Ab heute: Konferenzschaltungen mit #FacebookLive möglich – Test mit @Editor_Page

So langsam kann man Hangout on Air in die Tonne kloppen. Aktualisiert Eure FB-App, dann jet et.

Man hört, sieht und streamt sich 🙂

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Aufruf zur kollaborativen Recherche – Gestaltung einer digitalen Demokratie #D2030

Morgen, also am Sonntag, werde ich Euch einige Thesen aus unserer netzökonomischen Zukunftsrunde präsentieren und mit Euch diskutieren für meine Netzpiloten-Kolumne, die am Dienstag erscheint.

Ich starte den Livestream so gegen 11 oder 12 Uhr 17 Uhr (vorher steht eine Radtour auf der Agenda) via Facebook und werde das auch hier in meinem Blog parallel zur Liveübertragung veröffentlichen. Wer nicht auf Facebook unterwegs ist, kann sich das dann hier anschauen.

Wie das ablaufen soll, habe ich gerade auf Facebook erläutert.

Man hört, sieht und streamt sich am Sonntag.

Frohes Neues :-) Man hört, sieht und streamt sich 2017

gunnarsohn

Mein Credo auch für 2017: Echtzeitkommunikation mit Möglichkeiten zur Interaktion. Live, ungeschminkt, ohne Teleprompter und aufwändige Postproduktionen. Viele Verantwortliche in der Unternehmenskommunikation neigen nach wie vor zu Schönwetter-Filmchen, wo die Akteure ihr weltweit führendes und gut aufgestelltes Plastikdeutsch ins Mikrofon stottern – aseptische Imagevideos zum Wegklicken. Wer gebaute Beiträge mag, kann das ja machen und sich stundenlang mit der Videobearbeitung herumschlagen. In der Regel ist das überflüssig.

Wer Konferenzschaltungen mit Livestreaming-Diensten übertragen möchte, also beispielsweise Roundtable-Gespräche mit Experten an unterschiedlichen Standorten, ist mit dem Google-Dienst Hangout on Air nach wie vor gut versorgt.

Seit dem 12. September ist diese Technologie allerdings nicht mehr an die Plattform Google+ gekoppelt. Jetzt muss man das über den eigenen YouTube-Channel organisieren. Auf die Funktion Video-Manager gehen, auf der linken Seite den Reiter „Livestreaming“ auswählen, dann auf „Events“ drücken und auf der rechten Seite den Button „Neuer Livestream“ aktivieren. Es erscheint, wie früher, der YouTube-Webplayer mit Titelzeile, Kalender zur Vorplanung, Beschreibungsmöglichkeit des Events und Keywords/Tags zur Suchmaschinen-Optimierung. Allerdings darf man nicht vergessen, unter Typ die Rubrik „Schnell per Google Hangouts On Air“ auszuwählen. Vorteil gegenüber Youtube Live: Man braucht keine externe Codierungssoftware. Einige dieser Programme kosten bis zu 500 Euro. Das Produkt OBS – Open Broadcast Software – ist zwar kostenlos, benötigt aber ein wenig Übung, um gute Live-Übertragungen hinzubekommen. So muss man ein wenig an den Einstellungen feilen, um bei der Signalbearbeitung die Lippensynchronisation hinzubekommen.

Generell sind die Livestreaming-Apps auf Smartphones und Tablets für spontane Stimmungsberichte, schnelle Sendekritik wie bei heute+ oder Making-of-Einblicke exzellent einsetzbar. Hangouts on Air und Youtube Live punkten bei der nachhaltigen Wirkung von Ereignissen – linear gesendet mit einem Live-on-Tape-Effekt, da beim Start des Livestreams sofort der virtuelle Rekorder auf YouTube anspringt und die Konserve schon während der Ausstrahlung angelegt wird. Ausführlich nachzulesen im Upload-Magazin.

Auch bei Audio tut sich einiges:

Siehe auch:

Radio: Sichtbar. Teilbar. Endlich.

Facebook Live Audio makes talk radio social, starting with the BBC

Introducing Live Audio

THE NEXT REVOLUTION IS VOICE

Bei Video und Audio kommt das seltener vor: Nur die Überschrift gelesen, trotzdem weitergereicht: Warum Social-Media-Buzz ein schwaches Signal für Qualität ist.

Nur Sterne zählen :-)
Nur Sterne zählen 🙂

Wunsch zum Schluss. Brauche noch Likes, um den Juptr-Autorenwettbewerb zu gewinnen. Abstimmung geht leider nicht unter dem Artikel – da muss man in die Gesamtansicht.

