#Macheseinfach #MobileReporting @ruhrnalist #rp17

Kleiner Test und Ausblick auf die re:publica und das HR-Festival von IBM.

Man hört, sieht und streamt sich am 21. April zum betreuten Trinken 😉

Beim Livestremaing dürfen die Schattenseiten nicht verschwiegen werden: Die Konsequenzen von Facebook Live für den Journalismus

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Sessions „Mobile Reporting“ + „Wann Video, wann Audio?“ #BCBN17 #Podcamp2017 @Editor_Page @schnodderpepe

Hakan in Aktion

Zwei Videos der vergangenen Barcamp-Sessions für all jene, die das über Facebook nicht anschauen können oder wollen.

Tipps für den digitalen Unternehmer-Journalismus #freientagnrw

Der Freien-Treff 2014 des DJV-NRW im Journalistenzentrum Haus Busch
Die Abschluss-Session

Verlagshäuser in NRW betreiben eine Politik des Kahlschlags bei Stellen für Redakteurinnen und Redakteuren. Entsprechend wächst der Druck für viele „freigesetzte“ Journalisten, sich neu zu orientieren.

Besonders, wenn der Weg in die Selbständigkeit führt. Unternehmer-Journalismus ist eine mögliche Antwort. Wie das im Netz funktioniert, war heute Schwerpunkt bei der Veranstaltung freientag.digital des DJV-NRW. In drei Runden wurden sechs Workshops angeboten. Für die Teilnehmer bot sich dadurch die Gelegenheit, die Hälfte aller Sessions wahrzunehmen. Was für uns gut war, dürfte für die Referenten eine anstrengende Aufgabe gewesen sein. Entsprechend waren wohl auch die Stimmbänder der Vortragenden strapaziert. Großes Lob von meiner Seite für dieses Engagement.

Folgende drei Workshops habe ich besucht:

DJV NRW
Der Ruhrnalist

Kai Rüsberg aka @ruhrnalist mit seinem Spezialgebiet „Mobile Reporting – Mit dem Smartphone auf Sendung“ – also seine Philosophie über OneShotVideo-Journalismus.

DJV NRW
Journalist ist kein Filter mehr

Um die eigenen SEO-Kenntnisse aufzufrischen lohnte sich die Präsentation von Wirtschaftsjournalistin Bettina Blaß aka @kuechenzuruf „So werde ich im Netz gefunden“ – schön kompakt zusammen gefasst mit dem Schwerpunkt zum Hummingbird Update von Google und der Relevanz von Social Signals: „Journalisten sind nicht der Filter, sondern die Internetnutzer“.

Schwere Kost für die früheren Gatekeeper. Hier geht es übrigens zu der von Bettina empfohlenen Keyword-Datenbank.

Im letzten Slot hörte ich Frank Sonnenberg „Von der Idee zur Geschichte – Storytelling in 90 Minuten“. Praxisnah und orientiert an den Bordmitteln von freien Journalisten. Sonst stehen bei solchen Storytelling-Sessions häufig irgendwelche Hollywood-Produktionen und Heldengeschichten im Vordergrund, die man ohne große Budgets gar nicht realisieren kann und somit für Einzelkämpfer eher abschreckend wirken.

Die räumlichen Voraussetzungen im Haus Busch sind für solche Fortbildung ideal – nur schnelleres Internet sollte demnächst auf den Investitionsplan kommen 🙂

Zum Schluss noch die Wahrheit über Online vs. Print: Der Untergang des Abendlandes

OneShotVideos und die Online-First-Strategie der Sendeanstalten – TV-Nachrichten in Twitter-Länge @ruhrnalist #StreamCamp13

Video-Journalismus

Nach seinem Auftritt in der Session „Mobile Reporting“ beim Mainzer DJV-Kongress „Besser Online“, skizzierte der freie WDR-TV-Journalist Kai Rüsberg aka @ruhrnalist seine Philosophie über mobilen Journalismus in Bloggercamp.tv. Es geht um so genannte OneShotVideos, eine Technik, die der Video-Enthusiast auch für professionelle Einsätze etablieren möchte.

Es handelt sich um kurze journalistische Videos, die mit einfacher, extrem mobiler Technik und minimalem Nachbearbeitungsaufwand produziert werden. Die Ziellänge liegt auf dem Niveau von Twitter-Nachrichten, also maximal 2:20 Minuten oder kürzer.

