Onlinespaziergänge für Senioren – Studierende bewerben sich für den Enactus-Cup

Universitäten wollen mit Start-up-Wettbewerben bei jungen Menschen unternehmerische Initiative herauskitzeln, berichtet die Welt und bezieht sich auf den Verein Enactus, den ich kürzlich in einem Livestream näher vorgestellt habe.

„Studierende sollen auf großer Bühne innovative Ideen vorstellen, die einen sozialen Nutzen bieten. Es wird dasjenige Start-up gesucht, das verspricht, mit unternehmerischen Mitteln die Lebensumstände von Menschen zu verbessern“, schreibt die Welt.

Wer die Bühne im Juni in Deutschland in der historischen Stadthalle in Wuppertal rockt, kann seine Idee später in San José vorstellen und den Weltcup gewinnen. Enactus ist ein internationales Netzwerk von Hochschulen, Studierenden und Unternehmen, an dem weltweit inzwischen über 70.000 Studierende teilnehmen und um die besten Ideen wetteifern. Der Wettbewerb liegt Oliver Faber, Studiengangsleiter Medien- und Kommunikationsmanagement an der Hochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien in Köln, besonders am Herzen, weil hier mit privater Initiative Gutes bewirkt werden soll.

„Unter den Bewerbern findet sich etwa das Projekt ‚Onlinespaziergang‘, das sich mit generationsübergreifendem, lebenslangem Lernen beschäftigt. Ein Team von Studierenden möchte Senioren die Welt ins Internet eröffnen. Weniger als drei Monate nach der Gründung haben die Entrepreneure bereits Kontakt mit Senioren- und Altenheimen aufgenommen, die an einem Piloten interessiert sind“, so die Welt.

In Bonn-Duisdorf wurde dieses Projekt ausführlich vorgestellt 🙂

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Mit kleinen Schritten die Welt verbessern #Enactus #NetzökonomieCampus in Bonn Duisdorf

Das „Café ohne Wort“, in dem Gehörlose den Service übernehmen, eine App, mit der Analphabeten Lesen und Schreiben lernen können oder Wasserfilter für Dürregebiete in Afrika sind nur einige Beispiele von Projekten, die Studierende auf die Beine gestellt haben. Enactus ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch Projekte studentischer Gruppen wirtschaftliche Perspektiven für Menschen in Not zu schaffen. In 36 Ländern engagieren sich mehr als 75.500 Studierende an 1.700 Hochschulen bei Enactus. 550 Unternehmen unterstützen das Netzwerk.

Die Projekte werden mit einem unternehmerischen Ansatz durchgeführt: Die Projektgruppen identifizieren Themen und legen Ziele fest, analysieren die Rahmenbedingungen und entwickeln Konzepte. Dabei profitieren die Studierenden auch von den renommierten Enactus-Partnern, die sie beraten und unterstützen. Und alle verfolgen ein gemeinsames Ziel: Menschen in Not zu helfen und mit kleinen Schritten die Welt zu verbessern.

„Durch die Kooperation können unsere Studierenden ihr theoretisches Wissen auch in der Praxis anwenden. Wir alle haben eine Verantwortung für die Gesellschaft und ihre Zukunft. Im Sinne eines ganzheitlichen Bildungsansatzes wollen wir dies den Studierenden auch mit auf den Weg geben“, so Dr. Oliver Faber, Initiator der Kooperation und Studiengangsleiter Medien- und Kommunikationsmanagement.

Am Mittwoch werden Oliver Faber und weitere Experten die diesjährigen Aktionen vorstellen und mit Euch diskutieren. Live ab 19 Uhr.

Einschalten auf Facebook oder hier auf dem Blog anschauen.

Der Webplayer springt pünktlich am Mittwochabend an.

Man hört, sieht und streamt sich.