Auf ein Neues in 2017 🙂 Freue mich auf spannende Projekte, die ich mit Euch realisieren kann.

Hangout on Air – Ein Nekrolog #SMCBN

Hangout on Air

Den Nachruf zum Livestreaming-Dienst Hangout on Air, den Google am 12. September abschaltet, gibt es heute live um 19 Uhr beim Social Media Chat Bonn.

Wie die Alternative Youtube Live eingesetzt werden kann, hab ich heute früh bereits via Facebook Live gezeigt.

Hier ist das Ergebnis – Hanogut über Youtube Live:

Man hört, sieht und streamt heute um 19 Uhr beim #SMCBN 🙂

Digitalisierung im Mittelstand ohne Berater #BonnerSommerinterview @KMU_digital

Sommerinterview

Mit Eva Ihnenfeldt und Dennis Arntjen von KMU-Digital habe ich mich im Bonner Sommerinterview über die digitale Schnappatmung im Mittelstand unterhalten. Zwischendurch, also nach 30 Minuten, hab ich selbst eine kleine Schnappatmung bekommen, weil der Facebook-Livestream via OBS zusammenbrach. Deshalb ist das Sommerinterview in zwei Teilen abgelaufen. War eine spannende Runde.

Siehe auch: Digitale Transformation: Deutschlands Top-Manager sehen großen Nachholbedarf – und was machen sie dagegen????

Erfahrungen mit Facebook Live – Der Katalysator für Interaktionen #djvcamp16 #MM #EM2016

djvcamp16
djvcamp16

Beim djvCamp16 in Kölle habe ich eine Session angeboten mit dem Thema: Livestreaming-Apps und der schwierige Abschied von der Einwegkommunikation. Meine Erfahrungen mit Facebook Live standen dabei im Mittelpunkt der Diskussion.

Hier die Aufzeichnung und danach einige Beispiele, was in den vergangenen Wochen so alles an Livestreaming-Aktivitäten gelaufen ist.

Nach dem Jahrhundertspiel Deutschland gegen Italien

Mobile Livestreaming-Apps verlangen eine völlig andere Herangehensweise als aufgezeichnete Videos. Da ist ein anderer Mindset vonnöten, um den direkten Dialog mit den Nutzern zu erreichen.

Wer einfach nur im Einwegmodus weitersendet, braucht diese Dienste nicht einsetzen. Klar ist auch, dass Facebook Live die anderen Übertragungswege nicht ersetzen – in der Kombination liegt die Kunst. Siehe auch meinen Workshop in der Deutschen Rheuma-Liga.

Es geht auch mit schwierigen Themen, wie unsere Testsendung in dem Workshop belegt:

Alles weitere findet Ihr auf Facebook.

Eure Erfahrungen würden mich interessieren. Wir könnten ja mal in der Live-Hangout-Runde eine Konferenzschaltung machen und uns austauschen.

Man hört, sieht und streamt sich am Freitag wieder in der Meistermacher Morningshow 🙂

Siehe auch:

Faktor 10 für Dialoge – Facebook Live als Katalysator für Interaktionen

Analysen des Hashtag-Soziologen Klaus Janowitz.

EM 2016: Deutschland – Italien

Und das darf als Aufreger der vergangenen Woche nicht fehlen: BarCamp für die Elite – Einblicke in den digitalen Elfenbeinturm von Top-Managern und Unternehmern

Time 2 Change #em2016 #MM #GERNIR #FacebookLive

Spanien

Spanien ist wieder da, war nie richtig weg und ist jetzt nach dem eindrucksvollen 3:0-Sieg gegen die Türkei von Krake Paul 2.0 zum Titelfavoriten gekürt worden.

Wir haben darüber in der heutigen Meistermacher Morningshow berichtet:

Und was ist mit uns? Soll Thomas Müller Sturmspitze spielen und Mario Götze nach hinten rücken? Die Mehrheit der Fans wünscht sich das wohl. Auf der Suche nach der idealen Startelf der deutschen Nationalmannschaft im Spiel gegen Nordirland wird es am Montag in der Meistermacher Morningshow Anworten geben. Studiogast im Bonn-Duisdorfer EM-Studio: Ralf Volkmer, der nicht nur Käsekuchen mitbringt, sondern einen neuen Rekord an der Tippkick-Torwand aufstellen will.

Die Angst des Tippkick-Spielers vor der Torwand
Die Angst des Tippkick-Spielers vor der Torwand

Zur Zeit liegt die Trefferzahl bei null. Ob dem Reorganisations-Experten das gelingt? Zumindest kann er die Jogi Löw-Elf umorganisieren. Sein Masterplan wird er am Montag, um 9:30 Uhr ausbreiten.

Am Sonntag gibt es übrigens keine Meistermacher Morningshow. Da bin ich bei einem Workshop in Frankfurt und schildere meine Erfahrungen beim Einsatz des Livestreaming-Dienstes von Facebook. Warum das nicht nur im Sport Sinn macht, hat Detlef Korus in einem Blogpost deutlich gemacht:

„Immer mehr Unternehmen nutzen die Gelegenheit, nicht nur via Google Hangout, Webcast, Webinar und sonstige Online-Präsentationsplattformen Ihre Inhalte zu präsentieren. Ein mächtiger Player schickt sich gerade an, Google in Sachen Interaktion in die Schranken zu verweisen. Mein Freund Gunnar Sohn, Wirtschaftsblogger und erfolgreicher Live-Streamer zum Beispiel ist derzeit mit seiner täglichen Meistermacher-Morningshow anlässlich der EM 2016 morgens bei Facebook auf Sendung, entweder zeitgleich oder zeitversetzt mit einem anschließenden Google-Hangout, und die ersten Tests des “Parallel-Streaming” (bislang noch ohne Periscope) zeigen schon jetzt ganz deutlich: Facebook liegt in Sachen Live-Interaktion deutlich vorne, bei den Google Hangouts kann man zwar auch Fragen “in Echtzeit” stellen, allerdings ist das mit dem Kommentieren anderer Kommentare, dem Sharing und Einladen anderer FB-Friends dort eben einfach viel zu hakelig, kompliziert oder schwer auffindbar.“

Bei Facebook spielt sich das Livestreaming-Geschehen in der eigenen Timeline ab. Das Video ist dort nach der Sendung sofort als Konserve verfügbar. Nutzt man noch ein zweites Gerät, kann man neben der Videoübertragung auch noch schriftlich auf Kommentare reagieren, Hinweise posten und auf andere Seiten verlinken. All das ist mit Hangout on Air nicht oder nur umständlich möglich. Bei Live-Hangouts bleibt nur noch die Möglichkeit der Konferenzschaltungen als Trumpfkarte übrig. Für Interaktionen kann man den Dienst vergessen. Das ist aber das Salz in der Suppe. Das sieht auch der Zuckerberg-Konzern so:

Facebook live

Beim morgigen Workshop werde ich mich natürlich auch via Facebook Live zu Wort melden. So zwischen 11 und 12 Uhr.

Man hört, sieht und streamt sich also am Sonntag UND Montag 🙂

Wer nervt, ist mit einem Klick draußen – Da helfen auch Reichweiten nicht weiter

Facebook live

Angeblich weisen die Seitenabrufe auf Facebook einen dramatischen Niedergang auf – man redet auch von „Reichweite“. Das behauptet zumindest eine Studie von Social Flow.

Und wenn es so ist? Was sagen denn Reichweiten aus? Nicht viel. Das war zu analogen Zeiten so und das ist in digitalen Zeiten auch so. Es ist eine Marktforschungswährung, die auf wackligen Beinen stehen. Sie sagt so gut wie nichts über das Konsumentenverhalten aus. Eher geht es um die Absicherung von Werbegeldern – aber das ist wohl eher ein Thema der Agenturen.

Bei den Nutzern geht es um etwas anderes: „Wer nervt, ist mit einem Klick draußen“, so der Werber Amir Kassaei. Die Argumentation von Views, Likes und Reichweite sei in dieser Welt fehl am Platz:

„Darum geht es nicht mehr. Es geht um Relevanz, die sich nicht an Definitionen von Google, Facebook und Marketing-Fachleuten orientiert.“

Vergleicht man die Intensität und die Qualität der Interaktion auf Facebook mit anderen Plattformen, sieht die Sache anders aus.

Da funzt der blaue Laden immer noch gewaltig. Besonders nach der Freischaltung von Facebook Live für alle Nutzer. Also Livestreaming über die App.

Ich merke es vor allem seit dem Start der Meistermacher Morningshow, die ich im Doppel-Livestream sende. Also via Facebook und Hangout on Air von Google.

Der Hangout-Fragebutton bringt kaum Wirkung. Anders sieht es bei den Kommentaren aus, die beim Facebook-Livestreaming entstehen. Es deckt sich mit der Zahl, die offiziell vom Zuckerberg-Konzern kommuniziert wird – siehe Foto oben.

Siehe auch:

Matching-Prinzipien brauchen kein Reichweiten-Gedöns