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Brechen jetzt die Finanzen für die grüne Transformation zusammen? #GreenMonday in Düsseldorf

Blackout, Inflation, Rezession, Stellenabbau, Zinssteigerungen – die Medien buchstabieren das Krisenalphabet regelmäßig durch. Entsprechend mies ist die Stimmung: 60 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger glauben, die Wirtschaftslage wird sich bald deutlich verschlechtern. Im langjährigen Vergleich ist die Stimmung ähnlich schlecht wie während der Finanzkrise Ende der Nuller Jahre.

Doch stimmt das überhaupt? Vor kurzem hat das Smarter Service Institut eine Reihe von Tiefeninterviews mit deutschen Mittelständlern abgeschlossen, Teil der vierten Studie „Digitale Vorreiter im Mittelstand“. 50 Geschäftsführer oder Inhaber von Familienunternehmen haben uns Rede und Antwort gestanden. Unter anderem ging es in diesen Interviews auch um die Beurteilung der wirtschaftlichen Situation nach dem Ampelprinzip: Rot steht für Krise, gelb für teils/teils und grün für „Wir sind weiterhin erfolgreich“. Die gute Nachricht: Für die meisten Mittelständler steht die Ampel auf Grün, sie arbeiten mit voller Kraft an ihrem wirtschaftlichen Erfolg. Lebt der deutsche Mittelstand etwa in einem Paralleluniversum?

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Haushaltspolitik der Ampel-Koalition könnte es zu schweren wirtschaftspolitischen Verwerfungen kommen. Wir könnten gar in die Rezession zurückfallen. Der Wirtschaftsweise Achim Truger hat es auf den Punkt gebracht: „Die Lehren seit der Finanzkrise und nach Eurokrise, Corona und Energiekrise sind doch sehr klar: Wenn der Staat Konjunktur und Beschäftigung stützt, lässt sich ganz viel meistern, wenn er aber versagt und in die Krisen hineinkürzt, geht es ökonomisch, sozial und politisch schief.“

Wir haben heute eine Menge zu besprechen am GreenMonday:

Einschalten um 18 Uhr und mitdiskutieren.

receptionist in uniform standing behind front desk

Ai Pin von Humane: Eine diskretere und intuitivere Art der Technologieinteraktion

Stellt Euch vor, Ihr könntet Eurer Smartphone in die Tasche stecken und es dort lassen. Kein ständiges Nachsehen, kein Bildschirm, der die Aufmerksamkeit stiehlt. Stattdessen ein kleines Gerät, das an Eurem Revers haftet und auf die eigene Stimme reagiert. Willkommen in der Welt des Ai Pin von Humane, einer stillen Revolution in der persönlichen Technologie.

Imran Chaudhri und Bethany Bongiorno, zwei ehemalige Apple-Protagonisten und Visionäre, haben den Ai Pin entwickelt. Sie bringen ihre umfangreiche Erfahrung aus der Entwicklung von Produkten wie dem iPhone und dem iPad in dieses Projekt ein. Ihr Ziel: Ein Produkt zu schaffen, das nicht nur funktional, sondern auch intuitiv und nahtlos in das tägliche Leben integriert ist.

Ein Tag mit dem Ai Pin könnte so aussehen: Ihr sprecht eine Anfrage aus, und der Ai Pin reagiert sofort. Ob es darum geht, eine Nachricht zu senden, eine Frage zu beantworten oder eine Erinnerung zu setzen, der Ai Pin versteht nicht nur Eure Worte, sondern auch den Kontext und die individuellen Vorlieben.

Ein weiterer Vorteil des Ai Pin ist seine Unaufdringlichkeit. Anstatt ständig auf ein Smartphone zu schauen, erlebt Ihr natürlichere, menschlichere Interaktionen mit der Technologie.

Der Ai Pin und ähnliche Entwicklungen könnten den Beginn einer Ära markieren, in der unsere Interaktion mit Technologie natürlicher, intuitiver und weniger aufdringlich wird. Die Kombination von fortschrittlicher KI und der Fähigkeit zur Spracherkennung bedeutet, dass Geräte wie der Ai Pin nicht nur unsere Anfragen beantworten, sondern auch aktiv an Gesprächen teilnehmen und sogar lernen können, wie sie uns am besten unterstützen.

In einer solchen Welt könnte ein Smartphone überflüssig werden. Die Verwendung von Cloud-Diensten und 5G-Technologie bedeutet auch, dass wir Zugriff auf nahezu unbegrenzte Mengen an Informationen und Ressourcen hätten, ohne dass wir uns um Speicherplatz oder Verarbeitungskapazität sorgen müssten.

Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Technologien entwickeln und wie sie unsere Beziehung zur digitalen Welt und zu den Geräten, die wir täglich verwenden, verändern werden. Eines ist sicher: Wir stehen am Anfang einer neuen Ära in der Technologie, und die Möglichkeiten sind so grenzenlos wie unsere Vorstellungskraft. Mehr dazu im Sohn@Sohn-Newsletter aus der Feder von Constantin Sohn.

young troubled woman using laptop at home

Von leeren Phrasen und fehlendem Kundendialog

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Jeden Tag brilliert das Service-Management in Wirtschaft und Staat mit Exzellenz: Champions, Dienstleistungsakrobaten, weltweit führende Glücksbringer und Kundenversteher. Abgesichert und bewiesen durch Trilliarden Umfragen, selbst geschneiderte Net Promoter Scores zur angeblichen Weiterempfehlung, Ranglisten, Awards, Studien und sonstige Selbstbeweihräucherungen: „Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt, er ist der König, Kaiser, Papst, der Umworbene, der wahre Boss und wir sind seine Untertanen.“ Klar. Solche Kalenderweisheiten passen in jedes Unternehmensleitbild.

Es wäre ja auch eine gewaltige Überraschung, wenn Firmen das Gegenteil anstreben würden. Dumm nur, dass es die Verbraucherinnen und Verbraucher manchmal gar nicht merken, welche Weltmeisterlichkeit sich im Service tummelt. Das tägliche Erleben sieht häufig anders aus: Skriptgesteuerte Call-Center-Rhetorik, dümmliche Beratung von der Stange, kryptische Bedienungsanleitungen, Stress mit komplizierten Geräten, überflutete Wartezimmer beim Onkel Doktor, Terminschlampereien von Kfz-Betrieben, Warteschleifen am Telefon, genervtes Verkaufspersonal und User-Interfaces aus der Technokraten-Hölle. Wo liegt die Ursache? Selten an den armen Seelen im Kundenservice. Es fängt oben an. „Häufig werden die Unternehmen von innen nach außen gedacht und die Prozesse vor allem für sich selbst optimiert“, schreibt Oliver Sowa in einem Beitrag für New-Management unter dem Titel „Das meiste Elend kommt von oben“.

Oftmals sind strenge Hierarchien und die generellen Strukturen im Unternehmen verantwortlich für schlechten Kundenservice: „Vertikale Entscheidungswege von oben nach unten und wieder zurück, Abteilungssilos, exakte Zielvorgaben, Kontrollmechanismen oder Incentivierungen wie Verkäuferprovisionen waren bei genauer Betrachtung kundenfeindlich. Wer war dafür verantwortlich, dass wir nicht vordergründig für den Kunden arbeiteten? Sicher nicht unsere Mitarbeitenden, sondern in erster Linie wir als Geschäftsleitung. Unsere Art, das Unternehmen zu denken, zu bauen und zu führen“ erläutert Sowa.

Unternehmen sollten viel häufiger den Versuch wagen, einfach nur mit ihren Kunden ins Gespräch zu kommen, sie von Produkten und Diensten zu überzeugen, Kritik nicht als feindlichen Angriff zu werten, Anregungen zur Verbesserung der Angebote zu nutzen und Servicewünsche direkt ohne Warteschleifen-Bürokratie zu erfüllen. Wie in der Kneipe oder im Café, wenn man mit Bekannten, Verwandten oder Freunden zusammensitzt. Niemand würde dort von multifunktionalen Servicemitarbeitern, intermodularen Potenzialen, proaktiven Content-Strategien, Total Experience Management oder Human Centricity fabulieren. Solche Powerpoint-Rhetorik-Endlosschleifen entpuppen sich als unfreiwillige Humorproduktion. Die abstruse Überhöhung von Nichtigkeiten und Leerformeln erweist sich spätestens an irgendeiner 0800-Hotline als reines Marketing-Gesabbel.

Es wäre ja schon mal ein großer Fortschritt, wenn Organisationen sich ihren Schönwetter-Gesprächsmodus abgewöhnen und normale Gespräche führen würden. Als weiteren Indikator könnte man die Aktivitäten der Unternehmen und sonstigen Organisationen in sozialen Medien heranziehen. Wie oft sprechen denn Mitarbeitende und Vorstand mit Interessenten, Kunden und Kritikern? Wie oft werden Kundenanfragen im Social Web beantwortet und wie zufrieden sind die Anfragenden? Wie dauerhaft wird über Themen gesprochen, die in Corporate Blogs präsentiert werden? Wer erhebt die Daten? Wird die Methodik ausreichend beschrieben? Wie in analogen Zeiten wird die Online-Fliegenbein-Zählerei von jenen Agenturen durchgeführt, die auch für die Online-Kampagnen verantwortlich sind. Herr K., der früher bei o.tel.o tätig war, als es noch zu RWE und Veba gehörte, kann das bestätigen. Jedenfalls war das einemal Gegenstand unserer Disputation. Meine Replik zu den internen Zahlen zur Bewertung einer Werbekampagne, die über ein Tochterunternehmen der beauftragten Werbeagentur erhoben wurden, war jedenfalls eindeutig. „Dann könnte Sie auch meine Oma fragen, wie sie ihren Lieblingsenkel beurteilt.“ Da war aber Holland in Not in diesem Meeting. Schließlich ging es um eine 60 Millionen Euro schwere TV-Werbung. Valide Daten stören eher, um sich gegenüber der Chefetage zu profilieren.

Je mehr Führungskräfte in einer Firma, desto grösser ist das Konfliktpotenzial – Krankheitsbild: #IchHabeChef

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„Krankheitsbedingte Ausfälle in den Unternehmen sind auf einem Allzeithoch. Häufig werden sie durch Krach mit dem Vorgesetzten verursacht. Das kostet Milliarden“, berichtet die NZZ.

Es gibt in der Schweiz immer mehr Chefs. Für die Einzelnen mag dies ein Karrieresprung sein. Doch je mehr Führungskräfte in einer Firma, desto grösser ist die Komplexität und das Konfliktpotenzial.

„Viele Vorgesetzte sorgen für unnötigen Mehraufwand, der an den Untergebenen hängenbleibt“, sagt Sozialpsychologe Jakub Samochowiec, der das Phänomen untersuchte, zur NZZ am Sonntag. Und das steht auf einer Linie mit den Untersuchungen des Gallup-Instituts in Deutschland.

Studienautor Marco Nink betont, dass es entscheidend sei, dass Mitarbeiter täglich klar verstehen, was von ihnen erwartet wird. Hierbei spielen Prioritäten, Verantwortlichkeiten und insbesondere das Feedback eine zentrale Rolle.

Interessanterweise zeigt die Studie, dass die meisten Führungskräfte in Deutschland diese Bedürfnisse der Mitarbeiter nicht ausreichend adressieren. Dies führt zu einer geringen emotionalen Bindung der Beschäftigten an ihren Arbeitgeber. Laut Nink gibt es zwölf Kriterien, die eng an Maslows Bedürfnispyramide angelehnt sind, deren Erfüllung für eine starke Mitarbeiterbindung sorgt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die direkte Beziehung zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Nink unterstreicht, dass das Verhalten der Führungskräfte maßgeblich darüber entscheidet, wie Mitarbeiter ihre Arbeitssituation und ihre Zufriedenheit bewerten.

Die Untersuchungen enthüllen dabei eine Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung bei Führungskräften. Während fast alle Führungskräfte von sich selbst überzeugt sind, gute Führungskräfte zu sein, spiegelt das Fremdbild der Beschäftigten oft ein anderes Bild wider.

Nink schlägt vor, dass Unternehmen Best Practices intern teilen sollten, um die Führungskompetenz zu verbessern. Er betont, dass erfolgreiche Führung sowohl eine Frage der Einstellung als auch der richtigen Taktiken ist. Dabei müssen sich Unternehmen auf ein massives Umdenken einstellen und sich auf die richtigen Dinge fokussieren.

Abschließend betont Nink die enormen Kosten, die durch innere Kündigung entstehen – bis zu 105 Milliarden Euro jährlich für die deutsche Wirtschaft. Dies unterstreicht die Dringlichkeit für Unternehmen, ihre Führungsqualität zu verbessern und die emotionalen Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter ernst zu nehmen.

Oder weniger Führungskräfte ernennen. Siehe oben.

Siehe auch:

#Homeoffice, Bill Lumbergh und die Käfighaltung in klassischen Büros

#SZGipfel ist Geschichte: Keine langatmige Teleprompter-Rhetorik, sondern spannende Diskurse zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen

Der 17. Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung ist Geschichte – und die Frage, die sich nach drei intensiven Kongresstagen aufdrängt, ist auch dieses Jahr wieder: Was bleibt?

„Mein persönliches Fazit frei nach Schillers Wallenstein: Die Welt ist gespalten und auch Europa ist nicht so geeint, wie man sich das angesichts der multiplen Krisen und Konflikte wünschen würde, doch das Gehirn ist weit. Deutschlands bedeutendster Wirtschaftskongress war auch 2023 wieder ein Ort, wo nicht einfach vorbereitete Statements vorgelesen und langatmige Vorträge gehalten wurden. Auf der Bühne und im Saal des geschichtsträchtigen Hotels Adlon saßen Gründer, Managerinnen und Politiker, die frische Ideen und andere Blicke auf die Dinge haben; man will das Land nach vorne bringen“, schreibt die SZ-Chefredakteurin Judith Wittwer.

In der Tat, es gab keine leere Teleprompter-Rhetorik, sondern sachorientierte und kritische Diskurse über aktuelle Fragen des Wirtschaftsgeschehens.

„Deutschlands KI-Experten etwa fürchten sich beim SZ Wirtschaftsgipfel nicht davor, dass uns die Roboter dereinst die Arbeit wegnehmen könnten. Im Gegenteil: Der Standort Deutschland habe gute Chancen, vorne mitzuspielen. Kenza Ait Si Abbou, Andreas Liebl und Robert Kilian freuten sich auf dem KI-Panel über die üppige Finanzspritze für das deutsche KI-Start-up Aleph Alpha. Europäische Champions seien auch bei generativen Sprachmodellen möglich. KI-Managerin Feiyu Xu meinte gar, dass man sich heute leichter in einen Roboter verlieben könne als vor einem Jahr“, schreibt Wittwer.

Zum Außenhandel: China bleibe ein handelspolitischer Rivale. Auf dem Panel machte Jörg Wuttke am Mittwoch klar, dass man das Decoupling-Thema sehr wohl auch anders bewerten könne: „Die größte Illusion ist, dass viele glauben, wir wären von China abhängig“, erklärte der Präsident der EU-Handelskammer in der Volksrepublik. „Es ist eher andersrum.“ Neue Partner müsse man sich teilweise trotzdem suchen, man dürfe sich aber nicht aus China verabschieden.

Das sieht Benjamin Schroth ähnlich. Er spricht im Schubkraft-TV-Interview über die Notwendigkeit, in ausländische Märkte zu investieren. “Deutsche Automobilkonzerne investieren auf dem chinesischen Markt, dem größten Absatzmarkt weltweit. Gleichzeitig profitieren wir von Investitionen ausländischer Unternehmen wie Tesla in Deutschland.”

Schroth fordert mehr Risikobereitschaft, insbesondere im Vergleich zu den Amerikanern: “Wir müssen mehr Leidenschaft entwickeln und Dinge einfach mal ausprobieren.“

Er freut sich über die geplanten Chipfabriken in Magdeburg und Dresden. “Natürlich sind das enorme Subventionsgelder des Staates, aber langfristig ist das eine richtige und wichtige Entscheidung. Es fördert die neuen Bundesländer und ermöglicht ihnen, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.”

Sein Highlight war die Diskussion über den Einsatz von Chat GPT. Schroth ist begeistert: “Marianne Janik hat das komplexe technische System dahinter auf eine einfache und benutzerfreundliche Weise erklärt. Ich glaube, dass Microsofts Copilot für uns alle revolutionär sein wird.” Er fügt hinzu, dass wir in den kommenden Monaten und Jahren sehen werden, wie uns diese Technologie bei einfachen administrativen Aufgaben hilft.

Positiv auch das Resümee von Benjamin Springub, verantwortlich für das Programm Schubkraft bei der Telekom: „SZ Wirtschaftsgipfel 2023! Sehr hochwertige Veranstaltung mit viel inhaltlicher Tiefe! Wichtiger Diskurs für eine starke und resiliente deutsche Wirtschaft und Gesellschaft.“

Siehe auch: Effektive Wirtschaftspolitik: Mehr als nur Sozialpolitik für Unternehmen #Digitalgipfel #SchubkraftTV

Berichte über den Wirtschaftsgipfel.

Vormerken für 2024:

SZ Digitalgipfel 10. April

SZ Nachhaltigkeitsgipfel 25.& 26. Juni

Unsere Berichte zum Nachhaltigkeitsgipfel 2023.

Alternative Proteine sind die effizienteste und wirksamste Lösung zur Bewältigung der Klimakrise

Das Fazit der BALPro-Vorstände Fabio ZiemssenGodo Röben 🌱und Bernd Eßer zum Smart Protein Summit 2023: „Die Branche rund um Alternative Proteine darf sich von vermeintlichen Krisen nicht verunsichern lassen, und muss stattdessen Narrative entwickeln, die sie für Konsumenten langfristig attraktiv macht. Hierzu ist es nicht nur notwendig, sich die Leidenschaft für eine positive Veränderung des Ernährungssystems zu bewahren, sondern man muss sich zudem ständig weiterentwickeln, indem existierende Produkte verbessert und neue Produktinnovationen entwickelt werden.“

Wie wäre es damit: Alternative Proteine sind die effizienteste und wirksamste Lösung zur Bewältigung der Klimakrise. Investitionen in alternative Proteine sparen pro investiertem US-Dollar die meisten Emissionen im Vergleich zu Investitionen in die Dekarbonisierung anderer Sektoren wie Zement, Eisen, Stahl, Chemikalien oder Verkehr. Das hat dazu geführt, dass immer mehr Geldgeber:innen in alternative Proteine investieren. Das Kapital, das in alternative Proteine investiert wurde, ist von einer Milliarde Dollar im Jahr 2019 auf fünf Milliarden Dollar im Jahr 2021 angestiegen, was einer jährlichen Zuwachsrate von 124 Prozent entspricht.

In einer Expertenrunde wurde über dieses Thema diskutiert und es wurden Fragen und Diskussionsbeiträge der Teilnehmer erwartet. Die Teilnehmer der Runde waren Christian Traumann, Geschäftsführender Direktor von Multivac; Harald Suchanka, CEO von Handtmann Filling & Portioning; Bernd Esser, Mitglied des Vorstands von BALPro + CEO von Berief Food; Friedrich Büse, Gründer & Partner von Endori; und Angela Wadenpohl von Reset Yourself. Die Moderation übernahm Gunnar Sohn.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Geschmack:

„Zwar spielt auch der Gesundheitswert der Produkte eine Rolle, am Ende entscheidet aber das Geschmackserlebnis nach dem ersten Kauf darüber, ob das Produkt am Ende wieder im Einkaufswagen landet.“ Bevor und damit es aber überhaupt zum Probieren kommt, so Philipp Kluck, benötigt es allerdings bei allen funktionalen Argumenten einen emotionalen, positiven Trigger um überhaupt zuzugreifen. Verzichtsdebatten oder der Begriff Ersatzprodukte motivieren nicht und sind kontraproduktiv. Dr. Robert Kecskes brachte es auf den Punkt: „mit einer überzeugenden Profilierung von der Ersatzbank zum Stammplatz“.

Mehr dazu: Anfang Dezember.

Folgen des Bundesverfassungsgerichtsurteils: Milliardenverlust für den Klima-und Transformationsfonds – #Schuldenbremse in der Kritik – Wirtschaftsweiser fordert Reform

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klima- und Transformationsfonds (KTF) überprüft die Ampelkoalition Vorhaben zur Energiewende.

„Das Urteil könnte Auswirkungen auf die Haushaltspraxis nicht nur im Bund, sondern auch in den Ländern haben. Daher ist eine sorgfältige Betrachtung geboten. Der Deutsche Bundestag wird seine Beratung über den Haushalt 2024 wie geplant fortsetzen“, so Bundeskanzler Olaf Scholz in einem Pressestatement. Die Bereinigungssitzung bleibe terminiert und der Haushaltsplan wird planungsgemäß zur Abstimmung gestellt.

„Das Urteil wird Auswirkungen auf den Klima- und Transformationsfond haben. 60 Milliarden Euro an Zuflüssen aus dem Jahr 2021 stehen nun nicht mehr zur Verfügung. Daher wird der Wirtschaftsplan des Klima- und Transformationsfonds im Lichte des Urteils zügig überarbeitet und die notwendigen Veränderungen eingearbeitet“, so Scholz.

„Vor zwei Jahren war die Corona-Pandemie noch nicht überwunden. Vor zwei Jahren haben wir große wirtschaftliche Schäden in unserem Land gesehen. Daher habe sich die Koalition vor der Regierungsbildung auf das Vorhaben verständigt, nicht benötigte Kreditermächtigungen in Höhe von 60 Milliarden Euro einmalig für die Kompensation pandemiebedingt nicht erfolgter Investitionen zu nutzen“, erklärt Bundesfinanzminister Christian Lindner.

Das Bundesverfassungsgericht hat nun geurteilt, dass das Gesetz über den zweiten Nachtragshaushalt 2021 verfassungswidrig sei. „Das hat weitreichende Auswirkungen auf die Haushaltspolitik von Bund und Ländern. Daher wird das Urteil sorgfältig ausgewertet, da es auch Veränderungen auf der Länderseite zur Folge haben könnte. Es werden jedoch sofort eigene Maßnahmen ergriffen. Die bisher nicht genutzten Kreditermächtigungen in Höhe von 60 Milliarden Euro werden gelöscht. Zudem wurde gemäß Paragraph 41 der Haushaltsordnung eine Sperre des Wirtschaftsplans des Klima- und Transformationsfonds vorgenommen. Dies betrifft die Verpflichtungsermächtigungen für die Jahre 2024 und folgende, die nun nicht mehr belegt werden dürfen. Ausgenommen sind Maßnahmen zur Förderung der Energieeffizienz und erneuerbarer Energien im Gebäudebereich. Es wird umgehend damit begonnen, einen neuen Wirtschaftsplan für den Klima- und Transformationsfonds für die Jahre 2024 und folgende aufzustellen. Die Haushaltsberatungen des Deutschen Bundestages können wie geplant fortgesetzt werden, da der Etatentwurf 2024 nach aktueller Einschätzung nicht vom Urteil betroffen ist“, sagt Lindner.

Der Klima- und Transformationsfonds unterstütze die Bürgerinnen und Bürger sowie die deutsche Wirtschaft auf vielfältige Weise, etwa durch die Übernahme der EEG-Umlage und die Senkung der Stromkosten, die Förderung von Gebäudesanierung und erneuerbaren Energien im Gebäudebereich, die Förderung der Elektromobilität und den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur sowie die Unterstützung von kommunalen Wärmewende-Projekten“, so Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck. Das Urteil des Verfassungsgerichts bedeutet, dass alle zugesagten Verpflichtungen eingehalten werden und neue Verpflichtungen erst eingegangen werden können, wenn der neue Wirtschaftsplan aufgestellt ist. Es werde erwartet, dass die Arbeit daran zeitnah beginnt und abgeschlossen wird.

Mit der Karlsruher Entscheidung lassen sich die konzeptionellen Mängel der Schuldenbremse nicht mehr kaschieren, so die Reaktion des Wirtschaftsweisen Professor Achim Truger. „Sie bietet zu wenig Spielraum in Krisen, insbesondere die schrittweise Rückkehr zur Normalität nach einer schweren Krise wird nun sehr klar“, betont Truger. Der Spielraum für Zukunftsinvestitionen, die zumindest teilweise durch Kredite finanziert werden sollten, werde stark eingeschränkt. 

„Daher spricht alles für eine grundlegende Reform der Schuldenbremse im Grundgesetz. Sie sollte zumindest regulär Spielräume für Investitionen bekommen. Und die Rückkehr zur Regelgrenze nach Inanspruchnahme der Ausnahmeregel sollte nicht abrupt, sondern in einem Übergangszeitraum erfolgen. Das war bei Einführung der Schuldenbremse in der Finanzkrise ja explizit so angelegt und sollte immer gelten. Das hatte auch der Sachverständigenrat 2020 erwogen“, sagt Truger.

Eine Verfassungsänderung sei aber ein dickes Brett. Unklar, ob das schnell oder überhaupt gelingen könne. Kurzfristig bräuchte es auf jeden Fall pragmatische Lösungen, wenn die KTF-Projekte nicht einfach gestrichen werden sollen. Das wäre eine Katastrophe für den Klimaschutz und für die Konjunktur. Der Inflation Reduction Act der USA mit einem Volumen von 738 Milliarden Dollar zeigt deutlich, wie man die richtigen Impulse für Zukunftsinvestitionen setzt.

Rudi Bachmann hat das auf den Punkt gebracht:

Mehr Kante zeigen in der Wirtschaftspolitik – Reaktionen auf dem #SZGipfel in Berlin #SchubkraftTV

Schubkraft TV berichtet live vom Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung im prächtigen Hotel Adlon in Berlin. Neben mir sitzt Benjamin Schroth, ein Experte in Medienfragen. Er hat die bisherigen Diskussionen und Vorträge aufmerksam verfolgt. „Das Programm ist unglaublich vielfältig und abwechslungsreich, es deckt politische, gesellschaftliche, mediale und wirtschaftliche Themen ab“, sagt er.

Ein Highlight war die Diskussion über den Einsatz von Chat GPT. Schroth ist begeistert: „Marianne Janik hat das komplexe technische System dahinter auf eine einfache und benutzerfreundliche Weise erklärt. Ich glaube, dass Microsofts Copilot für uns alle revolutionär sein wird.“ Er fügt hinzu, dass wir in den kommenden Monaten und Jahren sehen werden, wie uns diese Technologie bei einfachen administrativen Aufgaben hilft.

Schroth ist sich sicher, dass wir trotz der Automatisierung nicht überflüssig werden. „Wir können uns auf die 5 bis 10 Prozent konzentrieren, die wir noch selbst erledigen müssen. Das ist eine große Hilfe, ohne dass es uns schadet.“

Er spricht auch über die Notwendigkeit, in ausländische Märkte zu investieren. „Deutsche Automobilkonzerne investieren auf dem chinesischen Markt, dem größten Absatzmarkt weltweit. Gleichzeitig profitieren wir von Investitionen ausländischer Unternehmen wie Tesla in Deutschland.“

Schroth fordert mehr Risikobereitschaft, insbesondere im Vergleich zu den Amerikanern: „Wir müssen mehr Leidenschaft entwickeln und Dinge einfach mal ausprobieren“, sagt er.

Er freut sich über die geplanten Chipfabriken in Magdeburg und Dresden. „Natürlich sind das enorme Subventionsgelder des Staates, aber langfristig ist das eine richtige und wichtige Entscheidung. Es fördert die neuen Bundesländer und ermöglicht ihnen, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.“

Zum Abschluss äußert Schroth seinen Wunsch an die Bundesregierung und die wirtschaftspolitischen Akteure: „Wir müssen klarer in unserer Positionierung und Meinung sein. Als Bürger möchte ich eine klare Kante hören. Wir brauchen konkrete Aussagen, Meinungen und Positionierungen. Das ist in einem komplexen europäischen Geflecht unerlässlich.“

Offener Brief an die Deutsche-Post-Stiftung: Forderung nach Rücknahme der Personalentscheidung für das Bonner Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA)

Die Deutsche-Post-Stiftung hat Forschungsinstitute wie das IZA finanziert. Nun hat es weniger Geld übrig. Der renommierte und international sehr geschätzte Ökonom Simon Jäger verlässt das IZA, Armin Falk übernimmt. In der Pressemitteilung des IZA steht:

„Die Deutsche Post Stiftung, Alleingesellschafterin des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn, befindet sich in einer Phase des Wandels und hat entschieden, ihre Forschungsinstitute neu zu ordnen. Dies bringt sowohl eine Änderung in der strategischen Ausrichtung des IZA und des briq Institute on Behavior & Inequality als auch Anpassungen in der Finanzierung und Förderung beider Institute mit sich. Als Teil dieser Veränderung wird das briq Institute in das IZA eingegliedert und der Berliner Standort des IZA aufgelöst. Aufgrund dieser Entwicklung hat der derzeitige Geschäftsführer des IZA, Prof. Dr. Simon Jäger, in bestem Einvernehmen mit der Deutsche Post Stiftung entschieden, seine Geschäftsführertätigkeit am IZA zum 31. Dezember 2023 zu beenden. Das IZA und die Deutsche Post Stiftung bedauern diesen Schritt und möchten sich bei Prof. Dr. Simon Jäger für seine herausragende Arbeit und sein erfolgreiches Wirken zur Weiterentwicklung des IZA bedanken. Zum 1. Januar 2024 wird Prof. Dr. Armin Falk, der derzeitige Geschäftsführer des briq Institute, die Nachfolge von Prof. Dr. Simon Jäger antreten.“ Und das stößt auf wenig Gegenliebe.

In einem offenen Brief an Klaus Zumwinkel, dem Präsidenten der Post-Stiftung, dem Kuratorium und dem Rektorat der Uni Bonn reagieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die Ankündigung der Berufung von Professor Armin Falk an die Spitze des IZA mit Wirkung zum 1. Januar 2024:

„Wir möchten unsere tiefe Bestürzung über diese Entscheidung zum Ausdruck bringen und Sie von unserer Absicht in Kenntnis setzen, zum 1. Januar 2024 aus dem IZA auszutreten, sofern nicht ein anderer IZA-Leiter ernannt wird.“

Es folgen Vorwürfe von Fehlverhalten und Machtmissbrauch, die ich selbst zur Zeit nicht überprüfen kann. Ihr könnt das selbst nachlesen. Im offenen Brief heißt es weiter:

„Die vielfältige Gemeinschaft der Arbeitsökonomen und der Berufsstand der Wirtschaftswissenschaftler im weiteren Sinne haben in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen und Ressourcen investiert, um ein integratives und unterstützendes Umfeld zu schaffen. Professor Falks Reaktion hat ihn das Vertrauen und die Wertschätzung seiner Kollegen gekostet und sollte ihn von einer Position der Macht und des Vertrauens disqualifizieren. Die Ernennung von Professor Falk an die Spitze des IZA ist ein gefühlloses, rückwärtsgewandtes Signal an den Berufsstand. Der Wert von IZA liegt in seinem Netzwerk von Menschen, und die Ernennung von Professor Falk wird dieses Netzwerk auflösen. IZA verfügt über ein einzigartiges Netzwerk mit beachtlichen und bewundernswerten Leistungen. Die IZA-Mitglieder und Stipendiaten sind zu Recht stolz darauf, zu IZA zu gehören. Einige von uns sind bereits seit mehreren Jahrzehnten Mitglied bei IZA. Die Berufung von Professor Falk an die Spitze von IZA wäre ein großer Schaden für die Institution, demoralisierend für die vielen Mitglieder und ein demütigender Rückschritt für den Berufsstand der Wirtschaftswissenschaftler. Sie wird auch dazu führen, dass wir unsere IZA-Stipendien und Mitgliedschaften mit Wirkung vom 1. Januar 2024 aufkündigen werden. Wir fordern Sie gemeinsam auf, Ihre Entscheidung zu überdenken.“ Ding-Dong. So etwas habe ich noch nicht erlebt.

Über 435 Ökonomen haben diesen Brief unterzeichnet. Ob das IZA-Bonn weitermachen kann? Wie wird wohl die Post-Stiftung reagieren?

Eine offizielle Stellungnahme des Briq-Instituts zu den Vorwürfen des offenen Briefes liegt bislang nicht vor. Hatte Rücksprache mit dem Sprecher Mark Fallak. Bin in der Warteschleife für eine Rückmeldung.

Effektive Wirtschaftspolitik: Mehr als nur Sozialpolitik für Unternehmen #Digitalgipfel #SchubkraftTV

„Es ist Zeit für einen Wandel“, schreibt Lisa Nienhaus, Redakteurin der Süddeutschen Zeitung, in einem Kommentar zum Wirtschaftsgipfel in Berlin. Sie fordert ein Ende der wahllosen Subventionen und betont, dass eine effektive Wirtschaftspolitik nicht gleichzusetzen ist mit Sozialpolitik für Unternehmen. „Wenn Deutschland das endlich beherzigt, gelingt auch die grüne Wende“, prognostiziert Nienhaus.

Was wir brauchen, seien Anreize. Ein Rahmen, der das Ziel der grünen Transformation vorgibt, aber den Unternehmen Freiraum lässt, wie sie dieses Ziel erreichen. „Damit die Ideen der Einzelnen wieder eine Rolle spielen, damit Gründer und Innovatoren in den Firmen Lust haben, in Deutschland etwas auszuprobieren. Dafür muss die Wirtschaftspolitik nur eines tun: umdenken“, fasst Nienhaus zusammen.

Benjamin Springub, der das Programm Schubkraft bei der Telekom leitet, stimmt ihr zu. Er betont die Herausforderungen, denen sich Deutschland und Europa gegenübersehen, und die Notwendigkeit, als starke Kraft auf dem Markt aufzutreten. „Wir müssen Deutschland wieder nach vorne bringen“, sagt Springub und freut sich auf die Diskussionsrunden des Wirtschaftsgipfels.

Springub erläutert, dass es nicht an Ideen mangelt, um die Wirtschaft zu unterstützen. Das Problem liegt eher in der Umsetzung. Gießkannenprinzip bei der Wirtschaftsförderung führe da nicht weiter.

Er unterstreicht, dass Fördermittel keine Almosen sind, sondern Anreize für Innovationen. Sie sollen dazu beitragen, in die Zukunft zu blicken, insbesondere in Bezug auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit. „Es gibt in Deutschland zwischen zweieinhalb und 3000 verschiedene Förderprogramme. Die Herausforderung besteht darin, die richtigen zu finden“, sagt Springub.

Er fordert Unternehmerinnen und Unternehmer auf, Fördermittel zu nutzen und in die Zukunft zu investieren. „Es geht nicht darum, Zombie-Unternehmen zu retten, sondern um das Gegenteil: Wir wollen Zukunftsinvestitionen anstoßen“, betont er.

„Wir haben viele Ideen, wie es gehen könnte, aber wir müssen ins Handeln kommen.“ Er betont die Notwendigkeit, als Gemeinschaft zusammenzuarbeiten und gemeinsam voranzukommen.

Er lobt die Initiativen der Telekom zur Förderung des Unternehmertums und betont die Notwendigkeit von Partnerschaften. „Man muss nicht alles selbst machen. Gute, starke Partnerschaften sind wichtig“, sagt er.

Und da bewegt sich einiges. Etwa bei neuen Firmen in der KI-Szene. Eine Gründerin wurde auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel vorgestellt im Gespräch mit dem Bonner Philosophen Markus Gabriel: Es geht um Feiyu Xu. Die Computerlinguistin arbeitete am Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz in Kaiserslautern und war später bei Lenovo und SAP für KI zuständig.

„Mit der Firma Nyonic strebt sie von Berlin aus auf den Markt der großen Sprachmodelle. Ihre Idee: künstliche Intelligenz an Unternehmen zu verkaufen. Die KIs sollen in ihrem Training Spezialwissen einer Branche und auch das interne Wissen und die Daten des jeweiligen Unternehmens aufsaugen – die ‚Industriesprache‘, wie Xu sagt. So ein Programm soll dann eine Art guter Geist für Mitarbeiter sein: Es soll Informationen suchen und Fragen beantworten – ein Assistent sein, der nie Feierabend macht“, schreibt die SZ.