„Alle Bildideen und Interviewteile werden möglichst in einer einzigen Einstellung einer sich am Drehort bewegenden Kamera aufgenommen. Das erfordert sowohl einige Überlegung vor dem Dreh zum Setting, zur Wahl der abbildbaren Motive als auch der möglichen Bewegungspfade und der dort sinnvollen Moderationen und Fragen sowie eines sinnvollen Filmausstiegs“, sagt Kai Rüsberg.

Die Filme bekommen dann quasi einen Live-Charakter.

„Es ist meine Form einer Filmsprache für aktuelle, journalistische Internetproduktionen: Die Drehzeit entspricht mehr oder weniger der Produktionszeit. Als Nachbearbeitung gibt es nur noch das Abschneiden vorne und hinten und das Hochladen ins Netz. Letztes ist bei Videos in HD-Qualität bei rund 100 Mbit pro Minute für den mobilen Einsatz schon eine echte Hürde und funktioniert eigentlich nur mit WLAN oder einem LTE-Mobilfunknetz“, erläutert der Fernsehjournalist.

Wie der Videodreh funktioniert, demonstrierte Kai Rüsberg am Beispiel einer Testfahrt mit dem Elektroauto Opel Ampera. Die Smartphone-Aufnahme fängt vor dem Auto an und läuft beim Einsteigen weiter (siehe auch den Einspieler in der Bloggercamp.tv-Sendung).

Er zieht hinter sich die Tür zu, der Wagen startet und das Interview geht während der Fahrt weiter.

„Das ist mit einer großen Kamera überhaupt nicht zu machen.“

Selbst ein externes Ton-Equipment ist verzichtbar.

„Ich halte meine Hand so um das Smartphone, dass der Ton nach vorne etwas abgeschirmt wird. Wenn ich da noch mit Mikrofonen arbeiten müsste, geht das nur mit funkgesteuerten Geräten. Dann wird das allerdings wieder schwieriger und aufwändiger mit Empfänger, Sender und Kopfhörer“, betont Rüsberg.

Er ist ein Fan von puristischer Technik. Man sollte bei den Aufnahmen auf die Hintergrundgeräusche achten, aber in den aller meisten Fällen funktioniert das ganz gut. Der Einsatz einer Pausentaste, den man noch von Musikaufnahmen mit dem Kassettenrekorder kennt, ermöglicht kleine Ortswechsel und zeitraffende Einstellungen.

Die Videoaufnahme bekommt dann noch mehr Dynamik, ohne mehrere Takes zu produzieren. Kai Rüsberg nennt das #WEBportage:

„Es soll eben mobil und schnell funktionieren. Auf dem Handy zu schneiden, ist sehr fummelig und kostet zu viel Zeit.“

Im Normalfall befindet man sich bei den kurzen Nachrichtenfilmen in Situationen, wo man spontan agieren möchte. Auf die Aktivierung einer Videoschnitt-Software sollte man daher verzichten.

Bewegung gibt es auch beim Livestreaming – ohne Ü-Wagen und schwerfällige Kameratechnik:

„Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten wollen das alle unbedingt starten. Da wird an allen Ecken überlegt, wie man Berichte realisiert, die nicht erst drei oder vier Stunden nach einem Ereignis in die Redaktion reinkommen und in den Abendstunden auf Sendung gehen. Für die Online-Präsenzen ist das viel zu spät. So ist der WDR gerade dabei, eine Online-First-Strategie einzuführen. Ich kann mir gut vorstellen, dass man mit Methoden startet, die in Richtung von OneShotVideos gehen“, prognostiziert Rüsberg.

Auf der reinen Online-Seite erwartet er eine große Bewegung in Richtung Livestreaming. Beim Kölner StreamCamp am 16. und 17. November werden wir das unter Beweis stellen.

Siehe auch:

EXPERIMENTIERFREUDE IM DIGITALEN JOURNALISMUS – Durchwursteln und spielen.

Journalismus 2013: Nicht ohne mein Smartphone!

Mach es einfach! @ruhrnalist und @schwindtpr in #Bloggercamp.tv #djv_bo #sck13

Bloggercamp.tv

Durchwursteln statt bedeutungsschwere Masterpläne zu schmieden sei das probateste Mittel, um in der digitalen Sphäre zu überleben, so die Empfehlung von Jochen Wegner, Chefredakteur von „Zeit Online“. In seiner Eröffnungsrede auf dem Besser-Online-Kongress des Deutschen Journalisten Verbandes (DJV) sieht er das Merkel-Prinzip als den besten Ansatz, wie heute Medien entwickelt werden müssen. Man könne vielleicht ein halbes Jahr weit sehen, aber bestimmt nicht zehn Jahre.

