in einer völlig unbekannten Frau zum Leben. Zuerst scheint es, als wolltest du eine Briefmarke werden, dann ein Fisch, als nächstes eine Echse, am Ende ein Lamm. Schließlich erscheinst du in der Gestalt eines alten Mannes, unbekannte Hände schneiden die Nabelschnur durch, Verkäufer und Immobilienspekulanten haben dich lebenslang im Griff.’Einziger Kritikpunkt an diesem ziemlich lustigen und erhellenden Kurztrip nach Island: Er ist zu kurz!“

In aller Ausführlichkeit kann man sich aber die gestrige Lesung anschauen 🙂

Demnächst werden wir die Fortsetzung der Andri-Erlebnisse lesen können. Weidle wird sie wieder herausbringen.

Nächste Veranstaltung bei Böttger: Lesung von Rudy Wiebe „Big Bear“

Siehe auch:

Franke, Scheerbart und die Fabrik lebenslustiger Kreaturen: Erkenntnisse aus dem Retortenpalast

Der kosmische Schwadroneur mit beschränkter Haftung

Juventas und das Ende der abendländischen Philosophie: Premiere einer Zeitschrift in der Buchhandlung Böttger

“Ich war berührt, wie geladen da die Worte sind”: Michael Donhauser-Lesung in Bonn

Henning Ritter, der Atomausstieg und die wohltuende Wirkung der Bescheidenheit

Bonner Literaturzeitschriften zwischen anatomischer Spurensuche und göttlicher Eingebung

Pyramidenklänge: Platon, Korff und die Universalbildung im alten Ägypten

Doofmann, Dorftrottel und Weltbürger – Bachmann-Preisträger Peter Wawerzinek begeisterte in der Buchhandlung Böttger in Bonn