Von Felix Magath bis zur KI in der Rekrutierung: Die Zukunft Personal Süd in Stuttgart ist am 5. und 6. März – Nicht verpassen #ZPSüd2024 #ZukunftPersonalNachgefragt

Die Zukunft Personal Süd naht. Sie findet am 5. und 6. März in Stuttgart statt. Die Fachmesse ist eine der bedeutendsten HR-Veranstaltungen in der Region und verspricht ein vielfältiges Programm, das sich auf Schlüsselthemen wie Nachhaltigkeit, künstliche Intelligenz (KI), Mental Health, Altersdiversität, Remote-Arbeit und die Entwicklung der professionellen Personenmarke mit KI konzentriert.

Mein Highlight der Konferenz ist die Teilnahme von Felix Magath – mein großes Vorbild als Trainer. Die Jungs von RW Lessenich wissen, wovon ich spreche. Aber das nur am Rande. Die ZP Süd zielt darauf ab, ein Forum für Wissensaustausch, Networking und die Präsentation von innovativen HR-Lösungen zu bieten.

Die Bedeutung von Nachhaltigkeit und ESG-Reporting im Personalmanagement steht beim Eröffnungspanel auf der Keynote Stage im Fokus. Experten diskutieren, wie HR eine zentrale Rolle in der Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien und im Reporting spielt, um den wachsenden Anforderungen von Stakeholdern gerecht zu werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch der Rolle des HR-Managements bei der Bewältigung des demografischen Wandels und der Rekrutierung in Zeiten des Fachkräftemangels.

KI in der Rekrutierung und im Personalmanagement ist ein weiteres zentrales Thema. Ein neues Format, die „Thesentheke“, bietet Teilnehmern die Möglichkeit, aktiv an Diskussionen teilzunehmen und eigene Ideen und Lösungsansätze zu aktuellen HR-Herausforderungen beizutragen. Dieses interaktive Format unterstreicht den Anspruch der Messe, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch einen offenen Dialog zwischen Experten und Teilnehmern zu fördern.

Die ZP Süd wird auch neue Wege in der Personalentwicklung und -führung aufzeigen, die angesichts der aktuellen Herausforderungen in der Arbeitswelt immer wichtiger werden. Von der Bewältigung des Fachkräftemangels über die Integration von Remote-Arbeit bis hin zur Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz – die Fachmesse deckt ein breites Spektrum an Themen ab, die für die Zukunft der Arbeit von entscheidender Bedeutung sind.

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#Wirtschaftsweisen „Stellen Sie sich vor, Sie sind Teil eines Teams, das sich auf eine Mission begibt. Eine Mission, die nicht von Geschlecht, Alter oder Ideologie bestimmt ist, sondern von Fakten, Evidenz und der dringenden Notwendigkeit, Lösungen zu finden“: Eine Utopie, die sich im Sachverständigenrat in Luft auflöst

„Stellen Sie sich vor, Sie sind Teil eines Teams, das sich auf eine Mission begibt. Eine Mission, die nicht von Geschlecht, Alter oder Ideologie bestimmt ist, sondern von Fakten, Evidenz und der dringenden Notwendigkeit, Lösungen zu finden. Das ist die Realität, in der wir uns befinden.“ So oder ähnlich ist auf die neue Arbeitsweise des Sachverständigenrates im Jahr 2022 geantwortet worden. Da sagte die Vorsitzende des Gremiums, Professorin Monika Schnitzer:

„Unsere Diskussionen über Minderheitsvoten? Sie existieren nicht. Warum? Weil wir uns auf das Wesentliche konzentrieren. Ob wir Frauen oder Männer sind, spielt keine Rolle. Was zählt, ist unsere gemeinsame Überzeugung, dass wir uns auf die Fakten konzentrieren und evidenzbasiert arbeiten müssen. Unsere Generation ist darauf ausgerichtet, die Realität zu betrachten, nicht durch die Linse der Ideologie, sondern durch die Linse der empirischen Forschung und Verhaltensforschung. Diese Herangehensweise wird in Zukunft noch wichtiger werden.“

Die Rolle digitaler Geschäftsmodelle in der nachhaltigen Transformation #GreenMonday

Wie können Unternehmen in der heutigen Zeit wettbewerbsfähig und zukunftsfähig bleiben? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Green-Monday-Paneldiskussion in Düsseldorf mit Lars Baumgürtel von ZINQ und Tom Oelsner, CDO bei GEA. Dabei geht es um die Rolle digitaler Geschäftsmodelle in der Twin Innovation und die praktische Umsetzung zirkulärer Geschäftsmodelle.

Nachhaltigkeit als Grundlage für Innovation:
Lars Baumgürtel, Geschäftsführer von ZINQ, betont, dass Nachhaltigkeit nicht nur für junge Unternehmen, sondern auch für etablierte Traditionsunternehmen von großer Bedeutung ist. Gerade im Umgang mit Metallen ist Nachhaltigkeit bereits in den Werkstoffen angelegt. Digitale Lösungen bieten dabei den Hebel, um Innovation und Nachhaltigkeit gemeinsam mit den Mitarbeitern in den Markt und die Produktion zu bringen.

Die Bedeutung digitaler Geschäftsmodelle:
Tom Oelsner, CDO bei GEA, unterstreicht die Bedeutung digitaler Geschäftsmodelle für die Twin Innovation. Als Hersteller von Maschinen und Anlagen im Nahrungsmittelbereich ist es für GEA wichtig, den Kunden einen Mehrwert zu bieten. Dabei spielt die Digitalisierung eine entscheidende Rolle, um komplexe Prozesse zu vereinfachen und Energieeffizienz sowie Nachhaltigkeit zu fördern.

Die Verbindung von Nachhaltigkeit und Innovation:
Baumgürtel erklärt, dass Nachhaltigkeit regulatorisch vorgegeben ist und eine große Chance für die deutsche Industrie darstellt. Durch Innovation und die Neuausrichtung von Geschäftsmodellen können Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit Fortschritte erzielen. Digitale Lösungen spielen dabei eine wichtige Rolle, um Informationen über Produkte und deren Eigenschaften an Kunden weiterzugeben. Ein digitaler Produktpass ermöglicht es, Informationen wie den CO2-Fußabdruck, die Reparierbarkeit und das Recycling eines Produkts zu vermitteln.

Die Rolle der Digitalisierung in der Produktentwicklung:
Oelsner sagt, dass die Digitalisierung auch in der Produktentwicklung eine wichtige Rolle spielt. Es geht darum, Produkte zu entwickeln, die von Anfang an für das Internetzeitalter konzipiert sind. Die Vernetzung von Maschinen und Anlagen ermöglicht es, den gesamten Lebenszyklus einer Maschine zu begleiten und Mehrwerte für den Kunden zu schaffen. Durch die Nutzung von Daten und Services können Energieeffizienz und Nachhaltigkeit verbessert werden.

Nachhaltigkeit sei zudem mehr als nur Energieeffizienz und Recycling. Kreislaufwirtschaft bedeutet, ökonomisches Wachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. Als Maschinen- und Anlagenbauer ist es wichtig, Produkte zu entwickeln, die den gesamten Lebenszyklus begleiten können. Das Einschmelzen von Metall ist dabei nicht die beste Lösung. Stattdessen sollten Produkte so konzipiert werden, dass sie über Upgrades und Services den Kunden einen echten Mehrwert bieten.

In der Paneldiskussion wurde darauf verwiesen, dass Einkaufsprodukte für über 70 Prozent des CO2-Fußabdrucks verantwortlich sind, der hauptsächlich durch Energie und die gesamte CO2-Emissionen in der Lieferkette entsteht. Um diese Informationen zu erhalten, müssen sie von den Lieferanten in Form eines QR-Codes bereitgestellt werden. Dies ist besonders wichtig für große Unternehmen, die im Metallbereich tätig sind. Wenn Lieferanten nicht in der Lage sind, den QR-Code mit dem entsprechenden aggregierten CO2-Fußabdruck über die gesamte Lieferkette zu liefern, werden sie ausgelistet.

Der digitale Zwilling ist für die weitere Verarbeitung unerlässlich. Kunden erwarten, dass der ökologische Fußabdruck des Produkts bis ins kleinste Detail validiert und glaubwürdig kommuniziert wird. Dies ist eine Chance, die viele Unternehmen im Rahmen des Green Deals ergreifen sollten, um Nachhaltigkeit und Innovation in den Lieferketten zu fördern. Auch Rohstoffverarbeiter müssen sich weiterentwickeln und digitale Lösungen nutzen, um den Anforderungen gerecht zu werden. Das Ziel ist es, das zirkulärste und nachhaltigste Produkt auf den Markt zu bringen. Die Digitalisierung spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Fazit:
Die Diskussion mit Lars Baumgürtel und Tom Oelsner verdeutlicht die Bedeutung digitaler Geschäftsmodelle für die nachhaltige Transformation von Unternehmen. Durch Innovation, Digitalisierung und die Verbindung von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft können Unternehmen wettbewerbsfähig und zukunftsfähig bleiben.

Neue Studie erkundet den Weg zur digital-nachhaltigen Transformation #GreenMonday

In einer älteren Befragung von Mind Business zum digitalen Reifegrad des Mittelstandes gaben 80 Prozent der Teilnehmenden zu Protokoll, dass sie noch nicht in der Lage sind, ihren CO2-Fußabdruck zu messen, aber daran arbeiten. „Dies hat uns dazu veranlasst, in der aktuellen Studie die Wechselwirkungen zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit genauer zu untersuchen“, so der Analyst Bernhard Steimel beim zweiten Düsseldorfer Community-Treffen „Green Monday“.

„Wir haben mit führenden Familienunternehmen und Hidden Champions gesprochen, die Weltmarktführer in ihrem Bereich sind. Es war interessant zu erfahren, wie diese Unternehmen die wirtschaftliche Dynamik erleben und wie resilient sie sind. Um den Reifegrad der Digitalisierung zu bewerten, haben wir ein Bewertungssystem entwickelt. In dieser Studie haben wir zum ersten Mal versucht, dieses Framework auch auf das Thema Nachhaltigkeit anzuwenden. Unser Ziel war es herauszufinden, wie stark transformative Kompetenzen in den Unternehmen vorhanden sind“, sagt Steimel. .

„Wir haben uns auf die Top 1000 Familienunternehmen und Weltmarktführer konzentriert, da sie den Fortschritt Deutschlands maßgeblich beeinflussen. Wir haben mit Geschäftsführern, CDOs und Nachhaltigkeitsverantwortlichen gesprochen. Es war überraschend festzustellen, dass die meisten Unternehmen trotz der wirtschaftlichen Unsicherheit auf Wachstumskurs sind. Zwei Drittel der Unternehmen wachsen schneller als ihr Markt. Dies liegt daran, dass sie die Kombination aus Digitalisierung und Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor nutzen“, folgert Steimel.

Erfolgsfaktoren: Die Unternehmen verfolgen eine Unternehmensstrategie, die sowohl digital als auch nachhaltig ist. Sie setzen auf agile Führungsmethoden und nutzen Daten, um evidenzbasierte Entscheidungen zu treffen. Sie investieren in digitale Geschäftsmodelle, um effizienter und effektiver zu werden. Die Unternehmen betrachten Nachhaltigkeit nicht nur als Kostenfaktor, sondern als zusätzlichen Nutzen und Wettbewerbsvorteil. Sie nutzen die Chancen, die sich durch Nachhaltigkeit ergeben, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen und ihre Arbeitgeberattraktivität zu steigern.

Die Unternehmen arbeiten an Prozesseffizienz, smarter Service und zirkulären Geschäftsmodellen. Sie denken in Ökosystemen und vernetzen sich mit anderen Unternehmen. Sie haben erkannt, dass sie gemeinsam stärker sind und dass digitale Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit eng miteinander verbunden sind.

Die Unternehmen haben gelernt, dass der offene Austausch mit Kunden und die Nutzung von Start-up-Tools ihnen dabei geholfen haben, erfolgreich zu sein. Sie haben erkannt, dass Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammengehören und dass Investitionen in diese Bereiche langfristig rentabel sind. Sie haben auch gelernt, dass sie den Fokus auf Prozesseffizienz legen sollten und dass sie evidenzbasierte Entscheidungen treffen müssen.

„Insgesamt zeigt die Studie, dass die Kombination aus Digitalisierung und Nachhaltigkeit für Unternehmen zukunftsfähig ist. Die Unternehmen haben erkannt, dass sie durch diese Transformation resilienter und wettbewerbsfähiger werden. Sie sehen die Chancen, die sich durch Nachhaltigkeit ergeben, und nutzen sie, um ihr Wachstum voranzutreiben“, resümiert Steimel.

Die komplette Studie wird im Mai veröffentlicht und enthält weitere interessante Erkenntnisse.

Siehe auch:

Bericht in der FAZ: Digitale Vorreiter sind oft auch besonders nachhaltig

Ungewöhnliche Perspektiven auf die Kreislaufwirtschaft – Rückmeldung zu den Breakout Session auf dem zweiten #GreenMonday

Wir sind live dabei, mitten im Herzen von Düsseldorf, der Stadt des Altbiers, beim zweiten Green Monday. An meiner Seite ist Marc Gründler vom Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler. Er hat gerade eine Breakout Session besucht.

„Es war eine Präsentation von Gea Anlagenbau“, erklärt Gründler. „Sie haben ihre nachhaltigen Ansätze im Maschinenbau vorgestellt. Besonders interessant war es zu sehen, wie sie mit den Auswirkungen ihrer Maschinen umgehen, die nach der Produktion auftreten, dem sogenannten Scope 3.“

Scope 1 und 2 sind relativ klein, aber Scope 3, das ist der große Teil. Und genau darauf Einfluss zu nehmen, das war faszinierend zu sehen.

„Es geht nicht nur um Recycling“, betont Gründler. „Es geht um viel mehr. Es geht um die Energie, die verwendet wird, und um den Abfall, der entsteht. Und es geht darum, weiter zu denken, nicht nur in Bezug auf CO2, sondern auch in anderen Bereichen.“

Die Medien konzentrieren sich oft nur auf Plastik und Recycling. Aber das ist nur ein kleiner Teil der Geschichte. Es geht um Transformation, um die Veränderung von Geschäftsmodellen. Es geht darum, nicht nur auf die eigene Wertschöpfungskette zu schauen, sondern auch darauf, was vor und nach einem passiert.

„Das ist das Spannende“, sagt Gründler. „Wenn man Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammen denkt, dann kann man alte Maschinen nachrüsten, sie effizienter und energieeffizienter machen. Und man kann Abfall reduzieren.“

Ein Beispiel dafür ist die Milchpulverproduktion. Mit Hilfe von Cloudlösungen und Sensoren konnte eine deutliche Energieeinsparung erzielt werden.

„Das war ein guter Business Case“, sagt Gründler. „Aber es gibt noch einen weiteren Aspekt. Bei der Klärschlammbehandlung gibt es nicht mehr genug Menschen, die die Maschinen bedienen können. Mit Hilfe von KI können wir diese Maschinen intelligent steuern.“

Für Gründler ist es wichtig, sich genauer mit dem Thema Scope 3 zu beschäftigen. „Wir müssen uns frühzeitig damit beschäftigen, wie wir die Themen, die nachgelagert oder vorgelagert sind, messen und adressieren können.“

Zum Abschluss fasst Gründler seine Eindrücke von der Tagung zusammen: „Es war ein sehr spannender Austausch mit neuen Horizonten. Es ist immer bereichernd, neue Perspektiven zu bekommen. Es war ein toller Abend.“

Ihr könnt Marc Gründler auf LinkedIn finden. Und er plant, beim nächsten Green Monday wieder dabei zu sein.

Wenn das E-Auto nachts im Parkhaus bleibt: Ideen zur schnellen Errichtung einer Ladeinfrastruktur in Städten #GreenMonday #HannoverMesse #HM24 @hannover_messe #SchubkraftTV

Wir sind live in Düsseldorf beim Green Monday. Neben mir steht Karl Grote von SimParQ. Er hat eine Lösung für Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner, die kein eigenes Haus besitzen und sich ein Elektroauto zulegen möchten, aber keine eigene Wallbox haben. Sie zögern oft, ein Elektroauto zu kaufen, weil sie nicht wissen, wo sie es laden sollen.

Grote, der aus der Parkhausbranche kommt, hat bemerkt, dass Parkhäuser nachts meist leer sind. Städte möchten den ruhenden Verkehr von den Straßen entfernen. Warum also nicht die Elektroautos nachts in den Parkhäusern kostengünstig laden?