„Alle Masterpläne scheitern permanent“, so Wegner.

Wo die Zukunft der Print- oder Onlinemedien im Jahr 2020 liegen werde, die man jetzt so intensiv diskutiert, kann er nicht beantworten.

„Ich weiß es nicht. Es passieren gerade so viele Dinge bei der Veränderung des Verhaltens der Nutzer und Leser, dass ich froh wäre, wenn ich wüsste, was wir nächstes Jahr machen“, sagt Wegner.

Wegner gab den Besser-Online-Teilnehmern die Empfehlung auf den Weg, mehr zu spielen, zu experimentieren und die Dinge, die nicht funktionieren, wieder einzustellen. Nachzulesen in meiner heutigen The European-Kolumne.

Die DJV-Fachtagung ist dafür eine geeignete Plattform. Denn unter den Vortragenden gibt es erstaunlich viele spielfreudige Journalisten, die mit Technologien und neuen Formaten im Netz unbefangen umgehen. Dazu zählt auch der freie WDR-Fernsehjournalist Kai Rüsberg, der in der Besser Online-Session „Mobile Reporting“ demonstrierte, wie einfach Videojournalismus funktionieren kann. Hier ein kleines Beispiel:

Kai @ruhrnalist ist heute unser Gast in Bloggercamp.tv, um 18:30 Uhr und wird uns seine Arbeitsweise näher erläutern:

Videojournalismus geht ganz einfach!

Um 19:30 Uhr, also in der zweiten Bloggercamp.tv-Session, diskutieren wir mit Annette Schwindt über ihre Philosophie, im Social Web einfach zu kommunizieren.

Beim Startcamp in Köln hat sie dazu schon einiges gesagt. Wir werden das in unserer Sendung vertiefen.

Über Zwischenrufe via Twitter während der beiden Live-Sendungen würden wir uns wieder sehr freuen. Hashtag #Bloggercamp

So langsam kommen nach dem arbeitsreichen Videoblogging-Workshop, der gestern in Frankfurt über die Bühne lief, meine Lebensgeister wieder zurück. Vier Uhr ist nun wirklich nicht meine beliebteste Zeit, um aufzustehen….

Hier das live gestreamte Beweisvideo zu meiner Exkursion um 5:45 Uhr am Siegburger ICE-Bahnhof.

Der Google Glass-Hacker: Live-Streaming-Aktionen von Tim Pool #djv_bo #StreamCamp13

Google Glass für den mobilen Journalismus
Google Glass für den mobilen Journalismus

“Wenn man Hangouts über Google Glass starten kann, ergeben sich völlig neue Einsatzmöglichkeiten.“ Das sagte Google-Sprecher Stefan Keuchel vor ein paar Wochen in unserer Bloggercamp.tv-Sendung.

Für journalistische Zwecke sei das hochspannend – etwa bei Live-Berichten aus Krisengebieten. Hier könne genau das filmisch eingefangen werden, was der Reporter gerade sieht.

Und heute nun beleuchtete die Session „Mobile Reporting“ beim Besser Online-Kongress des DJV in Mainz genau diese neuen Szenarien, die sich für Fernsehjournalisten ergeben, die ohne schwerfälliges Equipment unterwegs die besten Storys einfangen, wenn sie schnell agieren können.

Tim Pool hat das mit einer gehackten Google Glass im Gezi Park in Istanbul schon in die Tat umgesetzt. Auch die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten denken verstärkt über Live-Streaming mit mobilen Geräten nach – etwa über eine Sondereinstellung der tagesschau-App, die nur für Redakteure zugänglich ist und live gestreamte Beiträge via Skype auf einen Server spielt, um sie allen Sendeanstalten der ARD zur Verfügung zu stellen. Christian Radler hat das am Ende der Session kurz dargestellt. Das hätte man stärker in den Mittelpunkt rücken sollen. Aber vielleicht kommt er ja am 16. und 17. November zum StreamCamp nach Köln. Da könnten wir das vertiefen. Genauso die Arbeitsweise des Fernsehjournalisten Kai Rüsberg, die genau nach meiner Kragenweite ist: