#Cebit Absage-Debakel: Nachspiel im niedersächsischen Landtag – Wäre auch ein Thema für den Bundestag

Cebit-Rundgang der Kanzlerin

Von Roland Panter kam gerade auf Facebook eine spannende Reaktion auf meine Netzpiloten-Kolumne zur Hauruck-Aktion der Messe AG in Hannover bei der Cebit-Absage:

„Gut geschrieben, Gunnar. Es ist wirklich ein Trauerspiel. Noch nicht bewertet wurde das politische Versagen in diesem Spiel. Die Stadt Hannover und das Land Niedersachsen haben als Eigner der Deutsche Messe AG ein mächtigs Mitspracherecht. Der eher ungeschickt agierende Wirtschaftsminister Althusmann wird auch sein Teil an dieser aktuellen Entwicklung haben und sich dafür in Kürze vor dem niedersächsischen Landtag rechtfertigen müssen. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Mit Freese verliert die Deutsche Messe AG zudem genau den Vorstand, der den Wandel maßgeblich mit vorangetrieben hat – wie clever das ist, wird sich noch zeigen.“

Siehe auch:

Anja Piel zum Ende der Cebit

Nach dem Cebit-Debakel eine deutschlandweit wirksame Plattform für die digitale Gesellschaft schaffen

Die niedersächsische Landesregierung, die Bundesregierung und auch Spitzenverbände wie Bitkom sollten sich fragen, ob das Ziehen des Steckers nicht einer falschen und alten Messelogik entspricht.

Das Geld würde die Messegesellschaft nur in der Fläche verdienen und da verzeichneten die Macher erhebliche Rückgänge, die das Gesamtprojekt deutlich ins Minus gezogen hätten. Selbst für 2020 gab es keine Perspektive mehr, um die Schieflache zu beseitigen. Das wäre nur durch erheblichen Flächenzuwachs gelungen. Beton und Fläche sind wichtiger als eine durchdachte Strategie für die Positionierung von Digitalthemen. Hausgemachte und künstlich geschaffene Probleme nach dem Diktat des Controllings. Kennzahlen, die ein Fossil aus dem 20. Jahrhundert sind. Kleine Insider-Info.

Stefan Pfeiffer zu den Konsequenzen aus der Cebit-Absage:

Man sollte digitale Volksfeste für Bürger/innn dezentral organisieren, da wir mehr Wissen und Digitalkompetenz brauchen. Und es stellt sich die Frage, ob es eine IT-Themen übergreifende Veranstaltung für alle IT-Maschinisten in den Rechenzentren, in der Cloud und in Unternehmen braucht? Eure Meinung?

Mehr Digitalökonomie wagen – Die CIO-Kuratoren Stefan Pfeiffer und Gunnar Sohn im Gespräch mit Andreas Gebhard, Geschäftsführer der re:publica, über das Ende der Cebit

Dialog ist prima, aber einige Fragen sind noch offen @bmu @SvenjaSchulze68 @katarinabarley ‏#wenigeristmehr #Verpackungsgesetz

Wie kommen wir raus aus der Wegwerfgesellschaft? Wie können wir den Verpackungswahnsinn im Supermarkt oder bei To-Go-Produkten beenden? Diese Fragen konnte man im Livestream mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bundesjustizministerin Katarina Barley diskutieren. Das ist wirklich eine tolle Aktion der beiden Ministerinnen. Ist auch gut gelaufen. Alle Fragen konnten während der Liveübertragung nicht beantwortet werden. Aber am Schluss ist noch angekündigt worden, dass man auf die offenen Fragen noch eingehen wird.

Wäre schön, wenn das zeitnah erfolgen könnte. Folgende Fragen von mir wurden noch nicht beantwortet:
Wie sollen denn die Dualen Systeme Anreize für weniger Verpackungen in ihre Lizenzgebühren aufnehmen? Wenn ein System teurer wird, wechselt man zum nächsten. Wie steht es mit den Preisdiktaten der Handelskonzerne, da kommen sachfremde Leistungen in die Kalkulation rein – Wettbewerbsökonomen wie Justus Haucap sprechen in diesem Zusammenhang von der Ölflecktheorie. Über die Nachfragemacht der Handelskonzerne gehen die Preissignale beim Recycling ins Leere. Ökologisch ehrliche Preise werden vom Handel blockiert. Die Preisstaffeln der Dualen Systeme für 2019 müssten eigentlich schon vorliegen. Wie werden die ökologische Impulse in den Preisstaffeln gesetzt?

Wie beurteilt die Umweltministerin die Übernahme des DSD durch Remondis? Wie wird das BMU das Kickback-Verbot des Verpackungsgesetzes vollziehen? Gibt es schon Indizien für Kickback-Zahlungen? Warum hat der Gesetzgeber dieses Verbot überhaupt aufgenommen?

Apple Music coming to Amazon Echo speakers in time for the holidays — 9to5Mac

There are plenty of wireless speakers out there, but if you want to use a voice command to play Apple Music, there’s just one option open to you at present: HomePod. That’s about to change, with the ability to play Apple Music on Echo speakers … more… The post Apple Music coming to Amazon Echo…

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