Neurodiversität am Arbeitsplatz: Wie Florian Malicke Unternehmen auf dem Weg zu mehr Inklusion begleitet #ZPSued #MesseTV

Wir sind live in Stuttgart, auf der Zukunft Personal Süd, Halle 1. Neben mir sitzt Florian Malicke, ein Experte für Autismus-Coaching und Beratung. Er hilft Unternehmen, neurodiverse Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verstehen und zu unterstützen.

Neurodiversität ist ein breites Feld, das nicht nur Autismus umfasst, sondern auch ADHS, Lese-Rechtschreibschwäche und Trisomie 21. Etwa 20 Prozent der Menschen in Deutschland fallen in diese Kategorie. Das ist ein enormes Potenzial, besonders in einem Arbeitsmarkt, der immer noch stark nach Arbeitskräften sucht.

Florian kennt die Herausforderungen aus eigener Erfahrung. Er wurde spät als Autist diagnostiziert. Er erzählt, dass viele neurodiverse Menschen oft besser qualifiziert sind als ihre nicht-autistischen Kollegen, aber oft übersehen werden. Wenn sie es schaffen, einen Job zu bekommen, sind sie oft nicht lange angestellt. Mobbing und Entlassungen sind häufige Probleme.

Die Herausforderungen beginnen oft schon bei der Rekrutierung. Stellenbeschreibungen sind häufig nicht barrierefrei. Autistische Menschen versuchen zudem, 100 Prozent der Anforderungen zu erfüllen. Wenn sie auch nur 5 Prozent davon abweichen, bewerben sie sich nicht.

Aber auch wenn sie die Hürde der Bewerbung genommen haben, fehlt das Verständnis für Neurodiversität. Neurotypische Menschen, also die Mehrheit, können sich nicht in neurodiverse Menschen hineinversetzen.

Florian betont, dass es Unternehmen gibt, die bereits gute Arbeit leisten, insbesondere Großunternehmen. Aber er wünscht sich, dass auch der Mittelstand das Potenzial erkennt und sich traut, neurodiverse Menschen einzustellen.

Sein Rat an Unternehmen ist, externe Experten hinzuzuziehen und sich über Neurodiversität zu informieren. Es ist kein Hexenwerk, und andere Länder und Unternehmen machen es bereits erfolgreich.

Florian ist online unter dem Namen Autismuscoaching Malicke oder Autismuscoaching Rhein Main zu finden. Er freut sich über Kontaktaufnahmen und Anfragen.

Nach den Klischees folgt die Diskriminierung – Autorengespräch mit Dr. Irène Y. Kilubi #ZPSued

Altersdiskriminierung und eine Vielzahl von weiteren Schubladisierungen sind ein weit verbreitetes Problem in unserer Gesellschaft. Doch warum spielen solche Klischees überhaupt eine Rolle? In ihrem neuen Buch „Du bist mehr als eine Zahl“, erschienen im Murmann-Verlag, räumt Dr. Irène Y. Kilubi mit Stereotypen auf und zeigt auf, dass das Alter keine Rolle für die Kompetenz und Leistungsfähigkeit eines Menschen spielt. In sämtlichen Bereichen, von der Wirtschaft über die Politik bis hin zu den Medien, besteht dringender Handlungsbedarf.

Häufig beginnt die Diskriminierung mit reflexhaften Bemerkungen, die wir nicht kritisch hinterfragen. Ein Beispiel dafür ist die Art und Weise, wie über Joe Biden gesprochen wird. Sein Alter wird als Grund genommen, um ihn abzuwerten und als senil darzustellen. Doch Altersdiskriminierung geht weit über solche oberflächlichen Kommentare hinaus. Das Problem liegt darin, dass wir bestimmten Werten und Attributen bestimmte Altersgruppen zuordnen. Das Wort „alt“ ist leider negativ behaftet und wird oft mit dem Verlust von Kompetenz und Attraktivität assoziiert. Solche und andere Vorurteile führen zu Diskriminierung in verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise der Annahme, dass Mädchen kein Mathe können oder dass ältere Menschen nicht mehr lernfähig sind. Die Liste der Diskriminierungsbeispiele ist endlos.

Junge Menschen werden oft als zu unerfahren oder unfähig angesehen, um Verantwortung zu übernehmen oder Führungspositionen zu bekleiden. Auf der anderen Seite werden ältere Menschen oft als alt und nicht mehr leistungsfähig abgestempelt. Doch das Alter korreliert nicht mit Leidenschaft, Potenzial und Leistung. Diese Eigenschaften sind unabhängig von der Zahl, die unser Alter repräsentiert. „Es ist an der Zeit, das Augenmerk auf Leidenschaft, Potenzial und Leistung zu legen, anstatt auf das Alter“, so Dr. Kilubi.

Eingefahrene Denkmuster haben weitreichende Auswirkungen auf das Individuum und die Gesellschaft. Menschen werden aufgrund ihres Alters ausgeschlossen und ihre Potenziale bleiben ungenutzt.

Dr. Irne Y. Kilubi hat in ihrem Buch „Du bist mehr als eine Zahl“ Lösungsansätze gegen Diskriminierungen zusammengetragen. Sie hat 60 Experten interviewt und 40 Statementgeber aus verschiedenen Bereichen zu Wort kommen lassen. Das Buch bietet einen umfassenden Einblick in das Thema und enthält Methoden, Tools und Best Practices. Es ist ein Aufruf zum Umdenken und zur aktiven Teilnahme an der Veränderung.

Podcast-Depression oder goldener Herbst?Empfehlungen von Mister Podcast Alex Wunschel für die HR-Szene #ZPSued

Wir sind live aus Stuttgart, der Heimat des VfB. Neben mir sitzt Alexander Wunschel, der Podcast-Host und Produzent, der kein Fußballfan ist. Wir befinden uns in Halle 1 der Zukunft Personal Süd, direkt neben der Keynote Stage.

Alex, du sagst, die große Zeit des Podcastings ist vorbei. Was folgt? „Jetzt beginnt die Ära der Nischen-Podcasts. Viele haben bemerkt, dass der Podcast-Industriekomplex anfängt zu schwächeln. Große Studios, die viel Geld in Produktionen investiert haben, merken, dass sich das nicht mehr refinanziert. Die Hörer sind selektiver geworden. Jetzt ist eine gute Chance für Nischen-Podcasts, Hörer zu gewinnen. Es gibt genug Hörer. Jeder Zehnte hört täglich Podcasts, jeder Dritte mindestens einmal wöchentlich und jeder Zweite monatlich“, bemerkt Wunschel.

Das größte Problem sei die Auffindbarkeit von guten Formaten. „Es gibt so viel großartigen Content da draußen. Man kann auch mal etwas anderes hören als ‚Fest und Flauschig‘. Wir hoffen immer noch, dass Spotify, Apple Podcast oder YouTube uns eine Chance geben, neue Inhalte zu finden. Im Moment ist das schwierig. Aber wenn die Großen zurückstecken, könnten die Kleinen wieder Oberwasser bekommen“, sagt Wunschel: „Wir sind auf der Zukunft Personal, um Unternehmen zu motivieren, vor das Mikrofon zu treten und ihre Sichtbarkeit auch akustisch zu gewährleisten. Es ist okay, wenn man nur 100 oder 200 Zuhörer pro Episode hat. Es müssen nicht immer Tausende sein. In Amerika spricht man vom Podcast-Winter. Vielleicht sind wir in Deutschland im goldenen Herbst der Nischenkanäle. Wir müssen ein bisschen Crossmarketing machen. Wir haben in den Live-Audioformaten bis zu 300 Zuhörer auf LinkedIn Audio Events. Das ist schon ein Brett“, erklärt Wunschel und bezieht sich auf den Corporate Influencer Club, der jeden Donnerstag auf Sendung.

Es sei wichtig, sichtbar zu sein mit seinem Inhalt. „Nicht nur einfach in die Tonspur brabbeln und dann denken, irgendjemand wird das schon interessieren. Die Tonqualität ist das A und O. Es ist wichtig, in gutes Equipment zu investieren. Ein gutes USB-Mikrofon kostet nicht die Welt. Es ist interessant zu sehen, wie sich das entwickelt. Unternehmen werden experimentierfreudiger. Sie investieren in Technik und probieren neue Formate aus. Es ist schön zu sehen, wie die Lust von Staffel zu Staffel wächst. Man kann so viel montieren, Geschichten erzählen. Das ist das Interessanteste. Meine Empfehlung an die HR-Szene ist, sich dem Thema zu nähern. Gebt euren Mitarbeitenden die Möglichkeit, zu experimentieren. Dann ist der Sprung über die Hürde schnell getan und es macht vielleicht auch Spaß“, resümiert Wunschel.

Zukunft Personal: Fachmesse mit starkem Dialog-Anteil – Resümeee zur #ZPSued

Sandra Reis von Zukunft Personal wagte ein erstes Resümee zur #ZPSued: Die Begeisterung der Aussteller und Besucher war spürbar, und das schon so früh im Jahr. „Es ist ein erfolgreicher Start in die Zukunft-Personal-Reíhe dieses Jahr.“ Aussteller berichteten bereits am ersten Tag, dass die Messe besser lief als im Vorjahr. Diese positive Stimmung spiegelte sich auch in den Sessions wider, die auf den verschiedenen Bühnen stattfanden.

„Unser Eindruck und der der Aussteller ist sehr gut“, sagt Reis.

In diesem Jahr wurden neue Dialogformate eingeführt, die den interaktiven Charakter der Messe weiter stärken. „Bei jedem Programmpunkt war die Hütte voll“, freut sich Reis.

Ein weiteres neues Feature ist ZP Expert. Hier konnten Interessierte Themen für Einzelgespräche einreichen. bei dem man im Vorfeld Themen einreichen konnten, die sie interessierten. Sie konnten dann „Es war wirklich schön zu sehen, wie so eine Sprechstunde abläuft.“

Die Halle 1 in Stuttgart war so konzipiert, dass es überall Formate für die Kommunikation gab. Für große und kleine Einheiten, Workshops und Seminare. „Unser Ziel ist es, dass die Messe ein Dialog ist. Und das funktioniert nicht, wenn alles nur an einem Ort stattfindet“, erläutert Reis.

Die Messe-App wurde neu konzipiert, um den Besuchern den Zugang zu erleichtern. Sie konnten sich einen Widget auf den Homescreen laden und hatten so immer direkten Zugriff auf die aktuellsten Programminhalte.

Reis sprach auch über den HR Innovation Award, der am 1. April startet. „Das ist ein Herzensthema von uns“, sagte sie. „Ich kann nur alle animieren, die ein neues HR-Produkt haben, das eine neue Innovation bereithält, daran teilzunehmen.“

Die Zukunft Personal Süd endet, aber die Vorbereitungen für die die Zukunft Personal Nord laufen bereits auch Hochtouren: „Der Großteil der Aussteller in Stuttgart wird auch dann in Hamburg mit dabei sein.“

Gespräch über Schleimer und Lügen #ZPSued

Live aus Stuttgart, vom zweiten Tag der Zukunftspersonal Süd, berichten wir aus Halle 1, direkt neben der Keynote-Bühne. Felix Magath wird gleich auftreten und über psychische Gesundheit in der Teamführung sprechen. Doch bevor er die Bühne betritt, haben wir die Gelegenheit, mit Dr. Eva Brandt von Mind Codex zu sprechen. Unser Thema: Profiling im Personalmanagement.

Dr. Brandt erzählt, dass viele Managerinnen und Manager sie gefragt haben, wie sie erkennen können, wie es ihren Mitarbeiter*innen geht, wenn sie nur noch auf dem kleinen Bildschirm zu sehen sind. Ihre Antwort überrascht: „Jetzt kannst du den Mitarbeiter direkt ins Gesicht starren und gucken, wie es ihm geht.“ Doch die Frage bleibt: worauf soll man achten?

Um diese Frage zu beantworten, hat Mind Codex ein Profiling-Tool entwickelt. Sie haben sechs Schauspielerinnen und Schauspieler engagiert und sie gebeten, die sieben Basisemotionen im Gesicht zu zeigen. Diese Emotionen können dann erkannt und interpretiert werden, was für die Teamführung von großer Bedeutung ist.

Dr. Brandt betont, dass Menschenkenntnis ein Schlüsselmoment und ein gutes Werkzeug für Führungskräfte ist. Sie spricht auch über die Auffälligkeiten, die auftreten können, wenn jemand nicht mehr empfänglich ist. „Wenn die Augen sich gar nicht mehr bewegen, aber wir nicht angestarrt werden, dann können wir davon ausgehen, dass derjenige entweder ganz in seinen eigenen Gedankengängen vertieft ist oder gar nicht mehr zuhört“, erklärt sie.

Aber wie erkennt man jemanden, der nur so tut, als ob er interessiert ist? Laut Dr. Brandt ist das viel schwieriger. „Wenn wir jemanden mögen, dann spiegeln wir die Körpersprache unbewusst. Diese unbewusste Spiegelung signalisiert dann dem Unbewussten des Gesprächspartners, dass wir uns gut verstehen und gleichzeitig dem Bewusstsein des Gesprächspartners, oh, denjenigen mag ich auch.“

Dr. Brandt spricht auch über die Bedeutung der Körpersprache in der Rhetorik und wie man erkennen kann, wenn jemand zu weit geht. Sie erklärt, dass verschiedene Persönlichkeitstypen unterschiedliche Körpersprachen haben und dass es wichtig ist, authentisch zu bleiben.

Zum Schluss redet Dr. Brandt über die Rolle des Profilings in der Rekrutierung und wie man Lügen im Lebenslauf oder über Erfahrungen und Leidenschaften erkennen kann. Sie betont, dass es wichtig ist, die Wahrheit zu sagen und authentisch zu sein. „Wenn ich dem später vertrauen soll, dass er eine gute Buchhaltung macht oder dass er das Unternehmen im Finanzbereich wirklich gut führt, dann sollte das im Vorfeld auch schon ordentlich sein“, sagt sie.

Startup-Trendthema auf der Zukunft Personal: „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ #ZPSued #Firmengründungen #HR #FoundersFightClub #JanCKüster

Stellt Euch vor, Ihr steht in der lebhaften Halle 1 der Fachmesse Zukunft Personal Süd in Stuttgart. Hier sprühen die neuesten Ideen für Human Resources. Mitten im Trubel sitzt Jan C. Küster, das prägende Gesicht des Founders Fight Club, im Messe TV Studio. Er spricht über die Dynamik der Startup-Welt und deren direkten Einfluss auf zukunftsweisende HR-Trends.

Küster kennt die Schnittstelle von Innovation und praktischer Umsetzung im Personalmanagement wie seine Westentasche. Er spricht über die aktuelle Verschiebung hin zu Themen der mentalen Gesundheit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Küster betont, wie wichtig es ist, Startups in die traditionelle HR-Welt zu integrieren. Er sieht, wie innovative Ideen von der Nebenbühne der Startup-Szene auf die Hauptbühne etablierter Unternehmen wechseln. Gestern diskutierte Innovationen bestimmen heute die Agenda, so Küster.

Er hebt hervor, wie sich die Themenpriorisierung verändert hat: von künstlicher Intelligenz über mentale Gesundheit hin zur aktuellen Konzentration auf die Work-Life-Balance. Küster sieht den Trend zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Antwort auf die drängenden Bedürfnisse der Arbeitswelt. Er argumentiert, dass der Wandel in der Arbeitswelt, angetrieben durch einen spürbaren Talentmangel und die fortschreitende Gleichstellung der Geschlechter, Unternehmen dazu zwingt, innovative Lösungen zur Talentbindung zu finden.

Startups spielen hier eine entscheidende Rolle. Mit frischen Ideen und Ansätzen, von Jobsharing bis hin zu digital unterstützter Kinderbetreuung, legen sie den Grundstein für eine zukunftsfähige Arbeitswelt. Küster betont, wie wichtig es ist, den Mut zu haben, zu experimentieren und alte Strukturen zu hinterfragen.

Küster gibt auch Einblicke in die Mechanismen, die Startups ermöglichen, sich in der HR-Branche zu etablieren. Er betont, wie wichtig die Unterstützung durch Investoren ist, um innovative Ideen auf die Bühne zu bringen und diese nachhaltig im Markt zu etablieren.

Zum Schluss spricht Küster über die Herausforderungen und Potenziale, die sich aus der Schnittstelle von technologischer Innovation und humanzentrierter Arbeitsgestaltung ergeben. Er plädiert für eine Arbeitswelt, die durch Flexibilität, Gleichstellung und innovative Ansätze zur Talentbindung charakterisiert ist. Startups sind dabei nicht nur Impulsgeber, sondern auch Wegbereiter für eine nachhaltige Transformation der Arbeitswelt.

Küster spricht zudem über die Herausforderungen und Chancen von Hochschul-Ausgründungen. Jedes Jahr kritisiert die Expertenkommission für Forschung und Innovation, dass zu wenige Ausgründungen aus großen Forschungsorganisationen wie Max Planck und Fraunhofer stattfinden. Küster sieht das Problem in der mangelnden unternehmerischen Ausbildung der Wissensträger und in der Rechtslage.

Er erklärt, dass die Entwicklung von Deeptech-Lösungen oft zehn Jahre dauert und viel Forschung, Trial and Error erfordert. Wenn ein Wissenschaftler eine GmbH gründet, stehen ihm oft noch mehrere Jahre Forschung bevor. Gleichzeitig erwarten Geldgeber bereits Umsatz und Wachstum. Diese unterschiedlichen Erwartungen führen zu Konflikten.

Küster schlägt vor, mehr pragmatische Unternehmerausbildung an den Universitäten zu etablieren und serielle Gründer an die Wissenschaft heranzuführen. Er betont, dass Unternehmertum harte Arbeit bedeutet und Risikobereitschaft erfordert. Diese Risikobereitschaft bringt oft Einwanderer mit, die als erstmalige Gründer auftreten.

Er regt an, Flüchtlinge zu ermutigen, sich selbständig zu machen und ihnen die notwendigen Fähigkeiten beizubringen. Er betont, dass das Startup-Ökosystem offen für alle ist, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft.

Küster geht auch auf die Bedeutung von Partnerschaften zwischen Startups und Hidden Champions ein. Er erwähnt ein Beispiel, bei dem sich mehrere Hidden Champions zusammengeschlossen haben, um einen Beteiligungskapitalfonds zu erstellen. Dieser Fonds wird professionell gemanagt und bietet den Startups Zugang zu den Distributionskanälen der Hidden Champions.

Er betont auch die Innovationskraft der Landwirte und das Potenzial von Agritech-Startups. Er sieht Chancen in der Entwicklung von Drohnen für die Zivilgesellschaft und die Verteidigung. Er betont, dass Innovation überall stattfinden kann, auch auf dem Land, und fordert flächendeckendes 5G-Internet.

Das Gespräch mit Jan C. Küster auf der Zukunft Personal Süd in Stuttgart wirft ein Licht auf die treibenden Kräfte hinter den aktuellen HR-Trends. Es unterstreicht die Bedeutung von Innovation und Anpassungsfähigkeit in einer sich rasant wandelnden Arbeitswelt.

Zukunft Personal Süd auf Rekordniveau: Von Belastungsdiagnostik bis zur Expertise für Restrukturierung #ZPSued #ZPSüd2024 #MesseTV

Alle Bühnen gut besucht, Aussteller happy, Gespräche auf einem hohen fachlichen Niveau, sehr viel Austausch, neue Ideen und prima Stimmung: Der erste Tag auf der Zukunft Personal Süd in Stuttgart in Halle 1. So liefen unsere Gespräche im Messe-TV-Studio:

Zukunft Personal Süd: Von Nachhaltigkeit bis Mental Health #ZPSüd2024

Die Zukunft Personal Süd findet am 5. und 6. März statt. In unserem Beitrag werfen wir einen Blick auf die Highlights des Programms.

Im Eröffnungspanel diskutieren Prof. Dr. Rupert Felder, ein mehrfach ausgezeichneter Rechtsanwalt und CHRO of the Year, Cathrin Eireiner, Professorin für Personalmanagement an der Hochschule Pforzheim, und Marcus Riecker, Personalleiter / Global Head of HR bei KARL SCHMIDT SPEDITION GmbH & Co. KG, die seit dem 1. Januar 2024 verpflichtende Nachhaltigkeitsberichterstattung für Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeiter:innen. Sie erläutern, welche Inhalte in den ESG-Bericht aufgenommen werden müssen und welche Konsequenzen bei Verstößen gegen die Berichtspflichten drohen.

Die Liste der Burnout-Fälle im Hochleistungssport, insbesondere im Fußball, wird immer länger. Doch auch in der „normalen“ Arbeitswelt nehmen die psychischen Belastungen zu. Wo liegen die Grenzen zwischen Höchstleistung und Überforderung? Wie können Führungskräfte die mentale Gesundheit im Team fördern? Und ist Resilienz überhaupt eine Aufgabe der Führungskräfte?

Diese Fragen werden von Katharina Schmitt, Redakteurin beim Personalmagazin, mit Trainer-Legende Felix Magath, CHRO of the Year Dr. Claudia Viehweger und Gesundheitspapst Volker Nürnberg diskutiert.

Die Eröffnung eines neuen Breuninger Flagship-Stores in Hamburg stellt das Recruiting vor spannende Herausforderungen. Du hast die Möglichkeit, Dr. Florian Chitic, Head of Recruiting & Employer Branding bei E. Breuninger GmbH & Co., auf der Reise von der Zusammenstellung eines Talentpools bis zur erfolgreichen Integration einer Belegschaft von bis zu 200 Mitarbeiter:innen zu begleiten.

Die ZP Süd bietet in diesem Jahr wieder neue und überraschende Programmformate, die du nicht verpassen solltest. Dazu gehören die Innovative People Lab Sessions, die neue Perspektiven und unverstellte Einblicke in echte Transformationsprojekte von Konzernen bieten. Unser Tipp für eine Session: „Wenn Transformation hakt: Wie agile Coaches mit einem integralen Update wirklich wirksam werden.“

Employer Branding und Corporate Influencer sind zwei unterschiedliche Themen, die jedoch viele Gemeinsamkeiten haben. Der größte gemeinsame Nenner ist die bestmögliche Darstellung der Attraktivität des Unternehmens nach außen. Auch auf der Zukunft Personal Süd werden diese beiden Themen Hand in Hand behandelt. Neu in diesem Jahr ist die gemeinsame Bühne: die Employer Branding Stage.

Kuratiert von Klaus Eck, einem Experten für Corporate Influencer und der Deutschen Employer Branding Akademie (DEBA), erwartet dich ein spannendes Programm mit verschiedenen Einblicken und innovativen Ansätzen, die du in deinen Arbeitsalltag mitnehmen kannst. Weitere Informationen dazu findest du in der Sendung Zukunft Personal Nachgefragt.

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Sind Programmierer die Verlierer des KI-Booms? #ZPSüd2024

„Lern programmieren und du hast einen sicheren Job, hieß es lange. Jetzt schreibt plötzlich die Künstliche Intelligenz den Code – und macht einen Teil der Informatiker überflüssig“, behauptet Alexander Wulfers in einem Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Bestätigung findet der Autor in Aussagen von Jensen Huang. Er ist Ingenieur und Chef des Chipherstellers Nvidia. Er ist einer der großen KI-Gewinner und wurde vor Kurzem gefragt, was junge Menschen heute studieren sollten. Huang antwortete: Biologie. „In den letzten zehn bis 15 Jahren hat Ihnen fast jeder gesagt, es sei wichtig, dass Ihre Kinder Informatik lernen. Heute ist das Gegenteil wahr. Es ist unsere Aufgabe, dass niemand programmieren lernen muss. Jeder ist jetzt ein Programmierer.“

„Erste Anzeichen dieses Wandels gibt es bereits auf dem Arbeitsmarkt. Das Beratungsunternehmen Index hat für die F.A.S. Stellenanzeigen in Deutschland auf die Relevanz von IT-Fähigkeiten ausgewertet. Das Ergebnis zeigt nach Jahren des Wachstums nun einen deutlichen Abwärtstrend. Die Stellenausschreibungen für Softwareentwickler sind im Jahr 2023 um 9 Prozent zurückgegangen. Anzeigen, die explizit die am weitesten verbreiteten Computersprachen als Voraussetzung nennen, gab es ebenfalls weniger: 4 Prozent weniger Nachfrage für Python, 10 Prozent für HTML, 13 Prozent für Javascript. Der Abwärtstrend mag auch etwas mit der Rezession zu tun haben, aber nicht nur: Die Gesamtzahl aller Stellenanzeigen wuchs im selben Zeitraum um 3 Prozent. Hinzu kommt: Im selben Zeitfenster stieg die Nachfrage nach KI-Fähigkeiten in Stellenausschreibungen besonders stark an, wie Index zuvor für den F.A.Z.-Newsletter ‚D:Economy‘ ausgewertet hat“, schreibt Wulfers.

Witzig. Wir – also Winfried Felser, Annina Hering und meine Wenigkeit – waren wohl die Ersten, die Stellenanzeigen als Konjunkturbarometer herangezogen haben. Auch für arbeitsmarktpolitische Feinanalysen. Ob der von Index darlegte Trend dauerhaft so anhält, bezweifeln Sohn@Sohn.

Die strategische Neuausrichtung großer Tech-Unternehmen auf KI, wie sie von SAP-Chef Christian Klein angekündigt wurde, verdeutlicht die Notwendigkeit für Programmierer, ihre Fähigkeiten anzupassen und weiterzuentwickeln. Diese Verschiebung erfordert nicht nur technische, sondern auch ethische, soziale und kreative Kompetenzen. Erfahrene Programmierer stehen vor der Herausforderung, KI-Systeme zu trainieren, zu überwachen und ethisch zu gestalten – eine Rolle, die weit über das traditionelle Programmieren hinausgeht.

Die Bildung und Weiterbildung in der IT-Branche müssen sich an diese neuen Realitäten anpassen. Universitäten und Bildungseinrichtungen sind gefordert, Curricula zu entwickeln, die nicht nur technische Fähigkeiten vermitteln, sondern auch kritisches Denken, ethische Überlegungen und interdisziplinäres Wissen fördern. Die Fähigkeit, mit KI zusammenzuarbeiten und sie zum Wohle der Gesellschaft einzusetzen, wird zum entscheidenden Faktor.

Während KI die Grenzen dessen, was möglich ist, erweitert, werden erfahrene Programmierer und Entwickler an der Spitze dieser Bewegung stehen. Sie sind die kritischen Denker, die Ethiker, die Innovatoren – diejenigen, die die Richtung vorgeben, in die sich unsere technologische Zukunft entwickelt. In dieser neuen Ära der Programmierung zählt nicht die Fähigkeit, Code zu schreiben, sondern die Fähigkeit, mit KI zusammenzuarbeiten, um kreative, innovative und ethisch verantwortungsvolle Lösungen zu schaffen.

Ausführlich nachzulesen in unserem Newsletter.

Genügend Stoff für die Zukunft Personal Süd in Stuttgart am 5. und 6. März. Wir werden da wieder aktiv sein und uns zu den Trendergebnissen des FAZ-Newsletter D:Economy umhören.

@EFI_Kommission EFI-Jahresgutachten: Zivile und militärische Forschung: @uwe_cantner bringt Zusammenlegung von @SPRIND und @CybAgBund ins Spiel

Die transformative Forschungs- und Innovationspolitik steht im Mittelpunkt des Gutachtens 2024 der Expertenkommission für Forschung und Innovation (EFI). Diese Politik ist von großer Bedeutung, da sie den Umbau der Wirtschaft und der Gesellschaft in Richtung modernster Schlüssel- und Zukunftstechnologien sowie Nachhaltigkeit vorantreibt. „Die Transformation erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und ist von langfristigem Charakter“, so Professor Uwe Cantner, Vorsitzender der Expertenkommission für Forschung und und Innvoation (EFI).

Die Transformationen basieren auf Innovationen, sei es technologischer oder sozialer Art, und gehen mit einem Strukturwandel einher, der neue Geschäftsmodelle und Chancen schafft, aber auch alte Geschäftsmodelle obsolet macht. Dabei gibt es Gewinner und Verlierer, was eine Herausforderung für die Politik darstellt.

Die transformative Forschungs- und Innovationspolitik ist ein riesiges Projekt, bei dem es keine Blaupausen gibt. Die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen experimentieren und den richtigen Weg finden. Die Bundesregierung hat bereits einige wichtige Schritte in diese Richtung unternommen, wie das Sprintfreiheitsgesetz, die DATI und die DATI-Piloten sowie die Zustimmung zum AI-Act. Dennoch gibt es Bedenken bezüglich des politischen Ansatzes der Bundesregierung.

Es gibt konkurrierende Projekte, wie die militärische Bedrohung, geopolitische Verwerfungen, wirtschaftliche Sorgen und innenpolitische Spannungen, die mit der transformationsorientierten Politik konkurrieren. Es besteht die Gefahr, dass langfristige Ziele vernachlässigt werden, wenn man sich zu sehr auf kurzfristige Ziele konzentriert. Daher sollten langfristige und strukturelle Ziele in kurzfristige Maßnahmen integriert werden.

Ein weiterer Punkt ist die soziale Kompensation für die Verlierer des Strukturwandels. Bei der Entwicklung von Maßnahmen sollte von Anfang an an soziale Kompensation gedacht werden, um Widerstand zu vermeiden. Der Strukturwandel sollte nicht nur finanziell begleitet werden, sondern auch durch verbesserte Rahmenbedingungen und die Reduzierung fossiler Subventionen.

Die Suche nach Lösungen sollte nicht allein dem Staat überlassen werden, sondern die kreativen Kräfte der Wirtschaft und Gesellschaft sollten eine führende Rolle spielen. Zudem ist es wichtig, das Humankapital zu sichern, da die letzte PISA-Studie gezeigt hat, dass Deutschland in diesem Bereich Nachholbedarf hat.

Die Bundesregierung sollte langfristige und strukturelle Ziele in ihre Maßnahmen einbeziehen und die soziale Kompensation von Anfang an berücksichtigen. Zudem sollte sie den Strukturwandel nicht nur finanziell begleiten, sondern auch durch verbesserte Rahmenbedingungen unterstützen. Die Suche nach Lösungen sollte von der Wirtschaft und Gesellschaft vorangetrieben werden, und das Humankapital sollte gesichert werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kausalanalyse von Maßnahmeneffekten. Die Politik sollte systematische Kausalanalysen in ihre F&E-Politik integrieren und die Verfügbarkeit und Qualität der Daten verbessern, um die Effekte von Politikmaßnahmen besser nachweisen zu können.

Im Bereich der Landwirtschaft können digitale Technologien und neue Züchtungsmethoden aus der Gentechnik dazu beitragen, nachhaltiger zu produzieren und den Klimawandel besser zu bewältigen. Hindernisse bei der Einführung dieser Technologien sollten überwunden werden, zum Beispiel durch eine Abgabe für die Ausbringung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln. Zudem sollte eine wissenschaftlich fundierte und konsistente Kommunikationsstrategie zur grünen Gentechnik entwickelt werden.

Der Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland hat sich in den letzten Jahren verbessert, aber es gibt noch Luft nach oben. Die Rahmenbedingungen für internationale Mobilität sollten vereinfacht werden, die Exzellenzförderung im Wissenschaftssystem ausgebaut werden und die finanziellen Voraussetzungen für Mobilitätsförderung gesichert werden.

Soziale Innovationen sind von großer Bedeutung für die Transformation. Die Bundesregierung hat eine Strategie für soziale Innovationen und Sozialunternehmen entwickelt, aber es fehlt an empirischer Grundlage. Die Bundesregierung sollte eine empirische Grundlage aufbauen, um evidenzbasierte Politik betreiben zu können.

Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie mit großem Potenzial. Deutschland und die EU fallen bei der Entwicklung von KI-Technologien im Vergleich zu China und den USA zurück. Dennoch gibt es in Deutschland bereits Unternehmen, die KI einsetzen oder den Einsatz planen. Um ein leistungsfähiges KI-Ökosystem aufzubauen, sollten die Grundlagenforschung gestärkt, Rechenkapazitäten bereitgestellt, Datengrundlagen geschaffen und KI-Kompetenzen ausgebaut werden.

Insgesamt gibt es Handlungsempfehlungen für die Bundesregierung, um die transformative Forschungs- und Innovationspolitik zu verbessern. Langfristige und strukturelle Ziele sollten in kurzfristige Maßnahmen integriert werden, die soziale Kompensation von Anfang an berücksichtigt werden und die Rahmenbedingungen für den Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland verbessert werden. Zudem sollte eine empirische Grundlage für soziale Innovationen geschaffen und ein leistungsfähiges KI-Ökosystem aufgebaut werden.

Fragerunde der Pressekonferenz

Zivile und militärische Forschung:
Die Aufspaltung von ziviler und militärischer Forschung war bisher üblich, doch es gibt zunehmend Überlegungen, diese beiden Bereiche stärker zu verknüpfen. Die Einrichtung von Agenturen wie der Agentur für Sprunginnovationen und der Cyberagentur zeigt bereits erste Schritte in diese Richtung. Die Frage ist nun, ob diese Agenturen zusammengeführt oder zumindest enger zusammenarbeiten sollten, um ihre Effektivität zu steigern. O-Ton von Cantner: Bei der Agentur für Sprunginnvoationen sei ja jetzt schon vermerkt, dass mann durch auch in militärische Bereich reingehen kann. „Da wird schon die Verknüpfung gesucht zwischen ziviler und militärischer Forschung und Entwicklung. Aber Hand aufs Herz, wenn das dann soweit ist, dass die beiden Agenturen beides machen dürfen, könnte man sie irgendwann auch zusammenlegen. Dann gibt es Synergie-Effekte“, erläutert Cantner. In frühere Zeit das sei die Trennung gemacht worden, weil man mit militärischer Forschung nicht so viel am Hut hatte. „Aber ich glaube, die Realität wird uns dort einholen. Schon allein aus Kostengründen wird man das möglicherweise zusammenlegen müssen“, so Cantner auf meine Frage.

Landwirtschaft als Tech-Trendsetter:
Die Landwirtschaft hat sich als Vorreiter in der Anwendung neuer Technologien erwiesen, sei es durch vernetzte Kuhställe oder den Einsatz von Drohnen zur Präzisionskartierung. Es wird nun diskutiert, ob eine verstärkte Förderung dieser Technologien durch Abgaben auf Düngemittel und Pestizide sinnvoll ist. Im Agrarsektor besteht jedoch die Sorge, dass dies zu einer weiteren Belastung für die Landwirte führen könnte. Stattdessen könnte man nach meiner Ansicht Anreize schaffen, indem man Ökosystemleistungen wie die Wiedervernässung von Mooren vergütet.

Die Rolle der Publikationen:
Es wird oft argumentiert, dass Deutschland zwar viele praktische Innovationen hervorbringt, aber bei den wissenschaftlichen Publikationen im Vergleich zu den USA hinterherhinkt. Es stellt sich jedoch die Frage, ob die Publikationen tatsächlich der wichtigste Maßstab für wissenschaftliche Arbeit sind. Vielleicht liegt der Fokus zu sehr auf Publikationen und zu wenig auf der praktischen Umsetzung der Forschungsergebnisse.

Die Rolle von Unternehmen und Hochschulen:
Es gibt Unternehmen, die Deutschland verlassen, was Auswirkungen auf die wissenschaftliche Innovation haben kann, insbesondere im Bereich der Chemieindustrie. Es ist jedoch schwierig zu sagen, ob dies bereits spürbar ist, da es auch andere Gründe für den Niedergang bestimmter Industrien geben kann. Es ist wichtig, dass Unternehmen und Hochschulen ihre Anstrengungen in der Forschung und Entwicklung verstärken, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Bedeutung von eigenen Rechenkapazitäten:
Die Frage der Rechenkapazitäten ist ebenfalls von großer Bedeutung. Es ist zwar hilfreich, wenn Unternehmen wie Microsoft in Deutschland investieren, aber es besteht die Gefahr, dass wir von ausländischen Tech-Konzernen abhängig werden. Es ist daher wichtig, eigene Rechenkapazitäten aufzubauen und dabei auch auf Datenschutz und Governance zu achten. Was wohl die deutschen Hochschulen mit den Superrechnern aus China machen?????

Fazit:
Insgesamt ist eine stärkere Zusammenarbeit zwischen ziviler und militärischer Forschung sowie eine verstärkte Förderung der Landwirtschaft durch neue Technologien von großer Bedeutung. Es ist wichtig, dass Deutschland seine Innovationskraft weiter stärkt und dabei sowohl auf praktische Anwendungen als auch auf wissenschaftliche Publikationen setzt. Gleichzeitig sollten wir darauf achten, dass wir nicht von ausländischen Unternehmen abhängig werden und eigene Rechenkapazitäten aufbauen. Nur so können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz in einer sich schnell verändernden Welt sicherstellen.

Siehe auch:

Europas ökonomische Sicherheit: Mehr als nur eine Frage der Verteidigung