Über gsohn

Diplom-Volkswirt, Spezialthemen: Umwelt, Informationstechnik, Telekommunikation, Management, Wirtschaftspolitik, Technik, Medien, Kultur

Google rolling out voice search for Chrome on iPhone and iPad in coming days

rebloggt von 9to5Mac:

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Google announced today on its Chrome blog that a new update will soon be rolling out to its Chrome app for iPhone and iPad that will allow users to access voice search features previously limited to the Google Search app. Using the same omnibox currently included in the app, Google will soon allow users to tap a microphone icon to search using only their voice with a UI similar to the…

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Jetzt live #Bloggercamp: “Gamification statt Hierarchien”

Meine Gäste sind Roman Rackwitz “Engaginglab – regime of competence” sowie der Powergamer und Informatikstudent Constantin Sohn – also der Sohn vom Sohn. Hashtag für Zwischenrufe während der Livesendung wie immer #Bloggercamp. Start der Sendung 19:30 Uhr.

Petition an den Bundestag: Verpflichtung der Internetanbieter zur Netzneutralität

rebloggt von ... Kaffee bei mir?:

Johannes Scheller hat die Petition 41906 am 23.4. eingereicht, seit gestern ist sie in der Rubrik Wirtschaftspolitik online. Sie läuft bis 18.06. und hat im Augenblick (12:44) 6404 Mitzeichner. Ich hab's nicht mehr so mit Petitionen, finde diese aber wichtig:

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge ein Gesetz beschließen, das Internetanbieter ("Provider") verpflichtet, alle Datenpakete von Nutzern unabhängig von Ihrem Inhalt und Ihrer Herkunft gleich zu behandeln.

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Über die Breitenwirkung der Kampagne zur Netzneutralität #drosselkom

Anti-Drossel-Demo im Regen

Thilo Specht hat sich kritisch mit den netzpolitischen Kampagnen zur Netzneutralität auseinandergesetzt – besonders mit den Plakatmotiven der Digitalen Gesellschaft/D64.

Es sei nach seiner Meinung ein Fehler, die Pläne der Telekom für eine Abschaffung echter DSL/VDSL-Flatrates zum Anlass für die Kampagne zu nehmen. #Drosselkom werde zum geflügelten und harmlosen Stichwortgeber für Motive und Slogans rund um die Kommunikationsoffensive.

“Die Drosselung wird thematisiert, Netzneutralität nicht erklärt.”

Hier nur ein Beispiel, den Rest kann man sich auf der entsprechenden Website anschauen.

Telekom_Kampagne_YouTube_final-1024x640

Das hinterlasse den Eindruck, dass hier wieder einmal ein paar Jugendliche mit zu viel Freizeit und Farbe im Haar motzen, weil etwas teurer wird. “That’s not my business. Die Drosselung von DSL/VDSL-Anschlüssen hat erst einmal nix mit der Netzneutralität zu tun. Was die Telekom für Verträge anbietet, ist schlicht und ergreifend ihre Sache”, so Specht.

Jein. In der Kombination mit der geplanten Drossel-Ausnahme für externe und interne Dienste hat das natürlich etwas mit der Netzneutralität zu tun. Und nur durch die Prominenz der Telekom und der ziemlich rüden Magenta-Kommunikationspolitik ist das Problem der Netzneutralität jetzt auf die politische Agenda gekommen. Ohne Drosselkom wäre das so schnell nicht möglich gewesen.

Um politischen Druck aufzubauen, muss allerdings mehr passieren – beispielsweise Bündnisse mit der Gaming-Szene. Und auch die von Thilo Specht aufgeführten plakativeren Beispiele sind wichtig.

“Stichwort Banking. Wäre das nicht ganz toll für Daytrader und Fussballmanager, wenn sämtliche Datenbewegungen innerhalb einer Banking-Plattform, z.B. von der Postbank, bei der Telekom kostenlos wären? Einfach einen Kombitarif bei der Telekom buchen, schon hat man ein Postbank-Konto und kostenlosen Traffic. Schön! Sicher, andere Banken fänden das nicht so prickelnd, aber was haben die schon zu melden, in der Politik interessiert sich doch niemand fü… oh, wait.

Stichwort ‘Smart Metering (coming soon)’: Toll, die Telekom bietet einen RWE-Kombitarif an! Sämtliche Datenbewegungen zu Strom, Gas und Wasserverbrauch und Steuerung sind inklusive! Toll! Finden Greenpeace, Lichtblick und Naturstrom wahrscheinlich nicht…”

Realistisch ist seine Einschätzung, dass wir von Lobbyorganisationen wie Bitkom mit dem Vizepräsidenten René Obermann nicht sehr viel Unterstützung erwarten können. Übrigens auch nicht von den Konkurrenten der Telekom, die im VATM organisiert sind. Beispiel gefällig?

Hier eine Stellungnahme des VATM zu den Drosselplänen des Bonner Konzerns:

“Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, macht eine angemessene Drosselung von Datenflatrates Sinn, wenn hierdurch die Normal- und Wenignutzer entlastet werden und die Extremnutzer dazu gebracht werden, in Verträge zu wechseln, die der erbrachten Leistung entsprechen und wenigstens einen Mindestanteil der erforderlichen Investitionen wieder einspielen.

Wichtig: Drosselung bedeutet Kostensicherheit und nicht eine Kostenfalle durch etwaige Zusatzpreise für eine höhere Datennutzung. Wie im Mobilfunk üblich kann der Kunde sich an den für seine Datennutzung individuell richtigen Vertrag herantasten. Fair und ohne jedes Kosten-Risiko.

Aber: Wer Datenautobahnen möglichst ohne Belastung des Steuerzahlers ausbauen will, muss sich fairerweise darüber Gedanken machen, wer den meisten Nutzen hat und damit auch entsprechend mehr zum Ausbau beitragen sollte. Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass die reale Belastung und zeitweise Überlastung der Netze weniger durch ‘immer mehr Nutzer’, sondern stark zunehmend durch wenige ‘Heavy User’ ausgelöst wird, die sich z. B. Filmarchive zu Spitzenverkehrszeiten anlegen (insofern stimmt wohl die Bemerkung von Sascha Lobo, dass die Telekom wohl den kürzesten Strohhalm unter den Providern gezogen hat, gs).

Fakt ist: Während die Gesamt-Daten-Nutzung bezogen auf den Durchschnittskunden im Festnetz nur langsam steigt, explodiert sie geradezu bei den „Heavy Usern“ (Grafik bitte besorgen). Wer sehr große Datenmengen transportieren will und das mit Porsche-Geschwindigkeit, sollte einen der Qualität angemessen höheren Tarif wählen.

Keine Belastung für den Normalnutzer bedeutet auch für ihn muss YouTube, gelegentliche Filmdownloads und natürlich normales Surfen in höchster Geschwindigkeit möglich bleiben. Wer Verträge speziell zum Fernsehen, Video on demand etc. bucht und hierfür einen Aufpreis zahlt, hat höhere Anforderungen, die in der Flat berücksichtigt werden müssen.

Die Grenzen müssen daher sinnvoll festgelegt werden. Die von der Telekom Deutschland in die Diskussion gebrachten Volumina können als ein diskussionswürdiger Ansatz. Jedes Unternehmen muss sorgsam auf seine Kunden abgestimmte Grenzen bestimmen, die als Ausgangsbasis dienen können und sicherlich auch von Zeit zu Zeit angepasst werden. Hierfür sorgen der Markt und der Wettbewerb.

Problematisch erscheint eine Drosselung auf nur 384 Kbit/s . Hier sollten die für eine Mindestversorgung gesetzten und politisch verankerten Grenzen nicht unterschritten werden….”

Faktisch planen also alle Netzbetreiber etwas Ähnliches wie die Telekom. Darauf verwies schon im Februar Roman Friedrich von der Unternehmensberatung Booz & Co. Siehe: Führt die Datenexplosion zu einem Zweiklassen-Netz?

Konzentrieren sollte man sich jetzt auf die gesetzliche Festschreibung der Netzneutralität! Siehe auch die Petition, die ich gerade gezeichnet habe. Das sind noch viel zu wenige.

Heute Abend in der Bloggercamp-Sendung zur Gamification werde ich das Thema auch anschneiden.

Heute um 19:30 Uhr #Bloggercamp-TV: Gamification und Netzpolitik

Bloggercamp

Als Reaktion auf meinen gestrigen Blogpost schrieb Klaus Eck:

“So langsam scheint das Thema #Gamification doch seinen mühsamen Weg in die Öffentlichkeit zu finden und das ist gut so…”

Dem wollen wir weitere Taten folgen lassen und natürlich nicht bis zur Gamescom im August warten.

Siehe etwa meine heutige The European-Kolumne mit dem Titel: Spielende Veränderung – Gaming statt Hierarchien: Wie Computerspiele das politische System verändern könnten. Das Opus wird hoffentlich ordentlich im Social Web verbreitet und gibt Denkanstöße für den netzpolitischen Diskurs.