Das Problem ist oft, dass zu wenig Energie vorhanden ist und das Laden immer noch sehr teuer ist. Derzeit liegen wir bei AC-Ladesäulen mit 22 kW bei 60 Cent. Das ist zu teuer. Grote schlägt vor, die zwei 22-kW-Ladesäulen in den Parkhäusern durch 24 x 3,7 kW zu ersetzen. Damit könnten Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner am nächsten Tag etwa 100 km fahren, was völlig ausreicht.

Natürlich bedeutet dies, dass die Gebühren in den Parkhäusern nachts angepasst werden müssen. Aber Grote glaubt, dass die Parkhausbetreiber mitmachen werden, weil der Parkraum sowieso vorhanden ist und die Kosten gleich bleiben.

Grote hat auch ein weiteres Konzept entwickelt. Es gibt sogenannte Quartiere, gemischte Wohn-, Arbeits- und Freizeitbereiche mit vielen Parkplätzen, die oft leer sind. Aber es lohnt sich nicht, sie zu bewirtschaften. Grote hat eine Lösung entwickelt, die es ermöglicht, jeden Parkplatz einzeln zu bewirtschaften. Er hat einen Mini-Computer und eine alte Smartphone-Kamera in ein Parkplatz-Statuslicht eingebaut. Dieses System kann das Nummernschild eines Fahrzeugs fotografieren und so jeden Parkplatz einzeln bewirtschaften.

Grote’s Lösungen sind kostengünstig und einfach, was in der Mobilitäts- und Energiewende wichtig ist. Der Verbraucher muss den Nutzen erkennen und einen Anreiz haben, und der Anreiz ist oft der Preis. Mit Grote’s 3,7-kW-Ladestationen können Verbraucher*innen 20% günstiger laden.

Grote’s Lösungen sind auf seiner Website http://www.simparq.com zu finden. Er wird sie auf der Hannover Messe ab dem 22. April vorstellen, zu der er vom Umweltministerium NRW eingeladen wurde.

Verdampfende Satelliten: Visionen für ein grünes Weltall #GreenMonday

Speed Dating auf dem Green Monday in Düsseldorf

Grüne Bauteile im Weltall – eine Vision, die Realität wird. Direkt auf dem Green Monday in Düsseldorf berichtet Stefan Hackländer von WKW.automotiv über bahnbrechende Projekte in der Raumfahrtindustrie. Das Unternehmen arbeitet an Prototypen für nachhaltige Satellitentechnologie und IoT-Modelle.

Vergangenes Jahr stellte die Firme ihre Ideen verschiedenen Raumfahrtunternehmen in Europa vor. Die Reaktion? Begeisterung. Denn ein solcher Ansatz existiert bisher nicht.

Aber wie sieht das in der Praxis aus? Hackländer erklärt, dass geplant wird, völlig neue Materialien ins All zu bringen, um die Umweltverschmutzung im Weltraum zu reduzieren. Er spricht über Trümmerteile von defekten oder außer Betrieb genommenen Satelliten, von Technologien, die beim Eintritt in die Erdatmosphäre giftige Gase hinterlassen.

Die Lösung? Ein neu entwickelter Satellit, ein sogenannter Cubesat, hergestellt aus neuen, CO2-reduzierten Materialien und Kunststoffen, die auf natürlichem Wachstum basieren. Nach erfolgreichen Tests auf der Erde soll ein erster Prototyp im April ins All geschickt werden.

Das Thema Nachhaltigkeit im Weltraum steckt noch in den Kinderschuhen. Die meisten denken nicht darüber nach, weil sie glauben, dass über der Erde alles unendlich ist. Aber die Realität sieht anders aus. Jedes Jahr werden etwa 2000 Satelliten in die Umlaufbahn geschossen, die nach etwa fünf Jahren ausgedient haben.

Hackländer und sein Team wollen das ändern. Sie entwickeln Materialien, die sich im Weltraum nach einer bestimmten Zeit selbst auflösen oder rückstandsfrei verdampfen können.

Wie kam Hackländer zu diesem Thema? Er sieht eine Entwicklung von der Automobilindustrie zu „New Mobility“, „Future Mobility“ und schließlich zur nächsten Generation von „Space“.

