Apple to acquire Swell talk radio and podcast app for $30 million

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Ursprünglich veröffentlicht auf 9to5Mac:

Apple appears to be looking to further improve the iTunes Radio service through the $30 million acquisition of a radio application called Swell, Re/code reported early Monday morning. Unlike the $3.2 billion Beats Electronics (and Beats Radio) buyout, however, this purchase centers more on talk radio than music.

Swell currently carries news from sources such as NPR, ABC, ESPN, the BBC, and more, and uses a user’s listening history to create personalized content playlists. Apple, on the other hand, only recently jumped into the streaming news market through iTunes Radio with ESPN and NPR stations, including over 40 local stations.

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Verborgene Chronik 1914

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Ursprünglich veröffentlicht auf Wortspiele: Ein literarischer Blog:

Nahaufnahmen aus dem Ersten Weltkrieg

1. Weltkrieg
Ich meine mich zu erinnern, in der letzten „Wortspiel Radio“-Sendung, bei Interesse nachzuhören in meinem Beitrag „Mit dieser Welt muss aufgeräumt werden“, auf das baldige Erscheinen der Publikation Verborgene Chronik 1914bereits hingewiesen zu haben – jetzt liegt sie vor – als Buch im Galiani Verlag aus Berlin und als Hörbuch in derHörverlag aus München.

Das Material und das editorische Konzept dieser Sammlung von Stimmen „normaler“ Menschen, die den Kriegsauftakt und dessen erste Monate erlebten, lässt sich kaum besser darstellen, als es die Herausgeber Lisbeth Exner und Herbert Kapfer im Vorwort zur Buchausgabe erklären.

In diesem Buch kommen nur unveröffentlichte Tagebücher zu Wort. Es beginnt am 27. Juli 1914, einen Tag vor der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien, es endet mit dem ersten Tag des zweiten Kriegsjahrs, am 1. Januar 1915. Es berichtet von den spontanen und inszenierten Kundgebungen und Truppenverabschiedungen an Bahnhöfen, von…

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#schavangate komplett: Das vollständige Dossier – Der Bericht der Uni Düsseldorf zum Download

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gsohn:

Die Seilschaften der früheren Wissenschaftsministerin.

Ursprünglich veröffentlicht auf Causa Schavan:

27Unsere #schavangate-Reihe ist nun abgeschlossen. Auf einige Aspekte, die sich aus dem Dossier ergeben, werden wir demnächst noch einmal näher eingehen.

Dieser Beitrag bietet:
1.) alle #schavangate-Texte im Zusammenhang, denn so liest sich das doch noch mal etwas besser,
2.) den Zugang zum vollständigen “Abschlussbericht” des Dekans an den Senat der Universität Düsseldorf mit allen Anlagen

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Der Spion, der nun doch aus dem Westen kommt

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Die neue Gefahr aus dem Westen

Die neue Gefahr aus dem Westen

Die Bundesregierung hat sich nun doch noch durchgerungen auch “befreundete” Geheimdienste in Deutschland überwachen lassen.

“Nach monatelangen Diskussionen verständigten sich Kanzleramt , Innen- und Außenministerium nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR auf dieses Vorhaben. Der sogenannte 360-Grad-Blick soll es erlauben, auch amerikanische und britische Agenten auf deutschem Boden im Blick zu behalten. Bisher richtete sich das Interesse der Spionageabwehr des Verfassungsschutzes vor allem gegen Russen, Chinesen und Iraner”, schreibt die SZ.

Ach Du meine Nase, was für eine grandiose Maßnahme nach den ganzen Enthüllungen, die in den vergangenen Monaten ans Tageslicht gekommen sind. Der Plan, auch befreundete Dienste zu überwachen, sei im vergangenen Jahr als Reaktion auf die NSA-Affäre und das Abhören des Handys von Kanzlerin Angela Merkel entwickelt worden. Die Bundesregierung zögerte laut SZ-Bericht jedoch lange, ihn umzusetzen, vor allem aus Sorge vor einem Konflikt mit den USA – das scheint den Amerikanern wohl am Hinterteil vorbeizugehen.

“Jetzt brauchen wir ein starkes Signal”, sagte eine mit der Entscheidung vertraute Person der SZ.

Spionage auf dem Boden der USA soll übrigens nicht stattfinden. Da hätten sich wohl sonst die US-Verantwortlichen vor Angst in die Hose gemacht. Im Sommer des vergangenen Jahres wollte uns der geheime Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen noch weismachen, dass der Feind immer noch bedrohlich im Osten lauert. Welchen Osten er meint, lies er sehr clever außen vor: Es könnten die DDR-Nostalgiker sein, balkanesische Untergrundbewegungen, Putin oder die gelbe Gefahr in China. Früher sagte man ja nur “Der Russe” steht vor unserer Tür. Jetzt kommt noch “Der Chinese” hinzu. Für den Spy-Guru Maaßen stand jedenfalls eineindeutig fest, dass sich die deutsche Wirtschaft und die deutsche Öffentlichkeit vor der verdachtsunabhängigen Totalüberwachung der NSA nicht fürchten müsse. Es gebe angesichts einer “derzeit aufgeregt geführten Debatte keinen Anlass, die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern in den USA und Großbritannien grundsätzlich in Frage zu stellen.“

Agent Maaßen äußerte sich euphorisch über die offene Kommunikationspolitik der NSA gegenüber der Bundesregierung. Er sei „erstaunt, in welch offener Weise die NSA bereit war, uns über die amerikanischen Prism-Programme aufzuklären”. Der US-Dienst habe dadurch zur allgemeinen Klarstellung beigetragen. Wird dieser Mann jetzt in die Wüste geschickt oder strafversetzt für Wachschutz-Dienste vor der amerikanischen Botschaft in Berlin?

Wir sollten endlich unsere rosarote Brille beim Blick über den Atlantik absetzen. Bis auf willfährige Bündnispartner wie Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland steht jeder im Verdacht, insgeheim ein Feind zu sein – auch wenn noch so viele Fähnchen beim Empfang des US-Präsidenten gewedelt werden. Wenn das so ist, dürften sich die Vereinigten Staaten wohl nicht über politische Maßnahmen gegen NSA, CIA und Co. beschweren.