Heute Abend, von 19:30 bis 20:00 Uhr, geht es dann weiter mit einer Bloggercamp-Sendung, in der wir über “Gamification statt Hierarchien” sprechen und auch Überlegungen anstellen, wie die Gaming-Community im Schulterschluss mit der Netzgemeinde aktiviert werden könnte etwa zur Drosselpolitik der Telekom. Meine Gäste sind Roman Rackwitz “Engaginglab – regime of competence” sowie der Powergamer und Informatikstudent Constantin Sohn – also der Sohn vom Sohn. Hashtag für Zwischenrufe während der Livesendung wie immer #Bloggercamp.

Hannes Schleeh ist diesmal nicht dabei – er genießt seinen wohlverdienten Urlaub. Neid.

Roman wird auch beim GameCamp in München Ende Juni eine Session über Gamification anbieten.

Wer heute Abend noch spontan in der Hangout-Sendung dabei sein und mitdiskutieren möchte, kann sich gerne bei mir melden.

Collaborative Open Social Crowd Innovation – eine Begriffsklärung

rebloggt von Smart Service:

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Ein Gastbeitrag von Jürgen H. Stäudtner

Mit dem Internet kam Bewegung in die Zusammenarbeit. In den letzten 20 Jahren hat sich allerdings ein Durcheinander an Begriffen ergeben. Ergänzend zu unserer Beschreibung gebräuchlicher Innovationskategorien will ich etwas Licht ins Dunkel der "Zusammenarbeit" bringen. Ich orientiere mich dazu an den Adjektiven "open", "collaborative", "social" und "crowd".

Open

Es begann mit "open source". "Open" verwendete man hier, um zu zeigen, dass der Quellcode einer Software jedem zugänglich ist, der an einem Projekt mitwirkt.

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Licht im Gestrüpp der Schlagworte

Wo uns die Informationsrevolution bereits überrollt

rebloggt von 11k2:

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Haarsträubend viele unserer Mitmenschen haben noch nicht mitbekommen (oder verdrängen angestrengt), dass wir uns mitten in einer technischen Revolution befinden. So hart und laut wie die industrielle Revolution, nur schneller. Die Probleme sind entsprechend massiv, kommen aber aus einer ganz anderen Richtung als vermutet. Und wieder werden ganze Wirtschaftsbranchen annihiliert, und gesellschaftliche Konzepte in Frage gestellt.

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#Gamification: Gegensatz von Spielen ist Depression

Das ganze Leben ist ein Spiel

In meiner morgigen The European-Kolumne gehe ich ja bekanntlich auf das Thema “Gamification” ein – das Schreiben unterbrach ich heute mit kleinen Fingerübungen beim Spiel “Air Wings”. Dreimal hintereinander musste mein Söhnchen bittere Niederlagen einstecken – zu seiner Ehrenrettung sei allerdings ergänzt, dass er mit dem kleinen iPhone-Display hantieren musste – ich dagegen konnte auf das iPad 4 zurückgreifen. Klarer Wettbewerbsvorteil. Gestern musste ich fast nur Niederlagen einstecken. Aber hier der kleine Textauszug als Geschmacksprobe für mein Mittwochsopus.

In bildungsbürgerlichen Diskursen wird gerne der Gegensatz von Spiel und Ernst kultiviert. Viele Jahre wurde das Ende der Spaßgesellschaft proklamiert und vor dem Niedergang der Hochkultur gewarnt. Dabei ist die Gaming-Szene, sowohl Entwickler als auch Spieler, längst Teil der Alltagskultur – auch wenn das von den Gaming-macht-süchtig-und-deformiert-das-Hirn-Spitzers dieser Welt mit hysterischen Gesängen bekämpft wird. Diese Abgrenzung ist albern und falsch, meint Soziopod-Blogger Patrick Breitenbach: „Spielen ist immer Arbeit und das in jeder Form – körperlich und geistig. Es geht um Fleiß, um Teamwork, um strategische Denkarbeit, entdeckerische Arbeit und kreative Arbeit.“

Das Gegenteil von Spielen sei eher Depression. Um sich aus der Ohnmacht und dem Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber Politik und Wirtschaft zu befreien, bietet die Gamification das nötige Rüstzeug. Was zeichnet analoge und digitale Spiele aus? „Freiwilligkeit, die sich von den Zwängen der Arbeitswelt und den nicht vorhandenen politischen Beteiligungsmöglichkeiten deutlich unterscheidet. Spielen ist nicht sinnlos. Unsere angeblich ernsthafte Realität ist es“, so Breitenbach.

Der Fefe-These von der Indoktrination über Software-Updates widerspreche ich ebenfalls – also genauer gesagt mein Söhnchen. Wenn die Spielregeln langweilen und Software-Updates als reine Geldschneiderei von der Game-Community entlarvt werden, stimmen wir radikal mit den Füßen ab und gehen zum nächsten Spiel, wie es mein Sohn in unserem Interviewformat „Sohn fragt Sohn“ zum Ausdruck brachte. Auf der Gamescom in Köln und in Vorberichten setzen wir diesen Diskurs mit Hangout-Liveberichten fort.

Wer Lust hat, sich daran zu beteiligen, sollte uns ein Zeichen geben. Ein Schuh, ein Fingerzeig, ein Kommentar, eine Mail oder so.

Sympathisch die Forderung: Jede Redaktion braucht einen Nerd vom Dienst! Und/Oder einen Gamer.

Wir schreiben eine Pressemitteilung oder: Semantische Ödnis zum Einschlafen

Semantische Ödnis

Gerade flatterte wieder mal eine Pressemitteilung in den elektronischen Briefkasten, die das Thema “Service” so unerträglich macht. Die Autoren verschanzen sich hinter einer Wand aus Leerformeln und sinnlosen Phrasen. Leblose Buchstabensuppe ohne Spannung, ohne pointierte Formulierungen – semantische Wegwerfware.

Da geht es also um Lean Services – Unternehmen lernen von Unternehmen.

Das FIR an der RWTH Aachen ist auf der Suche nach Partnerunternehmen, die sich an einer Benchmarking-Studie zum Thema Lean Services beteiligen. Die Unternehmen bilden mit dem FIR ein Konsortium und vergleichen im Rahmen der Studie die Leistungsfähigkeit von circa 3 000 ausgesuchten Firmen (Branche, Größe, Land) im Bereich Lean Services. Dabei verfolgen sie bis September 2014 das gemeinsame Ziel, praktisch erprobte Erfolgskonzepte des Lean-Service-Managements aufzudecken.

Die Kernthemen der Befragung werden im Vorfeld bei einem Kick-off-Meeting gemeinsam mit dem Konsortium ausgearbeitet und auf die Bedürfnisse und individuellen Fragestellungen der Unternehmen angepasst. Untersucht werden dabei beispielsweise die Themen Transparenz von Verschwendung, Kundenwert, Kennzahlen im Serviceprozess, das Einbinden von Mitarbeitern in Unternehmensprozesse sowie Werkzeuge und Methoden im Dienstleistungsbereich.

„Konsortialpartner profitieren von dem Benchmarking, da sie unmittelbar Antworten auf ihre Fragen erhalten und erfahren, wie die Best-in-Class-Unternehmen Herausforderungen im Service meistern. Darüber hinaus bietet das Benchmarking die Möglichkeit zum intensiven Austausch und Wissensaufbau“, erklärt der FIR-Geschäftsführer Professor Volker Stich.

Basierend auf den Ergebnissen der breit angelegten Vergleichsstudie, kürt das FIR fünf sogenannte „Successful-Practice-Unternehmen“, die von dem Konsortium jeweils einen Tag lang besucht werden. „Durch die Unternehmensbesuche ermöglichen wir den Beteiligten Einblicke in die Arbeitsweise von Firmen, die Konzepte des Lean-Managements schon heute erfolgreich in ihren Servicebereichen umsetzen. Unsere Konsortialpartner erhalten so auch Ideen für das eigene Unternehmen “, so Stich.

Langweilig. Abschalten. In den Papierkorb. So werden leider fast alle Pressemitteilungen formuliert. Ich habe jetzt nur mal eine herausgegriffen. Das ist auswechselbar.

Facebook - der Tod des Geheimtipps oder Warum wir in Kreisen denken sollten

rebloggt von Smart Service:

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Kürzlich saß ich mit einem Freund beim Abendessen und er klagte mir sein Leid: In Berlin sei jede Szene-Veranstaltung überlaufen, weil coole Events immer sofort per Facebook weitergereicht werden. Und oftmals fühlt er sich dann vor Ort wie unter Fremden, denn ausländische Party-Touristen haben die Kontrolle übernommen.

Für ihn ist klar: Facebook ist der Tod des Geheimtipps.

Was aber für meinen Freund nachhaltig zu Frust führt, kann jemand anderem ein wunderbares Erlebnis bescheren, weil er bei einem Wochenend-Trip eine unerwartete Entdeckung macht, die sein Leben bereichert.

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