Hackländer ist auch in der urbanen Mobilität tätig, wo er mit großen Anbietern an der Entwicklung von Flugtaxis arbeitet. In Deutschland gibt es aufgrund von Regulierungen und Versicherungsfragen noch einige Probleme, aber er ist zuversichtlich, dass diese gelöst werden können.

Abschließend äußert sich Hackänder positiv über den Green Monday in Düsseldorf. Er schätzt die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen und neue Ideen zu sammeln. Er hofft, dass die Teilnehmer mit neuem Wissen und neuen Kontakten nach Hause gehen und das Gelernte in ihren Unternehmen umsetzen können.

Obwohl er selbst nicht ins All fliegen wird, arbeitet er leidenschaftlich an den Technologien, die das möglich machen. Ein Traum, der Wirklichkeit wird.

Siehe auch:

Mal schauen, wann Grenzwerte fürs Weltall kommen: EU will Luftqualität verbessern.

Wenn das Talent nicht zum Unternehmen kommt, muss das Unternehmen zum Talent kommen – Vom Nutzen der dezentralen Arbeit #ZukunftPersonalNachgefragt – Man hört, sieht und streamt sich um 15 Uhr #ThesenTheke und mehr

Remote-Teams: Talent über Standort

Thomas Dehler von Value5 hebt hervor, dass die Verfügbarkeit von Talenten wichtiger sei als deren geografischer Standort. Dies spiegelt sich in der erfolgreichen Implementierung von 100% Remote-Teams bei Value 5 wider, auch schon vor der Pandemie. Die Betonung liegt auf der Flexibilität und der Resilienz, die Remote Work Organisationen bietet, indem es ihnen ermöglicht, schnell auf Veränderungen zu reagieren und Zugang zu einem globalen Talentpool zu haben.

Vorteile von Remote Work

Die Vorteile von Homeoffice reichen weit über die individuelle Flexibilität hinaus. Dehler diskutiert, wie Remote Work zur Leistungsfähigkeit und zum Wohlbefinden der Mitarbeiter beiträgt, während es gleichzeitig die betrieblichen Kosten senkt. Ein wichtiger Aspekt ist die Balance zwischen der Notwendigkeit physischer Präsenz bei bestimmten Projekten und der Möglichkeit, Routineaufgaben effizient im Homeoffice zu erledigen.

Führung und Kulturwandel

Die Rolle der Führungskräfte im Kontext von Remote Teams ist entscheidend. Dehler betont die Notwendigkeit eines Kulturwandels innerhalb der Organisationen, um Remote Work erfolgreich zu integrieren. Führungskräfte müssen neue Wege finden, um ihre Teams zu motivieren und zu führen, die auf Vertrauen und klaren Zielen basieren.

Rekrutierung und politische Dimensionen

Die Rekrutierung stellt eine Herausforderung dar, bietet aber auch Chancen für Unternehmen, die sich für Remote Work öffnen. Dehler weist auf die politischen Dimensionen von Remote Work hin, insbesondere im Hinblick auf CO2-Einsparungen und die Unterstützung ländlicher Gebiete durch digitale Infrastruktur. Mehr zu diesem Thema heute in unserer Sendung #ZukunftPersonalNachgefragt. Man hört, sieht und streamt sich im Multistream auf LinkedIn, TwitterX, Facebook, YouTube und Twitch. Ihr könnt mitdiskutieren über die Chat- und Kommentarfunktionen der Plattformen.

So lief der zweite #GreenMonday in Düsseldorf: Nachhaltigkeitskonzepte konkret und nicht abstrakt: Von Klärschlamm bis zur Revolution für neue Lademöglichkeiten

Es waren grandiose Innovatoren auf der dem Green Monday:

ESG-Reporting: Es geht nicht mehr um Prosa und PowerPoint-Präsentationen #ZukunftPersonalNachgefragt #GreenMonday #ZPSüd2024 #SchubkraftTV

„Nachhaltigkeit betrifft Unternehmen in ihrem Kern, da es um Produkte, Produktionsprozesse, Märkte, Unternehmensfinanzierung und letztendlich auch um die Menschen in den Unternehmen geht. Es geht nicht nur um die Kunden, sondern auch um die Mitarbeiter, die wissen möchten, was das Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit unternimmt. Nachhaltigkeit ist daher ein zentrales Thema für das Personalmanagement, da es um die Grundelemente des Unternehmens geht“, sagt Rupert Felder, Arbeitsrechtler und frühere Personalleiter eines Maschinenbaukonzerns, im Vorfeld der Zukunft Personal Süd in Stuttgart, die am 5. und 6. März stattfindet. Felder bestreitet das Eröffnungspanel auf der Keynote-Stage und gibt einen Ausblick auf diese Session in der Sendung #ZukunftPersonalNachgefragt am Dienstag, den 20. Februar, um 15 Uhr.

Es handelt sich nicht mehr um ein Schönwetter-Thema, da das ESG-Reporting von Wirtschaftsprüfern zertifiziert wird und Marketingberichte nicht mehr ausreichen. Es geht nicht mehr nur um Siegel und Etiketten, sondern um eine grundlegende Veränderung von Produkten und Produktionsweisen. Die Nachhaltigkeit der Nachhaltigkeit ist gefragt. Unternehmen müssen Nachhaltigkeit richtig umsetzen, sie in die HR-Geschäftsprozesse integrieren, ein solides Reporting erstellen und eine Geschichte darüber erzählen, warum sie nachhaltig sind. Nur so können sie am Markt bestehen, da die Märkte nachhaltige Produkte benötigen und die Finanzierung nur noch für nachhaltige Produkte erfolgt.

Die gesamte Positionierung und Etablierung von Unternehmen in den Finanzsektoren hängt mit Nachhaltigkeit zusammen. Ohne Nachhaltigkeit funktioniert ein Unternehmen nicht mehr. Rupert Felder hat bereits vor über zwei Jahren ein Fachbuch zum Thema Personalmanagement und Nachhaltigkeit veröffentlicht. Er ist überrascht, dass Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen immer noch von den Auswirkungen des ESG-Reportings auf die Liefer- und Wertschöpfungskette überrascht sind. Kein Unternehmen kann sich dem Thema mehr entziehen. Es geht nicht darum, Bürokratie oder Aufwand zu beklagen, sondern darum, Reporting als Teil der Personalprozesse zu verstehen. Viele HR-Kennzahlen sind bereits vorhanden und müssen nur zu einem Mosaik zusammengesetzt werden, um eine glaubwürdige Nachhaltigkeitsstrategie vorzulegen und mit Fakten zu untermauern.

Es geht nicht um Prosa und PowerPoint-Präsentationen, sondern darum, Nachhaltigkeit in die betriebliche Praxis zu integrieren. Dies betrifft das Gesundheitsmanagement, das Recruiting, die Arbeitgebermarke, die Vergütungskonzepte, die Mitarbeiterbeteiligung und alle HR-Produkte und -Prozesse. HR ist eine Querschnittsabteilung, die alle Bereiche des Unternehmens abbildet und daher eine zentrale Rolle bei der Etablierung von Nachhaltigkeit spielt.

HR kann die Chance nutzen, durch Nachhaltigkeit einen Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen. „Personalverantwortliche sollten das Thema ernst nehmen und sich damit auseinandersetzen. Es ist ein interessantes Thema, aber vor allem eines, das über die Zukunft des Unternehmens entscheidet. Ohne Nachhaltigkeit gibt es keine Zukunft. Personalmanagement war schon immer Zukunftsvorsorge. Es geht darum, sich auf die Zukunft einzustellen, Vorhersagen zu treffen und als Seismograf zu erkennen, in welche Richtung sich das Thema entwickelt.

Die Verbindung von Nachhaltigkeit und HR ist eine gute Symbiose, und es gibt keinen Grund zur Scheu oder Angst. Es mag schwierig sein, alle Vorschriften und Abkürzungen wie CSR und SDG zu verstehen, aber sobald man es verstanden hat, kann man es anwenden. Es ist nicht so schwierig, wie es scheint. Daher sollten HR-Verantwortliche das Thema angehen und Nachhaltigkeit im HR-Bereich etablieren.

Bei der Positionierung von HR in der deutschen Unternehmenslandschaft stellt sich die Frage, wie Unternehmen mit den Anforderungen des ESG-Reportings umgehen. Es gibt verschiedene Druckquellen für Unternehmen. Erstens der Gesetzgeber, der Vorschriften und Regulierungen erlässt, wie den EU Green Deal und das Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz. Zweitens der Finanzbereich, der nur noch nachhaltige Produkte und Unternehmen finanziert. Drittens die Kunden, die wissen möchten, wie nachhaltig die Produkte sind, die sie kaufen. Und viertens die Mitarbeiter, die wissen möchten, was das Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit unternimmt. Die Arbeitgebermarke muss glaubwürdig sein und die Nachhaltigkeit muss in allen Prozessen und Produkten des Unternehmens verankert sein.

Diese Druckquellen wirken auf Unternehmen ein und erfordern eine Anpassung und eine klare Positionierung. Die Unternehmen müssen lernen, mit diesen Anforderungen umzugehen und sie in ihre Prozesse zu integrieren. Es gibt bereits Veränderungen, insbesondere bei börsennotierten Unternehmen, die Nachhaltigkeitsziele in ihre Vorstandsvergütung aufnehmen müssen. Dies hat zu einer Veränderung der Unternehmenskultur geführt und beeinflusst auch andere Unternehmen. Es ist wichtig, dass Unternehmen aus den Erfahrungen anderer lernen und diese Veränderungen in ihren eigenen Prozessen umsetzen. Es geht darum, eine Reife zu erreichen, bei der Nachhaltigkeit nicht nur ein Projekt ist, sondern eine Veränderung von Prozessen, Produkten und letztendlich des gesamten Unternehmens.

Bei der Betrachtung der Twin Transformation, also der Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit, wird deutlich, dass Unternehmen bereits Kompetenzen im Bereich Digitalisierung aufgebaut haben, während es beim Thema Nachhaltigkeit noch großen Nachholbedarf gibt. Es ist wichtig, beide Bereiche im Blick zu behalten und die Transformation in beiden Bereichen voranzutreiben. Eine Studie von Mind Business, die im Frühjahr veröffentlicht wird, zeigt, dass Unternehmen bereits Fortschritte bei der Digitalisierung gemacht haben, aber noch viel Arbeit im Bereich Nachhaltigkeit bevorsteht.

Die Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen, die sich aus den drei Ds ergeben: Demografie, Dekarbonisierung und Digitalisierung. Diese drei Bereiche verändern Unternehmen grundlegend. Die demografische Entwicklung, die Dekarbonisierung und die Digitalisierung sind die treibenden Kräfte hinter der Nachhaltigkeit. Unternehmen müssen sich diesen Herausforderungen stellen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Man hört, sieht und streamt sich mit Rupert Felder und Co. bei Zukunft Personal Nachgefragt.

Und natürlich beim #GreenMonday heute in Düsseldorf. Von der Praxis für die Praxis – alles rund um ESG-Reporting. Kostenlos. Jetzt noch schnell anmelden und am frühen Abend vorbeikommen.

Agenda:
17:30 Uhr Check-in

18:00 Uhr Begrüßung und Speed Dating
Nicole Dorazil, Innovation Evangelist
Stephan Grabmeier, Future Designer, Synergie Zukunft

18:20 Uhr Die Twin Transformer: Doppelte Transformation aus Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Mittelstand – Studienhighlights
Bernhard Steimel, Studienleiter, mind digital

18:40 Uhr Panel Talk mit Twin Transformern
Bernhard Steimel im Gespräch mit Studienteilnehmern

19:00 Uhr Breakout-Sessions „Machen statt Reden“
Zirkuläre Geschäftsmodelle in der Praxis – Cradle-to-Cradle Zertifizierung: Lars Baumgürtel, CEO, ZINQ
Wesentlichkeitsanalyse in der Praxis: Alexander Rausch, Head of ESG-Consulting, Drees+Sommer
Die Rolle des CDOs in der Twin Innovation: Tom Oelsner, CDO, GEA

19:40 Uhr Abschlussdiskussion im Plenum
Stephan Grabmeier, Future Designer, Synergie Zukunft

20:00 Uhr Demo-Night mit den Telekom-Partnern aus dem Telekom Nachhaltigkeitsmanager Ecosystem
Interviews in Kooperation mit Gunnar Sohn von Schubkraft-TV

Veranstaltungsort

TechHub.K67
Kasernenstr. 67
40213 Düsseldorf